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am 31. Mai 2003
Mit dem dritten Bond-Abenteuer gelang den Machern die bis heute wirkungsvolle, essentielle Mischung aus Stil, Eleganz, Action, ironischem Humor und Brutalität. Regisseur Guy Hamilton gab mit Goldfinger ein neues Tempo vor, dass für die folgenden Bond-Filme bestimmend sein sollte.
Mit Ausnahme des Regisseurs war die bekannte Garde auch diesmal am Werk: Peter Hunt gewohnt souverän am Schneidpult, Kameramann Ted Moore prägte die ebenfalls zum Markenzeichen gewordenen, sehr beeindruckenden Aufnahmen der Drehorte, die gelegentlich an eine Reisedokumentation erinnern. Herausragend ist besonders der Beitrag des Produktionsdesigners Ken Adam: Neben dem "berühmtesten Auto der Welt", dem Aston Martin DB5, erschuf Adam eindrucksvolle Sets wie Goldfingers Laser-Raum oder dessen Präsentations- und Exekutionssaal, in dem allerlei technischer Schnickschnack integriert wurde. das Highlight jedoch stellt der Nachbau von Fort Knox auf dem Gelände der Pinewood Studios dar. Für die Außenaufnahmen wurden sogar Bäume gepflanzt, um alles authentischer wirken zu lassen. Auch diese Aufmerksamkeit für Details machen die 007-Filme zu etwas Besonderem.
Bei Goldfinger hatte John Barry zum erstenmal absolut freie Hand für den Soundtrack und leistete ganze Arbeit. Neben dem Titelsong, der auf unvergleichbare Weise von Shirley Bassey geschmettert wird, hinterlässt der Soundtrack insgesamt einen bleibenden Eindruck und unterstützt das vorgelegte Tempo des Films perfekt.
Auch die Besetzung bleibt unvergessen. Sean Connery zeigt eine seiner besten Leistungen. Außer ihm glänzen Honor Blackman als coole Pussy Galore, Gerd Fröbe als der Bösewicht schlechthin, sowie Harold Sakata als stummer Killer Oddjob und Shirley Eaton als Jill Masterson, dem unvergesslichen "Golden Girl" des Films.
All diese Zutaten sorgten dafür, dass Goldfinger zahlreiche Rekorde brach und Bond zu einem Phänomen wurde. Die sexuellen Anspielungen galten damals als sehr gewagt. Die Tatsache, dass die Frauen, auf die Bond trifft, diesen ebenso für ihre sexuellen Wünsche zu benutzen verstehen wie umgekehrt, und auch ihre ganz eigene Pläne verfolgen, widerlegt die oft geäußerten Vorwürfe, die Bond-Frauen seien ausschließlich schönes aber einfältiges Beiwerk.
Auch Pussy Galore denkt in erster Linie daran, ihre eigene Haut zu retten indem sie Bond hilft; ein wirkliches Team sind die beiden nicht, geschweige denn ein Liebespaar.
Dadurch, dass einige Regeln des Genres hier gebrochen werden wurde Bond und besonders Goldfinger legendär. Nicht umsonst wird auch bei weniger Bond-Begeisterten (die soll's ja auch geben) der Name James Bond mit Goldfinger assoziiert.
Auch die DVD ist ein echtes Goldstück: Audio-Kommentare, Making-of, und weitere Extras sorgen für perfekten Filmspaß.
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am 13. März 2004
Ob es der beste Bond aller Zeiten ist, darüber wird man sich wohl nie einig werden. Fest steht jedenfalls: die Zutaten dafür sind alle vorhanden und ideal abgemischt.
Dieser Film hat tatsächlich alles: knallige Action, hübsche Mädchen, coole Helden, Humor. Dazu noch einen Klassiker unter den ruchlosen Bösewichtern, Goldfinger alias Fröbe, dem zu Recht bekanntesten Bond-Bösewicht aller Zeiten. Dann natürlich Goldfingers schweigender Helfer Odd Job, *dem* Archetyp für jeden späteren "Hechman", dem bedrohlichen, kaum bezingbaren und bedingungslos loyalen Killer, mit dem sich jeder Held einen fast aussichtslosen Kampf liefern muss (und an dessen Popularität später allenfalls noch "Beisser" herankommen konnte). Und dann natürlich auch erstmals die berümten "Gadgets" auf breiter Front, allem voran ein Aston Martin mit Bewaffnung und Schleudersitz.
Es ist kaum aufzuzählen, wie viel mittlerweile legendäre Elemente der Film aufweist. Er ist ohne jeden Zweifel einer der klassischen Bond-Filme, die man sich als aller Erstes zu holen hat. Ob er der beste Bond ist, muss jeder für sich selber entscheiden, aber egal, wie die persönlichen Geschmäcker aussehen, ich bin der Meinung bei jedem spielt dieser Film mit in der obersten Reihe.
Technisch ist die Bond-Reihe natürlich ebenfalls sehr gelungen auf DVD, mit einem guten Bild, nur der Tonspur merkt man das Alter doch etwas an (damals konnte man nun bei aller Liebe kein Stereo Surround erwarten). Wie jeder Film aus dieser Reihe hat auch dieser umfangreiche Dokumentationen dabei, die man nicht verpassen sollte. Dieser Film gehört in jede Sammlung, keine weitere Diskussion.
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TOP 500 REZENSENTam 15. März 2016
Bond wird von M angewiesen den dubiosen Geschäftsmann Auric Goldfinger auf den Zahn zu fühlen, da dessen Geschäftsgebaren das Währungssystem gefährdet.
Der erste Kontakt in Miami verläuft....erstaunlich....denn eine von Goldfingers Helferinnen die von Bond verführt wurde endet als vergoldete Leiche im Hotelzimmer.
Das spornt Bond noch mehr an und er wird aufdringlicher was Goldfinger bis aufs Blut reizt.
Er und sein Scherge Oddjob haben Bond nun im Visier und das soll noch ein Problem für selbigen werden.
Noch ahnt er nicht in was er da rein geraten ist denn Goldfinger verfolgt einen wahrlich sinisteren Plan.......

Das beste Bild bisher.....Wahnsinn....wären die Autos, Klamotten und Frisuren nicht könnte man Denken der Film aus dem Jahr 1964 wäre letztes Jahr gedreht worden.
Unglaublich was man da an Qualität rausgeholt hat.
Auch der Ton weist diesmal keine Fehler auf, zumindest ist mir nichts aufgefallen.
Goldfinger ist mein absoluter Lieblings Bond und wird es wohl auch immer bleiben.
Hier stimmt einfach alles und es ist für mich DER Perfekte Agenten Film.

Brillante Dialoge mit unvergesslichen Sätzen.
Eine geniale Atmosphäre inkl 100% Bond-Feeling.
Ein perfekt ausgearbeiteter Plot.
Ein exzellenter Soundtrack und eines der besten Openings samt Shirley Bassey's Song Goldfinger.
Herausragende Spannung und Action.
Ein gleichwertiger Nemesis für Bond und natürlich tolle Bond-Girls.
Einfach Perfekt das Ganze......
Mit dabei sind u.a. Sean Connery, Gert Fröbe, Bernard Lee, Desmond Llewelyn Honor Blackman, Lois Maxwell, Shirley Eaton, Burt Kwouk, Tania Mallet und Harold Sakata.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Januar 2016
Der dritte Bond Film sollte einer der besten und unvergesslichsten Klassiker der Serie werden. "Goldfinger" bekam ein Budget von ca. 3 Millionen Dollar - er spielte weltweit 125 Millionen Dollar ein. Das inflationsbereinigte Einspielergebnis wird mit 912 Millionen Dollar angegeben, eines der besten Einspielergebnisse der Serie überhaupt. Auch in Deutschland knackte der Film die 5 Millionen Zuschauermarke.

Sehr stark für den nachhaltigen Erfolgs dieses Films verantwortlich ist auch die Figur des Schurken. Es gibt nur wenige Bond Gegenspieler, die dem Auftritt von Gert Fröbe als Auric Goldfinger das Wasser reichen können. Dabei war für die Rolle zunächst Orson Welles vorgesehen, dieser übertrieb es allerdings mit der Gagenforderung. Auch Theodore Bikel bekam die Rolle nicht, nachdem die Probeaufnahmen nicht ganz überzeugten. Dann aber kam Gert Fröbe zum Zug und wie...Auch Bonds Gespielin bleibt in Erinnerung. Ein bisschen half alleine schon der Name "Pussy Galore" mit, aber Honor Blackman, bekannt als Dr. Catherine Gale aus "Mit Schirm, Charme und Melone - somit Vorgängerin von Emma Peel, machte ihre Sache auch sehr gut.
Auch Shirley Eaton bleibt als Bond Girl Jill Masterson in bleibender Erinnerung. Geholfen hat die Szene als Leiche. Denn der eifersüchtige Goldfinger lässt seine Gespielin in dem Moment ermorden, in dem er merkt, dass die Frau gemeinsame Sache mit James Bond gemacht hat. Sie wird getötet, indem man ihren Körper mit Gold bemalt hat - so dass sie letztendlich ersticken musst. Doch....aller guten Dinge sind drei...zum Glück hat sie noch eine Schwester. Tilly Masterson, gespielt von dem damaligen Model Tania Mallet, wird wenig später in einem Rachefeldzug auf einer schweizer Bergstraße das Gewehr in Richtung Goldfinger zielen, aus Versehen aber beinahe James erschießen. Dieser sieht diese Begegnung natürlich als Auftakt eines Liebesspiels und es bereitet ihm sichtlich Vergnügen die Frau mit seinem silberen Aston Martin DB5 zu verfolgen und sie dann zu stellen. Doch leider wird es nicht nur Affäre kommen, denn der hübsche Racheengel wird wenig später durch den Hut von Goldfingers Helfeshelfer Oddjob (Harold Sakata) in einem Waldstück zu Tode kommen.

Immerhin kann James Bond zum ersten Mal in der Geschichte der Serie ein böses Mädchen - Pussy - umerziehen, dank fürsorglicher Liebe und ein bisschen Sex im Reitstall wird die Verbrechersgehilfin und begeisterte Pilotin in ein gutes Mädchen verwandelt. Sehr schön auch die Szene mit den vielen weiblichen blonden Pilotinnen. Überhaupt ist "Goldfinger" durch die Kameraarbeit von Ted Moore auch optisch herrlich ausgefallen. Neben der schweizer Szene gibts auch eine klasse Sequenz auf dem Goldplatz. Hier kommt auch der großartige Dialog zwischen Agent und Schurke voll zur Geltung. Auric Goldfinger, zwar sehr irrsinnig in allen Belangen, ist aber durchaus in Sachen Intelligenz dem Superspion ebenbürtig. Natürlich nicht zu vergessen eine Shirley Eaton in Gold gegossen - ein Bond Bild für die Ewigkeit und auch die Action in Fort Knox.
Goldfingers perfider Plan ist es mit Unterstützung einer chinesichen Kämpfertruppe und mit Hilfe der blonden Pilotinnen die Goldreserven der Vereingten Staaten, die in fort Knox gelagert sind, nicht wie angenommen zu stehlen, sondern mittels einer schmutzigen Bombe radioaktiv zu verseuchen. Damit - so sein teuflisches Ansinnen - wären sie für viele Jahre wertlos gemacht. Damit würde sich der Wert von Goldfingers eingenen Beständen, die ebenfalls enorm hoch sind, um das Zehnfache des jeztigen Wertes steigern. Es ist nun der Auftrag unseres Lieblingsagenten diesen Plan zu durchkreuzen. Denn im Plan des Schurken ist es zu verschmerzen, dass das aus den Flugzeugen gesprühte Giftgas mehrere 10.000 Menschen töten wird, damit die Goldfinger Gang ungestört in Fort Knox eindringen kann.

In sämtlichen Rankings der besten Bond Filme landet "Goldfinger" immer mindestens auf einem 2. Platz. Von vielen Fans wird er als der beste Film der Reihe bezeichnet. Vor allem gilt er als maßgeblichster Film der Serie. Dies wird bereits im Intro klar, wenn Shirley Bassey ihre unverwüstliche Gangsterballade "Goldfinger" ins Mikrrophon schmettert. Ein Welthit, den wahrscheinlich jeder im Schlaf mitsingen kann. Er suggeriert auch schon in seiner opulenten Machart diesen bombastischen Schlagabtausch zwischen Bond und einem ebenbürtigen Gegner. In der Liste des American Film Institute über die besten Schurken der Filmgeschichte landete Fröbe auf Platz 49. Erstmalig schaffte ein Bond Film auch die Oscarhürde, Norman Wanstalls Toneffekte wurden mit dem berühmtesten Filmpreis der Welt ausgezeichnet.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Oktober 2011
Produkt: DVD-s (2 Stück). Herausgeber: Twentieth Century Fox. ASIN: B001F97B9I.
Disk 1 - Film ; Disk 2 - Specials
Deutscher Titel: James Bond 007 - Goldfinger
Originaltitel: Goldfinger
Filmsparte: Teil III der James Bond Filmreihe
Produktionsland: Großbritannien
Premiere: 1964
Mit: Sean Connery (James Bond), Gert Fröbe (Auric Goldfinger), Honor Blackman (Pussy Galore), Harold Sakata (Oddjob), Bernard Lee (M), Desmond Llewelyn (Q), Lois Maxwell (Miss Moneypenny), Tania Mallet (Tilly Masterson), Shirley Eaton (Jill Masterson) u. A.
Regie: Guy Hamilton
Literarische Vorlage: nach dem gleichnamigen Roman von Ian Fleming
Musik: John Barry. Titelsong: "Goldfinger" gesungen von Shirley Bassey
Ton: Norman Wanstall (Oscar für beste Toneffekte)
Bild: sehr gut / Farbe / Breitbild
Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch und englisch. Untertitel: deutsch, englisch und türkisch
Filmlänge: 105 Minuten. Genre: Actionfilm > Agentenfilm > Kriminalfilm
Specials: alle mit deutschen UT
Disk 1 / Filmdisk: Audiokommentare mit Lee Pfeiffer als Kommentarleiter und Hauptkommentator, sowie darunter Sean Connery (kurz), Guy Hamilton (zum Großteil), Desmond Llewelyn, Honor Blackman.
Disk 2 / Specialsdisk:
a.) Doku über das Bondauto aus Goldfinger (11 Minuten)
b.) altes Interview (SW) mit Honor Blackman über Goldfinger (4 Minuten)
c.) Inteview mit Sean Connery von Goldfinger-Set (3 Minuten)
d.) verzichtbare Probeaufnahmen von unaktuellen Akteuren (kurz)
e.) verzichtbare Szenenausschnitte...
f.) interessante Doku über die Filmproduktion mit Interviews von Zeitzeugen (25 Minuten)
g.) interessante Doku über den Film Goldfinger (28 Minuten)
h.) bilder, daten, trailer...

Als neunjähriger Bub habe ich unerlaubterweise Goldfinger Tom und Jerry vorgezogen im Kino (In EX-YU war das in der Provinz möglich). Gottseidank. Tom und Jerry ist bei Weitem brutaler, gewalttätiger, fader und pädagogisch bedenklicher.
Ich habe Goldfinger genossen, weil er voller Wendungen, rasanter Actionszenen und naiver Effekte ist. Und weil er Sean Connery hat. Der übrigens der einzige Bond bleiben wird bis in alle Ewigkeit.
Dieser Goldfinger besitzt eine Zeitlosigkeit und Szenerie, die bleibende Faszination ausübt. Gert Fröbe, Honor Blackman, Harold Sakata und unbedeutendere Nebendarsteller prägen den Actionthriller stilistisch und stilweisend für das aufkommende Actiongenre.
Die Rasanz, schnelle Schnittfolge, zeitliche Exaktheit, der unaufhaltbare Held, welcher Natürlich ist das alles Phantasie und Märchen. Aber ein gutes, spannendes, kurzweiliges - und zu guter letzt - ein mythisch heldenhaftes Schauspiel, das man nicht allzuernst beäugen dürfte. Im Verhältnis zu späteren, genauso unrealistischen Bond-Verfilmungen und heutigen mit einer vermeintlichen Realistik, sind Connerys Bondfilme unerreichbar. Die zu sehr auf Marke Bond gestylten und insofern synthetischen Stars (Moore, Brosnan) oder andererseits verkrampften Mimen (Lazenby, Dalton, Craig) sind im Verhältnis zu Connery ein Schatten.
Goldfinger ist ein unerreichbares Meisterwerk und Sean Connery der Beste.
Mladen Kosar
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TOP 500 REZENSENTam 10. Oktober 2011
Schon in der Vortitelsequenz von "Goldfinger" stecken mehr Ideen, als in manchem kompletten Film. Wenn Bond hier eine Mission ausführt, Zeit für eine Zigarette hat, es eine gewaltige Explosion gibt, Bond einen Damenbesuch machen kann und noch einen Ganoven abwehrt, ist das ein in sich geschlossenes Bond-Abenteuer inklusive zweier legendärer Szenen, wie dem Anzug, der unter der Tauchermontur hervor kommt und die Spiegelei im Auge der Dame, die Bond aufsucht. Und das sind nur die ersten rund fünf Minuten.
Ein Hammer sind auch die Titel. Ein goldener Frauenkörper, auf dem die Namen der Filmcrew ablaufen und gleich der erste Titelsong, der auch über den Titeln läuft ein zeitloser Klassiker. Basseys Song ist einfach flott, leicht bissig und hat enorm viel Power. Die Filmmusik von "Goldfinger" verwies seinerzeit sogar die Beatles in die Schranken. John Barrys Score ist einfach makellos und omnipresent im Film.
Bond Nr. 3 ist von der ersten Szene der Haupthandlung an auf Duell ausgelegt, denn selten begegnete Bond einem Hauptwidersacher so früh wie hier. Wie er Goldfinger bestraft und seine Sekretärin dafür büßen muss, ist eine der unvergesslichsten Szenen der Filmgeschichte.
Um ein vielfaches potenziert ist hier die Ausrüstung, die Bond für seine Mission erhält. Statt eines Köfferchens gleich ein ganzer mit allerlei Extras vollgestopfter Aston Martin, DAS Bond-Auto schlechthin, wenn man bedenkt, dass er selbst 32 Jahre später noch bei "Casino Royale" zu sehen war. Fielen die Szenen Bond/Q in den ersten Filmen noch recht kurz aus, wird in "Goldfinger" auch der Stil definiert, der der Serie was die beiden betrifft, Jahrzehnte erhalten bleiben sollte. Nämlich das Bond Qs Arbeit eher etwas selbstverständlich hin nimmt und sich dafür jedesmal eine lustige verbale Ohrfeige abholt.
Eine der stärksten Szenen, in denen der Duell-Charakter des Films zum Tragen kommt, ist das Golfspiel zwischen Bond und Goldfinger. Die Art, wie sich die beiden hier abtasten, ist einfach genial und die Art Goldfingers eine Warnung auszusprechen, weil er merkt, Bond ist gefährlich sehr deutlich. Ich sage nur: Oddjobs Melone.
Eine pfiffige Idee ist es in dem Film auch, dass es gleich zwei Frauen gibt, die gegen Bonds Charme immun sind. Zum einen Tilly und zum anderen Pussy, die man kennenlernt, wenn Bond sich in einer genial geschriebenen Szene aus der tödlichen Bedrohung durch Goldfingers Laser herausreden konnte. Auch wenn das für Pussy nicht für den ganzen Film gilt. Allein der Name Pussy Galore ist grandios. Hier sieht man, was für ein Sexist Fleming bisweilen sein konnte, doch trug gerade dieser Name "Goldfinger" in den USA beinahe nur eine Freigabe für Erwachsene ein.
Absolut top sind auch mal wieder die Kulissen des Films, wie eben Goldfingers Laserraum, sein Billardzimmer oder eben Fort Knox.
Super fällt auch das Finale aus und auch wenn der Film hier kleine Schwachpunkte hat, wie das der Zeitzähler der Bombe zwischen Film- und Echtzeit stark differiert, sowie Modellaufnahmen von Goldfingers Jet deutlich sichtbar sind, sind das wirklich nur übersehbare Dinge in einem der ansonsten bis ins letzte Detail am perfektesten gemachten Bond-Filme bis heute.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. November 2006
Habe Goldfinger heute erstanden und heute den Vergleich mit der Special Edition gemacht. Yahooooo, welch ein Unterschied, das Bild ist fantastisch (keine Schlieren und Dropouts) und der Ton Klasse(nicht künstlich hochgepuscht, sondern sinnig bearbeitet, ich wurde überzeugt, weil ich auch vorher bedenken hatte.). Bis zu den Pierce Brosnan Filmen kann man wohl schon alleine wegen des Tons auf diese Ultimate Edition umsteigen!
Es lohnt sich!!!
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Bondtechnisch gesehen, ist "Goldfinger" einer unter mehreren Kult-Bond-Streifen, die zur Connery-Ära im Kino liefen. Warum "Goldfinger" sich aber trotzdem etwas von den anderen abhebt, hängt in erster Linie mit dem (nicht zu unterschätzenden) kommerziellen Erfolg zusammen, der der Film zweifelsohne in den 60ern war. "Goldfinger" ist, wenn man die Menschen befragt, so etwas wie der Inbegriff für James-Bond-Filme. Freilich haben da auch technische Hilfsmittel in die Karten gespielt. Heiße Verfolgungsjagden (damals bahnbrechend!) mit dem legendären Aston Martin (natürlich mit Sonderausstattungen) kamen ebenso gut an, wie Connerys Bond-Image zu dieser Zeit - immerhin war es ja schon Connerys 3. Bond-Auftritt, und er wusste wie er diese Rolle zu meistern hatte (und tat es auch!). Bond ist hier hart, kalt, aber natürlich britisch-schwarzhumorig-charmant - eben so, wie ihn seine Fans lieben!
Hinzu kommt noch Gert Fröbe, ein nahezu perfekter Bösewicht, mit einem genauso perfekten Gehilfen (der Koreaner mit dem tödlichen Wurfhut).
Alles scheint hier zu passen. Man kann hierbei, denke ich, guten Gewissens von einem Zenit der Bond-Ära sprechen, die (nach wie vor) ihresgleichen sucht!
Erwähnt sei noch, dass "Goldfinger" gerade mal 102 Minuten dauert, was für einen Bond-Streifen keinesfalls überlängen-format-verdächtig wirkt. Aber eben aus diesen gut Einenhalbstunden hat man herausgeholt, was herauszuholen war. In "Goldfinger" klaffen keine Lücken auf. Hier tut sich immer was. Die Story ist absolut "rund" und unterhält und fesselt gleichermaßen!
Mehr braucht man hierzu wohl nicht zu sagen!!

EINER der ganz, ganz GROSSEN BONDS, keine Frage!
Fazit: 5 Sterne
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am 28. Oktober 2012
Wegen dem ganzen Skyfall Hype wollte ich mir mal die ersten Bond-Filme angucken, weil ich zur Generation gehöre, die zuerst die Pierce Brosnan Bond -Filme gesehen hat. Und ich gebe ehrlich zu, dass mir Goldfinger noch besser als Liebesgrüße aus Moskau gefallen hat.

James Bond bekommt es dieses mal mit einem raffinierten Geschäftsmann namens Goldfinger zu tun. Der will Fort Knox stürmen und das Gold in Wert mehrerer Milliarden Pfund klauen. Bond muss dies natürlich verhindern, wird aber dieses Mal mit Problemen konfrontiert, die er nicht gewöhnt ist.

Goldfinger ist der dritte Bond-Film und tatsächlich der Prototyp aller Action-Filme die folgten.
Die Geschichte von Goldfinger ist relativ einfach und eine typische Agentengeschichte und auch deswegen sehr sympathisch für mich. Die Geschichte war angenehm einfach und brachte zum ersten Mal einen richtig guten Bösewicht in die Bond-Filme.
Der Deutsche Gert Fröbe (Es geschah am hellichten Tag) verkörpert hier Goldfinger vorbildlich und ist bis heute das Vorbild für alle Bösewichte, die von sich überzeugt sind, nicht an ein Scheitern ihres Plans denken, immer cool bleiben und den Helden Paroli bieten können. Zudem gibt es natürlich wieder ein Bond-Girl. Honor Blackman verkörpert hier Pussy Galore (großartiger Name!) und ist, wie ihre Vorgängerinnen, schön anzusehen und schlagkräftig. In Erinnerung bleibt bei diesem Film aber natürlich die legendäre Szene, in der Shirley Eaton mit Gold überzogen tot im Bett liegt.
Was mir aber besonders gut gefallen hat, war zum Einem, dass die Schreiber James Bond mal mit Problemen konfrontiert haben, die er vorher nie hatte. Zum Einen scheint am Anfang jeder Hilfeversuch Bonds nicht zu klappen und das Bond-Girl verfällt erst spät seinem Charme. Einige sehr schöne Ideen.
Und gut gefallen haben mir auch noch die Effekte. Hier schien wirklich viel Aufwand in die Actionszenen gegangen zu sein, wenn man mal mit dem Vorgänger vergleicht. Die Actionszenen sind nicht nur viel vorhanden, sondern sehen auch noch viel geiler aus als in den Vorgängern und sind spektakulärer inszeniert. Die Action kann man sich heute noch gut geben.

Fazit:
Goldfinger ist der Prototyp für alle Actionfilme, wie wir sie heute kennen. Die Action ist heute noch wirklich gut, die Geschichte angenehm komplex und die Charaktere immer noch sympathisch. Ein zeitloser Film!
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am 24. März 2016
"Das Mädchen ist tot. Sie ist ganz mit Gold überzogen. Ja, mit Gold!"

James Bond, der Superagent seiner Majestät, wird auf die Fährte eines verbrecherischen Genies gesetzt, das die Goldreserven von Fort Knox vernichten und damit die Weltwirtschaft kontrollieren will...

"Wenn Sie es in Fort Knox zünden, wird der gesamte Goldvorrat der Vereinigten Staaten radioaktiv sein - für 57 Jahre." - "58 um genau zu sein." - "Ich muss mich entschuldigen, Goldfinger. Der Plan ist genial. Sie haben dann was Sie wollen: Wirtschaftliches Chaos im Westen und der Wert Ihrs Goldes wird sich vervielfachen."

Goldfinger ist der DRITTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (hier ist es der 7. Teil, also direkt nach Dr. No). Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.

Mit Sean Connery (Oscar 1987 für The Untouchables und 1999 Sexiest Man of the Century) als 007 (M: "Was wissen Sie über Gold? Ich meine, über Goldbarren?" - Bond: "Ich erkenne sie, wenn ich sie sehe.")
und Gert Fröbe (Kindermörder Schrott in Es geschah am hellichten Tag, Edgar Wallace: Der grüne Bogenschütze) als Auric Goldfinger (aurum: lateinisch für Gold - "Erwarten Sie von mir, dass ich rede?" - "Nein, Mr. Bond. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sterben!").
Außerdem Honor Blackman (Mit Schirm, Charme und Melone) als Goldfingers Pilotin Pussy Galore,
dem Hawaiianer Tashiyuki "Harold" Sakata (Wrestler Tosh Togo und Silbermedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen 1948 im Gewichtheben) als Oddjob ("Oh, Sie müssen Oddjob entschuldigen, Mr. Bond. Er ist ein fabelhafter Kammerdiener, aber stumm und kein sehr guter Caddy.")
und dem vielleicht berühmtesten Bond-Auto, dem silbernen Aston Martin DB5.
Mit Cec Linder als Felix Leiter, Tania Mallet als Tilly Masterson und Shirley Eaton als "Golden Girl" (Jill Masterson). Und wie "immer" Bernard Lee als M (spielte in elf Bond-Filmen mit), Lois Maxwell als Miss Moneypenny (vierzehnmal dabei) und Desmond Llewelyn als Q (siebzehn Auftritte).
Regie führte im Jahr 1964 (mit einem Budget von 3 Mio. $) Guy Hamilton (Luftschlacht um England, Agatha Christies Das Böse unter der Sonne, Remo - unbewaffnet und gefährlich).

110 Minuten genial verbaler Schlagabtausch der beiden Hauptdarsteller. Mit einem schicken Auto, Oddjob und 'nem Hut. Der Grand Slam (siehe Tennis, hier der Name der Operation) unter den Bonds. Von mir Note 2+

Der Titelsong "Goldfinger" wird von der Britin Shirley Bassey (Dame Commander of the Order of the British Empire) gesungen, die als einzige mehr als einen Bond-Song singen durfte (insgesamt drei, noch "Diamonds are forever" und "Moonraker").

Bond: "Wo ist mein Bentley?" - Q: "Seine Tage sind gezählt. Tut mir leid." - "Er hat mich nie im Stich gelassen!" - "Befehl von M, 007. Sie fahren jetzt diesen ASTON MARTIN DB5. Wir haben ihn ein bisschen verbessert. Ich werde es Ihnen zeigen. Passen Sie mal auf. Die Windschutzscheibe ist kugelsicher, die Seiten, das Rückfenster auch. Natürlich drehbares Nummernschild, gültig für alle Länder. Das hier ist ein hübscher kleiner Senderapparat. Er heißt Homer. Und so wird er eingestellt. Sehen Sie. Dieses kleinere Modell ist so konstruiert, dass Sie es bequem im Absatz Ihres Schuhs verstecken können. Sein größerer Bruder ist magnetisch. Weiter. Er wird in dem Wagen angebracht, den Sie verfolgen, ohne in seinem Blickfeld zu sein. Empfang hier am Armaturenbrett. Der Sender hat eine Reichweite von 300 Kilometer. [...] Wir haben noch ein paar sehr interessante Zusatzgeräte angebracht. Sehen Sie diesen Kasten hier? Wenn Sie ihn öffnen, dann haben Sie Ihre Verteidigungsapparatur vor sich. Rauchentwickler, Ölsprüher, kugelsichere Rückwand und vorne rechts und links je ein Maschinengewehr. Auf diese Anlage bin ich besonders stolz: Sie sehen den Schalthebel, nicht wahr? Wenn Sie den Verschluss aufmachen, dann sehen Sie diesen roten Knopf. Seien Sie vorsichtig. Berühren Sie ihn nicht." - "Warum denn nicht?" - "Weil dadurch dieser Teil des Daches entfernt wird und der Sitz darunter samt Passagier in die Luft fliegt." - "Schleudersitz? Das ist doch wohl ein Scherz." - "Ich scherze nie, wenn es sich um meine Arbeit handelt, 007."

EXTRAS:
Audiokommentar von Regisseur Guy Hamilton bzw. den Schauspielern und der Crew,
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Sean Connery vom Goldfinger-Set 3:12, Probeaufnahmen von Theodore Bikel 5:39 und Tito Vandis 4:13, Auf Tour mit dem Aston Martin DB5 11:43, Offenes Interview mit Honor Blackman 3:58),
007 Missions-Kontrolle (Interaktive Führung durch die Welt von Goldfinger: 007, Die Frauen, Die Verbündeten, Die Bösewichter, Kampfverzeichnis, Das Labor von Q, Exotische Drehorte),
Missions-Dossier (Goldfinger - The Making Of 26:00, Das Phänomen Goldfinger 29:14, Original-Werbe-Feature 2:15),
Propagandaministerium (Kinoarchiv: Original Kinotrailer 3:08, Bond im Fernsehen 1:46, Bond im Radio 30:58,
Bilder-Datenbank (Überläufer-Fotogalerie)

"Warum trägst du eigentlich immer dieses Ding?" [sie meint seine Waffe] - Bond: "Ach, ich hab einen kleinen Minderwertigkeitskomplex."

James Bond will return in FEUERBALL!

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray, die Dvd und den Roman.]
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