Kundenrezensionen


331 Rezensionen
5 Sterne:
 (201)
4 Sterne:
 (54)
3 Sterne:
 (44)
2 Sterne:
 (17)
1 Sterne:
 (15)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NIGHTWISH - DARK PASSION PLAY Special Edition - Mit neuer Stimme und alter Wucht
Vielen Unkrenrufen zum Trotz, die mit dem Abgang von Sängerin TARJA TURUNEN das Ende von NIGHTWISH gekommen sahen, legen die Finnen mit der neuen schwedischen Sängerin ANETTE OLZON (und das will schon was heißen, wenn Finnen einen Schweden - oder in diesem Fall eine Schwedin - in ihre Band aufnehmen) einen Start nach Maß hin. DARK PASSION PLAY...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2007 von Marc Langels

versus
31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie nicht so ...
Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich auch noch einen Beitrag schreiben soll zu einem Album, das so dermaßen die Geister scheidet wie "Dark Passion Play". Aber seit ich das Album zum ersten Mal gehört habe, gehen mir die Worte im Kopf herum und sie müssen nun endlich raus. Wie man an den 3 Sternen sehen kann, finde ich es nicht gänzlich...
Veröffentlicht am 29. April 2008 von MademoiselleCourrier


‹ Zurück | 1 234 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NIGHTWISH - DARK PASSION PLAY Special Edition - Mit neuer Stimme und alter Wucht, 3. Oktober 2007
Von 
Vielen Unkrenrufen zum Trotz, die mit dem Abgang von Sängerin TARJA TURUNEN das Ende von NIGHTWISH gekommen sahen, legen die Finnen mit der neuen schwedischen Sängerin ANETTE OLZON (und das will schon was heißen, wenn Finnen einen Schweden - oder in diesem Fall eine Schwedin - in ihre Band aufnehmen) einen Start nach Maß hin. DARK PASSION PLAY gehört mit Sicherheit zu den stärksten Alben in der Geschichte von NIGHTWISH.

Gleich zum Beginn zelebrieren NIGHTWISH ihre wieder gefundene Spielfreude in dem fast 14 Minuten langen THE POET AND THE PENDULUM, bei dem sich die metallische Wucht der Band mit einem 78-köpfigen Orchester paart. Und dabei kann die Neue" schon einmal direkt beweisen, was sie alles drauf hat. Natürlich ist sie keine TARJA TURUNEN, die in der Vergangenheit mit ihrem klassischen Gesangsstil ein ganz wichtiges Erkennungsmerkmal des NIGHTWISH-Sounds war. Aber ANETTE OLZON fügt sich hervorragend in den Sound der Band ein und ist ein sehr guter Ersatz für TARJA.

Musikalisch haben NIGHTWISH nicht viel verändert - warum sollten sie auch? DARK PASSION PLAY ist voll von hymnischen Metal-Stücken, die bei aller Härte alle einmal mehr wunderbar eingängig sind (Beispiele dafür sind BYE BYE BEAUTIFUL, die erste Single AMARANTH, CADENCE OF HER LAST BREATH oder aber auch das überirdische SAHARA). Auf der anderen Seite zeigen TUOMAS HOLOPAINEN (Keyboards & Piano), MARCO HIETALA (Bass & Gesang), EMPPO VUORINEN (Gitarre) und JUKKA NEVALAINEN (Schlagzeug) aber auch immer wieder von ihrer etwas sanfteren Seite (die hauptsächlich von Piano und Streichern getragenen Ballade EVA und das schwermütige THE ISLANDER). Auf der anderen Seite haben NIGHTWISH aber auch wieder einige kleine Epen zu bieten, die alle Facetten der Band in einem Song zusammenbringen. Neben dem Opener THE POET AND THE PENDULUM sind das hier noch das METALLICA-artige MASTER PASSION PLAY (Gesang: Marco), das wunderbar verwobene 7 DAYS TO THE WOLVES (bei dem sich ANETTE und MARCO den Gesang teilen) und zum Ausklang das verträumt beginnende und hymnisch endende MEADOWS OF HEAVEN.

NIGHTWISH haben mit dem Rauswurf von TARJA TURUNEN viel gewagt, aber angesichts der Qualität von DARK PASSION PLAY alles richtig gemacht. Die neue Sängerin weiß zu überzeugen (auch oder gerade weil sie keine zweite TARJA ist). Die Musik ist so gut - oder sogar noch besser - als bisher. In dieser Besetzung darf man sich sicherlich noch auf einige Geniestreiche der Finnen freuen. Aber bis dahin verwöhnt DARK PASSION PLAY die Fans mit allerfeinster NIGHTWISH-Musik.

Auf der zweiten Disc dieser Special Edition bekommt man das komplette Album in instrumentaler Version zu hören. Viele Fans mögen sich fragen, wozu das denn gut sein soll oder ob das nur für Musiker geeignet sei? Ist es aber nicht, denn auch so entfaltet sich die ganz eigene NIGHTWISH-Atmosphäre und man nimmt viele kleine Feinheiten in der Musik war, die vorher durch den Gesang überdeckt waren. Auch hier lohnt es sich mal ganz genau hinzuhören.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anderst - Aber richtig GUT!!!, 28. September 2007
Ich muss sagen es kam wie ein Schock - Tarja wird gefeuert, bisher war Sie der Grund, weshalb man Nightwish Songs nach ca. 10 - 30 Sekunden erkannt hatte.

Umso erstaunter war ich die neue Nightwish Single Eva zu hören, da war irgendwie nichts wie früher und man konnte nicht unterscheiden ob das nun Nightwish oder Withi**** Temp**** sind :-)

Mit Amaranth konnte man jedoch schon hören, dass auch der alte Stiel vorhanden war, doch auch hier war es nicht wie früher.

Nun höre ich inzwischen die CD das zweite mal und schon das erste Lied verleiht einem Gänsehaut Fealing und das ist es was Nightwish so besonders macht. Im ersten Song findet man 12 Minuten geballte Power, in denen die Band zeigt das Sie nichts verlernt haben sondern eher wieder ein Stück gewachsen sind und genau so zieht sich die CD durch. Sie steigert sich von Song zu Song.

Somit kann ich abschließend nur noch sagen, wem Nightwish bisher gefiel dem wird diese CD auch wieder gefallen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


128 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versuch einer fairen Bewertung!, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Dark Passion Play (Audio CD)
Erstmal vorneweg: Ich werde hier nicht versuchen, verzweifelt etwas Negatives an dem Album zu finden, nur weil Tarja nicht mehr singt! Auch für mich stellten Nightwish immer etwas Besonderes dar, da sie eine einmalige Sängerin hatten, die all die Trällerlieschen anderer Gothic-Bands locker in die Tasche steckte. Aber diese Zeiten sind nun einmal vorbei. Schon der Respekt vor Anette Olzon gebietet eine faire Bewertung des musikalischen Ist-Zustandes von Nighwish. Es wurde hier ja sogar schon geschrieben, die Platte habe nichts mehr mit Metal zu tun. Nun, das ist schlicht und ergreifend Blödsinn!!! "Dark Passion Play" haut stilistisch in exakt die gleiche Kerbe wie "Once", allerdings ist das Spektrum noch etwas breiter geworden, sowohl in die harte als auch in die softere Richtung. Aber nun zu den einzelnen Songs:
"The Poet And The Pendulum" ist ein 15-minütiges Opus, das am ehesten mit "Ghost Love Score" zu vergleichen ist, allerdings wirkt es nicht so homogen wie der "Once"-Song. Der überragende Chorus macht dies allerdings mehr als wett. Toller Track!
"Bye Bye Beautiful" ist ein sehr wütendes Stück, sehr mitreißend und live bestimmt ein Knaller.
"Amaranth" kennen die meisten sicherlich. Wenn das ähnlich gelagerte "Nemo" klasse war, ist "Amaranth" superklasse! Einer meiner Lieblingssongs auf dem Album.
"Cadence Of Her Last Breath" und "Master Passion Greed" (von Marco gesungen) sind deutlich härter, ersteres gefällt mir sehr gut, zweiteres nicht ganz, da doch mit sehr viel Geschrubbe.
Mit "Eva" kommt eine wunderschöne Ballade, die sehr von Anettes warmem, eindringlichem Gesang profitiert.
"Sahara" ist ebenfalls einer meiner Lieblinge! Treibender Beginn, danach Midtempo mit leicht orientalischen Einflüssen. Fantastischer Chorus mit einer Anette Olzon in Höchstform.
"Whoever Brings The Night" klingt recht durchschnittliche, der Song lebt von der orchestralen Unterstützung, das balladeske und toll gesungene "For The Heart I Once Had" gefällt mir da schon besser.
"The Islander" (von Marco gesungene Akkustikballade) und "Last Of The Wilds" (Instrumental) bestechen durch die irischen Einflüsse, die der Band gut zu Gesicht stehen.
"7 Days To The Wolves" wirkt im Vers etwas sperrig, da die Gitarren recht vertrackt zu Werke gehen, hat allerdings einen Wahnsinnschorus! Nach einigen Durchläufen ganz stark!
Der Rausschmeißer heißt "Meadows Of Heaven" und ist nochmal eine Ballade, und zwar eine ganz große - fantastisch gesungen obendrein!
Insgesamt gefällt mir das neue Nightwish-Album zwar nicht ganz so gut wie "Once" (da solche Übersongs wie "Ghost Love Score" und "Dark Chest Of Wonders" fehlen), es ist aber trotzdem ein tolles Album! Anette Olzon hat einen fantastischen Job abgeliefert und deutet vereinzelt (in lauten, höheren Passagen, die leider etwas selten sind) sogar an, dass noch mehr möglich ist. Sie singt anders als Tarja, lässt aber mit ihrer kraftvollen Stimme genau wie diese die anderen Gothic-Metal-Sängerinnen ein gutes Stück hinter sich. Insgesamt wären`s 4,5 Sterne. Da ich die aber nicht vergeben kann, gibt`s 5 (auch weil mir der Chorus von "Amaranth" schon wieder nicht mehr aus dem Kopf geht)!
P.S.: Bei manchen Vergleichen hier (LaFee!!!) zieht`s mir die Schuhe aus! Auch eintönig klingt auf dem Album nichts, der Gesang ist eben nur nicht mehr opernhaft (die Stimmlage Mezzosopran gibt es nicht nur in der Oper, ihr Kunstbanausen). Dass auf die neue Sängerin beim Komponieren Rücksicht genommen wurde, kann man ebenfalls ins Reich der Mythen und Märchen verbannen, weil die Songs schon fertig waren, als Anette zur Band stieß. Klar sind die Geschmäcker verschieden, aber manchmal schmerzt es schon sehr, wenn Blinde von Farben reden...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Ufern, 28. September 2007
Von 
S. Hempel "Squall" (Henstedt-Ulzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mit dieser Scheibe hat Toumas es allen Kritikern gezeigt das es kein Fehler war Tarja Rauszuschmeißen.Zwar hat Arnette nicht so eine kräftige Stimme wie Tarja aber das macht sie mit ihrem Herzblut für die Songs wet.Also kauft euch das Album und ihr werdet es sehen.Es ist der Anfang einer neuen Era
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo Nightwish draufsteht, ist auch (weiterhin) Nightwish drin, 30. September 2007
Was war das damals für ein Schock für alle eingefleischten Nightwish Fans, als klar war, das Tarja die Band verlässt (oder eher gesagt verlassen musste). Weg war plötzlich die Stimme (die EINZIGARTIGE Stimme), die doch Nightwish immer so ausgemacht hat. Plötzlich war nur noch eine Leere da, die die neue Sängerin von Nightwish ausfüllen musste...
Ein zugegebenermaßen nicht ganz einfaches Los. Eine erste Kostprobe gab es mit dem Song "Eva"...ein gefühlvoller Song, der Lust auf mehr machte. Obwohl es nicht Tarja war, die den neuen Song sang, war es doch auf eine Art und Weise immer noch Nightwish. Die aktuelle Single "Amaranth" machten die Erwartungen auf das neue Album ungemein stark. Instrumental war Nightwish schon immer erste Sahne, doch bei diesem Song (und auch den anderen) haben sie sich nochmals verbessert. Die Stimme passte einfach zum Lied und wenn man nun versuchte Tarja mit Anette zu vergleichen, stieß man auch Granit! Der Grund ist einfach --> die neuen Songs sind einfach für die neue Frontfrau komponiert worden und sie macht ihren Job verdammt gut!
Als wenn "Amaranth" nicht schon ein super Song wäre, so ziehen im gleichen Tempo "Bye Bye Beautiful", "Cadence of her Last Breath", "7 Days to the Wolves", "Sahara" und "Whoever brings the Night" mit! Positiv anzumerken im Gegensatz zum "alten Nightwish" ist, das Vocalist/Bassist Marco Hietala mehr zur Geltung und somit zum Einsatz kommt (seine Band "Tarot" ist nur zu empfehlen!!!). Singt er bei Songs wie "Bye Bye Beautiful" und "Cadence of her Last Breath" den Part im Hintergrund, so teilt er sich bei "7 Days to the Wolves" das Duett mit Anette und singt bei "The Islander" und "Master Passion Greed" sogar alleine...das Ergebnis ist mehr als atemberaubend!
Die Songs "For the Heart i once had" und "Meadows of Heaven" würde ich ein bisschen mit ein paar Songs von Anettes Band (Alyson Avenue) vergleichen, was in diesem Fall übrigens ein Kompliment ist! Das soll übrigens auch nicht heißen, das hier das Nightwish Flair fehlt! Ein Fall für sich ist der Song "The Poet and the Pendulum"...dieser dauert geschlagene 13:54 Minuten und ist "das Baby" von Tuomas. Diesen Song kann man mit "Ghost Love Score" des Vorgänger Albums "Once" vergleichen. Zu guter letzt noch ein (kurzer) Satz zu "Last of the Wilds" --> ein Instrumental sehr schöner Song, mal schnell mal langsam...am besten mal selbst anhören :-P
Natürlich kann ich niemandem versprechen, das für ihn persönlich das Album so hörenswert "affengeil" (sorry ;-)) wird wie für mich. Was ich aber versprechen kann, ist ein neues Nightwish, das auch ohne Tarja wunderbar funktioniert und kein bisschen an Charme verloren hat. Gebt Anette eine Chance, sie hat es verdient!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewaltige Fortsetzung von Nightwish --> Gänsehaut pur, 30. September 2007
Als ich die Single Amaranth hörte war mir klar das ich auch das Album haben muss. Damit haben mir Nightwish die Bestätigung geliefert, das Nightwish mehr als nur eine gut ausgebildete Sängerin sind. Dazu gehören nämlich auch ein genialer Komponist (der auch mit Dark Passion Play wieder einmal eindrucksvoll gezeigt hat was er drauf hat) und ein spitzen Gitarrist (der in Dark Passion Play auch wieder voll abgeht). Hat sich mal jemand die Mühe gemacht während einem Konzert Yukka an den Drums zuzuschauen? Ich schon, und der arbeitet echt genial. Weiterhin gibt es einen Bassist, der dazu auch noch eine gewaltige Stimme hat und dies in Dark Passion Play auch wieder zeigt. Das sich Nightwish keine ausgebildete Opernsängerin mehr holen sollte allen klar gewesen sein. Dies wäre auch kraetives Hari Kiri gewesen. Mit Anette haben sie einen sehr guten Griff gemacht und ich konnte schon mehrere eingefleischte Nightwish-Fans davon überzeugen (übrigens ohne Mühe) das Nightwish in eine neue geniale Ära gestartet sind (hatte allein drei Vorbestellungen für Dark Passion Play, was für sich spricht). Es gibt halt wahre Nightwish-Fans und Tarja Fans. Das Album finde ich auf jedem Fall absolut empfehlenswert und freue mich schon auf das Konzert, das 2008 in Deutschland stattfindet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mir gefälltŽs, 28. September 2007
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nachdem ich jetzt einige Rezensionen hier durchgelesen habe werde ich nun doch auch mal meinen Senf dazugeben. Als erstes sollte ich vielleicht sagen dass ich auch den Abgang von Tarja sehr schade fand. Diese allerdings über die alles erhabene darzustellen und die neue Sängerin schlechter zu reden ist als sie ist, finde ich doch sehr übertrieben. Nun zur Platte selbst. Ich kannte die Promoscheibe auch schon und habe mich dadurch umso mehr auf das erscheinen der CD gefreut. Denn meiner Meinung nach liegt hier gerade eines der besten Nightwishalben überhaupt in meinem Player. Tuomas ist hier doch mal wieder ein Meisterwerk gelungen, die Kompositionen sind durchweg stark und es werden auch sehr schöne neue, folkige Wege beschritten. Alles schön untermalt von der wirklich schönen Stimme Anettes. Dies find ich überhaupt das bemerkenswerte, die Jungs haben hier keinen Tarja-Klon an Land gezogen, sondern eine Sängerin der dem ganzen Ihre eigene Note verleiht. Den Gesang Anettes als schlecht oder piepsig zu bezeichnen ist für mich auch schlicht eine Unverschämtheit. Wer also bereit ist mit der Band neue Wege zu beschreiten, auf gehtŽs. Hier möchte ich auch noch jedem diese Limited Edition an Herz legen, denn auch die Instrumentale Version der CD ist einfach genial. Nun freue ich mich schon richtig das ganze live zu hören. Also Leute, kauft dieses Album, die Band hat es echt verdient, Ihr werdet nicht enttäuscht. Anspieltipps: The Poet and the Pendulum, Last of the wilds.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch, lyrisch und dramatisch - Auch mit neuer Sängerin geht es weiter empor, 6. Oktober 2007
Wer hätte das gedacht... "Dark Passion Play" kann dem starken Vorgänger "One" nicht nur Paroli bieten, sondern entpuppt sich im Hebst 2007 binnen Minuten als das bis dato überwältigendste Werk Nightwishs. Beinahe zur Nebensache wird dabei der bislang größte Umbruch der Bandgeschichte - immerhin haben sich die Finnen um Bandchef Tuomas Holopainen mit der beliebten Opernstimme Tarja Turunen nach langer Schlammschlacht von ihrer Frontfrau und ihrem Aushängeschild getrennt. Die Neue, Anette Olzon, Schwedin, Jahrgang 71 dürfte es bei vielen Fans schwer haben, doch sie macht einen hervorragenden Job, ob sie es nun kraftvoll mit Metalband und Orchester gleichzeitig aufnehmen muss, mit orientalischen Melodien zeigt, dass sie eine tolle Technik beherrscht ("Sahara") oder in balladenhaften Breaks mit engelsgleichem, zarten Gesang verzaubert. Und ihre Stimme ist markant, wirkt nur selten austauschbar, obwohl sie im Gegensatz zu Tarja Turunen keine klassische Opernausbildung hat, sondern "normal" singt - sie mag laut eigener Aussage Opern überhaupt nicht... Bei der Angst um den Verlust eben dieses Nightwish-Markenzeichens wird schnell vergessen, dass die Band noch viele andere Trademarks besitzt, die beinahe nicht kopierbar sind. Und genau diese bauen sie noch weiter aus. Die orchestralen Parts rücken noch weiter als bei "One" in den Vordergrund. Für noch mehr "Klassiker", ein 78-köpfiges Orchester und mehr als 50 Chorsänger, hat man mächtig Geld in die Scheibe investiert. Das ausgetüftelte Zusammenspiel mit der Metalband sucht seinesgleichen - immer wieder wandern Melodien in zahlreichen Variationen von der Gitarre zu den Streichern und umgekehrt. Monumentale Blechbläser-Einsätze, von klassischem Schlagwerk und messerscharfen Streicher-Akzenten untermauert sorgen ein ums andere Mal für dramatische Atmosphären im Stile emotional mitreißender Fantasy-Filmmusik. Die epischen Elemente untermauern Nightwigh gleich zusätzlich mit einem 14-Minüter. "The Poet And the Pendulum" überzeugt mit einem unberechenbaren Wechsel aus schwergewichtigen Riffs sowie breitwandigem Orchester und lyrischen, teilweise tieftraurig anmutenden Gesangspassagen. Und natürlich einem hymnischen Bombast-Refrain mit dichten Chor-Arrangements. Es soll nicht der einzige bleiben. Herausragend ist auch der Chorus von "7 Days To The Wolves", gemeinsam gesungen von Anette Olzon und Basser Marco Hietala, der auch auf diesem Album immer wieder Vocals übernimmt, wenn es aggressiv klingen soll. Durchaus überraschend ist dann aber noch sein Lead-Gesang beim keltisch inspirierten Akustikstück "The Islander". Der Rest ist ein gelungener Mix aus wehmütigen Powerballaden ("Eva", "Meadows Of Heaven") und Klassik-Metal par excellence. Eingängig und dennoch enorm vielschichtig sind die Songs trotz ihrer Kompaktheit. Fast alle vereinen sie brillante Riffs und die druckvolle Rhythmussektion einer hervorragenden Metalband mit der ganzen atmosphärischen Bandbreite des Orchesters, steil ansteigende Spannungsbogen und plötzliche Radikal-Breaks inklusive. Nicht unerwähnt bleiben darf der Ohrwurm "Amaranth", dessen Chorus durch majestätische Mehrstimmigkeit in traumhafte Sphären gehievt wird. Unterm Strich stehen, ohne jeden Ausfall, ganze 75 Minuten symphonischen Metals à la Nightwish, der wieder einmal Maßstäbe setzt. Die gleichen 75 Minuten erklingen rein instrumental auf der Bonus-CD - ein feiner Schachzug, denn niemand außer Nightwish bietet auch ohne Gesang derartig viel. Und ein echtes Orchester klingt einfach unvergleichlich schön, da halten keine synthetischen Klänge mit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder aners, 25. September 2007
Auch ich kam jetzt in den Genuss des neuen Albums.

ich bin sehr zufrieden mit Nightwish's neuer Stimme. Man hat gemerkt, dass man sich in eine etwas andere Richtung bewegen will, und nicht einfach nur nach einer Stimme gesucht hat, die sich ähnlich wie die von Tarja anhören soll. Versteht mich nicht falsch. Tarjas Stimme war schon immer herausragend und hat Nightwish geprägt. Aber jetzt ist sie weg. Also hat Nightwish sich nach einer neuen Sängerin umgesehen, die einen eigenen Stil hat. Und das ist auch gut so. Aber nun zu dem Album.

ich glaube einmal gelesen zu haben, dass "Dark Passion Play" das teuerst produzierte Album sein soll. Den Grund dafür verstehe ich nicht. Ich hatte eher den Eindruck, man hätte sich mit dem Chor und dem Orchester diesmal etwas zurückgehalten. Trotzdem kann ich an dem neuen Album keinen schlechten Track finden. Zwar sind diesmal mehr Baladen als auf anderen Alben dabei, aber so etwas gab es bei anderen Bands auch schon.

Fazit: Mir hat dieses Album sehr gefallen. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie nicht so ..., 29. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dark Passion Play (Audio CD)
Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich auch noch einen Beitrag schreiben soll zu einem Album, das so dermaßen die Geister scheidet wie "Dark Passion Play". Aber seit ich das Album zum ersten Mal gehört habe, gehen mir die Worte im Kopf herum und sie müssen nun endlich raus. Wie man an den 3 Sternen sehen kann, finde ich es nicht gänzlich schlecht oder grauenvoll. Nein, es ist ganz nett irgendwie. Ich gehöre zu den Hörern, die es bevorzugen, wenn eine Band entweder ganz und gar ihrem Stil treu bleibt oder aber wenn Veränderungen sehr, sehr langsam Schritt für Schritt vollzogen werden, so dass man sie kaum bemerkt. DPP gehört für mich zur ersten Kategorie - selbst ohne Text / Gesang würde ich sofort raushören, dass es ein Nightwish-Album ist. Klar hört man immer wieder kleine Fortschritte und Veränderungen von Album zu Album heraus. Aber was auf DPP zu hören ist, ist nun mal absolut der Stil von Tuomas und seinen Mannen. Und das ist es, was mir an dem Album gefällt. Mir war vorher schon klar, dass der Käufer in dieser Hinsicht "finnische Wertarbeit" erhält. Ein bombastischer Sound, Emotionen werden mitreißend rübergebracht (mal möchte man tanzen und ausflippen, dann wieder still dasitzen und traurig sein). Es gibt für mich in dieser Hinsicht einfach nichts daran auszusetzen - 5 Sterne.
Aaaber ... das mag jetzt widersprüchlich klingen, doch es ist auch irgendwie das, was das Album für mich uninteressant macht. Nightwish haben ihren Sound mittlerweile so perfektioniert, dass es viel zu glattgeschmirgelt klingt. Sind bei mir früher die Meldodien fast sofort im Ohr hängen geblieben, könnte ich von DPP keine einziges Lied aus dem Gedächtnis hersummen o. ä. Beim Anhören gehen die Lieder zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus und weg sind sie. Es ist keine "Popmusik" wie manche schreiben, aber die Lieder haben die Halbwertzeit von Popmusik - anhören und vergessen. Dazu kommt, dass an mancher Stelle die orchestralen Arrangements einfach der totale Overkill sind. Was bei früheren Alben Gänsehaut bei mir hervorgerufen hat, nervt jetzt irgendwie nur noch.
Im Gegensatz dazu dann Marcos "Country Musik", die bei mir wie eine Flaute nach einem Orkan ankam und die ich erst ca. zehn mal hören musste bevor ich ihr etwas abgewinnen konnte. Vielleicht sollte er ein ganzes Album oder wenigstens eine EP in der Richtung machen, aber hier passt es irgendwie nicht.
Na ja, und noch kurz ein paar Worte zum Thema Annette / Tarja. Ich muss zugeben, dass Tarjas Gesang einer der Hauptaspekte war, warum ich überhaupt bei Nightwish gelandet bin - ich bin einfach ein großer Bewunderer klassischer Opernstimmen. Das war schon vorher so und hat nichts mit Tarja als Sängerin zu tun. Aber ich kann mit reinem Gewissen behaupten, dass ich Annette mögen und eine (oder zwei oder drei) Chancen geben wollte. Ich lud mir "Eva" runter als es veröffentlicht wurde und es gefiel mir mit ein paar kleinen Abstrichen. Ich kaufte "Amaranth" und auch das mochte ich noch, wenn auch hier die Abstriche schon größer wurden, weil sich bereits abzeichnete, was dann auf DPP nicht mehr zu ignorieren war. Was in den Arrangements der einzelnen Lieder zu viel war, war bei Annettes Stimme zu wenig vorhanden. Sie hat zweifellos eine gute Stimme, aber diese massive Musik passt nicht dazu (oder auch umgekehrt). Ich hatte beim Anhören bei fast jedem Lied den Eindruck sie muss gegen die Instrumente förmlich anbrüllen um sich Gehör zu verschaffen. Vielleicht hätte man beim Abmischen des Albums die Spur mit Annettes Stimme etwas lauter einspielen sollen. Vielleicht war es auch einfach nur gemein von der Band, eine Sängerin aus dem Musical-Bereich zu wählen, weil die einfach völlig anders ausgebildet werden als klassische Sänger - sie versuchen massiv statt voluminös zu klingen. Das hört man bei Annette deutlich heraus: Sie hängt zu sehr in der Bruststimme fest, was bei den teilweise sehr hohen Tonlagen von Tuomas' Liedern erstens wie gewollt und nicht gekonnt klingt und zweitens auf Dauer ungesund für Annettes Stimme sein dürfte.
Auf jeden Fall hat sich mein Eindruck auch nach dem xten Mal anhören nicht geändert: Es ist einfach als wollte man zwei gleichgepolte Magneten zusammenführen. Es passt nicht und es klingt nicht harmonisch und ergibt daher kein homogenes Gesamtbild.
Deshalb muss auch ich an dieser Stelle sagen: Mach's gut Nightwish, unsere gemeinsame Fahrt endet hier leider.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 234 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Dark Passion Play
Dark Passion Play von Nightwish (Audio CD - 2007)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen