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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine liebste Aufnahme der "Forza", 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Originals - La Forza Del Destino (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Giuseppe Verdis Oper "La forza del destino" wird oft die unwahrscheinliche, nicht stringente Handlung vorgeworfen: Tatsächlich entspricht das Libretto von Francesco Maria Piave (überarbeitet von Antonio Ghislanzoni) nicht dem aristotelischen Dramenaufbau und der Einheit von Ort, Zeit und Handlung; beide Hauptfiguren treten jeweils für einen ganzen Akt nicht in Erscheinung und Figuren wie Preziosilla, Trabuco und Melitone sind nur sehr lose mit der Haupthandlung verbunden. Hauptakteur ist viel mehr das Schicksal, was sich auch aus der Titelwahl "La forza del destino" (eigentlich nur Untertitel der literarischen Vorlage "Don Álvaro" von Ángel de Saavdra, Duque de Rivas) ableiten lässt: es wird eben nicht nur die Geschichte der Familie Vargas vom Schicksal beeinflusst, sodass auch die sie umgebende Gesellschaft (in komödiantischer Form) dargestellt wird. Dadurch unterscheidet diese Oper sich deutlich von den anderen Werken Verdis, in denen nur Einzelschicksale gezeigt werden. Sie zeigt eine größeres fiktives Universum.

Der Grund, warum die "Forza" immernoch zu den populärsten Verdi-Opern zählt, ist sicherlich ihre melodienreiche Musik. In der vorliegenden Aufnahme aus dem Jahre 1955 wird diese mit dem nötigen Feingefühl und sehr sängerfreundlich vom Orchester der Accademia di Santa Cecilia in Rom (eigentlich ein Sinfonieorchester!) unter der Leitung von Francesco Molinari-Pradelli dargebracht, manchmal jedoch für meinen Geschmack etwas zu zurückhaltend, sodass die wunderbare Musik dieser Oper gegenüber den Sängern etwas unterzugehen droht.

Der Tenor Mario del Monaco, den ich ansonsten weniger gerne höre, verfügt über den erforderlichen heldischen Ton für den Don Alvaro, der zwischen tenore spinto und tenore forza angesiedelt ist. Im Gegensatz zu anderen Rollen gestaltet er hier zudem relativ differenziert. In der Gestaltung scheint mir jedoch noch mehr möglich: man höre z.B. Carlo Bergonzi, der allerdings dafür weniger Durchschlagskraft mitbringt.
Renata Tebaldi scheint wie geschaffen für die Rolle der Donna Leonora di Vargas. Sie ist im Besitz einer glockenhellen Stimme, die zu dem zögerlichen, von Gewissensqualen gepeinigten, gläubigen Charakter der Rolle passt. Ihre großen Arien gestaltet sie großartig.
Ettore Bastianini, einer meiner liebsten Baritone, gibt Leonoras Bruder Don Carlo di Vargas einen sehr aristokratischen Klang. Sein männlich-kerniges Timbre vermischt sich sehr effektvoll mit del Monacos Stimme.
Der Padre Guardiano bleibt oft eher blass. Das dies nicht so sein muss, zeigt Cesare Siepi in dieser Aufnahme, da er die Rolle nicht nur eindrucksvoll heruntersingt, sondern auch den Eindruck emotionaler Involviertheit evoziert.
Die übrigen größeren Rollen sind mit Giulietta Simionato als Preziosilla und Fernando Corena als Fra Melitone auf ebenso hohen Niveau besetzt. Da das Finale des 1. Aktes meine Lieblingsstelle dieser Oper ist, liegt mein Interesse auch besonders bei der Figur des Marchese di Calatrava, der von Silvio Maionica überzeugend verkörpert wird. Piero de Palma, der obligatorische Comprimario, zeigt sein komödiantisches Talent als Mastro Trabuco (für mich der mit Abstand beste Interpret dieser Rolle!); Gabriella Carturan (Curra), Ezio Giordano (Alkalde) und Eraldo Coda (Chirurg) liefern ebenfalls keinen Grund zur Klage, auch wenn Giordano ein für die Rolle des Alkalden ungewohnt helles Timbre aufweist.
Hervorzuheben ist, dass alle Interpreten sehr wohltuend idiomatisch und mit sehr guter Phrasierung singen. Der Chor der Accademia di Santa Cecilia passt sich jeder Szene perfekt an und grenzt die verschieden Gruppen (Bauern, Pilger, Mönche, Soldaten, Bettler, etc.) deutlich von einander ab.

Die Tonqualität ist für eine Aufnahme von 1955 sehr gut und schon in Stereo, aber natürlich nicht mit modernen Aufnahmen vergleichbar. Das Booklet enthält eine Auflistung der Besetzung und der einzelnen Tracks; eine Inhaltsangabe in Englisch, Französisch und Deutsch sowie das vollständige Libretto in Italienisch mit englischer Übersetzung. Gespielt wird die zweite, für die mailänder Aufführung überarbeitete Fassung. Diese wird ungekürzt! wiedergegeben. Das erwähne ich deshalb, weil gerade speziell bei dieser Oper Kürzungen immernoch üblich sind: Oft fehlen Teile der Ensembleszenen in Schenke und Feldlager und auch das herrliche Duett Alvaro/Carlo im 3. Bild des 3. Aktes wird oft komplett gestrichen. Dies ist bei dieser Aufnahme glücklicherweise nicht der Fall.

Insgesamt handelt es sich hier um eine Aufnahme auf sehr hohem künstlerischen Niveau, die ich aufgrund der hervorrageden Sängerleistungen jedem besten Gewissens weiterempfehlen kann.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Festival der Stimmen, 9. Oktober 2007
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - La Forza Del Destino (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Diese Aufnahme ist ein Fest für Liebhaber prächtiger Stimmen. Wenn man allein die Namen liest, kann man sich keine bessere Besetzung vorstellen. Und das Ergebnis wird der Vorfreude größtenteils gerecht:

Wir hören Renata Tebaldi in einer ihrer allerbesten Rollen und Aufnahmen. Das Leiden der edlen Seele Leonora hat kaum eine Sängerin vor oder nach ihr so schön und zart dargestellt wie sie. Hier hat sie die Rolle ihres Lebens gefunden und man hört wirklich die berühmte "Engelsstimme".

Mario del Monacos Stimme überwältigt durch ihren Stahlklang und ihre Wucht wie immer, klingt auch freier als sonst häufig und leidet kaum unter den bei ihm üblichen Vokalverfärbungen (u statt a, ä statt e), die durch seinen meist mit zuviel Kraft erzeugten Ton entstehen. Dadurch gelingt ihm eine musikalisch weitgehend sehr überzeugende Leistung, auch wenn man von ihm artikulatorische Eleganz nicht erwarten darf. Für die Rolle des jungen, etwas zaudernden Alvaro allerdings klingt er etwas zu heldenhaft triumphal - ein bisschen nach Jung-Siegfried.

Ettore Bastianini verfügte über die schönste italienische Bariton-Stimme der Nachkriegszeit und singt einen sehr eleganten Don Carlo, allerdings ein wenig zu edel - da fehlt etwas der glühende Fanatismus, den diese Rolle des gnadenlosen Rächers braucht. Man könnte sagen, dass die beiden männlichen Hauptdarsteller im Charakter genau falschherum besetzt sind.

Großartig sind dann wieder die Nebenrollen: Edel und charaktervoll der Pater von Cesare Siepi, temperamentvoll und mitreißend derb die Preziosilla der großen Giulietta Simionato, saftig und komisch schließlich der Fra Militone von Fernando Corena.

Insgesamt also eine von der rein stimmlichen Seite fabelhafte Aufnahme, die allerdings bei der Charakterisierung der beiden männlichen Hauptrollen nicht hundert Prozent ideal ist - da waren etwa Carlo Bergonzi und Piero Cappuccilli (unter Gardelli), Richard Tucker und Robert Merrill (Schippers), Placido Domingo und Sherrill Milnes (Levine) für diese Rollen bessere Kombinationen.

Dazu kommt ein nicht wirklich überzeugender Dirigent: Wenn hier viele der großen musikalischen Momente der Oper fast wirkungslos verpuffen, liegt das daran, dass die rhythmische Stringenz fehlt. Außerdem hätten einige Stellen, v. a. mehrere reichlich zu tiefe Spitzentöne beider Damen, dringend noch einmal wiederholt werden sollen.

Deshalb auch "nur" vier Sterne - für Tebaldis Zartheit, Siepis Würde, Simionatos Witz, Bastianinis Eleganz und del Monacos schiere Energie.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll!, 19. März 2014
Rezension bezieht sich auf: The Originals - La Forza Del Destino (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Diese Aufnahme hat auch Jahrzehnte nach ihrer Entstehung nichts von ihrem Zauber verloren. Tebaldi singt eine berückend schöne Leonora, del Monaco mit intakter Stimme einen auftrumpfenden Don Alvaro mit einer gehörigen Portion Italianita. Herrlich dazu passend der etwas spröde und angerauhte Bariton des großen Ettore Bastianini - so einen Heldenbariton hat man im italienischen Fach nach ihm nie wieder gehört. Giulietta Simionato gibt mit rundem, agilen Mezzo eine frische Preziosilla. Der balsamische Bass Cesare Siepis kontrastiert aufs Beste zum Buffoton von Fernando Corena in den beiden Mönchsrollen. Auch Francesco Molinari-Pradelli müht sich redlich am Pult des römischen Orchesters um einen rundum zufriedenstellenden Verdi-Klang. Eine weitestgehend mitreißende Darbietung, in den zurückgenommenen Szenen der Tebaldi sogar einzigartig.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ugenaue Bezeichnung!, 20. April 2013
Rezension bezieht sich auf: The Originals - La Forza Del Destino (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Achtung! Diese unglaublich schöne Aufnahme stammt von 1959 und nicht, wie hier angegeben von 2007. Es ist eine Aufnahme für Liebhaber hervorragender musikalischer Interpretation und einmaliger Stimmen, nicht aber eine "audiophile" Aufnahme, obwohl die Tonqualität für die Zeit sehr gut ist.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumbesetzung aller Partien, 30. August 2007
Von 
Wilhelm Kaiser "Alexander" (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - La Forza Del Destino (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Bei dieser Oper handelt es sich um eine der schönsten und spannungsgeladensten Werke von Giuseppe Verdi, sie ist reich an Farben und Stimmungen. Keine Frage, dass die Mitwirkenden den Anforderungen mehr als nur entsprechen, handelt es sich doch um die besten Opernstimmen, die sich überzeugend in Hochform präsentieren. Auch die Besetzung der Nebenrollen ist lobend herauszustellen. Damals war es noch üblich, alle Partien, auch die der Nebenrollen, ausgezeichnet zu besetzen. Renata Tebaldi singt die Leonore buchstäblich wie ein Engel, der man mit Freude und Anteilnahme lauscht. Die Klosterszenen und das Duett Leonora mit Pater Guardian gehören musikalisch zu den Gipfelleistungen des Meisters Verdi. Renata Tebaldi und Cesare Siepi sind hierfür die würdigsten Künstler, das Anliegen von Verdi exemplarisch zu zelebrieren.

Mario del Monaco zeigt sowohl in den lyrischen als auch in den dramatischen Phasen der Partie Glanzleistungen, die ebenso begeistern. Seine Romanze als Alvaro (Du stiegst empor zur Seligkeit) ist geradezu von erlesener sängerischer Gestaltungskraft. Der Künstler stellt nicht Alvaro dar, sondern suggeriert, dass er Alvaro ist. Im Kontrast zur musikalischen Schlichtheit steht das Schwurduett Carlos / Alvaro (Die Stunde ist heilig), das um so mehr mit überwältigendem Schönklang dargeboten wird, ohne dabei zu einem Selbstzweck zu verkommen. Auch die späteren dramatischen Szenarien dieser beiden Sänger als Klosterbrüder sind einfach packend, fiebriges Temperament von den Fußzehen bis in die Haarspitzen, ohne die Linie klarer Diktion und perfekter Gesangstechnik zu verlassen. Mario del Monaco singt mit jugendlich frischer Stimme und charakterisiert die Figur das Alvaro ebenso überzeugend, wie Bastianini mit der besten Baritonstimme die Figur des Carlos (Don Carlo). Der große Monolog des Carlos zeigt mit seinen mächtigen Steigerungen einen hinreißenden Spannungsaufbau und gehört zu den gewaltigsten Soloszenen der gesamten Opernliteratur überhaupt.

Auch die anderen Mitglieder des Ensembles, vor allem Giulietta Simionato, der schon genannte Cesare Siepi und Fernando Corena, sind echte Glanzlichter, die mit ihrem großartigen Können zu einem wahren Operngenuss beitragen. Diese Aufnahme ist große Oper im positivsten Sinne und nie mehr von einer anderen Aufnahme erreicht worden. Auch klangtechnisch lässt die Aufnahme keine Wünsche offen, es sei denn, man bevorzugt Musik aus der Dose, die wie aus dem Nichts zu kommen scheint.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartige Aufnahme, 28. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: The Originals - La Forza Del Destino (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Die vorliegende Aufnahme glänzt durch Bestbesetzung aller Rollen.
Sämtliche Interpreten präsentieren sich in ausgezeichneter Verfassung und stimulieren sich von Höhepunkt zu Höhepunkt.

Die Reduzierung der stimmlichen Leistungen von Mario del Monaco auf Effekte von Stahlklang und Wucht wird dem Sänger weder in dieser Aufnahme noch allgemein gerecht und erscheint reichlich banal.
Insbesondere wird außer acht gelassen, dass weite Teile der Oper auch von lyrischen Szenarien geprägt sind und Mario del Monaco auch dabei seiner bronzefarbenen Stimme überwältigenden Schönklang verleiht. Die von dem anderen Rezensenten für eine angeblich bessere Charakterisierung genannten Favoriten erscheinen mir dagegen ausdrucksarm und eher statisch. Die Rolle des Alvaro verlangt die Beherrschung von Lyrik und Dramatik in aller Bandbreite. Alvaro ist nicht etwa mit dem charakterschwachen Alfredo Germont zu vergleichen und keineswegs ein Zauderer. Die Rolle verlangt einen intelligenten Sänger, der in jeder Hinsicht temperamentvoll agieren kann.

Weder in dieser Aufnahme noch in einer anderen kann die angebliche Vokalverfärbung festgestellt werden. Dass bei Mario del Monaco der offene und klangvolle Vokal a wie ein stumpfes u klingen soll, kann allenfalls auf das Gebiet der Fabel verwiesen werden. Vorstellbar wäre das Manko nur, wenn der Sänger unter Lampenfieber gelitten hätte bzw.introvertiert und depressiv gewesen wäre und nicht das tägliche Vokalisieren geübt hätte.Das würden selbst seine schlimmsten Feinde nicht von ihm behaupten. Die Behauptung, dass das e wie ein ä klingen würde, ist schon deshalb kurios, weil in der italienischen Lautsprache der Vokal wie eine Mischung aus e und ä ausgesprochen wird. Beispiele (Aussprache in Klammern): Perfetto (pärfätto), Alfredo (Alfrädo), Bello
(bällo) usw.

Die Kritik am Dirigat erscheint eher geschmäcklerisch. Die angebliche fehlende rhythmische Stringenz wäre im Hinblick auf völlig unterschiedliche bzw. gegensätzliche Handlungsstränge eher verfehlt.
Soweit mehrere reichlich zu tiefe Spitzentöne beider Damen beklagt werden, fehlt es an einer Präzisierung. Vor allem ist Renata Tebaldi als Leonora in Handlungsfäden eingesponnen, die von Düsternis geprägt sind und keinen Jubel rechtfertigen. Es spricht für die Interpretin, dass sie an entsprechenden Stellen ihre Stimme dunkel färben konnte und nicht der Unsitte verfallen ist, reinen Selbstzwecken folgend nur schön und hell zu singen und die Handlung quasi nur als Beiwerk zu verstehen. Natürlich lässt Tebaldi ihre Stimme dort leuchten, wo dies angebracht ist.
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