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218 von 244 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem, der von der EOS 400D umstieg ...
Nach einem interessanten Beitrag über die vielen Funktionen der EOS 40D, möchte ich nun von meinen Erfahrungen als Umsteiger von der EOS 400D auf die EOS 40D berichten. Denn ich denke, dass sich viele EOS 350D/400D Besitzer oder Neueinsteiger die Frage stellen, ob der Aufpreis für die semi-professionelle dSLR gerechtfertigt ist.

Der wesentliche...
Veröffentlicht am 22. September 2007 von Zetti

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verschluss hielt länger als die Hauptplatine!
Habe die Canon EOS 40D nun seit knapp vier Jahren. Sie war mir bei meinem Journalistenjob immer ein treuer und zuverlässiger Begleiter. Allerdings hat sie nun nach rund 40.000 Auslösern den Geist aufgegeben. Es war leider die Hauptplatine defekt, den Verschluss hätte mir Canon ersetzt.

Nachtrag: Glücklicherweise konnte sie mir inzwischen ein...
Veröffentlicht am 12. August 2012 von Nadja Zecher-Christ


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218 von 244 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem, der von der EOS 400D umstieg ..., 22. September 2007
Von 
Zetti "der Tester" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Nach einem interessanten Beitrag über die vielen Funktionen der EOS 40D, möchte ich nun von meinen Erfahrungen als Umsteiger von der EOS 400D auf die EOS 40D berichten. Denn ich denke, dass sich viele EOS 350D/400D Besitzer oder Neueinsteiger die Frage stellen, ob der Aufpreis für die semi-professionelle dSLR gerechtfertigt ist.

Der wesentliche und sichtbare Unterschied zwischen den beiden Kameras ist das Gehäuse. Während die 400D ein sehr kompaktes Kunststoffgehäuse besitzt, kommt die EOS 40D mit einem voluminöseren, wetterabweisenden Gehäuse aus einer robusten Magnesium-Legierung daher. Sie positioniert sich damit als eine Kamera für größere Hände und kann mit schwierigen Wetterbedingungen umgehen, ohne Schaden zu nehmen.

Von den Bildern her liegen beide Kameras auf einem Level, da sie den gleichen 10 Megapixel Bildsensor verwenden. Technisch benutzt die EOS 400D einen Digic II Bildprozessor, während die EOS 40D auf den Nachfolgeprozessor Digic III aufsetzt. Beide Kameras besitzen einen Ultraschall-Mechanismus, mit dem beim Einschalten der Bildsensor gereinigt wird. Die EOS 40D verfügt über ein alternatives Raw-Format und trumpf in der Schnelligkeit von Serienbildern auf. Mit einer Akku-Ladung schafft die EOS 40D nicht selten über 1.000 Aufnahmen, die EOS 400D muss spätestens bei der Hälfte passen, da sie einen kleineren Akku verwendet.

Für meinen Umstieg auf die EOS 40D gab jedoch letztendlich die bessere Ergonomie in der Bedienung den Ausschlag. Bei der kleinen EOS 400D ist der Platz für Bedienelemente rar. Das führt aus meiner Sicht insgesamt zu einer weniger praktischen und intuitiven Bedienung. Hier hat die EOS 40D mit ihrem Einstellrad auf der Rückseite eindeutig die Nase vorn. Ich erhoffte mir von der EOS 40D eine komfortablere Bedienbarkeit, aber ich hätte nie gedacht, dass die Unterschiede SO groß sind. Während ich bei der EOS 400D die eine oder andere Einstellung immer wieder vergaß, bediene ich die EOS 40D nach einer ersten, kurzen Einarbeitung absolut intuitiv.

Meine Meinung: Die EOS 400D ist eine kompakte Einsteigerkamera mit zahlreichen Funktionen und einer unschlagbaren Bildqualität. Die EOS 40D geht jedoch noch ein Stück weiter und bietet einen exzellenten, robusten und intuitiv zu bedienenden Body, der seinesgleichen sucht. Auch in Sachen Geschwindigkeit und mit einigen weiteren technischen Features hat sie die Nase vorn. Für einen ambitionierten und kreativen Vielfotografierer wird sich der Aufpreis für die EOS 40D auf jeden Fall lohnen.
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61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tausendsassa!, 15. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Egal ob sie vor der Entscheidung stehen in die Liga der digitalen Spiegelreflexkameras einzusteigen oder einfach nur wechseln wollen, die 40D wird sie in keinem Fall enttäuschen.

Ein wahrer Tausendsassa! Egal ob sie Sport, Landschaftsaufnahmen, Architektur oder Street Life als Fotografiegebiet bevorzugen. Sie spielt Ihre Stärken souverän aus, denn sie vereint alle notwendigen technischen Eigenschaften in dieser Klasse. Und derer hat sie viele Neuheiten aus der Canon EOS Oberklasse der 1D Mark III geerbt. Das hebt sie mehr als deutlich von der Einsteigerklasse 400D/450D ab, aber auch von ihrem Vorgänger 30D.

Ich werde Ihnen in dieser Rezension nicht alle technischen Details aufzählen, das kann Canon auf der Produktseite viel besser. Ich will Ihnen aufzeigen wie die Kamera positioniert ist, welche Möglichkeiten sich durch den effektiven Einsatz der Kamera ergeben und wie sie ihre eigene Art der Fotografie mit dieser Kamera gestalten können.

18 Monate hatte Canon, nach der Markteinführung der EOS 30D, Zeit neues zu kreieren. Wer Canon kennt wird keine revolutionären Dinge erwarten, sondern stetige unaufhaltsame konservative Verbesserungen. Und genau das ist auch eingetreten; selbstverständlich sind auch neue Technologien dazugekommen.

Als Nachfolger der 30D, stellt sich die 40D wieder im massiven Gehäuse, aus einer Magnesiumlegierung und einem inneren Chassis aus Edelstahl dar. Canon hat nun auch angefangen die Kamera mit Dichtungen zu versehen. Im Gegensatz zu den 1D Modellen, die einen 100% Schutz bieten, hat die 40D nur den Bereich der CF-Karten/Sicherheitsbatterie und die Klappe des Akkus geschützt. Der zusätzlich anbringbare Batteriegriff ist ebenfalls geschützt, einzig die kleine Stelle für den Gleichstromkuppler ist nicht abgedichtet. Dennoch bedeutet das eine sichtbare Erweiterung des Einsatzspektrums. Auch bei leichtem Regen sind nun Aufnahmen möglich die vorher ein Risiko waren. Eine Garantie gibt es aber dennoch nicht.

Der 3 Zoll Bildschirm erlaubt nun eine vernünftige Betrachtung der Bilder und ergänzend dazu eine bis zu 10fach Vergrößerung. Zwar hätte man an der Schärfe des Bildschirmes Verbesserungen vornehmen können, wie z. B. die Pixelanzahl erhöhen, doch für einen ersten Eindruck reicht es alle mal.

Mit diesem Screen erfolgt auch die Liveview Betrachtung. Eigentlich unüblich für digitale Spiegelreflexkameras, hat dieses Feature nun auch in dieser Klasse Einzug gehalten. Es ermöglicht zwar keinen Einsatz wie es bei den kompakten Digitalkameras der Fall ist, doch gerade Makrofotografen ist dies ein willkommenes Geschenk. Hierbei nicht unerwähnt bleiben darf, ist das man drei unterschiedliche Modi der Auslösergeräusche auswählen kann, hier werden verschiedene Möglichkeiten der Spiegelzurückführung und Verschlussauslösung ausgenutzt. Denn erstmalig bei der 40D finden zwei Motoren Verwendung. Einer nur für den Spiegel und einer für den Verschluss. So kann im Liveview Modus auch eine fast geräuschlose Aufnahme stattfinden. Im Gegensatz zur aktuellen 1D Mark III aber leider nicht im 'normalen' Aufnahmemodus. Eine einblendbare Gitterstruktur und die Möglichkeit den Autofokus zu aktivieren, erweitern den Nutzen. Aktiviert wird der Autofokus z. B. über den programmierbaren AF-ON Button, dass wiederum schränkt das freie Fotografieren ein. Der Liveviewmodus ist aber gerade bei Stativaufnahmen sehr nützlich. Eine bis zu 10fach zusätzliche Vergrößerungsfunktion ergänzt die Liveview Funktion.

Von der Makrofotografie zur Action. Schnelligkeit ist keine Hexerei. Mit 6,5 Bildern in der Sekunde ist sie die schnellste Kamera in ihrer Klasse überhaupt! Oft wird an dieser Stelle behauptet das die D300 schneller sei. Das ist aber nicht richtig, denn um diese beiden Kameras in diesem Bezug zu vergleichen, ist bei der D300 das Einschalten des 14 Bit Modus notwendig und dann reduziert sich die Serienbildgeschwindigkeit der D300 auf ca. 2 Bilder in der Sekunde. Zudem erreicht sie die Geschwindigkeit von über 6 Bildern erst mit angebautem Batteriegriff, währenddessen dies bei der 40D nicht notwendig ist.

Hier ein kleiner Praxistest der Serienbildfunktion:

RAW (3888x2592):
17 Bilder in Folge bis ISO 500
16 Bilder in Folge bis ISO 1600
14 Bilder in Folge bei ISO 3200
6 Bilder in Folge in allen ISO Stufen bei eingeschalteter High ISO Rauschreduzierung (die Rauschreduzierung wird in allen ISO Stufen angewendet)

JPEG (höchste Auflösung 3888x2592):
Unbegrenzte Bildfolge bis ISO 800!
Ausnahme ISO 1600 60 Bilder in Folge
Ausnahme High ISO 3200 16 Bilder in Folge
6 Bilder in Folge in allen ISO Stufen bei eingeschalteter High ISO Rauschreduzierung (die Rauschreduzierung wird in allen ISO Stufen angewendet)

Alle Werte dieses Testes sind absolut abhängig von der Größe eines jeden einzelnen Bildes. Dies kann bei unterschiedlichem Licht und anderen Motiven sehr stark schwanken. Darum gilt für die Werte, das sie nur eingeschränkt übertragbar sind.

Alle Stufen wurden mit der SanDisk Extreme Ducati 4 GB getestet. Sie ist derzeit eine der schnellsten CF-Karten der Welt und somit ist sichergestellt das die CF-Karte kein Flaschenhals in der Kamera ist.

Insgesamt stehen 20 verschiedene Bildqualitätsstufen (Größen) zur Verfügung, 6 JPEG Stufen, 2 RAW Stufen und 12 gemischte JPEG-RAW Stufen; von 1936x1288, 2816x1880 und 3888x2592 Pixelgröße.

Und das alles bei höchster Qualität. Alle 20 verschiedenen Bildqualitätsstufen sind mit 14 Bit Tonwertumfang pro Farbkanal aufgenommen, anstatt der üblichen 12 Bit. Ein Tonwertumfang von 16.384 Farben anstatt 4096. Das ist auf dem Monitor erstmal nicht zu erkennen. Doch spätestens wenn sie ihre RAW-Bilder bearbeiten wollen werden sie den massiv erhöhten Tonwertumfang zu schätzen wissen. Hier sind nun wesentlich mehr Reserven.

Als weitere Neuerung gibt es nun Auto ISO. Damit sind sie jetzt in der Lage, schneller und letztendlich qualitativ bessere Aufnahmen zu machen, immer vor dem Hintergrund nicht zu verwackeln. Der ISO Bereich wird aber nur bis zu maximal ISO 800 gewählt. Bis zu diesem Bereich ist Bildrauschen unkritisch und sorgt immer noch für gute Bildwerte.

Bessere Bilder sind immer ein Ansporn auch die Technik dabei mitwirken zu lassen. So gibt es gerade für Architekturaufnahmen oder aber auch für Aufnahmen in denen eine exakte Ausrichtung der Kamera am Motiv sehr wichtig ist, Gittermattscheiben. Für die EOS 40D gibt es drei. Die Ef-A als Standardmattscheibe, die Ef-D mit einem Gitter und die Ef-S zur manuellen Fokussierung. Mit diesen Mattscheiben haben sie neue Möglichkeiten, indem Sie z. B. mit der Ef-D Gittermattscheibe ihre Kamera an den Kanten oder Linien des Motive exakter ausrichten können; das ist gerne in der Architekturfotografie gesehen. Bei der Ef-S freuen sich z. B. die Makrofotografen, sie ist zwar ab Blende f:2,8 per se dunkler, doch der Vorteil liegt in der besseren Erkennbarkeit wann das Motiv scharf ist. Der Autofokus wird nämlich bei den Makrofotografen nicht immer verwendet.

Neu und bei Hochzeitsfotografien aber auch bei starken hell dunkel Kontrasten beliebt ist die Tonwertpriorität. Sie bewirkt das weiße Bereiche meist nicht ausfressen und noch einen Rest an Zeichnung und Struktur haben. Nun könnte man diese Funktion ja immer eingeschaltet lassen, doch wo ein Vorteil ist, kann meistens auch ein Nachteil sein. Die dunklen Bereiche haben bei eingeschalteter Tonwertpriorität tendenziell ein höheres Rauschen. Das hält sich in Grenzen und ist meistens unkritisch, doch man sollte darum wissen.

Sie sehen also, dass die neuen und überarbeiteten Funktionen und Eigenschaften wesentlich dazu beigetragen haben, das Einsatzspektrum zu erweitern.

Zum Schluss möchte ich betonen, dass das Preisleistungsverhältnis für diese Kamera ganz hervorragend ist. Der Body ist derzeit vielfach für unter 1.000 € zu bekommen. Semiprofessionelle Kameras sind aber auch günstiger oder aber auch sehr viel teurer zu haben.

Ich bedanke mich - haben Sie Fehler gefunden? Ist Ihnen noch etwas unklar? Kennen Sie weitere Fakten? Dann nutzen Sie bitte die Gelegenheit und schreiben Sie mir.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grossartige Kamera mit (ganz kleinen) Schwächen, 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Kurz zu mir: Ich bin jemand, den man wohl als "alten Herren" bezeichnen würde. Fotografie (vor allem Makros) sind nur noch mein Hobby, ich habe aber früher als Reprotechniker und als Werbefotograf gearbeitet (alles noch analog damals).

Die EOS 40D besitze ich bereits seit kurz nach der Markteinführung, habe also schon viel Erfahrung im Umgang damit.

Ich finde, die 40D ist eine tolle Kamera, die so ziemlich jeden Anspruch eines Amateurs erfüllt. Die Auflösung ist sehr fein und völlig ausreichend, die Geschwindigkeit (über 6 Bilder/Sekunde) hilft mir z.B. beim Fotografieren von schnellen Insekten sehr, das richtige Bild "zu treffen". Auch der Autofokus ist toll und gegenüber meiner früheren 20D viel exakter und auch bei schlechtem Licht verlässlicher (9 Kreuzsensoren sei dank).

Über weitere technische Details möchte ich mich nicht auslassen, die kann man überall zur Genüge nachlesen. Begründen muß ich aber natürlich noch den 1 Stern Abzug.
Das hat 2 Gründe:

1. Die Kamera hat (wie leider jede andere Canon-DSLR derzeit) kein dreh- oder schwenkbares Display. Gerade bei Makro aufnahmen könnte ein alter Herr wie ich das sehr gut gebrauchen, denn aus gesundheitlichen Gründen komme ich aus niedirigen Körperhaltungen nur sehr schwer wieder hoch. Leider hat Canon dieses Flehen im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern bisher nicht erhört.

2. Als ich wie immer vorsorglich bei einer zuverlässigen Canon-Vertragswerkstatt den Autofouks von Kamera und Objektiven justieren liess, erfuhr ich, daß die Kamera einen "leichten Frontfokus" (Zitat) habe, wie "alle 40D".
Das finde ich für ein doch recht teures und modernes Kameragehäuse eines der führenden Hersteller schlicht inakzeptabel. Natürlich wurde das kostenlos und zügig im Rahmen der Garantie (1 Jahr) korrigiert, aber sowas sollte gar nicht vorkommen.

Von diesen kleineren Kritikpunkten abgesehen braucht vermutlich kein Amateur-Fotograf viel mehr, als diese DSLR bieten kann.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quantensprung ? Nun ja ..., 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Wie Sie die Canon EOS 40D bewerten, hängt aus meiner Sicht ganz stark davon ab, woher sie "kameraseitig" kommen. Wer mit einer EOS 300D angefangen hat und nun umsteigt, der wird mit neuen Features belohnt, die hier schon ausführlich gewürdigt wurden. Exemplarisch sei nur genannt:

- LiveView
- DigicIII Prozessor
- 10,2 Megapixel, Sensorreinigung
- MyMenu und C1-C3 Customprogramme uvm.

Die Canon EOS 40D macht den Fotografen nicht besser - aber doch deutlich schneller:

Ich fotografiere gerne und viel nachts und benötige für meine Belichtungsreihen z.B. die Spiegelvorauslösung, 100 ISO, HIGH ISO Rauschunterdrückung (die bei niedrigen ISO Werten die Tiefen gut entrauscht) sowie das zentrale Autofokusfeld und Blende 5.6. Diese Werte habe ich auf die Position C1 gelegt und kann nun mit einem kurzen Dreh genau diese Einstellung sofort abrufen, ohne lange in Menüs die Werte einstellen zu müssen.

Gleiches gilt für die Sportfotografie - auf C2 liegen bei mir 400 ISO mit aktiver Tonwertpriorität sowie der Fokusnachführung AI Servo.

Kurzum: die Kamera nimmt mir die ständige Umkonfiguration ab und ich kann je nach Szene schnell reagieren. Soweit - so gut.

Zur Bildqualität:

Eine sichtbare Verbesserung gegenüber meiner 30D ist hier nicht zu erkennen. Bei Nachtaufnahmen rauscht die 30D sogar aus meiner Sicht weniger als die neue 40D. Da ich Fotos intensiv nachbearbeite, ist dieser geringe Unterschied jedoch nicht allzu entscheidend, da ich meine Aufnahmen zumeist vor der Präsentation entrausche.

Wer eine 20D oder 30D (wie ich) als Vormodell besitzt, der sollte sich den Umstieg sehr genau überlegen. Die Bildqualitäten der kleineren Schwestern sind ebenfalls hervorragend und ob man z.B. LiveView wirklich braucht, kann nur jede(r) für sich selber klären. Die Auflösung von 2 Megapixel mehr (die 20D und 30D haben 8,2 Megapixelsensoren) ist toll für alle, die viel an Fotos schneiden und nachbearbeiten. Allerdings bezahlt man die 10,2 Megapixel der 40D mit verringertem Speicherplatz für z.B. RAW Dateien. Statt 110 RAW-Dateien bekomme ich nun nur noch 73 Fotos auf einen 1GB Chip.

Fazit:

Die 40D ist eine hervorragende Kamera in Canon-typischer Verarbeitungsqualität, die ihrem Anspruch auf eins der führenden Produkte im semiprofessionellen DSLR-Segment absolut gerecht wird. Ob sie jedoch eine sinnvolle Anschaffung für Umsteiger ist, die vorher schon sehr gute Kameras wie die oben genannten Modelle zum Einsatz gebracht haben, kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

4 Sterne (statt der eigentlich verdienten 5) gibt es für die schwer zu verstehende Produktpolitik von Canon: im März 2008 wird im Einsteigersegment eine 450D eingeführt, die über einen Kontrastautofokus und 12,2 Megapixel verfügt - und das, wenige Monate nach Einführung der 40D. Genau dieser Kontrastautofokus fehlt mir oft im Makrobereich, so das ich hier nun den Stern abziehe, da die Technik offensichtlich im Hause Canon bekannt war und nun als vermeintlich neues "Schmankerl" in der 450D verbaut wird.
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72 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berichtigungen der Vorrezension, 20. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Ich möchte hier nicht viel schreiben, sondern nur einige falsche Behauptungen der letzten Rezension richtig stellen.

Zum einen ist es falsch, dass die Kamera den selben Bildsensor wie die Eos 400D hat. Die Auflösung ist zwar gleich, die Sensoren aber unterschiedlich aufgebaut, so dass die 40D bei gleicher Auflösung durch bessere Mikrolinsen auf dem Sensor weniger Bildrauschen hat. Es sind verschiedene Sensoren, so viel dazu.

Zum anderen ist das Gehäuse, dass von meinem Vorredner mit "kann mit schwierigen Wetterbedingungen umgehen, ohne Schaden zu nehmen." bezeichnet wird, nicht so wetterfest, wie es jetzt dargestellt wird. Wer die Canon-Produktinformation genau liest, stellt fest, dass dort nur steht, dass die Staub- und Spritzwasserdichtigkeit an den Speicherkarten- und Akkufachdeckeln verbessert wurde - und zwar mit einer kleinen Schaumstoffdichtung, nicht mehr. Wirklicher Spritzwasserschutz wird nur mit Gummidichtungen gewährleistet und das auch nur, wenn ALLE wichtigen Öffnungen der Kamera gedichtet sind. Dies ist hier aber zum Beispiel bei den vielen Knöpfen, dem Objektivanschluss oder dem Blitzschuh nicht der Fall.

Die Kamera hält Staub also besser als der Vorgänger von Speicherkarte und Akku fern, wirklichem Spritzwasser hält aber auch das nicht stand. Die Kamera nimmt zwar nicht bei den ersten wenigen Tropfen schon Schaden, kann aber NICHT mit "schwierigen Wetterbedingungen" umgehen und sollte tunlichst von Regen oder anderem Spritzwasser oder sehr großer Staubbelastung ferngehalten werden.

Das sollte beim Kauf berücksichtigt werden, mindert für mich den Wert und die Qualitäten des Kamera-Bodys nicht sehr. Für mich ausschlaggebend für den Punkt Abzug zur Höchstwertung ist die verhunzte Iso-Automatik, die im Normfall unnötig hohe Iso-Werte verwendet (Standardmäßig Iso 400) und daher für mich in den meisten Fällen nicht nutzbar ist.

Die positiven Punkte muss ich wohl nicht wiederholen, da die ansonsten schon schön zusammengefasst wurden in den letzten Rezensionen.
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121 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 40D: Konsequente Evolution statt Revolution, 13. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Die Spannung war gross wie der Nachfolger der 30D ausfallen würde, würde es wieder eine sanfte Weiterentwicklung wie von 20D auf 30D werden oder kommt der grosse Knaller? Die Wahrheit liegt wohl dazwischen. Canon hat die 30D konsequent weiterentwickelt aber darauf verzichtet einen sensationellen Knaller zu bringen.
Was ist anders geworden?

Gehäuse:
- 3" Display mit 230k Farben (ok hätte aber auch besser sein können)
- ergonomischerer Griff
- silberner Blitzschuh (unlackiert)
- Statusdisplay wurde um eine Zeile vergrössert

Menüsystem: Endlich wurden Gruppen gebildet die sich jetzt mit dem Joystick besser anwählen lassen. Man kann auch wahlweise die Menüeinstellungen statt auf dem Statusdisplay auf dem rückwärtigen Display vornehmen

Sensor: Auf moderate 10MP vergrössert, finde ich subjektiv in Ordnung da sich dadurch der Anspruch an die Objektive in Sachen Auflösung noch im Rahmen hält.
Canon ist es gelungen in Sachen Rauschen das Niveau der 30D zu halten. Allerdings wurde auf einen ISO 6400 Mode verzichtet.
ein grosser Vorteil ist die Tonwertpriorität die den Kontrastumfang bei JPG deutlich verbessert.

Autofokus: Auch dieser wurde moderat verbessert, es blieb bei 9 Fokuspunkten, die grösste Verbesserung dürfte im AI Servo Mode spürbar sein.
Serienbildmodus: Statt 5 pro Sekunde jetzt 6,5, dazu 3 Bilder optional, gleichzeitig wurde die Bilderanzahl vergrössert.

Liveview: Es ist wie bei Olympus möglich sich das Sucherbild auf dem rückwärtigen Display in Echtzeit anzeigen zu lassen, auch ein Gitternetz ist anzeigbar. Leider muss der Liveview zum automatischen fokussieren kurz unterbrochen werden.

Diverses: Der ISO Status wird nun konstant im Statusdisplay und im Sucher angezeigt, Der Sucher wurde etwas heller und geringfügig vergrössert, beim Selbstauslöser ist zusätzlich 2 Sekundenmodus möglich.

Fazit: Zum einen hat Canon die 30D sehr effektiv weiterentwickelt und einige Schwachpunkte abgestellt so dass die 40D eine sehr schöne moderne Kamera zu einem fairen Preis geworden ist.
Warum dann nur 4 Punkte? Man merkt dass Canon (noch?) Marktführer ist und so sein Potential nicht voll ausgeschöpft hat. Es wäre durchaus noch so manches möglich gewesen wie eine bessere Displayauflösung, ein grösserer Sucher etc. aber Canon hat die 40D so für ausreichend erachtet.

Ich bitte um Verständnis falls ich etwas vergessen haben sollte
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden, 24. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Die Entscheidung pro 40D ist mir ziemlich schwer gefallen. Ich lebe nicht von Fotografie und bin auf die meisten Profi-Features nicht angewiesen. Canon EOS 450D würde eigentlich meine Anforderungen erfüllen, was die Abbildungsleistung betrifft. Sie ist auch deutlich preiswerter als die 40D. Wenn für Sie nur die Bildqualität zählt, würde ich lieber die 450D empfehlen. Wenn Sie die 40D aber in die Hand nehmen und durch den breiten klaren Sucher blicken, wird es schwer, die 450D als eine ernsthafte Alternative zu betrachten. Sie fühlt sich im direkten Vergleich wie ein billiges Spielzeug an. Es handelt sich um verschiedene Kameraklassen, wobei an Bedienkomfort ein deutlicher Unterschied zu vermerken ist. Das Gehäuse der 40D liegt perfekt in der Hand und ist aus Metall (Magnesiumlegierung) angefertigt - nett zu sehen, dass auch an der Rückseite nicht gespart wurde. Die Kamera ist robust, die Bedienung ist intuitiv, für alle wichtige Einstellparameter gibt es einen Knopf. Das und weitere nette Kleinigkeiten machen das Bedienen dieser Kamera sehr angenehm und erwecken auch mehr Lust daran, sie einzusetzen. Der Aufpreis zur 450D ist wegen der Verfügbarkeit des Nachfolgers 50D auch nicht so dramatisch. Ob der Mehrpreis für die 50D Sinn macht, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden - im Internet gibt es detallierte Vergleiche der Modelle.

Die Kamera funktioniert ausgezeichnet - sie ist schnell und genau. Es gibt kaum Punkte, wo ich Kritik äußern kann - es sind eher Kleinigkeiten. Nicht so toll ist die mitgelieferte Augenmuschel - Nasenabdrücke auf dem Display sind vorprogrammiert. Das AF-Hilfslicht wurde durch das Hochklappen des eingebauten Blitzes und folgendes "Blitzlichtgewitter" realisiert - nicht sonderlich angenehm und sehr auffällig. Aber sowieso ist ein externer Blitz (oder ein lichtstarkes Available-Light-Objektiv) einzusetzen, wenn das Ergebnis dann irgendwas taugen soll. Somit hat man das Problem eigentlich nicht wirklich. Also kann ich auch kein Stern dafür abziehen.
Ich bin mit der 40D sehr zufrieden und vermisse nichts. Vom EF-S 17-85 kann ich jedoch nur abraten - wenn Sie für den Anfang ein preiswertes Zoomobjektiv suchen, schauen Sie sich lieber z. B. das Sigma 17-70 2,8-4,5 an. Es ist deutlich günstiger als das EF-S 17-85 und einen solchen Unterschied in der Abbildungsleistung habe ich nicht für möglich gehalten.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht "die Beste" von Canon bisher, 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
ihr könnt mit dieser slr-digitalkamera nichts falsch machen. gegenüber den dreistelligen eos modelen von canon ist die kamere etwas besser verarbeitet und ist schwerer. auch wenn auf dem papier der selbe sensor wie bei der 450D steht, so gibt es unterschiede im iso-rauschen bei iso400. hier geht die 40D wesentlich besser mit dem rauschen um.
der dritte große unterschied ist die geschwindigkeit der kamera. nicht nur das sie extrem leise ist, sie kann auch verdammt schnell bilder machen (für eine kamera dieser preisklasse) und früher oder später werdet ihr das brauchen.

die kamera ist leicht zu bedienen. das zwei-rad ermöglich sogut wie jede einstellung mit wenigen bewegungen.

was ihr aber nicht vergessen dürft: auch die 40D ist KEINE vollformatkamera. heißt wenn ihr ein fixbrennweiten-objektiv mit 50mm habt (wie das beliebte EF 1.4/8f 50mm), dann ist es auf der 40D kein 50mm sondern ein 50mm x 1,6 = 80mm!
das kommt einfach daher, weil der sensor aufdem das licht trifft nicht so groß ist wie die fläche eines kleinbild-analogfilmes (die mm angabe des objektivs bezieht sich nähmlich auf dieses).
der sensor ist kleiner als ein analogfilm und zwar wesentlich kleiner. daher werden eure alten objektive, solltet ihr welche haben, einem 1,6 vergrößerungsfaktor ausgesetzt.

um also auch auf engem raum nette fotos machen zu können, solltet ihr auf jeden fall ein objektiv mit 24mm oder 28mm besitzen. auch das kit-objektiv zu dieser kamera (17-85mm) ist nicht schlecht, nur ist es leider etwas schwach was die lichtempfindlichkeit angeht.

aus der analog-fotografie kommend, kann ich euch auch sagen, dass ihr euch nicht so sehr auf den body festlegen solltet, viel wichtiger sind die objektive (idealerweise die L-serie bei canon).

vom preis- leistungsverhältnis her ist die 40D vielleicht canons beste dslr-kamera. canon wirft sich mit der 50D (leider) in die high-megapixel-marketingkampagne, ohne aber den chip zu vergrößern bei einer steigerung der pixelanzahl um 50%. nun setzen sie auf den neuen wundersensor in der version 4, aber ich traue dem ganzen ehrlichgesagt nicht. zudem ist die 40D noch eine richtige foto-kamera, kein foto-video-hybrid monster.

von dem her geht ihr mit der 40D kein risiko ein, es ist eine bewertes system auf hohem niveau. wo hingegen die 50D ein weiterer schritt in unsicheres terrain ist.

---
edit: nun habe ich etwa 1 jahr mit der kamera fotografiert und auch verschiedene objektive probiert. ich sollte vor allem das akku loben, dieses hält nähmlich ewig. ich habe immer 2 dabei, muss für 8GB aber nie tauschen.
der blitz ist mir negativ aufgefallen weil er viel zu stark ist. zudem werfen größere/längere objektive bei dem blitz einen runden schatten auf jedem foto!
externer blitz wäre daher unvermeidber, wenn man mit blitz überhaupt fotografieren mag (ab und an braucht man leider einen). wir reden jetzt wieder von etwa 300-400 euro für einen anständigen blitz.

meine einstellung zur 40D hat sich aber nicht geändert. es ist ein sehr gutes robustes gerät. ich spare aber schon für eine vollformat-kamera (5D zb.). das L-objektiv (16-35mm) macht zwar tolle fotos mit der 40D, doch sind die perspektiven auf einer vollformatkamera (in meinem fall eine analoge EOS-3) fantastisch. wenn man also viel geld für ein gutes objektiv ausgibt, muss man dieses auch mit einer vollformatkamera nutzen, alles andere ist verschwendung. solltet ihr also mit dem gedanken spielen die 40D zu kaufen, überlegt euch genau was ihr damit machen wollt. eine vollformatkamera ist zwar doppelt, jetzt schon dreifach teurer als diese, die ergebnisse sind aber um einiges besser.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast wie eine Profikamera, 17. Juli 2009
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Welche Kamera hat auch nur annährend so viele Einstellmöglichkeiten zu bieten wie die EOS 40 D? Schärfepunkte können exakt gesetzt werden, eine Überbelichtungsanzeige warnt vor ungeliebten Überraschungen, Tonwertpriorität erhöht den Dynamikumfang, Liveview mit Lupenfunktion ermöglicht eine bessere Bildbeurteilung bei schwierigen Lichtverhältnissen oder bei der Makrofotografie. Drei Customfunktionen ermöglichen individuelle Einstellungen. Der Autofokus reagiert über neun Kreuzsensoren rasant schnell. Das Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck und liegt gut in der Hand, auch bei der Nutzung von Teleobjektiven. Die Bedienung über Seitenrad, Daumenrad und Joystick ist perfekt gelöst. Die Programmmodi sind sehr übersichtlich. Wer von einer EOS 350 D kommt, ist ganz sicher fasziniert von dieser Kamera.
Nach rund 4.000 Fotos vermisse ich an der Kamera eigentlich nur eine etwas höhere Bildschirmauflösung des Monitors und einen Stabilisator im Gehäuse. Dann müsste man diesen nicht teuer über die Objektive zukaufen.
Die Kamera richtet sich klar an ambitionierte Hobbyfotografen, die nicht unnötig viel Geld ins Gehäuse investieren wollen. Denn für gute Fotos braucht man zu allererst gute Objektive. Das Nachfolgemodell ist sicher noch eine Nuance besser, aber für den Preisunterschied kann man bereits ein Teleobjektiv aus der L-Serie realisieren. Unter dem Strich fährt man dabei allemal besser, denn die Linse steht für die Aufnahmequalität an oberster Stelle.
Die Kamera ist für Diejenige eine Empfehlung, die in Sachen Bildgestaltung, Tiefenschärfe, Belichtungsreihen, von der Sport- bis Makrofotografie alle kreativen Möglichkeiten ausschöpfen wollen. Der helle Prismensucher liefert im Alltag auch bei Dämmerung hervorragende Möglichkeiten, entsprechende Motive sicher einzufangen. Für das relativ kleine Geld ist die Kamera eine Empfehlung.
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5.0 von 5 Sternen Auch mit Sehbehinderung gute Fotos, 25. Januar 2008
Von 
Hartmut Schmitt (Hirrlingen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse (Elektronik)
Als Freund der digitalen Fotographie hatte ich mir schon recht früh die Canon EOS 300D gekauft. Ich nutzte die Kamera auch beruflich zur Erstellung mikroskopischer Bilder mit Hilfe von Fotographieraufsätzen mit EOS-Bajonettadaptern für meine Mikroskope. Die Probleme mit dem ungünstigen Einblickwinkel zur Bildkontrolle vor dem Auslösen behob ich damals mit dem Winkelsucher.

Als ich jedoch diabetesbedingt Augenprobleme bekam, hatte ich trotz Winkelsucherlupe Schwierigkeiten mit der Scharfeinstellung der Motive. Hier war für mich erwerbsentscheidend die Live-View-Funktion der EOS 40D und die Möglichkeit der Bildkontrolle vor dem Auslösen mit dem USB-Kabel über meinen Laptop. Allein schon der grosse 3-Zoll-Monitor auf der Rückseite des Kameragehäuses ist für mich eine grosse Hilfe bei den Einstellungen und zur Bildkontrolle.

Ein kleiner Wermutstropfen war dabei für mich die kleinformatige Bedienungsanleitung mit den relativ kleinen Buchstaben und den z. T. kontrastarmen Abbildungen. Jetzt hatte ich zwar eine hervorragende Kamera, konnte aber die Bedienungsanleitung nicht richtig lesen. Bei der EOS 300D war das trotz des gleichen Formats der Bedienungsanleitung kein Problem, da diese auch als PDF-Datei auf der Canon-Internetseite heruntergeladen und mit einer entsprechenden Zoomeinstellung am Computer gross dargestellt werden konnte. Ein Nachfragen bei Canon-Deutschland ergab aber, dass eine solche Datei in deutscher Sprache zum Zeitpunkt der Rezension nicht zur Verfügung stehe. Die betreffende Canon-Mitarbeiterin schickte mir aber für mein persönliches Sehproblem nach kürzester Zeit eine DIN A 4 Kopie. Für diese lobenswerte Handhabung meines Problems möchte ich dem Canon-Service meinen besonderen Dank aussprechen. Jetzt war es mir nicht nur möglich, mit der technischen Ausstattung der EOS 40D trotz meiner Sehbehinderung gute Fotos zu machen, sondern auch die Kamera entsprechend ihren Möglichkeiten zu bedienen. Auf die Dauer wäre es aber sicherlich sinnvoll, auch eine deutsche Version der Bedienungsanleitung ins Internet zu stellen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die EOS 40D auch für Fotografen mit Sehproblemen interessant sein dürfte.

P.S. Inzwischen gibt es auch ein deutsches Manual zum Download (sehr gut).
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