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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnd!
Eine überzeugend geschriebene Geschichte über das Leben einer Frau an der Seite eines berühmten Mannes.

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Für Kurzweil sorgen die abwechselnden Schilderungen des Lebens von Elizabeth Cook und den Erlebnissen ihres Ehemannes James Cook.

Alles in allem eine traurige Geschichte. Jahrelanges Warten auf...
Veröffentlicht am 13. April 2009 von Elefant

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kritik zum Hörbuch
Inhaltlich fand ich es ein gutes Buch mit reichlich Einblicken in das Leben von J. Cook und vor allem in die Gefühle seiner Frau in der Auseinandersetzung mit der Zeit, den Erfolgen Ihres Mannes und dem Sterben und Leben Ihrer Kinder. Inhaltlich bietet das Buch viele Emotionen, als Hörbuch gelingt es Barbara Rudnik oft nicht diese Emotionen zu transportieren...
Veröffentlicht am 19. Februar 2009 von D. Baumann


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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen enttäuschend, 24. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Letzte Reise: Roman (Gebundene Ausgabe)
Schade, die Buchempfehlung von Elke Heidenreich konnte mich nicht überzeugen. Vielleicht lags ja daran, dass ich mich vorab schon über das Leben von James Cook und seine Reisen informiert hatte. Danach war die Luft eigentlich schon raus.
So hab ich im Roman nicht mehr viel Neues entdecken können. Auch ist mir nicht, wie versprochen in Elizabeth Cook eine starke Frau begegnet, die für ihre Zeit ganz ungewöhnlich selbstbestimmt im Leben steht, sondern eher eine Frau, die sich mehr oder weniger antriebslos ihrem Schicksal ergibt.
Wer aber trotzdem neugierig auf diesen Stoff ist, sollte sich besser vorher nicht über Cook belesen, dann ist vielleicht doch noch der erhoffte Lesegewinn drin.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben der Elizabeth Cook, 23. März 2009
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Letzte Reise: Roman (Taschenbuch)
Die großen Taten der Entdecker findet man in unzähligen Büchern erwähnt. Kaum jemand macht sich darüber Gedanken, dass auch diese Persönlichkeiten ein soziales Netzwerk brauchten, um sich so intensiv ihrer Sache zu widmen. Dieses Thema hat Anna Enquist in ihrem Buch Letzte Reise aufgegriffen. Die im Titel benannte Reise machte James Cook, der britische Seefahrer im 18. Jahrhundert. Zu Hause hielt ihm stets seine Frau Elizabeth den Rücken frei. Sie wartete Jahr um Jahr auf seine Rückkehr und versorgte dabei die Kinder und den Haushalt. Den Großteil ihrer Ehe verbrachte sie alleine, während der Kapitän drei Reisen unternahm.

Elisabeth Cook hat in ihrem 94-jährigen Leben viel erlebt und erduldet. Die Autorin zeichnet ein detailliertes Bild von einer Frau, die ihr Leben im Hintergrund eines berühmten Mannes gestaltet. Ist er auf Reisen, kümmert sie sich um ihre sechs Kinder, von denen sie alle überlebt. Es wird die Einsamkeit beschrieben, das Warten auf die Rückkehr, aber auch die emotionalen Belastungen des Alltags. Ihr Leben dreht sich um James und die Kinder. Als James Cook nach der zweiten Reise beschließt, keine weitere mehr zu unternehmen, ist sie erleichtert und hofft auf ein normales Familienleben. Anna Enquist vermittelt auch diese Veränderungen im Alltag der Cooks anschaulich. Nicht nur das Fehlen eines Familienmitglieds erfordert eine Anpassung, sondern auch die Anwesenheit. Doch es kommt anders. Von der dritten Reise kehrt der Seefahrer nicht zurück, sondern seine Frau erhält nur einen Bericht der Admiralität über den Mord. Hier konnte die Autorin mit umfangreicher Recherche aufwarten, weil sich der offizielle Hergang sehr vom tatsächlichen unterscheidet. Das wirkliche Geschehen erfährt die Ehefrau viele Jahre später von einem Freund durch das Logbuch.

Die Romanbiografie über diese starke Frau ist allein durch die Darstellung der Gefühlsschwankungen wirklich lesenswert. Es verdeutlicht, dass hinter großen Persönlichkeiten immer noch jemand stehen muss, der den Alltag regelt. Im 18. Jahrhundert war diese Aufgabe noch erschwert, was Elisabeth Cook noch großartiger erscheinen lässt. Dennoch wird sie dem Leser auch menschlich näher gebracht, weil sie sich eben auch um die ganzen alltäglichen Kleinigkeiten kümmern musste. Der Roman kommt mit wenigen fiktiven Personen aus, die sich stimmig in die Zeit anpassen. Man sollte sich aber bewusst machen, dass diesmal der berühmte James Cook im Hintergrund steht.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mrs Cook bleibt einem weitestgehend fremd- kühle Sprache und leicht verwirrend, 2. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Letzte Reise: Roman (Taschenbuch)
Die Sprache, die Anna Enquist wählt, ist kühl und distanziert. Auch wenn Mrs. Cook darum kämpft, mit ihrem Leben und vielen Schicksalsschlägen zurechtzukommen und sich viele Gefühle verbietet, bleibt die Sprache seltsam unangemessen. Man muss sich immer selber denken, wie schrecklich das alles gewesen sein muss; vermittelt wird es nicht.
Vieles wird angedeutet, aber es kommt keine wirkliche Spannung auf.
Obwohl Mrs Cook viel Leid erfährt, plätschert das Buch so dahin.
Sie lebt auf, wenn sie in den Tagebüchern ihres Mannes liest. Sie redigiert seine Texte und berät ihn bei Vorträgen. Aber auch diese Fähigkeiten geben der Figur wenig Leben.

Wer über die Hälfte des Buches bis zum dritten Teil durchhält, wird belohnt. Ab hier werden die Lebensumstände greif-, und nachvollziehbar. Hier kommt einem Mrs Cook näher. Und hier macht das Weiterlesen auch Spaß.

Leicht verwirrend fand ich die Ereignisse um die Kinder. Es hat schon sehr lange gedauert, bis klar wird, wer von ihnen lebt und wer wann gestorben war. Natürlich sind Gedanken manchmal sprunghaft und nicht chronologisch, aber dieses "Verwirrspiel" bringt weder die Handlung voran , noch hilft es Frau Cook zu verstehen.

Der Klappentext verspricht auch Einblick in die vorviktorianische Zeit. Auch hier habe ich viel vermisst. Man erfährt nicht sehr viel mehr, als dass man sich in Kutschen fortbewegt und auf der Themse gerudert wird, um von A nach B zu kommen.

Ich hatte mich nach Anna Enquists "Verletzung" auf dieses Buch gefreut und bin doch recht enttäuscht. Dieses sehr tragische Frauenleben ist mir aufgrund der Sprache über lange Strecken fremd geblieben und das ist doch sehr schade.
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Unterhaltung, 23. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Letzte Reise: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine eindrucksvolle fiktive Geschichte basierend auf historische Daten und Fakten. Mich hat das beschriebene Leben der Ehefrau von Captain James Cook sehr beeindruckt und fasziniert. Eine schöne Unterhaltung für lange Winterabende.
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19 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lebenswelt der vorvictorianischen Zeit nicht eingefangen, 3. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Letzte Reise: Roman (Gebundene Ausgabe)
Anna Enquist gelingt es leider nicht, die Gefühls- und Gedankenwelt einer Frau im vorvictorianischen England einzufangen. Für eine Frau, wie Elizabeth Cook, die der bäuerlich-bürgerlichen Gesellschaftsschicht des späten 18. Jh.s. entstammt, hat beispielsweise die Religion mit Sicherheit eine nicht unerhebliche Rolle gespielt; dennoch ist in keinem ihrer fiktiven Briefe zum Tode Cooks oder ihrer Söhne die Rede davon. Ja, sie begegnet sogar den abendlichen Gebeten ihres jüngsten Sohnes mit völligem Unverständnis. Alles in allem eine viel zu moderne Sichtweise auf einen Charakter jener Zeit.
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3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Letzte Reise, 26. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzte Reise (Audio CD)
Einzig und allein die Stimme von Barbara Rudnik hat mich dazu bewogen, mir alle 6 CD's zu Ende anzuhören. Ansonsten hätte ich das Paket schon nach der 3. CD in den Müll geworfen.
Anna Enquist schreibt hier aus der Sicht Elisabeths, der Ehefrau James Cooks. Eine interessante Geschichte dachte ich. Aber so viel hunderte Gedanken, auch um noch so kleine Dinge, wie sich Elisabeth zu machen scheint, kann sich ein Mensch nicht machen. Anna Enquist kommt vom Hundertsten zum Tausendsten, springt geschichtlich vor und zurück. Und spätestens nach der 4. CD sieht man gar nicht mehr durch. Mal stirbt ein Kind, später ist es wieder lebendig. Dann ist sie wieder schwanger. Alles sehr verwirrend.
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(Geo)Letzte Reise
(Geo)Letzte Reise von Barbara Rudnik (Audio CD)
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