Nachdem ich es nun zu Ende gespielt habe, wollte ich mir auch mal die Zeit nehmen und meine Eindrücke von Eternal Sonata loswerden.
Wie schon an der Wertung ersichtlich hat mir das Spiel ausgesprochen gut gefallen. Es kann zwar nicht unbedingt mit epischen Genregrößen wie zB Final Fantasy (ja, ich weiß, das übliche Beispiel) mithalten, dass liegt aber hauptsächlich daran, dass das Spiel im Vergleich zu anderen Rollenspielen eher kurz ausfällt (22-25 std) und das man aus dem Kampf und Charaktersystem nicht unbedingt das Optimum herausgeholt hat, was allerdings nicht wirklich negativ ins Gewicht fällt.
Die Story ist wunderschön erzählt und auch nicht wirklich vorhersehbar. Negativ könnte man hier anmerken, dass die Geschichte, mit zugegeben teils sehr langen Zwischensequenzen, manchmal etwas langatmig erzählt wird. Ich muss allerdngs dazu sagen, dass man jene Sequenzen in den meisten Fällen auch nicht wirklich entscheidend hätte kürzen können.
Das Aufleveln der Charaktere ist durchaus motivierend und obwohl die Kämpfe, von den Variationen die der Gruppenlevel mit sich bringt, doch sehr wenig Abwechslung bieten, macht das Ganze wirklich Spaß.
Das ist auch der wihtigste Punkt, das Spiel macht wirklich Spaß.
In den ca. 24 stunden Spielzeit wird man wirklich gut unterhalten.
Gerade zum Budgetpreis, zu dem das Spiel erhältlich ist, kann ich für Eternal Sonata eigentlich nur eine einduetige Kaufempfehlung aussprechen.
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Wenn man Bilder oder Szenen aus dem Spiel betrachtet, so wirkt das Spiel auf viele sicher unglaublich niedlich, kindisch, seicht, farbenfroh - und wird gerade deshalb gerne als durchschnittliches Japano-Rollenspiel abgestempelt. So manch fieser Zeitgenosse mag gar von einem Frauen-Spiel sprechen. Aber wir reden hier nicht von den Sims, sondern von Eternal Sonata, einem Spiel mit durchaus innovativen Elementen, die die Bilder nicht sofort vermuten lassen.
Die Geschichte basiert auf zwei Handlungssträngen: Zum einen geht es um die Protagonistin Polka, ein kleines Mädchen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Die herrschende Instanz des Landes bringt gesundheitsgefährdendes Mineralpulver unter das Volk, welches als allheilendes Medikament verkauft wird, tatsächlich aber die Menschen geistig manipuliert und sie zu gehorchenden Sklaven für den bevorstehenden Krieg heranzüchtet. Dies möchte Polka verhindern und wird sich im Laufe ihrer Reise nach und nach der Tatsache bewusst, dass ihr ein unausweichliches Schicksal bevorsteht, welches an dieser Stelle nicht verraten wird.
Einer ihrer Mitstreiter, Frederic, tritt die Reise ebenfalls an. Ein rätselhafter Charakter, der vorgibt, die Welt Polkas sei irreal und ein bloßes Konstrukt seiner Träume. Während der Reise kommen ihm jedoch immer wieder Zweifel, ob die Welt Polkas real ist; in mehreren Abspännen sieht der Spieler, dass Frederic eigentlich im Koma liegt. Zwischenzeitlich bekommt der geneigte Spieler immer wieder biographische Informationen zum polnischen Komponisten Frederic Chopin, was naheliegen lässt, dass der gleichnamige Protagonist des Spiels mit diesem in Verbindung steht, zumal er ebenfalls ein begabter Pianist ist. Man begleitet Frederic auf seinem Weg der Selbstfindung und auch wenn ich das Ende nicht verraten werde, so ist es doch überraschend und dramatisch zugleich.
Wenn man das Spiel startet, wird man sofort von liebevollen Animationen und Figuren begrüßt. Auffällig ist hier gleich zu Beginn das alles andere als standardisierte Kampfsystem: Eine Kreuzung aus Echtzeitkampf und rundenbasierter Strategie. Innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, welcher abhängig vom Gruppenlevel ist, kann man jeden einzelnen Mitstreiter bewegen bzw. angreifen lassen. Ist der Zeitraum abgelaufen (es handelt sich um wenige Sekunden), so ist der nächste Charakter am Zug. Was dem Kampfsystem ebenfalls zugute kommt: Licht und Schatten beeinflussen den angerichteten Schaden bzw. die Stärke des Gegners. Das bedeutet zum Beispiel, wenn ihr eine Waffe besitzt, welche im Licht erhöhten Schaden erteilt und euer Kampfumfeld sich auf einen dunklen Raum mit einer einzigen Lampe begrenzt, so richtet man im Lichtradius der Lampe mehr Schaden an als im dunklen Bereich. Solche Spielereien werten Eternal Sonata in Punkto taktische Kämpfe enorm auf.
Warum das Spiel trotz der vielen Vorzüge keine 5 Sterne erhält, hängt damit zusammen, dass man die Charaktere nicht individuell aufleveln kann. Nach dem Levelaufstieg werden die Attribute automatisch verteilt, ebenso erlernt jeder Mitstreiter neue Fertigkeiten von selbst. Man hat keinen Einfluss darauf, in welche Richtung sich Polka und Co. entwickeln und das ist für ein Rollenspiel alles andere als angemessen. Das gesamte Spiel ist streng linear gehalten; ehemals besuchte Orte lassen sich selten erneut aufsuchen. Zudem ist der Wiederspielwert gleich Null. Zwar gibt es verschiedene Abschlusssequenzen, jedoch wird sich wohl kaum jemand für weitere 30 - 40 Stunden erneut vor die Konsole positionieren, nur um einen anderen Abspann zu sehen. Die übertriebene "Niedlichkeit" der Figuren ist reine Geschmackssache. Mich hat sie zu keinem Zeitpunkt gestört.
Die Kritik sollte jedoch nicht über die Vorzüge und den Charme des Spiels hinwegtäuschen. Dank seiner schön gestalteten Grafik, dem tollen Sound, einem frischen Kampfsystem und einer überdurchschnittlich mitreißenden, romantisch-verträumten Geschichte ist Eternal Sonata sein Geld auf jeden Fall wert.
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Der Eye-Catcher an Eternal Sonata ist natürlich die wunderschöne Grafik. Fast glaubt man, einen brandaktuellen Anime-Film anzuschauen - so schön sind Zwischensequenzen aber auch die Spielgrafik gelungen.
Dazu kann Eternal Sonata auch mit einer frischen Story-Idee begeistern. In den Träumen eines klassischen Komponisten herum zu geistern - so etwas hat es noch nicht gegeben. Durch die ungewöhnliche Rahmenhandlung profitiert ES auch von einem sehr schönen Soundtrack, der viele klassische Musikstücke Chopins beinhaltet.
Grafik, Sound und Story-Setting - das sind die großen Stärken von ES. Ansonsten ist leider nicht alles optimal gelaufen. Das Kampfsystem ist etwas ungewöhnlich und hektisch. Die fehlende Automap ist ärgerlich. Und leider, leider, leider enttäuscht in den letzten Spielstunden auch die Story. Das ist eigentlich mein größter Kritikpunkt. Durch das schwache Ende hinterlässt ES nämlich auch einen etwas bitteren Nachgeschmack. Und das ist schade, denn in den ersten 15, 20 Spielstunden bittet Es doch tolle RPG-Unterhaltung. Dann haben die Entwickler leider den Story-Twist nicht auf die Reihe bekommen.
Trotzdem: RPG-Fans sollten dieses ungewöhnliche Stück Software nicht verpassen. Innovativität gehört belohnt - auch wenn nicht alles perfekt gelaufen ist!
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Eternal Sonata sieht auf den ersten Blick aus wie sehr viele Japano RPGS aussehen. Zuckersüße Grafiken und Teenie-Charaktere mit Kulleraugen. Eben so wie man es von einem Nippon Game erwartet. Aber es steckt mehr dahinter. In die Geschichte verpackt ist das Leben und schaffen von Chopin, dem Klaviekomponisten aus Polen. Viele seiner Lieder sind implementiert und werden mit Geschichtserzählungen aus den Jahren Chopins präsentiert. Das ganze hat also sogar Lernfaktor!=) Abgesehen davon ist es aber auch für alle anderen unterhaltsam, auch wenn man sich nicht für Chopin interessiert.
Während den Kämpfen wird in einen Kampfbildschirm umgeblendet, wobei aber alles in Echtzeit abläuft und so sehr viel Action rüber kommt. Das Spiel ist eigentlich nie zu schwer, nur an einigen Stellen sollte man schon vorher ein bisschen Erfahrung gesammelt haben. Viele Rätsel gibt es nicht. Höchstens Irrgärten oder Schalterrätsel.
Mir hat das Game gefallen. Ich benötigte ca 35 Stunden bis zum Ende.
Dass ich es also sogar durchgespielt habe, ist ja schon mal ein Gütesiegel=)
mfG
Andy
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ich hab das spiel jetzt ca. bis zu häfte durch schätze ich
die story is toll, obwohl ich stellenweise gerne mehr hintergründe erfahren würde, die Kämpfe find ich gut gestaltet, vorallem sehr geil ist dass man mit mehreren personen spielen kann so wie schon bei tales of vesperia zum beispiel, das gefällt mir immer sehr da ich eigentlich immer mit meinem freund zusammenspiele. Dann die Grafik, die landschaft ist wirklich sehr sehr schön gestaltet, die charas auch ganz gut, obwohl mich stört dass die arme immer so abstehend sind das sieht etwas komisch aus gerade bei beat und polka.
Was mich nervt sind diese komischen erzählungen mit bildeinblendung und musik unterlegt dabei schlafe ich immer fast ein.
Edit:
Okay habe das Spiel jetzt durch und bin ein wenig enttäuscht, deshalb habe ich meiner Rezension einen Stern abgezogen.
Das Ende ist leider sehr unlogisch und bildet keinen schönen schluss für das ansonsten eigentlich gute Spiel.
gute Storyanstäze waren da wurden aber leider nicht zu ende geführt, die erste hälfte des Spiels ist einfach Top, gegen Ende lässt es leider etwas nach
ich habe noch 1000 offene Fragen die in keinsterweise irgendwie logisch begründet wurden
*seufz* nun ja schade man könnte meinen am schluss ging das geld oder die lust an dem spiel der entwickler aus
SCHADE!
torzdem sage ich immernoch für diesen Preis ein tolles Rollenspiel
das 1. 3/4 des Spiels gebe ich zu dem Preis 5 sterne
und dem letzen 1/4 des Spiels 3 sterne
insgesamt also 4 sterne
erwartet aber am schluss nicht zu Spiel, wen das nicht stört kann mit eternal sonata nix falsch machen
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Alle diese Attriibute, wie Sonderling, Ungewöhnlich, Verschroben oder einfach Anders, kann man auf dieses Spiel anwenden und dies gilt nicht nur für die Story, sondern auch für die Steuerung und die Figuren. Vielleicht habe ich es noch nicht erwähnt, naiv wäre auch noch ein Attribut, welches sich hier anwenden ließe.
Die Grafik ist eine Explosion an bunten Farben, die im Manga oder altbekannten Animestil daherkommen. Liebevoll animierte Figuren, die sicherlich wieder den ein oder anderen zu Tränen rühren oder alt bekannt sind so, wie bei Crystal Chronicles, oder Kindom Hearts.
Wie der Titel schon sagt, geht es um die Musik, insbesondere Klaviermusik von Chopin. Nun habe ich zu wenig Kenntnisse über seinen Lebenslauf und eigentlich alle Dinge die Ihn betreffen, deshalb sehe ich es eher Kritisch, diese Figur auch als einen Teil eines Videospiels zu verwenden.
Allerdings, und dies ist eben auch das Gute, wird einem der lebenslauf und einige Dinge aus seinem Leben nahe gebracht.
Wie gesagt, Chopin ist krank, liegt im Bett und träumt, in diesem Traum scheint er derjenige zu sein, der die Geschicke der Bewhner nicht nur kennt, sondern diese auch verändern kann. Allerdings hat die Sache nicht nur einen Haken, denn warum fängt er dann in seinem Traum nicht in einem höheren Level oder mit mehr Fähigkeiten an?
Er und einige andere, darunter auch die schwerkranke Polka (hier ist es ein Mädchen und kein polnischer Tanz)begeben sich auf die Suche bzw. auf die Reise in die Wahrheit, die hinter dieser scheinbar so wunderbaren Traumwelt liegen. Dabei ist diese Reise auch oder besonders eine Reise, die Auswirkungen auf den kranken, in der realen Welt lebenden Chopin hat.
Die Steuerung ist abgefahren und auch das Kampfsystem ist, obwohl nicht ganz neu, so doch mit Neuerungen behaftet. Es gefällt nicht jedem und ich kann die Menschen verstehen, die dieses Spiel nach kurzer zeit beiseite legen. Insbesondere deswegen, da die Kämpfe auch eine gewisse Langeweile mit der Dauer des Spieles erzeugen.
Ich selbst fand das Spiel gut, da es zumindest durchdacht schien und mir, nachdem ich die Steuerung und deren Steigerungsstufen vertraut waren. Schade, das man nicht in einem Level zurückgehen kann und die fehlenden Schätze und Items erneut suchen kann. Auch die Sache mit den XBox- Erfolgen ist etwas seltsam und verworren.
Alles in allem ein Spiel, welches nicht so recht in eine Schublade passt, aber dennoch nichts Überragendes darstellt. Wen es Spaß macht mit schöner Klaviermusik und nicht ganz so freier Bewegung, dieses Spiel und seine Level, bzw. Dungons zu entdecken, der soll es tun.
Doch denken Sie daran, dieses Spiel ist weniger für Kinder, als denn mehr für Erwachsene und die Bewertung ist immer subjektiv. Mir hat es gefallen, auch wenn ich es noch nicht zu Ende gezockt habe, und vielleicht überrascht es mich noch!?
A. Maresch
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Paris, 16. Oktober 1849: Der polnische Komponist Frédéric François Chopin liegt in seinem Krankenbett und ist dem Tode nahe.
In den letzten Stunden träumt Chopin einen Traum, der immer mehr zu seiner neuen Realität wird.
In dieser anderen Welt sind unheilbar kranke Menschen magiebegabt, so auch Polka ein junges Mädchen, die trotz ihres Schicksals den Menschen helfen möchte und so begeben sich beide auf eine Reise, die immer mehr die Frage aufwirft, was ist Traum und was ist Wirklichkeit?
Gameplay:
Ihr wollt umher reisen, viele verschiedene Dungeons auf eigene Faust erkunden oder euch mal einige Stunden mit diversen Nebenquests beschäftigen?
Dann seid ihr mit Eternal Sonata an der falschen Adresse.
Die Orte zu denen man reist sind fest vorgegeben und Abweichungen vom Weg gibt es keine und die Story fesselt euch nur bis zu 25 Stunden an eure Xbox 360, was für ein RPG nicht besonders lange ist und seien wir ehrlich, Eternal Sonata ist alles andere als umfangreich.
Hin und wieder gibt es dafür mal ein Rätsel zu lösen und alle Gegner sieht man schon im voraus, somit sind Zufallskämpfe ausgeschlossen, doch dafür wiederholen diese sich zu oft.
Dafür kann die farbenfrohe Welt begeistern.
Jeder Ort den man besucht ist ganz im Sinne der Story einfach traumhaft.
In den einzelnen Dörfer kann man die ein oder andere Session mit Charakteren die eine Partitur besitzen abhalten (sofern man selber welche im Inventar besitzt) und je nachdem, wie gut die beiden Partituren zueinander passen kann man die verschiedensten Objekte gewinnen.
Ansonsten können neben einkaufen und ausrüsten noch selbstgeschossene Gegnerfotos verkauft werden oder man steigt mit Freunden zusammen in den Kampf und immer wenn man ein Kapitel beendet hat, bekommt man einen Teil von Chopins Biografie sowie eins seiner Werke präsentiert, bevor es im Spiel weitergeht.
Kampfsystem:
Eins der Pluspunkte in Eternal Sonata dürfte das Kampfsystem sein.
Dies findet Rundenbasiert sowie in Echtzeit statt.
Solange man stehen bleibt und sich überlegt, was man als nächstes macht, hat man alle Zeit der Welt.
Sobald man sich in Bewegung setzt läuft die Aktionszeit runter, in dieser ihr euren Zug schnell beenden müsst, sonst läuft eure Runde ins leere.
Dabei kann man von insgesamt 10 Mitstreiter immer 3 ins Kampfgeschehen mitnehmen.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Kampfsystem ist der Einfluss von Licht und Schatten.
Monster können je nachdem, ob sie im Licht oder im Schatten stehen neue Eigenschaften oder ein neues Aussehen vorweisen und so eventuell gefährlicher werden.
Doch nicht nur die Gegner ändern sich dank Licht und Schatten, sondern auch die Spezialangriffe der einzelnen Charaktere verändern sich.
Und je weiter man im Spiel voranschreitet, desto öfters ändert sich das Kampfsystem.
Gegen Ende von Eternal Sonata wird man nicht mehr das komplett gleiche Kampfsystem wie am Anfang vorfinden, da sich das Gruppenlevel regelmäßig ändert.
Es verändern sich somit immer einige Dinge wie z.B. dass die Aktionszeit geringer wird oder man mehr Objekte im Kampf einsetzen kann.
Abgerundet wird das Kampfsystem mit Gegenangriffen sowie unzähligen Spezialangriffen, die sich dank der sogenannten Harmoniekette noch miteinander verbinden lassen, sodass mehrere Spezialangriffe am Stück vom Stapel gelassen werden können.
Die Kämpfe sind allerdings nie besonders schwer und nach jedem erfolgreichen Kampf werden die gesamten Lebenspunkte wieder aufgefüllt.
Sound und Grafik:
Auch wenn ich der Meinung bin, das Eternal Sonata von der Grafik her noch auf der Xbox drin gewesen wäre, ist diese einfach traumhaft.
Atmosphäre wird hier größer geschrieben als Realismus und das Charakterdesign lässt wohl kaum Wünsche offen mit seinen schicken Cel-Shading-Look.
Zum Thema Sound kann ich nur sagen, Daumen hoch.
Tri-Crescendo ist eh ein sehr Musik orientierter Entwickler und dreht sich Eternal Sonata um einen Komponisten, dessen Werke im Spiel mehr als einmal vorkommen.
Für den restlichen Soundtrack war ansonsten Motoi Sakuraba verantwortlich, der hier ganze Arbeit geleistet hat.
Der Mann ist einfach eine Klasse für sich und wer schon Baten Kaitos kennt, wird mit Eternal Sonata den ein oder anderen Wiedererkennungswert begrüßen dürfen.
Fazit:
Eins vorweg, Eternal Sonata hat unglaublich viele Macken.
Davor kann man nicht die Augen verschließen und da muss jeder für sich entscheiden, ob er damit zurechtkommt oder eben nicht.
Ich für meinen Teil hatte keine großen Probleme damit und habe jede Sekunde dieser Perle genossen, die sich vom Einheitsbrei abwendet und wo nicht gleich die Zerstörung der ganzen Welt im Vordergrund steht, sondern einfach nur der Traum eines im sterben liegenden Mannes erzählt wird.
Es ist ein ruhiges Spiel, das einen Traum ähnelt und den Spieler auf eine farbenfrohe Reise mitnimmt, sofern man sich darauf einlassen kann.
Vom Gameplay her gibt es keine Hänger, es lässt sich flüssig spielen und das Kampfsystem macht eine Menge Laune.
Unterstrichen wird das Ganze von einen wunderschönen Soundtrack und ganz nebenbei erfährt man noch was über einen berühmten Komponisten.
Für alle die mal eine Pause von den immer bombastischer werdenden RPGs brauchen, kann ich Eternal Sonata nur ans Herz legen.
Pro:
+ Innovatives Kampfsystem
+ Partituren abhalten
+ Traumhafte Grafik und tolles Charakterdesign
+ Einblicke im Leben von Chopin
+ Originelle Story
+ Wunderbarer Soundtrack
+ Gute englische und japanische Sprachausgabe
+ Multiplayer-Modus
Contra:
- Gegner wiederholen sich zu oft
- Story manchmal verwirrend
- Nicht besonders umfangreich
- Kämpfe viel zu leicht
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Vorweg: Ich kritisiere hart, aber fair. Ich stelle an Spiele dieses Genres von vorneherein einen hohen Anspruch und gehe mit einer solchen Erwartungshaltung dann auch an die Konsole. ^^
Eternal Sonata... Ich hatte dieses Spiel schon länger in Beobachtung da RPG für die 360 schon sehr mau sind und ich mich irgendwie nicht richtig rangetraut hatte. Nun der Knaller: Der Preis und dazu sag ich vorweg, ich habe NOCH NIE für solch einen niedrigen Preis so viel Spielspaß bekommen. Also Preisleistungsverhältnis ist top.
Jetzt komme ich zum eigentlichen Spiel:
Eternal Sonata hat Stärken, sowie auch große Schwächen. Ich liste hier mal in Pro- und Contra-Manier die wichtigsten Bestandteile des Spiels auf.
Grafik:
Eine Stärke ist auf jeden Fall die grafische Darstellung des Spiels. Sie ist objektiv betrachtet nicht die beste und kann Spielen wie FF, Last Remnant oder LO nicht das Wasser reichen, aber sie hat etwas eigenens. Eine Art 3D-Comic-Stil, welchen ich für gut umgesetzt halte. Jedoch muss man sagen das die Grafikqualität sich im Laufe des Spiels verändert. Manchmal sieht man schön Animierte Landschaften und Gebäude, und mal erkennt man überhaupt nicht was die Sache vor der man grade steht darstellen soll. Dies ist zum Glück nicht allzu häufig der Fall und lässt sich von daher verschmerzen.
Die Charaktere:
Ich will nichts von der Geschichte des Spiels vorweg nehmen, also drück ich mich mal so gut wie möglich aus. ^^
Charaktere stoßen zur Gruppe ohne weiteres. Es fehlt mir hier an ner etwas tieferen Hintergrundgeschichte. Es schließen sich sogar zwei größere Gruppen zusammen, als wären es alte Bekannte, dabei sehen sich beide Parteien zum ersten mal. Allgemein könnten die einzelnen Stories der Charaktere viel besser und tiefer ausgearbeitet sein. Mehr dazu später im Story-Teil. Das Positive an den verschiedenen Charakteren ist eben das sie so verschieden sind in den Arten des Kampfes. Es fällt einem wirklich nicht leicht zu entscheiden wenn man nun in den Kampf ziehen lässt und wen nicht.
Das Kampfsystem:
Das Kampfsystem ist wirklich sehr innovativ! Das ist mir bis zum Ende des Spiels wirklich nie langweilig geworden und auch in diesem Bereich stelle ich besonders hohe Ansprüche, weil wenn es hier nicht stimmt kann es bei nem Rollenspiel schon recht zäh werden. Die Kämpfe finden mit 3 Leute (wer nicht mit in der Kampftruppe ist levelt auch, aber langsamer) in Echtzeit statt. Dazu verändert sich der Umstand immer durchs Gruppenlevel welches sich durchs erhöhen der Spielerlevel steigern lässt. Das Kampfareal ist immer sehr schön animiert, sticht sogar etwas heraus. Es gibt Licht- und Schattenwechsel. Je nachdem ob man im Licht oder im Schatten steht verändern sich die Spezial-Attacken die jeder Charakter hat. Am Kampfsystem an sich gibt es für mich nichts Negatives herauszufiltern. Jedoch muss ich sagen das mich etwas sehr enttäuscht hat. Die Charaktere sehen immer gleich aus. Egal womit man sie ausrüstet, mit einem noch so tollen Schwert, Bogen oder Rüstung, sie verändern ihr anfängliches Aussehen nicht. Das find ich schade und hat mich auch sehr überrascht, weil ich der Meinung gewesen bin das wäre bei Rollenspielen mittlerweile Gang und Gebe. ^^
Spezial-Attacken könnte es auch mehr geben. Ich hatte auf lvl30 glaub nur 2-3 für jeden Bereich, aber das hab ich nicht für weiter schlimm empfunden.
Die Gegner/BOSSE/Bösen Jungs:
Man kann vielen Monstern/Gegnern gekonnt ausweichen wenn man will, aber ich fand die Anzahl der Gegner im Großen und Ganzen für genau richtig. Manche veränderten im Licht/Schatten ihre Gestalt, kam allerdings nur selten vor und eher unspektakulär. Man kann fast jeden Gegner so angreifen das man zum Präventivschlag kam. Das bedeutet die Gegner kehren euch den Rücken zu und ihr könnt sie angreifen ohne das sie blocken können und falls es das Tempo (Charattribut) zulässt auch ein zweites mal ran, aber ich konnte eigentlich jedes Monster mit einem Zug besiegen.
Die BOSS-Gegner traten immer sehr plump auf. Sie waren dann halt einfach mal da. Sehr oft ohne großartige Anleitung. Ein völlig normaler Kampf, nur halt mit nem stärkeren Gegner. Der BOSS-Kämpfe haben mich wohl mit Abstand am meisten enttäuscht, einfach nur lieblos.
Die bösen Jungs und üblichen Verdächtigen werden wenigstens ansatzweise vorgestellt oder wenigstens mal erwähnt bevor man dann gegen sie kämpft. Ich könnte hier noch deutlich mehr schreiben, aber dann würde ich wohl zu große Teile der Geschichte verplaudern. Ich kann noch sagen das am Anfang einer dieser Bösewichte ohne weiteres ins Spiel kommt und dann bis fast zum Ende in der Versenkung verschwindet. An sich war der Bereich hier solide.
Die Aufgaben/Rätsel:
Teilweise sind die Rätsel in diesem Spiel so nervtötend gemacht worden das es den Eindruck erweckt die wären nur da um das Spiel unnötig in die Länge zu ziehen. Alles in Labyrinth-Manier. Man sucht ewig die richtigen Gänge/Türen/Schalter und da man immer wieder die selben Wege geht, kämpft man auch wieder gegen die Monster die man grad noch erlegt hatte. Das kann schon recht öde sein und man kommt in Versuchung die Konsole einfach abzuschalten. Teilweise sind die Aufgabenstellungen auch total stupide. Hier mal ein Beispiel (wer es selbst herausfinden will, geht gleich zum nächsten Absatz über):"Hey die Blume da vertrocknet! Wir gehen jetzt über einen monsterübersähten Friedhof und kämpfen noch gegen nen riesigen Gegner um Wasser von der dahinterliegenden Quelle zu holen!" Und das war wirklich so. Auch da war wieder so ein total nerviges Labyrinth. ^^
Die Musik:
Wirklich ein Höhepunkt. In Kämpfen kommt sogar ein wenig das Gefühl von FF hoch. Hat mir sehr gefallen!
Die Story/Geschichte:
Hier befinde ich mich in einem Zwiespalt. Teilweise recht amüsant, kann aber auch schnell von lustig ins total kindische abdriften. Viele Dinge werden einfach überhaupt nicht erläutert. Sachen "sind einfach so". Wie oben schon beschrieben werden viele Charaktere total vernachlässigt. Es dreht sich im eigentlich nur um Chopin und etwas um Polka. Beide sind öfters im Dialog und versuchen eine tiefsinnige Unterhaltung darzustellen, was oftmals aber nur in ein überzogenes Geschwaffel abrutscht. Ab und an werden Teile der Story einfach nachgeschoben. Da bin ich absolut kein Fan von, aber manche würden es wohl als abwechslungsreich empfinden. Einiges wirkt auch einfach nur bescheiert. Jemand der grade erstochen worde, fässt sich an den Bauch und redet erstmal noch 3-4min mit sich selbst (auch wieder ein total abgedroschener Dialog...) um dann zum Glück (^^) endlich umzuklappen.
Auch Chopin um den es hauptsächlich geht, hat keine großen Story-Höhepunkte. Nach einem abgeschlossenem Artikel kommt man sich vor wie im Geschichtsunterricht. Man wird aus der schönen, bunten Fantasiewelt gerissen und start auf eine lahme Diashow, bestehend aus Klavieren, Hauptstadthöhepunkten und anderen Landschaften. Dann werden unten per Schrift trockene Infos zu Chopin dazugeschoben. Langweilig, absolute zerstörung der Spielatmosphäre. Zusammenfassend kann man hier wie oben schon erwähnt sagen: Es hätte viel, viel intensiver ausgearbeitet werden müssen. Die guten Ansätze waren immer da.
Fazit:
Es wirkt vielleicht nicht so, aber an sich hat mich das Spiel durch das tolle Kampfsystem und die wenigstens ansatzweise interessante Geschichte überzeugt. Die Grafik und die Musik untermalen das Spiel perfekt und setzen ganz klare Höhepunkte. Ich würde für dieses Spiel zu dem Preis(!) eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn es hier und da mal unrund ist. Es lohnt sich trotzdem auf jeden Fall und vor allem ist Eternal Sonata schon was völlig Eigenes!
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Ich als leichter bis mittelstarker Japan und RPG Fan hatte und habe mit dem Spiel unglaublich viel Spaß. Das klassische Schema vom Ausziehen in die weite Welt, Freunde finden und die Bösen besiegen ist hier erweitert durch den musikalischen Aspekt des Lebens von Chopin. Das mag vielleicht nicht jedem gefallen, aber informativ ist es trotzdem, wenn man sich halbwegs dafür interessiert. Dennoch sind manche Filmchen zu lange ( mein Controller hatte sich schon mal ausgeschaltet) und die Story ist etwas oberflächlich gehalten, wenn auch ab und an recht philosophisch. Leuten die der Japan Stil nicht so sehr anspricht sollten vorher die kostenlose Demo auf der Download Seite der XBOS 360 testen und so ein erstes Fazit ziehen. Ich werd es bestimmt nochmal wieder spielen, wenn auch nicht sofort...
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