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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polyphone Kunst
Glenn Gould ist es immer wieder möglich gewesen, in Bach die ideale Polyphonie herauszuarbeiten - auch hier hat man oft das Gefühl nicht nur ein Klavier zu hören. Rhythmische Präzision und eine wunderbare musikalische Linie sind wie immer bei ihm vorhanden. Die Aufnahmetechnik hätte etwas ausgefeilter sein können, anschlagspezifische...
Veröffentlicht am 1. Mai 2009 von Musikprofessor

versus
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cave! summ summ summ...
Meine Beutetochter lernt Klavier. Ich erinnere mich an meinen Musikunterricht vor zig Jahren und wie wir das Wohltemperierte Klavier rauf- und runter besprochen haben und denke mir: eine schöne Gelegenheit, ihr ein wenig Musiktheorie angedeihen zu lassen.

Partitur bestellt, schön. Dann sollte man noch eine meisterliche Einspielung haben, um an Hand...
Veröffentlicht am 26. Mai 2011 von Kai748


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polyphone Kunst, 1. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Glenn Gould Jubilee Edition: Bach: das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 BWV 846-853 (Audio CD)
Glenn Gould ist es immer wieder möglich gewesen, in Bach die ideale Polyphonie herauszuarbeiten - auch hier hat man oft das Gefühl nicht nur ein Klavier zu hören. Rhythmische Präzision und eine wunderbare musikalische Linie sind wie immer bei ihm vorhanden. Die Aufnahmetechnik hätte etwas ausgefeilter sein können, anschlagspezifische Nebengeräusche sind für mich leider zu präsent, daher nur 4 Sterne. Alles in allem aber eine sehr empfehlenswerte weil durch und durch inspirierte Interpretation.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP-Empfehlung (nach/neben Gulda und Tureck), 23. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glenn Gould Jubilee Edition: Bach: das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 BWV 846-853 (Audio CD)
Ich besitze und höre zahlreiche Einspielungen des Wohltemperierten Klaviers, eingespielt auf dem modernen Piano:

- Gulda
- Tureck (DG mono)
- Tureck (BBC)
- Edwin Fischer
- Gould
- Schiff
- Sv. Richter
- Hewitt (1990er)
- Roberts

und daneben auch einige auf Cembalo und Clavichord:

- Kirkpatrick (Clavichord)
- Helmut Walcha
- Wanda Landowska
- Kenneth Gilbert
- Bob van Asperen
- Egarr (bisher nur Teil I)
- Leonhardt

Die vorstehende Liste dürfte die wesentlichen Einspielungen auf dem Markt umfassen (zudem: Ashkenazy; Koroliov; Barenboim; Suzuki; Hewitt 2009; der junge Deutsche Martin Stadtfeld; auch soll nach dem Informationsstand Mitte 2009 Murray Perahia eine Einspielung vorbereiten).

Der klangliche Unterschied zwischen Piano einerseits und Cembalo (oder gar Clavichord) andererseits ist so deutlich, daß man beide Gruppen von Einspielungen strikt trennen muß; in der jeweiligen Hörsituation erfolgt dann die Auswahl zunächst zwischen den beiden Instrumentengruppen (auf welchen instrumentalen Klangcharakter ist die Seele/das Ohr eingestellt?) und erst in zweiter Linie zwischen einzelnen Interpreten und ihren Interpretationen sowie ihrer Anschlagskultur.

Daraus folgt, daß man möglichst aus beiden Gruppen (mindestens) eine Einspielung haben sollte. Mit dem Clavichord gibt es wohl nur eine Einspielung (Kirkpatrick), zudem sollte man noch eine mit dem Cembalo haben (die Klassiker sind Landowska und Leonhardt, primär empfehle ich Gilbert oder den großen deutschen Organisten Helmut Walcha).

Bei den Einspielungen mit dem Piano gilt es zu unterscheiden zwischen jenen, die - als Laie gesprochen - einem eher romantisierend-melodiösen Klang huldigen (etwa durch verstärkten Pedaleinsatz), und jenen, die dies vermeiden und eher analytisch/klar/hart/strukturbezogen klingen. Letzteres erscheint mir für Barockmusik geeigneter; wenn ich etwas "wie Chopin" hören will, höre ich Chopin (und nicht Bach).

Damit fallen nach meinem Empfinden Sv. Richter und auch die vielgepriesene Angela Hewitt (die nicht so romantisierend wie Richter oder der große Wilhelm Kempff spielt, aber schon in ihrer ersten Einspielung von 1996 immer wieder Eigenwilligkeiten präsentiert, die mich nicht ansprechen - "nicht Fisch, nicht Fleisch"; von ihrer zweiten Einspielung von 2009, die ich noch nicht kenne, sagt sie selbst, daß sie sich noch freier betätigt habe - das suche ich nicht!) weg; immer wenn ich eine dieser Einspielungen höre, frage ich mich nach kurzer Zeit, weshalb ich nicht eine andere einlege. Auch Schiff berührt mich nicht besonders (weshalb, kann ich nicht erklären, denn schlecht spielt er nicht ... ein Bauchgefühl: weshalb soll ich Schiff hören, wenn ich Gulda, Gould, Tureck oder Fischer hören kann?). Roberts habe ich erst einmal gehört, schlecht ist er nicht, mir gefällt er besser als Hewitt.

Ein Sonderfall ist die legendäre Einspielung des großen Edwin Fischer, die auch nicht allzu "barock" wirkt, aber eine Aura hat, die sie hörenswert macht - da sieht man wieder, daß es durchaus auf die Persönlichkeit des jeweiligen Solisten ankommt, wobei mir einer der "großen Alten" insoweit mehr sagt als irgendeine medial hochgejubelte Erscheinung wie Angela Hewitt oder gar Martin Stadtfeld ... "jung" ist sicher nicht per se interessant (ich selbst bin 42, also nicht parteiisch), und auch das Argument, bei neuen Aufnahmen sei die Tonqualität besser, ist nicht zwingend, weil die meisten jener älteren Aufnahmen wunderbar für die CD aufbereitet wurden.

Damit bleiben vor allem Gulda, Tureck und Gould. Alle drei finde ich großartig, wobei Gould der schnellste ist (auch läßt er manche Wiederholungen aus; manchen - mich nicht - mag auch sein Gesumme im Hintergrund stören), während "die Hohepriesterin Bachs" Tureck am langsamsten spielt; Gulda hält bezüglich der Geschwindigkeit die Mitte, sein Anschlag ist härter als der der Tureck. Man sollte ohne wenn und aber Gulda und Tureck haben, möglichst zudem auch Gould (und Fischer).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schöne Einspielung der ersten ACHT Präludien und Fugen ..., 31. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glenn Gould Jubilee Edition: Bach: das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 BWV 846-853 (Audio CD)
An der Einspielung gibt es für mich nichts auszusetzen und sie hätte 5 Sterne verdient, aber obwohl der Titel hier bei Amazon bei einer schnellen Suche suggeriert, es würde sich um das komplette Buch 1 des Wohltemperierten Klaviers handeln, sind nur die ersten acht Präludien und Fugen enthalten (was auf dem CD-Cover lesbar ist und auch hier im Titel versteckt, wenn man nachrechnet - BWV 846-853 macht 8 Stücke). Die finanziell sinnvollere Variante wäre es wohl, sich die circa 17 Euro teure Ausgabe mit Buch 1 und 2 zu kaufen.

Vor Jahren war das Wohltemperierte Klavier mein persönlicher Einstieg in die Welt der klassischen Musik. Damals erwarb ich die sehr romantisierte - wenn auch schöne - Fassung von Barenboim, welche mit vielen Tempovariationen einfach nur so dahinfließt. Gould dagegen spielt relativ langsam und im Staccato, was dem Werk sicher angemessener ist. Wer Bach und Gould mag, kommt nicht umhin diese Einspielung zu hören, wenn auch vielleicht lieber in Form einer vollständigen CD-Veröffentlichung.

Hörer die Gould nicht kennen, sollten zum Abschluss noch "gewarnt" sein: auf vielen seiner CDs ist sein Summen oft unterschwellig hörbar. Es war ein Maratotte, die, wie selbst sagte, ihm bei Üben half und die er nicht ablegte, weil er befürchtete, es würde sein Spiel verschlechtern. Viele Empfinden es als sehr störend. Ich persönlich mag es (gerade auf den Goldberg Variationen verstärkt es die emotionale Ebene des Stückes und auch die Bindung von Gould zu diesem Stück). Ich nehme es auch nur dezent war. Zusammen mit seiner Art zu spielen, ist so jede Aufnahme unverwechselbar. Andere scheinen das Spiel dadurch nicht mehr zu hören und lehnen Goulds Aufnahmen deshalb grundsätzlich ab.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cave! summ summ summ..., 26. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glenn Gould Jubilee Edition: Bach: das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 BWV 846-853 (Audio CD)
Meine Beutetochter lernt Klavier. Ich erinnere mich an meinen Musikunterricht vor zig Jahren und wie wir das Wohltemperierte Klavier rauf- und runter besprochen haben und denke mir: eine schöne Gelegenheit, ihr ein wenig Musiktheorie angedeihen zu lassen.

Partitur bestellt, schön. Dann sollte man noch eine meisterliche Einspielung haben, um an Hand der Partitur und CD das Ganze besprechen und demonstieren zu können. Ich, als interessierter Laie ohne echte Ahnung denke mir: "Nimm Gould, da kannste nix verkehrt machen, die Goldberg Variationen waren sehr schön".

CD bestellt - Amazon wie immer flott geliefert. CD eingeworfen, aufs Sofa gelegt, Bach geniessen. Dachte ich.

Aber was höre ich? Brummelt da einer rum? Hat meine Anlage einen Störsender eingefangen, Spiegelfrequenzen, was weiss ich? Ich höre Stimmen, muss ich zum Arzt?

Zum Glück nicht, den in einer anderen Rezension (der SAMMLER) steht was von Summen. Ich bin beruhigt, brauche nicht zum Arzt oder mir eine andere Anlage zu holen.

Aber wie es so aussieht eine andere CD. Denn - sorry, ausser für Sammler-Freaks und Experten ist diese CD ja wohl nix! Wenn hier einer summt, dann will ich das sein! Ich hätte halt SAMMLERS Rezensionen vorher genauer lesen sollen (beim MUSIKPROFESSOR stand nur was von Anschlaggeräuschen). Mag sein, dass ich da überempfindlich bin, aber dann hätte Gould sich auch gleich eine Chips-Tüte neben das Klavier legen können.

Fazit also: Freunde historischer Aufnahmen: greift zu! Wer einfach nur nett Bach hören will, sollte sich eine andere Platte holen.

Für mich persönlich nur einen Stern, wegen der genialen Spielweise von Gould drei, mehr aber auch nicht.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geräusche im Hintergrund, 19. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Glenn Gould Jubilee Edition: Bach: das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 BWV 846-853 (Audio CD)
Im Hintergrund lassen sich merkwürdige Geräusche in fast allen Stücken vernehmen.
Es hört sich an wie das "Mitsummen" des Spielers während der Aufnahme; sehr störend, verliert man schnell die Lust am hören.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glenn Gould ist eben Glenn Gould!, 13. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glenn Gould Jubilee Edition: Bach: das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 BWV 846-853 (Audio CD)
Wer sich Glenn Gould kauft, weiß er will und bekommt es dann auch immer.
Obwohl ich nicht so sehr auf Klavierstücken stehe, begeistert mich Glenn Gould immer wieder.
Wenn wie hier noch ein günstiger Preis lockt, kann ich nicht widerstehen.
Also, bin begeistert und gebe die max. Punktzahl!
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