Amazon.de: Kundenrezensionen: Die Bibel-Eine Gesprochene Symphonie (Revolutionbox)

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Bibel auf ganz neue Weise erlebt
Eine monumentale Produktion eines Mannes, der sich etwas traut. Ben Beckers Stimme lässt einem Schauer über den Leib fahren. Während man der rauchig tiefen, schweren Stimme Beckers gebannt lauscht, brennen sich Bilder einer Geschichte in die Seele, die nicht mehr verblassen wollen. Dramatisch gesprochen, voller Gefühl und Kraft, wünscht man, diese Stimme würde nie mehr...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2007 von B. Klinge

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versus
4 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen "Herr, schmeiß Kunst vom Himmel" oder "Im Anfang war der Übermut"
Zuerst frage ich mich: was ist eine Symphonie?
Bekannt sind mir das Wort 'Sinfonie" aus dem Deutschen und der Begriff 'Symphony" aus dem Englischen... ...'Symphonie'?
Von der Band 'Silbermond' kennen wir bereits den schlampigen Umgang mit der deutschen Sprache aus ihrem gleichnamigen Song 'Symphonie' zu Gunsten der Aspekte des Musikbusiness. Da wird das Wort...
Vor 20 Monaten von Björn Lewin veröffentlicht

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4.0 von 5 Sternen Kraftvolle Texte stark präsentiert, 21. Januar 2009
Von Michael L. (Neumarkt i.d.OPf.) - Alle meine Rezensionen ansehen
Die Themen kennt man. Vor allem die alttestamentarischen Texte haben in der Luther-Übersetzung eine archaische Kraft, die es für viele neu zu entdecken gilt. Ben Becker lädt mit seiner manchmal gebrochenen, oft kraftvollen Baßstimme und der Ruhe in Sprache und Musik zur Betrachtung ein. Die Beschäftigung mit dem Werk führt mich zur Assoziation des altmodischen Begriffs "Gottesfurcht".
Auch die Auswahl der Texte des Neuen Testaments knüpft an das Besondere, kraftvoll Göttliche an. Zugleich vermittelt Becker eine Nähe zum Stoff, läßt Raum, um die eigene Beziehung zum Wort Gottes zu betrachten und vielleicht weiterzuentwickeln.
Mitrezensenten kritisieren, daß es Becker am eigenen Glauben fehle und er nur eine gute Show für teures Geld verkaufe. Ich denke, das ist nicht ganz fair, denn solche Maßstäbe werden an die anderen bei Amazon rezensierten reinen Kommerz-Produkte nicht angelegt. Auch aus der Sicht des Glaubens: Gott hat hier - wenigstens - eine tolle Chance, "auf krummen Zeilen gerade zu schreiben".
Mir persönlich fehlt beim Blick auf Jesus ein wenig das Menschliche, das ihn zusammen mit dem Göttlichen einmalig macht. Aber schließlich ist niemand daran gehindert, sich sein eigenes Bild zu machen, vielleicht mal wieder den Klassiker "Jesus Christ Superstar" (der natürlich ähnliche Kritik erfahren dürfte) reinzuziehen oder einfach mal wieder in der Bibel zu lesen - sei es Luther, vielleicht die Einheitsübersetzung oder die schräge Volxbibel.
Insgesamt ist die Produktion also geeignet, Menschen anzusprechen, und so wird sie auch dem Anspruch des Textes durchaus gerecht.
Insgesamt eine empfehlenswerte CD.
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3.0 von 5 Sternen bin entäuscht..., 12. Juli 2008
...mir gefällt die übertrieben feierliche, salbungsvolle Stimme nicht. Sie erinnert mich an die frühen Bibel Filme, in denen die Darsteller vor lauter Pathos steif über die Leinwand schritten und vollkommen unnatürlich sprachen. Doch trotzdem respektiere ich das Anliegen von Ben Becker und wünsche mir, dass viele bisher Uninteressierte, sich hierdurch für Gottes Wort öffnen und mehr über Jesus erfahren wollen.
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5.0 von 5 Sternen Becker spricht von Gott, 11. Juni 2008
Als ich das erste Mal von diesem Projekt hörte, war ich erst einmal ein wenig irritiert.
Ben Becker und die Bibel? Passt das denn?
Dann aber habe ich mir Beckers eindringliche Stimme vorgestellt und sie auf diese Texte projiziert. Natürlich passt dass!

Und wie gut. Als ich die CDs nun das erste Mal hörte, hat es Herr Becker tatsächlich an nicht wenigen Stellen geschafft, mir eine Gänsehaut zu verschaffen.
Ich weiß nicht ob Herr Becker ein gläubiger Mensch ist, oder ob ihm die Bibel auf irgendeine Weise etwas bedeutet. Dies ist aber auch gleichgültig, da er es geschafft hat sie mit dem höchsten Respekt zu interpretieren. Ich denke das durch diese gesprochene Symphonie die Bibel machen Menschen nahe gebracht wird. Und schließlich kann man sich erst dann über etwas eine Meinung bilden, wenn man es tatsächlich kennt - das gilt auch in der Religion.
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4 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen "Herr, schmeiß Kunst vom Himmel" oder "Im Anfang war der Übermut", 13. März 2008
Zuerst frage ich mich: was ist eine Symphonie?
Bekannt sind mir das Wort 'Sinfonie" aus dem Deutschen und der Begriff 'Symphony" aus dem Englischen... ...'Symphonie'?
Von der Band 'Silbermond' kennen wir bereits den schlampigen Umgang mit der deutschen Sprache aus ihrem gleichnamigen Song 'Symphonie' zu Gunsten der Aspekte des Musikbusiness. Da wird das Wort als Synonym (oder soll ich lieber Sienonüm schreiben) für etwas Intimes und romantisch Verklärtes verwendet - also etwas was mit der Bedeutung des Begriffes 'Sinfonie' nichts zu tun hat.
Nun begibt sich Ben Becker auch auf diesen Pfad der selbstgefälligen Nachlässigkeit und schlägt wenig neue Töne an. Getrieben vom Gram selber weder Klaus Kinski noch Blixa Bargeld sein zu können, reift in dem deutschen Darsteller doch immer wieder 'mal ein Produkt, das über die Mittelmäßigkeit deutscher Bands hinausgeht und zumindest oberflächlich Tiefe verspricht und dem breiten Fernsehpublikum, studentischen Möchtegernkunstverständigen und reichen Kunstgenießern ein angenehmes und vermeintlich neues Hörerlebnis schafft.
Die Zweite Frage ist zwangsläufig: Was ist eine gesprochene Symphony?
Beckers 'Werk' hier ist es jedenfalls nicht.
"JA, aber was ist es denn dann?", fragt man sich schließlich.
Nun.
Es ist ein gut gemeinter aber anbiedernder Versuch, ein individuelles Stück zu schaffen, das leider kaum über Pose und Verpackung hinauskommt. Auch nach längerer Beschäftigung mit Beckers Versuch bleibt der Eindruck der Halbherzigkeit und des sich Begnügens mit dem Vermengen und Wiederbeleben altbackener Muster - vereint als getarnter Kitsch. Wie so oft wurde auch hier Effekt mit Methode verwechselt. Beim Namen geht es los:
Was bitte ist "eine gesprochene Symphonie"? Es ist literarischer, semantischer Unsinn - nicht mehr -, der die Halbherzigkeit und Uninspiriertheit bereits auf dem Cover verrät: wer braucht schon einen sinnvollen Titel?! Hauptsache es klingt irgendwie interessant und es sieht irgendwie so ein bisschen schön aus...
Wer braucht schon die richtige Musik? "Im Anfang..." waren sicher keine träumerischen Akkorde oder die Musik eines Beethovens für Arme.
Von mir gibt es dafür "zero tolerance" ;)
Zwar hören wir gerne Beckers tiefe, samt bis rauchige Stimme, die aus den Lautsprechern unseres Autoradios oder den teuren AudioTechnika-Kopfhörern in unsere Ohren fließt und ihnen schmeichelt, und diese Stimme ist etwas Besonderes. Doch wem das allein schon reicht, könnte auch die Verlesung des Telefonbuchs durch Becker auf CD bringen. Der falsche aufgesetzte Pathos und die Beliebigkeit des Ausdrucks in Beckers Interpretation verleihen dem Ganzen jedoch nicht mehr Charme und nicht größeren Charakter als esotherische Hintergrundmusik, die es bereits ab 1,99 ¤ bei Rossmann zu erwerben gibt. Es bleibt oberflächliche Effekthascherei auf hohem Niveau - es ist amerikanisch. Bis auf "Bridge Over Troubled Water" sind auch seine Interpretationen bekannter Songs nicht erwähnenswert. Wenn ich Johnny Cash hören will, dann höre ich Johnny Cash. Und wenn es noch keine Version von Tom Waits mit einem Simon & Garfunkel Klassiker gibt, wird das seinen Grund haben.
Auch schon Beckers Idol und Möchtegern-Verwandter Kinski glänzte nicht mit seiner Jesus Tour vor gut 30 Jahren - jedoch beschehrte er uns ein Erlebnis angereichert mit Schock, Aggressivität und Wahnsinn.
Dies ist ein Gruß an den bürgerlichen Kleingeist, der diesen durch die oberflächliche Kitschigkeit und Manieriertheit letzendlich beleidigt.
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1 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen "Herr, schmeiß Kunst vom Himmel..." oder "Im Anfang war der Übermut", 12. März 2008
Zuerst frage ich mich: was ist eine Symphonie?
Bekannt sind mir das Wort 'Sinfonie" aus dem Deutschen und der Begriff 'Symphony" aus dem Englischen... ...'Symphonie'?
Von der Band 'Silbermond' kennen wir bereits den schlampigen Umgang mit der deutschen Sprache aus ihrem gleichnamigen Song 'Symphonie' zu Gunsten der Aspekte des Musikbusiness. Da wird das Wort als Synonym (oder soll ich lieber Sienonüm schreiben) für etwas Intimes und romantisch Verklärtes verwendet - also etwas was mit der Bedeutung des Begriffes 'Sinfonie' nichts zu tun hat.
Nun begibt sich Ben Becker auch auf diesen Pfad der selbstgefälligen Nachlässigkeit und schlägt wenig neue Töne an. Getrieben vom Gram selber weder Klaus Kinski noch Blixa Bargeld sein zu können, reift in dem deutschen Darsteller doch immer wieder 'mal ein Produkt, das über die Mittelmäßigkeit deutscher Bands hinausgeht und zumindest oberflächlich Tiefe verspricht und dem breiten Fernsehpublikum, studentischen Möchtegernkunstverständigen und reichen Kunstgenießern ein angenehmes und vermeintlich neues Hörerlebnis schafft.
Die Zweite Frage ist zwangsläufig: Was ist eine gesprochene Symphony?
Beckers 'Werk' hier ist es jedenfalls nicht.
"JA, aber was ist es denn dann?", fragt man sich schließlich.
Nun.
Es ist ein gut gemeinter aber anbiedernder Versuch, ein individuelles Stück zu schaffen, das leider kaum über Pose und Verpackung hinauskommt. Auch nach längerer Beschäftigung mit Beckers Versuch bleibt der Eindruck der Halbherzigkeit und des sich Begnügens mit dem Vermengen und Wiederbeleben altbackener Muster - vereint als getarnter Kitsch. Wie so oft wurde auch hier Effekt mit Methode verwechselt. Beim Namen geht es los:
Was bitte ist "eine gesprochene Symphonie"? Es ist literarischer, semantischer Unsinn - nicht mehr -, der die Halbherzigkeit und Uninspiriertheit bereits auf dem Cover verrät: wer braucht schon einen sinnvollen Titel?! Hauptsache es klingt irgendwie interessant und es sieht irgendwie so ein bisschen schön aus...
Wer braucht schon die richtige Musik? "Im Anfang..." waren sicher keine träumerischen Akkorde oder die Musik eines Beethovens für Arme.
Von mir gibt es dafür "zero tolerance" ;)
Zwar hören wir gerne Beckers tiefe, samt bis rauchige Stimme, die aus den Lautsprechern unseres Autoradios oder den teuren AudioTechnika-Kopfhörern in unsere Ohren fließt und ihnen schmeichelt, und diese Stimme ist etwas Besonderes. Doch wem das allein schon reicht, könnte auch die Verlesung des Telefonbuchs durch Becker auf CD bringen. Der falsche aufgesetzte Pathos und die Beliebigkeit des Ausdrucks in Beckers Interpretation verleihen dem Ganzen jedoch nicht mehr Charme und nicht größeren Charakter als esotherische Hintergrundmusik, die es bereits ab 1,99 ¤ bei Rossmann zu erwerben gibt. Es bleibt oberflächliche Effekthascherei auf hohem Niveau - es ist amerikanisch.
Auch Beckers Idol und Möchtegern-Verwandter Kinski glänzte nicht mit seiner Jesus Tour vor gut 30 Jahren - jedoch beschehrte er uns ein Erlebnis angereichert mit Schock, Aggressivität und Wahnsinn.
Dies ist ein Gruß an den bürgerlichen Kleingeist, der diesen durch die oberflächliche Kitschigkeit und Manieriertheit letzendlich beleidigt.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Super Werk, 6. Februar 2008
Ben Becker hat alles übertroffen,seine Stimme ist der Hammer!!!!!!!!!!!!!
Die Musik + gesprochenen Passagen hamonieren super miteinander.
Das Hörbuch ist der Hammer,kann ich nur jeden weiter empfehlen!!!!!!!!!!
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Bibel jetzt auch als "Best Of"! - Spektakulär pathetischer Ausflug in Luthers Bibel., 9. Dezember 2007
Huhhh, die Gänsehaut ist kaum abgeebbt, da will ich versuchen ein paar klare Gedanken zu fassen. "Die Bibel - Eine Gesprochene Symphonie" habe ich mir nun erst zwei Mal angehört, und ich bin mir sicher, das wird ein neues Fläschchen "Ohrenmedizin" für besondere Anlässe.

Ben Beckers sonore Stimme hat mich - ich gestehe! - eingelullt, doch ich war seit jeher fasziniert von diesem Menschen - als Gesamtbild. Nicht von dem unsäglichen "Rilke-Projekt" und bei " Und Lautlos Fliegt Der Kopf Weg" musste ich auch passen. Nun geht Ben Becker immer öfter Wege, nebst seiner Schauspielerei, auf denen ich ihm als "Fan" gerne und mutig folge. Sein "Bibel" Projekt nannte er einen großen Traum, den er sich - nach dem Zusammenbruch - nun erfüllt hat. Meine Erwartungen waren hoch angesetzt. Doch trotz teils herber Kritiken in der Presse, ich halte das für eines seiner bisher gelungensten Projekte!
Seien wir doch ehrlich: Nur so zur Unterhaltung würde sich sonst sicher kaum jemand das Alte Testament anhören. Ich hab mich schließlich gewundert, wie viel davon mir gar nicht mehr bekannt war.
Becker liest das Alte (CD 1) und Neue (CD 2) Testament, dass es an Dramatik, Spannung und Pathos(!) nicht zu überbieten ist. Die Inszenierung wird untermalt von dustren Orchesterklängen, die wohldosiert ein gigantisch anmutendes Szenario schaffen. An keiner Stelle wirkt dieses Audio-Erlebis auf mich übertrieben, oder übergestaltet, doch man mag mich befangen schimpfen.
Aber - aufgepasst: Das war aber noch nicht alles! Die ausgesuchten Textpassagen werden hie und da aufgelockert durch Ben Beckers eigenwillige Interpretationen bekannter Hits die man Elvis, JOhnny Cash oder Simon & Garfunkel zuschreibt, und schließlich auch einem Gospel-Song. Das macht die schwere Kost tatsächlich einen Tick erträglicher, denn diese "Superhits" passen sich schonend in das Wortspektakel der Testament-Texte ein und wirken auflockernd, was vermutlich auch die Intention der Sache ist. ;-)
Erstaunlich zwar, dass Elvis' "In The Ghetto" zu der Geschichte von Kain und Abel folgt, und wenn ich Beckers "Hurt"-Interpretation höre, denke ich unweigerlich an die brüchige Stimme von Johnny Cash, empfinde dies aber zumindest nicht als Sakrileg. Nur bei "Bridge Over Troubled Water", also das ist so eine Sache, das klingt doch tatsächlich so, als ob das nicht von Simon & Garfunkel wäre, sondern von Tom Waits!
Die Bibel-Eine Gesprochene Symphonie" ist kein Hörbuch für alle möglichen Anlässe, für mich eine Art Entspannungstherapie.

Es gibt vom Verlag übrigens zwei Ausgaben dieser Doppel-CD! Zum einen die praktikable (und günstigere) Digi-Box und eine hochwertige "Revolutionbox".

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Hörbuch- /Hörspielbewertung:
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Inhalt: ***** | Sprecher: ***** | Hardware: *** | Preis/ Leistung: ****
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auf meiner persönlichen Horchlatte: *****
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Apiculas Horchlatte: * - unerhört, ** - überhörbar, *** - eintönig, **** - hörenswert, ***** - hörrlich!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Bibel jetzt auch als "Best Of"! - Spektakulär pathetischer Ausflug , 14. November 2007
Huhhh, die Gänsehaut ist kaum abgeebbt, da will ich versuchen ein paar klare Gedanken zu fassen. "Die Bibel - Eine Gesprochene Symphonie" habe ich mir nun erst zwei Mal angehört, und ich bin mir sicher, das wird ein neues Fläschchen "Ohrenmedizin" für besondere Anlässe. In meinem Audio-Erlebnis-Regal kommt es zwischen "Ben Becker spricht: Fieber, Tagebuch eines Aussätzigen" (Kinski)" und dem unerreichten Oskar Werner, neben dem mein Hocherehrter Herr Brandauer mit seinen Mozartbriefen stehen darf.

Ben Beckers sonore Stimme hat mich - ich gestehe! - eingelullt, doch ich war seit jeher fasziniert von diesem Menschen - als Gesamtbild. Nicht von dem unsäglichen "Rilke-Projekt" und bei " Und Lautlos Fliegt Der Kopf Weg" musste ich auch passen. Nun geht Ben Becker immer öfter Wege, nebst seiner Schauspielerei, auf denen ich ihm als "Fan" gerne und mutig folge. Sein "Bibel" Projekt nannte er einen großen Traum, den er sich - nach dem Zusammenbruch - nun erfüllt hat. Meine Erwartungen waren hoch angesetzt. Doch trotz teils herber Kritiken in der Presse, ich halte das für eines seiner bisher gelungensten Projekte!
Seien wir doch ehrlich: Nur so zur Unterhaltung würde sich sonst sicher kaum jemand das Alte Testament "reinziehen". Ich hab mich schließlich gewundert, wie viel davon mir gar nicht mehr bekannt war.
Becker liest das Alte (CD1) und Neue (D2) Testament, dass es an Dramatik, Spannung und Pathos! nicht zu überbieten ist. Die Inszenierung wird untermalt von dustren Orchesterklängen, die wohldosiert ein gigantisch anmutendes Szenario schaffen. An keiner Stelle wirkt dieses Audio-Erlebis auf mich übertrieben, oder übergestaltet, doch man mag mich auch befangen schimpfen.
Aber - aufgepasst: Das war aber noch nicht alles! Die ausgesuchten Textpassagen werden hie und da aufgelockert durch neue Interpretationen bekannter Hits die man Elvis, Cash oder Simon&Garfunkel zuschreibt, und schließlich auch einem Gospel-Song. Das macht die schwere Kost tatsächlich einen Tick erträglicher, denn diese "Superhits" passen sich schonend in das Wortspektakel der Testament-Texte ein und wirken auflockernd, was vermutlich auch die Intention der Sache ist. ;-)
Erstaunlich zwar, dass Elvis' "In The Ghetto" zu der Geschichte von Kain und Abel folgt, und wenn ich Beckers "Hurt"-Interpretation höre, denke ich unweigerlich an die brüchige Stimme von Johnny Cash, empfinde dies aber zumindest nicht als Sakrileg. Nur bei "Bridge Over Troubled Water", also das ist so eine Sache, das klingt doch tatsächlich so, als ob das nicht vonSimon & Garfunkel wäre, sondern von Tom Waits!
Die Bibel-Eine Gesprochene Symphonie" ist kein Hörbuch für alle möglichen Anlässe, für mich eine Art Entspannungstherapie.

Es gibt übrigens zwei Ausgaben dieser Doppel-CD! Zum einen diese hochwertige "Revolutionbox" (sicher nett als Geschenk) und eine etwas praktikablere Digi-Box.


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Hörbuch- /Hörspielbewertung:
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Inhalt: ***** | Sprecher: ***** | Hardware: *** | Preis/ Leistung: ****

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auf meiner persönlichen Horchlatte: *****
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Apiculas Horchlatte: * - unerhört, ** - überhörbar, *** - eintönig, **** - hörenswert, ***** - hörrlich!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Bibel - der gesprochene Krimi, 12. Oktober 2007
Von Martin Adler (Remshalden, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Voller Spannung erwartete ich die beiden CDs, die schon seit Längerem auf der WebSite www. bibel2007. com fulminant angekündigt wurden.

Mein Eindruck: Vom ersten bis zum letzten Track Spannung wie im Krimi - Ben Beckers eindrucksvolle Stimme unterlegt mit der passenden Musik. Die Eintrittskarte zur Bibel in niveauvoller Übersetzung. Empfehlenswert für "Anfänger" und "Kenner".

Was findet sich auf den beiden CDs?
1. CD - Altes Testament: Ouverture, Schöpfung, Paradies & Sündenfall, Kain & Abel, In the Ghetto, Arche Noah, Turmbau zu Babel, Joseph & seine Brüder, Samson & Delila, Hiob, Hurt, Jonah, Maleachi
2. CD - Neues Testament: Urlicht, Die drei Weisen aus dem Morgenland, Johannes der Täufer, Jesu Versuchung, Vater unser, Jesus Hears Every Prayer, Bridge Over Troubled Water, Die Heilung, Wahre Verwandte, Einzug in Jerusalem, Abendmahl, Jesus in Gezehmane, Kreuzigung, Offenbarung, He's Alive

Nach meinem Eindruck sind einige Szenen verkürzte Ausschnitte aus der Luther-Übersetzung der heiligen Schrift.

Wann gibt's die gesamte Bibel unverkürzt in einer solchen Form?
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Bibel auf ganz neue Weise erlebt, 10. Oktober 2007
Von B. Klinge (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eine monumentale Produktion eines Mannes, der sich etwas traut. Ben Beckers Stimme lässt einem Schauer über den Leib fahren. Während man der rauchig tiefen, schweren Stimme Beckers gebannt lauscht, brennen sich Bilder einer Geschichte in die Seele, die nicht mehr verblassen wollen. Dramatisch gesprochen, voller Gefühl und Kraft, wünscht man, diese Stimme würde nie mehr verklingen. Und doch nimmt es einen emotional dermaßen mit, dass man es kaum noch aushält, hin und her gerissen, zwischen Flucht und Sucht. Am Ende kein Ende findet...immer wieder die CD neu startet, um sich erneut von dieser Stimme und der so passenden unterstreichenden Musik in eine längst vergangene Zeit mitreißen zu lassen, um tief abzutauchen in den Wogen der Emotionen, die so dramatisch gesprochen, menschliche Schicksäler im Geiste wahr werden lassen. Wer die Bibel bis dahin nicht gelesen hat, wird es nun nachholen. Taucht man aus dem Sog berauscht wieder auf, bleibt man mitgenommen zurück und wünscht sich mehr...

Doch die in das Hörbuch integrierten Songs, die die Texte verstärken sollten und sicher auch etwas persönliches von Ben Becker sind, finden nicht wirklich zu einem harmonischen Ganzen. Es stört die bannend vorgetragenen Auszüge der Bibel und reißt einen erbarmungslos zurück in die Realität.

Was der Revolution-Box (Papphülle mit im Inneren eingeklebtem schwarzem Stoff)vermutlich zu einem besonders edlen Design verhelfen sollte, stört leider den Gebrauch der CDs, da man beim Entnehmen zuerst die Fülle der Papierfussel vorsichtig am Hosenbein oder Rocksaum abwischen muss, um in einwandfreien Genuss der Inszenierung zu gelangen. Manchmal ist Kunststoff doch das geeignetere Material. Deshalb nur vier Sterne. Ich würde aus diesem Grunde dazu raten, die "normale" Doppel-CD zu kaufen.

Im Ganzen aber ein sehr gelungenes, beeindruckendes und empfehlenswertes Werk!!!
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