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am 20. Oktober 2007
Ein Film über das Leben von Edith Piaf. Ein Film, der schon lange überfällig war. Denn der Lebenslauf der kleinen Pariser Sängerin ist eine Geschichte, die so nur das Leben schreiben kann. Wie viel Leid, Trauer, Missgunst, Gleichgültigkeit, aber auch Glück, Erfolg und Liebe, kann ein einzelner Mensch ertragen? Wennn wir heute über das ausschweifende Leben moderner Künstler den Kopf schütteln, vergessen wir oft, dass die Zeiten sich zwar geändert haben, nicht aber die Menschen. Die Piaf wäre heutzutage ein extrovertierter Superstar der höchsten Kategorie. Mit allen Skandalen, die man sich nur vorstellen kann. Olivier Dahan zeigt uns in seinem Film -La Vie en Rose- wie es dazu kam. Die Kindheit der kleinen Edith, mit einer Mutter, die Kaffeehaussängerin war und der das Kind nur im Wege war. Einem Vater, der aus dem Krieg kam und das Kind bei seiner Mutter, die ein Bordell führte, abgab. Der es später zurück holte und mit ihm auf Wanderschaft in einem Zirkus ging. Der, genau wie die Mutter, alkoholkrank und hilflos war. Edith erfuhr von ihren Eltern nie, die Wärme und Liebe, die ein Kind braucht. Sie wurde schwer krank und blieb ihr ganzes Leben lang gesundheitlich angegriffen.

Als sie ihr Geld mit dem Singen an Straßenecken verdient, wird sie entdeckt und startet die ersten zögerlichen Karriereversuche, die mit der Ermordung ihres Förderers enden. Dann ist sie wieder bei Null. Nur Drogen und Alkohol trösten sie über ihr Dasein hinweg. Aber sie erhält eine zweite Chance und nutzt sie. Von da an hat Frankreich einen neuen Star. Die Piaf ist die Verkörperung des französischen Chanson ohne wenn und aber. Ein ganzes Land liegt ihr zu Füssen. Dabei ist die große Piaf noch immer so verletzlich wie am Anfang. Sie lebt ihr Leben mit 120prozentiger Intensität; singt, trinkt, nimmt Drogen und feiert ohne ihre Grenzen auch nur zu erahnen. Sie verliebt sich und wird vom Tod ihres Liebhabers zerbrochen. Sie stemmt sich nicht mehr gegen das Schicksal und endet todkrank, einsam und vergessen. So weit die Geschichte, aber da ist noch eine Kleinigkeit, die diese Geschichte einzigartig macht: Diese Stimme! Ein Orkan von Gefühl, Kraft und Intensität, den man niemals in diesem kleinen, zerbrechlichen Körper vermuten würde. Ein Glück und Fluch zugleich. Ediths Skandale werden in Vergessenheit geraten, aber diese Stimme? Hier vielleicht, aber in Frankreich niemals! Was zudem unglaublich ist: Der Film enthält nur einen Teil von Piafs Leben. Die ganze Geschichte würde für mehrere Filme reichen, ohne Langeweile zu erzeugen.

Marion Cotillard spielt Edith Piaf. Unvergleichlich, ergreifend und wunderbar. Wer -Liebe mich, wenn du dich traust- oder -Big Fish- gesehen hat, wird nicht glauben können, dass wir in -La Vie en Rose- die gleiche Schauspielerin sehen. Cotillard ist wandlungsfähig wie ein Chamäleon, schlüpft in Piafs Haut und lässt sie buchstäblich wieder auferstehen. Wer noch Originalaufnahmen, gerade von der kränklichen, älteren Piaf kennt, der wird jede Bewegung, jede Miene und diesen trotzigen Widerspruch gegen die Krankheit in Cotillards Spiel wiederfinden. Ein Meisterstück der Schauspielkunst. Ich würde Wetten abschließen, dass -La Vie en Rose- nicht der letzte große Film mit Marion Cotillard sein wird. Die junge Französin scheint, was ihre schauspielerische Laufbahn angeht, zu Höherem berufen.

-La Vie en Rose- ist Dokumentarkino allerhöchster Güte. Ein Film, der die 40er und 50er Jahre auch Menschen näher bringen kann, die sich eigentlich nicht dafür interessieren. Ebenso wie den Chanson, der eine Hauptrolle im Film spielt. Lassen sie sich also von Olivier Dahan in das Leben von Edith Piaf begleiten. Staunen sie, erschrecken sie, leiden und lieben sie mit ihr. Aber vor allem: Genießen sie diese Stimme, die niemals sterben wird.
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am 23. Januar 2012
Ende der 1950er Jahre, Edith Piaf auf der Bühne: sie bricht zweimal zusammen. Auf dem Krankenlager beginnt sie, über ihr Leben, ihre Musik, ihre Exzesse und ihre Liebschaften nachzudenken.

Rückblick, Frankreich 1918: in den Armenvierteln von Paris spielen Straßenkinder. Eine Polizistin verjagt sie und fordert die Mutter einer beteiligten Dreijährigen auf, sich um ihr Kind zu kümmern. Die Mutter ist eine Straßen- und Kaffeehaussängerin. Die Kleine ist die später gefeierte und unter dem Künstlernamen Edith Piaf berühmt gewordene Edith Giovanna Gassion. Der Vater Louis Gassion ist zu diesem Zeitpunkt an der Front im I. Weltkrieg. Die Mutter Ediths will von der Kleinen nicht viel wissen, sie ist ihr regelrecht im Weg. Und so gibt sie das Mädchen in die Hände ihrer (Groß-)Mutter und verlässt selbst Frankreich. Viel mehr als eine grandiose Stimme bekommt Edith von ihrer Mutter nicht mit im Leben. Als der Vater aus dem Krieg wiederkommt, findet er bei seiner Schwiegermutter ein vernachlässigtes und unterernährtes Kind vor. Selbst in der "Künstlerszene" tätig, muß er nach dem Krieg erst einmal wieder beruflich Fuß fassen. Er gibt das Mädchen bei seiner Mutter, einer Bordellchefin, ab. Dort, im Hurenhaus, lernt sie erstmals Zuwendung und so etwas wie Liebe und Obhut kennen. Die selbst am Rande der Gesellschaft stehenden Damen des Hauses vergöttern Edith. Unglücklicherweise bekommt sie in dieser Zeit eine Entzündung der Augenhornhaut und erblindet für zwei Jahre. Ihre Heilung schreibt sie der Heiligen Therese zu. Edith bleibt daraufhin Zeit ihres Lebens eine tief gläubige Frau.

Als der Vater Edith wieder abholt, nimmt er das Kind mit auf Wanderschaft - erst mit einem Zirkus und dann allein. Er tritt im Zirkus und auf der Straße als Schlangenmensch auf. Edith muß sich am Geldverdienen beteiligen und beginnt zu singen. Sie lernt schnell das harte Leben auf der Straße kennen. Dem Dasein als Straßensängerin bleibt sie auch später treu, ohne ihren Vater. Sie wird vom Kabarettbesitzer Louis Leplee entdeckt, der ihr auch erstmals den Künstlernamen "la mome piaf" - der kleine Spatz gibt.
Edith Piafs Leben mit wechselnden Bezugspersonen, Liebhabern und Ehemännern sowie einer mit zwei Jahren an Hirnhautentzündung gestorbenen Tochter - aber auch mit Ausschweifungen und Alkoholexzessen setzt sich unaufhörlich fort. Der Film beleuchtet vor allem auch das Verhältnis zu Ediths wahrscheinlich größter Liebe, dem Boxer Marcel Cerdan. Dessen Unfalltod bricht ihr seelisch endgültig das Genick.

Von der Mutter verstoßen, bei zwei Großmüttern und unter anderem im Bordell sowie beim Vater im Zirkus und auf der Straße groß geworden, bleibt sie ein seelisch zerrütteter und stets zwiespältiger Mensch - eine eigentlich arme und verkrachte Existenz mit einer wunderbaren Stimme! In späteren Jahren kommt eine schmerzhafte entzündliche Rheumaerkrankung dazu. Edith entwickelt in deren Folge auch noch eine Schmerzmittelabhängigkeit. Sie begibt sich in mehrere Entziehungstherapien und muß zudem mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Zu allem Unglück erkrankt sie auch noch an Krebs.

Das alles beleuchtet der Film in mehreren Rückblenden aus der Sicht der bald sterbenden Edith Piaf. Der Tiefpunkt ihrer Karriere war sicher ihr Zusammenbruch auf der Bühne, mit dem der Film beginnt und der im Film die Rahmenhandlung der Gegenwart darstellt. Immer wieder schweifen ihre Gedanken zurück und ziehen die Bilder ihres Lebens an ihr vorbei. Und noch einmal gelingt es ihr, sich aufzurappeln. Sie will singen, immer nur singen. Sie weiß, daß sie nur das richtig kann und liebt. In diese Zeit fällt auch der extra für sie komponierte und später zu ihrem größten Hit werdende Chanson "Milord".
Und so tritt sie in der Schlußszene des Film noch einmal auf, gebeugt vom Rheuma, gezeichnet durch ihren Lebenswandel, schwach, zierlich, die Lippen knallrot geschminkt - eigentlich in diesem Zustand eine groteske und tragische Erscheinung. Sie singt "Non, je ne regrette rien."

1963, im Alter von 47 Jahren stirbt "la mome piaf."

Der Film ist schonungslos und tragisch - so wie das Leben der Edith Piaf war. Ein Märchen war ihre Karriere keinesfalls! Ein Film, der den Zuschauer am Ende erst einmal sprachlos zurück lässt ....
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In diesem schönen, aber sehr traurigen Film wird das Leben der Sängerin Edith Piaf ( Marion Cotilard) dargestellt.
Gezeigt wird deren Kindheit in bitterster Not. Piaf wächst in einem Bordell auf und zieht später mit ihrem Vater, einem Artisten, durch die Straßen von Paris, wo er seine Kunststücke vorführt. Bittend hält das Mädchen den Hut auf.
Das Komödiantenkind beginnt auf besagten Straßen zu singen. Die Stimme dieser kleinen Person ist unglaublich stark, voller Kraft, vielleicht, weil sie sich durch schlimmstes Milieu durchboxen musste.
Während des gesamten Films werden Ihre Chansons gespielt. Das ist übrigens sehr beeindruckend.
Von der Straße holt sie Louis Leplee( Gerard Depardieu). Sie debütiert in einer Revue von Maurice Chevalier. Zu diesem Zeitpunkt spricht sie noch die Sprache der Gosse und wirkt extrem unbürgerlich. Ihr " Legionär " öffnet die Herzen der Zuhörer und ebnet den Weg zum Erfolg. Sie verändert ihr Äußeres, auch das ist im Film hervorragend dargestellt. Nun wirkt sehr attraktiv, ihr Habitus aber lässt erkennen, dass sie unendlich zerrissen ist.
Bei Bühnenauftritten ist sie stets sehr aufgeregt, exzentrisch. Der Tross um sie herum muss sie oft wie ein Kind beruhigen.
Piaf wird im Film tatsächlich ein bisschen wie ein Kind, das man beschützen muss, gezeigt und so kommt man in der filmischen Darstellung der Realität ganz nahe. Es geht nicht um ihre Kleinwüchsigkeit, sondern um die Fehlentwicklungen in ihrer Persönlichkeit, aufgrund ihrer schrecklichen Kindheit. Diese Frau hatte keine Gelegenheit zu reifen. Genau das wird im Film herausgearbeitet.
Die Sängerin liebt die Liebe. Das macht die Piaf ungeheuer sympathisch und sie ist verzweifelt als ihre große Liebe, ein verheirateter Boxer, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt.
Ihr bleibt die Musik und sie verausgabt sich beim Singen immer mehr. Ihre gewaltige, tragisch angehauchte Stimme begeistert ihre Zuhörer mit Liedern wie " La vie en rose" oder " Mylord". Piaf gönnt sich keine Ruhe , pumpt sich geradezu selbstmörderisch körperlich aus und stirbt früh.
Zwischen den einzelnen Filmsequenzen wird immer wieder das frühe Ende der Sängerin eingeblendet. Sie wurde nur 48 Jahre alt! Das Leben auf der Straße in frühster Kindheit hatte Rheuma zur Folge. Im Film wirkt Edith Piaf zum Schluss wie eine Greisin.
Ihre Lieder sind für die Ewigkeit. Sie sind und bleiben der musikalische Ausdruck der Stadt der Liebe. Diese Chansons sind gewissermaßen das Synonym für Paris.

Die Bild- und die Tonqualität sind bestens!

Empfehlenswert!
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am 5. Oktober 2007
... man kann sagen was man will - die Lücken des Scripts werden durch die Kamera, den Schnitt, die Inszenierung und vor allem durch die Leistung von Marion Cotillard mehr als ausgeglichen. Dass die deutsche Synchronfassung mit dem Original nicht mithalten kann, sei verziehen (Synchronstimmen wie Hannelore Schroth in 'Wer hat Angst vor Virginia Woolf' oder 'Das Mädchen Irma la Douce' gibt es leider nicht mehr).

Tipp: man sollte sich die Kernsequenzen nochmals im französischen Original 'anhören' ... es lohnt sich und zeigt das Einfühlungsvermögen der Hauptdarstellerin. Ich bin mal gespannt auf die Bekanntgabe der Nominierungen für die Academy Awards 2008 - Actress in a Leading Role?!

Empfehlenswertes, schonungsloses und großes 5-Sterne-Kino.
11 Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2007
einmalig die schauspielerisch sehr gefühlvoll intensive Leistung der Hauptdarstellerin.Leben und Liebe der Piaff die bis ins "Mark" geht.
Man muss den großen Schmerz aber ertragen können.Wenn man Ihn verstanden hat, ist dies insgesamt jedoch nur sehr schwer möglich.Besonders wertvoll!
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Édith Piafs Leben als biografische Verfilmung! Darauf haben wir alle gewartet, ob man nun Piaf-Fan ist oder nicht: Diesen Streifen muss man gesehen haben. Er beschreibt das knallharte Leben an dem Beispiel dieser großartigen und unvergessenen Chanson-Sängerin von Kindesbeinen an im Bordell ihrer Großmutter, über ihre Jugend und ihre erfolgheischenden Versuche Sängerin zu sein und dabei entdeckt zu werden, bis hin zu ihrem viel zu frühen Tod 1963. Piafs Drogenabhängigkeit, ihre öfteren Zusammenbrüche und ihr dennoch starker Wille für die Musik zu leben und sie als ein Mittel zu nehmen die innere Gefühlswelt dem Zuhörer auseinanderzusetzen und nahe zu bringen, insbesondere der Tod ihres Lebensgefährten Marcel Cerdan und der damit verbundene Absturz Piafs, all dies verkörpert dieser Film und er tut es auf so unglaublich gute Weise, dass man meinen könnte Marion Cotillard sei die echte Édith Piaf. Der Film hat nicht umsonst zwei Oscars für die beste Maske und die beste Hauptdarstellerin bekommen. Wenn man diesen Film gesehen hat, kann es nicht sein, dass man nicht im Mindesten berührt wäre: falls Cotillard oder Piafs Lebensweg nicht überzeugen sollten in ihrer Tragik, dann bleibt letztendlich noch die Musik, die im Herzen Frankreichs immer lebendig sein wird, besonders um Paris herum. Piaf gehört zu Paris wie der Eiffelturm als Wahrzeichen, ohne sie ist diese Stadt undenkbar, sie ist ein monumentaler Meilenstein für die Musik dort als auch für die Repräsentation dieser Metropole. Piafs Stimmgewalt, ihre Texte (wenn man sie versteht), ihre Melodien und insbesondere die autobiografischen Züge, die sie in ihre Lieder miteinbringt, machen sie zu einer Göttin der französischen Chanson.

Der Film verdient gar mehr als 5 Sterne, da er so sehr dramatisch und tragisch ist, wie man es nur von hochkarätigen Spielfilm-Dramas kennt, und dies ist eines davon! Es ist wirklich die Königsklasse und Quintessenz dieses Genres in der Filmwelt! Ich empfehle zuletzt noch, wenn man französisch versteht, den Film in dieser Originalsprache zu schauen, er ist viel überzeugender als die deutsche Synchronisation, nichtsdestotrotz bleibt der Film so oder so herausragend.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 3. September 2007
Die Lebensgeschichte der als "Spatz von Paris" bekannten Edith Piaf hat einfach alles, was es für ein großes Filmdrama braucht:
eine sehr schwere und unglückliche Kindheit ( aufgewachsen im Bordell der Großmutter ), ein Leben in der Gosse, die anfänglichen mühsamen Schritte auf kleinen Pariser Bühnen, die ersten Erfolge, Zusammenbrüche und Exzesse, viele Affären und natürlich die eine große, unerfüllte Liebe ...

Regisseur O.Dahan hat daraus einen großen, wunderbaren Film gemacht ,voller Leidenschaften, Emotionen - und natürlich viel, viel Musik!

Die Hauptdarstellerin Marion Cotillard ( bekannt aus "Ein gutes Jahr" und "Mathilde/Eine große Liebe" ) spielt nicht Edith Piaf - sie ist Edith Piaf!

Schauen Sie sich diesen großartigen Film an, sie werden es nicht bereuen!
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am 11. Oktober 2007
Ein unerwartet düsterer, trauriger, langer, intensiver und schöner Film, der mich sehr bewegt hat. Edith Piaf, beeindruckend verkörpert von der mir vorher absolut unbekannten Marion Cotillard. Wie so oft gilt: Man sollte, sofern man die Sprache einigermaßen beherrscht, besser die Originalfassung sehen. Die vielen Chansons (natürlich Piaf-Originalaufnahmen), das Gossenmilieu der Herkunft von "la Môme", die ganze Stimmung der Dreißiger bis Sechziger Jahre in Frankreich sollte man als Einheit erleben. Nicht zuletzt macht das Timbre und der Charakter der Sprechstimme von Frau Cotillard einiges von der Faszination dieses Films aus. Da reicht die deutsche Synchronisation bei weitem nicht heran.
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am 2. Januar 2008
... der einen sehr berührt.

Das Wesen der Edith Piaf wird wundervoll zur Leinwand getragen und lässt Einblick gewähren in das, was vielleicht ihr Leben gewesen sein mag - wer weiß dies schon so genau? Edith Piaf war eine offensichtlich sehr interessante Persönlichkeit, die trotz ihrer Rauheit und derben Person verstand, die wundervollste Sängerin der Welt zu sein.

Der Film ist wundervoll gemacht und hat eine unglaublich realistische Plastik, die trotz der Unreinheit wunderschön ist. Die Schauspieler sind Erster Klasse, sehr beeindruckend und originell. Kein Hollywood-Filmchen zum Angucken und Einschlafen, sondern ein zum Denken anregender IQ-Erhöher, der viel Eindruck hinterlässt... und einen vielleicht sogar etwas verändert.
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Édith Piafs Leben als biografische Verfilmung! Darauf haben wir alle gewartet, ob man nun Piaf-Fan ist oder nicht: Diesen Streifen muss man gesehen haben. Er beschreibt das knallharte Leben an dem Beispiel dieser großartigen und unvergessenen Chanson-Sängerin von Kindesbeinen an im Bordell ihrer Großmutter, über ihre Jugend und ihre erfolgheischenden Versuche Sängerin zu sein und dabei entdeckt zu werden, bis hin zu ihrem viel zu frühen Tod 1963. Piafs Drogenabhängigkeit, ihre öfteren Zusammenbrüche und ihr dennoch starker Wille für die Musik zu leben und sie als ein Mittel zu nehmen die innere Gefühlswelt dem Zuhörer auseinanderzusetzen und nahe zu bringen, insbesondere der Tod ihres Lebensgefährten Marcel Cerdan und der damit verbundene Absturz Piafs, all dies verkörpert dieser Film und er tut es auf so unglaublich gute Weise, dass man meinen könnte Marion Cotillard sei die echte Édith Piaf. Der Film hat nicht umsonst zwei Oscars für die beste Maske und die beste Hauptdarstellerin bekommen. Wenn man diesen Film gesehen hat, kann es nicht sein, dass man nicht im Mindesten berührt wäre: falls Cotillard oder Piafs Lebensweg nicht überzeugen sollten in ihrer Tragik, dann bleibt letztendlich noch die Musik, die im Herzen Frankreichs immer lebendig sein wird, besonders um Paris herum. Piaf gehört zu Paris wie der Eiffelturm als Wahrzeichen, ohne sie ist diese Stadt undenkbar, sie ist ein monumentaler Meilenstein für die Musik dort als auch für die Repräsentation dieser Metropole. Piafs Stimmgewalt, ihre Texte (wenn man sie versteht), ihre Melodien und insbesondere die autobiografischen Züge, die sie in ihre Lieder miteinbringt, machen sie zu einer Göttin der französischen Chanson.

Der Film verdient gar mehr als 5 Sterne, da er so sehr dramatisch und tragisch ist, wie man es nur von hochkarätigen Spielfilm-Dramas kennt, und dies ist eines davon! Es ist wirklich die Königsklasse und Quintessenz dieses Genres in der Filmwelt! Ich empfehle zuletzt noch, wenn man französisch versteht, denn Film in dieser Originalsprache zu schauen, er ist viel überzeugender als die deutsche Synchronisation, nichtsdestotrotz bleibt der Film so oder so herausragend.

~Bücher-Liebhaberin~
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