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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen66
3,5 von 5 Sternen
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am 4. Januar 2008
Von den Entwicklern 10 Interactive kamen bislang folgende Spiele auf den Markt: Hitman 1-4 und Freedom Fighters. Nun melden sie sich mit dem Actionspiel Kane&Lynch Dead Men zurück.

Zur Handlung:
Kane gehörte einer geheimen Organisation namens The 7 an. Eines Tages lief eine Mission schief und alle Beteiligten starben bis auf Kane. Dieser machte sich mit dem erbeutetem Geld aus dem Staub, wurde von der Polizei verhaftet und zum Tode verurteilt. Auf dem Weg in die Todeszelle wird er aus dem Gefangenentransporter zusammen mit dem Psychopath Lynch, der ebendfalls wegen Mord an seiner Frau zum Tode verurteilt wurde, befreit. Nach einer Schießerei stellt sich heraus, dass die Befreier The 7 sind und diese von Kane ihr Geld zurück haben wollen. Damit dieser auch alles versuchen wird um es zu bekommen, haben sie seine Frau und Tochter entführt und drohen sie zu töten. Also macht sich Kane auf den Weg das Geld zu beschaffen; an seiner Seite Lynch, der im Auftrag von The 7 Kane überwachen soll. Zusammen überfallen sie eine Bank, brechen in ein Gefängnis ein, mischen in einem Bürgerkrieg mit und und und...

Die Story von Kane&Lynch ist spannend inszeniert und wird immer wieder durch kurze Zwischensequenzen vorangetrieben. Auch passieren während der Handlung oft unerwartete Wendungen und am Ende kann man sich zwischen 2 alternativen Enden entscheiden.

Zur Spielemechanik:
Ihr steuert das gesamte Spiel über Kane. Lynch wird dabei vom Computer gesteuert; ihr könnt ihm lediglich 3 Befehle erteilen: Sammeln,Ziel angreifen oder zur Position vorrücken. Nicht in jeder der Missionen seid ihr 2 alleine, oft kämpft ihr mit weiteren KI-gesteuerten Mitstreitern. Wenn ihr euch einer Mauer oder ähnlichem nähert, wechselt Kane in einen Deckungsmodus und ihr könnt aus der Deckung feuern. Nach kurzer Zeit hat man sich an die Steuerung gewöhnt und hat eine wahre Freude an den filmreifen Schießereien.

Im Spiel selber ist mir nur ein Fehler aufgefallen; beim Beenden des Spiels ist der Computer 2 mal abgestürzt. Ansonsten lief das Spiel ohne Probleme.

Das Spiel hat eine Freigabe von 18 Jahren erhalten und ist ungeschnitten in Deutschland erschienen, was in heutiger Zeit ja nicht für jedes Spiel gilt.

Abschließend bleibt zu sagen, das Kane&Lynch ein sehr gutes Actionspiel mit einer sehr gute Handlung ist. Alle Spieler ab 18 können getrost zugreifen.
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am 28. April 2008
Zwar wusste ich schon vorher das dieses Spiel nicht annähernd wie Hitman ist, doch interessieren mich solche Dinge sowieso nicht. Nur weil das Spiel vom gleichen Macher ist, muss es nicht ähnlich sein. Freedom Fighters war ja immerhin auch nicht wie Hitman und es hat trotzdem Spaß gemacht und genauso ist es auch mit Kane und Lynch.
Das Spiel beginnt extrem spannend, man befindet sich sofort in einem Gefecht und ehe man weiß was los ist beginnt die Story auch schon wie im klassischen Action-Film. Klar ist das Spiel dabei tatsächlich nur auf Action ausgelegt und baut auf ein rudimentäres Taktiksystem auf wie es schon in Freedom Fighters vorkam, doch gerade dies gefällt mir an dem Spiel. Auch die beiden Protagonisten Kane und Lynch gefallen mir sehr gut. Wahrscheinlich wäre dies sogar der Grund für eine Verfilmung des Ganzen. Es ist Actiongeladen, bringt Spaß, hat zwei coole Antihelden und die Story macht bis auf das Ende auch Spaß.
Letztendlich würde ich sagen, dass das Spiel für Leute ist, die auf schnelle Action stehen und solange man über das Ende wegsieht ist es die 5 Sterne auch wert.

PS: Zwar werden sehr oft bei diesem Spiel Bugs bemängelt doch sind mir speziell keine aufgefallen. Auch die von Anderen genannten KI-Mängel kamen nicht vor und das Speichersystem nervt mich auch nicht, daher möchte ich dies nicht mit einbeziehen.

Wie gesagt 5 Sterne für das Spiel und einen Stern abzug für das doch eher enttäuschende Ende. Immernoch sehr gute 4 Sterne^^
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am 5. Dezember 2007
Ich bin mir noch nicht so ganz klar darüber, welche Wertung ich dem Spiel abschließend geben soll denn viele Dinge sind so zwiespältig. Genau wie "Crysis" wurde dieser Titel zum Ende hin immer öder für mich.

Ist man anfangs noch in der Atmosphäre des "Heat" Filmes von Michael Mann wird es später Action-Einerlei mit abgedroschenen Schauplätzen. Dazu trägt die willkürliche Aneinanderreihung von Örtlichkeiten bei, bei der ich mich beim Spielen fragen musste, ob die Entwickler jeden Level getrennt voneinander zusammengebastelt haben und anschließend bloß alles irgendwie zusammenpappten?

Der Sprung in die Diskothek nach Tokio ist so ein Beispiel. Wirkten die Schauplatzwechsel in der Hitman-Serie noch irgendwie nachvollziehbar frage ich mich, wie zwei Typen wie die Kane und Lynch dazu kommen, ausgerechnet in Tokio jemanden aufzusuchen? Lassen wir mal dahingestellt, wie sie es durch die Passkontrolle geschafft haben... :-)

Auf mich wirkt das so wie "Disco in Tokio....wow, das ist exotisch, das muss unbedingt rein". Aber anstatt daraus etwas amtosphärisches zu machen (wie im Film "Collateral" in der Koreaner Disco gezeigt, z.B.) wirkt es, trotz generischen Menschenmassen, irgendwie tot und leblos. Schnell filtert man die Schergen zwischen den normalen Besuchern heraus, schaltet sie aus und nimmt den Rest gar nicht mehr war. Und zur Belohnung darf man dann die ganze Runde nochmal machen (was für ein Missionsdesign?). Da ist es dann Glück, dass die einzelnen Abschnitte so kurz sind, dass man einen Wechsel zum nächsten überhaupt nicht mitbekommen hat...

Genauso der Gefängnisausbruch. Trotz zahlreicher Mitgefangenen die um einen herumwuseln wirkte der Level auf mich total leer. Eigentlich komisch, aber vielleicht liegt das daran, dass die "Menschenmassen" sich wie auf Schienen hin und her bewegen.

Zum Schluss dann das immer wieder gern genommene mittelamerikanische Städte- und Dschungelszenario. Und, obwohl die Gegner mal wieder anders aussehen, verhalten sie sich doch wie alle zuvor gesehenen. Mittlerweile hat man sich die Spielmechanik zu eigen gemacht, bleibt konsequent in Deckung, lässt sich nicht von der künstlichen Hektik der Mitstreiter anstecken und zielt auf Körperteile des Gegners wie ein aus der Deckung herausragender Po oder weitere lebenswichtige Organe wie ein großer Zeh. Nach genügend Sperrfeuer auf die eben beschriebenen kritischen Trefferzonen gibt der Gegnerdruck nach und man rückt vor. Und so bahnt man sich den Weg ans Ende.

Oh, und was ist das wieder für ein Ende? Mittlerweile gehört es wohl zum guten Ton, dass an den Endsequenzen gespart wird. Ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis Spiele erscheinen, bei denen die Credits dem Spieler sofort nach Abgabe des letzten Schusses an den Kopf geschmettert werden.

Die Story bewegt sich für mich auch nur auf Mittelmaß, denn die Sprünge zu den unterschiedlichen Schauplätzen, die dem Spieler nur durch Dialoge veranschaulicht werden, reißen mich persönlich aus der "Film-Atmosphäre" heraus und die Dialoge werden auch zum Ende hin immer öder weil gleich. Kam das "F-Wort" (in der engl. Version) am Anfang bloß einmal im Satz vor, werden nachher anscheinend ganze Sätze damit gebildet. :-) Ist ja vielleicht ganz witzig, aber die Story trägt das in keinem Fall weiter.

Und so ist irgendwie das ganze Spiel. Nette Momente werden sofort eingedämmt mit Action und Dialogen von der Stange. Dabei war ich anfangs durchaus positiv überrascht durch die Inszenierung und das gut gemachte Tutorial, welches das eigene Lernen (als Kane`s Charakter) als eine Art Beschulung für Lynch tarnt. Das ist mal eine frische Idee. Gut gefällt mir auch, dass die Spielfigur automatisch Deckung einnimmt, sobald man in der richtigen Position steht.

Die scharfen Texturen erinnerten mich anfangs irgendwie an "Max Payne" und "Mafia" und hoben das Gesamtbild der Grafik an. Doch erreicht man die letzten Level im Dschungel bleibt davon nichts mehr übrig. Vergleicht man das "Diner" vom ersten Level mit dem Dschungel im letzten hat man das Gefühl eine Zeitreise nach 1997 unternommen zu haben (nicht nur grafisch gesehen :-( ).

Ich habe es jetzt in jedem Schwierigkeitsgrad durchgespielt und kann sagen, dass sie sich kaum unterscheiden. :-( Hat man die Spielmechanik einmal "heraus bekommen" wird einem keine Abwechslung mehr geboten. So kommt man dann beim zweiten Durchspielen in 2-3 Stunden durch das ganze Spiel und da muss man sich dann fragen, ob es sein Geld wert ist?

Und ich frage mich zusätzlich noch was die Entwickler die ganze Zeit gemacht haben? Dagegen ist die Hitman-Serie mit ihren auf viele Wege zu lösenden Leveln ja eine komplett andere Liga.

Von der Spielmechanik lässt sich "Kane and Lynch" mit "Rainbow Six Vegas" vergleichen. Auch dort kommt es zu Shoot-Outs von Deckung zu Deckung, aber genau diese Schusswechsel empfand ich bei "Rainbow Six" spannend und im höheren Schwierigkeitsgrad auch fordernd.

"Kane and Lynch" spielt man am besten nur für eine kurze Zeit am Stück, denn so fällt einem am wenigsten auf, wie gleich die Gefechte von Level zu Level verlaufen. :-)

Wer wartet, bis der Titel als Budget-Spiel verfügbar ist verpasst absolut nichts. (und macht alles richtig)

Den Multiplayerteil habe noch nicht ausprobiert, denn ich wehre mich innerlich etwas einen "Live" Account einzurichten. Schließlich spiele ich das Spiel auf einem PC und nicht auf der XBox. :-)
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am 28. Januar 2008
Zugegeben, die Grafik und die Technik von Kane & Lynch entspricht kaum den hohen Hardwareanforderungen. Ich würde den optischen Eindruck des Spiels als solide bezeichnen, nicht die schönste Grafik, aber in Ordnung. Dass es trotz eines guten Systems zu Rucklern kommt ist unverständlich, aber erträglich, da es nicht allzu oft vorkommt.
Denn was Kane & Lynch meisterhaft beherrscht ist Stimmung zu verbreiten, eine düstere und bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen. Dieses Spiel ist nicht schön (bezogen auf das Szenario), sondern führt einen in die raue Gangsterwelt, in der ständig heftig geflucht wird und die mit Brutalität nicht geizt. Tarantino-ähnliche Dialoge, durchzogen mit zahlreichen Schimpfwörtern und erbarmungslose Charaktere vermitteln einen guten Eindruck der rauen Sitten und fügen sich authentisch in die spannende Story. Alle Schritte der Geschichte sind nachvollziehbar, ständiger Schauplatzwechsel sorgt für ordentlich Abwechslung. Das größte Manko ist meiner Meinung nach die Kürze des Spiels - ein paar Spielstunden mehr hätten dem Titel kaum die Spannung genommen. So bleibt Kane & Lynch ein kurzes, dafür umso bombastischeres Feuerwerk, das mit zahlreichen herausfordernden Feuergefechten und nicht ganz so noblen Hauptcharakteren eine fesselnde Geschichte erzählt und zum Weiterspielen motiviert.
Ein zweiter Teil ist laut Berichten bereits in der Mache - egal wie das Abenteuer der beiden Streithähne aussehen wird: Ich bin dabei!
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am 5. September 2010
Was ich als allererstes hervorheben möchte, ist die gelungene englische Synchronisierung (habe es auf deutsch nicht gespielt, da ich grundsätzlich Spiele am liebsten im Originalton spiele), welche die rauhen Charaktere und die durchweg düstere Atmosphäre des Spiels unterstreichen.
Ein kurzer Einschub zur Story: Kane ist ein angeheuerter Killer, der sich ungewollt die Missgunst seiner Auftraggeber zuzog. Fortan wird er von dem Psychopathen Lynch auf Schritt und Tritt verfolgt und mehr oder weniger unterstützt, was aber nicht immer gut läuft. Deshalb laufen mehr oder weniger alle Versuche Kanes, sich mit seinen Auftraggebern wieder gutzustellen, schief, bis er letztlich beschließt, sie einfach aus dem Weg zu räumen.
Ein weiterer Aspekt, der mir sehr gefallen hat, waren die beiden alternativen "Bad Endings", welche ich aber nicht vorweg nehmen möchte.
Schlussendlich lief die Steuerung sehr flüssig und intuitiv, es gab kein störend großes HUD, und alles in allem war die grafische Präsentation sehr ansehnlich.

Was mir nicht gefallen hat, war die künstliche Intelligenz der Teamkollegen. Da befehle ich beispielsweise allen, in Deckung zu bleiben, damit ich ein MG-Nest ausschalten kann, und prompt rennt mir einer meiner Soldaten vor's Visier, während ich das Feuer eröffnet habe.
Allgemein war die KI extrem frustrierend, sobald es größere Feuergefechte gab.
Ferner gab es einiges verschenktes Potential, was die Storytiefe und die Präsentation der Stärken und Schwächen der Hauptfiguren anbelangt.

Alles in allem komme ich jedoch zu dem Schluss, dass das Spiel durchaus spielenswert ist. Wer es sich nicht kauft, hat nicht zu viel verpasst, wer es sich kauft, hat - wie ich finde - das Geld nicht sinnlos zum Fenster herausgeworfen.
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am 1. Januar 2009
Erstmal:
-Das Spiel ist ziemlich brutal. Viel Blut, man schießt auf unschuldige Polizisten, die Story ist ebenfalls eher für ein erwachsenes Publikum gedacht.
-Das Spiel ist absolut linear. Man rennt immer in eine Richtung weiter und ballert.
-Kaum Taktik. Man krallt sich irgendeine Waffe und ballert um sich. Ist die Munition alle, kriegt man sofort neue.
-Es kommen in jeder Spielszene dutzende hirnlose Bots angerannt. Man knallt einfach alle hirnlos ab. Schleichen oder Taktik wie z.B. bei Hitman gibt es keine. Das ganze wirkt teilweise schon recht unrealistisch und überterieben. Sind alle tot gehts weiter.
-Man kann das Spiel locker in de 2 Tagen durchzocken.

Warum ich dem Spiel trotzdem die vollen 5 Sterne gebe?
-Die Story ist unkonventionell und ziemlich hart. Wie in einem guten Actionfilm.
-Die düstere Atmosphäre leidet zwar ein wenig unter den Massen an hirnlosen Gegnern ist aber dennoch mit das beste was einem zur Zeit bei Spielen geboten wird. Wenn man stirbt wird z.b. alles weiß, und man hört die Stimme seiner Tochter oder von Kameraden die man mal im Stich gelassen hat. Die Inszenierung ist ziemlich krass.
-Die Charakter sind keine besonders netten Typen, aber ziemlich glaubwürdig inszeniert. Der Kumpane hat z.B. keine Pillen mehr und fängt an Geiseln zu erschießen.
-Die Grafik ist gehobener Standard, das Leveldesign ist spitze. Man seilt sich in gigantischen Städten an Hochhäusern ab, zettelt in einer völlig überfüllten Disco mit unübersichtlichen Disco-Beleuchtungs-Lichteffekten eine Schießerei an und muss trotz der Massenpanik rausfinden,...
-Sound und Artwork im Spiel unterstrichen die Atmosphäre.

In Kinderhände gehört das Spiel mit Sicherheit nicht. Wer einen Actionfilm als Abwechselung mal interaktiv sehen möchte liegt jedoch goldrichtig. Das man teilweise auch auf Zivilisten bzw. unschuldige Cops schießen muss hinterlässt einen (vermutlich gewollt) faden Beigeschmack.
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am 2. November 2008
Nach den teils sehr negativen Rezensionen habe ich mir Kane & Lynch mit einem zwiespältigen Gefühl zugelegt. Bin gerade mit dem Spiel durch und hier ist nun mein Fazit:

Die Story ist emotional bewegend, da es keine wirklichen Helden gibt, sondern man selbst das Gefühl hat ein mieser Verräter zu sein ' ist mal etwas anderes.
Sicherlich hat man etwas Potential verschenkt, da das Spiel im Wesentlichen eine reine Ballerorgie ist. Der Begriff Taktik-Shooter, der von manchen hier verwendet wird ist wohl etwas hochgegriffen, denn es spielt kaum eine Rolle, ob man nun im Team arbeitet oder nicht. Man sollte nur darauf aufpassen, dass einem kein Team-Kollege verstirbt.
Was mir besonders gefällt ist die Atmosphäre, die beeindruckenden Massenszenen (Club in Tokio, Ausbruch aus dem Gefängnis) und das rasante Tempo. Da hat man wirklich das Gefühl in einem Action-Film dabei zu sein. Was den Gesamteindruck schmälert ist die Gegner KI, die eher Kanonenfutter ist und eher statisch agiert, auch wenn sie gelegentlich Deckung suchen. Die Schwierigkeit beruht eher auf der Anzahl der Gegner und wird in manchen Kapiteln durch Scharfschützen erschwert, die man nicht abschießen kann (zumindest ist es mir nicht gelungen).
Die Grafik ist gar nicht so schlecht, auch wenn die Engine schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Gemessen an heutigen Standards ist sie aber schon etwas angestaubt. Bemerkenswert, dass trotzdem (ähnlich wie bei Hitman) die Frameraten teilweise deutlich unter 25 absacken ' trotz aktueller Hardware (Q6700 2.7Ghz mit einer 9800gx2).
Insgesamt ein nettes und kurzweiliges Action-Spiel, bei dem ich mir an manchen Stellen taktischeres Vorgehen erhofft hätte. Gegenüber Hitman ist der Wiederspielwert allerdings eher gering, da keine neuen Herausforderungen oder Herangehensweisen auf einen warten.
In diesem Sinne freue ich mich auf Hitman 5 und hoffe, dass die Glacier-Engine optimiert wird, da schöne Grafik nur dann seine Wirkung entfalten kann, wenn sie nicht ruckelt.
Bei mir ist das Spiel übrigens noch NIE abgestürzt.
Für den Preis von 20€ kann man sich das Spiel durchaus zulegen, auch wenn es kein Meilenstein ist. Da ich auf realistische Action anstelle von Aliens stehe, war das für mich kaufentscheidend.
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am 13. Juli 2008
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, die Altersfreigabe ab 18 ist berechtigt! Kane & Lynch ist nicht unbedingt das brutalste Spiel, wie oft behauptet wird - klar es ist blutig, aber das ist meiner Meinung nach sekundär. Das Beste am Spiel sind die Charaktere und die Story. Die Levelgestaltung ist zwar einfach, doch die Geschichte, welche erzählt wird, ist mitreißend: Zwei Antihelden per exellence kämpfen einen Kampf, denn man nur verlieren kann (man sollte also kein Hollywood-Ende erwarten).
Generel zitiert das Spiel viele Actionfilme aus den vergangenen Jahren; die meisten Parallelen gibt es meiner Meinung nach mit "Heat", aber auch Szenen aus "S.W.A.T.", "Bad Boys II" oder "Tränen in der Sonne" finden sich im Spielverlauf. Trotzdem wirkt die Story eigenständig.
Grafisch sollte man kein Wunderwerk erwarten, dafür läuft das Spiel auch auf schwächeren Rechnern flüssig. Auch die Spieldauer ist nicht wirklich umfangreich: Auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad braucht man etwa 6 - 7 Stunden, um es das erste Mal durchzuspielen.
Die Steuerung ist ein Mix aus Hitman und Freedomfighter. Zudem merkt man, dass das Spiel für die Konsole entwickelt wurde - man kommt allerding relativ schnell zurecht.
Insgesamt ist der Kauf von "Kane & Lynch" auf jeden Fall lohnenswert - schon allein wegen der genialen Charaktere, aber auch wegen der sehr gelungenen Filmzitate: Allein die Straßenschlacht in Tokio und die hierfür zitierte Szene aus "Heat" sind Erlebnisse mit einem beeindruckenden Aha-Effekt.
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am 22. September 2012
Kane and Lynch ist unzensiert zu bekommen, Teil 2 dagegen war es dann schon nicht mehr, nur als Info.

Man spielt hier Kane, ein ehemaliger Söldner, der seine Famile kaum sah und sich im Dienst seiner Organistation gestellt hatte und bei einem Überfall Beute gemacht hatte, aber seine Kompanen verraten hatte. Diese fordern zurück was ihnen gehört und ihr Arm reicht bis in das Gefängnis, in dem Kane nun sitzt...

Soviel zur Vorgeschichte, man bekommt später den Psychopathen Lynch vorgesetzt, der sich mit Pillen ruhig halten muss und rundet das nicht gerade heldenhafte Duo ab.
Denn auch wenn beide keine Helden sind oder Vorbilder, wachsen einem beide mit der Zeit ans Herz, auch wegen der Sprüche und der Stimmung die herrscht. So sind die beiden Antihelden aufeinander angewiesen und müssen sich aufeinander verlassen.

Grafisch sieht das Spiel gut aus, wenn man zu stark verwundet ist verschwimmt die Sicht und ein Begleiter muss einem eine Spritze Adrenalin spritzen, solange hört man in dem Kopf die Stimmen der Vergangenheit und die Musik ändert sich passend. Zu oft darf diese Spritze pro Level aber nicht verabreicht werden, da man sonst stirbt.

Der Ton, bzw der Klang gefielen mir gut und stört mich zu keiner Zeit, geschweige denn das sie unpassend gewesen sei. Die deutsche Synchronisation gefällt mir persönlich besser wie die englische, ich habe beide Trailer gesehen und alleine die Stimme von Lynch ist auf deutsch passender, bedrohlicher.

Mir hatte das Spiel in einer Stelle anfangs Schwierigkeit bereitet, als man einer bestimmte Person retten muss und dabei einen großen Bagger? oder derartiges zum stehen bekommen muss und man den Fahren erschießen muss, ehe das Fahrzeug besagte Person getötet hat. Das hatte mich anfangs einige Anläufe gebraucht, sonst kam ich immer so normal durch.
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am 26. Mai 2010
Kane und Lynch befinden sich auf dem Weg zur Todeszelle, doch wird der Tranport unterwegs überfallen und die beiden werden befreit. Allerdings befindet Kane sich danach nicht wirklich in Freiheit, er wurde lediglich von der sinistren Vereinigung "The7" befreit, um Geld (oder etwas anderes, das kommt so weit ich weiß gar nicht wirklich heraus) wiederzubeschaffen, das er ihnen, als er noch für sie tätig war, gestohlen haben soll. Kane bestreitet zwar alles, wird von den Verbrechern jedoch erpresst. Zudem wird ihm Lynch als Aufpasser zur Seite gestellt, ein Psychopath, der mehr Probleme verursacht, als er löst. Und von da an geht es mit Kane nur mehr bergab.

Zur Spielmechanik lässt sich wohl kaum noch etwas sagen. Man huscht von Deckung zu Deckung (Kane presst sich automatisch an Wände), im Falle eines tödlichen Treffers sinken Charaktere (Protagonist Kane ebenso wie seine Gruppenmitglieder) zu Boden, die von den restlichen Kumpanen mit Adrenalin-Spritzen wiederbelebt werden. In diesen wenigen Sekunden vor seinem Tod hört Kane Stimmen, die sich in sein Gedächtnis eingebrannt haben, sehr ansprechend und neuartig präsentiert.
Die Grafik ist mittlerweile veraltet, weiß aber immer noch zu gefallen, auch wenn die Feinde allesamt gleich aussehen und zudem nur undetailliert ausgearbeitet wurden, von Bossgegnern mal abgesehen. Explosionen wirken etwas kraftlos und fast schon antiquiert.
Die Soundeffekte der Waffen kommen dafür recht wuchtig rüber, haben mich beeindruckt. Die deutsche Sprachausgabe ist im Prinzip dank guter Sprecher gelungen, allerdings finde ich, dass sich die englische akustisch besser in das Spielgeschehen einfügt.

"Kane & Lynch: Dead Men" bietet mir, was ich mir von einem Spiel erwarte - eine fesselnde Story, die die Action gut in Szene setzt. Der Vergleich mit Filmen wie "Heat" liegt auf der Hand, es sind zwielichtige Charaktere, die Leichen im Keller haben und versuchen zu überleben, koste es, was es wolle, die Umgebung, das Setting und die Sprachweise wirken rau und dreckig, so wie man es sich erwarten kann. Apropos Sprachweise, es wird viel geflucht, allerdings kommt die Sprache niemals so derb und gezwungen rüber wie beispielsweise in "Scarface".
Am ehesten vergleichen ließe sich das Spiel noch mit "Max Payne 2", auch wenn es nicht ganz die Größe dieses Klassikers erreicht. Doch muss ich sagen, dass die Zwischensequenzen in Spielgrafik exzellent geschnitten sind und auch die Emotionen der Charaktere gut vermitteln. Eine dieser Sequenzen war meines Erachtens fast so intensiv wie die berüchtigte Szene aus "Call of Duty 4 - Modern Warfare", in welcher die Atombombe detoniert. Jedenfalls saß ich vor dem Monitor und war gelinde gesagt geschockt, ob der zur Schau gestellten Brutalität.
Wobei wir schon beim nächsten Punkt wären, das Spiel ist recht brutal. Man sieht deutlich Einschusslöcher in den Figuren, werden Feinde getroffen, spritzt Blut an die Wand. Ich habe schon den einen oder anderen Shooter gespielt (eben auch "CoD4"), doch nie zuvor fiel mir dieses "Element" derart auf. Das Spiel hat keine Jugendfreigabe, zu Recht.

Negativ aufgefallen sind mir die äußerst kurze Spielzeit sowie einige Bugs, die das Spiel abstürzen lassen. Ärgerlich, aber selten und im Endeffekt auch nicht entscheidend. PC-Spielern dürfte auch die eingeschränkte Speicherfunktion aufstoßen. Gespeichert wird automatisch nur am Beginn eines Levels, freies Speichern ist nicht möglich. Innerhalb eines Levels wurden gut platzierte Rücksetzpunkte eingefügt, die dem Spieler lange Laufwege ersparen. Es gibt zwei alternative Enden, die dramaturgisch einiges zu wünschen übrig lassen, eigentlich schade, denn die Zwischensequenzen während des Spiels sind - wie schon gesagt - echt klasse.

Trotzdem: "Kane & Lynch: Dead Men" ist eine rasante Achterbahnfahrt ins unvermeidliche Verderben, die mir außerordentlich gut gefallen hat und die ich jedem Fan harter Action-Streifen und Freunden gepflegter Shoot-Outs ans Herz legen kann.
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