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Nicht neu, aber gut
Wer behauptet, die Wombats hätten mit ihrem Album die Musik neu erfunden, leidet definitiv unter Realitätsverlust. Der gesamte Inhalt dieser CD ist schon irgendwann vorher bei einer x-beliebigen anderen Indie-Band aufgetaucht, worin ja momentan scheinbar das Problem aller diesjährigen Newcomer-Bands zu liegen scheint (siehe The View). Dennoch ist dieses Album einfach nur...
Vor 23 Monaten von Nils Engemann veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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23 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Ich glaub, ich werd zu alt für den Scheiß"
Danny Glover's berühmtes "Lethal Weapon"-Zitat kam mir unweigerlich in den Sinn, als ich mir das Debüt der britischen Wombats angehört hab. A Guide to Love, Loss and Desperation" ist sicher kein schlechtes Debüt und irgendwie haben die Jungs auch was auf den Kasten und sind voll lustig und voll britisch und so. Aber nach fast 4 Jahren ununterbrochener...
Veröffentlicht am 16. November 2007 von Norman Fleischer
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nicht neu, aber gut, 8. Dezember 2007
Wer behauptet, die Wombats hätten mit ihrem Album die Musik neu erfunden, leidet definitiv unter Realitätsverlust. Der gesamte Inhalt dieser CD ist schon irgendwann vorher bei einer x-beliebigen anderen Indie-Band aufgetaucht, worin ja momentan scheinbar das Problem aller diesjährigen Newcomer-Bands zu liegen scheint (siehe The View). Dennoch ist dieses Album einfach nur gut, weil fast jeder Titel der Platte einen Ohrwurm garantiert. Die besten Songs des Albums sind "Kill the Director", "Moving to New York" und besonders "Let's dance to Joy Division" mit seinem amüsanten Songzitat. Die Songs variieren sehr stark, auf einen schnelleren Track kommt ein langsamerer, dazwischen auch Mal ein Soundexperiment wie "Little Miss Pipedream", das man einfach gehört haben muss. Auch wenn der Sänger aus meiner Sicht nicht die tollste Stimme hat, da sie mich zu sehr an Death Cab for Cutie erinnert, werde ich den Gesang einfach nicht Leid, weil er zwar eigentlich eher langsam ist und so einen Kontrast zu den fast punkigen Drums ergibt, was den Songs aber noch mal das gewisse Etwas gibt.
Kurzum:
Texte --> witzig / schön
Musik --> unoriginell, aber spitze
Meine einzigen Kritikpunkte sind, dass das Intro, ein furchtbares A-Cappella-Stück, mich beim Probehören beinah vergrault hätte, obwohl der Rest der CD mir ja doch gefällt. Und außerdem stimmt es wirklich, dass in fast allen Songs in irgendeiner Form ein "Woo-hoo" vorkommt, was ja eigentlich mehr so dem Niveau von Simple Plan und Konsorten entspricht.
Fazit: Wer die Pigeon Detectives gut findet, sollte sich erstmal das Album der Wombats holen.
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23 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Ich glaub, ich werd zu alt für den Scheiß", 16. November 2007
Danny Glover's berühmtes "Lethal Weapon"-Zitat kam mir unweigerlich in den Sinn, als ich mir das Debüt der britischen Wombats angehört hab. A Guide to Love, Loss and Desperation" ist sicher kein schlechtes Debüt und irgendwie haben die Jungs auch was auf den Kasten und sind voll lustig und voll britisch und so. Aber nach fast 4 Jahren ununterbrochener Indie-Rock-Beschallung aus dem UK hat sich zumindest bei mir ein gewisser Grad an Übersättigung eingestellt. Und dabei hab ich ja nicht mal was gegen neue Musik. Da ist mir das Genre und der Hype darum auch relativ egal. The Wombats erfinden das Rad nicht wirklich neu. Gut, das haben Franz Ferdinand 2004 auch nicht wirklich gemacht, aber ist ja egal. Musikalisch ist das Debüt der Wombats halt einfach nur normal. Da ist nichts aufregendes, neues dabei. Nichts, was man in der Form nicht schon auf nem Album von all den anderen Bands der letzten Jahre gehört hat. Und wenn, dann hat man es meist besser gehört, weil die Arctic Monkeys oder Maximo Parks der britischen Insel einfach eher da waren und eigenständiger klingen, obwohl sie alle irgendwie im gleichen Gewässer fischen. Dabei haben die Wombats mit Kill the Director" und dem unverzichtbaren Let's Dance To Joy Division" ja schon zwei Hammer Singles vorgelegt. Ist allerdings schade, wenn das am Ende die besten Songs des Album bleiben. Der Rest bedient genau das, womit sich halt Jugendliche im Alter der Wombats beschäftigen. Disco, Trinken, Musik und jede Menge Mädels. Die heißen Laura, Patricia oder auch seltsamerweise Dr. Suzanne Mattox. Die lustigen Alltagsgeschichten (deren Wahrheitsgehalt auch gern mal angezweifelt werden darf, aber ist auch egal) werden verpackt in flotte Drei/ Dreieinhalbminütige Pop/Rock-Songs mit lustigen Texten. Das hat auch alles seine Berechtigung. Diese Band ist jung, hat Energie und will die ganze Welt daran teilhaben lassen. Das ist sicher auch gerechtfertigt. Ich meine, so alt bin ich zwar auch noch nicht, aber vor 5 Jahren hätte mich das sicher mehr angesprochen. So seh ich das Ganze aus der musikalischen Seite und erkenne, dass das, was die Wombats machen weder sonderlich originell, noch sonderlich herausragend ist. Eine Platte mit dem Prädikat nett" oder vielleicht auch naiv". Gut auch für alkoholisierte Parties. Darüber hinaus fehlt's einfach an Originalität und Substanz.
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Ist das die neue von Bloc Party??", 1. Februar 2008
... diese Frage stellt mir ne Kollegin beim ersten Mal hören von "Lets Dance To Joy Divison". Das Lied wächst mit jedem mal hören und wird zu einem richtigen Hit!
Und Hits haben The Wombats viele: sei es "Kill the Director" oder "Moving to New York" alles grandiose Lieder! Leider ist "Little Miss Pipedream" völlig misslungen... das Teil nervt schon nach wenigen Minuten tierisch!
aber sonst: Album kaufen, laut aufdrehen und mitsingen!
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
kaum neues, aber halt auch ned schlecht, 27. Dezember 2007
the wombats - den namen hatte ich schon gehört, ein paar lieder kannte ich auch und die fand ich stark. ganz klar: das album muss her!
so, nun hab ich es ein dutzend mal angehört und komme immer wieder zum selben schluss: nicht schlecht, aber halt auch nix neues, nix bahnbrechendes. schön, wenn man das album hat, aber wenn nicht, hat man sich 15 euro gesprt, die sich sicher für etwas besseres investieren lassen.
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Musik in den Kinderschuhen, 10. Oktober 2009
Meiner Meinung nach ist die CD nicht schlecht, aber auch nicht gut. Die Musik und die Texte sind im Vergleich zu anderen Bands sehr simpel. Nach dem ich eine weile diese CD hörte und dann auf Arctic Monkeys umstieg war ich doch sehr überascht. Diese CD bzw. die Musik auf dieser CD ist noch sehr primitv und einfach. Dennoch gefällts!
Im gesamten Gesehen steht die Entwicklung der Musik noch am Anfang. Dennoch macht es Hoffnung auf mehr.
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TOP Album, TOP Band, 2. September 2009
Als ich kurz vorm Highfield-Festival Hörproben aller dort auftretenden Bands angehört habe und mich die Snippets von The Wombats sehr neugierig gemacht haben, hab ich gleich das Album bestellt. Dann beim Anhören festgestellt, dass dieses Album wirklich der HAMMER ist: jedes Lied ist sehr einprägsam, der Text richtig durchdacht und die Melodien einfach gehalten. Besonders die "Oooh-Ooooh"-Gesänge in vielen Songs eignen sich super zum mitsingen! Sehr großes Lob auch an den Produzenten, der die Lieder wirklich auf 120%-Topform gebracht hat. Weil die Band dann live auch richtig gerockt hat, kann ich das Album und die Band wirklich JEDEM weiterempfehlen!
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immer wieder und jedesmal lieber!, 4. April 2009
Also, es mag ja sein das die Wombats nicht die Musik neu erfunden haben mit dieser Platte (oder das Genre) aber das dieses Album absolut genial ist auf so ziemlich jeder Ebene lässt sicht einfach nicht verheimlichen.
Diese Songs machen Lust auf mehr undzwar sehr stark. Sie gehen ins Ohr und bereiten gute Laune können aber auch manchmal schlechtere Stimmungen unterstützen.
Dieses Album ist ein Glanzstück welches in keiner Brit-Rock Sammlung fehlen darf!
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okay, 14. April 2008
Das ist eigentlich das für mich zutreffendste Wort für dieses Album: okay. Es ist auf keinen Fall schlecht, aber ich habe auch schon viel besseres aus der Brit Pop-Schiene gehört. Nach der ersten Single "Let's dance to joy devision" (meiner Meinung nach der beste Song des Albums) habe ich vom Album weit mehr erwartet, als es erfüllen konnte. A Guide to Love, Loss & Desperation ist ein ganz gutes Album, aber von viel Innovation kann hier nicht die Rede sein. "Little Miss Pipedream" ist zwar nicht so "gewöhnlich" wie die anderen Songs der Platte, nervt mich jedoch schon nach wenigen Minuten. Das Album kann man zwar gut mal einfach so im Hintergrund laufen lassen, doch ich würde raten die 15 Euro lieber in etwas anderes zu investieren.
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