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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groteske Komödie der Extraklasse
Hot Fuzz ist mit Sicherheit kein Film für jedermann. Wer die groteske Sparte des britischen Humors nicht mag (oder auch einfach nicht versteht) sollte die Finger von dieser DVD lassen. Für alle anderen ist der Film jedoch ein absolutes Muss.

Kurz zur Story: Sergeant Angel wird von der Londoner Polizei in ein kleines, friedliches Bauerndorf versetzt,...
Veröffentlicht am 25. Januar 2008 von Kohai

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spaßige Action-Comedy mit viel Bleigewitter am Ende
Der britische Polizist Nicholas Angel (Simon Pegg) ist engagiert, pflichtbewusst und mit seiner Art höchsterfolgreich, sodass er alle böse Buben hinter Gitter bekommt und ständig in der Presse auftaucht. Für die Bevölkerung ist er ein Held - für seine Vorgesetzten hingegen ein Dorn im Auge, da er durch seine Taten die restliche Polizei...
Veröffentlicht am 8. Januar 2008 von Peter Schuhmann


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groteske Komödie der Extraklasse, 25. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
Hot Fuzz ist mit Sicherheit kein Film für jedermann. Wer die groteske Sparte des britischen Humors nicht mag (oder auch einfach nicht versteht) sollte die Finger von dieser DVD lassen. Für alle anderen ist der Film jedoch ein absolutes Muss.

Kurz zur Story: Sergeant Angel wird von der Londoner Polizei in ein kleines, friedliches Bauerndorf versetzt, weil sein Arbeitseifer und seine Erfolgsquote die Kollegen in einem schlechten Lich darstehen lässt. In dem Dorf gab es nach offiziellen Angaben seit 20 Jahren keinen Mord mehr, die Dorfpolizei verbringt ihre Zeit meistens mit Kuchenessen und Angels neuer Partner betrinkt sich nach der Schicht schon mal und sieht dann Hollywood-Action-Filme über coole Cops. Doch schon bald sterben die ersten Menschen und obwohl sich Angel sicher ist, dass es Morde sind, tun seine Kollegen alles als Unfall ab. Angel forscht nach und kommt einem dunklen Geheimnis der Dorfgemeinschaft auf die Spur.

Der Film beginnt als Mischung aus Provinzkomödie und Krimiparodie, doch im Laufe der Handlung nimmt die Story immer groteskere Züge an. Für die Splatterfans gibt es ein paar kleinere Szenen, aber so richtig irrwitzig wird es, als das Finale beginnt. Angefangen mit einem High-Noon gleichen Shoot-out auf dem Dorfplatz, geht es weiter zu einem irren Kampf im Supermarkt und zum Schluss prügeln sich Skinner und Angel durch eine Modellstadt und zertrümern in schönster Godzilla Manier alle Gebäude.

Ein wirklich genialer Film für Freunde der grotesken Komödie und was ich vor allem sehr wohltuend finde: Diese Komödie kommt komplett ohne die Ekel- und Fäkalwitze der aktuellen US-Komödien aus. Die DVD ist somit eine wirkliche Kaufempfehlung. Auch wenn man sich den dämlichen deutschen Untertitel hätte sparen können.
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Launige Parodie auf Actionstreifen mit harten Jungs, langsam Sterbenden und stahlharten Profis, 17. Juni 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz [2 DVDs] [UK Import] (DVD)
Der erfolgreiche Police Officer Angel wird Dank seiner Verhaftungsquote von 400% über dem Durchschnitt zum Sergeant befördert und von London in das - höflich formuliert - ländliche Sandford versetzt. Denn ein derartiger Super-Cop lässt seine Kollegen eher dumm aussehen. Obwohl Sandford sowohl als das schönste wie auch sicherste Dorf Englands gilt, gelingt es Angel, noch vor Dienstantritt fast die komplette Gästeschar des lokalen Pubs zu verhaften. Derart (über)motiviert stößt der frischgebackene Sergeant bei den eher phlegmatischen einheimischen Gesetzeshütern auf wenig Gegenliebe. Zumal just vor der erneut anstehenden Wahl zu Englands schönster Dorfidylle eine Unfallserie beginnt, die Angel entgegen aller Widerstände hartnäckig als Morde aufzuklären gedenkt. Die Lösung des härtesten Falls seiner Karriere kommt dann auch für den unerschütterlichen Profi aus einer völlig unerwarteten Richtung.

Simon Pegg und Edgar Wright lieferten 2004 mit SHAUN OF THE DEAD eine umwerfende Parodie auf Horror- und darunter vornehmlich Zombie-Filme ab. Mit größtenteils derselben Besetzung vor und hinter der Kamera versuchen sie sich mit HOT FUZZ am dankbaren Actiongenre bzw. dem Subgenre des Buddy-Movies. Wo sonst kann man hemmungslos übergroße Machohelden und surreale Materialschlachten besser veralbern? Gelungen ist dies dem Autorenduo Pegg (der wieder die Hauptrolle als ultracooler Officer Angel übernahm) und Wright (Regie) nur bedingt. Denn wer - dummerweise vom Trailer auf die falsche Fährte geführt, vom idiotischen, Bud Spencer würdigen deutschen Untertitel ganz zu schweigen - eine vergleichbare Krawallorgie im Stil der zitierten Michael Bay und Richard Donner Kracher erwartet, könnte herbe enttäuscht werden. Denn die Explosionen und völlig überzogenen Shoot-Outs (natürlich mit beidhändig im Flug abgefeuerten Knarren, die keinerlei Nachladens bedürfen) werden für den irrwitzigen Showdown aufgehoben. Davor gibt es eher verhaltene und für Kenner der Materie eingestreute Hinweise auf die Vorbilder - so bei der brüllkomischen Entdeckung des Waffenlagers, wenn das wohlbekannte LETHAL WEAPON Thema erklingt - sowie ein paar deftig-splattrige Mordszenen, die jedoch durch die staubtrockenen Kommentare der ermittelnden Dorfpolizisten ironisch gebrochen werden.

Für Fans des Backpfeifengesichts Simon Pegg, der seine Rolle mit stoisch-ausdrucksloser Miene absolviert, und seines tapsig-sympathischen, intellektuell nicht übergesegneten Gegenparts Nick Frost ist der Mangel an Action jedoch sehr gut zu verschmerzen. Der Witz des Films ist nämlich viel hintersinniger, denn zum Einen wird das engstirnige und kleingeistige Verhalten des ländlichen Kleinbürgertums zwerchfellerschütternd aufs Korn genommen. Die Geschichte vom Stadtbullen, den es unfreiwillig aufs Land verschlägt, ist zwar alles andere als neu, funktioniert hier jedoch Dank des durchweg grandiosen Nebendarstellerensembles so perfekt wie schon lange nicht mehr. Abermals werden nur die Filmfreaks bekannte Bösewichter aus einschlägigen Genrevertretern entdecken: u.a. Paul Freeman (Reverend) aus JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES oder Stuart Wilson (Doktor) aus LETHAL WEAPON 3 oder Kenneth Cranham (Reaper) aus HELLRAISER 2. Den Bad Guy in HOT FUZZ gibt mit sichtlichem Vergnügen der herrlich schmierige Timothy Dalton, der - soviel sei verraten - eines der wohl schmerzhaftesten und ausgefallensten Bösewichtenden der Filmgeschichte erleidet.

Zum Anderen werden die oft überkonstruierten Drehbücher einschlägiger Actionthriller, die ihre bloße Schaulust an immer aufwändigeren Destruktionsszenarien mühsam mit vorgeblich ausgeklügelten Plots verkleiden wollen, verblüffend effektiv ad absurdum geführt. Wenn Sergeant Angel seine durchaus schlüssig vorgetragene Aufklärung der Mordserie um die Ohren fliegt, dürfte niemand im Publikum zumindest ein schadenfrohes Grinsen unterdrücken können. So wird man überhaupt während der gesamten Laufzeit überwiegend schmunzelnd denn schenkelklopfend dem Geschehen folgen. Die Gagdichte einer NACKTEN KANONE erreicht HOT FUZZ zwar nicht, aber weshalb sollte es nicht möglich sein, liebevoll schrullig gezeichneten Charakteren mit subversivem Humor genauso amüsiert zu folgen? Wer SHAUN OF THE DEAD liebte, der wird diesen in der gleichen Liga spielenden Nachfolger mögen. Alle anderen sollten sich die Frage stellen, ob sie die Kreuzung von britischem Humor und amerikanischem Eskapismus sehen wollen. Wer diese Frage mit Yepp! beantwortet, wird mit einer der besten Genreparodien seit Erfindung des Buddy-Movies belohnt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dorf-Idylle im Kugelhagel, 11. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
Nicolas Angel ist der beste Polizist Londons und ein Vorbild für alle Kollegen. Er erhält regelmäßig Auszeichnungen und hat eine höhere Verhaftungsrate als alle anderen Kollegen, was diese allerdings schlecht aussehen lässt. Nachdem er bei einem Einsatz verletzt wurde, nutzen seine Vorgesetzten die Gelegenheit, um ihn abzuschieben. Sein neues Revier liegt in Sandfort, ein idyllisches Dorf auf dem Lande mit der niedrigsten Verbrechensrate in ganz England.

Kaum angekommen, greift er mit gnadenloser Effizienz durch und schmeißt erst einmal die minderjährigen Jugendlichen aus dem Pub. Der Gemeinderat und die örtliche Bürgerwehr nehmen das begeistert auf. Schließlich bereitet sich Sandfort wieder darauf vor, zum schönsten Dorf gekürt zu werden. Da ist jede Hilfe dringend nötig. Seine Kollegen im Polizeirevier sind allerdings nicht so begeistert. Bislang war es schön ruhig hier und dabei sollte es auch bleiben.

Den einst besten Polizisten Londons ereilt in den folgenden Tagen ein fürchterlicher Kulturschock. Er, der früher an vorderster Front bei der Abwehr der Verbrechen stand, regelt jetzt den Verkehr oder kümmert sich um entlaufene Schwäne. Und mit seinen neuen Kollegen hat er es auch nicht einfach. Sein neuer Partner nutzt jede Gelegenheit, um ihm kräftig auf die Nerven zu gehen.

Obwohl die Tage im idyllischen Einerlei vergehen, stapeln sich alsbald die Leichen. Zwar geht die Verbrechensrate gegen Null, doch dafür häufen sich haarsträubende Unfälle. In Nicolas Angel erwacht der Spürsinn und er fragt sich, ob das alles mit rechten Dingen zugeht. Bald glaubt er, einer unglaublichen Verschwörung auf der Spur zu sein. Oder irrt er sich vielleicht doch, wie seine Kollegen meinen?

Schräge Gags, irrwitzige Action und rabenschwarzer Humor, dieser rasant geschnittene Film hat es wirklich in sich. Die Auszeichnung für das schönste Dorf geht diesmal im Kugelhagel des äußerst bleihaltigen Showdowns unter. Sandfort, die Gemeinde mit der niedrigsten Verbrechensrate in ganz England ist anschließend nicht mehr wieder zu erkennen. Wer schon immer wissen wollte, welche Abgründe hinter einer dörflichen Idylle lauern können, kommt hier voll auf seine Kosten.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Szenen, am Ende nachlassend, 9. Dezember 2007
Von 
Frank Huebner (Verden (Aller)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
Im Kino habe ich den Film verpasst. Schade.

Der Film von den Machern von "Shaun of the Dead" ist wieder ein Paradebeispiel für den britischen Humor (man muss wirklich auf die kleinen Spitzen und Wortspielereien achten). Er kommt in meinen Augen zwar nicht an "Shaun..." heran, sorgt aber für reichliche Lacher.

Die deutsche Synchronisation hat ihr Bestes gegeben, ich denke, der typische britische Humor ist in deutsch nur schwer zu übersetzen.

Die Situation des Londoner Superpolizisten in der britischen Provinz ist lustig und sogar nachvollziehbar dargestellt. Seine Reise in die Privinz ist dabei ein kleines Meisterwerk des Filmschnittes (ja, so kleine Sachen können mich schon erfreuen).

Leider muss ich sagen, dass der Film in seinem Spannungsbogen in den letzten 20 Minuten etwas abflacht, trotzdem ist Unterhaltung bis zum Schluss garantiert.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Logik? Schaut was anderes!, 30. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
So könnte man diesen Film in wenigen Worten beschreiben. Denn selbst Hollywood kann bei dieser herrlich, kranken, mit britischem Humor vollgepumpten Horrorkomödie nur noch geschmeidig den Abgang machen.
Die Story ist kurz erklärt.
Spitzencop wird befördert und in ein kleines Dorf versetzt = Anfangs ist es dort langweilig, aber dann geschehen seltsame Morde = Der Sache muss auf den Grund gegangen werden!
Die Story verdient keinen Oscar. Überdies ist der Film auch an keiner einzigen Stelle spannend. Warum er trotzdem gut ist? Alleine das Finale fetzt dermaßen, dass ich über weite Strecken nur noch ungläubig auf meinem Stuhl gehockt habe und grinste. Nachdem meine Freundin sich schon ernsthafte Sorgen um mich machte und mir Ratiopharm ins Futter geben wollte, kam ich wieder einigermaßen zu mir.
Fazit: Der Film rockt die Hütte! Die meistens Gags punkten und die Darsteller machen ihre Rolle ordentlich.
Ich drücke es so aus: Krank, aber geil!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein britischer Klassiker, 8. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt Filme, die werden sofort zum Klassiker ("instant classics") und für mich ist "Hot Fuzz" so einer. Bei Simon Peggs Filmen scheiden sich ja oft die Geister, aber für mich sind er und Nick Frost derzeit das, was seinerzeit die "Monty Python"-Jungs waren: Englands Aushängeschild in Sachen schwarzer Humor und skuriler Unterhaltung.

"Hot Fuzz" ist ein komplett durchstilisierter Film, der eigentlich aus zwei Hälften besteht. In dieser Hinsicht erinnert er sehr stark an Rodriguez' Kultklassiker "From Dusk Till Dawn"...Die erste Stunde des Filmes ist ein humoriger Cop-Film, der Peggs Charakter als knallharten Polizisten...ähm Polizeibeamten einführt und ihn mit der ohnehin schon spaßigen Situation in einer Kleinstadt arbeiten zu müssen konfrontiert. Die zweite Hälfte des Filmes aber ist ein totaler Bruch, der den Film in eine gänzlich andere Richtung führt...und dann geht es richtig ab. Stellenweise geht die dargestellte Brutalität schon in Richtung FSK 18, auch wenn sie freilich humorig abgefedert wird.

Wenn man sich auf diesen krassen Bruch einlässt (und damit könnte mancher durchaus Schwierigkeiten haben), dann ist das Gesamtwerk wirklich genial. Dazu tragen auch die vielen bekannten Darsteller bei, die allesamt äußerst gelungen aufspielen, darunter auch Ex-"007" Timothy Dalton, "Davey Jones"-Darsteller Bill Nighy und "Horace Slughorn" Jim Broadbent aus Harry Potter 6. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Comedy-Spaß mit krassen Szenen...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Britischer Humor garniert mit Splatter und Action, 21. April 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
Der Film weckt, spätestens, wenn sich Constabler Angel mit seiner Ex an einem Tatort unterhält, wohlige Erinnerungen an "Die nackte Kanone". Und in der Tat spielt "Hot Fuzz" absolut in einer Liga mit Polizeikomödien wie dem ersten "Police Academy" oder "Schlappe Bullen beißen nicht".
Simon Pegg spielt Angel ein wenig in Buster Keaton Tradition, indem er hier nicht lacht, oft grimmig aus der Wäsche guckt, aber gerade deshalb stets die Lacher auf seiner Seite hat.
Doch hat "Hot Fuzz" noch viel mehr zu bieten. Wenn nach 30 Min. ein Killer auf der Bildfläche erscheint und es Splatterszenen gibt, erinnert das durchaus an diverse Slasher-Movies, ist aber natürlich auch ein Geschenk an Fans von Simon Pegg und Nick Frost, denen schon "Shaun of the dead" gefallen hat. Darüber hinaus gibt es hier aber auch Action, wenn ein Haus explodiert, Shootouts und alles ist natürlich mit tollem schwarzen britischem Humor gewürzt, so dass der Film einen Mordsspaß macht.
Zudem ist "Hot Fuzz" mit diversen Schauspielern sehr gut besetzt, die man auch aus großen Produktionen kennt: Timothy Dalton ("007-Lizenz zum Töten"), Jim Broadbent ("Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels"), Bill Nighy ("Fluch der Karibik 2+3"), Paul Freeman ("Jäger des verlorenen Schatzes").
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so ziemlich die krasseste Thriller-Komödie die ich je gesehen hab!, 19. Januar 2008
Von 
Chucky-Fan "Flo" (Halberstadt, Sachsen-Anhalt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
Als vor nicht allzu langer Zeit "Shaun of the Dead" erschien, waren die Schauspieler großteils unbekannt, doch der Film schlug ein wie eine Bombe und nun sind Simon Pegg und Nick Frost jedem ein Begriff.
Der Film brachte einfach typisch englischen, schwarzen Humor perfekt rüber. Als man nach dem Erscheinen dieser Horrorkomödie über eine folgende Actionkomödie (HOT FUZZ) sprach, bekamen viele Zweifel ob der Film wohl mit "Shaun of the Dead mithalten könne und ob das nicht nur durch den Erfolg gezwungen wurde. Doch die Crew rund um Edgar Wright bewies, dass es nach dem Supererfolg von "Shaun of the Dead" noch eine Steigerung geben kann! Denn - ich finde "Shaun of the Dead" wirklich lustig und er gehörte bzw. gehört zu meinen Lieblingsfilmen, doch "Hot Fuzz" ist um ein weiteres Stück besser!
Nick Frost als Versager ist wie in "SHAUN..." genauso überzeugend und Simon Pegg zeigt, dass er auch ein Supercop sein kann, und nicht nur ein Loser. Der Film bietet einfach Spaß ohne Ende. Kaum hat man über einen Gag zu ende gelacht, ist der nächste schon da! Der Film bietet einfach 2 Studnen Spaß pur. Wie auch schon in "SHAUN..." - wenn natürlich auch nicht so extrem - gibt es in "Hot Fuzz" den ein oder anderen lustigen Splattereffekt zu sehen. Vor allem Fans von typisch englisch, schwarzem Humor sei dieser Film ans Herz gelegt, schon allein dieser dialog zwischen nicholas ( simon pegg ) und einem minderjährigem im pub der bier säuft: Nick: " hey, kleiner wann ist dein geburtstag?"
junge: " am 23.mai "
Nick ( schon leicht angepisst ): " welches JAHR???"
junge: " JEDES jahr! "Ž
sowas allein rechtfertigt sich diesen geilen film zu kaufen!!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bei der Macht von Greyskull!!!, 3. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
Da ich den Film nun schon zum x-ten mal gesehen hab, muss ich einfach mal meine Meinung dazu äußern.

Um zuerst alle Kritiker zu strafen, die hier meinen der Film habe nichts mit englischem Humor zu tun...
ich denke, um den Film zu mögen muss man WIRKLICH auf ECHTEN britischen Humor stehen.

Viele vergleichen den Film mit Shawn of the Dead.
Der war ein ganz nettes Filmchen, aber Hot Fuzz übertrifft ihn bei weitem.

Hier jagd ein Gag den nächsten... mal auf subtile Art und Weise und dann wieder knallhart.

Das Drehbuch ist echt klasse ausgearbeitet und zum Schluss schließt sich der Kreis und alles ergibt einen Sinn.
Und nach jeder Überraschung wird nochmal eins draufgesetzt.

Außerdem hat der Film einen sehr hohen Wiedersehenswert, da wirklich extrem viele Details erst beim x-ten mal sehen auffallen, und doch passen sie perfekt in die Story.

Nur zartbesaiteten Gemütern ist der Film nur bedingt zu empfehlen, da es doch ein paar Szenen gibt die nicht ganz unblutig ablaufen ;-)

Von mir nur 5 Sterne, da man nicht mehr vergeben kann! ;-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Launige Parodie auf Actionstreifen mit harten Jungs, langsam Sterbenden und stahlharten Profis, 19. August 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuzz (DVD)
Der erfolgreiche Police Officer Angel wird Dank seiner Verhaftungsquote von 400% über dem Durchschnitt zum Sergeant befördert und von London in das - höflich formuliert - ländliche Sandford versetzt. Denn ein derartiger Super-Cop lässt seine Kollegen eher dumm aussehen. Obwohl Sandford sowohl als das schönste wie auch sicherste Dorf Englands gilt, gelingt es Angel, noch vor Dienstantritt fast die komplette Gästeschar des lokalen Pubs zu verhaften. Derart (über)motiviert stößt der frischgebackene Sergeant bei den eher phlegmatischen einheimischen Gesetzeshütern auf wenig Gegenliebe. Zumal just vor der erneut anstehenden Wahl zu Englands schönster Dorfidylle eine Unfallserie beginnt, die Angel entgegen aller Widerstände hartnäckig als Morde aufzuklären gedenkt. Die Lösung des härtesten Falls seiner Karriere kommt dann auch für den unerschütterlichen Profi aus einer völlig unerwarteten Richtung.

Simon Pegg und Edgar Wright lieferten 2004 mit SHAUN OF THE DEAD eine umwerfende Parodie auf Horror- und darunter vornehmlich Zombie-Filme ab. Mit größtenteils derselben Besetzung vor und hinter der Kamera versuchen sie sich mit HOT FUZZ am dankbaren Actiongenre bzw. dem Subgenre des Buddy-Movies. Wo sonst kann man hemmungslos übergroße Machohelden und surreale Materialschlachten besser veralbern? Gelungen ist dies dem Autorenduo Pegg (der wieder die Hauptrolle als ultracooler Officer Angel übernahm) und Wright (Regie) nur bedingt. Denn wer - dummerweise vom Trailer auf die falsche Fährte geführt, vom idiotischen, Bud Spencer würdigen deutschen Untertitel ganz zu schweigen - eine vergleichbare Krawallorgie im Stil der zitierten Michael Bay und Richard Donner Kracher erwartet, könnte herbe enttäuscht werden. Denn die Explosionen und völlig überzogenen Shoot-Outs (natürlich mit beidhändig im Flug abgefeuerten Knarren, die keinerlei Nachladens bedürfen) werden für den irrwitzigen Showdown aufgehoben. Davor gibt es eher verhaltene und für Kenner der Materie eingestreute Hinweise auf die Vorbilder - so bei der brüllkomischen Entdeckung des Waffenlagers, wenn das wohlbekannte LETHAL WEAPON Thema erklingt - sowie ein paar deftig-splattrige Mordszenen, die jedoch durch die staubtrockenen Kommentare der ermittelnden Dorfpolizisten ironisch gebrochen werden.

Für Fans des Backpfeifengesichts Simon Pegg, der seine Rolle mit stoisch-ausdrucksloser Miene absolviert, und seines tapsig-sympathischen, intellektuell nicht übergesegneten Gegenparts Nick Frost ist der Mangel an Action jedoch sehr gut zu verschmerzen. Der Witz des Films ist nämlich viel hintersinniger, denn zum Einen wird das engstirnige und kleingeistige Verhalten des ländlichen Kleinbürgertums zwerchfellerschütternd aufs Korn genommen. Die Geschichte vom Stadtbullen, den es unfreiwillig aufs Land verschlägt, ist zwar alles andere als neu, funktioniert hier jedoch Dank des durchweg grandiosen Nebendarstellerensembles so perfekt wie schon lange nicht mehr. Abermals werden nur die Filmfreaks bekannte Bösewichter aus einschlägigen Genrevertretern entdecken: u.a. Paul Freeman (Reverend) aus JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES oder Stuart Wilson (Doktor) aus LETHAL WEAPON 3 oder Kenneth Cranham (Reaper) aus HELLRAISER 2. Den Bad Guy in HOT FUZZ gibt mit sichtlichem Vergnügen der herrlich schmierige Ex-James Bond Nr. 4 Timothy Dalton, der - soviel sei verraten - eines der wohl schmerzhaftesten und ausgefallensten Bösewichtenden der Filmgeschichte erleidet.

Zum Anderen werden die oft überkonstruierten Drehbücher einschlägiger Actionthriller, die ihre bloße Schaulust an immer aufwändigeren Destruktionsszenarien mühsam mit vorgeblich ausgeklügelten Plots verkleiden wollen, verblüffend effektiv ad absurdum geführt. Wenn Sergeant Angel seine durchaus schlüssig vorgetragene Aufklärung der Mordserie um die Ohren fliegt, bleibt kein Auge trocken. So wird man überhaupt während der gesamten Laufzeit überwiegend schmunzelnd denn schenkelklopfend dem Geschehen folgen. Die Gagdichte einer NACKTEN KANONE erreicht HOT FUZZ zwar nicht, aber weshalb sollte es nicht möglich sein, liebevoll schrullig gezeichneten Charakteren mit subversivem Humor genauso amüsiert zu folgen? Wer SHAUN OF THE DEAD liebte, der wird diesen in der gleichen Liga spielenden Nachfolger mögen. Alle anderen sollten sich die Frage stellen, ob sie die Kreuzung von britischem Humor und amerikanischem Eskapismus sehen wollen. Wer diese Frage mit Yepp! beantwortet, wird mit einer der besten Genreparodien seit Erfindung des Buddy-Movies belohnt.
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