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Kundenrezensionen

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am 8. September 2007
Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Film ist seit einiger Zeit mein Lieblingsfilm. Der Französische Regisseur Michel Gondry ist am Beginn seiner Karriere mit sehr originellen Videoclips, unter anderem für Björk, aufgefallen, (sehr empfehlenswert auch die in der Reihe "Directors Work" erschienene DVD über seine Musikvideos). Seine ersten Spielfilme die er in Hollywood drehte, sind nach Drehbüchern des renommierten Autors Charlie Kaufman produziert. Nachdem ich "Science of Sleep" gesehen habe, finde ich, dass Gondry in seinen früheren Filmen, "Human Nature" und "Vergiss mein nicht", nicht seine ganze Originalität entfalten konnte. Wer eher Lovestorys mit einer klaren Entwicklung und happy end mag, wird "Vergiss mein nicht" mehr lieben, aber "Science of Sleep" ist einfach künstlerischer, verspielter, abgefahrener und hat außerdem einen stärker französisch geprägten Stil, als die in Hollywood gedrehten Filme. Das besondere an diesem Film ist auch, dass in ihm die Erlebniswelt des Traumes eine so große Rolle spielt. Ich habe es schon immer sehr gemocht wenn in Spielfilmen manchmal unerwartet Traumsequenzen auftauchen, die physische Realität aufgehoben ist, alles surreal und versponnen wird. Wer das ebenso schätzt wie ich, der wird bei diesem Film voll auf seine Kosten kommen. Durch die Hauptfigur Stephane, die zwischen den Welten lebt und oft nicht ganz unterscheiden kann zwischen Traum und Gegenwart, wird die Welt des Traumes, die ja immerhin auch einen sehr großen Teil unseres Lebens einnimmt, ist in diesem Film viel stärker präsent, als die sogenannte Realität. Diese Traumwelt wird oft durch unübertrefflich originelle und handgemacht Stop-Motion-Animation illustriert.
Man muss auch diesen Film erleben wie einen Traum. Ich habe während der 102 Minuten nur begeistert und staunend mit offenem Mund im Kino gesessen - und das passiert mir nicht jeden Tag - und dachte nur "Hoffentlich geht der Film noch lange weiter". Nach dem Film blieb eben auch dieses Traumgefühl zurück, das keine besonders chronologische Handlung beschreibt, sondern eher so eine schwimmende Atmosphäre von Gefühlen und Ereignissen. äußerst genial! Noch nie ist mir ein Film so lange in Kopf und Herz herumgespukt wie dieser! Danke Michel, für die Inspiration! Ich bin wahnsinnig gespannt auf das nächste Werk von Michel Gondry:,"Be kind, rewind".
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am 17. August 2007
Dieser Film ist ein absolutes Muss für alle Leute die sich gerne von Bildern, ob in bewegter oder stiller Form, faszinieren lassen und auf vorhersehbare und polierte 0/8/15 Romanzen verzichten können.
Mich hat neben dem dänischen Kino kaum ein Film mehr angesprochen als dieses Meisterwerk von Michel Gondry.

Die Story lässt sich wie folgt kurz und knapp beschreiben
und klingt wahrscheinlich etwas konfus. Im Film allerdings macht sie so viel Sinn und ist schlicht romantisch und genial:

Der schüchterne Stéphane Miroux kehrt zu seiner Mutter in die Stadt Paris zurück um dort die Arbeit an zu nehmen welche sie ihm verschafft hat.
Der ursprünglich als kreative Arbeit angekündigte(Stephane ist ein begeisterter Zeichner), Job
entpuppt sich als Job in einer Kalenderfirma welche ihm nicht sehr viel abverlangt, zumal der Chef und die Mitarbeiter ziemliche merkwürdige Zeitgenossen sind die den Film allerdings um einiges bereichern.
Nebenbei ist Stephane der Moderator seiner eigenen Träume welche auf surrealistische Weise den erlebten Alltag wiedergeben.
Grade diese Traumszenen sind das geniale an diesem Film.
Denn hier holt Gondry wirklich einiges aus seiner Trickkiste und spielt mit Effekten die ich persönlich so noch nicht gesehen habe.

Parallel spielt sich eine Liebesgeschichte zwischen Stephane und Stephanie
ab die in die Wohnung gegenüber einzieht.
Die beide verbindet eine Art sympathische Weltfremdheit, wie sich während des Films oft bemerken lässt.

Stephanie nimmt immer mehr Einfluss auf Stephanes Träume und stellt ohnehin sein Leben komplett auf den Kopf sodass Stephane bald nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden kann.

Wie das Ganze jedoch endet das möchte ich jetzt hier nicht vorweg nehmen.
Gesagt sei nur, von Romantik meiner Meinung nach schwer zu übertreffen.

Fazit:

Wer "Vergiss mein nicht" gemocht hat wird diesen neuen Film von Michel Gondry lieben!!
Klasse Bildeffekte gepaart mit einer witzigen, charmanten und romantischen Story machen diesen Film für mich zum besten Film des Jahres 2006
und insgesamt zu einem unverzichtbaren Meisterwerk.
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am 11. April 2013
Sehr kreativer, faszinierender Film! Witzig weil es auch auf einer anderen Ebene interessant ist: für alle Filmschaffende geeignet um die raffinierte technische Umsetzung zu beobachten...
Sollte sich jeder ansehen der genug von hollywood blockbuster oder depro-artfilm á la haneke & ulrich seidl hat.

mfg
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am 10. Februar 2008
Michel Gondry, vor allem bekannt für seine bahnbrechenden Musikvideos für Björk, The White Stripes oder auch Paul McCartney, leifert nach seinem Oscarprämierten Film "Eternal Sunshine of the Spotless Mind", an dessen Drehbuch er gemeinsam mit Charlie Kaufman (Being John Malkovich) arbeitete, nun mit "The Science Of Sleep" ein komplett eigenes Projekt.

Erzählt wird die Geschichte von Stéphane (Gael Garcia Bernal), einem Tagträumer, der nach dem Tod seines Vaters in Mexiko nach Paris zurückkehrt, um bei seiner Mutter zu leben. Hier verliebt er sich in seine Nachbarin Stéphanie (Charlotte Gainsbourg), und bald darauf beginnen für ihn Traum und Realität ineinander zu verschwimmen. Doch was sich zunächst noch nach leichter und beschwingter Liebeskomödie anhört, entwickelt sich bald zu einer interessanten Charakterstudie des egozentrischen Tagträumers, der sich lieber in seine Träume flüchtet, als der eigenwilligen und unabhänigen Stéphanie zu vertrauen.

Wähend die Traumsequenzen in phantastischer Verspieltheit präsentiert werden und durch ihre verzerrte Realitätsnähe bestechen, da Gondry größtenteils auf CGI-Einsatz und glattpolierte Hollywoodschnörkeleien verzichtet und damit zu verzaubern weiß. Der Film an sich hingegen ist für den Zuschauer insofern eine Herausforderung, als es schwer fällt, sich mit der doch recht deutlichen Egomanie Stéphanes zu identifizieren. Andererseits ist es genau dieser doch recht wirklicheitsgetreue Verzicht auf Idealisierung, die den Film so besonders machen.

Für den Film als solchen also 4,5 Sterne.... an den Zauber von "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" kommt Gondrys zweiter Streich nicht ganz heran.
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am 20. September 2008
Michel Gondry gehört für mich zu den Ausnahmeregisseuren der letzten Jahre. Schon Eternal Sunshine of the spotless mind ("Vergiss mein nicht") und der nach Science of Sleep erschienene be kind rewind ("abgedreht") haben mir sehr gut gefallen, aber mit Science of Sleep hat sich Gondry sein eigenes Denkmal gesetzt: Ein derartig intelligenter, witziger, verschrobener Film ist mir die letzten Jahren kaum untergekommen. Außerdem wird das Thema Liebe hier ohne jeden Kitsch und Pathos und dennoch feinfühlig angepackt. Nicht allein wegen Gael Garcia Bernal ("Amores Perros", "Babel") ein absoluter Geheimtip!
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am 1. April 2009
STORY:
Junger Künstler erklärt uns die Welt der Träume. Dabei erzählt er uns die Geschichte seiner täglichen Probleme: von seinem öden Job, seinen sexuellen Phantasien und die Liebe zu seiner neuen Nachbarin' Was im Traum so leicht erscheint, ist oft in der echten Welt nicht durchzusetzen. Was jedoch, wenn sich Traum und Welt vermischen?

KRITIK:
Wer kennt das nicht? Manche Träume erscheinen so realistisch, dass man erst einige Zeit braucht, um zu begreifen, dass man längst erwacht ist. Stéphane (großartig gespielt von Gael García Bernal, mexikanisches Johnny Depp-Pendant, bekannt durch La Mala educación, Fidel, Amores perros) hat aber ein Problem: Er ist ein Tagträumer und ihm passiert das Ganze ziemlich oft.

Doch von Anfang an: Stéphane wird durch ein Jobangebot, das ihm künstlerische Freiheit verspricht, von seiner Mutter von Mexiko ins verhasste Paris gelockt. Jedoch, die Arbeit stellt sich als stupides Zettelkleben heraus, seine Kollegen sind scheinbar alle dem täglichen Büro-Wahnsinn verfallen und außerdem zieht bei ihm gegenüber eine junge Apothekerin ein, die eine äußerst attraktive Freundin hat.

Genug Stoff also für die nächtlichen Träume, den es erst mal zu verarbeiten gilt. Und wie das eben in Träumen so ist, werden Welten zerstört, der Chef vernichtet, Sekretärinnen willig auf dem Kopierern genommen und geflüchtet, ohne dass man von der Stelle kommt. So geht's uns ja eigentlich allen, nur Stéphane stellt manchmal nur zu spät fest, dass er alles, was er tut, nicht mehr im Traum macht, sondern in der realen Welt, da er eigentlich schon längst wieder erwacht ist und es nur nicht gemerkt hat.

Der Film erzählt die Geschichte einer knospenden Liebe zwischen zwei Nachbarn, die nach und nach immer heftiger wird. Das Dumme ist nur, dass die Ängste, die Stéphane in seinen Träumen hat, oft in die reale Welt mitschleppt werden und unmöglich zu besiegen scheinen. Ob die zwei jungen Liebenden es schaffen, dieses Problem zu beseitigen und vor allem wie, sei hier nicht verraten. Nur eines: Ich mag den Schluss, viele werden ihn hassen (Whatever that means, hehe). :-)

Der Film ist in vieler Hinsicht stark experimentell. Wer klare Erzählstrukturen bevorzugt und bei surrealen Sequenzen den Kopf schüttelt, wird aus diesem Film nicht ohne Nackenschmerzen herauskommen.

Wer aber nicht vorhersehbare Handlungen mag, liebeswerte, bodenständige Charaktere statt aalglatter Hollywood-Akteuren schätzt und auch nichts dagegen hat, sich von Zeit zu Zeit in ein Björk-Video wieder zu finden, der wird diesen Film lieben. Regisseur Michel Gondry (Human Nature, Eternal Sunshine of the Spotless Mind hat sich ja vor seiner Kino-Karriere einen guten Namen als kreativer Clip-Regisseur gemacht.

Am ehesten vergleichbar ist der Film sicher mit cineastischen Werken von Salvador Dalí oder auch mit der Wunderbaren Welt der Amelie: viel Humor, gespickt mit kleinen (surrealen) Ideen und einer nicht aufgesetzten Liebesgeschichte ' Nur das Ganze noch um einen Grad abgefahrener.

Als Kritikpunkt sei hier die schauspielerische Leistung von Charlotte Gainsbourg (Les Misérables, 21 Grams, Lemming) erwähnt. Während das ganze restliche Ensemble durch die Bank hervorragend ist, wirkt sie in ihrer Rolle als Nachbarin doch teilweise etwas hölzern. Außerdem ist die Idee von 'Traum und Realwelt vermischen sich' natürlich nicht neu. So liebevoll umgesetzt wurde sie jedoch lange nicht mehr.

FAZIT: Etwas surreale Liebesgeschichte, mit tollen künstlerischen Sequenzen und viel Humor. Davon kann man doch nur träumen! Aufwachen und anschauen gehen, Leutln!

WERTUNG: 7 von 10 weißblauen Meeren aus Zellophan.
(Diese Filmkritik erschien erstmals auf Filmtipps.at, der Spezialseite für Asia und Independent-Kino)
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am 1. Juni 2014
Kreativ chaotisch wie die Erlebniswelt in Stephanes Kopf entwickelt sich der Film selbst. Mitunter ist schwierig zu erfassen, ob der Beginn einer neuen Szene einen Wechsel von der reellen Welt in die Traumwelt (und umgekehrt) bedeutet oder nicht - was andererseits dem Zuschauer um so mehr die Hilflosigkeit und Unsicherheit Stephanes verdeutlicht. Nachdem sich der neue Job als Motivationskiller, die Arbeitskollegen als teamunfähiges Trio erweisen, findet Stephane mehr Ruhe und Aufmerksamkeit bei seiner neuen Nachbarin Stephanie (!). Für mich eine der schönsten und wichtigsten Stellen im Film zeigt die beiden in Stephanies Wohnung mit dem Bau einer modellierten "Arche Noah" beschäftigt, die sie aus der Unberechenbarkeit des Daseins hinaus in eine ermutigerende Zukunft tragen wird. Insgesamt ein sehr witziger, melancholischer, trauriger Film, der gleichermaßen verstört und berührt und von originellen Einfällen nur so strotzt.
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am 20. März 2014
Sicher ist der Film nur etwas für Liebhaber, da er an sich keinen Sinn hat und erst recht keinen roten Faden aufzeigt.

Er handelt lediglich über Schizophrene Ausschreitungen, welche vom Akteur nicht klar als Traum oder Wirklichkeit definiert werden und wie schwer es für ihn unter diesen Umständen ist, sich auf eine Frau und die Liebe einlassen zu können.

Ein Film für Liebhaber von Fantastischem und hin und wieder gesprochenem Französisch mit deutschem Untertitel :)
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am 30. Oktober 2015
Ich habe noch nie etwas dermaßen bereut, gekauft zu haben! Da unser Fernseher ausfiel, habe ich spontan nach einem netten Film gesucht und bei diesem leider direkt darauf geklickt, sodass ich nicht mehr stornieren konnte. Wir bekamen Alpträume davon, obwohl wir ihn nicht mal zu Ende angesehen haben. Es läuft dauernd Untertitel, weil französisch gesprochen wird und das ist nicht mal sehr gut übersetzt.
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am 29. April 2015
Dieser Film lohnt sich nicht. Ich hatte schönes französisches Kino erwartet, aber der Film besteht aus mehr oder weniger sinnlosen Dialogen, die gelegentlich witzig sind, aber insgesamt kein Filmvergnügen ergeben.
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