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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen16
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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Die Inszenierung von Otto Schenk ist zeitlos, naturalistisch pralles Musiktheater.
Eine sehr gute sängerische Ensembleleistung macht diese Aufführung zu einem opernhistorischen Ereignis. Heinz Zednik als komödiantisch, buffonesker Wenzel , Karl Ridderbusch als personifizierter Kezal, souverän , witzig , verschlagen. Siegfried Jerusalem, noch mit lyrischer Stimmfarbe, zeigt zwar kleine Schwächen, ist aber insgesamt überzeugend. Lucia Popp mit ihrem unverwechselbaren,lyrisch cremigen Timbre, eine der großen Stimmen der Opernbühne , singt eine hinreissende Marie. Adam Fischer präsentiert die "Wiener" mit hinreissender Attacke und feiner Nuancierung, große Klasse. Klanglich überrascht diese ältere Aufnahme durch eine offensichtlich gelungene Klangrestaurierung, mit besserem Ergebnis als einige Neueinspielungen.
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am 10. November 2013
Habe diese Aufführung mit der vorliegenden DVD zum ersten Mal gesehen und gehört. Ein Erlebnis allererster Güte, eine Referenzaufnahme für diese wunderbare Volksoper.
Diese Aufführung macht wieder einmal mehr als deutlich, dass die allermeisten Operndarbietungen ihre volle Wirkung erst entfalten können, wenn man sie nicht nur hören, sondern auch sehen kann. Dies macht diese Aufführung zu einem wahren Vergnügen, dank der Inszenierung, dem impulsiven Musiktheater, den tollen Sänger-Darstellern und nicht zuletzt dank dem begnadeten, hier noch sehr jungen, Dirigenten Adam Fischer. Ich persönlich halte diesen allerdings schon seit längerem für einen der besten Operndirigenten unserer Zeit. Man besorge sich hier zu einmal seinen Paisiello Barbier auf CD.

Der Audio-Ton der DVD ist hervorragend, die Film-Farben allerdings schon etwas verblasst. Tut aber überhaupt nichts zur Sache. Man hat hier dennoch die reine Freude. Allein die Zirkusnummern wirken wie echt, man glaubt sich in einer echten Zirkusveranstaltung. Als Erzkomödianten in der Rolle des Zirkusdirektors erleben wir hier den legendären Bariton Erich Kunz, ehemals Mitglied des weltberühmten Wiener Mozart-Ensemles aus den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Da kommt Freude auf.

Alle Sänger sind mehr als über jeden Zweifel erhaben. Siegfried Jerusalem ist ein glaubwürdiger Hans, die Rolle des stotternden Wenzel bei Heinz Zednik in allerbesten Händen. Über den Jahrhundertbass Ridderbusch braucht man nichts zu sagen. Und dennoch: die alles bei weitem überragende Protagonistin ist Lucia Popp als Marie.
Das ist Soprangesang vom allerfeinsten. Das Duett 'Mein Schatz' zusammen mit Jerusalem ein Ohrenschmaus. Ich konnte mich einfach nicht satt hören. Ich möchte sogar behaupten: Pilar Lorengar und Fritz Wunderlich aus der alten Kempe Aufnahme werden hier noch übertroffen, dank Lucia Popp und ihren hohen Nadelspitzen-Tönen, wie ich sie bisher nur von Alda Noni gehört habe.

Mein persönliches Fazit: es gibt tolle Opernaufführungen auf DVD, viele schöne Stimmen und vieles mehr, aber eine solche Freude erlebt man nur selten.
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am 21. April 2012
Wunderschöne Inszenierung mit einer (leider viel zu früh verstorbenen) aber mit ihrer herrlichen Stimme,
unvergesslichen Lucia Popp.

Die Krönung wäre gewesen, wenn die männliche Hauptrolle wie auf meiner Audio-Gesamtaufnahmen von Fritz Wunderlich
gesungen wäre. Sigfried Jerusalem hat bei dieser Auzeichnung leichte Stimmprobleme.
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am 23. September 2015
Die folgende Rezension zu „Die verkaufte Braut“ bezieht sich auf die Aufführung an der Wiener Staatsoper (1982) in der Inszenierung von Otto Schenk unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer.

Bedrich/Friedrich Smetana (1824-1884) gilt als Begründer der romantischen Nationalmusik Tschechiens: Neben seinem patriotischen Zyklus sinfonischer Dichtungen mit dem Titel „Mein Vaterland“ (darin „Die Moldau“) und den Opern, „Dalibor“ und „Libuse“ hat es vor allem die „Verkaufte Braut“ (1866) zu großer Bekanntheit und Beliebtheit gebracht. Deren Handlung, ein vorübergehendes Verwirrspiel um eine bevorstehende Hochzeit, ist letztlich kaum der Rede wert. Und den „Zirkus“ (auch im übertragenen Wortsinne) zu Beginn des dritten Aktes muss man nicht wirklich haben, der ist - musikalisch wie szenisch - letztlich albern. Die Stärke der „Verkauften Braut“, sowohl der Oper an sich wie auch dieser Aufführung, liegt ohnehin überwiegend im musikalischen Bereich: in den lyrischen Passagen (Marie, Hans), den Chören, den hervorragend choreographierten Tänzen sowie der Ouvertüre. Insgesamt stellt sich die Aufführung als sehr kurzweilig dar. Opernliebhaber mit eher ins Traditionelle gehenden Präferenzen werden sich für Otto Schenks illustrativ-bebildernde, vor allem bei der landestypischen Kostümierung liebevoll ins Detail gehende Inszenierung sicher begeistern.

Lucia Popp gibt eine wunderbar gefühlige, weich timbrierte Marie, die auch in der Höhe noch angenehm warm und rund klingt – einfach traumhaft!

Wenn Siegfried Jerusalems Tenor in der Rolle des Hans auch noch vergleichsweise jugendlich wirkt, so kann man seiner Stimme die späteren schweren Wagner-Rollen durchaus schon anhören. Von der darstellerischen Seite her ist er wie eigentlich immer völlig überzeugend.

Karl Ridderbusch als Kezal und Heinz Zednik als Wenzel sowie die übrige Besetzung liefern singschauspielerisch ebenfalls absolut rollendeckende Porträts der Figuren.

Bereits in der Ouvertüre, welche in sehr hohem Tempo gespielt wird, zeigt sich Adam Fischers sehr präzise Auslotung des Orchesterklangs, der insgesamt sehr schlank gehalten wird und somit gut durchhörbar gestaltet ist. Insgesamt ein schwungvolles Dirigat.

Insbesondere die Tschechen unter den Smetana-Liebhabern werden möglicherweise bedauern, dass in der Aufführung auf Deutsch gesungen wird, zumal tschechisch-sprachige Einspielungen auf DVD derzeit nicht verfügbar sind. Ihnen sei jedoch gesagt, dass sich „Die verkaufte Braut“ in genau dieser Fassung (in der Übersetzung von Max Kalbeck) von Wien aus überhaupt erst auf den internationalen Bühnen durchgesetzt hat und die vorliegende Einspielung somit durchaus als authentisch angesehen werden kann. Smetana selbst sprach im Böhmen des damaligen Habsburgerreichs im Übrigen besser Deutsch als Tschechisch und trug von sich aus bereits Textpassagen auf Deutsch in die Partitur seiner beliebten Oper ein.

Zur Bildqualität sei angemerkt, dass die Farben der Aufzeichnung (heute) etwas blass wirken. Die Tonqualität hingegen ist sehr gut.

Fazit:
Für die aus heutiger Sicht doch etwas brave, wenn auch liebevolle Inszenierung drei Sterne, für die musikalische Seite, Orchester und Gesang, mit Lucia Popp als absolutem Highlight, fünf Sterne – macht im Gesamten vier.
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am 22. August 2011
Lucia Popp singt einfach herrlich. Auch Siegfried Jerusalem gefällt mir trotz kleinen Stimmproblemen sehr gut , er hat sich die Buhrufe des Puplikums am Schluß wirklich nicht verdient.
Und Heinz Zednik ist einfach herrlich,als stotternder Wenzel.
Einfach empfehlenswert!
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am 12. Dezember 2013
rasante Tempi, 1A Stimmen (nur 1x giekste derTenor), authentisches Bühnenbild
witzige Komödianten...
hätte nach der Ouvertüre gerne noch etwas mehr Orchester + Dirgent gesehen
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am 12. Mai 2013
Eine typische Schenk-Inszenierung an der Wiener Staatsoper mit herausragenden Interpreten. Bild und Ton sind in Ordnung entsprechend der Tontechnik der Zeit.
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am 22. Oktober 2014
... leider gibt es nur wenige Filmmitschnitte dieser wunderbaren Oper (eine einzige, tschechische Aufnahme habe ich mit Mühe noch aufgetrieben), hier mit Karl Ridderbusch als Heiratsvermittler Kezal (nicht mehr auf der Höhe seiner Kraft, aber immer noch kollosal), einem sängerisch und schauspielerisch nicht unbedingt überwältigenden (aber auch nicht schlechten) Siegfried Jerusalem als Hans und einer – wie immer – großartigen Lucia Popp aus der Wiener Staatsoper in einer sehr unterhaltsamen und sehenswerten Otto-Schenk-Inszenierung. Absolute Empfehlung für jeden Opernfreund.
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am 15. Februar 2016
Ähnlich wie bei Zar und Zimmermann; eine Komische Oper mit Tiefgang. ( " .....aber wie entsetzlich....") Lustig und doch auch "Weisheiten"
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am 18. Dezember 2015
Es war ein Genuß, diese ältere Aufführung in der klasischen Bühnen-Deko zu erleben. Das gleiche gilt für die Sänger Jerusalem - Popp-Rittersbusch.
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