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am 7. Juli 2010
In Fankreise gilt die '76er UFO-LP *No Heavy Petting* eher als Stiefmütterchen, das irgendwo zwischen den Klassikern der damaligen Schenker-Ära liegt. Musikalisch ist das wohl eher nicht zu erklären, denn die Scheibe beinhaltet insgesamt neun Trümpfe, die sich nahtlos in die damalige musikalische Entwicklung einfügen.

Bereits der Opener *Natural Thing* donnerte in all seiner Gewalt nach vorne, und wurde genauso wie *I'm A Loser* auf dem 1978er Live-Opus verweigt. Ab dem Track *Can You Roll Her* bemerkt man zum ersten Mal richtig den Einfluß von Bandneuzugang Danny Peyronel an den Keys. Der Name des Songs ist Programm, der Hardrock wird mit einer Portion Rock'N'Roll angereichtert und treibt sehr voran. Für *Highway Lady* zeichnet Peyronel alleine verantwortlich. Kurz beschrieben Piano, Gitarre und der Songs fetzt los, und über allem thront die unverkennbare Stimme von Phil Mogg. *On With The Action* stampft dagegen fast schon unspektakulär, kann aber dennoch Spannung aufbauen. *Martian Landscape* setzt den Schlußpunkt, bei dem Mogg einmal mehr beweissen kann, daß er nicht nur eine *dünne Stimme unter vielen* hat, sondern ein herausragender Sänger ist.

Wie die beiden Vorgänger saß auch dieses Mal wieder Leo Lyons (Ten Years After) an den Reglern. Warum UFO allerdings gerade mit dieser Scheibe in kommerzieller Hinsicht auf der Stelle traten, kann heute wohl nicht mehr erklärt werden, auch wenn der Punk damals schon seine ersten Ausläufer zeigte. Der *Schuldige* an dem Nichterfolg/Mißerfolg der Scheibe wurde schnell gefunden und in Person von Danny Peyronel aus dem Raumschiff gejagt.

Die Ablehnung die manche Fans gegen diese Scheibe haben ist für mich nicht erklärbar, vor allem wenn Peyronels Spiel als lästiges Geklimper bezeichnet wird. Keyboards verwendeten UFO bereits auf den Vorgängern, und ich kann mich nicht erinnern, daß sich jemals ein Fan über die Keyboardsparts von *Out In The Streets* abfällig geäußert hätte.

FAZIT: geschmäht, aber genauso ein Klassiker wie alle anderen Scheiben der Schenker-ÄRA...
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am 22. Mai 2012
Ich geb's zu: Hätte ich schon früher was zu diesem Album geschrieben, wären wohl höchstens 3 Sterne rausgekommen. Mich störte auch immer der Klavierspielstil von Peyronel. Irgendwie kirmesmäßig aufdringlich, nicht so dezent wie von Paul Raymond. Vielleicht lag's ja auch an der Abmischung.
Anläßlich eines UFO-Konzerts in Bochum vor einigen Wochen habe ich mir nach langer Zeit wieder mal 'No Heavy Petting' angehört und siehe da: die Scheibe gefällt mir heute besser als früher. Peyronels Klavier nervt nicht mehr so (außer auf 'Highway Lady') und bis auf das Cover 'A Fool in Love' sind ausschließlich gute Songs vorhanden. Die harten Sachen sind eingängig und wirklich fetzig (o.k., 'On with the Action' hat eher ein schleppendes Tempo, trotzdem oder gerade deswegen sehr heavy.). Aber das, was NHP den anderen UFO-Klassikern der 70er voraus hat, das sind die beiden Balladen. So schöne Melodien wie bei 'Belladonna' und 'Martian Landscape' gibt es bei keiner anderen UFO-Scheibe. Und vor allem: ganz ohne Orchesteruntermalung! Die hat mir auf späteren Balladen (z.B. 'Born to lose' oder 'Profession of Violence') häufig den Spaß etwas verdorben.
Also: 4 satte Sterne (1 Stern Abzug wegen der beiden schwächeren Stücke).

P.S.: Die Bonustracks sind kaum der Rede wert, aber wenn schon ein Cover, dann hätte der Original-Lp 'All or Nothing' statt 'A Fool in Love' gut zu Gesicht gestanden.
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Dieses Album ist etwas besser als sein Vorgänger FORCE IT, aber bei weitem nicht so exzellent wie die mächtigen Nachfolger und Bandklassiker LIGHTS OUT und OBSESSION.

Die seelenvollen Balladen "Belladonna" und "Martian Landscape", in denen Phil Moggs einmalige Reibeisenstimme absolute Gänsehaut erzeugt, sind hier mit Abstand meine Lieblingssongs. Die schnelleren Titel haben hingegen niemals wirkliche Landmarken in meiner Erinnerung hinterlassen.

Zudem geriet die Produktion von Leo Lyons (Ten Years After) leider ein wenig kraftlos und undifferenziert. Diesen Job sollte Ron Nevison ein Jahr später für LIGHTS OUT wesentlich professioneller erledigen.

Also: knapp vier Sterne für ein insgesamt ordentliches Hardrock-Album, dessen Cover-Artwork für mich bis heute sehr gewöhnungsbedürftig ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. September 2015
Im Mai 1976 erschien das fünfte Studioalbum der englischen Hard Rocker Ufo. Eingespielt haben es: Phil Mogg (Lead Vocals), Michael Schenker (Guitar), Danny Peyronel (Keyboards, Vocals), Pete Way (Bass) und Andy Parker (Drums). Produziert wurde "No Heavy Petting" wieder von Leo Lyons (Ten Years After). Es ist das einzige Album der Band mit Danny Peyronal.

Die beiden Hits des Albums sind `Natural thing` und `I`m a loser`. Beide sind z.B. auf dem Livealbum "Strangers In The Night" (1979) enthalten und gelten zu Recht als Bandklassiker. Weitere hochklassige Titel sind die eher unbekannten `On with the action` (tolle Soli von Michael Schenker) und die Ballade `Martian landscape`. Auch die beiden von Danny Peyronel geschriebenen Tracks `Can you roll her` und `Highway lady` sind nicht zu verachten. Ausserdem gibt es noch mit `A fool in love` ein Cover von Frankie Miller. Die Keyboards von Peyronel geben dem Bandsound einen neuen Anstrich. Ansonsten wird der musikalische Stil von "Force It" (1975) fortgesetzt.

"No Heavy Petting" ist sowas wie das unbekannte Album von Ufo aus den 1970ern. Ich kann gar nicht sagen, warum das so ist. Phil Moog singt wie immer sehr gut, Michael Schenker zaubert auf seiner Gitarre und erstmals gibt es auch vermehrt Keyboards zu hören. Für mich sind hier 4 Sterne zu vertreten.
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am 28. März 2010
In Fankreise gilt die '76er UFO-LP *No Heavy Petting* eher als Stiefmütterchen, das irgendwo zwischen den Klassikern der damaligen Schenker-Ära liegt. Musikalisch ist das wohl eher nicht zu erklären, denn die Scheibe beinhaltet insgesamt neun Trümpfe, die sich nahtlos in die damalige musikalische Entwicklung einfügen.

Bereits der Opener *Natural Thing* donnerte in all seiner Gewalt nach vorne, und wurde genauso wie *I'm A Loser* auf dem 1978er Live-Opus verweigt. Ab dem Track *Can You Roll Her* bemerkt man zum ersten Mal richtig den Einfluß von Bandneuzugang Danny Peyronel an den Keys. Der Name des Songs ist Programm, der Hardrock wird mit einer Portion Rock'N'Roll angereichtert und treibt sehr voran. Für *Highway Lady* zeichnet Peyronel alleine verantwortlich. Kurz beschrieben Piano, Gitarre und der Songs fetzt los, und über allem thront die unverkennbare Stimme von Phil Mogg. *On With The Action* stampft dagegen fast schon unspektakulär, kann aber dennoch Spannung aufbauen. *Martian Landscape* setzt den Schlußpunkt, bei dem Mogg einmal mehr beweissen kann, daß er nicht nur eine *dünne Stimme unter vielen* hat, sondern ein herausragender Sänger ist.

Wie die beiden Vorgänger saß auch dieses Mal wieder Leo Lyons (Ten Years After) an den Regler. Warum UFO allerdings gerade mit dieser Scheibe in kommerzieller Hinsicht auf der Stelle traten, kann heute wohl nicht mehr erklärt werden, auch wenn der Punk damals schon seine ersten Ausläufer zeigte. Der *Schuldige* an dem Nichterfolg/Mißerfolg der Scheibe wurde schnell gefunden und in Person von Danny Peyronel aus dem Raumschiff gejagt.

Die Ablehnung die manche Fans gegen diese Scheibe haben ist für mich nicht erklärbar, vor allem wenn Peyronels Spiel als lästiges Geklimper bezeichnet wird. Keyboards verwendeten UFO bereits auf den Vorgängern, und ich kann mich nicht erinnern, daß sich jemals ein Fan über die Keyboardsparts von *Out In The Streets* abfällig geäußert hätte.

FAZIT: geschmäht, aber genauso ein Klassiker wie alle anderen Scheiben der Schenker-ÄRA...
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am 25. November 2015
In den späten 70ern war das Album fast ein Geheimtipp, "man" musste es einfach haben, um mitreden zu können. Ich habe es von Anfang an gemocht. Harter, ehrlicher Losgeher-Rock, stadion- und partytauglich, mit sehr eingängigen Ohrwurm-Melodien. Nichts für Freunde des weichgespülten Mainstream-Pop. To be heard at maximum volume.
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am 26. Dezember 2010
Ohne große Worte, ist dieses Album für mich das beste, welches ich aus den 70ern kenne. Es ist wirklich kein einziger schlechter Song drauf zu finden. Mein Lieblingssong ist aber ganz klar "Belladonna". Ganz sicher mehr als nur eine Kaufempfehlung!!!
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am 7. Mai 2008
Fünf Studioalben haben UFO in ihrer "klassischen" Zeit mit Guitarhero Michael Schenker zwischen 1974 und 1978 veröffentlicht. PHENOMENON, FORCE IT, OBESSION und vor allem LIGHTS OUT werden immer wieder als die herausragenden Longplayer in der UFO Historie genannt, NO HEAVY PETTING blieb immer irgendwie das Album "dazwischen". Aus gutem Grund: Denn obwohl es sich beileibe um kein schlechtes Album handelt erreicht es die Klasse o.g. Scheiben nicht. Was zum Einen an der doch bisweilen nervig - klimpernden, so gar nicht recht zum Stil der Band passenden, Spieltechnik des damals neuen Keyborders Denny Peyronel liegt (der Gottseidank nur auf diesem Album mitwirkte), und zum Anderen an der etwas matschigen Produktion von Leo Lyons. Auch das Songmaterial mag nicht ganz so überzeugen wie auf den Alben davor und danach. Zwar besitzt NO HEAVY PETTING mit dem fulminanten Riffmonster "Natural Thing", der Gänsehaut Halbballade "Im a Loser" und dem finsteren "On With The Action" drei brilliante Tracks, bei den restlichen Sechs Songs macht sich dann aber doch eher wenig nennenswerter Durchschnitt breit. "Can You Roll Her" und "Highway Lady" wären an sich ganz gut, werden aber von Peyronels Klavier - Klimbim runtergezogen, die Balladen "Martian Landscape" und "Belladonna" wirken seltsam "leer", "Reason Love" und die Coverversion "A Fool In Love" bieten Breitwandhardrock von der Stange.
Natürlich ist Schenkers Gitarrenspiel einmal mehr ein Hörgenuss, dem jedoch anhand der diesmal weitgehend fehlenden UFO typischen Harmonien die Krönung versagt bleibt. `
Auf dieser Neuauflage sind noch einige unveröffentlichte Songs enthalten die es damals nicht aufs Album geschafft haben. Hört man mal rein, weiss man warum.
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