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Kundenrezensionen

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am 8. November 2007
Eine grausige Mordserie in der homosexuellen Lederszene stellt die Polizei vor unlösbare Rätsel. Captain Edelsteen beschliesst den Cop Steve Burns (Al Pacino), der den Opfern äusserlich stark ähnelt, als V-Mann in die Szene einzuschmuggeln und hofft den Täter auf frischer Tat zu schnappen. Steve nimmt den Job an und versinkt in einer Welt aus Gewalt, sadomasochistischem Sex und kalter Liebe...

CRUISING bricht mit vielen Tabus, lotet Grenzen aus und definiert sie neu. Die Lederszene, die auch unter Homosexuellen umstritten ist, gewährt selten Einblicke in ihre inneren Strukturen und Rituale. William Friedkin (DER EXORZIST) sandte Al Pacino somit auf eine Reise, die nicht nur einen heterosexuellen Mann um den Verstand bringen kann. Pacino erarbeitete die psychologische Zerreißprobe des Steve Burns derart intensiv , dass es einem kalte Schauer über den Rücken jagt. CRUISING ist kontrovers und schockierend - ein Film, der es verdient, dass man sich mit ihm auseinander setzt.

DVD-Facts: Der schon halbwegs verschollen geglaubte, lange Zeit nur als Bootleg-DVD erhältliche Film wurde nun von Warner adäquat umgesetzt. Für einen Film dessen Alter nunmehr 27 Jahre misst, ist die Bildqualität überaus angemessen gemastert worden. Auch wenn der Ton aufpoliert wurde und im englischen sogar als DD 5.1 vorliegt, zeigen wir uns mit der Monospur mal wieder zufrieden, lieber so, als, wie derzeit üblich, eine neue Synchronisation in DD 5.1. Neben dem Audiokommentar vom Regisseur, werden 2 Dokumentationen (Die Geschichte von CRUISING und Geistervertreibung: CRUISING) und der US-Trailer auf dieser Special-Edition mitgeliefert.

Fazit: Einer der besten Thriller aller Zeiten erblickt in neuem Glanz die Welt der Heimkinoanlagen und wurde zudem hervorragend auf DVD umgesetzt. Und ab ins eigene DVD-Regal - Pflichtkauf!
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am 23. Dezember 2007
Der Film ist deshalb so faszinierend, da er mehr Fragen aufwirft als er beantwortet. Am Ende weiß keiner so genau, wer nun der Möder ist. Aber auch die Abschlußszene, bei der Al Pacino am Waschbecken steht und Karen Allen sich seine Lederkluft anzieht und durch die Wohnung geht versteht keiner so richtig. Woher kommt das? Die Original-Fassung geht normalerweise 40 Minuten länger. Nun muss man sich Vorstellen, der Film wurde 1980 im brüden Amerika gedreht. Der Produzent und Regisseur brauchten eine Freigabe und luden den offiziellen, der für das Rating der Filme verantwortlich ist, ein. Sie sahen sich den Film an und der Mann war geschockt. Er hätte noch nie so einen Schund gesehen und würde diesen Film niemals freigeben. Also ging Friedkin mit der Schere ran. Raus kam dieser Teilweise konfuse Film, der Anlass zu Spekulationen gibt. Laut Friedkin war das Ende ganz anders geplant und der Mörder stand fest. Friedkin meinte, dass die jetzige Version die Menschen konfus macht und zum nachdenken anregt. Leider werden wir die Ursprungs-Fassung nie zu Gesicht bekommen, da laut Friedkin die fehlenden 40 Minuten verschollen sind.
Aber diese "Final" Fassung hat auch seinen ganz besonderen Reiz.
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am 18. März 2008
... im zweideutigen Sinne gibt Al Pacino in diesem recht düsteren Szenekrimi, der nun vor beinah 30 Jahren gedreht wurde. Geht man zurück in die Zeit seiner Entstehung ist "Cruising" sicher als ein auf der ganzen Linie gelungener, sehr gut gemachter Film zu werten, wenn auch kein herausragendes Meisterwerk. Charaktere, Stil der Inszenierung, Dramaturgie und selbst die Dialoge passen ins Bild der Zeit und tauchen ähnlich auch in anderen Filmen auf- mit einer entscheidenden Ausnahme: das Umfeld in dem die Geschichte spielt. Erstmals taugt ein bestimmter Teil der Homosexuellen- Szene zu mehr als einem verschämten Schocker am Rande der Handlung eines Krimis bzw. Thrillers sondern ist selbstverständlicher Bestandteil des Plots. Warum damals Schwulenvereinigungen auf die Barrikaden gingen und in die mediale Schlacht gegen "Cruising" zogen, erscheint mir rätselhaft bis unverständlich. Die Szene der Leder- und SM- Schwulen wird in keiner Weise reißerisch überzeichnet, geschweige denn verunglimpfend oder verfälscht dargestellt. Es werden weder platte Klischees bedient noch erhobene Zeigefinger oder moralische Keulen geschwungen. "Cruising" hat wann immer die Szene den Rahmen einer Szene bildet eine eigene (seltsam kühle aber dennoch erotische) Ästhetik, die alles andere als vordergründig abstoßend inszeniert ist. Abstoßend mochten da allein die gezeigten Tatsachen wirken- in den Augen der was "diese Thematik" angeht, unbedarften (heterosexuellen?) Zuschauer, was sicher nicht verwundert. Aus heutiger "abgeklärterer" Sicht verträgt Volkes Seele eine satte Portion mehr dieser Tatsachen, was bewirkt dass "Cruising" den Rang des Aufregers mit der Zeit eingebüßt hat. Nicht zuletzt durch das ausgeklügelte Spiel Pacinos, der wirklich brilliert, aber auch die eigenartige unterkühlte Atmosphäre, diese stets aufrecht erhaltene, seltsame Unnahbarkeit der Figuren, ist "Cruising" bis heute absolut sehenswert. Ein spannendes Katz- und Mausspiel das ein Stück weit aufwühlt, auf ganzer Länge unterhält und zuweilen auch mitreißt. Immer noch ein besonderer Film, obwohl die Aspekte, die ihn zu etwas Besonderem machen sich verschoben haben: vom damals von mehreren Teilen der Gesellschaft angeprangerten Schocker und Kassengift zum seiner eigenwilligen Inszenierung wegen beachteten und geschätzten Kultstreifen.
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am 5. November 2007
Rezension vom 13.02.2015

New York 1979. Die Stadt wird von einer Mordserie an Männern aus der schwulen S/M- und Lederszene erschüttert. Alle Opfer wurden erstochen, einige der Leichen aus dem Hudson River gefischt. Captain Edelson vom NYPD hat zwar schon einige Zeugenhinweise erhalten, sieht die Lösung des Falles aber in der Undercover-Einschleusung des jungen Beamten Steve Burns, der sich für die Kommissarslaufbahn beworben hat. Burns durchforstet Nacht für Nacht schwule Treffpunkte und die Clubszene bis er schließlich einen potentiellen Täter ausmachen und stellen kann. Für die Polizei scheint die Serie jetzt zwar aufgeklärt, aber schon passiert der nächste Schwulenmord. Was damals noch keiner wusste ist, das der schlimmste Killer von allen schon in Bälde die homosexuelle Subkultur durcheinanderwirbeln sollte : AIDS.

Regisseur William Friedkin hatte nach 2 Achtungserfolgen in den 60ern (THE NIGHT THEY RAIDED MINSKY, ein Musical und THE BOYS IN THE BAND, auch ein Schwulenfilm) im darauf folgenden Jahrzehnt mit FRENCH CONNECTION (1971), THE EXORZIST (1973), SORCERER (1977) und CRUISING (1980) gleich 4 Volltreffer gelandet, auch wenn der kommerzielle Erfolg und die Kritikerschätzung sich bei den beiden letztgenannten Titeln erst später einstellen sollte. CRUISING haftete schon während der Dreharbeiten - die nur zum Teil in New York stattfanden - eine schlechte Presse an. Homosexuelle Gruppierungen in New York lasteten vor allem Friedkin einseitige Negativdarstellung und Diskriminierung an und sabotierten die Dreharbeiten mit Lärm und Belagerung der Drehorte. Letztendling wurde der Film in Los Angeles fertig gedreht. Um ein X-Rating (bei uns FSK 18) zu umgehen, musste Friedkin dann für die Kinoversion einiges Material herausschneiden, was aber für die DVD-Veröffentlichung wieder eingefügt wurde. Es ist müssig zu erwähnen, dass es Spielfilme mit homosexuellem Inhalt im prüden Hollywood bis heute sehr schwer haben überhaupt in die Produktion zu gelangen. Kopfschütteln überkommt mich immer noch, wenn ich an die Filme IM KREUZFEUER (Edward Dmytryk, 1947), wo das Tatmotiv Homosexualität durch Antisemitismus ersetzt wurde und COCKTAIL FÜR EINE LEICHE (Alfred Hitchcock, 1948) denke, wo der homosexuelle Hintergrund der beiden Täter einfach herausgeschrieben werden musste.

Die Story des Films basiert auf einem Buch des Polizeireporters Gerald Walker und Erlebnissen des echten NYPD-Cops Randy Jurgensen, der in CRUISING selbst eine Nebenrolle spielt. Wer Friedkins Handschrift seiner erfolgreichsten Werke kennt, der weiss, dass der Meister es gerne deftig und drastisch mag, ganz in Hitchcockscher Tradition und als Vorreiter des Niederländers Paul Verhoeven (ROBOCOP, TOTAL RECALL, BASIC INSTINCT, STARSHIP TROOPERS). Entsprechend liess der Regisseur insbesondere in den Dancefloor-Szenen der Lederbar ordentlich ‘die Puppen tanzen’. Es wurde seinerzeit berichtet, dass dem Meister anfangs keine Einstellung hart genug gewesen sei und er den dortigen Statisten mächtig eingeheizt habe. Zugegebenermassen kommen genau diese Milieustudien im Film am authentischten herüber, auch wenn die Ansammlung gruseliger Typen im Club manchen Betrachter zunächst abstossen mag.

Entsprechend liegen die Stärken von CRUISING für mich in der dichten Atmosphäre der New Yorker Subkultur, der nüchtern dargestellten Polizeiarbeit und den drastischen Mordszenen. Auch die knarzenden Geräusche der Lederklamotten werden realistisch wiedergegeben. Das Geschehen wird zudem untermalt von einem unaufdringlichen, aber sehr guten Soundtrack (Jack Nitzsche, der auch schon bei THE EXORCIST mitgewirkt hat), der mitunter konträr zur aufgeheizten Story angelegt ist.

Negative Gesichtspunkte :
- die Besetzung der Hauptrolle mit Al Pacino. Als ‘Pate Junior’ war er seinerzeit eine unbestrittene Starbesetzung, aber die Rolle des Steve Burns in CRUISING hat er mit sichtbarer Apathie angetreten. Mir fehlt dem ’kleinen Ölauge’ einfach die physische Präsenz für einen Streifen dieser Art. Natürlich kenne ich das Argument, dass ohne einen Star wie Pacino kein Studio grünes Licht für die Produktion gegeben hätte. Trotzdem schade, denn aus künstlerischer Sicht wäre CRUISING mit einem unbekannten, frischen Darsteller wahrscheinlich besser angelaufen,

- der psychologische Schnickschnack des Täters mit dem Summen eines blöden Kinderliedes vor und dem Spruch ’Du hast mich dazu gebracht’ nach der Tat. Eine solch hausbackene Billig-Psychologie passte seinerzeit vielleicht in den Rühmann-Film ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG (1958), aber in einem modernen Streifen wie CRUISING finde ich sie überflüssig wie einen Kropf,

- durch die ausgiebige Inszenierung des bizarren Milieus und der skurrilen Typen kommt die eigentliche Storyline der Mörderjagd ein bischen zu kurz. Aus den Extras erfahren wir, dass der/die Mörder von verschiedenen Schauspielern dargestellt und gesprochen werden. Es wird sogar angedeutet, dass der Killer eventuell auch unter den Cops zu suchen ist, selbst auf Hauptdarsteller Steve Burns fällt in der Schlusseinstellung ein gewisser Verdacht. Produzent Jerry Weintraub spricht hier zwar von beabsichtigter Verunsicherung des Publikums, aber es ist halt nicht jedermanns Geschmack.

FAZIT : CRUISING ist ein für damalige Verhältnisse mutiger und kontroverser Film mit sehr spezieller Ausrichtung. Kein Wunder also, das seine Erstauswertung in den USA nur mässigen Ertrag einbrachte. Die 3 Nominierungen für eine goldene Himbeere (schlechtester Film, schlechtestes Drehbuch, schlechteste Regie) sind dagegen arg übertrieben. Nach 35 Jahren nun ist CRUISING zum Klassiker gereift und erfährt inzwischen den Respekt, den er verdient hat. In Deutschland lief der Film ab Ende August 1980 an. Aufgrund seiner Vorgeschichte behandelten die Medien das Werk ähnlich sensationell wie zur Zeit FIFTY SHADES OF GREY. Ich habe den Streifen ca. 3 Wochen nach seiner Premiere gesichtet und kann mich noch erinnern, dass das Kino bei dieser Nachtvorführung immer noch ’bummsvoll’ gewesen ist.

Zur DVD : CRUISING wurde für die DVD-Veröffentlichung sorgfältig restauriert. Entsprechend ist die Bildqualität (von einigen wenigen Einstellungen abgesehen) für eine DVD auch als ’sehr gut’ zu bezeichnen. Hier kann ich mir vorstellen, dass selbst eine Blu Ray nicht viel mehr aus dem Ausgangsmaterial herausholen kann. Der deutsche Ton dagegen kommt über Standardqualität nicht heraus, er klingt an einigen Stellen etwas dumpf. Auch die Extras können sich sehen lassen : Audiokommentar von Friedkin, Die Geschichte von Cruising (21 Min.) und Geisteraustreibung : Cruising (22 Min.), US-Trailer, dt. und engl. UTs.
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am 7. Januar 2013
Die Rezensoren haben viel geschrieben - und alles gesagt. Ein für die Zeit gewagter Film! Das beste daran ist m.E. die Musik, die Soundtracks. Diese Musik, u.a. von Mink DeVille und den Melvins. ist so gut, dass ich nichts vergleichbares in hiesigen Diskotheken gehört habe. In etwa kamen die Hamburger "Ledernacken" in die Nähe dieser harten Rhythmen. Der Soundtrack zum FIlm: Heute noch hörenswert. Schade dass der Film so teuer ist, alleine das verweist schon auf seinen Kultcharakter. GHCK
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Dezember 2012
In New York geht ein brutaler Serienmörder um. Eine Küstenpatrouille findet Leichenteile im Hafenbecken des Hudson River. Seine Opfer sucht sich der unbekannte Killer in der schwulen Sado-Maso Lederszene aus. Dabei weisen die Getöteten optisch Gemeinsamkeiten auf, was den Polizeichef Edelson (Paul Sorvino) veranlasst einen jungen unverbrauchten Cop, der optisch ins Beuteschema des Täters passt mit einem Spezialauftrag zu konfronitieren. Zuerst ist Sreve Burns (Al Pacino) gar nicht scharf auf den Undercover Auftrag in der Schwulenszene, da er auch seiner Freundin Nancy (Karen Allen) nichts verraten darf. Doch er nimmt an, denn es bietet sich bei Erfolg eine ungeahnte Karrieremöglichkeit bei der Kripo.
Er bezieht mit neuer Identität ein Appartment, lernt dort den Nachbar Ted Bailey (Don Scardino) kennen, der einen eifersüchtigen Liebhaber hat und Nachts mischt er sich unter die Masse von Männern, die auf der Suche nach schnellem, hartem Sex sind.
Dabei ist das Terrain für den heterosexuellen Cop einerseits neu, andererseits fasziniert ihn aber etwas an dieser betont pervers agierenden Subkultur. Bei einer Polizeiorgie wird er aus der Bar geschmissen, weil er sich nicht als Bulle verkleidet hat und so den anderen den Spaß am Fetischsex verdirbt.
Alles nagt an der Identität des Detectives, der bald seinen Chef bittet, dass er aussteigen will.
Doch da wird er auf den Studenten Stuart Richards (Brian Cox) aufmerksam. Ist er etwa der Killer ?
William Friedkin sorgte mit seinem 1980 entstandenen sehr aufregenden Thriller "Cruising" für einen echten Skandal. Dabei gingen vor allem die Homosexuellen auf die Barrikaden, denn sie empfanden, dass der Film nicht gerade gute Werbung für ihre Sache ist, sie befürchteten, dass sich das Image zum Schlechteren wendet.
Mag sein, dass William Friedkin das Spektakel im Sinn hatte, er zeigt das Milieu zwar atmosphärisch dicht, aber auch als Inferno des Untergangs.
Trotz allem ist ihm ein faszinierender Thriller der Nacht gelungen, auch Al Pacino hat großen Anteil daran - zeigt er doch die Faszination des Protagonisten für seine bis dato unbekannte Seite.
Für mich gehört der äusserst düstere Film zu den unterschätzten Filmen der 80er Jahre.
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am 31. Mai 2009
Meine Vorgänger haben bereits sehr ausführlich auch über das "Drumherum" des Filmes Cruising rezensiert!

Der Inhalt ist auch bekannt. Der recht einfache Plot; Serienkiller im Schwulen SM-Milieu, wird v. Undercover-Cop gejagt (der jedoch nie auch nur in die Nähe des wahren Täters kommt).

Wesentlich an diesem Film ist die tolle Regiearbeit v. William Fredkin, der "seine" Schauspieler hervorragend zu dirigieren weiß!

W. Friedkin, Ridley Scott, Brian de Palma und andere sind schon meisterlich!
Alle Rollen sind glaubwürdig u. angagiert besetzt (z.B. absolut fies Joe Spinell als schwuler Cop)!

Die Örtlichkeiten, der Soundtrack (fantastisch Mink de Ville, eine 80ziger Ikone), Schnitt, stil-u. gefühlvolle Kameraarbeit versetzen den Zuschauer in eine durchweg spannende Geschichte, deren Schluß insofern offen bleibt, da auch der letzte u. vermutlich auch verurteilte Tatverdächtige der Falsche ist!

Das Bild ist im Vergleich zur VHS-Fassung sehr gut, fact! Die VHS-Cassette war schon immer miserabel!
Unterbelichtet, Bild grobkörnig u. verrauscht...!
Jetzt sind Details zu erkennen, die vorher doch etwas nebulös erschienen!
Ein kleines Manko wie leider sooft b. der Umsetzung auf DVD, der Layerwechsel!
FAZIT:
Dieser Film ist ein Genuss für Fans v. etwas anderen Krimis ohne Krach-Bumm-Bang; es gibt keine einzige Autoverfolgungsjagd oder Schießerei!
Ein subtiler u. spannend gemachter Thriller, der zumindest Beziehungstechnisch ein Happy-End hat u. somit voll in Ordnung geht!
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am 14. August 2007
William Friedkin , Regisseur der solche Meisterwerke wie "Der Exorzist" oder eben diesen Schocker drehte , gleichzeitig aber auch für relativen Schrott wie "Rampage" oder "Jade" steht, unterteilte mit diesem Film "Cruising" 1980 die Lager und spaltete.

Die einen sahen in diesem Film puren Schund der zudem auch noch Homosexuellen Feindlich ist , die anderen sahen in diesen kontroversen Thriller ein Meisterwerk!
Provokativ in Szene gesetzt erzählt Friedkin durchaus gewollt plakativ die Story eines Polizisten, gespielt von Al Pacino , der sich Undercover in die Sado Maso Homosexuellen Szene begibt um dort einen sich umhertreibenden Mörder zu fassen.
In abgrundtief düsteren Bildern und mit einer teils heftigen Sprache versah Friedkin seinen Film und der war seiner Zeit ganz schön vorraus - denn 1980 war das Publikum für solch einen direkten Film noch nicht so weit und daher haben sich etliche Leute auf den Schlips getreten gefühlt.
Das hier die Homosexuellen Bewegung nicht so gut wegkommt kann man entweder als Hetze ansehen oder als Milieu welches in den dreckigen Kontext dieser Story und dieses Filmes passt!
Al Pacino beweißt auch hier wieder das er zu recht einer der besten Schauspieler aller Zeiten ist und macht klar das er auch einer dermutigsten seiner Zeit ist , denn diese Rolle in solch einen provozierenden Film wollte damals kein anderer spielen!
Gut das er es gemacht hat , denn dadurch hat er dem Film ein weiteres Gütesiegel verpasst!

Endlich veröffetnlicht WARNER diesen Klassiker und schließt eine große Lücke in einer perfekten DVD Sammlung sowie in der Sammlung von Al Pacino Meisterwerken!

Die Special Edition von WARNER reiht sich in den bisherigen SE der bisherigen alten Filmklassiker des Labels ein: Es gibt mal wieder kein Büchlein mit Hintergrundinformationen zum Film oder sonstiges sondern nur eine billige amary Hülle! Tja mit SE haben es WARNER nicht so wirklich.
Die Bildqualität des Filmes ist ganz solide und durchaus gut , nur das beste hat man hier nicht rausgeholt denn oft wirkt das Bild unruhig und etwas matt.Beim Ton hat man mal wieder geschlampt: Zwar versuchte man den bestensmöglich zu restaurieren aber das Endresultat kommt nicht über blechernen stereo Sound daher (in Englisch liegt der Film immerhin im 5.1 vor!)
Die Extras sind für eine SE auch nicht sonderlich genial:Audiokommentar vom regisseur , Eine retrospektive übder den Film sowie ein weiterer kurzer Bericht zum Film und den obligatorischen kinotrailer ist zwar etwas aber ganz gerecht wird es dem film auch nicht.

Film:*****
Bild:***
Ton:**
Extras:***
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am 31. August 2015
Der Film ist gut. Es war mir aber bei der Bestellung entgangen, dass er auf Englisch ist und es auch keine deutschen Untertitel gibt.
Also beim Kauf genau hinschauen! :-)
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am 4. Oktober 2007
Endlich ist Friedkins Klassiker -Cruising- auf DVD erschienen.
und großen Freude auch noch ungeschnitten.
Ich erinnere ich mich doch noch an die Zeit als der Film in den tiefsten
Ecken der Videotheken als indiziert abgestempelt, verstaubte. Dieses
war ein Fehler, da das breite Publikum nie die eigentliche Klasse
des Films erkannte.

Trotzdem oder gerade deshalb avanciete der Streifen zum Kultfilm.

Al Pacino brilliert in der Rolle des Undergroundcops, der in die
New Yorker Schwulenszene eintaucht, um einem Killer das Handwerk zu
legen. Angewiedert, wie auch fasziniert durchzieht Pacino die Abgründe
der menschlichen Seele.

Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute fesselnd und hochspannend.
Friedkin gelingt es eine unheimliche, stets bedrohliche
Atmosphere zu schaffen, der man sich nicht entziehen kann.
Dazu kommt ein wirklich brillanter Soundtrack.

In einigen Nebenrollen treffen wir hier auf alte Bekannte, so z.B. Joe
Spinal aus den Film -Maniac- oder James Remar - der die Rolle des Ajax
bei -The Warriors- spielte und... Ed o Neill- besser bekannt als Al Bundy.

Ein Klassiker auf DVD, den man haben muss !!!!
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