weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos HP Spectre Learn More Spirituosen Blog hama Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen89
3,0 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:9,21 €+ 5,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. Juli 2012
Also manche der Kommentare, die man hier so liest, sind echt der Hammer: "Der Film zeigt die Wikinger, wie sie wirklich waren." Was ist DAS denn!?
Aber zur Story: Wie auch in vielen anderen Rezensionen erwähnt, findet sich hier das berühmte Schema des "Außenseiters", der sich keinem der existenten Völker so richtig zugehörig fühlt. Als er dann mit seinen Blutsverwandten zusammentrifft, nimmt er Rache und, wie das immer so ist, tötet auf eigene Faust Dutzende, um selbst immer wundersamerweise zu überleben, meistens in Situationen, in denen die Brutalos, die Frauen und Kinder blutrünstig und gewissenlos abschlachten, auf einmal das Kriegshandwerk verlernt haben und hoffnungslos danebenschlagen. Ihm genügt dann immer ein schlichter Schwerthieb, um sie reihenweise umzulegen.
Die Indianer werden als Volk mit einfacher Lebensweise, aber großem Zusammengehörigkeitsgefühl und großer Offenheit dargestellt, während die schrecklichen Wikinger, wenn sie denn mal nicht kämpfen, ihre Feinde überm Feuer rösten. Zum Glück gibt es aber den in amerikanischen Filmen allseits beliebten Superhelden-Typ, der seine Feinde nicht nur von vornherein kennt und einschätzen kann, sondern daneben als düsterer Anführer die Wikinger auf banalste Weise in die Irre führt.
Die Nordmänner werden nicht nur unrealistisch dargestellt, sie scheinen auch völlig ohne Frauen, Nahrung und Behausung zu existieren. Dabei waren sie eigentlich ein Volk, das hauptsächlich von der kargen Landwirtschaft und vom Handel lebte.
Summa summarum ist der Film ein grandioses Beispiel für Unkenntnis und schlechte Unterhaltung. Lediglich die Abschlachtereien geben dem ganzen einen gewissen Unterhaltungswert.
Für Leute, die auf Kameraführung und szenische Finesse Wert legen, wird hier nichts zu finden sein.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2014
Dieser Film soll wohl ein Remake des norwegischen Films "Pathfinder" aus dem Jahre 1988 sein, der auf einer alten nordischen Sage beruht und einen eher ruhigen Erzählstil mit vielen schönen mystischen Elementen hat.... Die "Lappen", die hier von den "Tschuden" angriffen wurden hat man durch Indianer und Wikinger ersetzt. Durchaus bietet der Film eine teils interessante düstere Optik, verliert sich aber (besonders zum Schluss) in langatmigen Kampfszenen und Langeweile. Doch das allerschlimmste ist die Darstellung der Wikinger. Diese wirken nicht wie Menschen (was den Film wirklich besser gemacht hätte) sondern sind optisch eine absolute Katastrophe. Völlig lächerlich wirken sie, wie Monster aus einem Videospiel. Was die Filmemacher sich dabei gedacht haben ist mir ein Rätsel. ich verlange ja keine authentische Darstellung, aber die Wikinger wie Monster darzustellen ist völllig lächerlich. Jeder noch so brutale Mensch ist trotzdem noch ein Mensch und kein komisches Ork-Vieh :) Wahrscheinlich kennen die Macher Wikinger nur aus Zockerspielen.....und dann noch die Rüstungen bzw. die bescheuerten Hörnerhelme. Sogar noch hässlicher als die Wikinger einer "Wagner-Aufführung". Das geht gar nicht mehr. Das Original war schon fast Arthouse-Kino und wird durch so dämliche Mängel zu einer kaum erträglichen Billig-Fantasy-Variante, die fast nur noch für Extrem-Nerds zu verkraften ist. Echt schade, dabei gab es gute Ansätze...Man hätte aus dem Thema ordentlich was machen können, aber die Figuren lassen Einen völlig kalt und am Ende wird es so öde, dass ich froh das der Film endlich vorbei war.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 12. Juni 2014
Es ist ja mittlerweile allgemein bekannt, dass lange vor Kolumbus die Wikinger Amerika entdeckt haben. Bei einem Raubzug, bei dem wohl irgendetwas schiefgelaufen ist, bleibt ein kaputtes Schiff mit vielen Toten und einem kleinen Jungen zurück. Dieser Junge wird von einem Indianerstamm adoptiert und wächst als einer der Ihren auf, auch wenn er immer ein wenig ein Außenseiter bleibt. Doch der Schamane sagt diesem Kind eine große Zukunft heraus, die 15 Jahre später in Erfüllung gehen soll, als erneut Wikinger an der Küste landen und das Dorf attackieren. Der kleine Junge von damals ist nun ein Mann und findet seine Zieheltern ermordet vor. Er muss sich entscheiden, wer er ist, Indianer oder Wikinger.

Ja, die bösen Wikinger wieder, die nur reisen, um zu töten. Die Wikinger werden regelrecht als mythische Monster dargestellt und den friedlichen Indianern gegenübergestellt. Die übliche weiß gegen Rot Gegenüberstellung, böser weißer Mann, guter roter Indianer. Das war mir definitiv zu platt. Zudem ist die Handlung doch sehr ereignislos. Wikinger kommen, morden, Wikinger der zu den Indianer übergelaufen ist stellt sich gegen sie und rettet das Dorf. Vorhersehbar, platt, mit der üblichen Liebesgeschichte als Zuckerguss. Der Graublaufilter nervte auch ungemein und über die Kostüme, die eher in einen Conan Film gepasst hätten, schweige ich mal.

Nette Actionkost für den Abend. Einmal schauen und vergessen.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2007
Die Story ist schnell erzählt: nordischer Waisenjunge wächst bei Indianern auf und rächt die Ermordung seines Sippe durch Wikinger... Man muß die Helligkeit am Fernseher schon auf Maximalstufe stellen, wenn man optisch was mitkriegen will, den die Indianer leben in so einer Art Düsterwinter in Graublau-Brauntönen. Vielleicht fungieren die einsilbigen, Dialoge im Telegrammstil ( Oh- du hast eine Flöte", In seinem Herzen ist nur Rache"; Sie kommen"..)als Metapher für die dünne Story. Als Gegengewicht gibt es kontrastüberladene, dunkeldüstere Bilder mit schnellen zusammenhangslosen Schnitten, die schnell die Augen und Nerven überstrapazieren. Hier und da ein paar Indianerweisheiten eingestreut (Geh meinen Weg- und ich werde Deinen gehen"). Die bösen Wikinger sind zu profillosen, maskierten Fratzen in Fell und Rüstung verkommen. Eigentlich kommt man sich vor, als hätte man hastig einen Comic durchgeblättert. Alles in allem unspektakuläre Haudrauf-Action mit dem eigenen Anspruch banale Brutalität besonders künstlerisch umgesetzt zu haben. Was der Filmtitel mit der Story zu tun hat, nehmen die getöteten Indianer leider mit ins Grab. Für die müde Unterhaltung gibt's mit Promi-Bonus von Karl Urban (HDR und Bourne Verschwörung)nur drei Sternchen. Schade.
0Kommentar|22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2012
Und gerade daher ist es völlig überzogen wie etwas übertrieben kritisch, diese beiden eher unterschiedlichen interpretationen, - bzw. Filme nun hier ernsthaft gegenüber stellen zu wollen. Sie miteinander zu vergleichen oder sich über natürlich die reichlichen Logikfehler, schlecht authentische Bezüge oder mehr in den phantastischen Bereich gehenden Erzählmuster aufzuregen.

Zur Story: Wir schreiben ca. das Jahr 1000 nach Christi (also eben die Zeit eines Leif Erikson, der, inzwischen bekanntermaßen und erwiesen, sehr wschl. lange vor den Fahrten eines Christoph Kolumbus die "neue Welt" erreichte). Schauplatz ist der nordamerikanische Kontinent, - oder besser, die Küstenregion dieser Gegend (also nicht Südamerika bzw. vorgelagerte Inseln).

Eine der ehemaligen "Ureinwohner" trifft beim Gang durch die freie Natur auf ein bis dahin noch vollkommen unbekanntes und mystisches Wesen, - ganz einfach ein (weißes) Pferd. Sie folgt dem seltsamen Tier bis zum Ufer und findet dort eines der legendären Drachenboote (der sog. "Wikinger"). An Bord sind alle verstorben, einzig ein kleiner Junge lebt noch. Gerührt nimmt sie ihn mit zu ihrem Stamm. Der Schamane (einfacher, - Medizinmann) erzählt etwas von der alten Prophezeiung ...

, - An dieser Stelle, und auch später nochmal im Film wird's interessant, - wie manchen hier vielleicht schon bereits bekannt ist, hielt sich bei den "Indianern" hartnäckig die Legende, ihre Götter würden dereinst wieder über's Wasser zurück kommen. Was ja auch, - dh. mit, einer der Gründe dafür war, das es speziell die Konquistatoren am Anfang so spielend einfach hatten, die von ihnen angetroffenen Wilden zu bekehren oder zu erobern. , -

... und deshalb wird das Kind als ein Symbol oder Zeichen angesehen, nicht getötet oder sich selbst überlassen und, mehr oder weniger von allen gern so akzeptiert, in die eigene Kultur integriert. Jahr(zehnt)e später tauchen allerdings erneut die bösen Nordmänner auf, richten mit überlegenen Waffen und ihrer todesverachtenden Brutalität ein Gemetzel unter den "Eingeborenen" an. So das sich dieser Außenseiter dafür entscheiden muß, wem er denn nun die Treue hält.

Bis hier und noch etwas weiter ist dieser Film fast identisch mit der "Pathfinder" - Version aus Norwegen (ebenfalls hier auf DVD erhältlich). Auch, was seinen Entschluß und die darauf folgenden Konsequenzen betrifft. Möchte besser erstmal nichts weiter über die Handlung verraten, auch für all jene, die bisher weder diesen noch den anderen Film bereits kennen, - vielleicht nur noch soviel dazu.

Pro - Gründe zum mal ausleihen, - für diesen Film oder besser diese DVD

Die Umsetzung / Inszenierung der Geschichte ist bewußt düster gehalten. Und auch der gewisse Schwerpunkt in Richtung Action - Lastigkeit ist unübersehbar. Wer also etwas mehr sinnfreies und grobschlächtiges wie eben z.B. "der 13. Krieger" usw. usf. sehen möchte, bei dem nachdenken nun nicht unbedingt erforderlich und Vorraussetzung ist, wird zufrieden sein.

Auch die (wie schon in einigen der anderen Rezensionen hier wieder, - völlig zu Recht bemängelten) phantastischen Elemente, - das beginnt nur mal beispielsweise mit der auch hier wieder gezeigten, inzwischen recht bekannten Falschdarstellung von Hörnern an, - bzw. auf den Helmen (nur weil hier mal ein paar Historiker den Fehler machten, nach Grabfunden zusammen mit Waffen und Ausrüstungen darauf zu schließen), Rüstungen bzw. Metallschilden. Die hier selbst die einfachsten Krieger noch tragen. Bis zur auch immer wieder gern so gezeigten dummen, primitiven und grobschlächtigen Art dieser Menschen, befriedigen eher die Ansprüche solcher Zuschauer wie vom "Herr der Ringe".

Und zuletzt (allerdings war dies in erster Linie mehr mein subjektiver Eindruck), die Darstellungen des den Ziehvater spielenden Akteur's ,die mich stark an "der letzte Mohikaner" (die Verfilmung mit Daniel Day Lewis) erinnert haben. Oder eben die gezeigten Leistungen von Clancy Brown ("Highlander" - Teil 1) bzw. Ralph Möller ("Universal Soldier", "Gladiator"), - der ja schon bereits in "Islandic Warrior" Gelegenheit hatte, sowas zu üben. Und hier noch besser rüberkommt. Ob der gesprochene Dialekt dabei wirklich korrekt ist oder nicht, stört mich persönlich, - habe zuwenig Info's darüber, dabei nicht allzu besonders.

Contra - Gründe ,- und bzw. ebenfalls auch rein subjektive Ansichten ...

Natürlich diese einseitigen, wie auch reichlich geschichtsverfälschenden Darstellungen der Nordmänner, - umgangssprachlich schlicht "Wikinger". Wobei zwar bekannt ist, das diese wirklich dort in Nordamerika und auch in Neufundland zu dieser Zeit gelandet sind und / oder noch gesiedelt haben. Allerdings, ob eine wirtschaftliche Ausbeutung, - oder gar eine "Übernahme" des "Mutterlandes" o.ä. wirklich jemals, so wie hier gezeigt, stattgefunden oder auch nur wenigstens geplant gewesen war, bleibt reine Spekulation. Gut ein halbes Jahrhundert darauf mit dem Eintreffen der Europäer sah das ganze schon anders (folgenreicher) aus.

Auch gibt es begründete Theorien (deshalb weiter oben die Angabe dieses Mythos und auch in Verbindung mit den Atlantis bzw. Osterinsel - Sagen), das selbst die Wikinger, - von den Ureinwohnern mal ganz abgesehen, nicht die ersten Eindringlinge dort waren, sondern nochmal gut 1000 - 1500 Jahre zuvor bereits Phönizier. Naja, wie auch immer, das alles gehört eigentlich garnicht hierher, wurde auch nur mal eher nebenbei angegeben, falls (beim ansehen / leihen des Filmes) Neugierde, Fragen und gestiegenes Interesse aufgekommen ist.

Also (Fazit) zum Kauftip, - jedenfalls mehr für Fans solcher Sachen nur geeignet, ansonsten auch noch als Ausleihtip ganz vorbehaltlos zu empfehlen.
11 Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2016
Hallo Leute

Hatte mir Pathfinder - Fährte des Kriegers gekauft. Keine Schäden auf CD oder Hülle. Film läuft einwandfrei. Aber mal zum Film der Film ist von Anfang bis Ende echt Fesselnd.

Viele Sagen das die Vikinger nicht so waren das die nicht so Brutal oder in die richtung so sind.
Aus meiner Perspektive kann ich nur sagen ich weiss es nicht so Ganz genau aber ich bin nicht gerade so unerfahren und kann nur sagen mansche Dörfer von den Vikinger waren wirklich so die haben Dörfer oder andere Lebensräume der Menschen z.B. Indianer Angegriffen und Geplündert. Aber es gab auch Dörfer von Vikinger die Friedlich und Nett sind. Es lag meistens an den Chef / Anführer den Dorfes.
Und ganz ehrlich es ist heute nicht anderes.

Aber mal zum ende zu kommen
Ich gebe diesen Film gerne 5 Sterne
Von der Story des Films echt Spannend und echt Fesseld. Ich kann den Film nur weiter Empfehlen.

Mfg RAxXxAS
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2007
Hier hatte Hollywood die Chance, aus einem sehr spannenden Original ("Pathfinder - Die Rache des Fährtensuchers", Norwegen 1987) einen noch besseren Film zu machen.
Diese große Chance hat "Pathfinder - Fährte des Kriegers" (USA-Kanada 2007) allerdings nicht genutzt.

Statt die unberechenbare Spannung des Originals noch durch einige Nuancen auszubauen, verlegt man sich auf primitivsten Heldenkult, der das Ganze vorhersagbar und berechenbar macht.
Sollte aufgrund der brutalen Härte noch so etwas wie Ansätze von Thrill aufkommen, so wird dieses dann auch wieder zerstört durch die unglaublich schlechte Kameraführung.

Die mieseste Optik aller teuren Filme der letzten 10 Jahre. Die Kamera wackelt, schwenkt sinnlos herum und befindet sich meistens viel zu nah am gefilmten Motiv. Dadurch entsteht permanent der Eindruck von Enge. Eine räumliche Übersicht oder ein klarer Eindruck der Kulisse wird verhindert. Dazu ein hektisches Schnittchaos, welches alle turbulenten Szenen zur optischen Qual werden läßt.

Ebenso engstirnig wie die Optik ist auch der Inhalt. Die Möglichkeit, zu zeigen wie ein Stamm sich GEMEINSAM gegen die brutalen Eindringlinge wehrt, wird aufgegeben zugunsten einer kindischen Glorifizierung des Helden, der dann als fast unbesiegbarer Übermensch alles im Alleingang löst. Und falscher kann eine filmische Aufarbeitung des Themas gar nicht sein, denn Indianer würden in so einer Situation immer "gutes Teamwork" leisten.

Diese lächerliche "One-Man-Show" geht so weit, daß man sich der jungen indianischen Krieger, die helfen wollen, auf so unnötige und blödsinnige Art entledigt, daß allein daran bereits eine Konzentration auf den Überhelden zu merken ist, die einem die Haare zu Berge stehen läßt. Und das im Jahre 2007, wo man über solchen Unsinn hinaus sein sollte...

Die Quittung bekam der Film an der Kinokasse: Bei Kosten von 26 Millionen $ spielte er in den USA läppische 10 Millionen $ ein. (zum Vergleich: erfolgreiche Filme nehmen 100 - 900 Millionen ein).

Die 3 Sterne rühren nur daher, daß das Thema grundsätzlich interessant ist und die Härte für eine gewisse Art von rudimentärer Faszination sorgen kann.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2015
Man schaut auf das Cover, man sieht das FSK 18 - Prüfsiegel, man schaut auf die Besetzungsliste, man schaut auf den Namen des Regisseurs - und genau das flimmert dann über den Bildschirm!
Der Film ist düster, brutal, dreckig, blutig, menschenverachtend! Tiefer gehende Handlung oder Feinzeichnung der Charactere gibt es nicht - dafür abgetrennte Gliedmaßen, herumfliegende Köpfe, markige Sprüche.
Wenn man nicht mehr und nicht weniger von dem Film erwartet, wird man nicht enttäuscht!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2007
Markus Nispel hat wieder zugeschlagen! Nach "Texas Chainsaw Massacre" hetzt er diesmal bitterböse Wikinger auf brave Indianer. bei ihrem ersten Besuch im Indianerland vergessen die Nordmänner einen kleinen Jungen, der dann bei Indianers unterkommt und großgezogen wird. 15 Jahre später ist klein Wickie dann ein stattlicher Mann namens Ghost (Karl Urban aus "HdR") geworden. und just da kommen dann natürlich die Herren mit den Pelzkutten zurück, aus einem Land, in dem ewiger Winter herrscht, Lawinen aber unbekannt sind. und los gehts! Oberwikinger Clancy Brown und sein Vize Ralf Möller metzeln sich, in einem Kauderwelsch daherbrabbelnd, das lt. Info Isländisch ist (mir können sies ja weismachen) mit ihren Spießgesellen durch Dutzende arme amerikanische Ureinwohner, foltern, plündern und was weiß ich noch alles, wobei natürlich auch kleine Kinder nicht verschont werden. bis sich ihnen besagter Ghost in den Weg stellt. als gebürtiger Hornhelmträger spricht der nämlich nicht nur fließend Wikingerisch, sondern weiß natürlich auch perfekt mit dem Schwert umzugehen und haut seine Landsmänner reihenweise in Fetzen. die werden dadurch aber nicht weniger, sondern scheinbar immer mehr (hmmmm, sind das vielleicht Hydra-Wikinger und wir wissens bloß nicht?), weshalb auch das nicht weiter stört. ein hübsches Indianermädel gibts auch noch, damit der wackere Ghost zwischendurch was zur Entspannung und später was zum retten hat. nicht zu vergessen nen weisen alten Indianer, nämlich den Pfadfinder (ich mein, irgendwo muss der Titel ja herkommen, sonst hieße das Ganze ja schließlich nicht "Pathfinder" sondern "Vikings vs. Redskins", wäre ein Spiel aus der NFL und liefe auf Eurosport, gleich nach der Tour de France), der mit bedeutungschwangerer Miene allerlei pseudoindianisch daherphilosophiert und nebenbei einen riesigen Bären mit nem Holzspeer killt. und natürlich noch eine witzige Nebenfigur, diesmal in Form eines flötenspielenden stummen Indianers. dreimal darf geraten werden, welches Schicksal der arme Mann zu erwarten hat. am Schluss sind fast alle tot, der kleine Rest lebt glücklich und zufrieden. imposant aussehende, durch ihre Helme weitgehend gesichtlose Wikinger mit verfilzten Rauschebärten, tapfere Indianer, düstere Farben, Blut, Gemetzel, Stunts am laufenden Meter (einschließlich einer Schlittenfahrt der besonderen Art, der absolute Brüller), Logiklöcher so groß und tief, dass der Atlantik zweimal reinpassen würde und jede Menge unfreiwillige Komik (ehrlich, ich hab lange nicht mehr so gelacht) - Nispel sollte spätestens jetzt der Titel "Kultregisseur" verliehen werden. immerhin wurde diese Ehre schon anderen für weniger exaltierten Schwachsinn zuteil.
22 Kommentare|37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2014
Mir gefällt der Film enorm. Handlung gefällt mir, viel viel Action, viel Fantasy und super imposante furchteregende 'Wikinger'. Was die für das Budget ohne viel Computer da raus gekitzelt haben ist schon toll. Alle Rollen mit absolut passenden Schauspielern gut besetzt. Würde den Film auf jeden Fall nochmal kaufen wenn's nötig wär.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,99 €
5,19 €