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Orgelwerke auf Silbermann-Orgeln
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2011
Bewusst in die Überschrift eingefügt habe ich den Umstand, dass die Sammlung 15 CDs umfasst, da die Amzaon-Angabe "Anzahl Disks/Tonträger: 4" schlicht falsch ist (wie vereinzelt auch bei anderen Gesamtausgaben).

Pluspunkte:
+ Mir ist keine so umfangreiche Sammlung (12) von zum Glück zahlreich erhaltenenen Orgeln des vielleicht bedeutendsten Orgelbauers der Barockzeit (Johann Gottfried Silbermann, 1683 - 1753 bekannt.
+ 10 herausragende, wenn auch nur unter Fachleuten bekannte, allesamt verstorbene Organisten machen diese Aufnahmen auch historisch bedeutsam.
+ Es ist eine musikalisch sehr interessante und genussvolle Sammlung der Orgelwerke von Johann Sebastian Bach auf Tonträger.

Minuspunkt:
- Kleine qualitative Abstriche, aber für das Alter der Aufnahme trotzdem sehr gut, daher kein Sternabzug!

Im (subjektiven) Vergleich:
Ich kenne leider nicht die vielgerühmte Gesamtaufnahme des Bach'schen Orgelwerkes von Helmut Walcha, aber vermute, dass diese hier in jeder Hinsicht mithalten kann. Die Bach-Orgelwerke-Gesamteinspielungen von Ton Koopman, den ich sehr schätze, ist so anders, dass sie nicht in Konkurrenz zu diesen Aufnahmen stehen werden. Marie-Claire Alain hat Bach 3x eingespielt und die letzten beiden sind zumindest noch zu haben und ebenso interessant. Am besten gefällt mir sogar Simon Preston, aber der bildet eher den Gegenpol zu diesen historischen Aufnahmen! (Hörproben bis auf Walcha dank Google ("bravado") leicht auffindbar!)

Persönliches Resumee:
Ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis, (nicht nur) historisch einzigartig, Beiheft auf Deutsch und Englisch mit ausführlichen Erklärungen zu Orgeln, dazugehörigen Kirchen und Interpreten - daher: 5 Sterne und klare Kaufempfehlung.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2013
Auch ich besitze dieses 15-CD-Set,wenn auch noch die ältere Ausgabe mit anderem Cover,der Inhalt ist jedoch derselbe.

Die Instrumente sind aussschließlich historische,gut erhaltene Silbermann-Orgeln aus dem 18.Jahrhundert.

Die Original-Aufnahmen stammen aus den 60-er und frühen 70er-Jahren und sind somit ihrerseits schon fast als historisch zu bezeichnen. Trotzdem ist die Klangqualität makellos,es sind hochwertige,für die damalige Zeit geradezu ausgezeichnete Stereo-Aufnahmen,hier ist nichts verrauscht oder verzerrt !
Vermutlich wurden die Aufnahmen mustergültig restauriert.

Die Interpretationen sind souverän und meisterhaft und stammen von namhaften Top-Organisten der ehemaligen DDR,die leider mittlerweile schon alle verstorben sind.

Am besten gefallen mir die Konzert-Transkriptionen,vorbildlich gespielt vom unvergesslichen Johannes Ernst Köhler an der größten und schönsten Silbermannorgel in der Dresdner Hofkirche.

Einziger eventueller Wermutstropfen:
Einige große Werke wurden auf eher kleinen Orgeln in kleinen,hallarmen Kirchen gespielt,wodurch sie teilweise weniger monumental,sondern eher kammermusikalisch wirken. Ich hätte z.b. die d-Moll-Toccata BWV 565 eher auf der großen Dresdner Silbermann-Orgel gespielt.
Nichtsdestoweniger sind diese Aufnahmen in jedem Fall authentisch,schließlich hatte auch der große Bach nicht immer große Orgeln zur Verfügung.

Mein klares Urteil: 5 Sterne, Kaufempfehlung für alle Orgelfreunde !
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2013
Ich kenne die Bach-Einspielungen von Walcha, Preston und Stockmeier. Die vorliegende Kassette enthält insgesamt 16 CDs und ist schon vom Umfang her sehr stattlich im Vergleich zu den anderen Boxen. Die Interpreten ware alle sehr rennnomierte DDR-Kirchenorganisten, die in ihrer Zeit in der DDR diese Werke für VEB Deutsche Schallplatten in den 60er/70er Jahren einspielten. Der eine oder andere kennt vielleicht "Die Kunst der Fuge" in der Version von Johannes-Ernst Köhler oder die Eigenkomposition "Der Totentanz" des Bach-Organisten Ernst Collum. Auch Hans Otto war ein vielbeachteter Organist in der DDR und hat viele Schallplatten eingespielt. Die Qualität dieser Aufnahmen ist deshalb - und zwar durchweg - mit den Aufnahmen von den o.a. Organisten vergleichbar. Mir persönlich gefallen z.B. generell die Interpretationen von Köhler und Collum besser als die von Preston und Stockmeier, aber das ist natürlich persönlicher Geschmack und kann nicht verallgemeinert werden.

Aufnahmetechnisch gibt es an den vorliegenden CDs - obwohl sie, wie bereits erwähnt, in den 60er bzw. 70er Jahren eingespielt wurden - nichts zu bemängeln. Vermutlich wurde ein Remaster-Verfahren eingesetzt, was allerdings an keiner Stelle der Box erläutert wird. Klangtechnisch sind die Silbermann-Orgeln natürlich eh über jeden Zweifel erhaben, und man fragt sich bisweilen, wie man eigentlich Bach auf Nicht-Silbermann-Orgeln hören konnte. Es ist wahrlich eine Offenbahrung, wenn man diese Stücke auf den Orgeln hört, die Bach sich selbst auch für sein Werk vorgestellt hat.

Der Preis dieser Kassette ist natürlich lächerlich gering - auch wenn man das Alter der Einspielungen betrachtet. Die Qualität, ich schrieb das bereits, spricht in jedem Fall für diese Aufnahmen. Von daher kann es auch nur eine Empfehlung geben, sowohl für Bach-Anhänger als auch für Einsteiger: Kaufen!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2012
Bachs Silbermannorgel-Edition war mir seit Jahrzehnten durch meine ehemalige DDR-LP-Diskothek bekannt. Durch ein Mißgeschick bei einem Umzug bin ich der gesamten Diskothek verlustig geworden. Das hat schmerzende Erinnerungen hinterlassen. Nun bin ich dabei, soweit möglich und im Angebot, Verlorenes in Form von CDs wiederzuerlangen.
So gehört auch die Silbermann-Edition wieder zu der "Landschaft meines Lebens".
Jörg Hahlweg
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2013
Die gesamten Orgelwerke werden in der von mir bevorzugten, eher zurückhaltenden Weise interpretiert und aus verschiedenen Silbermannorgeln dargeboten. Ein Kunstschatz von hohem Wert.
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1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2013
Für meinen Geschmack keine gute Aufnahmen, bzw. keine guten Organisten gewählt. Man kann den Klang der Orgeln bewundern aber nicht unbedingt die Spielweise der Musikstücke - leider!
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