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145 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
NIGHT OF THE LIVING DEAD,
Von
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Steel Book inkl. Farbfassung) (3 DVDs) (Limitiert) [Collector's Edition] (DVD)
Zur Klarstellung und Beendigung der Diskussion unter den Rezensenten hier der Inhalt der Box - soweit heute bekannt, der VÖ Termin hat sich auf 03/2006 verschoben:DVD 1: die ungekürzte Original s/w-Fassung des Films -> Der Film hatte in Deutschland ursprünglich eine FSK 18 Freigabe. Man hat ihn für diese VÖ neu geprüft wobei er natürlich nach heutigem Stand auch eine Jugendfreigabe erhalten hat. Er ist also wirklich uncut. DVD 2: die colorierte Fassung des Filmes Auch diese ist uncut, erscheint erstmals in Deutschland auf DVD, gab's aber schon auf VHS. Diese wurde irgendwann mal erstellt um den Film einem aktuellen Publikum nahe zu bringen, das grundsätzlich keine s/w Filme schauen möchte. Ist absolut überflüssig, da der Original Film als s/w Film konzipiert und umgesetzt wurde, insofern nimmt die Colorierung dem Film seine Stimmung. DVD 3: Bonusmaterial, Dokumentation(en) zum Film -> enthält die Doku "Reflections of the living dead" in deutscher Erstveröffentlichung, sowie Interview(s), Trailer, Slideshow, Artwork & Poster. Dies ist sicherlich die interessanteste (bzw. jetzt die einzige interessante) deutsche Veröffentlichung von NIGHT OF THE LIVING DEAD, keine Frage. Zum Film selbst nur so viel: NIGHT ist der 1. Teil der DEAD Reihe von George A Romero. Er ist sicherlich einer der besten Zombie Filme wo gibt, einer der wenigen mit ner intelligenten Story. Anspielungen auf die gesellschaftlichen Themen seiner Zeit, Rassenkonflikt (der Held ist Afroamerikaner), Vietnamproblematik etc. Und dass das Museum of Modern Art ihn in seine Filmsammlung aufgenommen hat sagt ja auch einiges aus. Die DEAD Reihe von George A Romero (ich nenne sie ja immer noch Trilogy of the Dead, auch wenn es mittlerweile mehr als 3 Filme sind): 1. Night of the Living Dead (dt. Die Nacht der lebenden Toten) 2. Dawn of the Dead (dt. Zombie / Zombies im Kaufhaus / Zombie 1) 3. Day of the Dead (dt. Zombie 2 - Das letzte Kapitel) 4. Land of the Dead (dt. Land of the Dead) In nächster Zeit wird Romero einen fünften Film drehen, "Diary of the Dead" soll 2007 kommen. Daneben gibt es unzählige insbesondere italienische Pseudo-Sequels und Plagiate zu DAWN, die Remakes von NIGHT (Regie: Tom Savini, der Effekte-Spezialist u. a. bei Romero, gelungener Film der aber der Story nichts neues abgewinnt) und DAWN (Regie: Zack Snyder, gelungene Neufassung, die einiges anders macht und so wie das Original Ende der '70er heute zeitgemässen Zombie Horror bietet) sowie den äusserst dubiosen DAY OF THE DEAD 2 CONTAGIUM. Demnächst (2007) soll es noch ein DAY Remake geben, an dem Romero genausowenig beteiligt sein wird wie bei DAWN. Diese Filme haben (ausser dem NIGHT Remake) nix mit Romero zu tun. Von ihm selbst gibt es noch eine Roman-Fassung von DAWN (jedenfalls wird er auf dem Buch-Cover als Co-Autor neben Susanna Sparrow angegeben) und die Kurzgeschichtensammlung BOOK OF THE DEAD (die Romero's Trilogy of the Dead gewidmet ist, Herausgeber sind John Skipp & Craig Spector, es ist eine Sammlung von Stories bekannter meist amerikanischer Horror Autoren zur Zombie Thematik, gab es in deutsch mal bei Goldmann unter dem irreführenden Titel Das grosse Lesebuch des Horrors). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Night of Living Dead - s/w + FARBE + Specials + Booklet + Steelbook,
Von
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Steel Book inkl. Farbfassung) (3 DVDs) (Limitiert) [Collector's Edition] (DVD)
1.) Einführung:Bevor George A.Romero 1978 mit 'Dawn of the Dead' (deutscher Titel: 'Zombie') die Welt schockierte und gleichzeitig nicht nur einen Riesen-Hit landete sondern eine ganze Zombie-Film-Welle in Gang setzte, hatte er rund 10 Jahre vorher bereits einen seinerzeit spektakulären Vorgänger produziert: 'NIGHT of the Living Dead'. Mit einem sehr geringfügigem Budget wurde ein seinerzeit ungewöhnlich harter und inhaltlich sehr abstrakter Film produziert der nicht nur in USA sondern wie nicht anders zu erwarten war auch in Deutschland von der Presse bis zum Exzess verrissen wurde. Der Film war zunächst kein großer Erfolg, erwies sich jedoch im Laufe der nachfolgenden Jahre immer mehr als Insidertip und somit stets größerer Beliebtheit. Selbstverständlich in erster Linie für Filminteressierte welche sich für den phantastischen Film interessierten, sei es nun für Science Fiction, Fantasy oder eben Horror. Mit bemerkenswerten scharz-weiß-Bildern wurden meist lediglich mit Laiendarstellern oder Statisten langsam wandelnde Untote in Szene gesetzt, welche aufgrund bemerkenswerter Kameraeinstellungen sowie exzellenter Regiearbeit und effektvollem Make-Up den Kinozuschauern das Fracksausen lehrte. 2.) Zum Filminhalt: 'They're coming to get you, Barbara' verspotte der Bruder seine Schwester bei einem Besuch auf einem Friedhof. Ein merkwürdig erscheinender umherwandelnder älterer Herr war alles was außer ihnen dort noch an lebenden... nein: bewegenden Objekten zu sehen war. Unerwartet jedoch greift dieser die junge Frau an und wirft sie zu Boden, worauf ihr Bruder ihr zu Hilfe eilt. Die junge Frau flieht während ihr Bruder jedoch dieser fragwürdiger Gestalt zum Opfer fällt. Sie flüchtet in ein anscheinend leerstehendes Haus. Dort trifft sie zunächst einen Schwarzen, der offensichtlich als einziger der Lage so halbwegs zumindest gewachsen zu sein scheint und soweit wie möglich einen klaren Kopf behält. Anschließend noch einen recht exzentrischen Herrn mitsamt seiner Frau und seiner kranken Tochter. Draußen schleichen immer mehr dieser merkwürdigen blassen Typen herum. Inzwischen sind alle davon überzeugt das es sich da draussen um lebende Tote handelt. Sie verbarrikadieren sich um der Horde Einhalt zu bieten. Das Fieber der Tochter wird immer schlimmer. Sie wurde von einem der umherwandelnden Toten infiziert bevor sie das Haus erreichten. Die Untoten werden immer mehr, und kommen immer näher ans Haus. Der Keller scheint letztendlich die einzige Zuflucht.... ....na, gruselt's schon ??? 3.) Zum Steelbook: Dieses recht nett gestaltete Steelbook enthält 3 DVD's und ein Booklet. Zum ersten Mal in Deutschland wird 'Night of the Living Dead' bereist ab 16 Jahre ungeschnitten ('uncut') präsentiert. Es sind 3 DVD's enthalten: DVD 1: 'Night of The Living Dead' - schwarzweiß-Fassung . . . . Ungeschnittene Originalschwarzweiß-Fassung (Deutsch Dolby Digital 2.0, Englisch Dolby Digital 2.0) . . . . + Bonusmaterial: Making of, Trailer, Hintergrundinfos, u.a.m. DVD 2: 'Night of The Living Dead' - Farb-Fassung . . . . Ungeschnittene colorierte Fassung (Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 2.0) . . . . + Bonusmaterial: Audiokommentar, Separated at Death, Goofs, u.a.m. DVD 3: 'Reflections on The Living Dead' - Dokumentation . . . . Dokumentation 'Reflections on the Living Dead' (Englisch mit deutschen Untertiteln) . . . . + Bonusmaterial: Artworks, Musikvideo 'Anti Trust - Hand in Hand' Booklet: 8-seitiges farbiges Booklet mit vielen Fotos, meist in Farbe, deutscher Text. Die Bildqualität der s/w-Fassung auf DVD 1 ist sehr gut. Kein Vergleich mit einigen früheren verdunkelten Versionen die es meist vorher gab. Man darf nicht vergessen das es sich um einen Film in s/w von 1968 handelt welcher seinerzeit auf bestimmt nicht sehr hochwertigem Filmmaterial gedreht wurde. Zumindest ist dies so ziemlich eine der besten Versionen vom Bildmaterial die ich bis dato von diesem Film sah. Der Ton ist ebenfalls sehr gut. In den 80er Jahren gab es bereits in England auf Video eine nachcolorierte Fassung des Films. Die Bildqualität des damaligen Originalvideos war schlicht gesagt grottenschlecht, sehr verwaschenes und unscharfes Bild und recht unnatürliche nachcolorierte Farben. Dazu war das Bild recht dunkel gehalten. Die Bildqualität der auf der DVD 2 vorhandenen Farb-Fassung jedoch ist um einiges besser. Kein Vergleich mit der damaligen englischen Videoveröffentlichung. Allerdings könnte auch auf der DVD das Bild hier etwas mehr an Schärfe besitzen. Die Farben wirken hier recht natürlich, besonders im Vergleich zum damaligen Video. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Farbversion des Films, die 'Night of the Living Dead' in einem ganz anderen Bild zeigt. Weiterhin ist zu sagen das 'Night of the Living Dead' in diesem Steelbook in einer FARBversion zum allerersten Mal überhaupt in Deutschland in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Dazu noch ungeschnitten und in einem neu abgemischten 5.1 Sound. Allerdings läßt dieser etwas zu wünschen übrig. Schade das nicht hier eine zusätzliche Tonspur in Mono vorliegt, so wie der Film gedreht wurde. Doch man kann nicht alles haben. Ist auch nicht unbedingt notwendig da es sich hier um eine aufgepeppelte FARB-Version des Films handelt. Wenn das Bild aufgepeppelt wird, wird auch der Ton gepeppelt, basta. Nur vom Feinsten.... 3.) Empfehlung: KAUFEN !!! Auch dann wenn man ggf. bereits eine uncut s/w Version auf DVD besitzen sollte. Es lohnt sich. 4.) Hinweis: Beim Aufklappen des Steelbooks nicht gleich erschrecken, auch wenn man nur zunächst das Booklet und zwei DVD's entdeckt. Die dritte DVD befindet sich unter dem Booklet. Viel Gruselspaß ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Guter Horror von 1968,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Uncut Version) (DVD)
"Night Of The Living Dead" ist der erste aller "richtigen" Zombie-Filme und AUCH HEUTE NACH 40 JAHREN ein echter Schocker! Er muss 1968 eigentlich einen Skandal ausgelöst haben, denn seinerzeit wagte es allenfalls ein Mr. Hitchcock in "Psycho", eine halbverweste Leiche zu zeigen oder das bluttriefende Erstechen einer Frau.Dieser Film lebt zunächst von den Schwarzweißbildern, die mit vielen Schatten für latente Bedrohung sorgen. Dass sich 90 % des Filmes IM Haus abspielen, lässt die klaustrophobische Stimmung drinnen spüren und das Grauen, das von draußen langsam näherdrängt. Zur Spannung bedarf es nicht vieler Splatterszenen, obwohl sie vorhanden sind (wenn z. B. das mutierte Kind seine Mutter ersticht oder die Zombies eine nächtliche Fressorgie einlegen). Außerdem verweigert dieser Film jede Hoffnung und auch ein Happy End. Das ist düster und einfach nur der Horror. Für mich ist das Romeros stärkster Film, der gerade für seine Zeit damals mutig und beachtlich war. Selbst Zombie 1 + 2 kommen mit ihren Schockmomenten nicht an diesen Vorgänger heran, obwohl um diese indizierten und beschlagnahmten Quasi-Fortsetzungen so ein Hype gemacht wird. Das liegt wohl an der Menge des vergossenen Kunstblutes, aber diese bedrohlichen Schwarzweißbilder im Halbschatten machen mehr Angst als rote Blutseen und platzende Köpfe. Die hier vorliegende "Uncut-"DVD enthält zusätzliche Szenen, die nicht synchronisiert, aber mit deutschen Untertiteln versehen sind, außerdem einige Specials (Interviews, Trailer und Hintergrundinformationen). Bild und Ton sind altersgemäß und okay. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Alles begann auf einem kleinen Friedhof...,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Uncut Version) (DVD)
So fing alles 1968 an: Ein Auto fährt vor einen abgelegener Friedhof, irgendwo in der Nähe einer amerikanischen Kleinstadt. Die Geschwister Johnny (Russell Streiner) und Barbra (Judith O'Dea) wollen das Grab ihres Vaters besuchen. Die Friedhofsatmosphäre in der langsam einsetzenden Dämmerung bringt den albernen Johnny auf den Plan, seine etwas ängstliche Schwester aufzuziehen "Sie kommen und holen dich", trifft sich sogar gut, denn aus einer noch sicheren Entfernung ist ein weiterer Friedhofsbesucher, ein älterer Mann, der ein bisschen zu torkeln scheint, zu sehen. Kurz darauf wird das Spiel ernst, denn der merkwürdige Mann fällt Barbra ohne Grund an, der Bruder versucht zu helfen, bleibt aber im Kampf regungslos vor einer Grabplatte liegen. Der Fremde verfolgt die immer mehr in Panik agierende Barbra. In grosser Angst rennt sie zu einem einsam gelegenen Haus, die Frau des Hauses liegt tot im ersten Stock und sieht zerfressen aus. Ein zweiter Flüchtiger, der farbige Ben (Duan Jones) kann sich ebenfalls nach drinnen retten. Schliesslich gibt es auch noch im Keller fünf weitere Flüchtige, das Paar Tom und Judy (Keith Wayne/Judith Reily) sowie das Ehepaar Cooper (Karl Hardman/Marilyn Eastman) mit der verletzten kleinen Tochter Karen (Kyra Schon). Natürlich wird die Anzahl der Gestalten draussen im grösser, im Radio und Fernsehen bekommen die sieben Verbarrikadierten immer mehr mit von den Ausmassen der Katastrophe: Die noch funktionierenden Medien berichten, dass aus unbekannten Gründen kürzlich verstorbene Tote begonnen haben, sich zu erheben, Menschen angreifen und Kannibalismus ausüben. Die Bürgerwehr wird aber auch immer grösser und holt zum Gegenschlag gegen die "Zombies" aus, sie knallen alles nieder, was ihnen vor die Gewehrlauf kommt....Mit geringem Budget drehte George A. Romero seinen ersten Spielfilm über Zombies. Nichtsahnend dass er damit den modernen Horrorfilm einleiten sollte und unsterbliche Filmfiguren erschaffen würde. Subversiv angereichert mit Themen der Zeit wie hintergründige Aussagen gegen Rassismus (der Afroamerikaner Ben ist die einzige Figur, die besonnen bleibt), den Vietnamkrieg, die in den USA beliebte Selbstjustizpraktiken trafen genau den Nerv der Zuschauer. Der Film wurde so zum Geheimtipp und hat sich inzwischen als einer der besten Genrearbeiten aller Zeiten fest etabliert. Obwohl der schwarz-weiss Klassiker sehr minimalistisch konzipiert ist. Die Zombies sind auch noch nicht diese dämonischen Kreaturen wie in den Folgefilmen, es sind tote Amerikaner. Die Verfolgten verbarrikadieren sich in dem Haus, in dem sich fast die ganze Handlung abspielt, aber sie geraten angesichts der Überzahl der Untoten in eine immer auswegslosere klaustrophobische Situation. Auch ist den Beteiligten trotz der Durchsagen in den Medien nicht klar, was da gerade passiert. Die Gefahr lässt sich nur schwer erklären. Die beängstigende Atmosphäre des Films entsteht aus einer Gefahr, die nicht näher erklärt wird. Es wird zwar immer wieder in den Medien beschworen, dass man die Situation bald unter Kontrolle hat, aber die kaltblütig mordende durchs Land ziehende Bürgerwehr weckt auch nicht das ganz grosse Vertrauen... Dieser erste Romero-Film ist ein echtes Muß. Trotz dieser extremen Vielzahl von Zombieschockern, die seither realisiert wurden, ist "Night of the living Dead" immer noch der mit Abstand beste Zombiefilm. Er bringt den Schrecken genau auf den Punkt und braucht nicht viel an expliziten Szenen, um nachhaltig eine ganz starke Wirkung zu erzielen... Bild und Ton sind in Ordnung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
28 years earlier,
Von Toru Okada (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (DVD)
Als *28 days later* in die Kinos kam, war alle Welt verwundert, dass man Zombies, die neben Werwölfen und Vampiren zum Standardpersonal des modernen Horrorkanons zählen, mit Sozialkritik verbinden kann. Dieses Staunen muss wohl daran liegen, dass der gemeine Zuschauer mittlerweile die Ursprünge des modernen Zombiefilmes nicht mehr parat hat. Deshalb hier eine dringende Empfehlung für Romeros Klassiker, der den Auftakt für seine Dead-Trilogie bildete, die von *Zombie - Dawn of the dead* und *Zombie II - Day of the dead* komplettiert wird.Bei *Night of the living dead* erwartet den Zuschauer eine in S/W gedrehte Geschichte, die nicht durch übertriebenen Einsatz von Spezialeffekten, sondern durch atmosphärische dichten Grusel punktet. Der Spannungsbogen ist hervorragend auf das Ende abgestimmt, die Kameraarbeit streicht das klaustrophobische Moment schön heraus und die Inszenierung hat eine angenehm auf die Geschichte abgestimmte Rohheit. Die Zurückhaltung in bezug auf die mittlerweile beliebten pseudowissenschaftlichen Erklärungen bewahrt *Die Nacht der lebenden Toten* vor der Gefahr der unfreiwilligen Komik, an der etliche Horrorfilme schon scheiterten. Das Wesentliche aber, warum Romeros Film ein Klassiker wurde, ist sicher die Artikulation seiner Unzufriedenheit über die Situation im Nachkriegsamerika. Allein die Hauptfigur von einem Schwarzen spielen zu lassen, der nicht wie ein Lamm in sein Schicksal ergeben ist, hatte 1968 eine Signalwirkung. Die Schlussbilder, die nicht zufällig an Zeitungsausschnitte erinnern, wurden zur damaligen Zeit, als die Bürgerrechtsbewegung sich um Martin Luther King formierte, sehr klar verstanden - etwas, was leider mit der Zeit verloren gegangen scheint. Die Umsetzung auf DVD ist recht ordentlich. Einige Fehler auf dem Original muss man angesichts des Alters des Filmes tolerieren. Der Ton hört sich im Englischen deutlich klarer an, wobei es bei der deutschen Tonspur gut ist, nachträglich eingefügte Szenen nicht mit neuen Sprechern nachsynchronisiert, sondern diese lediglich untertitelt zu haben. Das Bonusmaterial macht einen reichhaltigen Eindruck, erweist sich aber bei genauerem Hinsehen größtenteils als überflüssige Diashow. Nichtsdestotrotz für Filmfreunde ein Muss, diese DVD parat zu haben. Allein um die vielen Nachahmer und Zitate in anderen Filmen identifizieren zu können, auch wenn man heulen könnte, was *Resident evil* oder *Signs* aus dem Erbe dieses Filmes gemacht haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Der Klassiker unter den Zombiefilmen,
Von Efree19 (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Farbfassung) (DVD)
Liebe Filmfreunde, liebe Horror-Fans, schaut euch diesen Film an! Natürlich merkt man dem Streifen sein Alter an, aber das macht ihn ja gerade zu einem Klassiker. Allein schon die Filmmusik und die Soundeffekte sind der Hammer. Und die Farbaufbereitung ist sehr gelungen. Der Film hat einfach dieses gewisse B-Movie-low-Budget-etwas und ist trotzdem oder gerade deshalb sehenswert! Anschauen lohnt absolut, aber man sollte schon ein Fan dieses Genres sein. Meiner Frau hat der Film deshalb nicht gefallen :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Toller Film,
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Uncut Version) (DVD)
Ich bin eigentlich schon immer ein Fan von guten Horrorfilmen gewesen und wer George A. Romero aus seinen aktuelleren Werken (das Letzte erst dieses Jahr erschienen!) kennt und liebt, der sollte sich sein Ur-Werk nicht entgehen lassen."Night of the living Dead" ist der erste Zombiefilm und für seine Zeit (die wilden 60er) wirklich prekär und gewagt. Die Filmversion auf dieser DVD ist in guter Qualität, der Sound ist ebenfalls befriedigend. Man sollte sich nur nicht wundern, dass einige Sequenzen immer in englischer Sprache ablaufen werden, denn leider existiert keine komplett deutsche Synchronisation dieses Films. Soweit ich das beurteilen kann, denn ich habe noch keine andere Version dieses Films gesehen, ist der Film tatsächlich ungeschnitten, was allerdings nur an einigen wenigen Passagen erkennbar wird. Für den Tiefpreis allerdings kann ich jedem Horrorfan diese Kaufdvd nur empfehlen, ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man dazu bedenkt, dass ältere Filme aus der Mitte des 20. Jahrhunderts sonst nur als teure DVD-Versionen erhältlich sind, bei denen die Qualität auch nicht über diese hier hinausgeht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Retro-Horror vom Feinsten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Uncut Version) (DVD)
Dieser Film zählt definitiv zu den absoluten Kult-Klassikern des Horrorgenres. Er ist der Urvater aller Zombie-Filme wie wir Sie heute kennen - Resident Evil inklusive. Wer sich als Fan dieses Genres bezeichnet, der kommt an diesem Film wohl kaum vorbei.Natürlich muten viele Szenen in diesem Film aus heutiger Sicht eher etwas amateurhaft bis belustigend als erschreckend und schockierend an, doch das gibt dem filmischen Erlebnis keinen Abbruch. Die Atmosphäre des Films stimmt einfach von der ersten bis zur letzten Szene. Das 1968 für diesen Film noch verwendete Schwarzweißbild gibt dem ganzen noch einen besonderen Kick. Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem sei in jedem Fall die englische Tonspur empfohlen. Einige Szenen, die zuvor niemals für eine deutsche Fassung synchronisiert wurden, wurden auch hier im Englischen belassen und nur untertitelt. Schließlich ist dies hier ja die Uncut-Fassung. ;-) Bild und Tonqualität an sich sind in Ordnung, überzeugend sind rund 45 Minuten Extras. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kultfilm des Horrors,
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (DVD)
Das ist er also, George A. Romeros unsterblicher Kult-Horrorfilm "Night of the Living Dead", der 1968 den Startschuss zur berühmt-berüchtigten Living Dead Tetralogie setzte. In Schwarz-weiss gedreht erzeugt der Low-budget Film eine unglaublich bedrohliche Atmosphäre, wobei die Optik nicht nur zufällig an ältere Meilensteine des Horrorfilms erinnert. Romero hielt seinen ersten Film in schwarz-weiss wohl auch aus dem gleichen Grund wie Hitchcock einige Jahre zuvor: Das Blut (Schokosoße) wirkt nur so richtig gut... Ende der 60er Jahre betrat Romero mit einem Film dieser Art Neuland, denn so detailreichen Horror kannte man bis dahin vor allem im Kino nicht. Zombies beim Menschenverzehr in Großaufnahme hatte bis dahin noch niemand auf der großen Leinwand gezeigt. Natürlich wurde "Die Nacht der Lebenden Toten", wie der Film auf Deutsch auch heißt, von den Kritikern regelrecht zerrissen, doch das Publikum liebte den Streifen. Bis heute hat dieser Klassik nichts an seiner Ausdruckskraft verloren und gewinnt immer wieder ein neues Publikum. Mittlerweile hat die FSK den Film auch noch einmal geprüft, das heißt die neuen 16er Fassungen sind absolut ungekürzt. Diese Freigabe ist meiner Meinung nach zeitgemäß, denn die Nachfolger "Dawn of the Dead" (1978), "Day of the Dead" (1985) und "Land of the Dead" (2005) sind um einiges brutaler. Kurz gesagt "Night of the Living Dead" ist Kult und jeder Horror Fan muss diesen Film gesehen haben.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
"Homer! You Shot the Zombie Flanders!" - "He was a Zombie?",
Von
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (Uncut Version) (DVD)
(Vorsicht, Spoiler!)Dieser Wortwechsel zeigt, daß es nicht immer einfach ist, zwischen Mensch und Zombie zu unterscheiden, was nicht unbedingt daran liegt, daß die Zombies eine Charmeoffensive gestartet hätten. Es ist vielleicht bezeichnend, daß sich das 19. Jahrhundert noch Vampir- und Werwolfgeschichten erzählte, die auf uraltem Aberglauben basierten, während des späte 20. Jahrhundert dann mit Außerirdischen und Zombies um die Ecke kam. Vielleicht hat jede Gesellschaft nicht nur die Regierung, sondern auch die Horrorgestalten, die sie verdient?* Spiegelte der wohlige Grusel um den Werwolf beispielsweise den unbewußten Konflikt zwischen Zivilisation und atavistischer Aggression wider - so brachte das vorvorherige Jahrhundert eben auch Freud und seinen ganzen Kram, den Imperialismus und fadenscheinige Rechtfertigungsversuche à la Kipling hervor -, der im 19. Jahrhundert den philosophischen Diskurs bestimmte, so ist für uns moderne Menschen der Zombie ungleich gruseliger, weil er eben, auch wie wir, stundenlang vor dem Fernseher sitzen und sich das Nachmittagsprogramm anschauen könnte, ohne intellektuellen Schaden zu nehmen. Dabei würde er durchaus auch ein Mikrowellenfertiggericht nicht verschmähen. George A. Romero drehte im Jahre 1968 mit "Night of the Living Dead" einen der ersten und einflußreichsten Zombiefilme, wobei er größtenteils mit Laienschauspielern und vielleicht auch dem ein oder anderen waschechten Zombie arbeitete. Gedreht wurde mit geringen Mitteln an Wochenenden und fast gänzlich ohne Spezialeffekte, was diesem Film für mich eine eigenartige Authentizität verleiht, die sich schlecht mit dem vor Logikbrüchen strotzenden Drehbuch und den teilweise sehr eindimensionalen Charakterzeichnungen vereinbaren läßt, dies aber eben tut. Infolge eines in der Erdatmosphäre explodierten Forschungssatelliten wurde eine radioaktive Substanz vom Planeten Venus freigesetzt, die die Gehirne kürzlich verstorbener Menschen stimuliert und die Leichname dazu bringt, auf Jagd nach Menschenfleisch zu gehen. Eine Gruppe Überlebender verschanzt sich in einem kleinen Haus, das recht schnell von den Zombies umzingelt wird. Einer nach dem anderen fällt den fidelen Fleischfressern zum Opfer, und als Ben, der letzte Überlebende der Gruppe, am nächsten Morgen nach langer Belagerung durch die Zombies aus dem Fenster schaut, wird er von einer Horde Rednecks, die unter Leitung des örtlichen Sheriffs auf Monsterjagd geht, für einen Untoten gehalten und erschossen. Hört sich doof an, ist es aber nicht! Romero schafft es, die Lügen und Halbwahrheiten, aus denen die US-amerikanische Politik seiner Zeit ihre Rechtfertigungen bezog, mehr oder minder subtil einer ätzenden Kritik zu unterziehen. Der Mythos der Familie als eines integren und harmonischen Mikrokosmos, als Hort von Werten und Keimzelle der Gesellschaft beispielsweise trifft in Romeros Film auf die Coopers - und überlebt es nicht. Harry, der Vater, entpuppt sich schnell als ein rückgratloser Feigling, der nur an sein eigenes Wohl denkt, und Judith, die Tochter der Coopers, mutiert zu einem Zombie, der seine eigene Mutter ersticht und den Kadaver seines Vaters verspeist. Auch Barbra, die Heldin des Filmes, wird von ihrem eigenen Bruder, der ihr als Untoter entgegentritt, getötet. Auch die Medien werden von Romeros Kritik nicht verschont. Die Gestrandeten informieren sich über die nationale Notlage aus dem Fernsehen, wo man die Bevölkerung dazu aufruft, sich zu bestimmten Sammellagern durchzuschlagen. Unter unseren Helden befindet sich auch ein junges Liebespaar, und als die junge Frau ihren Geliebten fragt, ob es wirklich klug sei, den Schutz des Hauses zu verlassen und sich einen Weg durch das Zombieheer zu bahnen, sagt ihr Freund sinngemäß etwa: "Ich weiß es nicht. Aber im Fernsehen sagt man, wir sollten es versuchen." In einer Situation, in der es um Leben und Tod geht, hört man natürlich gern aufs Fernsehen, und so ist es denn eine beruhigende Gewißheit, daß der größte Teil der Realität - "Wir bekommen ein Baby", "Wir bauen unser Traumhaus", "Wir streiten uns mit unseren Nachbarn", "Wir beerdigen unseren Wellensittich im Garten", "Wir legen uns besoffen mit der Polizei an" - heutzutage im Fernsehen stattfindet. Ach ja, die beiden Liebenden kommen bei dem Versuch, den Ratschlag des Nachrichtensprechers umzusetzen, bei einer Explosion des Autos um, und die Zombies haben endlich auch mal ein wenig Grillfleisch. Offensichtlich ist auch Romeros Anklage gegen den Vietnamkrieg. Die Meute von Männern, die zusammen mit dem schießwütigen Sheriff auf Zombiejagd geht, weckt unangenehme Assoziationen, und das "Shoot 'em in the head", das der Sheriff vollmundig den Reportern anrät, erinnert an Curtis LeMays "Let's bomb them back to the stone age", das Romero zu jener Zeit freilich wahrscheinlich noch nicht kennen konnte. Besonders unangenehm berühren den Zuschauer die Schlußbilder des Filmes, in denen wir auf grobkörnigen Photos sehen, wie Ben von den Rednecks mit Fleischerhaken auf einen Leichenberg gezerrt wird, während im Hintergrund das Geräusch eines Hubschraubers - eines der Sinnbilder des Vietnamkrieges - erklingt. Um es kurz zu machen, Romeros "Night of the Living Dead" ist nicht weniger als ein Meisterwerk, und auch jeder, der nicht unbedingt auf Zombiehorror abonniert ist, sollte sich diesen Klassiker ansehen. * Dies ist k e i n e hundertprozentige Tautologie! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Night of the Living Dead (Farbfassung) von George A. Romero (DVD - 2007)
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