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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
75
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am 3. August 2008
Also ich hab den Pilotfilm im TV gesehen und fand die Folge einfach nur schräg, komisch und unterhaltsam.
Darauf hab ich mich spontan dazu entschieden mir die erste Staffel auf DVD zu holen, und ich kann nur sagen, ich bereue es nicht.
Die Idee des pessimistischen mit Vorurteilen behafteten, am Leben desinteressierten Mädchen (hört sich jetzt negativer an, als es dargestellt wird), das erst nach dem Tod erkennt, dass das Leben doch mehr ist, als es sehen wollte, ist zwar eigenwillig, doch sehr interessant und gut umgesetzt.
Die Geschichte von Georgia wird aus ihrer Perspektive erzählt und in jeder Folge (die inhaltlich abgeschlossen sind) lernt sie etwas Neues über die Menschen in ihrer Umgebung und natürlich auch über sich selbst.
Die Charaktere sind vielleicht etwas skuril, aber die Darsteller sehr überzeugend und auch irgendwie liebenswert.
Die Folgen sind alle ähnlich aufgebaut (was sollen Seelensammler auch groß anderes tun), bekommen aber durch die Probleme, die Georgia mit ihrem neuen "Beruf" hat und den ganz normalen alltäglichen Dingen, mit denen sich die Charaktere rumschlagen müssen (z.B. Geld verdienen; Wohnungssuche; zwischenmenschliche Beziehungen, vor allem für Georgia ein großes Problem) eine ganz eigene Note.
Gut an der Serie finde ich auch, dass die Schwierigkeiten der Hinterbliebenen (in dem Falle Georgias Familie) mit dem Tod einer Angehörigen in der Serie thematisiert werden (allerdings eher auf schräge Weise).
Alles in Allem ist "Dead like me" sehr unterhaltsam und hat sowohl seine skuril komischen, als auch seine traurigen Momente.
Und wer einen eher makaberen Humor hat, eigenwillige Geschichten mag und sich von sehr eigensinngen und schrägen Charakteren nicht abschrecken lässt, dem kann ich die Serie nur empfehlen.
Abgesehen davon ist die Serie kein philosphisches Meisterwerk und muss nicht in all ihre Einzelteile zerpflückt werden (oder auf stumpfsinnige Unstimmigkeiten überprüpft werden oder mit sonst irgendwelchen Serien verglichen werden, vor allem mit solchen, die nicht einmal in das gleiche Genre gehören), sondern es handelt sich hierbei nur um Unterhaltung. Und das tut sie!
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am 2. Juni 2005
Wird man gefragt, worum es in "Dead Like Me" überhaupt geht, könnte man schlicht sagen: "'DLM' ist eine Serie über das Leben nach dem Tod". Sofort erkennt man auch, dass dies keine normale Reality-Serie ist, sondern auch ein Hauch Mystery drin steckt.
Der Beginn der Pilotfilms zeigt die letzten Sekunden des Lebens von GEORGE LASS (gespielt von Ellen Muth), bevor sie von einem Himmelskörper tödlich verletzt wird. Im Fegefeuer angekommen, ist sie vorerst nicht gerade glücklick über ihren plötzlichen Tod. Kurz darauf trifft sie Ihren Mentor, der ihr wohl die schwerste Aufgabe ihres "Lebens" gibt. Sie wird ein sogenannter "Reaper" und soll Seelen von Menschen sammeln, deren Schicksal gezählt ist.
Soweit zur Story dieser Serie... alleine die verdient schon mindestens 4 Sterne. Der 5. Stern geht an das wohl erstmalige Feature, dass dieses TV-Serien-Boxset eine DEUTSCHE TONSPUR bietet. So etwas gab es von einer unausgestrahlten TV-Serie im deutschen Fernsehen noch nie!
Die erste Staffel umfasst 13 Episoden á ca. 45 Minuten.
Englische Episodentitel:
1.01 - Dead Girl Walking
1.02 - Curious George
1.03 - Reapercussions
1.04 - Reaping Havoc
1.05 - My Room
1.06 - Reaper Madness
1.07 - A Cook
1.08 - Sunday Mornings
1.09 - Business Unfinished
1.10 - The Bicycle-Thief
1.11 - Nightwalks
1.12 - Vacation
1.13 - Rest in Peace
Keep it reaping!
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am 1. November 2007
George (Ellen Muth) ist 18 Jahre alt und hat keine Lebensziele. Sie ist faul, sarkastisch und gelangweilt. Ihre Mutter Joy (Cynthia Stevenson) bewegt sie zur Suche nach einem Job.
Also nimmt sie einen Job von Delores (Christine Willes) von Happy Time an. In ihrer ersten Mittagspause wird George erschlagen -vom Toilettensitz einer Raumstation.
Ein Seelensammler hat genug Seelen gesammelt, um seine Quote zu erfüllen und bestimmt George zu seiner Nachfolgerin. In Zukunft muss sie die Seelen von Totgeweihten holen, bevor diese sterben.
Für die Lebenden hat George nun ein verändertes Äußeres und heißt Millie. Da Seelensammeln nicht bezahlt wird, muss sie ihren Job bei Happy Time wohl oder übel wiederaufnehmen.

So lernt George schnell ihre Mitarbeiter kennen.
Der väterliche Rube (Mandy Patinkin) ist der Boss der örtlichen Seelensammlerabteilung und verteilt die Zettel, welche besagen wessen Seele gesammelt werden soll.
Mason (Callum Blue), ein Kleinkrimmineller, der zwar öfter mit Alkohol und Drogen zu hat, jedoch äußerst charmant ist, wird für George wie ein Bruder.
Die chronisch gereizte Politesse Roxy (Jasmine Guy) hat einen absolut miesen Job und ist verbittert. Jasmine Guy trägt bis auf zwei kurze Ausnahmen die ganze Staffel über die gleiche Kleidung.
Betty (Rebecca Gayheart) legt Fotoalben von den Personen an, deren Seele sie rettet und freundet sich mit George an. Leider verlässt Rebecca Gayheart die Serie nach der fünften Folge.
Ab der sechsten Folge kommt Daisy (Laura Harris) dazu, eine ehemalige Schauspielerin, die zwar sehr aufgeschlossen wirkt, eigentlich aber ihre Einsamkeit überspielt.

Nachdem George als Seelensammlerin nun ein untotes Dasein fristet, wird immer noch zu ihrer Familie hingezogen.
Zum Vater (Greg Kean), der sich von seiner Familie distanziert, hatte sie kaum eine richtige Beziehung.
Ihre nun verbitterte Mutter hat sie während ihrer Kindheit verrückt gemacht. Joy macht sich selbst Vorwürfe und versucht Vertrauen zu Georges Schwester Reggie (Britt McKillip) aufzubauen. Nachdem George ihre Schwester immer ignoriert hat, beobachtet sie nun, wie Reggie ihrem früherem Selbst immer ähnlicher wird.

Diese tiefgründige Serie über den Tod ist einfach wunderbar.
Schauspieler, Drehbücher und Dialoge sind richtig gut umgesetzt worden.
Die Mischung aus schwarzem Humor, Fantasy und Drama vermag in jeder Hinsicht zu überzeugen und >>Dead Like Me<< ist das bescheidene Budget nicht anzumerken.
Besonders gelungen sind jedoch vor allem die Charaktere dieser Serie, die von Anfang an überzeugen und glaubhaft dargestellt werden.
Beachtenswert ist es auch, dass die Serie poetische und philosopische Fragen behandelt, ohne mit religiösen Aspekten in Berührung zu kommen.

Wie immer auch kann man sich der Faszination der Serie >>Dead Like Me<< mit ihren zahlreichen skurrillen Einfällen nach Anschauen des Pilotfilms nur noch schwer entziehen.
Sicherlich ist die Zielgruppe eher auf jüngere Leute ausgerichtet, allerdings ist es egal wie alt man als Zuschauer ist, sofern man die richtige Einstellung hat.

Das Extramaterial besteht aus einem Audiokommentar zum Pilotfilm, zwei Featurettes, einer Fotogalerie, 32 unveröffentlichten Szenen und einem Special.
Bleibt nur zu hoffen, dass die zweite Staffel bald bei uns erscheint.
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am 11. April 2008
Dead like Me wurde mir von mehreren Seiten empfohlen. Ich hatte keine Erwartungen und wurde positiv überrascht!

Weiter unten wird die Serie fast als "Körperverletzung" dargestellt. Ich musste ziemlich schmunzeln, als ich diese doch recht herbe Kritik las, denn die Serie ist eine willkommene Abwechslung im heutigen TV-Dschungel. Zugegebenermaßen nicht anspruchsvoll dafür aber kurzweilig mit einem köstlichem Humor: Waffelhaus incl. witziger Kellnerin, Georges Arbeitsplatz, skurrile Todesfälle usw.

Wer sich einfach mal entspannen möchte und es humorvoll mag, ist mit DLM bestens unterhalten: Jede Folge eine abgeschlossene Geschichte!
Sollte es die 2 Staffel in synchronisierter Form geben, bin ich dabei!
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am 16. Januar 2010
Ich habe mir diese DVD-Box gekauft auf anraten einer Verwandten die meinen Seriengeschmack sehr gut einschätzen konnte und mir so zu einer super Serie verhalf.
Der Inhalt ist der Grund warum diese Rezession 3 Sterne erhält, er ist super.
Was mich nervt und zu den zwei Sternen Abzug führt ist die Art wie diese DVDs organisiert sind.

Wenn eine Folge vorbei ist werden ganze 5 Minuten die Hinweise auf Raubkopieverfolgung in den einzelnen EU-Ländern eingeblendet und ich kann sie zumindest an meinem Mac nicht überspringen da die DVD das nicht zulässt. Möchte man also mehrere Folgen Hintereinander ansehen muss man entweder jedes mal 5 Minuten warten, oder jedes mal rechtzeitig im kurzen Abspann stoppen und zurück ins Menü zu springen.
Manche mögen das kleinlich finden, aber wenn ich schon für das Orginal Geld bezahle (was Ich stark verfechte) dann erwarte ich das ich auch gut behandelt werden.
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am 3. April 2008
Ich kann diese ganzen Vergleiche mit "Heroes" nicht verstehen. Das ist als würde man "Akte X" und "Seinfeld" vergleichen. Das einzige was diese beiden Serien gemeinsam haben, ist die Zeit zu der Sie entstanden sind. "Dead like me" zeigt, das Amerikaner (bzw. Kanadier da die Serie in Vancouver entstanden ist) nicht nur Brachialhumor á la "Scary Movie" etc. produzieren können. Viel schwarzer Humor und viele leise Zwischentöne – ein guter Vergleich wäre in meinen Augen Scrubbs, die zu den besten Serien der letzten Jahre gehört.
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am 14. Juli 2011
Ich habe mir "Dead like me", lange nachdem die Serie hier in Deutschland lief, bestellt weil ich damals eine recht gute Kritik dazu gelesen hatte. Als die beiden Staffeln nun im Angebot waren hab ich sie mir bestellt und musste feststellen, dass diese Serie absolut süchtig macht. Ich musste die beiden Staffeln unbedingt in kürzester Zeit ansehen!!! Alles andere wurde nebensächlich :-)

Zu der Story: Georgia "George " Lass ist ein vom Leben gelangweiltes Teenie-Mädchen, dass überhaupt nicht weiß, wie es mit ihr beruflich etc. weitergehen wird im Leben. Nachdem sie nun ihren ersten Berufstag hat, wird sie in der Mittagspause von der Klobrille der Mir erschlagen. Dumm gelaufen und zudem muss sie feststellen, das ihr die Bestimmung zukommt zukünftig Seelensammlerin zu sein. In der ersten Staffel hadert Millie, wie George nun für die Lebenden heißt, mit ihrem Dasein als Seelensammlerin und lernt durch den Tod, was sie im Leben falsch gemacht hat.

Unterstützt wird die Hauptfigur der George/Millie von der netten Truppe der anderen Seelensammler. Da gibt es Rube den Chef der Truppe und die väterliche Leitfigur für George. Neben der taffen Roxy gibt es noch Mason einen völlig durchgedrehten Typen, der in der Serie durch seine unbesonnen Taten für die Lacher sorgt. Auch die Figur der Daisy, einer toten Schauspielerin rundet die Truppe ab.

Die Serie stammt aus der Feder von Brian Fuller, der auch Pushing Daisies entworfen hat. Die Serie versprüht einen eigenen Charme, der aber auch leicht makaber manchmal daher kommt. Daher wohl auch die sehr unterschiedlichen Bewertungen.
Wer also auch Pushing Daisies mochte und das Thema Tod nicht scheut wird mit dieser Serie sicherlich auch sehr glücklich werden. Leider wurde die Serie nach der zweiten Staffel aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit MGM eingestellt. Leider!
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am 6. Dezember 2015
George, die Protagonistin der Serie, verkörpert das Lebensgefühl vieler Jugendlicher: Im Grunde ist ihr alles egal. Einen Sinn erhält ihr Leben kurioserweise erst durch den Tod bzw. durch das, was danach folgt. George wird zur Seelensammlerin in der Abteilung "nicht-natürliche Todesfälle".
Die Serie beginnt mit einem etwas längeren Pilotfilm, durch den der Zuschauer in den Plot eingeführt wird. Da George und ihre Kollegen sich mit Unfällen und Morden beschäftigen, erhält die Serie teilweise die Züge einer Krimiserie. Spannend ist insbesondere, dass man als Zuschauer auf dem selben Stand wie die Protagonistin ist und durch den Verlauf der Handlung erst noch erfahren muss, wie das Leben nach dem Tod funktioniert. Jede Folge ist dazu ein Baustein.
Insgesamt ist die Serie sehr empfehlenswert!
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am 25. Januar 2016
Ich überschlage mich normalerweise nicht in Lobeshymnen, aber diese Serie hat mich echt vom Hocker gerissen! Mein Bruder und ich haben die erste Staffel am Wochenende durchgeschaut und können es nicht erwarten, dass morgen endlich die zweite ankommt (es ist Montag). Zwischen perplexem Staunen ("Ist das gerade wirklich passiert?") und Lachanfällen, die die nächste Pointe übertönen blieb uns nichts erspart.
Dabei handelt die Serie vom Tod und genau der widerfährt der 18-jährigen George Lass in der ersten Folge, indem sie von der Klobrille der Raumstation MIR erschlagen wird. Schräger geht's nicht? Weit gefehlt! Denn George wird in den Kreis der Seelensammler aufgenommen und muss für die Abteilung "Äußere Einflüsse" die Seelen Bald-Verblichener einsammeln, indem sie ihre Körper berührt. Erst wenn sie ihre Quote erfüllt hat (dumm nur, dass keiner weiss wie viele Seelen er befreien muss) darf sie sich vom Erdendasein verabschieden. Solange lebt sie als Untote (mit anderem Gesicht) unter den Lebenden und hat neben dem "Ich-bin-tot"- Wahnsinn noch mit ganz alltäglichen Schwierigkeiten wie "Ich muss meine Wäsche selber waschen" und "Wo bekomme ich das Geld zum Essen her?" (Seelensammler sind Dienstleister ohne Gehalt) herumschlagen.

Der Rest der Seelensammler-Truppe ist aus Charakteren zusammengewürfelt, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Mason (Callum Blue), ein Kleinkrimineller mit Drogenproblem, unzureichender Hygene und zweifelhaftem Benehmen, der ewig mürrischen Politesse Roxy (Jasmine Guy) und die später hinzustoßende Daisy Adair (Laura Harris), die mich ehrlich gesagt tierisch genervt hat. Boss dieses bunten Haufens ist Rube Sofer (ein genialer Mandy Patinkin), der alle Hände voll zutun hat, seine Leute bei der Stange zu halten und der einem (gerade deswegen) gelegentlich richtig leid tun kann.
Dann gibt es da noch Georges durchgeknallte (und nein, anders lässt sich Delores nicht beschreiben) Nebenjob-Kollegen und ihre gewöhnungsbedürftige Familie, welche sie erst nach ihrem Tod zu schätzen lernt.

Das "Hauptquartier" der Seelensammler ist ein deutsches Waffelhaus (auf dem Schild steht "Der Waffle Haus"; Amerikaner eben :P), in dem Rube die Aufträge verteilt. Vielleicht macht er deswegen ständig Essens-Metaphern. PS: super Kellnerin!

Wortgefechte, Arbeitsverweigerung, Regelbrüche und irre-komische Tode gehören bei dieser Serie zum "Alltag". Trotz aller Situtionskomik und schwarzem Humor wird es nie herablassend, beinhaltet immer genug Dramatik und entpuppt sie sich als Appell, das Leben zu nutzen und zu genießen solange es währt.

Fazit: Allein für das Intro lohnt es sich die Serie zu schauen! Und was danach kommt ist noch besser - versprochen!
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am 5. Oktober 2008
"Dead like me" ist eine Serie der leisen Töne. Leider merkt man davon nichts, wenn man nach den ersten drei bis vier Sendungen aufgibt. Denn zu Anfang übertreiben es die Macher der Serie ein wenig mit ihrer nicht zu leugnenden Affinität für Klobrillen und skurille Todesfällen. Das beginnt schon damit, dass die Protagonistin der Serie durch die Klobrille der im Orbit verglühten Raumstation "Mir" erschlagen wird. Dies hat jedoch nicht ihren unmittelbaren Tod zur Folge. Sie muss vielmehr als Seelensammlerin tätig werden. Seelensammler wissen, wann wir Menschen das Zeitliche segnen. Kurz vorher muss der Seelensammler dich berühren um dir den Übergang vom Leben in den Tod zu ermöglichen. Georgia arbeitet zusammen mir vier anderen Sammlern, von denen Rube der Boss ist und jeden Morgen die Sammel-Aufträge verteilt. Daneben muss der Seelensammler auch noch einen echten Job meistern, denn er "lebt" weiter, sieht jedoch anders aus und kann niemanden von seinem früheren ersten Leben erzählen.

So weit so gut und, wie ich finde, originell. Im Grunde genommen geht es in der Serie jedoch darum, die Entwicklung von Georgia darzustellen. Sie war im Leben ein echter "K***brocken", der sich weder mit ihrer Mutter, noch mit ihrem Vater noch mit ihrer Schwester verstanden hat. Erst als Tote merkt sie, was ihr im Leben entgangen ist. Und sie versucht es nachzuholen, was natürlich nicht möglich ist. Die Entwicklung, die sie dabei durchmacht, kombiniert mit den manchmal sehr anrührenden Todesfällen, machen die Stärke dieser Serie auf. Wer sich darauf einlässt, wird prima unterhalten. Und dass ohne Anwälte, Scheidungen, CSI-Ermittlungen oder ähnlichen.
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