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4.0 von 5 Sternen ES IST EIN GENREMIX...leute, erst informieren, dann meckern
ich habe jetzt genug negative kritiken gelesen und habe festgestellt, dass alle kritker, die den film zerissen haben ein problem haben: SIE NEHMEN DEN FILM ERNST!!!!!

ich weise daraufhin, dass es sich um einen genremix aus horror, komödie und einen schuss dramatik handelt. das overacting ist gewollt, der humor ist so gewollt und es ist an keiner stelle des...
Veröffentlicht am 22. August 2008 von Daniel Sierotta

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Hanfluss schwimmt ein menschenfressender Krankheitskeim....
Bong Joon-ho ist der Regisseur eines Meisterwerks im Serienkillergenre "Memories of Murder". 2006 gelang ihm mit "The Host" nicht nur eine Wiederbelebung des Fernostmovies mit Gozilla-Touch, der Film wurde mit über 13 Millionen Zuschauern im eigenen Land der bis dato erfolgreichste Blockbuster aller Zeiten und löste "The King and the Clown", der leider immer...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von Ray


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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ES IST EIN GENREMIX...leute, erst informieren, dann meckern, 22. August 2008
Von 
Daniel Sierotta "filmfreak" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
ich habe jetzt genug negative kritiken gelesen und habe festgestellt, dass alle kritker, die den film zerissen haben ein problem haben: SIE NEHMEN DEN FILM ERNST!!!!!

ich weise daraufhin, dass es sich um einen genremix aus horror, komödie und einen schuss dramatik handelt. das overacting ist gewollt, der humor ist so gewollt und es ist an keiner stelle des filmes ein anlass gegeben, den film als "unfreiwillig komisch" zu betrachten.ES IST SO GEWOLLT!
der film hat zahlreiche preise bekommen und ist einer der erfolgreichsten filme südkoreas. auch in deutschland haben unzählige kritiker von fachzeitschriften den film hochgelobt....leute, bitte informiert euch doch mal, bevor ihr den film zerreist. ich kann durchaus verstehen, dass leute, die den film als horrorfilm eingeschätzt haben von dem (gewollten) overacting und einigen (gewollt) überzogenen szenen abgestoßen waren.

wenn man im vorfeld weiß, dass der film ein genremix ist, sieht man ihn mit ganz anderen augen und bekommt einen guten untehaltungsfilm zu sehen, der eine wahnsinnsoptik (das monster wurde u.a. von der us firma entwickelt, die schon an "the day after tomorrow" beteiligt waren) hat, lustig, spannend und einen hauch(!) dramatisch ist.

ich bin normalerweise kein freund von asiatischen filmen aber der film hat mich überzeugt. ich hoffe nun, dass die leser der kritiken sich nicht verwirren lassen und einen blick riskieren, denn mit der richtigen einschätzung des genres bedeutet das nämlich einen unterhaltsamen filmabend.......
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende,grandiose Überraschung!!, 8. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
"The Host" ist wieder ein Paradebeispiel dafür,wie sich die Menschheit
dümmlichst einsetzt,um ihresgleichen auszurotten.-Denn......
Dummheit und Ignoranz liegen in den seltensten Fällen weit auseinander.

Story-
Die Tragödie beginnt in einer Abteilung für Pathologie,wo doch eigentlich
das Leben endet,meist.Tonnenweise Chemie wird dort auch entsorgt,aber meines
Wissens gottlob nicht in die Abwässer,oder?Doch-in Seoul geschieht das Unfassbare,
und 4 Jährchen später ist die Quittung anhand eines mutierten ,fischähnlichem,
grausigen -im Wasser lebenden Monstrums erstellt.
Spezielle Hauptnahrung sind natürlich saftig,leckere Menschen-und auf furiose
Weise terrorisiert es von nun an die Millionenstadt Seoul.
Mittendrin Familie Park,deren Tochter Opfer des Monsters wird.
Was dann passiert,ist so mitreissend spannend und-anhand der Geschichte-durchaus
glaubwürdig,daß THE HOST alle Besucherrekorde in Korea sprengte.
Auch in Deutschland!Die Kinoüberraschung des Jahres 2006!!

Durch eine einwandfreie,spitzenmässige Computer-Animation wird ein Monstrum
erschaffen,daß so unglaublich echt erscheint,daß dem Zuschauer nicht unbedingt
als Einschlafhilfe empfohlen werden kann.
Die naturgetreuen ,fliessenden Bewegungen des echsenartigen Untiers sind einfach
perfekt und haben in meinen Augen das alles geschafft,was man in einem gut gemachten
Creature-Film sehen möchte und erwartet!

Eine total verrückte Mischung aus Horror-Thriller,Familiendrama,Science-Fiction......
und Komödie!!
Ein Film mit Kultpotenzial!!
Heute noch ein moderner Klassiker des Horrorgenres!!

**VFX-Supervisor: KEVIN RAFFERTY -Man in Black 2 -Star Wars:Episode1 -Jurassic-Park!**
Bonusmaterial ist auch reichlich vorhanden:
*Trailer
Making of-the Creature etc.(phantastisch!)
Kritiken,Eindrücke,Interviews u. Meinungen beim Cannes-Filmfest=
über 60 Minuten Laufzeit!*

Fazit:
ANRÜHREND UND INTELLIGENT!
EINEN MONSTERFILM WIE THE HOST GAB ES NOCH NIE!!
EIN FANTASTISCHER KOMMENTAR ZUR AKTUELLEN POLITIK!!
ALIEN + GODZILLA= THE HOST!!

Auf jeden Fall 5 abgefahrene,kultige,revolutionäre Sterne für diesen besonderen Film!
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4.0 von 5 Sternen Feiner, gut getrickster Horrorsnack für zwischendurch, 20. September 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Host [UK Import] (DVD)
Kioskverkäufer Kang-du muss an einem ganz gewöhnlichen, sonnigen Tag in Seoul mitansehen, wie seine Tochter Hyun-seo von einem plötzlich aus dem Fluss Han auftauchenden mutierten Fisch verschleppt wird. Alle Zeugen und Opfer der Attacke werden von Regierungsbeamten in Schutzanzügen kurzerhand in Quarantäne gesteckt, darunter Kang-du nebst Vater, arbeitslosem Bruder und bogenschießender Schwester. Als sich die kleine Hyun-seo unvermittelt per Handy aus der vom Schuppenviech zur Speisekammer umfunktionierten Kanalisation meldet, bricht das Familienquartett zur Rettungsmission sofort aus der Sperrzone aus. Doch die Konfrontation mit dem fresslustigen Mutanten hat weitere Verluste zur Folge.

Im Subgenre des Tierhorror durfte sich schon so ziemlich jede erdenkliche animalische Monstrosität auf der Leinwand tummeln. Auch unsere aquatischen Freunde waren bereits in vielerlei Gestalt vertreten, auszugsweise genannt seien DER WEISSE HAI, PIRNHAS und zuletzt der in die Kategorie Trash fallende FRANKENFISH. In letztere Richtung geht der Überraschungshit aus Südkorea, mit beinahe 100 Millionen Dollar Einspiel dort der erfolgreichste Film aller Zeiten. Mit einer Dosis Sarkasmus könnte man jetzt fragen, wie dürftig wohl das übrige Angebot an bewegten Bildern sein mag, wenn ein durch unsachgerecht entsorgtes Formaldehyd mutiertes Flossentier alle Rekorde bricht. Die Antwort muss ich leider schuldig bleiben, kann jedoch mit wenigen Einschränkungen feststellen, dass der Streifen einfach nichts anderes als Spaß macht.

Allerdings sollte man eine gehörige Portion Aufgeschlossenheit oder noch besser Toleranz für asiatische Sehgewohnheiten und das im fernöstlichen Kino stets präsente Overacting mitbringen, zu befremdlich wirken ansonsten die überdramatisierte Trauerfeiersequenz oder der - im Vergleich zu Genrekollegen hier erfreulich gemäßigte - alberne Humor. Nimmt man diese Hürde und hat sich nach wenigen Minuten Laufzeit an die für westliche Ohren kurios klingenden Namen und auf den ersten Blick austauschbaren Gesichter gewöhnt, nimmt einen das tempo- und einfallsreich inszenierte Geschehen passabel gefangen. Unter völliger Ignorierung von im Laufe der Filmgeschichte etablierten Konventionen nimmt sich Regisseur Bong nicht erst umständlich Zeit, das Ungetüm langatmig und anfangs nur in Bildfetzen, womöglich in bedrohlich wirkender Nachtatmosphäre einzuführen. Im Gegenteil, findet der erste Angriff gar am hellichten Tag statt, als das Monster urplötzlich die gerade noch friedlich am Ufer des Han picknickenden Bewohner Seouls zum Hauptgang des eigenen Diners erklärt. Die in einer langen Einstellung, ohne sichtbaren Schnitt gedrehte Jagd steht der im Stil vergleichbaren Hatz in JURASSIC PARK (siehe die erste Begegnung mit der Saurierherde) in nichts nach. Die Mitwirkung des WETA-Workshops (Peter Jackson's Trickschmiede für die HERR DER RINGE Trilogie und KING KONG) an der Erschaffung des CGI-Wesens ist deutlich und eindrucksvoll erkennbar.

Die übrigen Auftritte der Kreatur sind ebenso rasant und von diversen pulsbeschleunigenden Effekten begleitet. Allein wirklicher Terror will sich nicht so recht einstellen, reduziert sich der Spannungsaufbau doch überwiegend auf vorhersehbare Schockmomente, die ihre Wirkung zwar nicht verfehlen, aber eben nicht für anhaltende Gänsehaut sorgen. Im Mittelpunkt steht eher die Beziehung der Familie, die unter Einsatz der zur Verfügung stehenden bescheidenen Mittel (Pfeil und Bogen, Revolver, Molotow-Cocktails) und mit unbeugsamem Willen dem übermächtig scheinenden Gegner entgegentreten. Auch dies ein Bruch des ausgelutschten Klischees, dass am Ende immer das Militär oder ähnlich martialisch aufgerüstete Staatsbedienstete den jeweiligen Konflikt beenden muss. Wer sich knapp zwei Stunden auf die Zusammenführung der gewaltsam getrennten Park-Family einlässt und ein gewisses Faible für weniger stromlinienförmige Filmkost hat, der wird sich mit diesem erfrischend andersartigen Monstermovie prächtig amüsieren. Guten Appetit - nein, Petri Heil!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Hanfluss schwimmt ein menschenfressender Krankheitskeim...., 25. Oktober 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
Bong Joon-ho ist der Regisseur eines Meisterwerks im Serienkillergenre "Memories of Murder". 2006 gelang ihm mit "The Host" nicht nur eine Wiederbelebung des Fernostmovies mit Gozilla-Touch, der Film wurde mit über 13 Millionen Zuschauern im eigenen Land der bis dato erfolgreichste Blockbuster aller Zeiten und löste "The King and the Clown", der leider immer noch nicht in Deutschland auf DVD erschienen ist, von der Spitze der Publikumslieblinge ab.
"The Host" ist ein chaotischer Beinahe-Comedy Monsterfilm, der von einer mutierten Species handelt. Ein skrupelloser Wissenschaftler, der in einem amerikanischen Militärstützpunkt experimentiert, kippt im Jahr 2000 giftigen Chemiemüll in den nahegelegenen Hangang in Seoul. Einige Monate später entdecken zwei Fischer im See eine kleine Amphibie, 2006 ist aus dem kleinen putzigen Tierchen ein mutiertes Riesenmonster geworden, dass erstmalig aus dem Fluss steigt und an der Strandpromenade zuerst für unglaubliche Neugier sorgt, die Menschen versuchen das Tier, dass vorerst noch im Wasser schwimmt, zu füttern - einige Sekunden später rennen sie um ihr Leben, weil das glitschige Monstrum Appetit auf kreischende, ums Leben rennende Menschen hat.
Bald befürchten die Behörden, dass der Mutant auch Krankheitskeime absondert.
Hie-bong (Byeon Hie-bong) ist ein rüstiger älterer Kíoskbetreiber, der mit seinem immer schläfrigen und etwas einfältigen Sohn Gang-du (Song Kang-ho) und dessen junger Tochter Hyun-seon (Ko Ah-sung) an der Promenade Süssigkeiten oder Fastfood verkauft. Und da wären noch Gang-dus unterschiedliche Geschwister, der smarte Nam-il (Park Hae-il) und die Bogen schießende Schwester Nam-ju (Bae Doo-na). Als das Monster die junge Hyun-seon zum späteren Verzehr entführt, machen sich die vier Familienmitglieder auf, das Monster zu jagen und die vielleicht noch Lebende zu befreien. Die Behörder versuchen dem immer gefrässigeren Monster mit einem Giftgas "Agent Yellow" den Garaus zu machen...
Was Roland Emmerich mit seinem "Gozilla" nicht so richtig gelingen wollte, schaffte Bong Joon-ho im Nu: Sein Film erinnert sofort positiv an die japanischen Gozilla Trash-Knaller aus den 70er Jahre. Es liegt möglicherweise daran, dass der Film trotz Blockbuster-Ambition durchgehend eine asiatische Handschrift trägt und der Umweltthriller dadurch im Kommerzkino eine besondere Note bewahrt, weil er die Amerikaner nicht kopiert.
"The Host" ist einerseits chaotisch, aber auch vielseitig: Familiendrama, Ökothriller, Komödie, politische Satire und alberner Slapstick. Anspielungen auf Unweltkatastrophen wie Sars oder Vogelgrippe sind allgegenwärtig. Die Wissenschaft und die amerikanische Mentalität kommen da auch nicht allzu gut weg. Leider gibts für den Showdown einen Abzug, den hätte man m.E. besser gestalten können.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Monsterfilm abseits des Mainstreams, 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
Als man den Regisseur Joon-ho Bong nach seinem in Korea enorm erfolgreichen Film “Memories of Murder“ fragte, was er denn als nächstes drehen wolle, antwortete er zum Verdutzen der Journalisten, dass er gerne einen Film über ein Monster im Han-Fluss machen möchte. Dies hörte sich nach keinem geeigneten Projekt für einen Regisseur an, der sich gerade einen Namen gemacht hatte. Aber “The Host“, so der Überseetitel des im Original schlicht “Gwoemul“ - Monster - betitelten Films, ist ja auch kein normales Creature Feature, sondern ein wilder Mix aus klassischem Horrorfilm, Familiendrama, Satire und Komödie - ein Mix, der vielleicht nicht zu hundert Prozent aufgeht, auf seine ganz eigene Weise jedoch jede Menge Charme ausübt.

Das fängt bereits mit dem Monster an, das man in der ersten Viertelstunde bereits zur Genüge bestaunen kann - ein fantasievoller Mischling aus Fisch, Echse und Frosch, der einfach nur wundervoll deformiert aussieht, durch die bekannten Effekteschmieden WETA und The Orphanage aber absolut glaubwürdig zum Leben erweckt wurde. Das Auftreten des Monsters ist ansonsten eher rar und macht vielleicht zwanzig Prozent des gesamten Films aus - dann jedoch freilich in meist klassischen Einlagen des Überraschens und Verzehrens nichts ahnender Opfer.

Der Kern des Films ist jedoch die Familie Park - ein wahrlich wilder und charmanter Haufen. Gang-du ist ein einfältiger, um nicht zu sagen dummer Tollpatsch, Großvater Hie-bong ist ein knurriger alter Mann, der nur eine Imbissbude am Rand des Han-Flusses besitzt, Nam-il ist ein Trunkenbold und gescheiterter Student und Nam-joo hat gerade lediglich die Bronzemedaille bei der Meisterschaft zum Bogenschießen gewonnen. Diese Hauptfiguren sind ein einziger Seitenhieb auf die leistungsorientierten asiatischen Gesellschaften - liebenswerte Loser mit Sinn für Kampfgeist, wenn es drauf ankommt. Überhaupt ist “The Host“ ein Film voller unterschwelliger Bilder und Anspielungen. Wenn das Monster im Finale etwa gierig aus einem Benzinkanister trinkt, spricht das eine deutliche Sprache. In dem angeblich tödlichen Virus sieht sich die Panik über SARS und die Vogelgrippe reflektiert, in den Studentenunruhen weitere Bilder aus den Medien. Und wenn das von den Amerikanern gegen Ende eingesetzte Gift Agent Yellow genauso aussieht wie das Monster bei seinem allerersten Auftritt, dann wird das wohl kein Zufall sein. Auch, wenn sich wahrscheinlich nur dem asiatischen Publikum alle Bilder und ihre Bedeutungen erschließen werden, so ist Joon-ho Bongs Kritik am Kapitalismus nach amerikanischem Modell doch eindeutig und vor allem clever vermittelt.

“The Host“ macht als ungewöhnlicher Monsterfilm abseits des Mainstreams freilich auch ohne Fingerzeig auf den Subtext Spaß. Für westliche Zuschauer mag der Mix aus Horror, Drama und Komödie ein wenig zu unentschlossen sein und seine Längen haben, als intelligenter Genremix hat der Film aber durchaus seinen Reiz. Regisseur Joon-ho Bong hat jedenfalls gut lachen - sein Film ist zum erfolgreichsten koreanischen Streifen aller Zeiten avanciert.

Die Übertragung auf DVD ist relativ gut gelungen. Das Bild ist scharf und die Farben satt, der deutsche 5.1-Surround-Mix ebenfalls in Ordnung, wenn auch etwas zu basslastig, wie sich beim ersten Auftritt des Monsters zeigt. Die koreanische Tonspur liegt leider nur in Stereo vor.
Zwar ist ganz nett, dass es viele Extras über die Kreatur und ihre Umsetzung gibt, jedoch existieren zu den Kurzfilmen in überwiegend koreanischer und gelegentlich englischer Sprache keinerlei Untertitel - böse Falle! Wenn man Englisch kann, nimmt man wenigstens ein paar Infos mit, ansonsten kann man sich das alles echt sparen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sachen gibt es., 26. April 2007
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Host [UK Import] (DVD)
Der sorglose Umgang mit gefährlichen Industrieabfällen führt dazu, das im fernen Asien ein Fisch zu einem wahren Monster mutiert. Zunächst ist das alienartige Wesen auf das Element Wasser beschränkt. Doch mit zunehmender Größe hängt es von Brücken und traut sich sogar an Land. Es verschlingt vorzugsweise Menschen und verbringt einige von ihnen in sein Versteck, eine containerartige Betongrube. Auch ein kleines Mädchen bringt es in die Grube. Sein Vater, Großvater und die Geschwister seines Vaters wollen nicht glauben, das sie Tod ist und setzen alle Hebel in Bewegung, das Versteck des Fisches zu finden. Von Zeit zu Zeit gelingt es dem Mädchen sich mittels eines Handy bei seinem Vater zu melden und ihm wage Anhaltpunkte von seinem Aufenthaltsort zu geben. Die vereinten Anstrengungen der Familie führen dazu, das Untier zu stellen. Im finalen Schlagabtausch gibt es aber auch Opfer zu beklagen.

Der Film erzählt die Geschichte einer Entführung und die damit verbundenen Versuche, das Opfer zu finden und zu retten. Spitze Seitenhiebe gegen eine umweltverschmutzende US-Airbase und den eigenen selbstgerechten Polizeistaat kommen in pfiffigen Dialogen zutage. Die besorgte Familie besteht aus keinen Helden, sondern aus zusammenhaltenden Familienmenschen, die die Schwächen der übrigen Mitglieder gut kennen und sich im Angesicht der Notlage helfen. Das Monster ist ein Prachtexemplar menschlicher Phantasie und verdient ein besonderes Lob. Die langsame Sichtbarwerdung in den einzelnen Auftritten, bis hin zur reißenden Bestie ist geschickt in Szene gesetzt.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller packender Film, besser als erwartet, 16. September 2007
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
Zugegeben, koreanische Filme kenne ich noch nicht sehr viele, daher war ich zunächst ein wenig skeptisch, was mich hier wohl erwarten würde. Aber dieser Film hat mich wirklich von der ersten Minute gepackt und in den Bann gezogen. Ich war total überrascht, wie super er gemacht ist. Schon am Anfang, als das Monster auftaucht und das Mädchen mit sich reisst, stockt es einem fast den Atem. Er ist wirklich spannend und mitreissend. Als Zuschauer leidet man wirklich mit dieser Familie, die einmalig von den einzelnem Schauspieler dargestellt wurde. Man hofft und fiebert bis zum Schluss mit. Die teilweise politischen und antiamerikanischen Darstellungen fand ich sehr interessant und passend. Ich kann den Film nur empfehlen. Auch wenn er nicht unbedingt ein absoluter Actionfilm ist, sondern eher eine Mischung aus Drama und Monsterfilm, so ist er seine 5 Sterne auf jeden Fall wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Engagiertes Actionkino ohne Cliches und Platitüden), 25. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
Mit diesem Film hat das südkoreanische Kino wieder einmal bewiesen, dass es ganz große Werke hervorbringen kann. Die in The Host erzählte Monstergeschichte bildet eigentlich nur den symbolischen Rahmen für ein Epos über die wirtschaftlich gestrandeten aber menschlich nicht vertrockneten Außenseiter einer modernen Wirtschaftsnation. Neben zynischer Sozialkritik, tiefschwarzem Humor und realistischer aber nicht ausgeschlachteter Grausamkeit läßt der Film dennoch ein klein wenig Raum für Hoffnung auf eine menschlichere Welt. Insbesondere die Schlussszene ist sehr bewegend ohne auch nur ein bischen kitschig zu sein.

Aber auch filmerisch wird höchstes Niveau geboten. Von den Szenen extremer Massenpanik die völlig unvermittelt hereinbricht, über fast unerträglich angespannte Nahaufnahmen bis hin zu detailreich inszeniertem Ekel werden einfach alle Register gezogen. Die eingesetzten Spezialeffekte wirken dabei sehr natürlich und real.

The Host sollte man einfach gesehen haben, auch wenn man kein Monsterfilm-Fan ist!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal etwas anderes., 23. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
The Host habe ich letztes Jahr beim uns im Kino und war hin und weg von dem Film. Es ein Mix aus vielen verschiedenen Gerne und dadurch bekommt der Film seine Einzigartigkeit. Auch wenn man es nicht für möglich hält, gibt es dennoch einiges an Blut. Auch gibt es keine lange Vorgeschichte (ca. 8 Minuten) und in der gesamten Laufzeit (ca. 119 Minuten) wird es nicht langweilig und das soll was heißen.

Der Inhalt vom Film ist kurz zusammengefasst, es werden giftige Chemikalien in einen Fluss entsorgt und dadurch entsteht ein riesiges Fischmonster das an einem Tag auftaucht und Panik verbreitet. Die Tochter von Park wird von dem Monster verschleppt und er versucht mit seinen Geschwistern Sie wieder zu finden. Tot oder lebendig. 4,5 Sterne

Die Aufmachung mit dem Glanz-Schuber ist recht hübsch und man sieht gleich die "Entführung" des Mädchen auf dem Bild. Das Cover der DVD ist das selbe und das Menü ist etwas animiert und mit Musik hinterlegt. Die Extras sind ganz nett anzuschauen aber ich fand diese nicht sonderlich Interessant (leider keine Untertitel). 3 Sterne

Ein netter bzw. cooler Film in der mittelmäßigen Veröffentlichung. Dies kann man verstehen, da es nicht wirklich ein großer Erfolg in Deutschland war.
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4.0 von 5 Sternen Guter Film aber nicht auf Hollywood-Niveau, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
Der Film ist gut gemacht und spannend erzählt. Leider merkt man an manchen Stellen die koreanische bzw. asiatische Machart. Für uns Europäer sind manche Szenen und manche Gesten einerseits eher unverständlich, da sie der asiatischen Gefühls- und Gedankenwelt Rechnung tragen. Auf der anderen Seite gewinnt man dadurch neue Einblicke in eine für uns fremdartige Kultur, was auch bereichernd sein kann. Der Film ist für alle die empfehlenswert, die sich in unterhaltsamer und spannender Form auf solche kulturellen Erfahrungen einlassen wollen. Sie werden sich bereichert fühlen, wenn sie sich diesen Film ansehen.
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The Host
The Host von Song Kang-ho (DVD - 2007)
EUR 6,97
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