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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marion Cotillard spielt Edith Piaf! Ein unvergessliches Erlebnis!
Ein Film über das Leben von Edith Piaf. Ein Film, der schon lange überfällig war. Denn der Lebenslauf der kleinen Pariser Sängerin ist eine Geschichte, die so nur das Leben schreiben kann. Wie viel Leid, Trauer, Missgunst, Gleichgültigkeit, aber auch Glück, Erfolg und Liebe, kann ein einzelner Mensch ertragen? Wennn wir heute über das...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2007 von Thomas Knackstedt

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glücksgriff Marion Cottilard
Edith Piaf oder wie sie von den Franzosen liebevoll "La Mome" genannt wird: Hier ist der Film über ihre bewegtes Leben, die Stationen des Kindes Edith bis zum grossen Star, wo sich ihr Leben sehr stark auf den Bühnen und in schummrigen Garderoben abspielt, eine facettenreiche Lebensgeschichte, bei der am Ende schwere gesundheitliche Probleme stehen...
Veröffentlicht am 11. September 2008 von Ray


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegender Film, der mehr Fragen hinterläßt als antwortet!, 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Edith Piaf (Marion Cotillard), geboren als Édith Gassion im Dezember 1915 in Paris, wuchs in sehr armen Verhältnissen auf. Die Mutter, selbst eine Sängerin, die sich selbst kaum über Wasser halten konnte, brachte das kleine Mädchen zu ihrer Mutter, die sie selbst kaum versorgen konnte. So verhungerte das Mädchen fast, bis ihr Vater, ein Zirkusartist, sie zu seiner eigenen Mutter brachte. Sie besaß ein Bordell und konnte ein kleines Mädchen gerade nicht gebrauchen.

Doch die Huren gaben ihr ein Zuhause, liebevolle Zuwendung und schenkten ihr eine kurze Zeit Liebe und Familie. Als der Vater sie wieder zu sich nahm, lernt sie das harte Leben auf der Straße kennen. Erst, als sie mit 10 Jahren begann, auf der Straße zu singen, erkannte ihr Vater, welchen Wert sie hatte. Edith Piaf verließ ihren Vater bald wieder und sang in den Pariser Straßen für ein paar Münzen. Eines Tages kommt Louis Leplée (Gérard Depardieu) vorbei und nimmt sie in sein Abendprogramm mit auf. Edith erkennt nur zaghaft das Potential, was sie mit dieser Möglichkeit machen kann.

Doch durch Leplée lernt sie weitere bedeutende Musiker kennen, unter anderem den Komponisten Raymond Asso (Marc Barbé). Er macht aus ihr einen Bühnenstar. Doch nicht nur der Erfolg steigt stetig, auch ihr exzessives Leben, ihre Launenhaftigkeit und ihr schlechter Gesundheitsheitszustand! Im Grunde ist sie immer noch ein kleines Kind, das sich nach Liebe und Zuwendung sehnt, welches aber auch nicht in der Lage ist, diese anzunehmen, bis sie den Boxer Marcel Cerdan (Jean-Pierre Martins) kennen lernt. Doch auch diese Liebe ist nicht von Ewigkeit.

Ihr Gesundheitszustand verbietet es ihr zum Schluß, auf der Bühne zu stehen, doch noch einmal 1960 muss sie singen, ihr größter Hit "Non, je ne regrette rien". Und danach muss die Welt von einem außergewöhnlichen Menschen Abschied nehmen!

Mein Fazit: Ein bewegender Film, der mehr Fragen hinterläßt als antwortet!

Wer war diese Person? Das habe ich mich schon im Vorfeld gefragt, bevor ich mir diesen Film ansah. Und ich muss sagen, das ich gut daran getan habe, mir bei Wikipedia wenigstens eine Kurzbiografie dieser Sängerin durchzulesen. Ohne diese Informationen hätte ich den Film nicht so gut verstehen können. Obwohl Marion Cotillard zurecht den Oscar bekommen hat für diese grandiose schauspielerische Leistung, kommt nicht alles wirklich gut rüber, was im Leben dieser Sängerin passiert ist. Die Zeitsprünge sind dafür zur häufig und zu verwirrend!

So wird auf ihre Liebschaften oder auf ihre Krankheit nicht wirklich eingegangen. Man weiß zwar, das sie krank ist, aber was sie genau hat, erfährt man einfach nicht. Ebenso kommt erst am Schluß heraus, das sie bereits 1933 ein Kind zur Welt gebracht hat und dieses kurze Zeit später an Hirnhautentzündung starb.

Auch wird im Film stets ein Tross an Menschen um Èdith Piaf gezeigt, aber es wird nie deutlich, welche Rolle oder überhaupt welchen Namen diese Personen in ihrem Leben hatten. Der Film dreht sich voll und ganz um die Sängerin, die mit ihrer Gossensprache und ihrem teils kindischen Benehmen nie wirklich gelernt hat, ihre harte Kindheit zu vergessen und den Ruhm zu genießen. Sie ist im Grunde nie erwachsen geworden.

Der Film lebt von der Musik. Die Atmophäre des Paris' im 20.ten Jahrhunderts mit dem Chanson kommt voll und ganz rüber, die derbe Lebensart und die rauhen Sitten auf der Straße kann man fast mit den Händen greifen. Ob Marion Cotillard selbst gesungen hat, weiß ich nicht so genau. Wenn ja, hat sie es bravourös gemeistert. Auch der Wandel vom Straßenmädchen zum Bühnenstar ist ihr absolut gelungen.

Der Film ist, wie der Chanson selbst ist: Voller Traurigkeit im Herzen und als dessen sollte man ihn auch sehen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einsam von Anfang bis zum Ende, 10. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Eine grandiose Verfilmung des Lebens von Edith Piaf. Begonnen in der Armut der Wirtschaftskrise in Europa. Die Stimme ihrer Mutter geerbt. Zeitweilig im Bordell aufgewachsen und endlich Herzenswärme erfahren. Von ihrer Mutter getrennt. Mit Ihrem Vater, der Schausteller ist, durch Frankreich getingelt. Eines Tages entdeckt, doch noch immer abhängig von Ihren "Zuhältern". Doch dann schafft sie den Durchbruch und erlebt den Rausch des Berühmtseins, der Anerkennung, Ihrer Wirkung durch Ihre Stimme. Sie bleibt Mensch, wenn auch ein sehr exzentrischer und selbstbewusster - ein Künstler der lebt. Das Einziges, das Ihr Wert und geliebt ist, ist Ihr Publikum, Ihre Musik.

Fazit: genialer Film, der dem wahrscheinlichen Leben sehr nahe kommt. Es bedarf eines hohen Einsatzes um in der ersten Reihe zu stehen. Geniale Musik und super Stimme die vom Herzen getragen wird und verzaubert.
Sehr empfehlenswert!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen stichwortartig, wie der film..., 16. September 2007
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
auch wenn einige wichtige stationen im leben der piaf fehlen, so ist dieser film doch sehr für jene zu empfehlen, die sich einen gesamteindruck vom spatz von paris machen wollen...
...keine 5 sterne, weil doch irgendwie eine unpersönliche, von außen betrachtende atmosphäre vorherrscht; wir sehen edith mit unseren augen, der blick in sie bleibt uns manchmal verwährt...
vielleicht hätte man den film 4 stunden lang machen sollen, um die geschehnisse besser auf den seher wirken lassen zu können...

ergo:
und doch ein sehr berührender, sehenswerter film über eine unvergessene, große persönlichkeit des chansons
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glücksgriff Marion Cottilard, 11. September 2008
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Edith Piaf oder wie sie von den Franzosen liebevoll "La Mome" genannt wird: Hier ist der Film über ihre bewegtes Leben, die Stationen des Kindes Edith bis zum grossen Star, wo sich ihr Leben sehr stark auf den Bühnen und in schummrigen Garderoben abspielt, eine facettenreiche Lebensgeschichte, bei der am Ende schwere gesundheitliche Probleme stehen. Hervorgerufen durch verheerende Schicksalsschläge. In dieser Lebensphase wird das Suchtverhalten um eine Variante reicher: Neben dem Alkohol und der Sucht einen Auftritt als einziges Lebenselixir zu begreifen, kommt ein ausgeprägter sich steigernder Medikamentenmissbrauch dazu. Am Ende ihres kurzen Lebens (sie stirbt 1963 im Alter von 48 Jahren) sieht sie wie eine Greisin aus. Kurz vor dem Tod startete sie eine ganze Reihe von "Comebacks", die nicht selten mit dem grossen Zusammenbruch auf der Bühne endeten.
Soweit so gut. Der französische Director Olivier Dahan ist natürlich sehr authentisch, muss er ja auch: Die Franzosen kennen ihre La Mome und deren Lebensgeschichte in- und auswendig und er wäre gescheitert, wenn er konfabuliert hätte.
Er erzählt seine Geschichte nicht chronologisch oder linear, sondern die Rückblenden, die er wählt sind chaotisch angeordnet und geben der Inszenierung einen etwas verschachtelten Charakter. Es geht dem Regisseur vor allem die Gefühlswelt seiner Figur plausibel zu machen.
Mit dem Glücksgriff Marion Cottilard gelingt ihm sogar ein bisschen mehr, denn ihre Schauspielerleistung (vor allem die Gesten und der Gesichtsausdruck) ist natürlich schon sehr bemerkenswert, es gelingt ihr glaubwürdig diese Figur Edith Piaf in einer Zeitspanne von mehr als 30 Jahren, also sowohl als junges Mädchen als auch als alternde Diva, sehr beeindruckend darzustellen. Sozusagen alle Facetten vom prolligen Mädchen aus dem Milieu, zur gefeierten, aber verletzlichen Diva bis hin zum persönlichen Verfall.
Manche ihrer Szenen sind so beeindruckend, der Schauspielerin gelingt es mit einer enormen Ausdrucksstärke Schwächen des Drehbuchs, die eigentlich wenig Raum für die grosse Schauspielkunst im Dialog zulassen, mit der einen oder anderen Momentaufnahme für die Ewigkeit mehr als wettzumachen.
Was mich allerdings sehr irritiert hat, war die schludderige Art wie die Macher des Films das Thema "Soundtrack" realisiert haben.
Ich kenne Musikerbios, da wird einfach die Originalstimme genommen. Die einfachste Art. Etwas schwerer wird es dann, wenn die Macher das Risiko eingehen, den Sound komplett neu einzuspielen, als gelungenes Beispiel fällt mir "Walk the line" ein, da haben ja sogar die Darsteller die alten Cash und Carter Songs gesungen und es hat nach einer kurzen Irritation (weil diese Originale ja auch heilige Kühe sind) für meine Begriffe blendend funktioniert, ja mehr noch: Es hat sogar das Vergnügen an dieser Musikerbiographie enorm gesteigert.
In "La vie en Rose" musste man beide Möglichkeiten wahrnehmen, wahrscheinlich weil manche alte Aufnahme der Piaf für eine digitale Filmaufbereitung aufgrund der Rauschpegel nicht gut tauglich ist, deshalb wurde nur teilweise auf die Originalaufnahmen der Piaf zurückgegriffen. Gleich oft höre ich auch Aufnahmen von Studiosängerinnen, die m.E. ganz ganz schlecht im Vergleich zur Originalstimme abschneiden, auch wenn diese Damen "Profisängerinnen" sind, die extra für diesen Film gecastet wurden - sie imitieren die Piaf. Es fehlt bei diesen Einspielungen aber genau das, was die Piaf berühmt machte, diese Seele in der Stimme...manche Neueinspielung klang sogar sehr enervierend. Mich hat es leider sehr irritiert und es hat mir stellenweise den Genuss an diesem Film verdorben, denn es wird dann auch nicht so recht klar, warum die Piaf auf der Strasse entdeckt wurde und sofort ins Studio eingeladen wird..
Ein zweiter Kritikpunkt bezieht sich auf die Machart des Films, der viel "französisches Flair" transportieren will, aber stellenweise auch leider in die 08/15- Hollywood-Filmbiographie Falle tappt. Das Milieu, in dem wir Edith Piaf zuschauen wirkt stellenweise sehr künstlich entworfen.
Es wurde hier halt auch erfolgsorientiert auf den amerikanischen Markt geschielt und diese Rechung ging ja bestens auf, wie wir seit der Oscarverleihung wissen.
Mein Fazit: Ich bin gleichermassen beeindruckt wie auch enttäuscht.
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Non, je ne regrette rien, 6. September 2007
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Dieser Film ist ergreifend. Ganz grosses Kino. Er zeichnet sich durch eine Authentizität aus, die ihres gleichen sucht. Die Lebensgeschichte einer aussergewöhnlichen Frau - mit all ihren Höhen und Tiefen. Sehenswert und beeindruckend. Mich hat er nachdenklich gestimmt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Uneingeschränkt empfehlenswert
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine (aal)glatte franz. Inszenierung, die sehr amerikanisch wirkt!, 17. September 2007
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Eine gute Biografie, doch bin ich kein Piaf-Experte; kenne nur ihr Leben aus Illustrierten und Fernsehen, sowie natürlich ihre bekanntesten Lieder.
Der Film, ohne Kanten inszeniert (also amerikanisch glatt), sowie die Darstellerin der Piaf sind exzellent. Trotzdem konnte mich der Film nicht richtig überzeugen. Mir war er 15 Minuten zu lang und das Leben der letzten Jahre wirkt nur reizvoll durch die dauernden Rückblenden. Als Piaf-Leihe hätte mich die Zeit des Krieges auch interessiert, die aber fast völlig ausgeblendet wird. Auch die plötzliche Heirat nach dem Tod ihres vergötternden Boxers war mir zu abrupt gewählt.
Die Ausstattung und Details sind hingegen wieder KLASSE.

Fazit: Der Film ist unterhaltsam und setzt einen sehr hohen Anspruch an sich selbst, dass er dabei manchmal über seine eigenen Beine stolpert.

3 Sterne für den Normalzuschauer
4 Sterne für den Piaf-Interessierten
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drama, Exzess und Musik vom Feinsten - Piafs kummervolles Leben und ihr Werk, 4. Mai 2011
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hérimoncourt, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: La môme [FR Import] (DVD)
Édith Piafs Leben als biografische Verfilmung! Darauf haben wir alle gewartet, ob man nun Piaf-Fan ist oder nicht: Diesen Streifen muss man gesehen haben. Er beschreibt das knallharte Leben an dem Beispiel dieser großartigen und unvergessenen Chanson-Sängerin von Kindesbeinen an im Bordell ihrer Großmutter, über ihre Jugend und ihre erfolgheischenden Versuche Sängerin zu sein und dabei entdeckt zu werden, bis hin zu ihrem viel zu frühen Tod 1963. Piafs Drogenabhängigkeit, ihre öfteren Zusammenbrüche und ihr dennoch starker Wille für die Musik zu leben und sie als ein Mittel zu nehmen die innere Gefühlswelt dem Zuhörer auseinanderzusetzen und nahe zu bringen, insbesondere der Tod ihres Lebensgefährten Marcel Cerdan und der damit verbundene Absturz Piafs, all dies verkörpert dieser Film und er tut es auf so unglaublich gute Weise, dass man meinen könnte Marion Cotillard sei die echte Édith Piaf. Der Film hat nicht umsonst zwei Oscars für die beste Maske und die beste Hauptdarstellerin bekommen. Wenn man diesen Film gesehen hat, kann es nicht sein, dass man nicht im Mindesten berührt wäre: falls Cotillard oder Piafs Lebensweg nicht überzeugen sollten in ihrer Tragik, dann bleibt letztendlich noch die Musik, die im Herzen Frankreichs immer lebendig sein wird, besonders um Paris herum. Piaf gehört zu Paris wie der Eiffelturm als Wahrzeichen, ohne sie ist diese Stadt undenkbar, sie ist ein monumentaler Meilenstein für die Musik dort als auch für die Repräsentation dieser Metropole. Piafs Stimmgewalt, ihre Texte (wenn man sie versteht), ihre Melodien und insbesondere die autobiografischen Züge, die sie in ihre Lieder miteinbringt, machen sie zu einer Göttin der französischen Chanson.

Der Film verdient gar mehr als 5 Sterne, da er so sehr dramatisch und tragisch ist, wie man es nur von hochkarätigen Spielfilm-Dramas kennt, und dies ist eines davon! Es ist wirklich die Königsklasse und Quintessenz dieses Genres in der Filmwelt! Ich empfehle zuletzt noch, wenn man französisch versteht, denn Film in dieser Originalsprache zu schauen, er ist viel überzeugender als die deutsche Synchronisation, nichtsdestotrotz bleibt der Film so oder so herausragend.

~Bücher-Liebhaberin~
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traurig und düster - und dennoch gibt es nichts zu bereuen?, 5. August 2008
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Sieht ein Menschenleben von außen und aus zeitlicher Entfernung betrachtet anders aus als für den, der es erlebt hat? Projizieren wir nicht unsere Vorstellungen in eine für uns eigentlich fremde Welt? Und wenn wir auf unser Leben zurückblicken, überwiegen dann nicht meistens die guten Erinnerungen?

Dieser Film schildert uns das Leben der Edith Piaf als ein Reigen düsterer Ereignisse. Als Kind von der Mutter im Stich gelassen und von den Huren der Großmutter liebevoll aufgenommen, wird sie von dort durch den aus dem Krieg zurückgekehrten Vater wieder weggerissen. Es bleibt ihr nur noch ein Leben im Zirkuswagen und später auf der Straße. Dort ist ihr schon als Heranwachsende der Alkohol ein treuer Begleiter. Selbst als sie durch Menschen, die ihr Gesangstalent erkennen, von der Straße weggeholt wird, zieht sie das Unglück immer wieder scheinbar an. Ihr verheirateter Geliebter stirbt bei einem Flugzeugabsturz als sie ihn zu sich ruft. Davon erholt sich die schon seelisch und körperlich geschwächte Piaf nie wieder. Und weil sie ihrem Körper auch weiter viel zu viel zumutet, häufen sich die Zusammenbrüche und kulminieren bald darauf in einem viel zu frühen Tod.

Wollen wir dem Film glauben, dann hatte die Piaf nie die Chance zu der Kraft und Stärke zu gelangen, die sie wirklich gebraucht hätte um glücklich zu werden.

Ob sie selbst ihr Leben genauso freudlos und düster gesehen hat, wie uns das dieser Film erzählt, wissen wir natürlich nicht. Marion Cotillard spielt die Piaf meisterhaft und unglaublich intensiv. Genauso meisterhaft sind die Details dieses Filmes wie Maske, Kostüme, Musik und Kulisse technisch umgesetzt. Als Ganzes aber hält der Film dieses Niveau leider nicht. Daran ist wohl Regisseur Dahan schuld. Während es in anderen Filmen gelingt, Düsternis, Armut, Elend und Traurigkeit durch eine eindringliche Bildersprache und eine langsame und intensive Kameraführung auf den Zuschauer wirken zu lassen, werden wir hier leider durch wilde Schnitte, schnelle Bildfolgen und vor allem durch ständige unchronologische Rückblenden eher verwirrt als mitgenommen. Es mag sein, dass diese Art gerade der neuste Regietrend ist, dem man sich nicht entziehen zu können glaubt. Er ist aber wohl eher für Actionthriller und Krimis passend. Will man jedoch dem Zuschauer ein bewegendes und sehr trauriges Schicksal nahe bringen, dann sind dieses Tempo und ein zeitliches Wirrwarr eher störend.

Was bleibt, ist die großartig spielende Marion Cotillard, der es trotz der verspielten Regie gelingt, uns das traurige Schicksal der Edith Piaf mit einer Überzeugungskraft darzustellen, dass wir glauben, sie sei wirklich die Piaf selbst.

Die DVD ist technisch gut, das Bonusmaterial interessant und die Eingangswerbung für einen anderen Film ärgerlich.

Fazit.
Ein sehenswerter Film mit einer unglaublich guten Hauptdarstellerin und einer leider etwas schwächeren Regieleistung
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Auferstehung der Piaf !, 24. Juli 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Wer diesen Film im Kino gesehen hat wird mir zustimmen - eines der großen Meisterwerke des laufenden Kinojahres. Tolle schauspielerische Leistungen machten es erst möglich! Ein Loblied auf Marion Cotillard und auch ein Dankeschön für soviel Realismus! Der Mythos lebt weiter!
Also kaufen und staunen!
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unnötig kompliziert - gut gespielt, 6. April 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La Vie en Rose (DVD)
Schauspielerisch sicher sehenswert. Aber die Biographie so zu zerhacken und unnötig viele Zeitsprünge zu machen tut dem Ganzen nicht gut. Da wäre weniger mehr gewesen. Oder eben etwas chronologischer. Zieht sich insgesamt etwas in die Länge. Ich war enttäuscht. Schade: tolle Frau (sowohl "Vorlage" als auch "Duplikat"), tolle Musik, ernste Umsetzung, alle Voraussetzungen waren da. Aber kein überzeugendes Ergebnis.
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La Vie en Rose
La Vie en Rose von Marion Cotillard (DVD - 2007)
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