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Kundenrezensionen

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am 10. Mai 2013
Best of - wie beschrieben. Alle Hits der 90er Girlie-Band sind darauf zu finden. Derene erster Hit Wannabe darf dabei natürlich nicht fehlen, wie 2 Become 1 - eine lupenreine Ballade oder Holler und Spice Up Your Life mit fetzigem Sound. Guter Schluss und auch historisch richtig am Ende der CD gesetzt: Goodbye.
Alles drauf, alles drin - guter Kauf.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Dezember 2009
In diese Katgeorien teilten sich John & Yoko die letzte, zu Lebzeiten von Lennon, veröffentlchte Platte auf.
Lennon's songs wirken hier versöhnlich und thematisieren hier sein letztendlich gefundenes privates Glück. Und obowhl man oft den Anschein hat, Yoko habe in zu guter letzt dann doch vollends domestiziert, sind hier viele songwriterische Perlen drauf, die belegen, dass Lennon zwar seine Wildheit und Zügellosigkeit ausgetrieben werden könnte, nicht aber sein musikalisches Talent.

Die 3 singles ,Starting Over', ,Watching The Wheels' und ,Woman' klangen 1980 wie aus der Zeit gefallene Evergreens, bei denen man das Gefühl hatte sie schon ewig zu kennen. Und bis auf ,I'm Losing You' klingen eigentlich alle Lennon Lieder hier so, als wären sie stark von 50er und 60er Jahre Popsongs inspiriert. Als harmlose Pop-Schlager mag man sie sehen, wenn man allzu kritisch ist, nur: solche ,Liedchen' muß man erst mal schreiben können.

Spannung wird diesem Album von den Yoko songs verliehen. Wenn man mit ihrer Stimme und ihrer manchmal - sagen wir freundlicherweise ,gewöhnungsbedürftigen' - Intonation zu recht kommt, dann entdeckt man hier verdammte gute New Wave songs. Gleich ,Kiss', ,Kiss', Kiss' klingt wie eine Fortsetzung der Grace Jones Version von ,Love Is The Drug'. Auch was Yoko aus ,I'm Losing You' - in ihrer Version ,I'm Moving On' macht ist eigentlich aufregender - weil sperriger - als Lennon's Ausgabe.

,Yes I'm Your Angel' ist ein witziges und kurzweiliges musicalhaftes Chanson, Beautful Boys' ist ein sehr gelungener waviger Pop song.

Dankenswerterweise wurde der remastered Version dieses Albums auch noch Onos größter single-Erfolg ,Walking On Thin Ice' hinzugefügt, der damals durchaus zurecht ein Hit in der New Yorker Szene wurde.

4 Sterne für ein gleichberechtigtes, aber nicht homogenes Album, dessen Klammer eigentlich vor allem die Arrangements von Co-Produzent Jack Douglas war, der das Kunststück schaffte die so unterschiedlichen songs der beiden, klanglich unter einen Hut zu bekommen - und das in einem zeitlosen Gewand. Dickes Lob hierfür.
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am 12. Februar 2008
Über das neue Lenny Kravitz Album kann man an anderer Stelle genug lesen. Ich denke wer die letzten paar Alben von ihm gemocht hat, der wird auch dieses hier mögen.
Ich wollte hier eher auf die beiliegende Bonus DVD eingehen und somit eine kleine Entscheidungshilfe geben für welche Edition man sich entscheiden sollte. Erst recht da amazon.de zu dieser Ausgabe leider keine wirklichen Informationen auf seiner Seite hat.
Erst einmal ist das Cover dieser Ausgabe in Farbe und nicht wie auf dem dargestelltem Bild in schwarz-weiß. Die CD und DVD befinden sich in einer Digipack-Verpackung (Pappschuber), die meiner Meinung nach etwas schwer zu handhaben ist, da man die Disks nicht so leicht aus der Verpackung nehmen kann. Das beiliegende Booklet ist prinzipiell das gleiche wie in der Standard Ausgabe, jedoch etwas größer.

Doch nun zur DVD: Diese enthält 8 Musikvideos zu Let Love Rule, Mr. Cab Driver, It Ain't Over 'Til It's Over, Are You Gonna Go My Way, Rock And Roll Is Dead, Fly Away, Lady und Where Are We Runnin'?.
Auf dem Aufkleber der CD steht 'DVD includes track by track discussion', was ich etwas übertrieben finde. Zwischen den Musikvideos sind meist etwa 30 Sekunden lange Interviewsequenzen, in denen Herr Kravitz relativ belanglose Kommentare zu seinen neuen Songs von sich gibt. Diese Interviews waren auch schon vor der Albumveröffentlichung im Internet zu sehen.

Fazit: Wer auf limitierte Ausgaben steht, sich von der etwas umständlichen Verpackung nicht stören lässt und gerne die 8 oben genannten Videos auf DVD hätte, kann getrost zugreifen. Wer einfach nur die neue Lenny Kravitz haben möchte, kann sich die 5 zusätzlichen Euro für die limitierte Ausgabe sparen und sich die Standard Version bestellen.
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am 11. März 2008
Es ist ja immer so eine Sache mit dem Re-Issue des Re-Issues. Und im Grunde sind meistens wir Fans die Gelackmeierten. Da hat man schon die Original Vinyl-Scheibe im Schrank, vielleicht auch noch die Original 12"-Maxis. Dann kommt schließlich die CD mit Bonus-Tracks, die man auch gekauft hat - und nun wieder eine Neuauflage mit weiteren Bonus-Tracks.
Aber bei keinem anderen der KILLING JOKE Re-Releases lohnt sich der Kauf so wie bei diesem!!!
Fast alle Songs sind in alternativen (den ursprünglich vorgesehen) Mixes von Chris Kimsey vorhanden, was für den Fan, der die Titel schon x-mal gehört hat, neues entdecken lässt, und dazu kommen noch 3 bisher nicht auf CD erhältliche Titel (Ecstasy 7" - nicht die Extended von der "Wilful Days" Compilation) und je ein Mix der beiden Single-Auskopplungen "Adorations" und "Sanity" - auch beide absolut phänomenal!
Und für alle Noch-Nicht-Fans: "Brighter Than A Thousand Suns" bleibt für mich eines der besten Alben der 80er!
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Nach fünfjähriger Pause veröffentlichte John Lennon diese Platte kurz vor seinem Tod als Comeback. Er hatte noch einiges vor, wie die Titel der posthum veröffentlichten Platte "Milk and Honey" sowie die vielen Demos auf "John Lennon Anthology" belegen. (Diese Tatsache widerlegt auch seine oft zitierte Behauptung, er habe seine Gitarre "buchstäblich 5 Jahre lang nicht von der Wand genommen".)

Bezeichnend ist, dass John Lennon im Grundton eher zufrieden klingt und von häuslichem Glück oder Alltagsproblemen erzählt (und nicht wie früher von einem Cold Turkey, dem Weltfrieden oder Revolutionsaufrufen), und es überrascht deshalb nicht, dass die Platte dementsprechend deutlich poppiger und weniger rockig ausfällt als ihre Vorgänger. Zwar klingt er hier nicht so wütend wie auf beispielsweise What you got ('74), dafür aber auch nicht so weinerlich und selbstmitleidig wie auf z.B. How? ('71).

Nach seiner katastrophalen "Some Time in New York City" (1972) war dies die zweite "reguläre" John & Yoko-LP. Mein Problem mit dieser Platte ist, daß man Yoko Onos Lieder mitkaufen muß - und seien wir ehrlich, nur wegen John kaufen wir doch dieses Album. Allein dafür gibt's schon Punktabzug. Dabei muß ich einräumen, dass Yokos Sachen gar nicht mal sooo schlecht sind und die von John gar nicht mal sooo gut... (Kenner schätzen an der 1990 veröffentlichten 4-CD-Box "Lennon" u. a., dass man auf CD Nr. 4 alle von Johns Liedern von "Double Fantasy" und "Milk and Honey" ungestört hintereinander weghören kann, als seien sie EIN Album.)

Produktionstechnisch ist John Lennon mit dieser Platte glücklich in den Achtzigern gelandet, sie klingt druckvoll und warm, und die Musiker spielen sehr gut und songdienlich.

Von Yokos Liedern gefällt mir nur Yes I'm your Angel richtig gut; der Rest ist eher belanglos, und so avantgardistisch und New Wave-mäßig finde ich ihre Sachen durchaus nicht. Wenn es stimmt, dass Yoko am Ende von Kiss Kiss Kiss einen echten Orgasmus ins Mikro stöhnt, dann fallen mir spontan 2, 3 Sängerinnen ein, denen ich dabei lieber zuhören würde.

Kommen wir zu John Lennons Liedern: Cleanup Time und Dear Yoko sind ebenfalls recht belanglose Albumfüller. Bleiben seine 5 "Hits": (Just like) Starting over ist ein klein wenig bieder, hat aber einen netten Fifties-Touch. Ich mag's. Sein Schlaflied für Sohn Sean, Beautiful Boy (Darling Boy), ist zwar von der Idee her rührend, in der Umsetzung aber ähnlich süßlich überproduziert wie schon Good Night für seinen Sohn Julian (der damals ebenfalls 5 Jahre alt war) vom "Weißen Album" der Beatles. I'm losing you ist da schon besser, dreckig und bluesig; wobei die ungeschliffenere "Anthology"-Version noch rauer und spannungsgeladener rüberkommt. Woman, ein weiterer Radio-Hit, ist sozusagen Lennons Achtziger Jahre-Pendant zu Girl von den Beatles; ein bisschen glatt, ein bisschen nett, geht gut ins Ohr, aber ihm fehlt auch etwas der Biss. Zudem habe ich immer mehr Schwierigkeiten damit, wenn Lennon Lieder über die psychische Abhängigkeit von seiner Frau singt und alle Welt diese als "schöne Liebeslieder" verklärt.

Mein Lieblingslied auf "Double Fantasy" ist Watching the Wheels, ein starker Popsong mit tollen Harmonien, der mich in Aufbau und Instrumentierung an Imagine erinnert; nur besser.

In der entsprechenden nostalgischen Stimmung kann ich diese Platte gut hören; wer allerdings mit den 5 genannten "Hits" nur die Essenz des Albums braucht, ist mit den Samplern "John Lennon Collection" oder besser noch "Working Class Hero" vollauf bedient.

Anders als die seit 1999 erscheinenden Neuauflagen der Lennon-Alben wurden "Double Fantasy" und "Milk and Honey" "nur" remastert, nicht neu abgemischt, was aber auch nicht nötig war und die Integrität der Aufnahmen schön bewahrt; nur dass die Songs jetzt voller und weiter vorne klingen. Im Booklet ist jedem Songtext ein schönes Foto zur Seite gestellt.

Als Bonustracks gibt es den 15sekündigen Schnipsel Central Park Stroll (Dialogue), der wahrscheinlich einer Filmspur entnommen ist, sowie das schöne Pianodemo Help me to help myself, in dem Lennon textlich mit der Zeile "they say the Lord helps those who help themselves" Bezug auf einen Gedanken nimmt, den auch George Harrison auf "Living in the Material World" in dem Song The Lord loves the one (That loves the Lord) geäußert hatte. Die Zeile "Well I try so hard to stay alive / but the angel of destruction keeps on hounding me all around" bekommt im Rückblick den Beigeschmack einer leisen Vorahnung.

Walking on thin Ice von Yokos erstem Soloalbum nach Johns Tod, "Season of Glass", ist "waviger" als der Rest und fällt somit etwas aus dem Rahmen; da es aber der letzte Song war, an dem John am Tag seines Todes noch gearbeitet haben soll, ist er eine sinnvolle Ergänzung.
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am 18. März 2005
Wer knallharte Rocksongs erwartet, wird enttäuscht. "Rock'n'Roll" ist eine Scheibe, die mehr oder weniger bekannte Klassiker im Stile der "Wall-of-Sound" Phil Spectors präsentiert, eine heute etwas eigentümlich klingende Mischung aus 50er und 70er Jahre-Sound, die sich z.B. auch auf "Walles And Bridges" oder George Harrisons "All Things Must Pass" finden lässt. Ausgefeilte bis protzige Bläserarrangements können für manchen Hörer die Songs verschwimmend und monoton erscheinen lassen. Andererseits zeigen sich bei genauerem Hinhören, nun verstärkt durch das Remastering, Detailreichtum und ein opulenter Sound, der durchaus Kultcharakter erringen könnte. Mein Favorit: "Stand By Me". Aber ein Geniestreich ist die Platte nicht, man merkt ihr irgendwie die Verlegenheitslösung an, die sie war.
"Rock'n'Roll" stand von Anfang an unter keinem guten Stern, obwohl John Lennons Wurzeln immer im Rock'n'Roll waren und er derjenige Beatle war, der diese am meisten pflegte. Nach dem Erscheinen der Beatles-LP "Abbey Road" 1969 bekam Lennon Ärger, weil sein Klassiker "Come Together" angeblich ein Plagiat von Chuck Berrys "You Can't Catch Me" gewesen sein soll. Um einen Rechtstreit zu vermeiden, verpflichtete sich Lennon, eine Anzahl Berry-Songs zu covern und zu veröffentlichen. 1973 nahm er dann zusammen mit Phil Spector einige Songs auf, doch dieser brannte mit den Bändern durch. Hastig stellte Lennon die übrigen Songs fertig, um seinen Vertrag zu erfüllen und Ausgaben mit den Spector-Bändern (Bootleg: "Roots") zuvorzukommen. Damals war Lennon damit nur mäßig erfolgreich.
50er und 70er und John Lennon - eine eigentümliche Mischung, die einfach Geschmackssache ist. Vor dem Kauf reinhören!
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am 2. Februar 2008
Endlich! Wie lange haben wir gewartet! Mit zittrigen Händen die CD aus der Hülle gerissen und eingelegt. Und nicht enttäuscht worden. Denn Lenny hat mal wieder getan, worauf er Lust hatte: richtig gute Musik meist mit ganz viel Botschaft. Einige Songs reißen mit, andere stimmen nachdenklich und gehen unter die Haut. Auf jeden Fall ein Album mit ganz viel Substanz! Die nächsten Wochen werden auf meinem iPod ganz im Zeichen dieser Platte stehen.

Kurze Einzelsongbewertung (allerdings erst nach 5maligem Hören, kann sich daher noch etwas ändern):

1. Love Revolution
Super Titelsong, mitreißend und mit Botschaft. Echt Kravitz!

2. Bring It On
Den Song kennt man ja schon länger und er ist wirklich sensationell. Rockt 100%. Anhören, abgehen!

3. Good Morning
Erfrischender Song, der Lust auf den Tag macht. Nicht rumsitzen, das Leben genießen!

4. Love Love Love
Liebe ist die Botschaft :-) Lenny braucht nichts mehr, denn er hat Liebe. Hey Lenny, wenn Du deine Millionen nicht brauchst, ich würde was davon nehmen ;-) Aber im Ernst: Cooler Song, der Spaß macht.

5. If You Want It
Einer von Lennys eindringlichen Songs, die daran appellieren, sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Darüber hat er schon mehrere Lieder geschrieben und die waren immer spitze ("Where are we runnin'?" oder auch "What did I do with my life?" usw.). If You Want It ist spitze. Geht unter die Haut und hat Power. Yeah!

6. I'll Be Waiting
Wow, was für ein Lied! Einfach ganz stark und gefühlvoll. Kompromisslos und sicher eines der Highlights der Platte.

7. Will You Marry Me
Etwas zu sehr in Richtung James Brown. Nichts gegen Brown, aber ich finde, dass Lenny seinen eigenen Stil hat, der keiner Optimierung mehr bedarf. Aber man hört, dass Lenny einfach Spaß hatte, mal einen kleinen Exkurs zu fahren. Ist nicht mein Lieblingslied auf der Platte.

8. I Love the Rain
Für mich aktuell DAS Highlight der Platte. Wow, wie gut ist das Lied!! Echt Lenny und schön selbstbewusst. Da hat man grad Lust auf einen Regenspaziergang an der Seine entlang mit der Liebsten im Arm. Fantastisch!

9. A Long and Sad Goodbye
Gänsehaut am ganzen Körper und Tränen in den Augen. Wie schon die Lieder, die Lenny seiner Mutter gewidmet hat, geht auch dieses Lied voll unter die Haut und wühlt auf. Allerdings kein undifferenzierter Text, sondern durchaus auch mit anklagenden Elementen. Lenny rechnet nicht ab, aber er drückt seine Gefühle aus, die ihn seit dem Tag beschäftigt haben, als sein Vater seine Mutter und ihn verlies. Der Tot des Vaters beschließt dieses lange und traurige Auf-Wiedersehen-Sagen. Oh Mann, jetzt brauche ich unbedingt etwas, was mich wieder aufrichtet...

10. Dancin' til Dawn
Nach dem traurigen "A Long And Sad Goodbye" kommt dieser mitreißende Kracher gerade recht. Einfach ein klasse Titel, der die Hüften unweigerlich in Schwingung versetzt.

11. This Moment is All There Is
Ein "Lebe jetzt"-Lied, das langsam und sanft daher kommt. Den Song muss ich noch ein paar Mal hören, um richtig Zugang zu bekommen. Ich spüre, dass er gut ist. Nein, ich weiß es. Aber momentan will ich erst mal die anderen Lieder hören.

12. A New Door
Sehr gefühlvolles Lied mit einer ernsten Botschaft, die ich noch nicht so recht einordnen kann. Sehr, sehr schön und nahbar. In dieses Lied kann man sich verlieben. Nur brauche ich noch ein paar Hintergrundinfos, wie es zu dem Lied kam. Denn es kann je nach Hintergrund eine optimistische oder auch eine traurige Botschaft in sich tragen. Auf alle Fälle aber ein wunderschönes Lied.

13. Back in Vietnam
Ein Anti-Kriegs-Lied, das, wenn ich es richtig interpretiere, gegen die Angriffsmentalität der US-Regierung richtet. Vietnam steht symbolisch für alle Länder, die von den USA angegriffen werden. Guter Rocksong.

14. I Want To Go Home
Ganz starkes Lied aus der Sicht eines Soldaten im Krieg. Über Schuldgefühle, falsche Rechtfertigung und die Sehnsucht nach dem normalen und geborgenen Leben zu Hause. Ganz starker Abschluss eines sensationellen Albums. Für mich schon jetzt ohne Frage die Platte des Jahres 2008. Lenny, wir lieben Deine Musik!
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am 12. Dezember 2009
Gleich vorab: Das originale Album "Brighter Than A Thousand" von 1986 halte ich persönlich für eines der unterschätztesten und besten Werke Killing Jokes.
Auf keinem anderem Album zeigte sich die Band in Sachen Arrangements, Texte und Umsetzung ambitionierter als hier. Das bedeutet nicht, dass BTATS das non plus ultra in Killing Jokes sehr abwechslungsreicher Diskografie darstellt, denn darüber entscheidet letztendlich der Geschmack des Hörers. Dennoch kann man dem Album zweifellos attestieren, dass es sich von vielen anderen Werken gerade aus dieser Zeit positiv hervorhebt und dennoch nicht mehr als zum Geheim- bzw. Insidertipp wurde. Möglicherweise lag dies an fehlender Promotion seitens der Plattenfirma, an dem latenten Größenwahn Jaz Colemans und Spannungen innerhalb der Band (nachzulesen in diversen Interviews) oder deren Ablehnung der (vorwiegend) englischen Musikjournaille gegenüber.

Aber zurück zum Album: Anfang 2008 wurde "Brighter Than A Thousand Suns" im Rahmen der Killing Joke Remasterserie mit dem ursprünglichen Chris Kimsey (u.A. Rolling Stones, Duran Duran, INXS) Mix neu aufgelegt und polarisiert, wie man u.A. den Rezensionen hier und anderswo, entnehmen kann.
Das Problem, wenn man es so nennen mag, als solches ist, dass einige Songs durchaus von Kimseys Mix profitieren, was z.B. auf Songs wie "Adorations", "Rubicon" und den beiden Quasi-Bonustracks "Goodbye To The Village" und "Exile" zutrifft, da diese und vorallem erstgenannter lebendiger und straffer klingen als in den Albumversionen von 1986. "Love Of The Masses" wurde sogar noch um eine Strophe ergänzt, die ich bisher nur von einer Liveaufnahme kannte.
Schade jedoch im Gegensatz ist, dass Songs wie "Sanity", "Chessboards", "Love Of The Masses" (trotz Extrastrophe) und "A Southern Sky" ihrer Wärme quasi "beraubt" wurden und nun sehr leblos und etwas steril klingen, wohingegen bei "Twilight Of The Mortal", "Victory" und "Wintergardens" keine sehr gravierenden Unterschiede zum Julian Mendelsohn Mix zu hören sind und scheinbar nur "normal" remastered bzw. equalizertechnisch nachgeholfen wurde.

Insgesamt klingt dieses Remaster von BTATS dadurch doch sehr durchwachsen und ist, trotz der Bonustracks (zwei Remixe & "Ecstasy"), die nicht ganz so spektakulär, wie auf bspw. "Night Time" ausgefallen sind, nicht als Ersatz zum eigentlichen Album von 1986 zu sehen, sondern eher als Ergänzung bzw. Alternative für den Fan. Daher verdient diese Auflage keine höhere Wertung als 3 Sterne von meiner Seite aus; dem Release von 1986 würde ich ohne zu zögern jedoch volle Punktzahl geben und empfehlen sich eben diese Ausgabe zuzulegen und das Remaster bei Gefallen später.
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am 22. Oktober 2008
Die grösste Entäuschung der Wiederveröffentlichungen. Sicher ist es wichtig dem UR-Fan unveröffentliches Material zugänglich zu machen, aber dann doch bitte als 2CD SET. Der hier vorliegende CHRIS KIMSEY Mix ist grauenhaft und kann definitiv mit der Erst-CD Release von 1986 im Julian Mendelson Mix nicht mithalten. Songs wie ADORATIONS, CHESSBOARDS, TWILIGHT OF THE MORTAL, SANITY, A SOUTHERN SKY fehlt der ganze Ausdruck. Zwar schreibt Herr Coleman in den Liner-Notes das Er persönlich das Mendelson Master nicht mag, sondern den KIMSEY MIX vorzieht, weil dieser die berühmte KJ Roughness besitzt, doch dem kann ich als Fan der allerersten Tage nicht beipflichten. KILLING JOKE haben über die Jahre Ihre Entwicklung - from rough to soft, from soft to rough -gehabt. Es wäre besser gewesen , dieses Werk als 2CD-Set zu veröffentlichen mit beiden Abmischungen. Ich kann allen neu Interessierten nur empfehlen sich das 1986'er CD-Release zu zulegen. Zwei Sterne, damit zum Ausdruck kommt, das demnächst, wenn die erst-release CD vom Markt ist, eine grosse Lücke klafft.
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am 12. April 2008
"I'll Be Waiting" ist mein absoluter Lieblingssong.

Das Album könnte ich stundenlang rauf und runter hören. Ein Song schöner als der andere. Aber überzeugt euch selbst!

Ich kann nur sagen: Es lohnt sich.

Für dieses Album bekommt Lenny fünf Sterne mit fünf Sternchen*****!!!
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