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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Empfehlung
für einen meiner Meinung nach großartigen Film. Cate Blanchett und Judi Dench spielen beide hervorragend, das Thema wird absolut realistisch und mit viel Einfühlungsvermögen in die einzelnen Charaktere dargestellt. Der von Judi Dench verkörperte Charakter hat wahrhaft diabolische Züge, ist gleichzeitig aber auch sehr bemitleidenswert. Der...
Veröffentlicht am 11. April 2008 von Xiquiripat

versus
12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Skandal
Es gibt Filme, die sind weder gut noch schlecht, weder langweilig noch spannend, weder herausragend noch nichtssagend... Tagebuch eines Skandals ist so ein Film. Eigentlich ist alles da, was man zu einem guten Film braucht: oscarprämierte Schauspieler, eine (zumindest auf dem Papier) spannende Geschichte, keine unnötige Überlänge, handwerklich gut...
Veröffentlicht am 6. Juni 2008 von MissVega


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Empfehlung, 11. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
für einen meiner Meinung nach großartigen Film. Cate Blanchett und Judi Dench spielen beide hervorragend, das Thema wird absolut realistisch und mit viel Einfühlungsvermögen in die einzelnen Charaktere dargestellt. Der von Judi Dench verkörperte Charakter hat wahrhaft diabolische Züge, ist gleichzeitig aber auch sehr bemitleidenswert. Der Film folgt auf diese Weise nicht den üblichen öden holzschnittartigen Charakterisierungen der hauptpersonen, die leider so oft zu sehen sind. Wer also Filmen etwas abgewinnen kann, die ihre Charaktere sorgfältig und in all ihrer Komplexität, aber auch Bosheit, darstellen, der ist, glaube ich, mit "Tagebuch eines Skandals" gut bedient.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skandalöses Treiben., 22. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Die junge Lehrerin Sheba Hart (Cate Blanchett) beginnt neu auf der Schule, in der Barbara Covett (Judi Dench) schon lange unterrichtet. Jeder will mit der Neuen reden und sie kennenlernen. Sie ist eben jung und hübsch. Barbara und Sheba kommen sich näher und werden gute Freundinnen. Man merkt, dass diese Freundschaft für Barbara etwas ganz Besonderes ist. Sie scheint mehr als nur eine Freundin in Sheba zu sehen. Als Barbara auf einer Schulveranstaltung nervös auf ihre Uhr schaut, und sich fragt, wo Sheba bloß bleibt, unterrichtet Sheba einen ihrer fleißigsten Schüler ziemlich privat im Nebengebäude der Schule. Die eifersüchtige Barbara sieht die Beiden und ist bemerkbar enttäuscht über die Promiskuität ihrer Freundin. Wie konnte sich Barbara nur so in Sheba täuschen?
Barbara stellt Sheba zur Rede und nutzt diese hochinteressante Information schamlos aus. Sie verlangt, dass jeder weitere Kontakt zu dem Jüngling vermieden wird, und behält die Oberhand. Nun muss sich Sheba ganz ihrer, zwar gewollten, aber dennoch teilweise erzwungenen Freundschaft, hingeben. Sheba gibt sich einsichtig und bemüht sich Barbara nicht ein weiteres Mal zu enttäuschen. Wobei jetzt die Angst des Verrates überwiegt als die der bereits überdrüssigen Freundschaft. Wird Sheba die anhängliche Barbara ertragen, und dennoch ihr eigenes Leben führen können? Und was ist, wenn sie es nicht schafft? Was ist, wenn ihr der Schüler nochmal an die Wäsche will? Kann Sheba widerstehen? Wäre Barbara wirklich imstande, Shebas Karriere zu zerstören im Falle eines weiteren Vertrauensbruch?

"Tagebuch eines Skandals" ist einer der sehenswertesten Filme des Jahres. Warum Judi Dench (Barbara) so sehr darauf fixiert ist mit Cate Blanchett (Sheba) befreundet zu sein wird wirklich hervorragend dargestellt. Der Zwiespalt von Judis Charakter ist authentisch und auf eine bestimmte Art und Weise bemitleidenswert. Dass sich Sheba mit ihrem Schüler eingelassen hat war ein großer Fehler! Sie wollte Abstand von ihrer Familie und einfach nur ihre Freiheiten genießen, wofür sie früher oder später bezahlen wird. Ein großes Lob an Judi Dench die abermals eine ausgezeichnete Leistung bietet.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschliche Abgründe, 24. März 2008
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Als ich das erste Mal von dem Film hörte, dachte ich es geht um ein Politdrama.Da ich mich aber für derart anspruchsvolle Themen in der richtigen Stimmung befinden muss, habe ich die DVD erstmal zur Seite gelegt.
Jetzt-nach dem Ansehen-weiss ich natürlich was es wirklich ist:
Ein Psychodrama der Extraklasse!!
Denkt man nach einigem Zusehen noch, es ist klar worauf es hinausläuft, wird man aber gehörig eines Besseren belehrt.
Der echte Skandal ist ganz einfach der Mensch, mit all seinen Emotionen, Geheimnissen und Handlungen.
Dieses Thema so geschickt, verschachtelt und vielseitig umzusetzen verdient absoluten Respekt.
Nicht ganz unschuldig an dem hochkarätigen Ganzen sind unter anderem die klasse Darsteller (Judi Dench und Cate Blanchett spielen überragend), das excellente Drehbuch, die Kamera und die wunderbare Filmmusik.
Mein Fazit:Jedem Filmliebhaber mit Anspruch kann ich dieses Drama nur empfehlen.

Das Filmzitat:"Kinder sind wie wilde Tiere. Sie dürfen ihnen Ihre Angst nicht zeigen."
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genieale Idee, 29. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Ein sehr komplexer Film, der ausnahmsweise nicht in den ersten 5 Minuten das Ende preis gibt.
Perfekte Besetzung der Schauspieler.
Am besten zusammen mit Leuten anschauen die die Kurzzusammenfassungen nicht gelesen haben, da sie schon viel zu viel verrät.(wie immer)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Inszinierung des Romans...., 8. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Judi Dench spielt in diesem Film wohl im Spätherbst ihrer Karriere eine sehr tiefgründige & überzeugende Figur. Cate Blanchett ist sowieso eine Expertin, wenn es darum geht, "Figuren" Tiefe & Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Die Hingabe, mit der Judi Dench die einsame, nie-geliebte Lehrerin spielt, ist einfach wunderbar mit anzusehen.

Der Film ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, da er einen hohen Anspruch an seinen Zuschauer stellt. Auch der teilweise (schwarze) Humor sollte nicht unerwähnt bleiben
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 2. Mai 2009
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Sheba, alias Cate Blanchett, fängt an einer neuen Schule als Kunstlehrerin an, und stellt bald fest, dass sie den selbstbewussten Teenagern nicht gewachsen ist. Als die erfahrene Kollegin Barbara Covett (Judi Dench) ihr bei einer Prügelei in ihrer Klasse hilft, freunden sich die Beiden an. Während Sheba in Barbara eine gute Freundin sieht, fixiert sich die Ältere immer mehr auf die junge Kollegin, und entwickelt im Verlauf des Films eine Besessenheit, die beängstigend ist.
Als sie dahinter kommt, dass Sheba ein Verhältnis mit einem ihrer minderjährigen Schüler hat, zeigt sie ihr wahres Gesicht, und setzt ihre "'Freundin"' mit ihrem Wissen unter Druck. Die verspricht die Affäre zu beenden, doch das ist gar nicht so leicht, zumal der Junge sie mittlerweile zu Hause aufsucht. Als Barbara herausfindet, dass Sheba sich weiterhin mit dem Schüler trifft, sorgt sie hinter den Kulissen dafür, dass sie auffliegt. Die Situation eskaliert, und die Medien machen Jagd auf die '"schamlose Sex-Lehrerein"', die Trost und Unterstützung bei Barbara sucht, die sie nach wie vor für ihre Freundin hält.

'"Tagebuch eines Skandals"' ist eine erstklassige Verfilmung eines heiklen Stoffs. Hier stimmt einfach alles: Der Inhalt ist packend, das Tempo mitreißend, und die Stimmung bemerkenswert einfühlsam, die den Betrachter immer tiefer in die Handlung zieht. Die intensive Bildsprache, die ausgezeichneten Dialoge, gepaart mit einer außergewöhnlichen Handlungstiefe runden das Bild ab.

Besonders angetan war ich von dem exzellenten Casting. Judy Dench, die eine beeindruckende schauspielerische Leistung abgeliefert hat, habe ich in diesem Film noch einmal neu entdecken dürfen. Auch Cate Blanchett gibt den Charakter der zerbrechlichen und etwas verstörten Lehrerin eindrucksvoll wieder. Das Ganze wird von Bill Nighy gekrönt, Cates Ehemann. Spätestens seit '"Tatsächlich Liebe"' ist klar, dass Nighy ein herausragender Charakterschauspieler ist, der in der Geschichte den ruhenden Gegenpol zu der quirligen Sheba übernimmt.

Das war eine der seltenen 6,5-Sterne Darstellungen, die ihresgleichen sucht. Ich jedenfalls bin begeistert!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich bin der Drache...., 5. Oktober 2007
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Eigentlich eine triviale Story: Ein ältere, sehr einsame Lehrerin ertappt ihre jüngere Kollegin bei einem Seitensprung mit einem noch minderjährigen Schüler. Noch vor diesem Blick durchs Fenster war klar, dass die Ältere (Dench) auf der Suche nach einer Freundin ist und ihre jüngere Kollegin beobachtet und versucht herauszufinden, ob eine Freundschaft zwischen beiden entstehen könnte. Mit diesem Geheimnis (denn sie wird es vorerst für sich behalten), wachsen auch Egoismus und Besitzansprüche und es entsteht eine für beide Frauen emotionale Abhängigkeitsbeziehung, die dann zum einen nach einer Enttäuschung bzw. Zurückweisung mit dem Verrat zum Skandal wird und zum zweiten mit der Entdeckung des Tagebuchs die emotionale Achterbahnfahrt, zumindest für eine der Frauen, auflöst.
Der Film hat mich irgendwie an den Aldrich Klassiker "Baby Jane" erinnert, auch dort gibt es diesen Mix aus Thriller, Psychodrama, Überzogenheit und zwei tragende Frauenrollen, die von Bette Davis und Joan Crawford verkörpert wurden.
Auch dieses "Tagebuch eines Skandals" ist in erster Linie ein grosser Schauspielerinnenfilm, Cate Blanchett gut wie immer, vor allem aber Judi Dench ist phänomenal in der Rolle der Barbara Covett. Sie agiert völlig hemmungslos, scheut sich keine Sekunde diese ambivalente Figur mit all ihrer Würde und all ihrer Nacktheit zu zeigen und man ist von der Figur einerseits abgestossen, andererseits nimmt sie uns gefühlsmässig gefangen mit ihrem Wechselbad aus Liebe und Hass, Verzweiflung, Enttäuschung, Durchtriebenheit und ihren ganzen Emotionen.
Sie spielt die Drachenlady, die aber beim Einschläfern ihrer Katze Rotz und Wasser heult.Die ca. 60 jährige Barbara gehört vermutlich auch zu der Generation, die solche Gefühle wie die Liebe zu Frauen noch unterdrücken musste und hasst sich vermutlich inzwischen sowohl für die Veranlagung selbst (die eigentlich nur sehr subtil angedeutet wird) als auch für den totalen Verzicht, den sie wohl wählen musste.
Somit läuft die Lust in ganz andere Kanäle, Barbara kompensiert diese Energie durch einen egozentrischen Machtanspruch gegenüber den Menschen ihrer Umgebung.
Trotzdem ist am Ende die Einsamkeit das Los, obwohl sie immer wieder versucht diesen Teufelskreis aufzubrechen, wie das Ende schon andeutet, aber den eigentlichen Wunsch "diese Gefühle auf ganz normale Art zuzulassen" wieder durch einen Art Kontrollmechanismus unterdrückt, den sie sich selbst auferlegt hat und der in destruktive Bahnen laufen muss.
Barbara ist eine unterdrückte Lesbe und selbst sie weiss es vermutlich nicht mal mehr, ist ihren Gefühlen nicht mehr sicher...so gut hat sie den Punkt, an dem sie verletzbar war, maskiert. Und trotzdem kann sie ihn nie loswerden...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alten Juffern geht man besser aus dem Weg!, 17. Dezember 2007
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Die bildschöne, relativ junge Lehrerin Sheba ( Cate Blanchett) ist Mutter eines mongoloiden zwölfjährigen Sohnes und einer pubertierenden Tochter. Ihr Gatte , ein doppelt so alter Rechtsanwalt, hatte sich einst wegen ihr von seiner damaligen Ehefrau getrennt. Wie man den Aussagen Shebas entnehmen kann, war die sexuelle Beziehung zwischen ihr und dem älteren Mann der ausschlaggebende Moment .
Sheba, die sensible Tochter eines Professors, gehörte in jungen Jahren der Punk-Szene an. Nach ihrer Eheschließung hatte sie sich allerdings ganz ihrer Familie gewidmet und dabei dem dominanten Gatten, einem zauseligen Hobbytrinker, völlig untergeordnet.
Zu Filmbeginn beendet Sheba gerade ihr reines Haufrauen- und Mutterdasein und beginnt den Beruf einer Lehrerin auszuüben. Im Kollegium mag man die charmante Art Shebas. Die Lehrer sind alle ein wenig verliebt in dieses zarte Geschöpf. Nur die alte Juffer Barbara Covett( Judi Denck) beäugt die Neue missgünstig und sucht bei ihr akribisch nach Fehlern.
Die griesgrämige alte Schachtel hat ihre Schüler im Griff, gilt nicht grundlos als Drachen und betrachtet sich selbst weniger als Lehrerin , denn als Dompteuse. Sie kennt die Untiefen pubertierender Jungs und reagiert mit Härte und Strafandrohungen auf Unbotmäßigkeiten. So verschafft sie sich seit Jahren den Respekt bei den Schülern, den Sheba offenbar nicht hat. Diese tanzen der jungen Lehrerin ununterbrochen auf der Nase herum. Es ist ihr nicht möglich bei Schlägereien durchzugreifen.
Barabara hilft ihr. So bahnt sich zwischen den beiden ein scheinbar positives Einvernehmen an.
Zwischenzeitlich erfährt man, dass Covett allein und sehr isoliert mit ihrer kranken Katze lebt und all ihre obsessiven Gedanken ihrem Tagebuch anvertraut.
Zu diesem Zeitpunkt hat Sheba bereits begonnen sich für einen 15 jährigen Schüler zu interessieren, weil dieser Talent zum Zeichnen hat. Sie entscheidet sich ihm kostenlos Privatunterricht zu erteilen, verliebt sich in den Jungen und lässt sich von ihm bereitwillig verführen.
Covett beobachtet das ungleiche Paar in der Schule während eines Schäferstündchens und stellt Sheba in der Folge zur Rede. Sie fordert die umgehende Beendigung der Beziehung. Allerdings meldet die machtbesessene Juffer den Fall nicht der Schule,sondern weidet sich stattdessen daran Sheba von nun in der Hand zu haben.
Jetzt sieht man Covett häufiger in der Familie der jungen Frau und entnimmt ihren Tagebucheintragungen, dass sie Sheba der Familie entfremden möchte, weil sie die blonde Schöne für sich haben will. Ob lesbische Motive eine Rolle spielen, geht aus dem Film nicht eindeutig hervor, klar aber ist , dass Covett ihre vermeintliche Macht genießt.
Sheba ist nicht in der Lage sich von dem Schüler zu trennen, für den die Lehrerin nur eine sexuelle Eroberung ist. Er ist definitiv nicht verliebt in sie, doch Sheba befindet sich in einem Zustand des Verliebtsein wie ein ganz junges Mädchens und bemerkt nicht die Sackgasse, in die sie sich begibt. Fatale rosa Wolken trüben ihren Realitätssinn.
Als Barbara bemerkt, dass Sheba die Verbindung zu dem Jungen nicht aufgegeben hat und diese ihr zudem in einer anderen Sache nicht bedingungslos zu Willen ist, muss sich Sheba warm anziehen.........

Ein hervorragender, psychologisch vielschichtiger Streifen, welcher dokumentiert, wie wichtig es ist, in allen zwischenmenschlichen Beziehungen klare Grenzen zu setzten.

Empfehlenswert!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich fesselnd, spannend und beeindruckend, 20. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Der Filme ist von der ersten bis zur letzten Minute an Spannung kaum zu übertreffen. Selten habe ich zwei derartig perfekt agierende Schauspielerinnen gesehen. Die Geschichte wird ohne Längen erzählt und man ist ständig hin und her gerissen welche der beiden Damen die andere an Intensität übertrifft. Dabei kommt der Film nie reisserisch rüber, was bei einem so sensiblen Thema doch eher zu erwarten war. Hut ab vor der ganzen Crew und vor allem vor Mrs. Dench und Mrs. Blanchett. Diese Frauen verstehen etwas von Ihrem Beruf.

Fazit: Muss man gesehen haben !
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannendes Psychogramm mit zwei hervorragenden Schauspielerinnen, 3. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch Eines Skandals (DVD)
Die Hand des Busfahrers, wenn Barbara ihm das Geld für die Busfahrt reicht, ist beinahe die einzige Form der Berührung, die die ca. 60jährige Lehrerin erfährt. Diese Gedanken vertraut sie ihrem Tagebuch und somit auch dem Zuschauer an, der zu diesem Zeitpunkt zu ahnen beginnt, was für eine große Einsamkeit sich hinter Barbaras robuster Fassade verbirgt.

Mitten in diese Einsamkeit tritt Sheba, die neue Kunstlehrerin an einer Londoner Schule, wenig durchsetzungsfähig, dafür charmant und ätherisch schön, und ihr gewinnendes Lächeln bringt ihr viele Sympathien des Lehrerkollegiums ein. Shebas familiäre Situation allerdings, älterer Mann, pubertierende Tochter und Sohn mit Down-Syndrom, geben ihr nicht den Lebensinhalt, den sie sich vom Leben erhofft, und so fängt sie bald eine Affäre mit einem 15jährigen Kunstschüler an.

Längst hat Barbara für sich beschlossen, Sheba zu ihrer Freundin zu machen. Und so treffen zwei Frauen aufeinander, beide geformt von ihrer unendlichen inneren Einsamkeit und gleichzeitig beherrscht von ihren Obsessionen. Sheba kann nicht von dem Schüler lassen, hat sich gar in ihn verliebt und ist lange nicht in der Lage, trotz ihrer Erkenntnis, dass diese Affäre in einer Sackgasse steckt, die Situation aufzulösen. Gleichzeitig verstrickt sich Barbara immer weiter in ihre Vorstellung von einer wunderbaren Freundschaft zu Sheba und setzt alles daran, damit diese sich verfestigt. Ein perfides Spiel beginnt.

Achtung Spoiler: Doch während Sheba am Ende einer Auflösung ihrer chaotischen Situation entgegen strebt, scheint Barbara nicht in der Lage zu sein, das, was sie angerichtet hat (und das ja wohl schon zum 2. Mal), als falsch zu erkennen. Sie setzt ihr manipulatives Spiel fort, ungeachtet der menschlichen Tragödie, die sich ja gerade erst in ihrem Leben abgespielt hat. Und das ist kein langweiliges Ende, sondern konsequente Handlung eines völlig un-selbstkritischen und obsessionsbehafteten Menschen, ein beeindruckendes Psychogramm gespielt von einer hervorragenden Judi Dench.
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