Amazon.de: Kundenrezensionen: Eternal Sonata

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52 Rezensionen
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Unglaublich zäh und langatmig, 8. März 2009
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Eternal sonata war ein Kaufgrund für die XBox 360, umso gespannter war ich, wie das Spiel denn nun letztlich ist. Und, nun ja, es hat mir nicht wirklich gefallen.

Und rückblickend kann ich noch nicht einmal genau sagen, welcher Faktor mich denn nun am meisten störte.
Zuerst einmal hätten wir den Schwierigkeitsgrad. Er ist quasi kaum vorhanden. Im kompletten Spiel musste ich nur ein Game Over bei einem optionalen Boss erhalten. Und dabei handelte es sich nicht um den stärksten Boss im Spiel, mitnichten. Dieser war ein Spaziergang, sowie das komplette andere Spiel auch. Und eigentlich bin ich es gewohnt, öfters gegen harte Nüsse kämpfen zu müssen.
Hinzu kommt das Gameplay, am Anfang macht es Spaß und es hört sich auch gut an, doch kurz vor Ende des ersten Levels ist sämtliche Euphorie bei mir verflogen gewesen. Jede Figur agiert innerhalb einer bestimmten Frist und so lange die Fiogur noch Zeit hat, kann sie den Gegner bearbeiten, Zaubern und Items einsetzen. Mehr gibt es da beim besten Willen nicht zu sagen. Wird man von einem Gegner angegriffen, kann man sich Verteidigen und den Schaden (DEUTLICH) vermindern.
Die Kämpfe machten keinen Spaß, hinzu kamen dicht besiedelte, aber sehr kleine Verliese. Und als wäre das nicht genug, wurden Gegner permanent recycelt. Oft kamen drei Dungeons hintereinander die gleichen Gegner in anderer Färbung und Namen.

Der größte Knackpunkt, die Handlung. Nach reiflicher Überlegung habe ich den Entschluss gefasst, dass dieses Spiel keine Handlung hat. Punktum.
Es gibt Zwischensequenzen, lange Zwischensequenzen, aber diese sind teilweise so lang, dass ich glaubte, die Figuren wollten niemals zum Punkt kommen. Es werden ellenlange Konversationen geführt, oftmals geht diese jedoch nicht über ein "wo wollen wir jetzt hin?" hinaus. Inklusive Einblendungen, was in der Zwischenzeit passiert ist oder Anhand Rückblenden. Teilweise wird es aber auch mit den Rückblenden übertrieben.
Ich will nicht spoilern, aber im dritten Kapitel wird in einer Sequenz Rückblenden der selbigen Sequenz gezeigt. Und sie dauert fast eine halbe Stunde. Ich würde da gerne genauer drauf eingehen, aber das wäre zu spoilerhaltig.
Bevor ich aber abschweife, es ist traurig um die "Handlung" des Spieles, sie bietet doch so viel Potenzial. Chopin liegt auf seinem Sterbebett und träumt seinen letzten Traum, inklusive Einblendungen in die Realität. Leider nur im ersten Kapitel und schließlich ganz am Schluss. Ergo wäre es sehr schön gewesen, hätte die Handlung teilweise Bezug auf Chopins Leben genommen, tuit sie jedoch nicht.
Außerdem, in der Traumwelt des Spieles können totkranke Menschen zaubern. Eine interessante Idee, es gibt da nur einen Haken. Polka und Chopin sind die einzigen Totkranken, aber beide sehen kerngesund aus, benehmen sich kerngesund und nicht einmal fällt ein Wort, dass es ihnen nun schlechter geht. Es wird auch nie erwähnt, woran Polka leidet.
Zwei Drehpunkte um die "Handlung", die irgendwie wichtig zu sein scheinen sind jedoch eine tödliche Medizin und ein drohender Krieg. Von beiden wird aber nur gesprochen, nie sieht man Auswirkungen der Medizin (außer schon längst gegebene Resultate der Medizin) und vom drohenden Krieg wird nur gelegentlich gesprochen.
Außerdem stellt Chopin ganz selten mal seine Realität in Frage und die Realität der Traumwelt.
Das alles, verpackt in einem Spiel das maximal 35 Stunden beansprucht. Kurz und prägnant, alles in dieser Handlung kommt einfach viel zu kurz. Es hätte mich gefreut, hätten die Entwickler mehr Chopins Zwist zwischen Traum und Realität in den Vordergrund gestellt, abgerundet durch die Handlung um die gefährliche Medizin. Leider habe ich das Gefühl, etwas unfertiges gespielt zu haben.
Am fürchterlichsten hatte es jedoch den letzten Boss uim Spiel getroffen, ich konnte keinen Grund sehen warum er tat, was er tat. Dies passiert nämlich einfach von jetzt auf gleich. Und wieder gehe ich aus spoilergründen nicht zu genau darauf ein. Ich konnte in der Haupthandlung leider nichts philosophisches entdecken.
Nichts desto trotz, am Ende wird man mit einem wunderschönen Ende, wunderbaren Credit-Song und philosophischen Fragen belohnt. Das hatte mir sehr gut gefallen.

Weiterhin war auch die musikalische Untermalung eine Ohrenfreude, bis auf das gewöhnliche Kampfthema, das sich sehr nach dem von "Baten Kaitos" anhörte. Aber das war nur dieses eine Stück.
Auch kann man Melodien von Chopin selbst freispielen, indem ein Kapitel abgeschlossen wird oder auch mittendrin. Dies wird immer dadurch angezeigt, dass man vom Leben des Pianisten und Komponisten erfährt, mit schönen Fotografien und geschichtlichen Hintergründen. Wirklich sehr interessant, wie aber das meiste im Spiel sehr langatmig.
Außerdem, man kann zwischen englishcer und japanischer Tonspur wählen - ich selbst bevorzuge die japanische Tonspur. Die englische... nun ja, einige Figuren haben sehr scheußliche Stimmen, die man sich nicht anhören kann. Allen voran Beat und Walzer.

Auch die Präsentation des Spieles lässt sich sehen, die Landschaften sehen traumhaft aus. Abver das tröstete mich nicht über die entsetzlich matte Handlung hinweg. Und die Handlung ist schließlich das wichtigste an einem RPG.

Unterm Strich bin ich von Eternal Sonata sehr enttäuscht. Es hatte Potenzial, aber dieses wurde entweder nicht voll ausgeschöpft, verschenkt oder vernachlässigt. Je nachdem, welchen Aspekt man sich ansieht.
Wirklich schade, es hätte so schön sein können.
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11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen.., 21. Januar 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Nachdem ich Eternal Sonata durchgespielt habe, ist mein Eindruck doch recht durchwachsen.

Das Positive vorneweg: Die Grafik ist top (sofern man Cellshading mag) & das Kampfsystem macht jede Menge Spaß.
Also im Grunde durchaus gut, wäre da nicht dieser dicke Kritikpunkt: Die Story.

Sie bleibt das ganze Spiel über relativ seicht, aber das stört eigentlich nicht weiter. Seicht, aber okay. Die Charaktere strotzen jetzt auch nicht vor Tiefe, aber haben doch alle ihre ganz eigenen Eigenschaften und Züge, auch wenn sie teilweise doch sehr klischeebeladen sind.
Aber: Ab etwa 3/4 des Spiels wird die Story dermaßen abstrus und seltsam, das sie mich schon teilweise nervte. Das ganz gipfelt dann in dem mit Abstand schlechtestem Ende, was ich jemals in einem Rollenspiel gesehen habe.

Die End-Filmsequenz dauert eine geschlagene Stunde, in der weder Charakter- oder Storyentwicklung stattfindet und in der die Geschichte zu keinerlei befriedigendem Abschluss gebracht wird. Sie besteht größtenteils aus sinnbefreitem, pseudo-intellektuellem, flachem Gebrabbel, bei der mehrfach die Moralkeule ausgepackt wird, um einen vernichtend auf der Couch zu zerschmettern.

Auch sehr schade finde ich, das die Verwebung von Real- und Traumwelt nicht besser gelungen ist. Im Grunde gibt es kaum Berührungspunkte. Dort wurde meines Erachtens nach viel Potential verschenkt, das hätte man viel spannender gestalten können.

Das eingebauter Minispiel mit den Partituren ist ohne eingehende musikalische Kenntnisse über Noten und Harmonie übrigens relativ frustrierend und kaum zu lösen, es verkommt zur reinsten Trial&Error-Orgie.

Die Kämpfe sind, von 2 Bosskämpfen (und das sind nicht die Endbosse) abgesehen, außerdem viel zu einfach und fordern überhaupt nicht. Mit zunehmendem Level und Fortschritt werden sie sogar immer einfacher, am Ende sind die Standardmonster innerhalb eines Zuges tot. Schade, ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad wäre hier toll gewesen. Spaß machen sie aber trotzdem, auch wenn es zum Ende hin recht repetetiv wird.

Zusammenfassend: Das Spiel bringt jede Menge Spaß, das Kampfsystem ist super, wenn auch etwas zu einfach, die Story weiß bis zu einem bestimmten Punkt zu gefallen, allerdings scheint den Entwicklern für das letzte Viertel des Spiels storytechnisch nicht mehr viel eingefallen zu sein.
Von daher, weil nach dem Abspann leider ein sehr sehr maues Gefühl bleibt 3 Punkte, Spielspaß jedoch volle 5, weil es davon abgesehen einfach Spaß macht.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Einsteiger-RPG mit zuckersüßer Kitschgrafik ohne spielerische Finessen, 17. März 2008
Von Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Eternal Sonata ist ein optisch und akustisch sehr schönes, aber spielerisch und inhaltlich viel zu seichtes Rollenspiel. Letzteres sorgt zwar dafür, dass auch Anfänger mit dem Titel bestens zurecht kommen, allerdings werden die immer gleich ablaufenden Kämpfe ohne jeglichen taktischen Tiefgang bereits nach wenigen Stunden monoton. Ein und dieselbe Taktik für so gut wie alle Auseinandersetzungen ist einfach zu wenig, da hilft auch die nette Idee mit dem Schatten- und Licht-System nicht weiter. Zudem dürfte die extrem langatmige Erzählweise der Geschichte vielen Gemütern stark zusetzen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Story nicht einmal besonders interessant ist. Hinzu gesellen sich teils peinliche Dialoge und die dazu passenden Charaktere. Was bleibt ist ein audiovisuell wunderschönes aber spielerisch schwächelndes Japano-Rollenspiel mit recht abwechslungsreichem Leveldesign und farbenprächtigen Kulissen. Wer eher auf den optischen Genuss aus ist und sich vom extrem kitschigen Stil nicht abschrecken lässt, der darf hier bedenkenlos. Alle anderen greifen zum weitaus besseren Blue Dragon.

+ Farbenprächtige Optik
+ Tolle Soundkulisse
+ Abwechslungsreiche Dungeons

- Kampfsystem ohne Tiefgang, das schnell monoton wird
- Viel zu langatmig inszenierte, uninteressante Geschichte
- Teils peinliche Dialoge
- Kitschige Charaktere
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen 10¤ Sofort!..., 8. April 2009
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Als ich es mir für 10¤ bestellt hab,dachte ich vielleicht ist es ja wie Final Fantasny aber es ist eig. nur ne billige nachmache!.Die Story ist nur was für kleinere kinder und berührte mich gar nicht außerdem störte die
geschichte über den dichter das interesiert doch keinen.Game Play wurde irgendwann richtig langweilig.Mittlerweile hab ich 15 Stunden gespielt in 2 Woche bin noch nicht durch!Aber für 10¤ hats mir schon gefallen,es war ein schöner zock nebenbei!
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0 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leider nur Englisch!, 7. Mai 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Also ich hab die Demo auf der Xbox 360 angezockt und ich muss sagen, dass das Spiel etwas ganz neues bietet! Rundenbasiertes Rollenspiel, wobei man mit dem Charakter, der an der Reihe ist, sich frei bewegen kann, bis seine Zeit für die Runde um ist, Comboangriffe kann man auch vollführen, was will man mehr? Das Spielkonzept ist also sehr neu für mich und bietet etwas einzigartiges, nett anzusehene Grafik, eine gute Story, ein super Kampfsystem, das Spiel muss unbedingt her...WÄRE DA NUR NICHT DIESES BLÖDE ENGLISCH! Die Demo war zwar auch auf englisch, dass das aber auch so bei der Konsolenfassung so ist hätte ich nicht gedacht. So wär das ok, aber von der Story würde ich bei aller Liebe auch gern etwas verstehen, aus diesem grund leider nur 3 Sterne, obwohl dieses Spiel es absolut nicht verdient hat!
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