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am 7. Januar 2010
Nach dem Welterfolg von "La Dolce Vita" lastete der Erwartungsdruck schwer auf Frederico Fellini. Ein ganzes Jahr lang soll die Schaffenskrise angedauert haben. Doch dann kam der exzentrische Maestro auf eine Idee, die vor ihm so noch keiner hatte und machte diesen problematischen Entstehungsprozess selbst zum zentralen Thema. "8 1/2" ist eine Forschungsreise ins eigene Ich, ein Seelenstriptease, der Filmgeschichte geschrieben hat.

Erneut tritt Marcello Mastroianni als Fellinis Alter Ego auf: er spielt den notorisch ideenlosen Filmregisseur Guido Anselmi auf der verzweifelten Suche nach dem Kuss der Musen. Doch die ihn aufgeregt umschwirrenden Produzenten, Schauspieler, Drehbuchschreiber, Doktoren und Geliebten zementieren seine Inspirationsblockade nur und es sieht nicht so aus, als ob sein Film jemals zustande kommen würde. Letzten Endes tut er es doch - es ist der Film, den wir sehen. Erstmals in seiner Karriere bricht Fellini rigoros mit den Konventionen des klassischen Erzählkinos. Der ganze Film ist als gigantisches Panorama einer Seelenlandschaft angelegt, die Grenzen zwischen Wachzustand, Traum, Erinnerung und Phantasie verschwimmen. Ein derart progressiver Inhalt erfordert natürlich eine entsprechende Form. Und Fellini findet sie.

"8 1/2" bietet bis ins kleinste Detail durchkomponierte, brilliante Schwarz/Weiß-Bilder, er ist trotz seiner inhaltlichen Fülle perfekt rhythmisiert und kann dank des Scores von Fellinis Hauskomponist Nino Rota auch in musikalischer Hinsicht glänzen. Ein stimmungsreiches, zeitloses Meisterwerk, dessen Bedeutung über die beiden gewonnenen Oscars aus dem Jahr 1963 weit hinausgeht.
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am 31. Oktober 2013
Gleich bei der ersten Einstellung weiß man, dass dies kein gewöhnlicher Film ist. Er hebt ab und fliegt davon und lässt nur einen Teil der Handlung am Boden zurück. Da ist der Regisseur Anselmi (Marcello Mastroianni), der in einer Schaffenskrise steckt. Normaler Kurbetrieb und das Filmgeschäft bilden die Basis des Geschehens. Aber immer wieder tauchen traumhafte Bilder auf, fremdartige Situationen werden ansatzlos eingeblendet. Die reale Grundlage erfährt eine surreale Erweiterung. Von der Erzählweise drängt sich ein Vergleich mit dem zwei Jahre zuvor gemachten ‘Marienbad‘ auf, dessen Niveau dieser Film nicht ganz erreichen kann.
Hier wird der Ort zum ‘Hotel der Frauen‘, selbige Stadt kommt erst später. Aber auch hier gibt es jede Menge gut aussehende, weißgewandete, einsame Frauen. Sie sind dem Regisseur allerdings nur lästig, mit Ausnahme der engelgleichen Fee Claudia Cardinale. Wenn sie auf Zehenspitzen hereinschwebt, breitet sich Frieden über der Szene aus. Doch auch sie vermag die Blockade nicht zu beenden. Vor allem gegen Ende versinkt die Handlung im Chaos und dem längsten Volksgebrabbel der Filmgeschichte.
So gesehen geht dem Film gegen Ende die Luft aus, und so kann man ihn nach schwer nachvollziehbaren Dialogen über Freiheit und Kunst, einem Vergleich von Katholizismus und Marxismus als schwerverdauliches, äußerst ungewöhnliches Meisterwerk einordnen, das das Anschauen lohnt.
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am 7. August 2013
Jeder kennt das, Autoren, Künstler und Filmemacher umso mehr: Schaffenskrisen. Und genau so etwas hatte Regisseur Federico Fellini auch, also machte er das zu seinem Thema. Heraus kam ein Welterfolg. Federicos alter ego Guido Anselmi hängt zwischen Tagträumen und Schaffensdruck, dem er am Ende nicht standhalten kann. Das ist es auch, wieso ich dem Film einen Stern abziehe: Mich hat das Ende einfach nur verwirrt, aber das sollte keinen abschrecken sich diesen Filmen anzusehen.
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am 6. August 2013
Man sollte sich nicht durch Kritiken einschüchtern lassen, die sagen dieser Film sei komplex und man müsse ihn mehrmals sehen um ihn zu verstehen. Achteinhalb ist direkter als so manch anderer Film, definitiv beim ersten Mal zu verstehen und auf jeden Fall sehenswert. Wer Dinge sehen möchte, die er so noch nie gesehen hat um dabei vielleicht noch in eine andere Welt einzutauchen kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei.
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am 31. Mai 2014
Ich baue eine Sammlung aus allen klassischen Filmen auf. Mein Bekanntenkreis hat sehr grosses Interesse dafür. Die Filme werden je nach Wunsch gemeinsam angeschaut.
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