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am 4. August 2007
Ein würdiger Abschluss der Settling-Accounts Quadrologie.
Ich würde allerdings davon abraten, dieses Buch zu lesen, ohne die Vorgängerbücher gelesen zu haben. Genau hierin allerdings liegt eine der Stärken dieses Buches:
Harry Turtledove hat eine alternative Zeitlinie entworfen (auch 191-Zeitlinie genannt), welche mit "How few remain" beginnt und welche mit diesem Buch (möglicherweise) ended. Ich würde das Ende mit "The Great war: Breakthroughs" oder "How few remain" vergleichen: Die Handlung des Buches ist abgeschlossen, und man könnte die Zeitlinie an dieser Stelle beenden - oder auch fortsetzen....
Besonders interessant ist das Aufeinandertreffen verschiedener Personen, welche teilweise in den letzten neun Büchern aufgebaut wurden und nun erstmalig aufeinander treffen.
So trifft 2nd Lt. Michael Pound kurz aur Dr. O'Doull aufeinander (Pound ist verwundet und wundert sich, kurz bevor die Narkose einsetzt, wieso der Arzt einenfranzösischen Akzent hat).
Und Jonathan Moss, der in beiden Kriegen Pilot und in der Zwischenkriegszeit Anwalt war, verteidigt Jefferson Pinkard - beide wurden seit der Great War Triologie beschrieben.
Cassius (beschrieben seit der American Empire Triologie) trifft kurz auf Jake Featherston, erschiesst ihn und wird damit zum Kriegshelden.
Eine weitere Stärke von Turtledove liegt in der Beschreibung von Peronen wie Featherston - der in dieser Zeitlinie in etwa Adolf Hitler entspricht - oder Pinkard, der irgendwo zwischen Rudolf Höß (Kommandant von Auschwitz) und Adolf Eichmann betrachtet werden kann. Zu Beginn der Great War Triologie werden beide als neutral bis positiv beschrieben, im Verlauf der

Zeitlinie ändern sich beide jedoch.
Zum Inhalt des Buches selber:
Die Konföderierten Staaten von Amerika verlieren den Krieg und werden vollständig annektiert. Die USA gehen davon aus, daß alles andere auf einen weiteren Krieg in 20 oder 30 Jahren hinauslaufen würde.
Deutschland - in dieser Zeitlinie unter Kaiser Wilhelm dem III mit den USA verbündet - gewinnt den Krieg in Europa. Zwar war schon vorher absehbar, daß Deutschland nicht verlieren würde, nach 5 Atombomben auf Russland (in dieser Zeitlinie unter dem Zaren), Frankreich und Großbritannien (in dieser Zeitlinie mit den Konföderierten verbündet) kommt es zum Waffenstillstand.
Großbritannien, die USA und die ehemaligen Konföderierten haben ebenfalls die Atombombe entwickelt.
Nach der Kapitualtion der Konföderierten müssen die USA gegen bewaffneten Widerstand im Süden kämpfen (zum Teil mit Geiselerschiessungen, welche in dieser Zeitlinie legal sind), es finden Prozesse gegen die Überlebenden aus der Führungsriege statt (Pinkard wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, vergleichbar mit den Nürnberger Prozessen; Clearance Potter wegen Kriegsverbrechen) und die USA müssen versuchen, beide Nationen zusammenzuführen. Die Situation der Überlebenden Farbigen im Süden wird weniger intensiv beschrieben als der Versuch der aus Kriegsgefangenschaft heimkehrenden konföderierten Veteranen, einen Neuanfang zu wagen - dies liegt allerdings in erster Linie daran, daß die meisten Farbigen Charaktere dafür nicht verwendet werden können. Cassius ist ein gefeierter kriegsheld, dessen Situation untypisch für Überlebende ist. Cinncinatus Driver ist Bürger der USA und daher ebenfalls ungeeignet. Scipio/Xerxes und seine Familie (mit Ausnahme von Cassius) sind im vorhergehenden Roman ermordet worden. Vieleicht hätte die Geschichte anhand der Widerstandsgruppe, in welcher Jonathan Moss kämpfte (er war 1942 abgeschossen worden und am Ende des vorhergehenden Romans Mitglied einer farbigen Widerstandsgruppe im Süden).

Alles in allem:
Für Fans der 191-Zeitlinie ein Muss, für Neueinsteiger würde ich "How Few Remain" oder die "Great War Triologie" (beginnend mit "American Front") empfehlen. Einem Einstieg in der "American Empire Triologie" (beginnend mit "Blood and Iron") oder der "Settling Accounts Quadrologie" (Beginnend mit "Return Engagement") würde ich eher abraten.

Auch wird ein Nichtamerikaner mit durchschnittlichen Geschichtskenntnissen einige Ironien nicht mitbekommen - wenn z.B. einer der Rodriguez-Brüder in einem unbedeutendem Ort namens Appomatox gefangen genommen wird. In unserer Zeitlinie berühmt, weil Robert E. Lee dort 1865 kapitulierte und dies als Ende des Sezessionskrieges angesehen wird; In der 191-Zeitlinie unbedeutend, da die Konföderierten Staaten den Sezessionskrieg gewonnen haben.
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