Kundenrezensionen


1 Rezension
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feine Musik zum kleinen Preis!, 29. August 2009
Von 
J. Lange (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Original Album Classics (Audio CD)
"Original Album Classics" ist eine Serie, in der jeweils fünf Alben eines Künstlers zu einem Box-Set zusammengestellt sind. Die Aufmachung ist einheitlich: Jede CD befindet sich in einer verkleinerten Kopie der originalen LP-Hülle - eine Lupe sollte man schon im Haus haben -, die Klangqualität ist durchweg ordentlich und häufig enthalten die CDs auch noch Bonus-Tracks.

George Benson, der musikalisch in seiner Jugend dem Rock 'n' Roll zugewandt war, kam erst als 20-jähriger mit der Jazz-Musik in Berührung, was aber bereits ein Jahr später zu ersten Plattenaufnahmen führte (zusammen mit dem Organisten Jack McDuff).

"It'S Uptown" (1965) war bereits sein zweites Album für das Columbia-Label. Ron Cuber, Barritonsaxophon, Lonnie Smith, Orgel und Jimmy Lovelace (bei den rockigeren Stücken Ray Lucas), Schlagzeug, begleiteten ihn. Schon das auf dem Saxophon hart gespielte Riff in "Clockwise" fesselt. Auf drei Stücken, dem Klassiker "Summertime", "A Foggy Day" und "Stormy Weather", ist George Bensons schöne Stimme zu vernehmen. Insgesamt hervorragender Jazz mit Ausflügen in den Rhythm and Blues, den Bossa Nova und spanische Rhythmik. Diese CD enthält fünf Bonus-Tracks.

"The George Benson Cookbook" (1966) war das dritte Album, welches George Benson für Columbia aufgenommen hatte. Beteiligt war fast die gleiche Quartett-Besetzung wie beim Vorgängeralbum, Ray Lucas ist durch Marion Booker ersetzt, auf "Bossa Rocka" und "Benson's Rider" ist nur ein Trio zu hören (ohne Ron Cuber) und auf "Benny's Back" und "Jumpin' with Symphony Sid" ein Quintett (mit Benny Green, Posaune). Und George Benson singt wieder ("All of Me"). Auch dieses Album enthält feine Musik, wobei die Titel der Eigenkompositionen Hinweise genug auf die eingeschlagenen Musikrichtungen geben. (Vier Bonus-Tracks)

"Beyond the Blue Horizon" (1971), eingespielt von George Benson, Gitarre, Ron Carter, Bass, Jack DeJohnette, Schlagzeug, Clarence Palmer, Orgel, und den Perkussionisten Michael Cameron und Albert Nicholson, war Bensons erstes Album für das CTI-Label. Aufnahmeingenieur war Rudy van Gelder.

Ob die Miles Davis-Komposition "So What", "The Gentle Rain" des Brasilianers Luiz Bonfá oder seine drei Eigenkompositionen, überall ist sein variantenreiches, klares Gitarrenspiel zu hören. Die Leistung der Mitmusiker ist ebenfalls hervorragend, so dass hier wohl sein bestes, aber ein kommerziell wenig ertragreiches Album entstanden ist. Seine Eigenkompositionen sind auf dieser CD alle noch einmal in alternativen Versionen enthalten.

"Body Talk" (1974) war das dritte Album für CTI. Neben den CTI-Stammkräften Ron Carter und Jack DeJohnette ist hier vor allem Earl Klugh, akustische Gitarre, hervorzuheben, der spannende Kontrapunkte zu George Bensons Spiel auf der elektrischen Gitarre setzt. Hinzu kommt noch ein Bläsersatz. Die Handschrift von Arrangeur Pee Wee Ellis ist durchweg zu hören und Titel wie "Dance" und "Body Talk" geben die Richtung zum Funk hin vor. Ein neuer Mix von "Body Talk" ist als Bonus-Track auf dieser CD enthalten.

"Bad Benson" (1975) war das vierte Album für CTI. Arrangeur und Leiter des wachsenden Ensembles ist hier Don Sebesky. Steve Gadd sitzt hinter dem Schlagzeug, die zweite Gitarre spielt Phil Upchurch. Die Spielweise Georg Bensons wirkt bei einigen Aufnahmen recht aggresiv, - böse. Die Klassiker "Take Five" und "Take the 'A' Train", einer von drei Bonus-Tracks, sind interessant interpretiert, Phil Upchurch hat zwei Titel, "No Sooner Said than Done" und "Full Compass", beigesteuert.

Diese Box gibt einen zwar unvollständigen - man beachte die bei Verve erschienen Aufnahmen - aber dennoch hervorragenden Überblick über das Schaffen des Jazz-Gitarristen und -Komponisten George Benson zwischen 1965 und 1975. Schon ein Jahr nach "Bad Benson" sollte sich George Bensons Bekanntheitsgrad erheblich steigern, - dies ist aber ein anderes Kapitel und nur noch bedingt mit dem Jazz verknüpft.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Original Album Classics
Original Album Classics von George Benson (Audio CD - 2008)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen