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am 23. Oktober 2004
"Nicht Auflegen" ist ein absolutes Meisterwerk!
Der Zuschauer wird bereits nach wenigen Minuten unausweichlich in den Bann des Filmes gezogen, und bis zum Abspann und sogar noch darüber hinaus wird man sich ihm nicht mehr entziehen können. Es ist beinahe schon beängstigend zu nennen, wie intensiv dieser Film auf den Zuschauer zunächst langsam, doch dann immer schneller seine Wirkung entfaltet, bis man sich einfach nur noch angstzerfressen und völlig mitgenommen am Fernsehsessel festkrallt und am liebsten gar nicht mehr zum Bildschirm schauen möchte. Es ist fast, als stünde der Zuschauer selbst in der Telefonzelle und müsse um sein Leben fürchten.
Was einen erheblichen Teil dazu beiträgt ist die verstörende Musik und die für Kinofilme meist ungewöhnlichen Kamaraeffekte. Es geht hier weniger um Action sondern um die Psyche des Menschen, die in dieser Extremsituation Stück für Stück zerbricht, was die bereits erwähnte intensive verstörende Wirkung auf den Zuschauer hat. Es ist ein außergewöhnliches Kunststück, Filmen mehr einzuhauchen als nur Horror, Spannung oder Thrill, denn das war der Regisseur hier bei "Nicht Auflegen" geschaffen hat, geht weit über gewöhnliche Filme hinaus, es ist eine fesselnde Reise in die Abgründe menschlicher Psyche an der jeder, der sich den Film ansieht unweigerlich teilnehmen wird und den nächsten Gang zur Telefonzelle vollkommen anders wahrnehmen wird!
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am 5. Januar 2005
Ein sehr spannender Psychothriller, den ich allen nur empfehlen kann. Die Geschichte an sich ist spannend und Collin Farell als Hauptdarsteller leistet einen tolle Schauspielleistung, die auch glaubhaft rüberkommt. Auch die Nebendarsteller wurden gut ausgesucht. Der Film hat aber 4 Sterne bekommen, weil der Schluss ein offenes Ende ist.
Die Story:
Stu, ein unfreundlicher, lügender PR- Mann, ruft jeden Tag zur selben Zeit seine Geliebte Pamela von einer Telefonzelle an, da er nicht will, dass seine Ehefrau das nicht mitbekommt. Eines Tages, Stu hat schon aufgelegt, klingelt das Telefon in der Zelle und Stu nimmt ab. Dran ist ein Heckenschütze, der seinen Namen nicht verrät, Stu aber gut kennen muss. Er will, dass Stu alle seine Lügen öffentlich beichtet. Und falls Stu auflegt, will er ihn töten.
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am 13. November 2003
Ein Mann nimmt den klingelnden Hörer in einer öffentlichen Telefonzelle ab, und für ihn beginnt die schlimmste Zeit seines Lebens...
Die Idee ist nicht neu, schon im Film "Liberty stands still" war Wesley Snipes in einer Telefonzelle Opfers eines Attentäters.
Allerdings gelingt es Joel Schuhmacher weitaus besser, den phsychischen Druck darzustellen.
Hier geht es nicht um Action,sondern um einen Einblick in die menschlichen Abgründe und Schwächen.
Das ist dem kompletten Team überaus gut gelungen.
Für mich ein kleines Meisterwerk!
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am 1. Januar 2004
Knapp 80min Filmzeit an ein und demselben Ort, dazu nur 4 verschiedene Schauspieler und ein psychopathischer Killer, der es jedem kalt dem Rücken hinunterlaufen lässt.
Nicht Auflegen ist einer der innovativsten und anspruchvollsten Filme des Jahres 2003. Regisseur Joel Schumacher gelingt es, einen atmosphärisch äußerst dichten Thriller an einer Telefonzelle zu inszenieren, der einen noch nach dem Ende nicht loslässt.
Colin Farrel spielt den arroganten und durchtriebenen PR-Manager, der von einem Scharfschützen mitten in New York terrorisiert wird. Und terrorisiert ist in diesem noch maßlos untertrieben. Was Kiefer Sutherland da mit seinem Opfer macht, lässt ihnen über 90min lang den Atem stocken. Die ausweglose Situation, in der Colin Farrel gefangen ist und immer weiter hineingerät, grenzt an Psycho-Terror der härtesten Sorte.
Nicht Auflegen kommt ganz ohne Schockeffekte und unnötige Gewalt aus und erhält trotzdem ein außergewöhnliches Spannungsniveau über den gesamten Film. Die Brutalität spielt sich hier nur im Kopf des Zuschauers ab und genau das macht den Film beängstigend und verstörend.
Joel Schumacher schafft mit diesem Film nach Falling Down erneut einen außergewöhnlich dichten und überzeugenden Thriller mit Starbesetzung.
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am 17. November 2003
Stu (Colin Farrell) ist PR-Berater in New York. Menschen sind ihm egal, es sei denn, sie dienen seinem beruflichen Fortkommen Neben seiner Ehefrau hält er sich eine Geliebte, die er regelmäßig aus einem Münzfernsprecher anruft, um seine Handy-Rechnung "sauber" zu halten. Eines Tages klingelt in der Zelle das Telefon: Stu nimmt ab, und sein Albtraum beginnt. Der Anrufer hat ihn im Visier seines Präzisionsgewehrs und droht, ihn zu erschießen, wenn er seine Lügen nicht öffentlich beichtet. Zur Bekräftigung erschießt der Killer einen Zuhälter, der Stu aus der Telefonzelle vertreiben will. Die Bullen rücken mit Großaufgebot an, und die Situation eskaliert.
Regisseur Joel Schumacher ist ein spannender Thriller gelungen, obwohl sein Film nahezu ausschließlich in der Telefonzelle spielt. Der Zuschauer wird zum Voyeur und damit fast zum Komplizen des unsichtbaren Scharfschützen, der beobachtet, wie Stu unter der übermächtigen Bedrohung langsam zerbricht. Ein weiteres Plus des Films: Er erzählt seine Geschichte kurz und knackig innerhalb von noch nicht einmal 90 Minuten.
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am 27. Februar 2004
Bei dem Schnäppchen musste ich einfach zugreifen - worüber ich ziemlich froh bin.
Der Film war von der ersten bis zur letzten Sekunde sehr spannend, und die Leistung, die Colin Farrell hier darbietet, ist ziemlich bewundernswert, vor allem auch authentisch. Und auch die ganze Idee, einen Film in/um nur eine Telefonzelle zu drehen, finde ich toll!
Zudem ist die DVD auch gut ausgestattet, besonders das "Making Of" war interessant.
Der Film ist auf jeden Fall sehenswert und jeder, der viel wert auf Spannung legt, ist hier genau richtig!
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am 23. September 2003
Schumachers Film "Nicht auflegen" und die damit verbundene Rückkehr zum Minimalismus und die Konzentrierung auf die Spannung, ist etwas erfrischend anderes, im Vergleich zu den zahlreichen Action-Krachern, die man sonst aus Hollywood gewohnt ist. Einige kleine Schwächen verhindern den ganz großen Wurf, aber trotzdem sollte man sich den Streifen unbedingt anschauen. Vor allem auch Dank eines guten Colin Farrell und eines überzeugenden Kiefer Sutherland (bzw. eines überzeugenden Synchronsprechers von Sutherland). Acht von zehn Punkten!
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am 21. September 2003
ich habe den film im kino gesehen
in Nicht Auflegen geht es um den erfolgsgeilen stu shepard, der in einer telefonzelle von einem heckenschütze festgehalten wird.
der film spielt nur an einem schauplatz und hat, nach dem was ich gehört habe, 100.000 dollar gekostet. war eine gelungene investition, denn colin farell und co. spielen durchaus überzeugend. der resigeur setzte die idee auch sehr spannend um.
genialer film
unbedingt kaufen, nicht saugen!!
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am 23. April 2016
Ich liebe ja Filme die nur an einem Ort und auf engsten Raum statt finden. Und Nicht Auflegen ist ein gutes Beispiel dafür. Er geht gerade mal 80 Minuten. Mehr brauch er auch nicht. Keine Längen und dadurch spannend bis zum Schluss. Außerdem mag ich Colin Farrell.
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am 10. Dezember 2015
Stuart Shepard ist ein geschäftstüchtiger Mann, der durch Lügen und falsche Versprechen zum Erfolg kommt. Er spielt seine Geschäftspartner gegeneinander aus, trägt teure italienische Anzüge und betrügt seine Ehefrau Kelly mit der jungen Pamela. Diese ruft Stuart Tag für Tag von einer Telefonzelle aus an, damit die Korrespondenzen nicht von seiner Ehefrau nachvollzogen werden können. Doch als Stuart die Telefonzelle an jenem Tag betritt, hat er plötzlich einen Mann an der Strippe, der ihm ausdrücklich zu verstehen gibt, dass er Stuart erschießen wird, sollte er das Gespräch vorzeitig beenden. Nach und nach konfrontiert der anonyme Anrufer Stuart mit seinen Lügengeschichten...

Filme, deren Setting sich nicht oder nur sehr geringfügig ändert, sind immer eine Sache für sich. Die einen Regisseure sehen darin ein hohes Risiko und jede Menge Konfliktpotential, die anderen hingegen die Chance auf ein neues Wagnis. Zum Glück gehört Joel Schumacher in die zweite Kategorie, auch wenn man dazusagen muss, dass dieses Wagnis tatsächlich gar nicht so neu ist, denn schließlich hatte bereits Altmeister Alfred Hitchcock die Idee, einen Film nur in einer Telefonzelle spielen zu lassen. Joel Schumacher kommt diesem Ideal beklemmend nahe: Wenn man die ersten Minuten des Films ausklammert, beschränkt sich das Setting tatsächlich auf die wenigen Quadratmeter innerhalb und außerhalb der Telefonzelle, die Stuart benutzt.

Allerdings können Filme, die sich auf einen Schauplatz konzentrieren, schrecklich nach hinten losgehen, wenn die Ideen fehlen, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Doch auch hier hat Joel Schumacher Können und Fachwissen unter Beweis gestellt: Durch ausgefeilte Kamerafahrten, geschickt eingesetzte Hintergründe und teilweise unvorhersehbare Wendungen in der Story schafft der Film es, den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute zu unterhalten. Hinzu kommt, dass hier des Öfteren das Split-Screen-Verfahren genutzt wird, um den Fokus erweitern zu können, ohne die Konzentration von der Telefonzelle nehmen zu müssen. Dadurch hat der Zuschauer das Gefühl, das aufwühlende Szenario in Echtzeit zu erleben. Tatsächlich entspricht die Laufzeit auch der erzählten Zeit der Films (78 Minuten).

Die Schauspieler machen ihren Job allesamt gut, wobei das größte Lob eindeutig an Colin Farrell gehen muss, der mit vielen Zigaretten und mehreren Litern Kaffee gegen die während der Dreharbeiten immer schlimmer werdende Nervosität und Erschöpfung angekämpft hat. Heute ist er ein Star, damals war er allerdings noch ein unbekannter Schauspieler, weshalb Joel Schumacher nur ein Low Budget von zehn Millionen Dollar zur Verfügung gestellt wurde. Mit diesem Etat musste innerhalb von nur zehn Tagen ein 120 Seiten umfassendes Drehbuch abgearbeitet werden. Joel Schumacher gab an, dass er am ersten Drehtag Bauchschmerzen gehabt habe, aber der Dreh wurde systematisch und diszipliniert abgehalten. Dabei wurde sogar der in der Filmbranche sehr untypische Kurs eingeschlagen, alle Szenen in chronologischer Reihenfolge zu drehen. Die Statisten wurden über ihre kleinen Parts nur sehr bescheiden informiert, weshalb ihre Reaktionen auf das Geschehen meistens echt sind. Diese Details sorgen dafür, dass der Zuschauer stark in die spannende und actionreiche Geschichte involviert wird und mit den Figuren fühlt. Gratulation, das Experiment ist geglückt!
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