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TOP 500 REZENSENTam 5. Oktober 2013
Lorin Maazels Aufnahme von George Gershwins Porgy und Bess aus dem Jahr 1976 war die erste, die das Werk wirklich als Oper ernst nahm und nicht als verkapptes Musical auffasste. Maazel verwendete erstmals die komplette Urversion des Stückes - einschließlich der für die erste Broadway-Produktion gestrichenen Teile. Es fehlt nur das später eingefügte Duett "Lonely Boy". Insgesamt ist die Spielzeit dieser Aufnahme fast eine Stunde länger als diejenige der ersten "Gesamtaufnahme" des Stückes.

Insgesamt gelingen Maazel dann auch die opernhaften Teile des Stückes, in denen sich Gershwin hörbar von der italienischen veristischen Oper inspirieren lässt, besonders gut, atmosphärisch genau und sehr farbenreich - das Cleveland Orchestra darf hier wirklich im Klang schwelgen, ohne dass die Sänger zugedeckt würden.

Entsprechend sind auch die Gesangsparts durchgehend mit gestandenen Opernsängern besetzt - und das ohne einen einzigen Ausfall. Das gilt v. a. für die unglaublich gut harmonierenden Frauenstimmen. Leona Mitchell ist eine warmherzige Bess, Florence Quivar eine bewegende Serena, die ein herzzerreißendes "My man's gone now" singt. Die junge Barbara Hendricks als Clara darf die Oper mit einem wunderbar zärtlichen "Summertime" eröffnen.

Dass auch die jazzigeren Aspekte der Oper, die sich v. a. in einigen Songs des Porgy äußern ("I got plenty of nuttin'), nicht zu kurz kommen, ist v. a. Willard White als stimmlich sehr beweglichem, ausdrucksvollem Porgy zu verdanken. Francois Clemmons kann als Sportin' Life zwar einem Cab Calloway (für den die Rolle geschrieben war) nicht das Wasser reichen, klingt aber trotzdem angemessen "dirty". Etwas irritierend ist allerdings sein hoher Stimmklang - der Höreindruck ist eher der einer Frauenstimme in einer Hosenrolle. Jake und Crown klingen mir beide etwas zu opernhaft, sind aber musikalisch völlig in Ordnung.

Und so ist diese Aufnahme weniger etwas für die Freunde des Jazz-Komponisten Gerschwin, als für den Opernfreund, der den Vorstellungen des Komponisten möglichst nahe kommen möchte. Eine großartige Ensembleleistung. Auch wenn Sir Simon Rattle 12 Jahre später eine noch freiere, lebendigere Aufnahme vorgelegt hat, ist diese hier von der musikalischen Sorgfalt (und Klangqualität) bis heute einmalig geblieben.
Kommentar
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am 8. November 2011
Hier ist eine ordentliche Leistung. Das CD-Set ist nicht nur wegen seiner Vollständigkeit, sondern auch wegen des Cleveland Orchestra und seines Dirigenten Lorin Maazel beeindruckend. Kommt hinzu, daß die Aufnahme digital remastert wurde.Ich vergebe dennoch nur 3 Sterne, was "nicht schlecht" heisst, weil die Lehman Engel-Einspielung viel kraftvoller ist Masterworks Heritage - Porgy And Bess (Gershwin) . Dadurch würde das hier rezensierte Box-Set eine interessante und ergänzende Zweitfassung in der CD-Sammlung sein.
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