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TOP 1000 REZENSENTam 27. Januar 2009
Mit "Italienisch für Anfänger" inszenierte die dänische Regisseurin Lone Scherfig 2001 als erste Frau einen Dogma-Film und begeisterte sowohl Kritiker und Zuschauer rund um den Globus.
Leider nicht ganz so bekannt wurde dann ihr ein Jahr später inszenierter Nachfolgefilm "Wilbur wants to kill himself", den sie in englischer sprache und ausserhalb ihrer dänischen Heimat drehte. Der Film spielt im etwas grauen schottischen Glasgow.
Dabei wagte sich die Filmemacherin erneut auf das sehr schwierige Terrain der Tragikomödie, besinnt sich aber auf die Kraft des konventionellen Erzählkinos. Dabei beweist sie ein sehr gutes Gespür für diese wichtige Balance zwischen Humor und Tragik. Der Film strahlt eine poetische und melancholische Aura aus, ein modernes Märchen.
Schauplatz ist Glasgow oder besser die Wohnung von Harbour (Adrian Rawlings), die sich direkt neben seinem von Vater geerbten unaufgeräumten Second Hand Buchladen befindet und das Krankenhaus. Dauergast im städtischen Krankenhaus ist sein lebensmüder Bruder Wilbur (Jamie Sives), der immer wieder suizidale Phasen durchlebt, obwohl der fast 30 jährige Erzieher in seinem Beruf von den Kindern geliebt, ja fast vergöttert wird (trotz schnoddrigem Auftreten) und auch bei den Frauen massive Erfolge haben könnte.
Wilbur ist zu sehr damit beschäftigt Selbstmorde zu versuchen und sie mehr schlecht als recht im Krankenhaus psychologisch aufzuarbeiten.
Er zieht beim lebensfrohen Harbour ein, der sich aufopfernd um den Bruder bemüht.
Harbour lernt die hübsche, grade eben vom Krankenhaus gefeuerte Putzhilfe Alice (Shirley Henderson) kennen und lieben, bald zieht sie mit ihrer kleinen Tochter Mary (Lisa McKinley) bei den beiden Brüdern ein. Vorher rettet sie aber Wilbur, der in der Wohnung baumelt.
Als Harbour völlig überraschend mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert wird, nimmt die Geschichte mehr und mehr einen Rollentausch der beiden unterschiedlichen Brüder vor....
Klug und charmant werden existenzielle Fragestellungen aufgeworfen, wie nah Leben und Tod, Glück und Unglück beieinander liegen.
Ein echter Geheimtipp. Ein Film, den trotz der einfachen, manchmal tristen Locations ein ganz grosser Zauber umgibt, wie im Märchen...
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am 25. Januar 2014
Ich finde, der Titel des Films passt nicht ganz. Es geht eigentlich weniger darum, dass jemand mehrfach versucht, sich umzubringen, sondern es ist eher eine klassische Dreiecksgeschichte. Zwei Männer -zumal zwei Brüder- lieben die gleiche Frau.

Man kann hier keine halben Sterne vergeben, daher habe ich mich letztlich für drei statt vier Sterne entschieden. Der Film ist für mich nicht ganz greifbar. Es erscheint albern, dass Wilbur sich umbringen will und man nimmt es ihm nicht so richtig ab. Die Personen sind alle sympathisch, aber bieten für mich nicht genug Projektionsfläche, um mit ihnen leiden und lieben zu können.

Der Film ist an einigen Stellen langatmig und die Atmosphäre düster. Natürlich ist es ein guter Film und die Arthaus Collection übergzeugt allein schon durch die Aufmachung und das informative Booklet, dennoch werde ich mit dem Film nicht warm.
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am 24. September 2015
Weil das Leben eins der schwersten ist.
Was Wilbur auch versucht- jeder Versuch, sich aus dem Leben zu katapultieren,
missglückt. Und Wilbur findet, dass das doch eine Riesengemeinheit ist.....-
wirkt deshalb in seinem Selbstmitleid unnahbar.
Wie schon oft erwähnt von mir: Ich liebe diese skandinavischen Perlen über alles-
weil sie so leise und gleichzeitig so permanent laut und wahrhaftig unangefochtene
Meister messerscharfer Familien- und Gesellschaftsanalysen sind.
Ob in " Das Fest, Das Erbe, Flickering Lights, In einer besseren Welt, Delikatessen,
die Pusher- Trilogie oder Adams Äpfel " - diese Filmchen und noch etliche mehr aus
dem Nordteil Europas begeistern durch ihre liebevolle Ironie und den unverkrampften
Humor. Und wie gut, dass dabei immer der Funken Hoffnung spürbar bleibt.
WILBUR WANTS TO KILL HIMSELF- vor allem Wilburs schroffe Ablehnung funktioniert
hier wie ein Seismograph der Sehnsucht. Zweifellos eine weitere Perle, die ich
nur empfehlen kann.
WILBUR WANTS TO KILL HIMSELF ist ein tieftrauriges Märchen, das jedoch in jedem
Moment der Finsternis eine ebenso tiefe Wahrhaftigkeit ausstrahlt.
Und Mads Mikkelsen als Doktor der Psychologie ist eh überzeugend- und natürlich
unglaublich süß. :-)

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Story:

Wilbur leidet unter Depressionen und will seinem Leben desöfteren
ein Ende setzen. Er zieht bei seinem Bruder Harbour ein, der ihn
ständig rettet. Als Harbour sich verliebt und seine Freundin samt
der Tochter ins Haus zieht, verändert sich etwas im Leben der zwei
Brüder......................................................

**************************************************************************************************

Fazit:

Zarte Gesten und makaberer Witz führen in WILBUR WANTS TO KILL HIMSELF
immer wieder die Verletzlichkeit der Charaktere vor Augen.
Der lebensfrohe Harbour- der Familiensinn und Fürsorglichkeit betreibt.
Und der Sarkastische, Wilbur, mit stets mürrischem Blick.
WILBUR WANTS TO KILL HIMSELF besitzt genau den Schuss Komik, der die Balance
zur Tragik hält. Ein überzeugendes Spiel aller Darsteller über Tod, Liebe und Leben.
Diese schweren Themen sind hier wunderbar natürlich und leicht verwoben.
Jeder der skurrilen Charaktere repräsentiert eine ganz unterschiedliche Sicht auf das Leben.
Wilbur glaubt, dass er es nicht verdient zu leben...........................................
während es Harbour zu seiner Lebensaufgabe macht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen.
Und wie nah leben und Tod, Glück und Unglück beieinander liegen, verdeutlicht
die überraschende Schicksalwende, die die sympathisch schrägen Protagonisten
erleben.

WENN ICH AN DER HIMMELPFORTE KLOPFE,
WIRD MICH GOTT NICHT FRAGEN, OB ICH DIE REGELN EINGEHALTEN HABE.

______________

Lauflänge: 100 Minuten ( ohne Abspann ) !

Extras:

- Geschnittene Szenen= 7 Minuten!

- Verpatzte Szenen= 5.23 Minuten!

- Featurette= 24 Minuten!!

Absolute Anschau- Empfehlung!
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am 16. September 2008
Ich bin kein Mann der großen Worte. Das ist ein wahnsinnig wunderschöner Film. Wer's mir nicht glaubt, tut mir leid, denn er verpaßt einen der schönsten Momente. Genau wie sein Vorgänger ein Seelenwärmer. Einer, der einen erhebt, der einem Mut macht. Der einem das Gefühl von Verliebtheit vermittelt. Er ist nicht weniger als der würdige Nachfolger von Harold and Maude. Und macht Euch auch auf die Suche seines Vorgängers - noch ein Seelenwärmer.
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am 27. Oktober 2008
Dieser Film, ist wie ein Licht in dunkler Nacht.Seht ihn euch an, entscheidet selber.Mein schönster Satz"es ist schön wenn Menschen zu einander finden die sonst niemand haben".
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am 22. Juli 2011
Der Film hat meiner Meinung nach den falschen Titel und sollte auf Wilburs Bruder Harbour hinweisen, der voller Liebe und Großherzigkeit trotz der Leiden des Lebens ein Vorbild darstellt.

Ein großartiger, nachdenklich machender Film, in dem mindestens so viel Liebe wie Leid steckt.
Definitiv nichts für Zuschauer, die einfach nur abschalten wollen, sondern für die, die Kraft aus trauriger Realität und starken Menschen ziehen.
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am 13. April 2009
Ein bewegender Film.
Zunächst lacht man über den schwarzen Humor.
Dann wendet sich das Blatt und man leidet mit.
Herzergreifend!
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am 24. Juni 2015
Volltreffer ! Alles bestens und zur vollsten Zufriedenheit.

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am 15. Dezember 2011
Ein toller Film. Bin nicht immer ein Fan der Arthouse Filme. Manche gefallen mir und andere nicht. Dieser hier hat mich sehr angesprochen. Empfehlenswert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2008
Wer die Geschichten unserer dänischen oder finnischen Nachbarn mag, der wird auch an dieser absurden Tragik-Komödie etwas liebenswertes finden. Aber ein Highlight ist dieser Film trotz Mads Mikkelsen leider nicht. Zu verworren sind einige der Erzähstränge und zu undurchsichtig seine Aussage.
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