Kundenrezensionen

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2007
Ich habe ebenfalls die negativen Rezensionen bezüglich des NTSC-Formates gelesen und hatte echte Bedenken mir diesen Live-Mitschnitt zu kaufen - habe es dann trotzdem getan, allein schon wegen der Doppel-CD!
Und was soll ich sagen, selbst auf meinem ca. 15(!) Jahre alten Fernseher und meinen 5 Jahre alten, günstigen DVD-Player läuft die DVD ohne Probleme und in Farbe - also verstehe ich die ganze Format-Diskussion nicht!

Zur Musik muß ich nicht viel sagen - wie erwartet genial! Es rockt vom ersten Moment an und der Sound ist vom Feinsten!

Das einzige was bei mir einen Stern Abzug gibt, ist die Umsetzung des Live-Mitschnittes.
Für meinen Geschmack sind die Schnitte nicht nur zu schnell, sondern vorallem das ewig verzerrte Bild nervt mit der Zeit doch sehr!
OK - bei den ruhigeren Liedern ist es ewas besser, aber ich sehe ein Konzert lieber in schönen klaren, Bildern und einem originalgetreuen Mitschnitt, so wie ich das Konzert ja auch erlebe, wenn ich in der Halle live dabei bin.
Diese, von manchen vielleicht, als künstlerisch wertvoll empfundene Schnittart, geht zumindest mir nach kürzester Zeit auf die Nerven - sowas kann ich bei einem Video-Clip machen, aber nicht bei einem 2 stündigem Konzert!
Aber das sieht natürlich jeder anders, wie ja auch schon vorherige Rezensionen gezeigt haben und deshalb ist dies auch nur meine persönliche Einschätzung!

Für die CD-DVD gibt es von mir natürlich trotz der genannten Kritik eine absolute Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2007
Ja, das ist ein sehr schönes Set, aber ein bisschen jammern auf hohem Niveau muss auch sein. Fraglos gibt es kaum einen Grund zu kritisieren, wenn man für diesen Preis ein Doppel-Live-Album und eine Konzert-DVD bekommt, aber: Blue Leach hat nach "Touring The Angel" auch diesen Konzertmitschnitt verschnitten. Ja, das ist mit seinen hektischen Schnitten und Zooms, Verwackelungen etc. alles sehr stylisch gemacht und visuell durchaus interessant. Für einen 5 min. Videoclip. Aber nicht auf volle Konzertlänge, da nervt das nur noch. Ich verstehe auch nicht, warum man 95% der Zeit Michael Stipe im Bild haben muss.

Ansonsten: Performance top. Setlist ok (schade dass New Adventures bis auf einen Song negiert wird).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
R.E.M. live und nätürlich "Sold out". Ein Blick auf die Technik, ein Blick auf den sich schminkenden Michael Stipe, der sich eine marterialische, metallisch blaue Maske über die Augen malt.
Die band betritt die Bühne.
Der erste song: " I took your name".
Stipes Stimme klingt rauh und tief, er schwingt der Mikroständer. Großaufnahme, im Hintergrund hektisches Farbenspiel. Ein song wie aus einem Guß. Stipe reckt den Mikroständer. Er tänzelt, geht sehr aufrecht, schreitet die Bühne ab.
Der Sänger ist zum entertainer mutiert... er zeigt uns, wie gut sich das anfühlt. Sieht auch gut aus.
Gedanken zurück an den Mann, der schüchtern nichts rechtes mit seinem Publikum anfangen konnte. Stipe ist heute ein klasse performer, aber die Momente, wo einem die Tränen in die Augen treten, einen die Gänsehaut unvermutet überkommt, sind dann doch die ruhigeren. Wenn er bei "Everybody Hurts" fast bewegungslos am Mikrophone steht und nur schlicht mit den Händen rudert. Wenn er "I wanted to be wrong" und "Final Straw", die beiden Protestsongs gegen die verlogene US-Amerikanische Kriegspolitik, mit kaum verhohlener Wut, offensichtlicher Verzweiflung und ganz ohne eingeübte Gesten singt.
"Boy in the well", alle Melancholie, Lässigkeit und sein skurriler Humor kommen in diesem song zum Ausdruck. Diese Eigenschaften sind die Transportmittel der Musik von R.E.M. Wie in vielen Texten ist hier eine Sehnsucht nach Liebe zu spüren , nach Ruhm, nach Persönlichkeitsentwicklung, nach etwas, was überdauert, das Spuren hinterläßt.
Natürlich gibt es die Lieder , die sein müssen ("Losing my religion", Walk Unfraid", "Man on the moon" ), erfreulich viele neue Stücke aber auch.
Gegen Ende setzt Mike Mills den Cowboyhut auf. "It`s hat time", läßt er das Publikum wissen, dann geht es los und er singt mit der wunderbaren Vorgruppe "The Trill`s" das wundervolle "(Don`t go back to) Rockville".

R.E.M. sind richtige Rockstars geworden - wir sehen und hören sie hier in riesigen Hallen, mit großen Gesten und einstudierten Ansagen.
Wir sind mit ihnen groß und erwachsener geworden. Und doch schleppen wir, die band und das Publikum, den oft unterdrückten Protest, Greenpeace und die Sehnsucht mit uns herum; wir haben unser Herz nicht verloren auf dem langen Weg zu uns selbst.

"We are R.E.M., and this is what we do."
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2007
ist ja alles Geschmachsache, aber die DVD ist in meinen Augen sehr gewöhnungsbedürftig. Absichtlich verzerrte Bilder, Sequenzen manchmal nur eine Sekunde lang, dann wird hektisch das nächste Bild aufgefahren. Wer sich darauf freut die DVD wie ein Konzert zu Haus zu geniessen, wird vielleicht wie ich enttäuscht sein. Aber sonst natürlich ganz grosse Klasse!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2007
Endlich mal ein Live Album von einer der wohl perfektesten Live Band aller Zeiten,nämlich R.E.M.,die Herren aus Athens/Georgia könnens immer noch und legen hier ihre erste Live Cd bei Warner hin und was für ein geniales Package:2 Cds und als Bonbon nochmal die Dvd mit allen 22 Tracks obendrauf,klasse und Fanfreundlich!
Zur Tracklist:Einziger kleiner Wehrmutstropfen für mich persönlich ist das Fehlen des sonst obligatorischen Rausschmeißers It`s The End Of The World As We Know It(And I Feel Fine),der für mich nunmal zu einem R.E.M Konzert gehört,wie das Amen in der Kirche aber das ist nicht weiter schlimm,denn nur meine persönliche Meinung und Man In The Moon funktioniert auch ganz gut als Rausschmeißer!
Zum Sound:Einfach nur Fett,ein super aufgelegtes Publikum,eine super aufgelegte Band,ein super aufgelegter Michael Stipe und 22 perfekte Songs,die das Live-Erlebnis in das heimische Wohnzimmer transportieren,einfach nur genial!
Zur Dvd:Ich find sie Klasse und wunderschön geschnitten,R.E.M,wie man sie kennt und mag,mal rockig,mal wunderschöne Balladen und wie Michael mit dem Publikum spielt ist einfach großartig!
Fazit:Geniales Package mit 3 Discs einem wunderschönen Cover und Inlet Workout macht dieses Produkt aus dem Hause Stipe und Co zu einem Dauerbrenner in meinem und hoffentlich jedem anderen Cd und Dvd Player!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2008
Jetzt muß ich auch noch meinen Senf dazu geben. Eigentlich bin ich eher den härteren Klängen verfallen, diese Band jedoch hat etwas. Keine Ahnung in welche Schublade man sie stecken soll, sie klingen jedenfalls absolut perfekt. Ich kenne mich in ihrem bisherigen Schaffen überhaupt nicht aus, habe irgendwie jedoch bei jeden Song das Gefühl ihn zu kennen (und ich höre kein Radio). Sänger Michael Stipe verfügt über eine unglaublich starke Ausstrahlung, die gesamte Band ist in ihrem Zusammenspiel perfekt.
Fans werden eh zuschlagen, wer bereit ist seine bisherigen Vorlieben einmal zu verlassen, der wird hier bestens bedient. REM gehören zweifellos zu den Besten!!!
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am 19. November 2008
Ich selbst bezeichne mich als R.E.M.-Fan der ersten Stunde. Die Musik dieser Band verbinde ich persönlich mit so vielen Erlebnissen, schönen aber auch traurigen, da kann ich getrost sagen, dass diese nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist.

Die Live-Aufnahmen in der Vergangenheit waren bisher immer Mitschnitte in mäßiger Qualität, hier ist nun endlich mal ein Live-Konzert in einer optimalen Abmischung. OK, die DVD hab ich mir bisher noch nicht genauer angeschaut, aber die beiden CD's, auf denen alle Songs der DVD drauf sind kommen bei mir derzeit nicht mehr aus dem Player raus...

Vorab zu diesem Album: Die Auswahl der Songs schien mir anfangs etwas ungewöhnlich da viele alte Nummern fehlen. Aber die, die drauf sind, sind echt der Oberhammer ! Hier seien mal die Evergreens "Everybody Hurts", "The One I Love" und "Cuyahoga" erwähnt. Diese Nummern haben mich so dermaßen vom Hocker gehauen. Hier zeigt sich, das R.E.M. eine der besten Live-Bands überhaupt ist. Die Stimme von Michael Stipe ist soooo stark (hätte ich aber auch nicht anders erwartet). Auch die anderen Songs sind vom allerfeinsten: "Final Straw", "Leaving New York" oder "Don't go back to Rockville" sind Ohrwürmer allererster Klasse. Mein persönlicher Favorit und auch zugleich Anspieltipp: "Bad Day".

Was diese Band nach fast 20 Jahren Live noch abliefert, ist für mich unglaublich. Etwas vermisse ich Nummern, die einfach zur Band gehören wie das gelbe zum Ei: "It's the end of the world as we know it (I feel fine)" und "Radio Free Europe". Aber das tut der Qualität dieses Werkes keinen Abbruch. Ein kleiner Kritikpunkt hätte ich dann aber doch noch: Für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, warum die Songs auf den beiden CD's so ungleichmäßig verteilt sind (17 auf der einen, 5 auf der zweiten CD). Aber trotzdem: 5 Punkte plus x - ein absolutes MUST HAVE für jeden R.E.M.-Fan !!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2007
R.E.M.! Seit nun mehr 26 Jahren des Bandbestehens lieferten die Mannen rund um Ausnahmesänger Michael Stipe ein super Album nach dem anderen ab und nun ist es endlich so weit und R.E.M. zeigen uns mit Hilfe zweierlei CDs und einer perfekten DVD, was den armen Seelen entgeht, die diese Kombo noch nie live erleben durften!

Ein Hit nach dem anderen wird aus dem Ärmel geschüttelt. Neben den altbewährten Krachern "Losing my religion", "Everybody hurts" und "Man on the moon" werden auch neuere Semester auf das Publikum los gelassen und auch diese werden frenetisch abgefeiert. Sei es das eingängige "Bad day" oder das sentimentale "Leaving New York", ganz egal um was es sich handelt, R.E.M. überzeugen auf voller Linie und das Publikum kennt jeden noch so unwichtigen Textfetzen in- und auswendig!

Michael Stipe zeigt sich agil wie eh und je und schmiert sich immer noch bei jedem Live-Auftritt die typische schwarze Paste ins Gesicht. Auch seine stimmlichen Fähigkeiten scheinen mit zunehmendem Alter immer besser zu werden und er ist einmal mehr in der Lage die fanatischen Fans so richtig mitzureißen! Von der instrumentalen Seite gibt es auch Erfreuliches zu berichten: Die Backing-Vocals klingen frischer denn je und die Herren Mills, Berry und Buck wissen genau, wie sie ihre Instrumente einsetzen müssen!

Alles in allem ist der längst überfällige Live-Mitschnitt eines R.E.M.-Konzertes eine perfekte Aufzeichnung geworden, obwohl die Musikclip-mäßigen, schnellen Schnitte auf Dauer etwas die Nerven belasten! Trotzdem gibt es von mir eindeutig die Höchstnote für einen wirklich starken Auftritt der Herren von R.E.M.! Es lebe Michael Stipe!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2007
2 Jahre waren seit der best-of-tour mit "perfect square" als audiovisuellem korrelat vergangen, wo sich R.E.M. (ganz speziell michael stipe) so publikumsnah und zugänglich wie nie zuvor präsentierten: die ehemals weltgrößte Rockband, die einfach aus spaß an der freude ihre hits mit den fans teilt, irgendwie über den dingen stehend, perfekt, souverän.

2005 kam dann die "around the sun around the world-tour", die als solches viel fokussierter auf das neue material und - bei R.E.M. niemals zu vergessen - neue/alte politische situation in den usa war und damit konzeptionell eine völlig neue band hervorbrachte. ein michael stipe, der wie ein alien mit maske über die bühne wirbelt mit einer perfekt zusammengespielten band im rücken in der die 3 touring-mates rieflin, mccoy und der fantastische ken stringfellow keineswegs nur angeheuerte sessionmusiker mehr sind. peter buck pumpt stoisch-cool wie immer an seiner Rickenbacker, während mike mills seine extrovertierte entertainer-seite entdeckt und mit einem lässigen "it's hat time!" seine vocal performance auf "Rockville" einleitet.

die dvd wurde von blue leach großartig umgesetzt (schnelle songs mit flashigen, schnellen schnitten, balladen eher ambient und schwebend).

ein manifest des modernen konzertvideos!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2007
Natürlich freut man sich als REM-Fan über ein Live-Album. Man musste schließlich lange drauf warten. Und auch, wenn man es dann in Händen hat, freut man sich: 2 CDs, ein durchgängig aufgenommenes Konzert, kein Zusammenschnitt aus 10 Städten, dazu noch die DVD mit genau diesem Konzert: das ist schon was! Und dennoch: so ganz glücklich macht dieses Live-Album nicht. Warum?
Zum einen ist es die Songauswahl, die doch relativ brav und mainstream-mäßig ist, es fehlen die Überraschungen. Ich hätte mich z. B. gefreut auch auf dem Album „Country Feedback" zu hören, das die Band nur wenige Tage vorher beim Konzert in Hannover, wo ich dabei sein durfte, zur Freude des Publikums brachten. Stattdessen das untypische und überflüssige „I'm gonna DJ".
Zum anderen ist man enttäuscht, weil REM die mesiten Songs so spielen, wie man sie von den Alben her kennt. Kein Song wird mal dekonstruiert und einfach mal anders dargeboten. Einzige Ausnahme ist wohl „Don't go back to Rockville", bei dem Mike Mills ans Mikro darf. Schade auch, dass der definitive REM-Rausschmeißer „It's the end of the world as we know it" fehlt. Bei allem Wunsch nach Originalität hätte dieser Song nicht fehlen dürfen.
Bleibt am Ende der Eindruck eines sicherlich stimmungsvollen Konzertes mit einigen Highlights („Final Straw", „Man on the moon"), das man zudem zu einem wirklich attraktiven Preis bekommt, wenn man bedenkt, dass es die DVD quasi noch obendrauf gibt, aber trotzdem kann man sich als Fan nicht des Gefühls erwehren, dass man ein bisschen mehr erwartet hätte.
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