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Kundenrezensionen

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4,8 von 5 Sternen
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Plattform: Xbox 360|Version: Game of the Year Edition|Ändern
Preis:49,90 €+ 3,00 € Versandkosten

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am 8. Oktober 2007
"The Elder Scrolls IV - Oblivion" gehört mittlerweile zu meinen absoluten Lieglingsspielen. Obwohl das Spiel schon seit gut einem Jahre erhältlich ist, spiele ich es heute immer noch, da ich nimmer noch nicht alle Nebenquests abgeschlossen habe. Die Eindrücke, die ich Euch schildern kann, stammen aus über 195 Stunden Spielzeit und ich denke, dass diese dem Ein oder Anderen die Kaufentscheidung erleichtern (sofern Ihr diesen Rollenspiel-Hit immer noch nicht Euer Eigen nennt). Soviel schon mal vorab: Die Anschaffung von "TESO" lohnt sich! Das Spiel wurde nicht umsonst zum Rollenspiel des Jahres 2006 gewählt.

Zu Beginn des Spiels bekommt man die Möglichkeit, sich seinen Charakter zu erstellen. Hierzu werden dem Spieler sieben Charakterklassen, angefangen bei Menschen, über verschiedene Elfenarten (Hochelfen, Dunkelelfen) bis hin zu Tier- und Reptilienwesen, geboten. Wenn Euch die Standartgesichter nicht zusagen sollten, könnt ihr diese auch noch, mit über 40 Einstellungsmöglichkeiten, beliebig verändern. So könnt Ihr dann recht einfach Eurer Figur ein durchaus hübsches Gesicht verpassen (ich denke, meine Dunkelelfin Aiandria hat's mir gedankt ;-)

Nachdem Ihr Euren Charakter erstellt und einen Namen gegeben habt, startet das Spiel: Ihr befindet Euch in einer Gefängniszelle. Von Kaiser Uriel Septim persönlich erfahrt Ihr, was geschehen ist und wieso Ihr dort seit. In Gesellschaft seiner Leibgarde flieht Ihr durch einen Geheimgang, in die Gewölbe unterhalb von Imperial City. In dieser Art Tutorial werdet Ihr dann mit der Steuerung vertraut gemacht und bestreitet die ersten einfachen Kämpfe. Besiegte Gegner lassen auch so einiges liegen: Waffen, Gold, Kleidung, Nahrung, etc. Viele nützliche Dinge, mit denen Ihr entweder die Eigenschaften Eures Charakters verbessern oder diese später für etwas Gold verscherbeln könnt.

Im Verlauf des ersten Spielabschnitts erfahrt Ihr dann noch nähere Einzelheiten zur Story und Ihr müsst festlegen, in welche Richtung sich Euer Charakter entwickeln soll. Hierzu bekommt Ihr über 20 Auswahlmöglichkeiten, wie z.B. Krieger, Dieb, Meuchelmörder, Barde, Kampfmagier, Alchemist, etc. Auch hier bleiben keinerlei Wünsche offen. Habt Ihr Euch entschieden, legt Ihr später dann auch noch Euer Sternzeichen fest. Das trägt ebenfalls zur Charakterentwicklung bei. Für Anfänger mag das vielleicht etwas kompliziert klingen, aber keine Sorge, im Spiel wird das alles recht gut erklärt. Das Charakter-Entwicklungsmenü ist ebenfalls sehr übersichtlich und einsteigerfreundlich.

Wenn Ihr dieses spielbare Tutorial gemeistert habt, kommt Ihr entgültig in der virtuellen Welt von Cyrodiil (so heißt das Land, in dem die Geschichte spielt) an! Das Erste, was Ihr seht, ist eine beeindruckende, wunderschöne Hügel- und Seenlandschaft. Bäume, Blumen und Gräser, die sich im Wind wiegen, ein wunderschöner blauer Himmel, mit vorbeiziehenden Wolken und eine Bergkette, am Horizont. Das alles wird so unglaublich detailliert und wunderschön modelliert dargestellt, dass man erst mal nicht glauben kann, was man zu sehen bekommt. Und die Weitsicht... Leute, man kann kilometerweit sehen, ohne Nebel und nur minimalen grafischen Einschränkungen. Die Wetter- und die Tag- und Nachtwechsel sind ebenfalls sehr beeindruckend in Szene gesetzt und tragen ungemein zur Atmosphäre des Spiels bei. "TESO" ist in technischer Hinsicht definitiv ein Titel, der die Leistungsfähigkeit der Xbox 360 gut ausnutzt.

Von hier an, ist es an Euch, was Ihr als nächstes tun werdet. Entweder Ihr geht der Aufgabe, die Euch der Kaiser gestellt hat nach oder Ihr erforscht die Gegend auf eigene Faust. Ich habe mich für letzteres entschieden und habe mich auf den Weg nach Imperial City gemacht, um einige der eingesammelten Gegenstände in Gold umzutauschen. In der Stadt wird auch einiges geboten: Unzählige Bürger, mit denen man sich unterhalten, von denen man Nebenquests gestellt bekommt oder mit denen man auch feilschen kann. Viele verschiedene Geschäfte, Herbergen und Gebäude, die man betreten kann, Organisationen (Kämpfergilde, Magiergilde, Diebesgilde) denen man beitreten kann. Im Arena Viertel kann man z.B. Wetten auf Kämpfe abgeben und sich diese anschließend ansehen, oder man kann auch selber an diesen teilnehmen (ein gewisser Grad an Erfahrung und Kampfgeschick sollte hier allerdings vorhanden sein).

Beim Erforschen Cyrodiils stößt man immer wieder auf viele verschiedene Dungeons (Burgruinen, Minen, Höhlen, etc.), die man abseits der Story durchforsten kann. Hier findet man neben zahllosen Gegnern auch immer wieder Schatztruhen, Kisten, Fässer, etc., die nur darauf warten, geplündert zu werden. In diesen Kisten findet man u.a. Gold, Waffen (zum Teil auch magische Waffen!), Kleidung, Rüstungen oder Lebensmittel (eignen sich um bestimmte Eigenschaften wieder aufzufüllen oder zum Brauen vom Zaubertränken, sofern man sich mit der Alchemie auseinandersetzt). Besiegte Gegner lassen ebenfalls Gegenstände liegen, an denen man sich bereichern kann. Sammelt man Waffen auf, die man nicht benötigt, dann können diese bei ortsansässigen Händlern auch verkauft werden.

Was die soundtechnische Untermahlung angeht, so laufen ständig ruhige, melodische, mittelalterlich-, klassisch-angehauchte Melodien, die in den Kämpfen wesentlich dramatischer werden, und damit deutlich mehr Spannung zu erzeugen. Die Soundkulisse wirkt ebenfalls sehr realistisch. Sehr gute deutsche Sprachausgabe und Soundeffekte (z.B. der Wind, der durch die Bäume weht, das Klirren der Waffen oder die jubelnden Zuschauer in der Arena). Die Ladezeiten sind im Übrigen auch recht kurz. Einzig, wenn man Gebäude betritt, oder wenn man in die verschiedenen Städte kommt, oder diese wieder verlässt, kommt ein kurzer, vielleicht 20 Sekunden langer, Ladebildschirm.

Soviel dazu. Ich bin nach den ersten Spielstunden restlos begeistert. Wenn man bedenkt, dass die Spielzeit, laut Entwickler, bei gut 200 - 250 Stunden (die Hauptstory lässt sich in etwa 25 - 30 Stunden meistern, den Rest der Spielzeit nehmen die unzähligen Nebenmissionen in Anspruch) liegen soll und man eine über 40 qkm große virtuelle Mittelalter- Fantasiewelt frei erforschen kann, die grafisch so unglaublich beeindruckend ist, kann ich dieses Spiel bedenkenlos weiterempfehlen. "TESO" bietet eine so ungemeine Vielfalt an Möglichkeiten, dass 1.000 Worte (ist ja, bekannter Maßen, die Amazon-Vorgabe für Kundenrezensionen) nicht ausreichen, um auf alles genau einzugehen.

Die "Game of the Year - Edition" beinhaltet neben dem Hauptspiel auch noch die beiden Add-On's "Knights of the nine" (wurde vom deutschen Videospiel-Magazin Gamepro mit 82% getestet) und "Shivering Isles" (wurde von der Gamepro mit satten 90% getestet). Diese beiden Add On's bringen noch mal zusätzlich 40 - 50 Stunden Spielzeit.

Positiv
- Gigantische Spielwelt
- Einsteigerfreundlich
- Sehr gute deutsche Sprachausgabe
- Sehr gute Grafik
- Stimmige Musikstücke
- Gutes Charakteraufwertungssystem
- mit Shivering Isles und Knights of the nine
- Macht ungemein süchtig...

Negativ
- ... was in Beziehungen Konflikte auslösen kann ;-)
- In der Außenwelt ruckelt gelegentlich die Grafik, teilweise gibt es hier auch Pop Up's
- Umgebungsgrafik ist, ab und an, etwas grob texturiert
- Teils schlechte deutsche Lokalisierung

Grafik: 8/10
Sound: 9/10
Gameplay: 9/10
Steuerung: 10/10
Umfang 10/10

Spielspaß: 90%
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am 9. April 2008
als im Jahr 2002 der Vörgänger von Oblivion erschien war ich sofort im laden um mir Morrowind zu kaufen, welches nach Meinung vieler Spielezeitschriften ein Meisterwerk sein sollte. Mein persönliches Fazit war eher ernüchternd. Sicher, die Grafik war für damals überwältigend, genauso die Spielwelt. Aber für jemanden der großen Wert auf eine fesselnde Story legt und tiefgängige Charaktere erwartet, war die Geschichte und vor allem die Art des Erzählens eher ungeeignet. Figuren ohne Sprachausgabe und ewiges Suchen von Questgebern war nun wirklich alles andere als erfüllend für mich.

Also ging ich skeptisch an Oblivion heran. Sicher, im Vorfeld wurde geschrieben dass das Spiel zugänglicher geworden sei und ein Hauptaugenmerk auf den "Roten Faden" gelegt worden wäre. Nach der nochmals vielfältiger gewordenen Charaktererstellung die einem wirklich erlaubt einen Charakter nach seinen Vorstellungen zu "modellieren" und ihn durch die manuelle Vergabe von Spezialisierungen an den eigenen bevorzugten Spielstil anzupassen war ich aber sofort positiv überrascht. Man wird ohne großes Vorgeplänkel in die Geschichte geworfen und muss erst einmal aus dem Gefängnis entkommen, durch dessen Geheimgänge der Kaiser versucht zu fliehen. Dieser erkennt im Spieler auch sofort eine Gestalt aus seinen Träumen und vertraut einem darauhfin das Symbol seiner Herrschaft an, welches man zum Anführer der Leibwache des Kaisers bringen soll. Von hier an wird man behutsam durch die Geschichte gelenkt und weiß immer was man zu tun hat, und so machen dann auch ausgedehnte Erkundungstouren Spaß. Zwar läuft sich das Zerstören der Oblivion-Tore welches größtenteils nach Schema-F läuft irgendwann tot, und die Story ist auch nicht wirklich groß überraschend. Aber zum Glück gibt es abseits der Wege viele Aufgaben zu entdecken unzählige Ruinen und Höhlen zu erforschen.
Im häufigsten Fall lassen einen diese zur Waffe greifen da sich meist Gesindel oder Kreaturen dort angesiedelt haben. Gekämpft wird in Echtzeit. Pausieren kann man das Spiel lediglich durch einen Gang ins Menü. Für die Hauptwaffe und einen Zauber gibt es Schnelltasten, der Rest wird komplizierter aber immer noch gut erreichbar aktiviert. Insgesamt ist das Kampfsystem zwar nicht sehr komplex aber sicherlich zweckdienlich und komplexer als es im ersten Moment anmutet. Und so kämpft man sich dank des automatisch angepassten Schwierigkeitsgrades recht gemütlich durch die Regionen der großen Karte. Wollte man wirklich alle Vermerke auf dieser sammeln wäre man wohl 500 Stunden beschäftigt.

Die Welt die von dieser Karte dargestellt wird ist von der Gestaltung her durchaus ansprechend. Wälder, Seen, Städte, Tempel und die phänomenale Weitsicht machen vom ersten Sonnenstrahl der einem beim Verlassen der Kerker entgegenscheint Lust auf mehr. Am Rand der Karte ragt ein Gebirge in die Höhe welches mit verschneiten Gipfeln und kahler Einöde aufwartet, während die Mitte des begehbaren Areals von grünen Weiten und dicht bewaldeten Hügeln charakterisiert wird. Zwar merkt man der Welt bei genauerem Hinschauen an, dass sie automatisch generiert ist (es gibt zum Beispiel keine Felsvorsprünge), aber das stört die Atmösphäre nicht im geringsten. Vor allem da Tamriel von Bürgern besiedelt ist die ihrem Tagesgeschäft nachgehen und immer bereit für ein Schwätzchen sind. Hier kann man Gerüchte erfahren und diesen auf die Spur gehen oder einfach Informationen einholen, die Möglichkeiten sind groß. Und sie wachsen noch wenn man weiter fortschreitet und sich zum Beispiel in die Geheimnisse der Alchemie vertieft oder zum Hausbesitzer wird.

Technisch ist das ganze auch gut 2 Jahre nach Erscheinen sehr ansehnlich. Der pompöse Soundtrack und die relativ gute Sprachausgabe unterstützen die Sogwirkung der Welt, genauso wie die Effekte die das Geschehen untermalen. Grafisch war Oblivion beim Release State-of-the-Art, und auch jetzt noch ist die Grafik durchaus sehr hübsch und wartet mit guten Texturen und Effekten auf. Die Animationen können da nicht ganz mithalten, aber im Gegensatz zu Morrowind sind sie ein Segen, zumal man das Spiel größtenteils aus der Ego-Perspektive spielt. Die Weitsicht ist atemberaumend, wird aber durch doch sehr unscharfe Texturen und Bitmapobjekte ab einer gewissen Entfernung erkauft, was bei genauer Betrachtung den Gesamteindruck schmälert. Dies fällt aber beim Spielen auf der XBOX viel weniger auf als am PC, da einfach die Entfernung zum Bildschirm normalerweise größer ist. Auch insgesamt hält sich die XBOX-Fassung sehr gut und fällt eigentlich grafisch nicht wirklich ab, was auch damit zu tun hat dass die Konsole beim Release von Oblivion dem PC nicht wirklich unterlegen war.

Insgesamt ist Oblivion wirklich der erhoffte Meilenstein im Genre geworden und wer Fantasy-Rollenspiele mag sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen. Aber auch Spieler die es schätzen Freiheit in einem Spiel zu genießen sind hier richtig. Wer auf eine wirklich mitreißende Geschichte setzt ist aber vielleicht mit Mass Effect besser bedient, da dort Story und Inszenierung doch noch einmal ein neues Level erreichen mit dem Oblivion nicht mithalten kann. Beide ist hier einfach grundsolide aber nicht wirklich spektakulär, weiß aber durchaus zu gefallen. Das gleiche gilt für Kampf- und Magiesystem. So bleibt das besondere an Oblivion eben wirklich die fast grenzenlose Freiheit und nahezu endlosen Interaktionsmöglichkeiten, was aber für ein Spiel auch absolut reicht. Zusammen mit den beiden Add-Ons die das ganze einfach um neue Gebiete und Geschichten erweitern ist das Gesamtpaket genug für einen ausgedehnten Urlaub in der Welt von Oblivion!
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am 1. Juni 2010
Dieses Spiel gehört wohl unumstritten zu den Meilensteinen für die Xbox 360. Ich könnte jetzt jede Menge loben aber dazu wurde denk ich genug gesagt.
Ich möchte eigentlich nur noch auf ein paar dinge hinweisen, weswegen in älteren rezensionen/oder SpielTests Punkte abgezogen wurden und was einige Leute von einen Kauf abhalten könnte.

Wenn man das Spiel auf die Festplatte installiert (ca. 7gb) und sich den kostenlosen Patch von Xbox Live downloaded, sind die Ladezeiten nur noch unwesentlich länger als bei der Pc Version(Ich habe beide versionen..). Da die Xbox dann von der schnelleren Festplatte ziehen kann und das Ladesystem von dem Patch bearbeitet und wesentlich verbessert wurde. Genauso wurden viele "performance probleme" behoben. Das Spiel hat so eigentlich durchgehend eine sehr stabile und hohe Framerate.

Auf einen HDready/FullHD Fernseher mit HDMI Kabel sieht Oblivion aus wie auf einer PC Version mit max. Details.
Desweiteren ist bei der Xbox Version HDR Technologie + 2x AA möglich, welches einfach nur toll aussieht.
Auf der PC Version kann man allerdings noch massig Modifikationen installieren, welches Oblivion nochmal schönder aussehen lässt. Allerdings benötigt man für Oblivion auf max details + Mods schon einen sehr sehr guten Gamer PC! Vorallem die CPU wird bei Oblivion sehr stark beansprucht!
Einen solchen PC wird der 08/15 Kunde nicht haben behaupte ich jetzt einfach mal :)
Das Spiel wurde für den PC schlicht und einfach nicht optimiert.

Die deutsche Übersetzung wurde mit den Patch nochmals stark überarbeitet. Allerdings ist sie immernoch nicht perfekt...

Ich habe beide Versionen gespielt, und meiner Meinung nach kommt die Atmosphäre auf der Xbox einfach wesentlich besser und stimmiger rüber. Mit einen halbwegs großen HDready oder FullHD TV und guten Sound Boxen ist Oblivion einfach nochmal doppelt so beeindruckend wie auf einem Computer. Man brauch sich keine Sorgen mehr um die Performance und Optik machen da es einfach klasse aussieht und stabil läuft. Selbst auf guten gamer PCs muss oft noch einiges umgestellt/modifiziert werden um es auf xbox360 niveau zu bringen...

MFG
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am 9. August 2011
An den Tag, an dem ich mir dieses Spiel ins Haus holte, erinnere ich mich als wäre es gestern gewesen. Dabei war es vor drei Jahren. Doch was bringt einen dazu, sich über solch einen gewaltigen Zeitraum mit einem Titel zu beschäftigen? Nun, zunächst einmal wäre da die Tatsache, dass dies damals mein erstes Spiel für die Xbox 360 war und ich kein Geld für noch ein weiteres hatte. Nein, Scherz. Mit dieser Rezension möchte ich, ähnlich wie ein Ehevermittler, eine Verbindung zwischen dem Spiel und potentiellen Käufern herstellen und glauben Sie mir: Dieser Bund hält ewig.
Das Fazit muss ich Ihnen leider schon jetzt präsentieren. Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, ich bin total vernarrt in das Spiel und habe fünf Sterne gegeben. Es machte mich zu einem absoluten Rollenspielfan und mittlerweile ziert auch Fallout 3: Game of the year meine Sammlung und bald wird es auch der Nachfolger Skyrim tun. Doch ich schweife ab, Gott, ich werde wie meine Mutter. Nun denn, auf in Medias Res:

Wie ist das Charaktersystem aufgebaut?
Das Charaktersystem ist im höchsten Maße ungewöhnlich. Es umfasst 21 Fertigkeiten wie z. B. Schwertkampf oder Alchemie. Das Talent, welches Sie in der jeweiligen Disziplin besitzen, wird durch eine Zahl zwischen 1 und 100 dargestellt. Wenn Sie eine Fertigkeit auf den Wert 25, 50,75 und 100 bringen, schalten Sie dadurch mehr oder weniger starke Fähigkeiten und Boni im Bereich dieser Fertigkeit frei. So erhält ein Schwertkämpfer z. B. die Möglichkeit spezielle Schläge auszuteilen und Feinden die Waffe aus den Händen zu schlagen. Was ein echtes Rollenspiel ist, hat (meistens) auch Klassen. Sie dürfen aus einer von 21 vorgefertigten wählen oder eine eigene speziell auf Sie zugeschnittene erstellen. Eine Klasse legt die 7 Hauptfertigkeiten Ihrer Figur fest. Diese müssen Sie insgesamt 10mal verbessern, um eine Stufe aufzusteigen. Dann dürfen Sie ihre Attribute (Stärke, Konstitution, Geschick, Willenskraft, Intelligenz, Glück und Schnelligkeit) aufwerten. Dies hat wiederum Einfluss auf Ihre Fertigkeiten. Ach ja, Ihre Hauptfertigkeiten werden zwar benötigt um Stufen aufzusteigen, dass bedeutet jedoch nicht, dass Sie nicht auch ihre anderen 14 Fertigkeiten verbessern können. Es ist jedoch nicht alles Gold, was glänzt. So sind meiner Meinung nach 3 der 21 Fertigkeiten relativ unwichtig, ja gar überflüssig.

Kann ich meinen Charakter individualisieren?
Das Spiel besitzt eine extrem umfangreiche Charaktererschaffung. Alle Innovationen aufzuzählen würde länger dauern, als den Rest dieser Rezension zu lesen. Sie können aus insgesamt 10 verschiedenen Rassen wählen, darunter auch Katzen- und Echsenmenschen. Auch spielen Sie keinen Namenlosen Helden" wie es uns einige andere Titel verkaufen wollen, sondern können sogar den Namen ihres Schösslings bestimmen. Wenn das mal nicht innovativ ist! Vorbei ist es auch mit den sehr ähnlich und schablonenhaft wirkenden NpcŽs , mit der andere eben schon angesprochene Titel daherkommen. Einzige Kritikpunkte: Das komplette Charaktererstellungssystem (was für ein Wort) basiert auf Schiebereglern, die etwas unübersichtlich wirken. Außerdem gibt es zu wenig Synchronsprecher, was dazu führt das alle Mitglieder einer Rasse mit derselben Stimme gesegnet sind. Leider lässt sich der Körperumfang nicht verändern. Ich hätte zu gerne einmal gesehen, wie eine erstellte Figur - Marke: Dirk Bach - von einem Rudel Wölfe zerfleischt wird.

Wovon handelt das Hauptquest?
Das Hauptquest dreht sich um die Dimension Oblivion (Überraschung!). Nach der Ermordung des Kaisers der Provinz und Spielwelt Cyrodiil, öffnen sich Tore in eben diese Dimension und blutrünstige Kreaturen, genannt Daedra, treten in die Welt der Sterblichen ein. Obwohl dies ein spannender Ansatz ist und er gut umgesetzt wurde, ist das Hauptquest eigentlich einer der uninteressantesten Aspekte des Spiels.

Was enthält die Spielwelt?
Es existieren verschiedene Landschaftszonen. Berge, Wälder, Sümpfe, Tundren, Seen, Auen, Felder und Strände sind vorhanden. Was fehlt sind Wüsten. Das jedoch nicht weiter schlimm, denn Cyrodiil enthält wirklich einiges. Es gibt 8 große Städte im Spiel (eigentlich 9, aber was mit der 9. ist, erfahren Sie noch früh genug) in denen Sie handeln, neue Quests annehmen, reden oder einfach nur bummeln können. Zusätzlich existieren kleinere Kaffs" an allen Ecken und Enden der Spielwelt. Und für alle wagemutigen Abenteurer, die die Gier nach Schätzen, Reichtum oder nach einem schnellen Tod antreibt, gibt es einen Haufen und ich betone das noch einmal: einen HAUFEN (mindestens 100) Dungeons. In diesen Verliesen und Höhlen können Spieler gegen verschiedenste Gegner kämpfen und Schätze einsacken. Diese Dungeons sind zwar alle unterschiedlich im Aufbau, ähneln sich jedoch an manchen Stellen sehr stark. Alles in allem sind die Verliese jedoch höchst spaßig und die gruselige Musikuntermalung tut ihr übriges. Fiese Fallen inklusive! Haben Sie einen oder mehrere dieser Orte gefunden werden sie auf der Karte verzeichnet und Sie können sie von diesem Zeitpunkt an per Schnellreise aufsuchen. Dies erspart Ihnen ein gutes Stück Fußmarsch und Wanderungen durch sperriges oder gefährliches Terrain.

Was kann ich außerhalb des Hauptquest sonst noch machen?
Spieler haben die Möglichkeit, je nach Klasse verschiedenen Interessengruppen beizutreten und sich im Rang hochzuarbeiten, bis sie die Gilde schließlich übernehmen. Die am wichtigsten zu nennenden sind Kämpfergilde, Magiergilde (warum kennt Word den Ausdruck Magiergilde nicht?), Diebesgilde, Arena (Gladiatorenkämpfe und Wetten) und mein persönlicher Favorit (da ich einen schleichenden Meuchler spiele): die dunkle Bruderschaft. Außerhalb der Gildenquests brauchen verschiedene Menschen in der Welt Hilfe bei verschiedensten Angelegenheiten. Von dem Einfallsreichtum könnte sich beispielsweise ein Arcania Gothic 4" mal locker zwei bis drei Scheiben abschneiden. Während Ihnen einige dieser Aufgaben förmlich an den Hinterkopf geschmissen werden, müssen Sie bei anderen schon weit herumgekommen sein, um sie zu finden.

Wie ist die Technik selbst?
Zur Grafik lässt sich sagen, dass sie sehr hübsch ist. Sie wirkt zwar heute (aber erst seit kurzer Zeit) ein klein wenig angestaubt, aber die erwünschten Ahhh-Effekte" sind definitiv vorhanden. Die Weitsicht ist einfach gigantisch. (Ich wusste ich würde das Wort einmal verwenden können.) Ich werde nie vergessen, als ich auf der Spitze des höchsten Berges stand und die Aussicht genoss. Auch die Steuerung geht leicht von der Hand und kann schnell erlernt werden. Die Bewegungsanimationen sind mit Ausnahme der Sprunganimation auf jeden Fall in Ordnung. (Der Charakter springt, als würde er von einem Ufo angesaugt werden. Ich kann es nicht beschreiben aber es sieht wirklich vorsintflutlich aus. Aber in einem Fantasy-Spiel darf der Charakter ja auch Fantasy-Springen.) Wie schon gesagt, ansonsten ist bis auf ein paar Bugs, die nicht weiter ins Gewicht fallen, alles in Ordnung. Da ist mir in anderen Spielen schon wesentlich Schlimmeres aufgefallen. (hustdivinety2hust)

Game of the year
Wer kann sollte auf jeden Fall zu dieser Version greifen, denn sie bietet noch einiges mehr. Mit dem Add-on (Aber Add-on" streicht er mir nicht an ... ich glaube als nächstes schreibe ich an Microsoft. Soviel zur Verlotterung der deutschen Sprache) Knights of the Nine" kommt eine Kreuzrittergilde hinzu, die für besonders >schluck< ehrbare Spieler konzipiert ist. Sie bietet wirklich tolle und interessante Quests, fällt jedoch leider etwas kurz aus. Zusätzlich werden dem Spiel einige neue Gegenstände hinzugefügt. Mit dem Add-on Shivering Isles" hingegen wird eine neue Welt, die etwa ein Drittel so groß ist wie Cyrodiil, geöffnet. Es handelt sich um das Reich des Wahnsinns mit dazugehörigen Kreaturen, Gegenständen, Menschen und Orten. Die Welt sorgt für sehr viele Lacher, denn jeder der Einwohner hat eine kleine oder große Neurose (auf diesen Reim einen Tusch). Einige der Einwohner können das besser verbergen als andere.

Die Abrechnung
Einige Rezensenten dieses Meisterwerks (in der normalen Ausführung) regten sich über mir vollkommen unverständliche und nicht nachvollziehbare Dinge auf (Sakrileg!!!), doch nun schlägt die Stunde der Abrechnung.
1. Das Spiel ist zu leicht.
Unter dem Pause-Menü gibt es das Fremdwort Optionen". Auch ich habe lange gebraucht um dieses zu verstehen und habe im Duden nachgesehen. Unter diesem Punkt findet sich auch ein Schwierigkeitenregler (auch dieses Wort kennt er nicht, aber diesmal kenne ich es auch nicht). Dieser muss nach rechts bewegt werden um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Wenn die betreffenden Personen auch nicht wissen wo Rechts ist, kann ich auch nichts mehr machen.
2. Die Quests sind langweilig und eintönig.
Ihr müsst mir unbedingt verraten, was ihr sonst so spielt, (Fallout 3 ausgenommen) denn das müsste dann so ziemlich das beste bisher erhältliche Rollenspiel sein. Kleiner Tipp: Vor dem Spielen den Fernseher anschalten, dann ist das Spiel auch nicht mehr so eintönig.

Epilog
So, nun haben sie es aber geschafft, sofern Sie meinen Text auch wirklich gelesen und nicht alles verschlafen haben. Ich hoffe, dass meine mittlere Vorlesung ein wenig von meiner Begeisterung um dieses Spiel auf Sie übertragen konnte und nun frage ich Sie, ja genau Sie, warum sitzen Sie noch da, anstatt das Spiel sofort Ihrem Einkaufswagen einzuverleiben. Und wenn sie noch keine Konsole haben, dann kaufen Sie sich gefälligst eine - aber um Gottes willen sehen Sie zu, dass Sie schnellstmöglich ein paar Stunden mit diesem Produkt verbringen. Und wenn es Ihnen behagt, kaufen Sie sich Fallout 3 (in der Game of the year edition" versteht sich) und seien Sie am 11.11.11 dabei, wenn Skyrim erscheint.

P.S. Das Lösungsbuch ist eines der besten seiner Art und wurde von mir häufiger gelesen, als die Programmzeitschrift.
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am 23. Januar 2008
Eigentlich bin ich ja Shooter Fan, aber dieses RPG ist so hinreißend gut inszeniert und technisch so überzeugend, dass ich dafür jeden Shooter weglegen würde.
Wer ein Spiel sucht, das viele Wochen beschäftigt, findet hier die Lösung. Die Grafik ist hervorragend, die Aufgaben sind abwechslungsreich, aber selbst ein zielloses Umherstreifen durch die extrem weitläufige, abwechslungsreiche, Landschaft sorgt für viel Vergnügen.
Und für jeden ist was dabei - Haudraufs werden ebenso gut bedient, wie besonnene Magie-Schüler und Händler (und Spaziergänger...).
Leider gibt's einige Bugs:
* für manche Texte fehlt die Sprachausgabe
* manche Texte sind ungelenk oder unvollständig ins Deutsche übersetzt
* Die Gegner leveln mit, dh. egal wie toll man sich entwickelt, man gewinnt wenig Vorteile daraus.

Ich ziehe trotzdem keine Punkte ab, weil das Spiel so einmalig und gut ist und weil die Bugs das Spielgeschehen nicht beeinflussen.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Juli 2009
... bot Oblivion so dachte ich damals. Nun ganz so war es dann doch nicht. Aber heraus kam ein Rollenspiel mit sehr viel Bewegungsfreiheit. Mir hat das Spiel von Anfang an Spaß gemacht auch wenn die Hauptstory vergleichsweise doch etwas kurz war...
Aber dieses Rollenspiel lässt einem genug Zeit die Kampagne auch erstmal auf Eis zu legen und die Welt zu erkunden, was wirklich Spaß macht. Ich habe mich stellenweise dabei beobachtet wie ich mit dem Pferd einfach durch das Land ritt, während es scheinte und strömte. *Herrlich*

Nebenquest sind mehr als genug vorhanden. Arena, Gilden und und und.
Dann wären da noch die Add Ons, von denen mir Knights of the nine sehr gefallen hat. Als Kreuzritter durch die Lande zu ziehen und den Bösen Buben das Licht auszuhauchen. Man musste aber Partou vermeiden gute Charaktere zu schlagen ect. sonst war verlor man die Rüstung mit einem Schlag und musste erstmal in die Kirche gehen und um "Absolution bitten" ;-).

Neben Knights of the old Republic das beste Rollenspiel, das ich jemals spielen durfte und wohl auch noch eine ganze Weile spielen werde. Bitte mehr davon!

Best wishes
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am 17. April 2014
Oblivion setzte 2006 neue Maßstäbe in Sachen RPG. Was Spielweltgröße, Gesamtspielzeit und Möglichkeiten betrifft. Selbst heute kann TES Oblivion noch mit den meisten Rollenspielen mithalten. Für alle die Oblivion noch nicht haben und sich für RPGS interessieren: Kauft es Euch. Kostet ja fast nix mehr. Meine Bewertung: 89/100 Punkten
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am 25. Juli 2009
Ich sage es kurz und gut:
Ein absolute Meisterwerk und meiner Meinung nach das beste Rollenspiel das bis jetzt auf dem markt ist! :-)
Super grafik super gameplay man kann fast alles machen, es gibt haufenweise rüstungen waffen und open world was will man mehr?! (und natürlich haufenweise quests^^) zusammen mit Add-on Shivering Isles ein Rundum unglaubliches spiel^^

das einzige was stört sind die übersetzungsfehler die aber nicht immer viel zu bedeuten haben wen man ein wenig englisch versteht^^

KAUFEN KAUFEN KAUFEN!
ich lege es euch wirklich ans herz :-)
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am 1. März 2013
Der Vorgänger von Skyrim gehört für mich zu den besten Erlders Scroll Spielen.
Abgesehen von der schlechteren Grafik und der ungenaueren Steuerung ist das Spiel top. Es macht viel Spass und durch seine zwei Erweiterungen geht es in die Verlängerung.
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am 6. Dezember 2012
Lieber mal ein paar Attribute zum Spiel,
da Zahlen und Nummer meist hohl sind:

* Spielwelt überwältigend
* vielfältig
* Stories, Stories, Stories
* pointierte Quests
* gewöhnugsbedürftige Steuerung u. Animationen
* Addons eher unpassend
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