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5.0 von 5 Sternen NIGHTWISH - DARK PASSION PLAY Special Edition - Mit neuer Stimme und alter Wucht
Vielen Unkrenrufen zum Trotz, die mit dem Abgang von Sängerin TARJA TURUNEN das Ende von NIGHTWISH gekommen sahen, legen die Finnen mit der neuen schwedischen Sängerin ANETTE OLZON (und das will schon was heißen, wenn Finnen einen Schweden - oder in diesem Fall eine Schwedin - in ihre Band aufnehmen) einen Start nach Maß hin. DARK PASSION PLAY...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2007 von Marc Langels

versus
32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie nicht so ...
Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich auch noch einen Beitrag schreiben soll zu einem Album, das so dermaßen die Geister scheidet wie "Dark Passion Play". Aber seit ich das Album zum ersten Mal gehört habe, gehen mir die Worte im Kopf herum und sie müssen nun endlich raus. Wie man an den 3 Sternen sehen kann, finde ich es nicht gänzlich...
Veröffentlicht am 29. April 2008 von Frühlingslied


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NIGHTWISH - DARK PASSION PLAY Special Edition - Mit neuer Stimme und alter Wucht, 3. Oktober 2007
Von 
Vielen Unkrenrufen zum Trotz, die mit dem Abgang von Sängerin TARJA TURUNEN das Ende von NIGHTWISH gekommen sahen, legen die Finnen mit der neuen schwedischen Sängerin ANETTE OLZON (und das will schon was heißen, wenn Finnen einen Schweden - oder in diesem Fall eine Schwedin - in ihre Band aufnehmen) einen Start nach Maß hin. DARK PASSION PLAY gehört mit Sicherheit zu den stärksten Alben in der Geschichte von NIGHTWISH.

Gleich zum Beginn zelebrieren NIGHTWISH ihre wieder gefundene Spielfreude in dem fast 14 Minuten langen THE POET AND THE PENDULUM, bei dem sich die metallische Wucht der Band mit einem 78-köpfigen Orchester paart. Und dabei kann die Neue" schon einmal direkt beweisen, was sie alles drauf hat. Natürlich ist sie keine TARJA TURUNEN, die in der Vergangenheit mit ihrem klassischen Gesangsstil ein ganz wichtiges Erkennungsmerkmal des NIGHTWISH-Sounds war. Aber ANETTE OLZON fügt sich hervorragend in den Sound der Band ein und ist ein sehr guter Ersatz für TARJA.

Musikalisch haben NIGHTWISH nicht viel verändert - warum sollten sie auch? DARK PASSION PLAY ist voll von hymnischen Metal-Stücken, die bei aller Härte alle einmal mehr wunderbar eingängig sind (Beispiele dafür sind BYE BYE BEAUTIFUL, die erste Single AMARANTH, CADENCE OF HER LAST BREATH oder aber auch das überirdische SAHARA). Auf der anderen Seite zeigen TUOMAS HOLOPAINEN (Keyboards & Piano), MARCO HIETALA (Bass & Gesang), EMPPO VUORINEN (Gitarre) und JUKKA NEVALAINEN (Schlagzeug) aber auch immer wieder von ihrer etwas sanfteren Seite (die hauptsächlich von Piano und Streichern getragenen Ballade EVA und das schwermütige THE ISLANDER). Auf der anderen Seite haben NIGHTWISH aber auch wieder einige kleine Epen zu bieten, die alle Facetten der Band in einem Song zusammenbringen. Neben dem Opener THE POET AND THE PENDULUM sind das hier noch das METALLICA-artige MASTER PASSION PLAY (Gesang: Marco), das wunderbar verwobene 7 DAYS TO THE WOLVES (bei dem sich ANETTE und MARCO den Gesang teilen) und zum Ausklang das verträumt beginnende und hymnisch endende MEADOWS OF HEAVEN.

NIGHTWISH haben mit dem Rauswurf von TARJA TURUNEN viel gewagt, aber angesichts der Qualität von DARK PASSION PLAY alles richtig gemacht. Die neue Sängerin weiß zu überzeugen (auch oder gerade weil sie keine zweite TARJA ist). Die Musik ist so gut - oder sogar noch besser - als bisher. In dieser Besetzung darf man sich sicherlich noch auf einige Geniestreiche der Finnen freuen. Aber bis dahin verwöhnt DARK PASSION PLAY die Fans mit allerfeinster NIGHTWISH-Musik.

Auf der zweiten Disc dieser Special Edition bekommt man das komplette Album in instrumentaler Version zu hören. Viele Fans mögen sich fragen, wozu das denn gut sein soll oder ob das nur für Musiker geeignet sei? Ist es aber nicht, denn auch so entfaltet sich die ganz eigene NIGHTWISH-Atmosphäre und man nimmt viele kleine Feinheiten in der Musik war, die vorher durch den Gesang überdeckt waren. Auch hier lohnt es sich mal ganz genau hinzuhören.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anderst - Aber richtig GUT!!!, 28. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss sagen es kam wie ein Schock - Tarja wird gefeuert, bisher war Sie der Grund, weshalb man Nightwish Songs nach ca. 10 - 30 Sekunden erkannt hatte.

Umso erstaunter war ich die neue Nightwish Single Eva zu hören, da war irgendwie nichts wie früher und man konnte nicht unterscheiden ob das nun Nightwish oder Withi**** Temp**** sind :-)

Mit Amaranth konnte man jedoch schon hören, dass auch der alte Stiel vorhanden war, doch auch hier war es nicht wie früher.

Nun höre ich inzwischen die CD das zweite mal und schon das erste Lied verleiht einem Gänsehaut Fealing und das ist es was Nightwish so besonders macht. Im ersten Song findet man 12 Minuten geballte Power, in denen die Band zeigt das Sie nichts verlernt haben sondern eher wieder ein Stück gewachsen sind und genau so zieht sich die CD durch. Sie steigert sich von Song zu Song.

Somit kann ich abschließend nur noch sagen, wem Nightwish bisher gefiel dem wird diese CD auch wieder gefallen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tarja & Anette bzw Äpfel & Birnen, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Dark Passion Play (Audio CD)
In meiner Jugend war ich ein großer Fan der Band. Vom ersten Album bis zu "Once" hatte ich alle CD`s im Schrank, war auf einigen Konzerten und durfte so Nightwish noch in originaler Besetzung erleben. Als Tarja die Band verließ/verlassen musste, war ich wie viele Fans sehr skeptisch, wenn ich an die Zukunft der Band dachte. Wie sollte man eine solche Ausnahme-Sängerin ersetzen können? Die Antwort gaben Nightwish auf "Dark Passion Play": Gar nicht! Anstatt eine Sängerin zu engagieren, die Stimmlich Tarja ähnelt, holten die Jungs sich die bis dahin unbekannte Anette Olzon ins Boot. Diese kann es gesanglich natürlich nicht mit der großen Gothic-Diva Turunen aufnehmen, aber setzt durchaus eigene Akzente. Eine Kopie ihrer Vorgängerin ist sie auf keinen Fall. Das ist auch gut so. Wie sollte eine Sängerin auch den Vergleich mit der bei den Fans beliebten und hochtalentierten Opern-Sängerin stand halten? Nightwish taten das einzig Richtige. Sie gaben einer Frau den Job, deren Gesang völlig anders ist. Ein Vergleich ihrer Stimme mit der von Turunen wäre als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht. Dass viele Anhänger der Band sie dennoch mit Tarja vergleichen ist Anette gegenüber nicht fair. Wenn man sich "DPP" anhört, merkt man nämlich, dass sie einen sehr guten Job am Mikrofon macht. Ihre Stimme ist sanft, zart und lässt für die Band völlig neue Möglichkeiten zu. Gleich der Opener "The Poet And The Pendulum" ist einer der besten Tracks in der Geschichte der finnischen Gruppe. Dramatisch, voller Power und stellenweise ruhig und wunderschön kommt dieser fast 14 Minuten lange Track daher. "Amaranth" ist poppig, düster und ein wirklich echter Ohrwurm. "Eva" ist eine tolle Ballade, "For The Heart I Once Had" einer dieser typischen Nightwish Songs. Doch auch wenn das Werk einige wirklich tolle Lieder zu bieten hat, wird natürlich immer der Gedanke da sein, wie das Album wohl mit Tarja als Sängerin geklungen hätte. "DPP" ist der Beginn einer neuen Ära. Nightwish hat sich verändert. Die starken Songs sind geblieben, die Stimme ist eine ganz andere. Gewiss keine schlechte. Aber eben eine andere. Wenn man die alten Nightwish mag, sollte man sich ohne Vorurteile und große Hoffnungen auf eine zweite Tarja Turunen an "DPP" heran wagen. Gebt Anette eine Chance. Sie kann am wenigsten für den Split der Ur-Besetzung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dark Passion Bombast, 9. April 2008
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Mir war von Anfang an klar, dass es nach dem Abgang von Tarja Turunen für die neue Sängerin ganz schwer werden würde. Und es ist gekommen wie es kommen musste, einige Fans? und Rezensenten geben der Neuen, Anette Olzon, einfach keine Chance. Klar, Anette singt vollkommen anders als Tarja. Das finde ich aber besser, als wenn Tuomas Holopainen eine reine Kopie für Tarja engagiert hätte. Dann hätten die Kritiker noch mehr Vergleiche gezogen. Tuomas hat einfach die Chance genutzt mit einer neuen Stimme neue musikalische Möglichkeiten für die gesamte Gruppe zu ermöglichen. Ich hatte vor dem Erscheinen der CD bereits einige neue Tracks auf der home page von Nightwish anhören können und war eigendlich sofort angetan von Anette.

"Dark Passion Play" ist noch bombastischer als der Vorgänger. Ich finde es unglaublich mutig so ein langes Bombast-Stück wie `The poet and the pendulum` als Opener zu wählen. 14 Minuten lang wird uns hier das gesamte Spektrum der Band und Anette geboten. Es fängt ganz ruhig und langsam an um dann immer bombastischer zu werden, dann ein harter Part von Marco gesungen, dann wieder ein Orchester- und Keyboard-Overkill, um schließlich das Meisterwerk ganz ruhig und besinnlich zu beenden. Tuomas hat die Möglichkeiten, die ein Orchester bietet, super genutzt. Er rückt als Musiker eher in den Hintergrund und ich möchte ihn jetzt mal als `Dirigenten` bezeichnen. Mit `Bye bye beautiful` und `Master passion greed` werden uns aber auch Metal Songs beboten. `Amaranth` ist für mich neben `The poet and the pendulum` das beste Stück der Platte. Die Melodie ist genial und geht mir nicht mehr aus der Birne. `Eva` ist eine tolle Ballade und `Sahara` hat etwas orientalisches und gehört auch zu den Höhepunkten. So wie uns ein sehr, sehr breites musikalische Spektrum aufgezeigt wird, so kann Anette immer wieder deutlich Punkten. Wer Operngesang erwartet, wird jedoch enttäuscht werden. Anette hat die `normalere` Stimme, was aber jetzt wirklich nicht negativ gemeint ist. Sie überzeugt bei härteren Tracks und besonders bei ruhigen Passagen. Ausserdem hat sie die weitaus bessere englische Aussprache als ihre Vorgängerin.

"Dark Passion Play" hat mich vollständig überzeugt. Den jetzigen Stil der Gruppe nenne ich jetzt mal `Bombast Metal`. Dass nicht alle Fans und Hörer überzeugt werden konnten war vorher klar. Vielleicht haben einige Fans auch mit dem Orchester ihre Probleme. Es gibt leider so engstirnige Gemüter, die Metal mit Pomp und Orchester nicht akzeptieren können/wollen. Toumas fröhnt auf jeden Fall seiner Orchester-Leidenschaft und Anette hat einen prima Einstand. "DPP" ist für mich eine d e r Platten des Jahres 2007, da fällt auch nicht weiter ins Gewicht, dass das Album zum Ende hin ein kleines bißchen abfällt. 5 Sterne für Nightwish.
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129 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versuch einer fairen Bewertung!, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Dark Passion Play (Audio CD)
Erstmal vorneweg: Ich werde hier nicht versuchen, verzweifelt etwas Negatives an dem Album zu finden, nur weil Tarja nicht mehr singt! Auch für mich stellten Nightwish immer etwas Besonderes dar, da sie eine einmalige Sängerin hatten, die all die Trällerlieschen anderer Gothic-Bands locker in die Tasche steckte. Aber diese Zeiten sind nun einmal vorbei. Schon der Respekt vor Anette Olzon gebietet eine faire Bewertung des musikalischen Ist-Zustandes von Nighwish. Es wurde hier ja sogar schon geschrieben, die Platte habe nichts mehr mit Metal zu tun. Nun, das ist schlicht und ergreifend Blödsinn!!! "Dark Passion Play" haut stilistisch in exakt die gleiche Kerbe wie "Once", allerdings ist das Spektrum noch etwas breiter geworden, sowohl in die harte als auch in die softere Richtung. Aber nun zu den einzelnen Songs:
"The Poet And The Pendulum" ist ein 15-minütiges Opus, das am ehesten mit "Ghost Love Score" zu vergleichen ist, allerdings wirkt es nicht so homogen wie der "Once"-Song. Der überragende Chorus macht dies allerdings mehr als wett. Toller Track!
"Bye Bye Beautiful" ist ein sehr wütendes Stück, sehr mitreißend und live bestimmt ein Knaller.
"Amaranth" kennen die meisten sicherlich. Wenn das ähnlich gelagerte "Nemo" klasse war, ist "Amaranth" superklasse! Einer meiner Lieblingssongs auf dem Album.
"Cadence Of Her Last Breath" und "Master Passion Greed" (von Marco gesungen) sind deutlich härter, ersteres gefällt mir sehr gut, zweiteres nicht ganz, da doch mit sehr viel Geschrubbe.
Mit "Eva" kommt eine wunderschöne Ballade, die sehr von Anettes warmem, eindringlichem Gesang profitiert.
"Sahara" ist ebenfalls einer meiner Lieblinge! Treibender Beginn, danach Midtempo mit leicht orientalischen Einflüssen. Fantastischer Chorus mit einer Anette Olzon in Höchstform.
"Whoever Brings The Night" klingt recht durchschnittliche, der Song lebt von der orchestralen Unterstützung, das balladeske und toll gesungene "For The Heart I Once Had" gefällt mir da schon besser.
"The Islander" (von Marco gesungene Akkustikballade) und "Last Of The Wilds" (Instrumental) bestechen durch die irischen Einflüsse, die der Band gut zu Gesicht stehen.
"7 Days To The Wolves" wirkt im Vers etwas sperrig, da die Gitarren recht vertrackt zu Werke gehen, hat allerdings einen Wahnsinnschorus! Nach einigen Durchläufen ganz stark!
Der Rausschmeißer heißt "Meadows Of Heaven" und ist nochmal eine Ballade, und zwar eine ganz große - fantastisch gesungen obendrein!
Insgesamt gefällt mir das neue Nightwish-Album zwar nicht ganz so gut wie "Once" (da solche Übersongs wie "Ghost Love Score" und "Dark Chest Of Wonders" fehlen), es ist aber trotzdem ein tolles Album! Anette Olzon hat einen fantastischen Job abgeliefert und deutet vereinzelt (in lauten, höheren Passagen, die leider etwas selten sind) sogar an, dass noch mehr möglich ist. Sie singt anders als Tarja, lässt aber mit ihrer kraftvollen Stimme genau wie diese die anderen Gothic-Metal-Sängerinnen ein gutes Stück hinter sich. Insgesamt wären`s 4,5 Sterne. Da ich die aber nicht vergeben kann, gibt`s 5 (auch weil mir der Chorus von "Amaranth" schon wieder nicht mehr aus dem Kopf geht)!
P.S.: Bei manchen Vergleichen hier (LaFee!!!) zieht`s mir die Schuhe aus! Auch eintönig klingt auf dem Album nichts, der Gesang ist eben nur nicht mehr opernhaft (die Stimmlage Mezzosopran gibt es nicht nur in der Oper, ihr Kunstbanausen). Dass auf die neue Sängerin beim Komponieren Rücksicht genommen wurde, kann man ebenfalls ins Reich der Mythen und Märchen verbannen, weil die Songs schon fertig waren, als Anette zur Band stieß. Klar sind die Geschmäcker verschieden, aber manchmal schmerzt es schon sehr, wenn Blinde von Farben reden...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mir gefälltŽs, 28. September 2007
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nachdem ich jetzt einige Rezensionen hier durchgelesen habe werde ich nun doch auch mal meinen Senf dazugeben. Als erstes sollte ich vielleicht sagen dass ich auch den Abgang von Tarja sehr schade fand. Diese allerdings über die alles erhabene darzustellen und die neue Sängerin schlechter zu reden ist als sie ist, finde ich doch sehr übertrieben. Nun zur Platte selbst. Ich kannte die Promoscheibe auch schon und habe mich dadurch umso mehr auf das erscheinen der CD gefreut. Denn meiner Meinung nach liegt hier gerade eines der besten Nightwishalben überhaupt in meinem Player. Tuomas ist hier doch mal wieder ein Meisterwerk gelungen, die Kompositionen sind durchweg stark und es werden auch sehr schöne neue, folkige Wege beschritten. Alles schön untermalt von der wirklich schönen Stimme Anettes. Dies find ich überhaupt das bemerkenswerte, die Jungs haben hier keinen Tarja-Klon an Land gezogen, sondern eine Sängerin der dem ganzen Ihre eigene Note verleiht. Den Gesang Anettes als schlecht oder piepsig zu bezeichnen ist für mich auch schlicht eine Unverschämtheit. Wer also bereit ist mit der Band neue Wege zu beschreiten, auf gehtŽs. Hier möchte ich auch noch jedem diese Limited Edition an Herz legen, denn auch die Instrumentale Version der CD ist einfach genial. Nun freue ich mich schon richtig das ganze live zu hören. Also Leute, kauft dieses Album, die Band hat es echt verdient, Ihr werdet nicht enttäuscht. Anspieltipps: The Poet and the Pendulum, Last of the wilds.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewaltige Fortsetzung von Nightwish --> Gänsehaut pur, 30. September 2007
Als ich die Single Amaranth hörte war mir klar das ich auch das Album haben muss. Damit haben mir Nightwish die Bestätigung geliefert, das Nightwish mehr als nur eine gut ausgebildete Sängerin sind. Dazu gehören nämlich auch ein genialer Komponist (der auch mit Dark Passion Play wieder einmal eindrucksvoll gezeigt hat was er drauf hat) und ein spitzen Gitarrist (der in Dark Passion Play auch wieder voll abgeht). Hat sich mal jemand die Mühe gemacht während einem Konzert Yukka an den Drums zuzuschauen? Ich schon, und der arbeitet echt genial. Weiterhin gibt es einen Bassist, der dazu auch noch eine gewaltige Stimme hat und dies in Dark Passion Play auch wieder zeigt. Das sich Nightwish keine ausgebildete Opernsängerin mehr holen sollte allen klar gewesen sein. Dies wäre auch kraetives Hari Kiri gewesen. Mit Anette haben sie einen sehr guten Griff gemacht und ich konnte schon mehrere eingefleischte Nightwish-Fans davon überzeugen (übrigens ohne Mühe) das Nightwish in eine neue geniale Ära gestartet sind (hatte allein drei Vorbestellungen für Dark Passion Play, was für sich spricht). Es gibt halt wahre Nightwish-Fans und Tarja Fans. Das Album finde ich auf jedem Fall absolut empfehlenswert und freue mich schon auf das Konzert, das 2008 in Deutschland stattfindet.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo Nightwish draufsteht, ist auch (weiterhin) Nightwish drin, 30. September 2007
Was war das damals für ein Schock für alle eingefleischten Nightwish Fans, als klar war, das Tarja die Band verlässt (oder eher gesagt verlassen musste). Weg war plötzlich die Stimme (die EINZIGARTIGE Stimme), die doch Nightwish immer so ausgemacht hat. Plötzlich war nur noch eine Leere da, die die neue Sängerin von Nightwish ausfüllen musste...
Ein zugegebenermaßen nicht ganz einfaches Los. Eine erste Kostprobe gab es mit dem Song "Eva"...ein gefühlvoller Song, der Lust auf mehr machte. Obwohl es nicht Tarja war, die den neuen Song sang, war es doch auf eine Art und Weise immer noch Nightwish. Die aktuelle Single "Amaranth" machten die Erwartungen auf das neue Album ungemein stark. Instrumental war Nightwish schon immer erste Sahne, doch bei diesem Song (und auch den anderen) haben sie sich nochmals verbessert. Die Stimme passte einfach zum Lied und wenn man nun versuchte Tarja mit Anette zu vergleichen, stieß man auch Granit! Der Grund ist einfach --> die neuen Songs sind einfach für die neue Frontfrau komponiert worden und sie macht ihren Job verdammt gut!
Als wenn "Amaranth" nicht schon ein super Song wäre, so ziehen im gleichen Tempo "Bye Bye Beautiful", "Cadence of her Last Breath", "7 Days to the Wolves", "Sahara" und "Whoever brings the Night" mit! Positiv anzumerken im Gegensatz zum "alten Nightwish" ist, das Vocalist/Bassist Marco Hietala mehr zur Geltung und somit zum Einsatz kommt (seine Band "Tarot" ist nur zu empfehlen!!!). Singt er bei Songs wie "Bye Bye Beautiful" und "Cadence of her Last Breath" den Part im Hintergrund, so teilt er sich bei "7 Days to the Wolves" das Duett mit Anette und singt bei "The Islander" und "Master Passion Greed" sogar alleine...das Ergebnis ist mehr als atemberaubend!
Die Songs "For the Heart i once had" und "Meadows of Heaven" würde ich ein bisschen mit ein paar Songs von Anettes Band (Alyson Avenue) vergleichen, was in diesem Fall übrigens ein Kompliment ist! Das soll übrigens auch nicht heißen, das hier das Nightwish Flair fehlt! Ein Fall für sich ist der Song "The Poet and the Pendulum"...dieser dauert geschlagene 13:54 Minuten und ist "das Baby" von Tuomas. Diesen Song kann man mit "Ghost Love Score" des Vorgänger Albums "Once" vergleichen. Zu guter letzt noch ein (kurzer) Satz zu "Last of the Wilds" --> ein Instrumental sehr schöner Song, mal schnell mal langsam...am besten mal selbst anhören :-P
Natürlich kann ich niemandem versprechen, das für ihn persönlich das Album so hörenswert "affengeil" (sorry ;-)) wird wie für mich. Was ich aber versprechen kann, ist ein neues Nightwish, das auch ohne Tarja wunderbar funktioniert und kein bisschen an Charme verloren hat. Gebt Anette eine Chance, sie hat es verdient!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst skeptisch - dann überwältigt!, 16. November 2007
Auch wenn viele Fan's die neuen "Nightwish" nicht mögen. Ich kann nur sagen: Tuomas hat sich wieder einmal selbst übertroffen und bewiesen was er drauf hat! Selbst mit der neuen Sängerin, die natürlich NICHT mit Tarja zu vergleichen ist, ist dieses Album ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Band. Ein gelungener Mix aus harten Tracks und träumerischen Balladen. Tuomas hat gekonnt den fehlenden klassischen Gesang durch andere Interpreten, wie z. B. beim Opener "The Poet And The Pendulum", ersetzt. In dem Fall hört man am Anfang direkt die helle Stimme eines Chorknaben und dann kommt die geballte Kraft eines großen Orchesters dazu, welches natürlich gepaart wird mit den harten Klängen der E-Gitarren. Eine fantastische Mischung, die einem einfach eine Gänsehaut über den Körper laufen lässt. Ich bin hin und weg von dieser neuen musikalischen Meisterleistung des Komponisten Tuomas... Ich bin immer wieder erstaunt, wie der Songwriter einer Metalband zu solch umfangreicher und meiner Meinung nach auch sehr anspruchsvoller Musik fähig ist. Man sollte sich einfach mal genau die (in der Special-Edition beiliegende) Instrumental-Version dieses Albums anhören, dann wird klar, was ich meine. Absolut genial... Und die neue Sängerin, Anette, klingt zwar nicht so markant wie Tarja, macht ihre Sache aber dennoch ziemlich gut und passt auch sehr gut zu den neuen Stücken. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Album'...
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch, lyrisch und dramatisch - Auch mit neuer Sängerin geht es weiter empor, 6. Oktober 2007
Wer hätte das gedacht... "Dark Passion Play" kann dem starken Vorgänger "One" nicht nur Paroli bieten, sondern entpuppt sich im Hebst 2007 binnen Minuten als das bis dato überwältigendste Werk Nightwishs. Beinahe zur Nebensache wird dabei der bislang größte Umbruch der Bandgeschichte - immerhin haben sich die Finnen um Bandchef Tuomas Holopainen mit der beliebten Opernstimme Tarja Turunen nach langer Schlammschlacht von ihrer Frontfrau und ihrem Aushängeschild getrennt. Die Neue, Anette Olzon, Schwedin, Jahrgang 71 dürfte es bei vielen Fans schwer haben, doch sie macht einen hervorragenden Job, ob sie es nun kraftvoll mit Metalband und Orchester gleichzeitig aufnehmen muss, mit orientalischen Melodien zeigt, dass sie eine tolle Technik beherrscht ("Sahara") oder in balladenhaften Breaks mit engelsgleichem, zarten Gesang verzaubert. Und ihre Stimme ist markant, wirkt nur selten austauschbar, obwohl sie im Gegensatz zu Tarja Turunen keine klassische Opernausbildung hat, sondern "normal" singt - sie mag laut eigener Aussage Opern überhaupt nicht... Bei der Angst um den Verlust eben dieses Nightwish-Markenzeichens wird schnell vergessen, dass die Band noch viele andere Trademarks besitzt, die beinahe nicht kopierbar sind. Und genau diese bauen sie noch weiter aus. Die orchestralen Parts rücken noch weiter als bei "One" in den Vordergrund. Für noch mehr "Klassiker", ein 78-köpfiges Orchester und mehr als 50 Chorsänger, hat man mächtig Geld in die Scheibe investiert. Das ausgetüftelte Zusammenspiel mit der Metalband sucht seinesgleichen - immer wieder wandern Melodien in zahlreichen Variationen von der Gitarre zu den Streichern und umgekehrt. Monumentale Blechbläser-Einsätze, von klassischem Schlagwerk und messerscharfen Streicher-Akzenten untermauert sorgen ein ums andere Mal für dramatische Atmosphären im Stile emotional mitreißender Fantasy-Filmmusik. Die epischen Elemente untermauern Nightwigh gleich zusätzlich mit einem 14-Minüter. "The Poet And the Pendulum" überzeugt mit einem unberechenbaren Wechsel aus schwergewichtigen Riffs sowie breitwandigem Orchester und lyrischen, teilweise tieftraurig anmutenden Gesangspassagen. Und natürlich einem hymnischen Bombast-Refrain mit dichten Chor-Arrangements. Es soll nicht der einzige bleiben. Herausragend ist auch der Chorus von "7 Days To The Wolves", gemeinsam gesungen von Anette Olzon und Basser Marco Hietala, der auch auf diesem Album immer wieder Vocals übernimmt, wenn es aggressiv klingen soll. Durchaus überraschend ist dann aber noch sein Lead-Gesang beim keltisch inspirierten Akustikstück "The Islander". Der Rest ist ein gelungener Mix aus wehmütigen Powerballaden ("Eva", "Meadows Of Heaven") und Klassik-Metal par excellence. Eingängig und dennoch enorm vielschichtig sind die Songs trotz ihrer Kompaktheit. Fast alle vereinen sie brillante Riffs und die druckvolle Rhythmussektion einer hervorragenden Metalband mit der ganzen atmosphärischen Bandbreite des Orchesters, steil ansteigende Spannungsbogen und plötzliche Radikal-Breaks inklusive. Nicht unerwähnt bleiben darf der Ohrwurm "Amaranth", dessen Chorus durch majestätische Mehrstimmigkeit in traumhafte Sphären gehievt wird. Unterm Strich stehen, ohne jeden Ausfall, ganze 75 Minuten symphonischen Metals à la Nightwish, der wieder einmal Maßstäbe setzt. Die gleichen 75 Minuten erklingen rein instrumental auf der Bonus-CD - ein feiner Schachzug, denn niemand außer Nightwish bietet auch ohne Gesang derartig viel. Und ein echtes Orchester klingt einfach unvergleichlich schön, da halten keine synthetischen Klänge mit.
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Dark Passion Play
Dark Passion Play von Nightwish (Audio CD - 2007)
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