Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Learn More Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen42
4,2 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Game of the Year Edition|Ändern
Preis:8,95 € - 199,95 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 4. Februar 2009
The Elder Scrolls IV Oblivion hat zwar schon über zwei Jahre auf dem Buckel, aber es ist auch heute noch ein wunderbares Rollenspiel. Genauer gesagt ist es heute sogar besser als früher. Warum? Weil im Laufe der Zeit nicht nur einige Patches erschienen sind, sondern weil es auch zahlreiche Mods gibt, die das Spiel besser machen. Ich selbst habe mir das Spiel auch erst Anfang 2008 zugelegt, aus dem Grund da mein damaliger PC alles andere als für Games geeignet war. Aber ich habe mir einen wesentlich besseren PC zugelegt und ich kann Oblivion auf den höchsten Grafikeinstellungen flüssig und ruckelfrei spielen. Doch jetzt möchte ich auf das Hauptspiel und auch die beiden Add-Ons näher eingehen.

--- Oblivion ---

- Die Story -
Die ganze Geschichte spielt in der fiktiven Welt namens Nirn, auf dem Kontinent Tamriel, in der kaiserlichen Provinz Cyrodiil. Wie bereits im Intro zu sehen ist, steuert das Kaiserreich auf eine Katastrophe zu. Kaiser Uriel Septim, von der Blutslinie der Septime, besitzt die Fähigkeit mehr zu sehen als gewöhnliche Menschen. So hat er in seinen Träumen und Visionen die Tore von Oblivion gesehen. Oblivion ist eine andere Dimension in denen die Daedra leben. Diese haben es irgendwie geschafft, die magischen Grenzen zu zerstörten, welche die beiden Dimensionen voneinander trennte. Jetzt dringen sie in die Welt von Nirn ein und planen die Macht an sich zu reißen. Ein geheimnisvoller Kult namens Mythische Morgenröte hat bereits die Söhne des Kaisers ermodet. Er selbst flieht über einen Geheimgang, der sich ausgerechnet in der Gefängniszelle des Spielers befindet. Während man den Kaiser durch die unterirdischen Gänge begleitet, erfährt man mehr von der drohenden Gefahr und bekommt sogar das Amulett des Kaisers überreicht, welcher dann leider auch getötet wird. Kurz vor seinem Tod sprach der Kaiser man solle seinen letzten, unehelichen Sohn finden. Denn nur er ist in der Lage, die Tore nach Oblivion zu schließen. Als man im Spielverlauf die Weynon-Priorei erreicht und mit Jauffre spricht, erzählt dieser dass ein Priester namens Martin, derjenige ist nach dem man sucht. Martin soll sich in Kvatch befinden. Doch kaum kommt man dort an, erklären die Flüchtlinge dass Kvatch über Nacht von der Daedra gestürmt und vollkommen zerstört wurde. Nachdem man selbst durch ein Oblivion-Tor gegangen ist, muss man zu einem großen Turm gelangen und den dort befindlichen Siegelstein an sich nehmen. Dadurch wird das Oblivion-Tor vor Kvatch geschlossen. Martin begleitet den Spieler nun zurück zur Priorei, doch dort sind auch schon wieder die Meuchelmörder und haben das Amulett gestohlen, welches man Jauffre gegeben hatte. Zu allem Überfluss öffnen sich in ganz Cyrodiil immer mehr Oblivion-Tore und alle Städte und Dörfer sind bedroht. Die eigentliche Aufgabe besteht nun darin, das Amulett zurück zu bekommen, die Gefahr die von Oblivion ausgeht abzuwenden und Martin zum Kaiser zu krönen.

- Gameplay -
Das tolle an Oblivion ist, dass man es spielen kann wie man möchte. Es ist nicht zwingend erforderlich sofort das Hauptquest zu machen. Denn dem Spieler steht von Anfang an die komplette Provinz Cyrodiil offen. Cyrodiil ist wahrlich riesig, fast schon etwas zu groß. Auf der Karte sind anfangs nur die wichtigsten Städte eingezeichnet, doch sobald man einen neuen Ort entdeckt hat, erscheint auf der Karte sofort eine Markierung. Man kann per Schnellreise-Funktion in Windeseile zu jedem Ort gelangen, an dem man schon einmal gewesen ist. Aber wer viel lieber die Umgebung erkunden möchte, kann auch zu Fuß durch Cyrodiil reisen. Es ist auch möglich, ein Pferd zu kaufen und mit diesem zu reiten.

Ebenfalls sehr viel Freiheit hat man bei der Gestaltung seines Charakters. Insgesamt gibt es zehn Rassen unter denen man wählen kann und jede von ihnen hat bestimmte Vorteile und Nachteile. Das Aussehen des Helden lässt sich ebenfalls komplett frei bestimmen. Hier gibt es aber zu sagen, dass man eigentlich nur das Gesicht formen kann, während man weder Körpergröße noch Gewicht festlegen kann. Dafür kann man aber jede Kleinigkeit wie den Abstand der Augen, die Höhe der Nase oder die Schattierung der einzelnen Gesichtspartien bestimmen. Auch das Alter kann man wählen, ob man jetzt einen jungen Helden haben möchte oder lieber einen älteren Helden. Gesichtsfarbe und Haarfarbe, sowie die Frisur lassen sich ebenfalls anpassen. Wenn man mit der Erstellung seines Helden zufrieden ist, muss man ihn noch einer Klasse zuweisen. Jede Klasse bekommt bestimmte Boni bei den Fähigkeiten. Die Balance zwischen Kriegern und Magiern ist allerdings ziemlich unfair. Vor allem die Preise für Zauberstäbe und Zaubersprüche sind sehr viel höher angesetzt, als bei Schwertern und anderen Waffen. Man kann aber auch seine eigene Klasse erschaffen, indem man einige Attribute selbst verteilt.

Weiters zu betonen ist, dass das Spiel sehr viele Nebenquests bietet. Man kann der Kämpfergilde, Magiergilde, Diebesgilde und der Dunklen Bruderschaft beitreten. Innerhalb dieser Gilden kann man spezielle Quests erfüllen und im Rang aufsteigen, was nicht nur mehr Ruhm sondern auch mehr Geld mit sich bringt. Ebenfalls zur Freiheit des Spiels zählt die Tatsache, dass man immer und überall seine Waffe nutzen kann. Das bedeutet, man kann auch ein Mörder sein. Doch so einfach ist es nicht. Denn wird ein Mord begangen, setzen die Wachen ein Kopfgeld aus und man wandert ins Gefängnis. Sollte es für eine Quest nötig sein, dass ein Charakter getötet werden muss, dann ist es sinnvoll dies an einem Ort zu tun, wo es keine Zeugen gibt. Das Spiel ist so ausgelegt, dass es ebenfalls gestohlene Gegenstände erkennt und auch ein Einbruch wird vom Spiel bemerkt und dementsprechend gestraft, wenn man erwischt wird. Hat man sich im Gegenzug viel Ruhm erarbeitet und auch viel Geld in der Tasche, kann man sich sogar ein eigenes Haus kaufen. In jeder der größeren Städte stehen Häuser zur Verfügung, in die der Spieler einziehen kann. Das reicht von der alten baufälligen Holzhütte, bis hin zur prächtigen Villa. Bei einigen Händlern kann man auch eine Vielzahl an Zutaten kaufen und sich als Alchemist versuchen. Hierzu kann man Zaubertränke brauen und neue Wirkungen erzielen. Es ist auch möglich an einem Altar seine Waffen zu verzaubern und mit speziellen Zaubersprüchen kann man auch kurzzeitig Monster beschwören. Die Zaubersprüche selbst sind ebenfalls vielfältig. Neben den gewöhnlichen Angriffszaubern der Elemente Feuer, Eis und Blitz kann man sich auch unsichtbar machen, dem Gegner die Lebenskraft entziehen, ihn verstummen lassen oder anderwertig Schaden zufügen. Die Entwickler haben sich auch viel Mühe gegeben, was Bücher betrifft. In einigen Städten gibt es Buchhändler wo man Bücher kaufen kann. Neben normalen Geschichtsbüchern gibt es aber auch Exemplare die beim Lesen ein Attribut des Helden stärken. Neben all diesen Sachen, kann man natürlich auch auf Entdeckungstour gehen. Es gibt unzählige Höhlen, Minen, Ayleiden-Ruinen und Burgruinen in denen man nicht nur auf Monster trifft, sondern auch das eine oder andere wertvolle Item findet.

- Grafik und Sound -
Die Grafik ist für die damaligen Verhältnisse wirklich super. Natürlich benötigt man eine gute Grafikkarte, denn nur in den höchsten Einstellungen kommt man in den vollen Genuss. Hierbei gibt es neben den klassischen Dingen wie Kantenglättung und Texturfilterung, auch die Möglichkeit die Sichtweite und die Detailgrade für das Gras, die Bäume, das Wasser usw. einzustellen. Die NPCs haben auch eine gute Mimik und Gestik. Wenn man Gegenstände umwirft, fallen diese physikalisch korrekt. Die Musik ist passend zur jeweiligen Situation und wird eigentlich nie langweilig. Das Spiel besitzt eine Sprachausgabe auf Deutsch und diese ist akzeptabel gelungen.

- Steuerung -
Auch bei der Steuerung ist es dem Spieler selbst überlassen, wie er spielen will. Man kann die Tasten frei belegen und verfügt auch über acht Quickslots in die man Gegenstände packen kann, die man oft benötigt wie zum Beispiel Fackeln. Bewegt wird der Held mit den Tasten, mit der Maus kann man sich umsehen und bei gezogener Waffe angreifen. Anfangs gab es das Problem, dass sich das Spiel nicht gemerkt hat wenn die Tasten geändert wurden. Aber dies wurde bereits durch einen Patch behoben.

--- Knights of the Nine ---
- Story -
Alles beginnt damit, dass in der Kapelle von Dibella in Anvil alle Priester ermodert wurden. Rund um den Altar wurden seltsame Worte mit Blut in einer antiken Sprache geschrieben. Kurz darauf erscheint ein Wanderprediger und kündigt die Rückkehr von Umaril dem Ungefiederten an. Umaril war ein Ayleiden-Hexenkönig und lebte in der ersten Ära. Damals wurde er vom legendären Kreuzritter Pelinal Weißplanke besiegt. Leider gelang es Pelinal nicht, Umaril komplett zu vernichten und so konnte er nach so langer Zeit wieder auferstehen. Spricht man mit dem Prediger wird man auf eine Reise geschickt. Über den Pilgerpfad soll man zu den Wegschreinen der neun Göttlichen reisen und zu ihnen beten. Im Verlauf dieser Reise trifft man den Geist von Pelinal der sich schämt, versagt zu haben und trägt einem auf die Ritter der Neun zu suchen. Diese Ritter sind jedoch auch schon verstorben, aber ihre Geister existieren weiterhin in einer alten, verlassenen Unterkunft im Südwesten Cyrodiils. Dort erfährt man, dass es nur mit den Reliquien des Kreuzritters möglich ist, Umaril endgültig zu vernichten. Ein normaler Sterblicher wäre dazu niemals in der Lage, aber die Reliquien des Kreuzritters sind verzaubert. Insgesamt muss man sozusagen ein komplettes Set finden, bestehend aus dem Helm, dem Brustharnisch, den Handschuhen, den Beinschienen, dem Schild, dem Streitkolben und dem Schwert. Diese erlangt man durch das Bestehen von weiteren Quests. Hat man alle Reliquien gefunden, so kehren die Geister der Ritter ins Jenseits und können endlich in Frieden ruhen. Nun bleibt nur noch eines, nämlich Umaril zu vernichten. Dieser hat sich in der Ayleiden-Ruine Garlas Malatar versteckt. Am Ende entscheidet es sich, wer diese Schlacht gewinnen wird. Umaril der Ungefiederte oder aber der Held von Cyrodiil?

--- Shivering Isles ---
- Story -
Eines Tages erscheint in der Bucht von Niben eine kleine Insel, mit einer seltsamen Tür in Form von drei Steinköpfen. Sobald man sich der Insel nähert, kommt eine Person heraus die vollkommen wahnsinnig wurde. Die Wache erzählt, dass jeder der durch diese Tür geht, anders wieder herauskommt. Schreitet man selbst hindurch, findet man sich in einem dunklen Raum wieder. Hier steht nur ein Schreibtisch an dem ein Mann namens Haskill sitzt. Er erklärt, dass diese Tür eine Einladung zu den Shivering Isles ist. Wenn man diese Einladung annimmt, löst sich der Raum in Schmetterlingen auf und man befindet sich in einer anderen Welt. Die Shivering Isles sind das Reich des Daedra-Fürsten Sheogorath. Aufgespalten in das Randland sowie die beiden großen Teile Mania und Dementia, herrscht Sheogorath über dieses Reich. Um aber ins eigentliche Reich zu gelangen, muss erst ein schreckliches Monster - der Torwächter - getötet werden. Schon als man im ersten Dorf ankommt, merkt man schnell wie verrückt hier alle sind. Die Außenwelt selbst weiß durch bunte und skurille Landschaften zu begeistern. Überall schießen meterhohe Pilze aus dem Boden und der Himmel ist von bunten Lichtern bedeckt. Auch die Namen der Orte, wie etwa die Fleisch-und-Knochen-Gärten sollen zeigen, an was für einem verrückten Ort man sich hier befindet. Wenn man erst Einlass erlangt hat, so muss man Sheogorath persönlich in seinem Palast in Neu-Sheoth aufsuchen. Optisch wirkt Sheogorath wie ein edler, alter Mann mit einem Spazierstock. Doch man möchte meinen, dass nicht nur sein Reich sondern auch seine Persönlichkeit gespalten ist. Sheogorath sucht man einem Champion der den sogenannten Grauen Marsch aufhalten soll. Während man durch die Welten von Mania und Dementia reist, muss man Hinweise um diesen Grauen Marsch sammeln und trifft immer wieder auf völlig verstörte Bewohner und ebenso grauenhafte, neue Monster wie Fleisch-Atronarchen, gehäuteten Hunden oder verstörten Klapperscheuchen. Sheogorath selbst ist dabei wunderbar ins Szene gesetzt. Die Art wie er spricht, macht überaus deutlich dass er so etwas wie ein wahnsinniges Genie ist.

-- FAZIT --
Gemeinsam mit den beiden Add-Ons bietet Oblivion unzähle Stunden an Spielspaß. Es gibt sehr viel zu entdecken, die Gestaltung des Helden und die von Anfang an gegebene Freiheit zum Erkunden, sind weitere Pluspunkte. Zu bemägeln wäre die Tatsache, dass die Gegner stets dem Level des Charakters angepasst werden. Da wirkt es schon etwas krank, wenn man gegen eine gewöhnliche Ratte auf Level 100 kämpft. Hin und wieder sind auch noch einzelene Textpassagen nicht übersetzt worden oder es fehlt die Vertonung zu den Sätzen. Aber über diese Punkte kann man hinweg sehen, mich jedenfalls stören sie nicht. Ich kann jedem Fan von Rollenspielen dieses Game wirklich ans Herz legen.
55 Kommentare|40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
...würde es einen Preis für die schönsten virtuellen Waldspaziergänge am PC geben, wäre "The Elder Scrolls IV - Oblivion" wohl einer der heissesten Anwärter auf den Titel. Denn: Ganz klar haben wir es hier mit einem der am liebevollsten gestalteten Rollenspiele der letzten Jahre zu tun, dass endlich auch in geballter Form mit beiden Add-Ons in der "Game of the Year"-Edition zu haben ist.

Die Geschichte von "Oblivion" ist mal wieder recht schnell erzählt: Der alte Kaiser wird von rätselhaften Meuchelmördern beseitigt und die versammelte Führungsriege des Landes Cyrodiil macht sich auf die Suche nach dem letzten Erben des Kaiserthrones. Die Abwesenheit des Kaisers ermöglicht es jedoch den Wesen aus der "Oblivion"-Ebene (die in etwa dem Bild der klassischen "Hölle" entspricht) durch diverse Höllentore in Cyrodiil einzufallen. Nun muss man dem natürlich Einhalt gebieten und gleichzeitig auch noch den Mord am Kaiser aufklären. So weit, so gut - aber es sollte niemand den Fehler begehen zu glauben, dass dies schon alles wäre. Unzählige Nebenquests, sowie die "Elder-Scrolls"-typischen Aufstiegsquest für Magier-, Krieger-, Diebes- und Assassinengilde beschäftigen zusätzlich auf Wochen hinaus! In Verbindung mit den beiden Add-Ons "Knights of the Nine" (dessen Hauptquest zwar insgesamt recht kurz aber höchst unterhaltsam ist) und dem genialen "Shivering Isles" (wer wollte nicht schonmal die Welt des Wahnsinns besuchen?) bietet sich eine Spielzeit von knapp 100 Stunden! Und selbst dann hat man die weitläufige Welt noch nicht vollends erforscht, weshalb ich einmal die abenteuerliche Prognose wage, dass man bestimmt 150 Stunden in der faszinierenden Welt von "Oblivion" verschwinden kann, ehe man wirklich jeden Dungeon und jeden Fleck auch nur halben Auges gesehen hat.

Die immense Größe des Spieles ist aber auch gleichzeitig seine Schwäche. Manchmal irrt man ohne Lösungskarten ewig auf der Suche nach irgendwelchen Schreinen umher. Allerdings ist löblich, dass man, im Vergleich zum Vorgänger "Morrowind", endlich jeden Punkt auf der Karte per Kurzreise anvisieren kann.

Technisch befindet sich das Programm auf einem ordentlichen Niveau, die Grafik ist schön und vor allem schnell, was man ja z.B. vom Konkurrenten "Gothic 3" nicht behaupten konnte. Lediglich die Animationen der Spielerfigur wirken in der 3rd-Person-Perspektive etwas abgehackt, aber da man größtenteils wohl sowieso in der Ego-Perspektive spielen wird, ist dieser Minuspunkt zu vernachlässigen. Soundtechnisch bekommt man erneut schöne Melodien geboten, die nicht so schnell langweilig werden, wie die im Vorgänger.

Unterm Strich bleibt ein tolles Rollenspiel, dass es zwar nicht ganz mit der lebendigen Welt von "Gothic" aufnehmen kann, aber sehr bemüht ist eine solche zu bieten. Auf Grund der Fülle von Aufgaben verliert sich die Mainquest zwar etwas im Hintergrund, aber das fällt nicht so gravierend ins Gewicht wie beim Konkurrenten "Gothic 3", von dem man diesbezüglich wesentlich mehr erwartet hatte. Wer also, wie auch ich, lange mit sich gerungen hat, ob er "Oblivion" eine Chance geben soll, kann also beruhigt zugreifen!
0Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2013
Dieses Spiel ist unglaublich, obwohl es aus dem Jahr 2006 stammt, damit schon mehrere Jahre alt und sein Nachfolger „Skyrim“ schon eine Weile erschienen ist, ist es noch keinen falls veraltet, was zeigt das es so ziemlich allen anderen Spielen aus dieser Zeit um mehr als ein halbes Jahrzehnt voraus war. Obwohl es noch einige Macken aufzeigt, die heute beinahe ausgestorben sind, ist es den hypermodernen RPG‘s aus dem Jahr 2013 so gut wie ebenbürtig. Natürlich gibt es einiges zu bemängeln, z.B. dass es bei der Grafik, die zwar für Standards aus 2006 überragend ist, ab und an kommt es zu zuckenden Linien , was nicht mehr heutigen Standards entspricht. Die Charaktere sind manchmal ungenau synchronisiert, so dass die Lippenbewegungen nicht ganz zu den gesprochenen Texten passen oder manchmal sogar fehlen. Besonders negativ ist aber die third person Perspektive zu bewerten, die so unrealistisch und unhandlich ist, dass man das Spiel fast nur in der first person Sicht spielen kann und möchte. Doch dies alles wird weit mehr als wettgemacht von den gigantischen Vorzügen, die dieses Spiel zu Hauf zu bieten hat. Trotz der meist mittelmäßigen Grafik gibt es beispielsweise Stellen, die ich so schön in noch keinem anderem Spiel überhaupt gesehen habe. Wie z.B. den Nachthimmel, der mit unzähligen kleinen Sternen und einem gewaltigen Mond überzogen ist und der einem manchmal dazu verleitet, sich einfach hinzusetzen und ihn anzustarren bis der nächstbeste Wolf vorbei kommt und einen zerfleischen will, womit wir zum nächsten Punkt kommen dem Kampf.

Die Kämpfe sind zwar mit Nahkampfwaffen recht einseitig, da man nur zwischen zwei verschiedenen Arten des Zuschlagens wählen kann, nämlich schnell oder stark, dafür sind die Nahkämpfe aufgrund der first person Perspektive aber unglaublich realistisch. So das man dazu neigt, jedesmal wenn der Gegner zuschlägt, den Kopf einzuziehen. Außerdem bestehen die Kämpfe nicht nur aus stumpfen Draufhauen, sondern aus einer immer individuellen Kombination aus Abwehren, Angreifen und Ausweichen. Noch besser wird es bei Fern- und Magie-Kämpfen. Bei Fernkämpfen kann man sich häufig an seinen Gegner heranschleichen, um so den Schaden des ersten Treffers zu vervielfachen und dann den Gegner mit ein paar gezielten Pfeilen nieder zu strecken. Dabei ist zu erwähnen das es eine Vielzahl magischer und nichtmagischer Bögen und Pfeile gibt, die ausnahmslos alle individuell sind. Auch zu Magiekämpfen gibt es einiges zu sagen. Z.B. existiert eine nahezu unendliche Anzahl an Zaubersprüchen magischen Waffen und magischen Einwegschriftrollen, die einen einzelnen Zauber erzeugen und dann verschwinden. Alles davon wirkt auf eine eigene Art auf den Gegner.

Die Karte: Die Welt von „Tamriel“ ist gigantisch. Sie ist völlig frei begehbar und abwechslungsreich gestaltet. Egal ob man nun über hohe Berge, durch flache Täler, Sümpfe, kleine Hügel oder die höllenähnliche Ebene von Oblivion stapft, hat die Welt viel zu bieten und ist nicht völlig vollgestopft mit oder lehrgefegt von Gegnern. Vielmehr ist sie individuell gefüllt mit Gegner, je nach Art wie man lebt. Zwar kann man sich öfters ausruhen, aber nie muss man angestrengt nach Gegnern suchen.

Die Steuerung: die Steuerung ist zwar am Spielbeginn etwas wirr durcheinander gewürfelt, aber leicht im Optionsmenü veränderbar und dann wird einem erst das enorme, aber leicht zu beherrschende Ausmaß der verschiedenen Aktionen klar, die man sonst wohl kaum in einem anderen Spiel findet, wie z.B. das Greifen, mit dem man Gegenstände oder sogar besiegte Lebewesen vor sich her tragen oder mit schleppen kann.
Besonders zu loben ist das jede Aktion eine Konsequenz mit sich ziehen kann. So wird man beispielsweise - wenn man beim Stehlen erwischt wird - von den Stadtwachen einer Stadt aufgefordert entweder sein eigenes Kopfgeld zu zahlen oder ins Gefängnis zu gehen. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit sich der Verhaftung zu wiedersetzen. In diesem Fall greifen dich die Wachen an und alle Stadtbewohner im Umkreis kommen ihnen zur Hilfe. So kann man sich nach und nach auf einen Kampf mit der ganzen Bevölkerung Tamriel‘s einlassen, wird zum Staatsfeind und das Spiel entwickelt sich von selbst zu einer Art „alle gegen einen“, … und du bist der eine RPG.

Schlussendlich noch die Vorteile von Oblivion gegen das Nachfolgespiel Skyrim:
Erstens: Oblivion hat keinerlei Anmeldepflicht, Skyrim schon.
Zweitens: Oblivion ist für den PC mit etwa 16 Euro nur etwa halb so teuer wie Skyrim.
Drittens: Da Oblivion ab 12 ist, kann es auch von jüngeren Spielern erworben werden als Skyrim, das ab 16 ist.

Fazit: Dieses Spiel ist unglaublich. Jeder RPG Fan sollte es wenigstens mal testen. Ich kann es nur empfehlen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Mai 2014
Auch wenn das Spiel schon älter ist, Spielenswert um jeden Preis und läuft unter Win 8.1 ohne Probleme bei mir, was ich von fast allen neuen! Spielen nicht behaupten kann.
Zum Spiel selber gibt es hier schon genug - mir war es wichtig mit zu teilen das es unter Win 8.1 läuft.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. März 2008
wer es noch nicht hat sollte bei dieser edition unbedingt zugreifen. obwohl die konkurrenz nach dem
erscheinen von oblivion gewachsen ist, so ist dieses spiel doch nach wie vor eine perle des genres geblieben.
die große offene welt ist sehr schön gestaltet und gut gefüllt mit großen und kleinen quests. einzig der
hauptquest ist für meinen geschmack ein wenig zu kurz geraten. wer diesen sehr schnell durchspielt verliert
schnell die motivation sich mit den anderen aufgaben weiter im spiel aufzuhalten.

die addons die in dieser edition enthalten sind sollten dem jedoch entgegenwirken. addons wie "knights of the
nine" welches ein bischen an die arthus-legende erinnert oder das umfangreiche addon "shivering isles"
ergänzen das hauptspiel und bescheren einem viele neue unterhaltsame und spannende spielstunden.

warum keine 5 sterne? da das interface von oblivion ursprünglich für konsolen entwickelt wurde wirken die schriftgrößen
teilweise in der originalversion sehr grob. auch bei der deutschen übersetzung wurde leider nicht immer
sehr korrekt gearbeitet. besitzer der pc-version empfehle ich daher die fan-modifikation "oblivion improved"
zu installieren, die einige sinnvolle dinge im spiel korrigiert ohne wie ich finde zu viel in das original spiel
einzugreifen...
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Januar 2010
Oblivion samt seinen beiden Add Ons ist sehr zu empfehlen, gerade jetzt, wo die "Durchschnitts - PCs" die Graphikleistungen bringen, wo das Spiel sehr gut dargestellt wird.

Es fehlt lediglich der letzte Patch zu dem Add On, der offiziell von hier beziehbar ist:
[...]

Anbei ist überraschenderweise in dieser Version auch das vollständige Büchlein, und eine Karte, inkl. einer Minikarte zu Sh.Isle.

TOP. Macht immer wieder Spass, weil das Spiel auch langfristig fesselt.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2009
Ich als Rollenspiele Freak bin von diesem Werk schwer begeistert!!! Eine schier unendliche Menge an Aufgaben, Orten, Abenteuern - einfach Wahnsinn. Und wenn man halt keine Lust hat auf Böse-Buben-Ärgern dann genießt man einfach die Landschaft auf seinem edlen Ross oder zu Fuß bei einem erholsamen Spaziergang.
Die Aufgaben sind auch relativ vielseitig - gut in erster Linie geht es darum, den Bösen auf die Omme zu kloppen - aber wie man das macht ist auch jedem selbst überlassen - wieder ein Punkt für die Vielseitigkeit.
Der Stufenaufstieg und die Entwicklung des Charakters ist ebenfalls sehr gut gelungen. Denn das, was man am häufigsten ausübt oder probiert, sollte belohnt werden und nicht wahrlos alle Talente aufsteigen lassen.
Auch wenn es hier und da vielleicht ein wenig am Ziel vorbeigeschossen ist, mit den richtigen Mods (kleine Modifikationen, die von der Spielergemeinde erstellt und nach deren Erfahrung kreiert wurden, um das Spielerlebnis noch kräftig zu steigern) kann man sich das Spiel nach seinen Wünschen anpassen und individuell erleben.

Kurzum: Genau so stellt man sich ein klassisches Rollenspiel vor. Das Wichtigste: Es wird nie langweilig!!! Als eingefleischter Rollenspieler kann ich dieses Meisterwerk einfach nur wärmsten empfehlen und mit Recht behaupten, dass es in keiner Sammlung fehlen sollte.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2009
Eines der bislang besten Computer-RPGS überhaupt. Eine riesige Spielwelt, schöne Grafik, die sich auch nach mittlerweile doch einigen Jahren immer noch sehen lassen kann, und viele Stunden Spielspaß, nicht zuletzt durch die unglaublich vielen und guten inoffiziellen Mods und Verbesserungen, heißen für mich ganz klar 5 Sterne.
Einziger Minuspunkt der Spiel-des- Jahres-Edition: Zwar sind die neuesten Patches und das große Addon "Shivering Isles" mit dabei, von der Addonsammlung "Knights of the Nine" ist jedoch nur das Plugin gleichen Namens enthalten. Die anderen kleinen Bezahlplugins, die man auf der originalen "Knights of the Nine"-Addonsammlung findet, fehlen leider.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2009
"The Elder Scrolls IV" ist ein Fantasy Rollenspiel mit unglaublicher Spieltiefe. Es handelt in einer mittelalterlichen Welt, die ein wenig an das alte Rom oder auch Gondor aus dem Herrn der Ringe erinnert. So hat man, wenn man die Kaiserstadt von einem Hügel aus der Ferne betrachtet ein wenig das Gefühl auf Minas Tirith zu blicken und kommt sich in den anderen Städten wie in einer alten italienischen Siedlung vor.

Wie schon im Vorgänger Morrowind, gibt es neben dem Hauptquest einige Gilden die man "durchspielen" und damit zu ihrem Anführer aufsteigen kann, sowie zahlreiche individuelle Aufträge um Erfahrung und Gegenstände zu sammeln. Im Gegensatz zu Morrowind wurde der Ruf den ein Charakter in der Welt hat aber aufgespalten und unterstützt nun ausdrücklich auch "böse" Charaktere.

Die Freiheiten, die man in "The Elder Scrolls IV" hat lassen ein altes PNP Rollenspieler-Herz höher schlagen. Bei diesem Spiel machen nicht nur die Kämpfe, die Quests und das Leveln Spaß. Die atemberaubende Landschaft lädt außerdem zu einem einfachen, leider hin und wieder durch nervige Monsterüberfälle unterbrochen, Spaziergang ein. Von einem Vorsprung der Berge im Norden über die Hänge bis zur Kaiserstadt zu blicken ist einfach atemberaubend und kommt einem tatsächlichen Gipfelerlebnis schon sehr nahe (zumindest für ein Computerspiel).

Die Oblivion Community produziert, dank des tollen Editors ständig Erweiterungen die Grafik und Landschaft noch einmal verbessern und vermisste Features (z.B. Klettern, Fliegen, berittener Kampf, ...) hinzufügen oder das bereits sehr umfangreiche Spiel noch mal um viele Stunden zusätzlichen Spielspaß erweitern. Wem ein bisschen basteln nichts ausmacht (leider vertragen sich nicht alle Plugins) der kann so noch einiges aus dem Spiel rausholen. Leider hat das erscheinen des (inofiziellen) Nachfolgers Fallout 3 dazu geführt das sich einige der besseren Modder von ihren Oblivion Projekten abgewandt haben. Die vielen fertigen Plugins können jedoch benutzt und in großem Umfang kombiniert werden.

Abzug gibt es für die fehlende Multiplayer Unterstützung. Leider ist Oblivion nämlich ein reines Singleplayerspiel, was in der heutigen Zeit doch ein wenig antik anmuted.
11 Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2010
Ich habe das Spiel früher schon gespielt und war sehr begeistert! Deshalb habe ich es mir noch einmal geholt und wurde sofort wieder in den Bann gezogen. Für das Erscheinungsjahr 2006 ist die Grafik fantastisch. Das Spiel hat viele Stunden Spielspaß parat, und auch mit den beiden Erweiterungen hat man noch mal viel zu tun. Eines der besten Spiele das ich je gespielt habe!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.


Gesponserte Links

  (Was ist das?)