Der Plan war einfach: Mittels Acronis True Image 11 Image die Windows-Installation sichern, die Festplatte austauschen und das Image per DOS-Programm wieder zurückspielen.
Sollte auch in der 11. Version kein Problem sein.
FALSCH!
Nach dem Austauschen der Festplatte bootete ich das "Notfall-Medium". Das Sicherungs-Image lag auf einer externen Festplatte.
Als ich den Assistenten startete, analysierte er die vorhandenen Partitionen und wechselte in den Imageauswahl-Bildschirm. Das war's. Im Imageauswahl-Bildschirm erschien im Verzeichnisbaum der Arbeitsplatz und sonst nichts. Über zwanzig Minuten habe ich noch gewartet, aber es blieb beim Arbeitsplatz und einem Pfeil mit Sanduhr. Ich konnte weder meine externe Festplatte auswählen noch einen Pfad manuell eingeben geschweige denn mein Image auswählen.
Ich dachte, hm, vielleicht verträgt er sich nicht mit der externen Festplatte. Unwahrscheinlich, aber möglich. Aber das war's auch nicht.
Die ausgetauschte Festplatte habe ich dann partitioniert. Auch das brachte nichts.
Das DOS-Programm ist damit VÖLLIG UNBRAUCHBAR!
Das Image war natürlich trotzdem vorhanden. Ich versuchte also das Image unter Windows wieder zurückzuspielen. Dazu musste ich erst WINDOWS NEU INSTALLIEREN, dann ATI 11 und dann klappte alles ganz hervorragend.
Jedoch mit einem Gesamtzeitaufwand von fast zwei Stunden, die Rumprobiererei mit dem DOS-Programm nicht eingerechnet.
Ich frage mich, was es bei einer Sicherungssoftware für einen Sinn macht, wenn man die Sicherung nur unter Windows ordentlich wieder zurückspielen kann. Was ist wenn Windows mal nicht mehr läuft?? Dann muss man es umständlich erst neu installieren! Dann kann ich auch gleich die Treiber und Restsoftware neu installieren, das wäre mit einer Stunde Zeitaufwand etwa der gleiche Zeitaufwand wie das Zurückspielen der Sicherung.
Der Knaller ist aber, dass ATI 11 kein RAID unterstützt!!! Im Klartext heißt das: Wird ein RAID-Array verwendet, kann nicht auf externe Festplatten und interne DVD-Laufwerke zugegriffen werden! Ein etwaiges Image muss auf einer internen IDE-Festplatte zur Verfügung gestellt werden! Liebe ATI Entwickler, Ihr seid euch doch darüber im Klaren dass wir uns im Jahr 2008 befinden, oder?
Ich vergebe einen Stern zusätzlich, weil es im Großen und Ganzen funktioniert hat. Jedoch muss hier noch gründlich was am DOS-Programm gemacht werden. Zuverlässig ist anders.
Wer bereit ist, im Notfall mehrere Stunden Zeit zu investieren um die Sicherung zurückzuspielen, der mag Gefallen an dieser Software finden. Insgesamt bleibt sie jedoch
FAST UNBRAUCHBAR!
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Ich kenne TrueImage seit Version 6 und habe mir vor einigen Monaten das Update von Version 9 auf Version 11 gegönnt.
Grundfunktionen, wie Klonen von Festplatten und Rücksichern unter Windows klappen unter XP einwandfrei. Jedoch ist der gestiegene Funktionsumfang dem Programm - leider - nicht bekommen!
Problematisch ist, daß offiziell nur Sicherungen der Vorgängerversion zuverlässig gelesen werden können. Version 11 akzeptiert ältere Imagedaten überhaupt nicht. Version 8 stellt z.B. die letzte Fassung dar, die mit Acronis 6 gesicherte Daten lesen konnte (vom Hersteller undokumentiert und somit ohne jede Gewähr).
Für Käufer, die dem Produkt seit Jahren die Stange halten, aber womöglich einzelne Updates ausgelassen haben, ist so etwas mehr als ärgerlich.
Sorgfältigen Administratoren bleibt nur, alle RescueCDs zusammen mit den Sicherungen aufzubewahren und mit den jeweiligen Einschränkungen zu leben.
Daß TrueImage _vor_ Erstellung der Sicherungs-CD unter Windows installiert werden muß (und im Falle der Updateversion) mit zwei Seriennummern freigeschaltet werden will, schränkt die Benutzbarkeit des Werkzeugs in Notfällen weiter ein.
Hier noch zwei Anekdoten aus der täglichen Praxis:
* Anwendungsfall 1 (Sicherung unter Nutzung der RescueCD) : Komplett-Abbild eines unter Debian laufenden Linux Video Disc Recorder (ext3 Systempartition auf externe ext3 Platte sichern)
Größere Videodaten im Gigabyte-Bereich sollen mittels Wildcard ausgeschlossen werden (neues Feature, deswegen probiert)
Problem:
- Ausschluß von Dateien _funktioniert nicht_ beim Partitionsabbild
- Schreiben auf EXT3 nicht mehr möglich (E-Fehlercode)
Lösung: laut Support keine. Die RescueCD ist (für mich) damit für den Ernstfall unbenutzbar.
Ganz Hartgesottene zücken an dieser Stelle den mitgeführten Windows-Laptop mit USB-Festplattenadapter (hier erspare ich mir einen Kommentar). Einfacher, ich lege gleich ein TAR-Archiv an...
* Anwendungsfall 2: Restaurierung eines XP-Systems
Die TrueImage-Daten sind zweckmäßigerweise auf einer portablen Festplatte im EXT3 Format gespeichert.
Hintergrund: EXT3 überwindet die 2 GB-Grenze und erlaubt im Gegensatz zu NTFS den problemlosen Austausch mit Linuxsystemen (Stichwort ext2ifs).
Problem:
- die Partition auf der USB-Festplatte wird nicht erkannt - weil EXT3 !
Lösung: TIB-Daten müssen zuvor auf die interne Systemplatte zurückkopiert werden, oder im lokalen Netz bereitgestellt werden (Samba /DHCP oder Zweitrechner erforderlich)!
Fazit nach rund 6 Monaten
Als XP-Benutzer hätte ich deutlich mehr für mein Geld erwartet, etwa einen "Try & Decide" Modus, der auch Neustarts überlebt, sowie ein stabiles Hotplugging im USB-Betrieb.
Kaum eines der neuen Features funktioniert wie erwartet, und seit dem letzten "großen" Bugfix #8064 vom Dezember 2007 wurden gerade 4 Fehler korrigiert (3 im Zusammenhang mit Vista + 1 Bug bezüglich der Eingabe von Seriennummern).
Wegen ungelöster Bugs in diversen Programmteilen nutze ich von den neu beworbenen Fähigkeiten allenfalls die Explore-Funktion zum einfachen Durchsuchen der Abbilder.
Lesen Sie bitte auch die anderen Rezensionen der Vista-Nutzer, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
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Ich habe ein Partitionsbackup der aktivierten Partition (Typ ext3) eines OpenSuSE V.11.0 Betriebssystems auf eine über eSATA angeschlossene Festplatte durchgeführt und anschließend die Partition wieder zurückgespielt. Anschließend bootete der Rechner nicht mehr. Die externe Festplatte war ebenfalls mit ext3 formatiert. Da in der Beschreibung steht, dass ext3 unterstützt wird, frage ich mich, was das soll. Eine Fehlermeldung habe ich nie gesehen.
Mein Fazit: Dieses Programm ist für Linux mit ext3 nicht zu gebrauchen.
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