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Mein linker Fuß
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Manchmal entscheidet ein kleiner Zwischenfall über ein Leben. Bei Christy Brown war es seine komplizierte Geburt. Danach war sein linker Fuß das einzige Körperteil, das er uneingeschränkt bewegen konnte. Bei dem Versuch, mit seiner Umwelt zu kommunizieren, zuckten seine kindlichen Gesichtsmuskeln nur wild umher. Er war ein Krüppel, zwar in der Familie als eines von dreizehn Kindern leidlich akzeptiert, aber eben nicht mehr. Gewöhnlich folgen wir unserer Wahrnehmung, hinterfragen sie nicht und vermuten deshalb hinter einem völlig verschiedenen Äußeren nur selten dasselbe Innere wie bei uns. Nur Christys Mutter blieb nicht verborgen, dass ihr behinderter Sohn sich in geringem Rahmen zu artikulieren wusste.

Dieser Film erzählt uns Christys wahre Geschichte bis zu dem Zeitpunkt, an dem er seine spätere Frau kennen lernte. Wenn man etwas aus dieser Geschichte mitnehmen kann, dann, dass sich das Leben immer einen Weg sucht, um sich zu entfalten. Wir sollten dem nicht mit unseren Vorurteilen oder unangebrachtem Mitleid im Wege stehen. Und genau diese Botschaft übermittelt der Film. Er ist niemals traurig oder gar sentimental, sondern erzählt die Geschichte einfach sehr genau, wenngleich natürlich kleine Übertreibungen als filmisches Mittel zum Zuge kommen. Das verlangt die Sprache der Bilder einfach. Schließlich wollen wir emotional mitgerissen werden, denn dies ist kein Dokumentarfilm, auch wenn ein autobiografischer Roman zugrunde liegt.

Besonders zu erwähnen ist das Spiel von Daniel Day-Lewis, der den erwachsenen Christy verkörpert. Um diese Rolle so perfekt darzustellen, muss man sich auch emotional so fühlen können wie Christy. Das allein ist schon schwierig. Aber dann auch noch dabei das für einen gesunden Menschen schwer nachzuempfindenden Körpergefühl eines Schwerstbehinderten so glaubwürdig zu spielen, ist eine enorme Leistung, die alle Auszeichnungen verdient, die Day-Lewis dafür erhielt.

Fazit.
Dies ist ein sehr bemerkenswerter Film über einen außergewöhnlichen Menschen. Sensibel und sehr genau inszeniert.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2007
Die Geschichte des an einer cerebralen Kinderlähmung leidenden Christy Brown und seiner so tapfer um ihren behinderten Sohn kämpfenden, herzensguten Mutter ist an sich schon unglaublich bewegend, wenn man das Buch "Mein linker Fuß" ("My left foot") liest. Doch dem Film mit seinen Bildern gelingt es sogar noch mehr, den Zuschauer zu beeindrucken, ihn zu berühren und ihn mitfühlen zu lassen.
Dies ist vor allem dem Regisseur Sheridan und den schauspielerischen Leistungen von Daniel Day-Lewis (Christy) und Brenda Fricker (Mutter Brown) zu verdanken. Völlig zu Recht wurde der Film 1989 Academy Award Gewinner und erhielten die beiden Darsteller Oscars für ihre gespielten Rollen.
So bereitete sich Daniel Day-Lewis intensiv auf die Rolle des Christy Brown vor, indem er neun Monate lang mit Menschen verbrachte, die ähnliche Behinderungen wie Christy hatten. Während der Drehzeit des Films blieb er stets in seinem Charakter, die Filmcrew musste ihn füttern, anziehen und tragen.
Eine absolut sehenswerte Verfilmung der Autobiographie von Christy Brown!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2005
Wollte man "Mein linker Fuß" mit einem Wort beschreiben, so wäre es "ehrlich".
Kein Gefühlsgedusel, kein Mitleidsgehasche, ein Film wie aus dem richtigen Leben. Dabei erzeugt er so viele Gefühle, so viel Herzenswärme, dass man zeitweise vergisst, dass man "nur" einen Film sieht, so real kommt einem das Geschehen vor.
Das Thema des Films ist für mich keinesfalls einfach "Behinderung". Der Film geht tiefer. Er zeigt, wie Menschen mit dem Leben, ihrem Schicksal ganz allgemein umgehen können, welche Kämpfe man durchstehen muss und wie lang ein Weg sein kann, um mit sich selbst "Frieden zu finden".
Wenn es einen Film gäbe, den ich auf eine einsame Insel mitnehmen könnte, so wäre es dieser.
Schade, dass er nicht endlich in deutscher Sprache auf DVD erscheint.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2001
zuerst sah ich diesen Film in einer sychronisierten Fassung im MDR Fernsehen und bin so begeistert gewesen, daß ich sofort die Bestellung aufgeben wollte . Des Englischen zwar einigermaßen mächtig, trotzdem wäre es toll es läge die Deutsche Version auch als Video vor. Dieser Film ist aus mehreren Gründen hervorragend: 1: der Hauptdarsteller ist perfekt in der Erlebniswelt des Behinderten! Das ist Oskarreif! 2: das Gesamtarrengement der Familiensituationen kommt so überaus natürlich rüber, daß der Zuschauer sich gleichsam als Beobachter der "Familie von Nebenan" fühlt, nichts erinnert an "gestellte" Szene, nichts ist wirklich gespielt im Sinne von verstellt; die "Wirklichkeit" einer Arbeiterfamilie Nordirlands hätte nicht besser charakterisiert werden können.-Gleichzeitig ist -neben der realen Härte des Familienalltags- die Feinen Zwischenmenschlichen Stimmungen so toll herausgearbeitet, daß man dem Regiseur für diese Umsetzung nur Danken kann,- zumal es auch ein Statement für normalen,natürlichen Umgang mit Behinderten Mitmenschen ist. Es gäbe noch viel zu sagen... Ich will den Film möglichs bald kaufen!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2011
Wahrscheinlich war es ein Fehler zunächst das Buch zu lesen und sich dann den Film anzusehen (insbesondere, da es noch omnipräsent in meinem Gedächtnis ist). Keine Frage der Film ist gut gemacht und sehr bewegend. Koppelt man ihm vom Buch ab, so würde er von mir, wie von so vielen Rezenten hier volle 5 Sterne bekommen. Ich will aber das Buch, dass schließlich auf einer wahren Lebensgeschichte beruht, nicht abkoppeln. So sind im Film einige Dinge eindeutig verfälscht. Christy Brown wird im Film als Trinker dargestellt. An übermäßigen Alkohol im Zusammenhang mit Christy kann ich mich nicht erinnern. Passagen, wie die emotionale Lourdes Reise Christys kommen erst gar nicht vor. Und so findet man noch viele andere Beispiele. Manche Verfälschungen kann ich verstehen, denn wie soll man all die Emotionen, die sich in seinem Kopf abspielten darstellen, insbesondere unter dem Aspekt, dass die Darsteller Daniel Day-Lewis (Christy alt) und Hugh O'Conor (Christy jung) einen von Athetose geplagten Behinderten spielen. Für das spielen die Hauptdarsteller außerordenlich gut. Und auch die Mutter, gespielt von Brenda Fricker, kommt irgendwie authentisch rüber.

Da das Buch eindeutig noch eine ganze Ecke besser ist, gibt es von mir einen Stern abgezogen. Trotzdem kann ich den Film nur empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wirklich ein Meisterwerk, dieser Film. In allen Belangen: Drehbuch, Dramaturgie, Bilder samt Beleuchtung, Schauspieler (neben Daniel Day-Lewis auch und besonders die Kinder), Regie, Kulisse, Musik ... Da stimmt alles, da greift alles ineinander und ruft ein farbiges Bild von Zeit und Umständen wach, das hängen bleibt. Der Film bewegt, lotet alle Schattierungen von Emotionen aus, zeichnet differenzierte Charaktere, keine banalen, schwarz-weißen Stereotypien. Die Identifikation funktioniert, Mitgefühl entsteht, der Film geht tief - und richtig altmodisch zu Herzen.

Wenn das Wort Klassiker für wenige Filme zutrifft, hier wird es völlig zurecht gebraucht. Zwar ist der Hintergund irische Unterschicht und zeitabhängig (ab 1930-er Jahre bis nach dem Krieg), aber Aussage und Wirkung sind unaufdringlich zeitlos und ortsunabhängig, ohne dabei blutleer abstrakt zu werden - eben dank Lokal- und Zeitkolorit: ein bewegtes menschliches, individuelles Schicksal, das zum Exempel wird für Ignoranz und Verzweiflung, Mut und Ausdauer, Humanität und die Kraft von Zuwendung, Empathie und Liebe.

Wirklich ein Meisterwerk.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
ich bin auf diesen Film über den Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis aufmerksam geworden. Er hat mir in Gangs of New York sehr gut gefallen. Als er den Oskar für die beste Hauptrolle in There will be Blood bekam hab ich nachgeforscht, wofür er den ersten bekam.

In mein linkes Fuß zeigt er eine überaus große Leistung. Er spielt einen Behinderten, der nur seinen linken Fuß bewegen gebrauchen kann und sich mit dem sprechen schwer tut. Er beginnt zu malen und verdient damit Geld. Seine Mutter kümmert sich in eine Großfamilie und irgendwann kann er sprechen. Man glaubt ihm die Entwicklung und überhaupt jede Bewegung.

Der Film zeigt beeindruckend, wie (früher?) mit Beginderten umgegangen wurde bzw. was man über sie dachte. Die Betrachtungswinkel innerhalb der Familie und außerhalb sind dabei erwarungsgemäß unterschiedlich.

Ein packender Film über eine wahre Geschichte mit herausragenden Darstellern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2010
Wow, dieser Film ist echt eine Meisterklasse ! So gefühlvoll, so stark und doch so traurig ! Man kann vor diesem Mann, auch vor der Familie, besonders den Brüdern und der Mutter, absolut den Hut ziehen ! So ein starker Mensch, von kleinauf, also meine Bewunderung gehört Christy Brown in jeder Hinsicht, aufgeben ist für diesen Mann nicht drin, Hut ab !!

Diesen Film empfehle ich von ganzem Herzen, schon lange habe ich nicht mehr so viel Achtung vor so einem grandiosen Film gehabt !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2009
Ein wunderschönes Drama (bisschen doof ausgedrückt, oder??).
Der Film ist sehr bewegned und vor allem für Menschen ohne Behinderung ganz schön hart... Das Alter des Filmes macht gar nichts. Man merkt nicht wirklich, wann er gedreht wurde, da er nicht in den 80ern spielt, sondern die Lebensgeschichte des Jungen erzählt... Ich war hin und weg, als ich den Film gesehen habe. Unbedingt anschauen :D
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am 8. März 2012
Daniel Day-Leweis ist definitiv die beste Wahl für diese Rolle!
Allerdings empfehle ich, zuerst das Buch zu lesen um ein besseres Verständnis für die Person und den wesentlichen Inhalt des Stoffes zu bekommen, da der Film nicht das komplette Buch wieder gibt.

Es kommt nicht oft vor, dass man solch einen tiefen Einblick in das Seelenleben eines als geistig behindert abgeschriebenen Menschen bekommt. Christy ist allerdings "nur" körperlich eingeschränkt - das einzige Körperteil, über das er selbst die Kontrolle besitzt, ist sein linker Fuß. Mit diesem lernt er, dank seiner Mutter, das Schreiben.

Wie das Buch lehrt auch dieser Film, dass jeder Mensch wie jeder Andere behandelt werden sollte, denn nur, weil die Gesellschaft ein paar Kriterien vorgegeben hat, wonach ein bestimmtes Verhalten gleich eine geistige Behinderung darstellt, heißt dies noch lange nicht, dass diese Menschen anders empfinden und denken als die nicht geistig Behinderten.
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