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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Tolle Features, aber derbe Abzüge in der Kür, 14. November 2009
Zunächst einmal: Jawohl, die Bedienung ist größtenteils wirklich gelungen. Mit keinem anderen Programm, das ich bis dato verwendet habe, ist die Erstellung von kompletten Schnitten, Schwenks und dergleichen so schnell und leicht zu bewältigen. Doch wie bei allen umfassenden Softwareprodukten liegt hier der Teufel im Detail, verpatzt es die Kür aber ordentlich.
Zum Ersten: Unter Windows 7 meint der Installer sich zunächst verweigern zu müssen. Nach etwas Überredungskunst mittels Kompatibilitätsmodus gehorcht er dennoch und schaufelt die Programmdaten auf die Platte. Starten lässt sich das fertig installierte Programm dann OHNE Kompatibilitätsmodus.
Schneiden, importieren - alles kein Problem. Auffällig sind jedoch die Ladezeiten, die wieder und wieder bei der neuerlichen Auswahl der Quelldateiordner entstehen. Was Magix da macht, ist nicht nachvollziehbar. Thumbnails oder Vorschauen sind es jedenfalls nicht.
Schließlich und letztlich will man den fertigen Film noch auf Festplatte oder DVD packen. Hier erscheint direkt das erste Problem: Magix findet keinen Brenner. Nach kurzer Suche mittels Google steht fest: Das ist weder ein neues, noch ein seltenes Problem. Tatsächlich ist es eine typische Magix-Krankheit, die nun seit fast einem Jahrzehnt fleißig durch alle Versionen hindurch geschleppt wird, ohne dass es den Support interessieren würde. Kundenorientierte Entwicklung stelle ich mir hier anders vor.
Gut, zumindet bleibt einem, die Daten schonmal berechnen zu lassen und dann mit dem Brennprogramm seines Vertrauens (Nero gibt es in der Essentials-Variante ja mittlerweile kostenlos von Ahead...auch wenn die diese Version sehr gut auf der Seite verstecken) den "angeblich nicht vorhandenen Brenner" dann doch zu bemühen.
...aber vor das Finale hat Magix den Mixdown gesetzt. Und der scheint mit längeren Videodateien (über 5 Minuten) überfordert. Selbst auf einem aktuellen Quad-Core-Prozessor (von denen Magix strikt nur einen einzelnen Prozessor und den auch nur zu etwa 50-60% auslastet. Multiprozessorsysteme gab es 1995 schließlich nicht. Und seither hat sich bei den Magix-Entwicklern offenbar auch nichts mehr bewegt) wird so etwas, wo andere Codiersuiten und -einzelprogramme drüber lachen, zu einer Angelegenheit von Stunden. Wie lange dies genau sein mag, muss ich an dieser Stelle leider schuldig bleiben, denn selbst nach über 18 Stunden Transkodierzeit hat es Magix nicht geschafft, die DVD aus einigen Bildern, Musikstücken, Videos (alles, von 30-Sekunden-Clips bis zum 30 Minuten-Filmchen), gespickt mit Blenden und Umschnitten, fertig zu mixen. Eine derart grottige Performance habe ich das letzte Mal 1998 auf meinem Pentium 133 erlebt - aber nicht auf einem aktuellen 4x3GHz Core2Quad!
Kameras, die im proprietären AVCHD-Format speichern, darf man übrigends erstmal mit einem zusätzlichen Dateiumwandler verheiraten. Denn jenes Format unterstützt Magix - entgegen eigener Aussage - explizit NICHT!
Abschließend soll auch die eigenwillige Strategie von Magix nicht unerwähnt bleiben, mit Features zu werben, die man erst NACHTRÄGLICH mittels Onlineshop sowie Aktivierung FREISCHALTEN lassen muss, wenn man sie nutzen möchte.
Mein Fazit: Sobald Magix irgendwann mal mit dem Mixdown fertig sein sollte (ich habe Weihnachten ja noch nichts vor...), fliegt es wieder runter vom System und die Datenträger nebst Packung in irgendeine dunkle Ecke. Offensichtlich ein Fehlkauf. Aber wie sagt man so schön: Wer zu billig kauft, kauft doppelt...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Magix Video 2008 Plus deutliche Defizite, 14. Januar 2009
Das Programm Magix Video 2008 Plus sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, nette Addons und Audiotools, die Tücken kommen aber erst später.
Hat man z.B. Filmmaterial von z.B. 1,5 - 2 Stunden dauer und viele Einzelclips (bei mir z.B. ca. 350 Stück), dann war es das mit der Videobearbeitung bei einem Notebook Duo-Prozessor 1,8 GHz, 2 GB RAM.
Magix stürzt mit Speicherzuordnungsproblemen ab. Erst nachdem der Film in zwei Teile a 45 Minuten aufgeteilt wird ist ein Rendern bzw. Brennen möglich. Das Problem scheint verbreitet zu sein und macht keinen Spass. Ich hatte eigentlich erwartet, dass ein 90 Minuten Film kein Problem bereiten würde.
Es zeigt sich wieder die alte Erfahrung: ein schönes Aussehen und kleine Gimmiks machen noch kein gutes Programm. Ärgerlich ist auch, dass Magix Video 2008 regelmäßig die Leute mit Updates versorgt, aber keine Programmoption bietet Projekte von vorherigen Programmversionen automatisch zu importieren bzw. konvertieren. Wer hat schon Lust zwei oder drei Magix Video Varianten auf seinem PC zu haben, nur weil die Programmierer vermutlich die Anweisung haben: macht alle 8 Monate eine neue Version und egal was mit den alten Projekten ist.
Puuuhhhh. Überlege wieder auf das Vegas Programm umzusteigen.
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Wirklich tolle Features aber unakzeptables Crashhandling, 30. Juli 2009
Ich habe mir das Programm aufgrund seines unschlagbaren Preises und der wirklich tollen vorgefertigten Features gekauft. Im einzelnen erfüllen alle Features die Erwartungen, es sind ganz tolle Sachen dabei. Aber: Bei einfachen Tätigkeiten wie dem Markieren von Kapiteln speichere ich nach jedem Schritt um dann doch nach ca. 5-10 Markierungen Speicherzuordnungsprobleme gemeldet zu bekommen. Dummerweise dauert das Laden eines 1h Films mit Magix etwa 15 min, also...
...es macht keinen Spaß!
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