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am 30. Oktober 2007
Kürzlich lief bei 3Sat die Langfassung dieses Films als Zweiteiler (2 x 90 Min.). Gezeigt wird hier das Portrait eines jungen, hochintelligenten und gebildeten Mannes, der mit seinen politischen Ansichten quer steht zu seiner Zeit und zugleich in Konflikt gerät mit seinem Vater, der diese Zeit - die sich ihrem Ende zuneigende K.u.K.-Monarchie - repräsentiert. Über beides kommt Kronprinz Rudolf nicht hinweg: Seine Visionen von einem geeinten und zugleich freien Europa, die zurückweisen bis zu Karl dem Großen und von denen heute doch zumindest einige Realität geworden sind, scheinen ihm in weite Ferne gerückt, nachdem die Versöhnung mit seinem Vater, dem Kaiser Franz Joseph, gescheitert ist und Rudolf auf den Thron verzichten muss. Als Ausweg weiß er sich nur in den Freitod zu flüchten, gemeinsam mit der ihn abgöttisch liebenden jungen Engländerin Mary Vetsera, der es auch nicht gelingt, ihn aus seinen Depressionen zu befreien. Auf melodramatische Ausschmückung und Überhöhung à la gemeinsamer Liebestod dieses gemeinhin bekannten Endes im Jagdschloss Mayerling verzichtet der Film Gott sei Dank. Dem historisch Interessierten werden Gemeinsamkeiten der Persönlichkeit Rudolfs mit der seines bayerischen Zeitgenossen Ludwig II. nicht verborgen bleiben. Als literarische Vertiefung in die Psychologie Rudolfs und Ludwigs, insbesondere im Hinblick auf ihre Erziehung, welche sie in Kindheit und Jugend genossen haben könnten, sei Heiner Müllers "Leben Gundlings Friedrich von Preußen ..." anempfohlen. Wie unten bereits angemerkt, wurde der Film unter anderem an Originalschauplätzen in Wien - Hofburg und Schloss Schönnbrunn - gedreht. Als zeitgeschichtliches Porträt einer untergehenden Epoche verweist er auf "Der Leopard" (Visconti) sowie - literarisch - auf Joseph Roths "Radetzky-Marsch" und Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" - beide in der K.-u-K.-Monarchie angesiedelt. Auf das überwiegend hervorragende Darstellerensemble wurde bereits hingewiesen. Erwähnt werden mag noch die Rolle der jüdischen Bäckerstochter Sarah aus Prag, Rudolfs erster großer Liebe, die von Julia Jentsch äußerst charmant interpretiert wird. Wer als Deutscher etwas mehr über österreichische Geschichte jenseits von Sisi und Hitler erfahren möchte, dem sei dieser Film durchaus empfohlen.
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am 19. Oktober 2007
Wenn man die period dramas (und dieser Film ist auch ein period drama) der BBC kennt und sich bislang immer gefragt hat, warum eine derartige Produktion im deutschsprachigen Raum nicht möglich war, so möchte man nach dem Sehen dieser DVD dem ORF laut zurufen: "Na also, geht doch!"
"Kronprinz Rudolf" erscheint auf dieser DVD erstmals in der Langfassung, die als Zweiteiler im ORF zu sehen war, während die ARD (Degeto) die 180Minuten Laufzeit auf 90 Minuten heruntergekürzt hat, um diesen Film als Herzschmerz-Film aus der k.u.k.-Monarchie zu präsentieren. Wer die ARD-Version kennt und dann diese Langfassung auf DVD gesehen hat, der mag sich fragen, warum dieser Film in Deutschland nur gekürzt zu sehen war und dann auch noch unter dem Titel "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe", ein Titel, den bereits eine Mayerling-Verfilmung mit Rudolf Prack aus den 1950ern hat.
"Kronprinz Rudolf" ist ein großes Biopic geworden, das endlich auch einmal das Leben des Kronprinzen jenseits des Mayerling-Mythos präsentiert. Unterstützt von der Historikerin Brigitte Hamann, deren Rudolf-Biographie auch heute noch ein Standardwerk ist, zeichnet dieser Film ein historisch genaues und präzises Bild des Kronprinzen und zeigt ihn so nicht als romantischen Melancholiker, sondern vor allem als politischen Visionär, der erkennen muß, daß er gegen die Politik und die Carmarilla seines Vaters machtlos ist. Max von Thun sieht dem Kronprinzen zwar vor allem zum Ende hin nicht wirklich ähnlich (da war Rudolf Prack doch ein wenig näher dran), spielt aber mitreißend und authentisch. Christian Clavier als sein politischer Widersacher Taaffe hätte gerne noch etwas "böser" sein dürfen. Klaus-Maria Brandauer ist ein wunderbarer Kaiser Franz Joseph, der vor allem durch seine Blicke den inneren Konflikt, in dem er sich befindet, rüberbringt. Sandra Ceccarelli als Kaiserin Elisabeth ist mir persönlich ein wenig zu ätherisch-esoterisch, optisch entspricht sie jedoch durchaus der Kaiserin, wenn ich diese Rolle aber immer noch am besten von Romy Schneider in Viscontis "Ludwig II." dargestellt fand. Vittoria Puccini als Mary bleibt leider ein wenig blass und unscheinbar, hübsch anzusehen ist sie zwar allemal, aber ihre Motivation bleibt irgendwie im Dunkeln, irgendwie nehme ich ihr ihre bedingungslose Liebe zu Rudolf nicht ab. (Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht romantisch genug.) Als Marys Mutter Helene Vetsera ist Alexandra Vandernoot großartig besetzt, Omar Sharif, der unter Terence Young selber einmal den Kronprinzen spielen durfte, hat zwar nur eine kleine Rolle, spielt aber ebenfalls großartig. Auch das sonstige Ensemble, das sich aus bekannten deutschen (Joachim Król als Szeps) und österreichischen (Robert Stadlober als Wilhelm II) Schauspielern zusammensetzt, ist großartig.
Die Ausstattung ist -bedenkt man, daß es sich um eine Fernsehproduktion handelt- fast schon bombastisch zu nennen. Die Szenen in Wien wurden an Originalschauplätzen in der Hofburg und Schloß Schönbrunn gedreht, eine wunderbare Kulisse, die man in keinem Studio der Welt hätte nachbauen können. Der Soundtrack ist stimmig, die Handlung von der ersten bis zur hundertachzigsten Minute spannend und packend, so daß man sich immer wieder fragt, warum dieser Film im Fernsehen auf die Hälfte heruntergekürzt wurde.
Das Making-of, das auf dieser DVD als einziges Bonusmaterial enthalten ist, wirkt leider ein wenig beliebig, anstatt ständig zu betonen, wie teuer doch alles war, wäre es vielleicht interessanter gewesen, etwas mehr über den historischen Kronprinzen zu erfahren, z.B. über dessen Kindheit, die im Film zwar immer nur angesprochen, aber nicht wirklich behandelt wird, obwohl in ihr sicherlich einige der Traumata lagen, die Rudolf letztlich zu dem gemacht haben, was er war. Übrigens: die englische Sprachfassung dieses Films ist gar nicht mal schlecht! Da der Film eh auf Englisch gedreht wurde, ist er sogar die authentische Version und da fast alle Schauspieler sich selber synchronisiert haben, auch durchaus ein akustischer Genuß. (Wenn Österreicher Englisch reden hat das durchaus was charmantes...)
Fazit: hätte die ARD diesen Film damals ungekürzt gesendet, ich hätte ihr ein lautes "Bravo!" zugerufen. So jedoch gilt mein "Bravo!" eindeutig dem ORF, bravo und danke für diesen tollen Film! Wann kommt die Neuverfilmung von Sissi?
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am 20. August 2014
After the famous "Mayerling" (1968), starring Omar Sharif, Catherine Deneuve, James Mason etc. which was basically a tragic love story, although with a historic background, followed two other movies, one an Austro-Hungarian-Czech co-production, called "The Crown Prince" (or in tis original title "Der Kronprinz"), and the present British production.
Which of the three do I prefer? None and all. Why? Because all three add a new facet to the original story, a different perspective so to say. None can be said to be absolutely correct with the actual events that happened, also because at the time every effort had been made to hush the story away, courtesy of her Imperial Majesty of Austria himself, who didn't want the scandal to spread.
So. Is the story in this one better told than in the aforementioned ones? Yes and no. All three have excellent actors depicting their respective roles and give an accurate (if ever possible) interpretation of what they are given to represent, but in order to fully comprehend the gamut of events, one should better be prepared to acquire all three versions and compare them, or better still, buy a decent history book or biography of the various characters and read it carefully.
As entertainment though goes, all three are, even if it is basically a historic drama with romantic contours.
But being this what it is, it still is worth watching to round up ones "cinematic popular" culture.
In any case I can only recommend it, since it is still something well worth having in ones own DVD collection.
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am 15. Juli 2013
Endlich einmal keine operettenhaft süßliche Darstellung der tragischen Lebensgeschichte Kronprinz Rudolfs. Man fühlt die Beratung durch die Historikerin Brigitte Hamann, die, wie kaum jemand anderer die Geschichte dieser Familie kennt. Dass die ausgezeichneten Darsteller den historischen Personen optisch nicht ähnlich sehen, stört überhaupt nicht, da die Charaktere so hervorragend dargestellt sind. Der Film ist, ganz im Gegenteil dazu, was manche Leute hier geschrieben haben, keine Sekunde langweilig. Ganz im Gegenteil, ist das Vorantreiben der Geschichte, obwohl man deren Ausgang ja zur Genüge kennt, ungemein spannend und lässt einem atemlos den jeweils nächsten Schritt erwarten. Obwohl ich Birgit Minichmayer sonst nicht sehr schätze, überzeugt und berührt sie mich als Mizzi Kaspar ganz besonders. Brandauer gibt einen hervorragenden Kaiser Franz Joseph. Leider war er zu Zeiten der Dreharbeiten ziemlich beleibt, was nun so gar nicht zum schlanken Kaiser gepasst hat. Allerdings überspielt er diesen optischen Mangel durch seine intensive Darstellung vollkommen. Kaiserin Elisabeth wird in diesem Film wohl so realistisch wie nie zuvor gezeigt. Wer Brigitte Hamanns Elisabeth-Biographie “Elisabeth, Kaiserin wider Willen“ gelesen hat, wird verstehen, warum die Kaiserin so und nicht anders dargestellt werden konnte. Alle weiteren kleineren und größeren Rollen sind durchwegs bestens besetzt und überdurchschnittlich gut gespielt. Mein größtes Lob gilt jedoch Max von Thun, der einen hervorragenden Kronprinzen gibt. Er scheint sich mit der Person Rudolfs intensiv auseinandergesetzt zu haben und bringt einem das menschliche Drama des von seinem Vater so sehr missachteten jungen Mannes sehr nahe. Der körperliche Verfall wird hervorragend dargestellt - Dank an die Maske, den seelischen Verfall zeigt Max von Thun erschreckend realistisch, man leidet mit dem unglücklichen Prinzen bis zum bitteren Ende. Auch dass Mary Vetsera eigentlich nur eine Randfigur war, die aufgrund ihrer pubertären Schwärmerei und Verliebtheit ihr junges Leben wegwirft, um mit Rudolf in den Tod zu gehen, wird gut herausgearbeitet. Erschreckend, obwohl man es ohnedies weiß, auch der Umstand, dass Mizzi Kaspars Anzeige nicht ernst genommen wird. Im Gegenteil, es wird hervorragend gezeigt, dass ja eigentlich fast nichts Besseres passieren kann, als den Kronprinzen selbst in den Tod laufen zu lassen.
Ein wirklich hervorragender Film, den ich nur wärmstens empfehlen kann, da er die historischen Daten nicht verfälscht.
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am 31. August 2008
verglichen mit seinen Vorgängern "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe" (1956) und "Mayerling" (1968) ist diese Verfilmung meiner Ansicht nach gut gelungen. Glaubwürdig gespielt, allen voran K. M .Brandauer, der als Kaiser seinen Sohn immer wieder vor den Kopf stößt und dessen feinsinnige und ideenreiche Seele oft kränkt. Die Bestrebungen und Bemühungen Rudolfs, die Donaumonarchie in ein neues Jahrhundert zu führen, werden immer wieder enttäuscht, sodass es zum Schluss zum Eklat kommen muss, der im Selbstmord endet.
Hilfe kann der Kronprinz auch von seiner Mutter Kaiserin Elisabeth nicht erwarten, die stets ihre eigenen Interessen verfolgt und versucht, ihren Sohn für diese einzuspannen (Ungarn).
Allerdings muss gesagt werden, dass diese Verfilmung, wenn auch nicht so stark wie die Vorgänger, die Historie verwässert und teilweise unrichtig darstellt. Besonders die Vorfälle in Mayerling werden wieder stark romantisiert, wobei die Realität alles andere als romantisch war. An dem historischen Material gemessen, das seit den letzen Jahrzehnten zur Verfügung steht, hätte man geschichtlich genauer und realistischer sein können. Deshalb nur drei Sterne.
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am 1. November 2007
Habe einen historisch überzeugenden Film erwartet und wurde da arg enttäuscht. Wie sichtbar die Dramaturgie bemüht war, Rudolfs "Vordenkerschaft" für ein "geeintes Europa" herauszuarbeiten, wirkte schon beinahe unangenehm "gewollt", das musste natürlich dann auch gleich in der ersten Bettszene besprochen werden. Oder solche Perlen: Rudolf mischt sich incognito unters Volk, um mal zu sehen, wie es denen geht, schaut in das erstbeste Bäckereifenster und verliebt sich sogleich unsterblich in die Verkäuferin. Ganz am Rande bekommt er natürlich auch etwas von der Not mit, umgesetzt natürlich mit Bildern von armen Kinderchen in einem dunklen Keller. Simpler geht es nicht.

Die Konstellation der Figuren war Soap. Bestes Beispiel: Der Berater des Kaisers und Gegenspieler Rudolfs war auf jedem Filmmeter immer nur abgrundschlecht und bitterböse, Rudolf hingegen immer fortschrittlich im Geiste und gut, etwas anderes kam nur einmal zur Sprache: Als seine Frau ihm den Vorwurf macht, sie könne keine Kinder mehr bekommen, weil sie sich an dessen Geschlechtskrankheit angesteckt habe.

Das alles hatte auf mich eine kontraproduktive Wirkung: Rudolf wollte und konnte mir auch nicht eine Sekunde sympathisch werden. Vielleicht auch deshalb, weil die Macher des Films keinen noch so leicht durchschaubaren Dramaturgie-Trick ausließen, um dem Zuschauer diese Sympathie aufzudrängen. Auch war die Motivation der Figuren nur sehr dünn vorbereitet, im ganzen Film übrigens, mit Ausnahme allerdings einer Schlüsselszene im 2. Teil, die auf den Selbstmord Rudolfs "hinarbeitet": Als der Kaiser seinem Sohn mitteilt, dass er für die Nachfolge auf den Thron ungeeignet sei. Diese Szene ist m.E. sehr gelungen.

Ein wesentlicher Grund für die mangelnde Überzeugungskraft des Films ist sicher, dass die Geschichte ständig zwischen "Rudolf der Liebhaber" und "Rudolf der Politiker" schwankte, ohne sich für einen Schwerpunkt entscheiden zu können. Darunter litt letztlich das Wesentliche der Figur, deren sexuelles Leben beim Verstehen der historischen Person kaum weiterhilft. Die politischen Anstrengungen des Kronprinzen wirkten als Pausenertüchtigung zwischen Hurenhaus und Geliebter und am Ende nur als Beiwerk. Für so einen Stoff braucht man keinen Kronprinzen zu bemühen.

Abgesehen davon hatte ich oft das Gefühl, dass die Figuren sehr unhistorisch nachgestellt ("im Geiste schon 2007") waren. Da gab es nur wenige Ausnahmen. Die wichtigste sicher: Brandauer als Kaiser. Der war auf jedem Meter überzeugend und sehenswert. Selbst wenn er nichts sagte. Aber das wundert bei Brandauer auch niemand.

Erhofft hatte ich mir insgesamt doch wesentlich mehr, so im Stile von Tom Toelles absolut überzeugenden "Bismarck"-Film (Ochsenknecht in der Hauptrolle und zwar zum Niederknieen gut). Nur ist dieser Film - im Gegensatz zum Fast-Klischeefilm "Rudolf" - bis heute nirgendwo käuflich zu erwerben. Toelles Streifen habe ich schon an die 15 Mal gesehen, notgedrungen in erbärmlicher VHS-TV-Mitschnitt-Qualität. "Kronprinz Rudolf - Sissis einziger Sohn" werde ich mir hingegen ganz bestimmt kein zweites Mal ansehen (schon der Titel hätte mir die Absicht verraten müssen. Abgesehen davon ist Sissi mit Doppel-S eine Erfindung der "Sissi-Filme", historisch richtig heißt es "nur" Sisi).
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am 18. Juni 2013
Wirklich toller Film , Mit wirklichkeitsnaher Darstellung der damaligen Zeit und überzeugenden Darstellern,besonders : Klaus-Maria
Brandauer als überstrenger Vater und Max von Thun als dessen Sohn Kronprinz Rudolph.

Topfilm , Topversender
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am 16. Mai 2011
Ein wunderschöner Film über den unglücklichen Rudolf von Habsburg.
Max von Thun spielt den Kronprinzen des Österreich-Ungarischen Kaiserreiches glaubwürdig und abwechslungsreich. Historisch ist einiges nicht korrekt und auch die Darsteller sehen ihren Rollen nicht immer besonders ähnlich. Ganz besonders Sisi, Mary und Mizzi Kaspar sahen in der Realität vollkommen anders aus.
Insgesamt zeichnet der Film aber das Bild eines sensiblen Mannes, dessen Talente nicht geschätzt werden, dessen politisches Engagement ignoriert wird...Rudolf wählt den einfacheren Weg und gibt auf.
Großes Kino!
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am 3. Januar 2013
Meine Frau war überglücklich und das ist die Hauptsache.
Obwohl die Historie stimmt zwar nicht ganz mit der Verfilmung überein,
aber trotzdem schöne Berieselung.
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am 11. Februar 2012
Eine sehr gelungene Produktion des ORF. Bemerkenswert, dass der Film auch in der englischen Synchronfassung verfügbar ist, wobei die relativ starken Akzente allerdings von der schauspielerischen Leistung ablenken.
Eine gute Verfilmung, die Licht in die Tragödie von Mayerling wirft. Der Film spiegelt die Abgründe und Probleme der Aristokratie und Gesellschaft wider und zeigt nicht das typisch-verschleierte Bild vom Prunk der K.u.K.-Monarchie.
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