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zwei Schritt vor und einer zurück, 4. Oktober 2007
Endlich da, das neue Album der einzigen aktuellen fränkischen Indieband von Weltruf. Nach dem zweiten einschneidenden Besetzungswechsel - diesmal am Bass - war es sicher nicht besonders einfach, die Truppe auf ein neues Album einzuschwören. Producer Tobias Levin hat aber vielleicht gerade deswegen hier hervorragende Arbeit geleistet und den Robos zu einem echten Sprung nach Vorn, zu einer echten musikalischen Weiterentwicklung verholfen. Wo man früher vielleicht noch unbeholfen klang, klingt man heute ausgefeilt, wo man früher vielleicht überdreht war, ist man heute filigran und verspielt. Man hört ein klares Plus an Harmonie, an Virtuosität und Emotionenvielfalt. "Blunders & Mistakes" lässt die eher vierschrötige LP "They think they are The Robocop Kraus" vergessen, geht einen Schritt zurück zum Ideenreichtum von "Living with other people" und bewegt sich zwei Schritte in Sachen Professionalität und Pop-Appeal nach vorne. Obwohl man reinrassige Hymnen und Tanzflurbomben vermisst, hat dieses Album mit dem Titeltrack, "Blood on the pullover" und "Snake" doch drei hochkarätige Hits in sich und darüber hinaus mit "Ease the pain" und "Gibraltar" auch balladeske, ruhig bis nachdenkliche Stücke aufzuweisen, die man in dieser Qualität von den Jungs nicht unbedingt erwartet hätte. Good job, fake boys!
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