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4.0 von 5 Sternen Philip Marlowe an der San Clemente High....
Wenn nur die Dialoge aus "Brick" zu hören wären, dann würde man eindeutig auf einen Film Noir aus den 40ern tippen, mit einem desillusionierten Helden wie Bogey und einer geheimnisvollen Femme Fatale wie Mary Astor.
"Brick" von Regisseur Rian Johnson ist ein Wagnis und eine gewagte Kreuzung: Die Handlung ist typisch Film Noir. Ein düsterer,...
Veröffentlicht am 18. September 2009 von Ray

versus
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3.0 von 5 Sternen Etwas langweilig
Nach drei Monaten Funkstille erhält Brendan (Joseph Gordon-Levitt) einen Anruf von Ex-Freundin Emily (Emilie de Ravin). Tief verängstigt bittet sie um Hilfe. Sie gibt an, einen großen Fehler begangen zu haben. Zwei Tage später stößt Brendan auf Emilys Leiche. Von nun an ist er von der Idee besessen, die Hintergründe des Mordes...
Vor 8 Monaten von Tuvok veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philip Marlowe an der San Clemente High...., 18. September 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brick (DVD)
Wenn nur die Dialoge aus "Brick" zu hören wären, dann würde man eindeutig auf einen Film Noir aus den 40ern tippen, mit einem desillusionierten Helden wie Bogey und einer geheimnisvollen Femme Fatale wie Mary Astor.
"Brick" von Regisseur Rian Johnson ist ein Wagnis und eine gewagte Kreuzung: Die Handlung ist typisch Film Noir. Ein düsterer, geheimnisvoller und vor allem verworrener Fall.
Und natürlich vor allem mit einem Schnüffler, diesem stoischen Einzelgänger, der unbeirrt seinen Weg geht, um den Fall zu lösen.
Jedoch spielt "Brick" im Heute und Hier an einer typisch amerikanischen Highschool.
Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt "Mysterious Skin") ist ein Einzelgänger aus Überzeugung an der San Clemente High School.
Seine Exfreundin Emily (Emilie van Ravin) ist seit Tagen verschwunden. Man munkelt auf dem Campus, dass sie in finstere Kreise geraten sei. Da erhält Brendan auch schon einen mysteriösen Anruf von Emily. Sie spricht von einem Brick, Tug und dem Pin. Brendan macht sich auf, der weiterhin verschwundenen Emily zu helfen. Unterwegs findet er Zigarettenkippen, auf denen ein Pfeil abgebildet ist, eine Visitenkarte zu Insiderschuppen wie "Halloween im Januar" oder ein auf Papier gekritzteltes Zeichen, dass wie ein A aussieht mit der Nachricht "Midnight".
Bei seinen Ermittlungen ist "The Brain" (Matt 0`Leary) behilflich. Ein Mord geschieht und Brendan macht Bekanntschaft mit Laura (Nora Zehetner), dem drogenabhängigen Dode (Noah Segan) und auch ein Tugger (Noah Fleiss) lässt sich ausfindig machen, der ihn schliesslich zum Pin (Lukas Haas), einen jugendlichen Drogenboss, führt...
"Brick" erhielt mehrere Auszeichnungen. Er gewann unter anderem den 1. Preis beim Fantasy Filmfest, den Spezialpreis der Jury beim Sundance Film Festival sowie den Citizen Kane Award beim Catalonian International Film Festival in Sitges.
Tatsächlich macht der Film recht viel Spass, das Experiment mit der Kombination Noir/Teeniefilm kommt erfrischend und innovativ daher. Vielleicht braucht man ein bisschen Zeit, um sich daran zu gewöhnen, dass ein Jugendlicher den Part von Bogart übernimmt oder auch dass die Dialoge, die Settings für Highschoolboys and Girls etwas ungewöhnlich wirken.
Als spannenden Thriller würde ich "Brick" aber nicht bezeichnen, es ist vielmehr eine schöne Verbeugung vor dem Kino und vor dem grossen Genre von einst. Und natürlich strahlt der Film auch eine gute Portion "Independent Charme" aus....
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart im Nehmen, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Brick [2 DVDs] [UK Import] (DVD)
"Brick" war für mich der klar beste Film des Fantasy FilmFests 2006. Ohne an der Oberfläche sonderlich innovativ zu sein, besitzt er ungeheure Kraft, Ausstrahlung und Unverbrauchtheit. Es ist einfach nicht zu glauben, daß es sich hierbei um einen Debütfilm handelt: er beschämt jeden anderen Nachwuchsregisseur, und damit meine ich nicht nur seine "Konkurrenten" in der Sparte "Fresh Blood" beim FFF06.

Formal genau dem Schema des Film Noir folgend, präsentiert er uns direkt zu Beginn eine tote Blondine und einen Detektiv, der das Geheimnis hinter ihrer Ermordung lüften will. Dabei stößt er auf Drogen, Schläger, selbstsüchtige Beamte und verdächtige Freunde; im Wust der mysteriösen Andeutungen, kryptischen Notizen und gefährlichen Typen kann er sich zunächst nur auf einen verlassen: sein "Gehirn" und Recherchekönig Brain. Was nach einem klassischen Krimi der schwarzen Serie klingt, gewinnt ein begeisterndes Irritationslevel (und diverse Absurditäts-Lacher) dadurch, daß sämtliche Figuren hier dem Highschool-Milieu entstammen. Ob Drogenbaron oder Schnüffler, alle sind unter 21 und müssen sich mit einem Leben bei den Eltern, Geldproblemen oder auch der Schule herumschlagen.

Dabei setzt "Brick" aber nicht etwa auf den Humor der typischen amerikanischen Komödien, die in einem solchen Umfeld spielen. Alle Figuren sind stattdessen mit einer enormen Ernsthaftigkeit angelegt und zudem fantastisch gespielt; man nimmt jedem Einzelnen seine "erwachsene Rolle" jederzeit ab - im jugendlichen Körper. Aber auch sonst stimmt hier einfach alles. Die Erzählung entfaltet sich auf ungemein fesselnde Weise, dem Zuschauer wird niemals auch nur ein Funken Information auch nur einen Augenblick zu früh offenbart - und damit wird bis zuletzt für permanente Hochspannung und fröhliches Rätselraten gesorgt. Die Inszenierung ist clever und verfügt stets über ein gutes Tempo, eine Vielfalt an Charakteren und ein vollständiger Verzicht auf ablenkende Nebenhandlungsstränge steigern das Interesse an der Lösung des Mordfalls und verleihen "Brick" ein hohes Maß an sehr konzentriert wirkender Energie und Schlagkraft.

A propos, arg zurückhaltend gibt sich der Film auch hierbei nicht; es handelt sich um alles andere als einen vergeistigten, smarten Thriller mit Berührungsängsten zum dreckigen Kern des Genres. Im Gegenteil, poliert ist hier gar nichts, sondern zeigt sich trotz aller Intelligenz in Story-Aufbau und -Erzählung sehr direkt, rauh und ungekünstelt. Von ein, zwei Rückblenden einmal abgesehen, ist "Brick" vom Filmischen her sehr konventionell gehalten, was im Zusammenspiel mit den vertrackten Storywendungen aber übrigens sehr gut funktioniert. Auch in dieser Hinsicht geht die Substanz über den Stil, und das ist im Festivaljahr 2006 mehr als nur eine willkommene Abwechslung: es ist endlich mal wieder ein Film, der verstanden hat, worum es eigentlich geht. Nämlich eine fesselnde Geschichte auf fesselnde Art und Weise zu erzählen.

Ein absoluter Pflichtfilm, der im einfachen Gewand daherkommt und durch seine Energie und Fokussierung nur umso mehr überrascht. Die beiden Trailer finde ich übrigens eher abschreckend, sie können jedenfalls nicht ansatzweise vermitteln, welche Sogkraft "Brick" als Film tatsächlich besitzt. 8,5 Punkte von 10 Punkten von mir.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooler Film-Noir, 9. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Brick" ist einfach ein cooler Film-Noir im Highschool-Millieu. Dem Held habe ich anfangs nicht viel zugetraut, doch er ist nicht nur clever, sondern scheut auch vor keinem körperlichen Konflikt zurück. Zusammen mit seinem Partner "Brain" will er einen komplizierten Mordfall lösen, der ihn die tief in die Drogenszene der Stadt führt.

Die unverbrauchte Schauspielerriege kann durchweg überzeugen, genau wie die tolle Atmosphäre des Films. Im Verlauf seiner Ermittlungen trifft Brendan auf allerlei schräge Typen und schöne Frauen und muss dabei verschiedenste Hinweise wie in einem Puzzle zusammensetzen. Das alles erinnert stark an klassische Bogart-Filme aus der schwarzen Serie, es wirkt aber in der heutigen Highschool-Szene dennoch frisch und originell.

Fazit: Sehr sehenswerter Highschool-Thriller nach klassischer Gangsterfilm-Machart.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart im Nehmen, 5. Februar 2007
"Brick" war für mich der klar beste Film des Fantasy FilmFests 2006. Ohne an der Oberfläche sonderlich innovativ zu sein, besitzt er ungeheure Kraft, Ausstrahlung und Unverbrauchtheit. Es ist einfach nicht zu glauben, daß es sich hierbei um einen Debütfilm handelt: er beschämt jeden anderen Nachwuchsregisseur, und damit meine ich nicht nur seine "Konkurrenten" in der Sparte "Fresh Blood" beim FFF06.

Formal genau dem Schema des Film Noir folgend, präsentiert er uns direkt zu Beginn eine tote Blondine und einen Detektiv, der das Geheimnis hinter ihrer Ermordung lüften will. Dabei stößt er auf Drogen, Schläger, selbstsüchtige Beamte und verdächtige Freunde; im Wust der mysteriösen Andeutungen, kryptischen Notizen und gefährlichen Typen kann er sich zunächst nur auf einen verlassen: sein "Gehirn" und Recherchekönig Brain. Was nach einem klassischen Krimi der schwarzen Serie klingt, gewinnt ein begeisterndes Irritationslevel (und diverse Absurditäts-Lacher) dadurch, daß sämtliche Figuren hier dem Highschool-Milieu entstammen. Ob Drogenbaron oder Schnüffler, alle sind unter 21 und müssen sich mit einem Leben bei den Eltern, Geldproblemen oder auch der Schule herumschlagen.

Dabei setzt "Brick" aber nicht etwa auf den Humor der typischen amerikanischen Komödien, die in einem solchen Umfeld spielen. Alle Figuren sind stattdessen mit einer enormen Ernsthaftigkeit angelegt und zudem fantastisch gespielt; man nimmt jedem Einzelnen seine "erwachsene Rolle" jederzeit ab - im jugendlichen Körper. Aber auch sonst stimmt hier einfach alles. Die Erzählung entfaltet sich auf ungemein fesselnde Weise, dem Zuschauer wird niemals auch nur ein Funken Information auch nur einen Augenblick zu früh offenbart - und damit wird bis zuletzt für permanente Hochspannung und fröhliches Rätselraten gesorgt. Die Inszenierung ist clever und verfügt stets über ein gutes Tempo, eine Vielfalt an Charakteren und ein vollständiger Verzicht auf ablenkende Nebenhandlungsstränge steigern das Interesse an der Lösung des Mordfalls und verleihen "Brick" ein hohes Maß an sehr konzentriert wirkender Energie und Schlagkraft.

A propos, arg zurückhaltend gibt sich der Film auch hierbei nicht; es handelt sich um alles andere als einen vergeistigten, smarten Thriller mit Berührungsängsten zum dreckigen Kern des Genres. Im Gegenteil, poliert ist hier gar nichts, sondern zeigt sich trotz aller Intelligenz in Story-Aufbau und -Erzählung sehr direkt, rauh und ungekünstelt. Von ein, zwei Rückblenden einmal abgesehen, ist "Brick" vom Filmischen her sehr konventionell gehalten, was im Zusammenspiel mit den vertrackten Storywendungen aber übrigens sehr gut funktioniert. Auch in dieser Hinsicht geht die Substanz über den Stil, und das war im Festivaljahr 2006 mehr als nur eine willkommene Abwechslung: es ist endlich mal wieder ein Film, der verstanden hat, worum es eigentlich geht. Nämlich eine fesselnde Geschichte auf fesselnde Art und Weise zu erzählen.

Ein absoluter Pflichtfilm, der im einfachen Gewand daherkommt und durch seine Energie und Fokussierung nur umso mehr überrascht. Die beiden Trailer finde ich übrigens eher abschreckend, sie können jedenfalls nicht ansatzweise vermitteln, welche Sogkraft "Brick" als Film tatsächlich besitzt. 8,5 Punkte von 10 Punkten von mir.

Ein Wort noch zur Sprache: ja, der Film stellt einen immer wieder vor erhebliche Verständnisschwierigkeiten. Zum Teil werden erfundene bzw. artifizielle Wörter genutzt, zum Teil werden Begriffe in Zusammenhängen verwendet, in denen sie zunächst nicht viel Sinn ergeben (nicht unähnlich "A Clockwork Orange"). Trotzdem rate ich unbedingt zur englischen Originaltonspur, mit Untertiteln. Die deutsche Synchro zerstört leider einen guten Teil der Atmosphäre - wie so oft.
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4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, aber beeindruckend und fesselnd, 10. September 2008
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von den deutschen Trailern zu dem Film erst wenig interessiert, ist dieser Film dann doch via Videothek bei mir gelandet. Und dieser kleine Independentfilm weiß, wie und wo er punkten kann, und er tut es auch meistens.

Ein Aussenseiter untersucht das plötzliche Verschwinden seiner Freundin und gerät dabei in die Unterwelt seiner High-School. Zwischen Schlägern, Drogendealern und eifersüchtigen Sportlern forscht er unnachgiebig nach der Wahrheit und ist bereit, viel, beinahe zu viel dafür einzustecken. Immer wieder geht er zu Boden, bekommt eins auf die Fresse, aber er weiß sich zu behaupten, beweist mehr als einmal Köpfchen und eine geradezu suizidale Furchtlosigkeit, was Schmerzen, Prügel und düstere Gesellen angeht.

Der Jungendslang, der immer wieder verwendet wird, die Probleme, die auftauchen sind teilweise auch auf deutsche Verhältnisse übertragbar, aber nicht komplett. Trotzdem kann man sich gut in den Protagonisten einfühlen, wie er vom Aussenseiter plötzlich zum 'internen Ermittler' wird, und mitten unter all den hippen und coolen Leuten nach seiner Freundin sucht.

Manche Kameraeinstellungen sind nicht ideal und auch die Kampfszenen sind wenig überzeugend, aber die Dialoge, sprich: Das Drehbuch reisst es raus. So entstand ein spannender Film mit zahlreichen Wendungen. Ansehen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Neo-Noir, 11. Februar 2008
Von 
Brick, der Gewinner des Publikumspreises des Fantasyfilmfests 2006, ist einer der typischen Filme marke "Geschmacksache": Entweder man lieb ihn oder man hasst ihn.

Ich für meinen Teil konnte mich klar in der ersten Gruppe wiederfinden.
Die Charaktere sind vielschichtig, etwas charakteristisch überzeichnet und bestechen durch ihren sehr trockenen, subtilen Humor.
Sie karikieren typisch verschiedene Clicken einer High Scool, dem Hauptschauplatz des Films, ohne dabei abgedroschen zu wirken.
Bis zuletzt möchte man wissen welches Geheimnis auf dem Tod von Emily liegt und wie es soweit kommen konnte.
Doch bis es soweit ist bekommt man Einblicke in die ganz eigene Welt der jugendlichen Charaktere und ihren Wertvorstellungen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hmmm..., 20. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Brick (DVD)
Film-Noir hin oder Film-Noir her, die Charaktere sind mir in diesem Film zu jung und benehmen sich gleichzeitig zu erwachsen. Somit fehlt dem Film die nötige Glaubwürdigkeit und die langsame Erzählweise ist sicher auch nicht jedermanns Geschmack.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Lichtblick im Kino, 27. August 2007
Dieser Film ist ein kleines Meisterstück eines noch sehr jungen Regisseurs. Er besticht durch interessante Kameraarbeiten und Bildkompositionen. Es ist einer der wenigen Filme, bei dem man von Anfang an dabei bleiben muss, um den Anschluss nicht zu verlieren. Es ist jedoch hilfreich, wenn man schon mal etwas von "Film Noir" gehört hat, was einige andere Rezensenten anscheinend nicht tun, wenn man ihre Bewertung liest. Ich finde, diese Art der Filmsprache macht gerade das Flair des Films aus.
Nicht zu empfehlen ist der Audiokommentar des Regisseurs. Er langweilt eher etwas durch seine ständigen Wiederholungen, die auch darin begründet sind, dass er seine Mitsprecher nach und nach dazu holt. Er bietet auch nicht wirklich interessante Infos, wie man sie von anderen Kommentaren kennt.
Wer sich nicht nur wegen irgendwelcher Stars Filme ansieht, sondern den Film ansich mag und gut erzählte Geschichten, wird sich hier aufgehoben fühlen.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der stärkste Film der letzten Zeit! Perfektes Film Noir der heutigen Zeit!! Spannend, interessant, witzig FANTASTISCH!, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Brick (DVD)
Dieser Film bietet Liebesbeziehungen, Freundschaften, Außenseiter, Drogendealer, verpasste Chancen, eine super kriminalgeschichte die -wie im guten alten Hollywood der 40er Jahre- 5 Verdächtigte liefert, excellente Jungdarsteller, wirklich fazettenreiche und starke Charaktere und einen wirklich einfachen Plot, der bloß auseinander genommen und vertauscht wurde...

Die Kameraarbeit und die eingefangenen Bilder sind traumhaft und gleichzeitig realistisch... Man hat das Gefühl, die Geschichte in der eigenen Stadt zu erleben, gleich in der Nachbarschaft.

Die Hauptperson ist ein Außenseiter, der sich von allen abschirmt. Als seine Freundin sich trennt, lässt er sich nicht mehr blicken.

Dann lässt sie ihm eine geheimnisvolle Nachricht zukommen und so beginnt der Film auch. Von da an versucht er sie zu finden. Dabei deckt er auf, was sie in den letzten 2 Monaten getrieben hat und mit was für Leuten sie herumhing. Lediglich ein alter Freund steht ihm zu Seite -und das wirklich loyal! Zeitweise hat man das Gefühl, seinen Nachforschungen nicht ganz folgen zu können, doch es klärt sich alles auf. Der Film lässt den Zuschauer immer wieder im Dunkeln und blufft, so dass wir wirklich nur raten können, was genau passiert ist und wer es war.

Der Hauptdarsteller, der nicht sympathisch sein will, wird es aber, da er hartnäckig ist und sich dem größten Problem mit einem Lächeln und Ehrgeiz stellt.

Dieser Film fesselt und beeindruckt den Zuschauer.

Schon früh findet der Hauptdarsteller heraus, dass seine Exfreundin tot ist. Doch das behält er für sich, um niemanden aufzuscheuchen und herauszufinden, was passiert ist. Er lässt sich auf gefährliche Sachen ein, die den Zuschauer immer wieder irgendwie zum lachen oder zum mitfiebern bringen.... So gefährlich der "pin" auch wirkt...die ganze Umgebung wirkt so grotesk, das es herrlich lustig ist!

Brick ist einer der erfrischensten Filme der letzten Zeit...ein Film, den ein Hollywood niemals so hinbekommen würde...

Einer der spannensten Filme, bei dem der Zuschauer der Handlung einfach nicht zuvor kommen kann...

Lieber einen Film wie diesen, als 20 Filme aus Hollywood!

Unbedingt ansehen... Kleiner Tipp zum Miträtseln: Folgt nicht jeder Spur und lasst Euch von der Handlung nicht zu sehr beeinflussen. Die Auflösung ist einfacher, als der Weg dorthin...die Grundidee hätte auch Shakespear schreiben können :0)
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Umkehrung der Normalität, 13. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Brick (DVD)
The Brick ist ein Film, der leider auf eine End-Pointe verzichtet, dafür aber viele kleine Gimmicks mit sich bringt, die den Sehenden aufhorchen und manchmal sogar staunen lassen.
So ist die Hauptfigur ein unscheinbarer High-School-Normalo, der aber zu kombiniern, zu kämpfen, zu reden und einzustecken weiß, was man ihm aufgrund seines Äußeren beim besten Willen nicht zutrauen würde.
Er hat sein Netzwerk von Helfern, um die Kriminalität von seiner Schule zu bannen.
Und genau in dieser Tatsache, dass der Film in und um die Schule spielt, liegt seine Qualität:
So ist der Direktor der Schule die staatliche Obrigkeit (in 08-15-Filmen wäre dies die Polizei), ein gehbehindertes, strebsam wirkendes Quasi-Muttersöhnchen ein großer Drogendealer (schließlich geht es um 10 kg Heroin, m.E. für eine Schule recht viel) und einige Nebenrollen, die, wie z.B. ein typisch amerikanischer Sport-Schüler mit seinen Cheerleadern, alle zu den vielen kleinen Pointen und Wendungen dieses Verlaufsfilms beitragen.

Ich empfehle den Film aber uneingeschränkt, da mich die Dialoge schwer begeistert haben. Denn es sind genau diese, die den recht bildkargen Film zu einem filmischen Meisterwerk machen könnten, wenn man halt nur die gefilmten Bilder weggelassen hätte.
Will heißen: Wäre dieser Film ein Buch und alles gefilmte eine kurze, unblumige Umgebungsbeschreibung, hätten wir einen neuen Bestseller in der Literatur.
Daher auch mein vier Punkte, obwohl der Film als Film höchstens drei verdient hätte.
Wer also seine cineastische Prägung bei diesem Film einmal ausblenden mag oder kann und ihn als bebildertes Hörbuch ansieht, der wird seine Freude daran haben.

Lieben kann man diesen Film nicht, bewundern dagegen sehr!
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Brick
Brick von Joseph Gordon-Levitt (DVD - 2007)
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