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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Debbie Harry...das Warten hat sich gelohnt!, 15. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Necessary Evil (Audio CD)
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Normalerweise ist ein "Blondie"-Fan daran gewöhnt, lang auf neue Alben zu warten. Sicher, nach der Trennung der Gruppe im Jahr 1982 war es 1998 mehr als eine Überraschung, als die wohl bekannteste Punk/Rock/Pop/New Wave Band der späten 70ger/frühen 80ger wieder zusammenkam, doch Debbie Harry und ihre Band schafften das, wovon viele Künstler, die den gewagten Versuch eines Comebacks starten, nur träumen können...zwei außergewöhnlich gute Studio-Alben, zwei absolut überzeugende Live-Alben, unzählige Touren und...die Aufnahme in die Rock & Roll Hall Of Fame im März 2006.

Bewundernswert hierbei bleibt, dass sich Debbie Harry, die seit ihrem Solo-Debüt mit dem Album "KooKoo" im Jahr 1981 immer wieder an ihrer Solokarriere arbeiterte, nebenbei erfolgreich schauspielerte und mit verschiedenen anderen Projekten, wie zum Beisspiel der Kollaboration mit den Jazz Passengern und Moby im Jahr 2006, mehr als ausgelastet war, nun wieder auf den Pfad der "Alleingängerin" begibt und nach ihrem letzten Soloalbum "Debravation" aus dem Jahr 1993 nun mit "Necessary Evil" ein Album vorlegt, das es in sich hat. So zieht sie alle Register und beweist, dass sie sich, wie eh und jeh, nicht hinter Künstlerinnen wie P!nk, Madonna, Gwen Stefanie, Rhianna etc. verstecken muss.

Die Künstlerin, die einst das Bild der selbstbewussten Frontfrau prägte und durch ihre außergewöhnlichen Looks und ihre enorme Musikalität zur Ikone wurde, beweist auf "Necessary Evil", dass sie es schlichtweg drauf hat. Sie bewegt sich durch die verschiedenen Genres, ohne dabei an Professionalität oder Können zu verlieren.

Die erste Single, "Two Times Blue", klingt wie eine Mischung aus Blondie's Comeback Hit "Maria" (toppte die Charts in mehr als 14 Ländern) und den Kompositionen von The Cure. Getragen von Debbies unvergleichlichem vokalistischem Können, schreit dieser Song geradezu nach Hit.

Mit den Songs "School For Scandal", "You're Too Hot" (diesen Song kann man wahrlich mit Worten kaum beschreiben) und "Whiteout" beweist sie, dass die Diva des Punks einfach weiß, wie man rockt. Und das nicht zu knapp. Einer Ikone der CBGB-Ära kann halt niemand auf diesem Gebiet etwas vor machen.

Der Ohrwurm-Knaller "Charm Alarm" vereint die Sängerin sodann mit Guy Furrow, besser bekannt aus "Miss Guy", der Frontfigur der New Yorker "Toilet Böys".

Sanftere Töne schlägt Debbie bei der hintverdächtigen Ballade "If I Had You" an, ebenso stellt sie die eingängige Frage "What Is Love"...ein Song, der unter die Haut geht. Selbst wenn in der Mitte des Songs ein Vorgeschmack auf den experimentellen Song "Jen Jen" geliefert wird, produziert von ihrem langjährigen Blondie-Partner Chris Stein, verliert der Song weder an Würde, noch an Ausdruckskraft. Letzterer beweist sein Können ebenso als Produzent des Songs "Naked Eye", der mehr die "Blondie"-Richtung einschlägt, aber sich aber dennoch in die Reihe solcher Debbie Harry Solo-Tracks wie "Maybe For Sure" und "Communion" einreihen kann.

Alles in allem gelingt es Debbie Harry, was sich viele Künstler nur wünschen können: Altbekanntes beizubehalten, dennoch frisch und neu zu klingen und dabei einfach eine Stilistik und Professionalität vorzuweisen, die ihres Gleichen suchen...und niemand wird jemals wieder den Ohrwurm "Heat Of The Moment" aus dem Kopf bekommen, wenn man erst einmal gehört hat, wie Debbie Harry genau diese vier Worte zu atmosphärischen Jungle-Pop-Rhythmen ins Mikrofon flüstert.

Die Zusammenarbeit mit dem New Yorker Produzentenduo "Supper Buddah" seit dem Jahr 2005 hat sich mehr als gelohnt.

Miss Harry...we salute you and are waiting for this necessary evil!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Debbie Harry...das Warten hat sich gelohnt!, 10. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Necessary Evil (Audio CD)
Normalerweise ist ein "Blondie"-Fan daran gewöhnt, lang auf neue Alben zu warten. Sicher, nach der Trennung der Gruppe im Jahr 1982 war es 1998 mehr als eine Überraschung, als die wohl bekannteste Punk/Rock/Pop/New Wave Band der späten 70ger/frühen 80ger wieder zusammenkam, doch Debbie Harry und ihre Band schafften das, wovon viele Künstler, die den gewagten Versuch eines Comebacks starten, nur träumen können...zwei außergewöhnlich gute Studio-Alben, zwei absolut überzeugende Live-Alben, unzählige Touren und...die Aufnahme in die Rock & Roll Hall Of Fame im März 2006.

Bewundernswert hierbei bleibt, dass sich Debbie Harry, die seit ihrem Solo-Debüt mit dem Album "KooKoo" im Jahr 1981 immer wieder an ihrer Solokarriere arbeiterte, nebenbei erfolgreich schauspielerte und mit verschiedenen anderen Projekten, wie zum Beisspiel der Kollaboration mit den Jazz Passengern und Moby im Jahr 2006, mehr als ausgelastet war, nun wieder auf den Pfad der "Alleingängerin" begibt und nach ihrem letzten Soloalbum "Debravation" aus dem Jahr 1993 nun mit "Necessary Evil" ein Album vorlegt, das es in sich hat. So zieht sie alle Register und beweist, dass sie sich, wie eh und jeh, nicht hinter Künstlerinnen wie P!nk, Madonna, Gwen Stefanie, Rhianna etc. verstecken muss.

Die Künstlerin, die einst das Bild der selbstbewussten Frontfrau prägte und durch ihre außergewöhnlichen Looks und ihre enorme Musikalität zur Ikone wurde, beweist auf "Necessary Evil", dass sie es schlichtweg drauf hat. Sie bewegt sich durch die verschiedenen Genres, ohne dabei an Professionalität oder Können zu verlieren.

Die erste Single, "Two Times Blue", klingt wie eine Mischung aus Blondie's Comeback Hit "Maria" (toppte die Charts in mehr als 14 Ländern) und den Kompositionen von The Cure. Getragen von Debbies unvergleichlichem vokalistischem Können, schreit dieser Song geradezu nach Hit.

Mit den Songs "School For Scandal" und "Whiteout" beweist sie, dass die Diva des Punks einfach weiß, wie man rockt. Und das nicht zu knapp. Einer Ikone der CBGB-Ära kann halt niemand auf diesem Gebiet etwas vor machen.

Der Ohrwurm-Knaller "Charm Alarm" vereint die Sängerin sodann mit Guy Farrow, besser bekannt aus "MissGuy", der Frontfigur der New Yorker "Toilet Böys".

Sanftere Töne schlägt Debbie bei der wunderschönen und hintverdächtigen Ballade "If I Had You" an, ebenso stellt sie die eingängige Frage "What Is Love"...ein Song, der unter die Haut geht. Selbst wenn in der Mitte des Songs ein Vorgeschmack auf den experimentellen Song "Jen Jen" geliefert wird, produziert von ihrem langjährigen Blondie-Partner Chris Stein, verliert der Song weder an Würde, noch an Ausdruckskraft.

Alles in allem gelingt es Debbie Harry, was sich viele Künstler nur wünschen können Altbekanntes beizubehalten, dennoch frisch und neu zu klingen und dabei einfach eine Stilistik und Professionalität vorzuweisen, die ihres Gleichen suchen.

Die Zusammenarbeit seit 2005 mit dem New Yorker Produzentenduo "Supper Buddah" hat sich mehr als gelohnt.

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5.0 von 5 Sternen Ein unreifes Alterswerk, 7. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Necessary Evil (Audio CD)
und das im besten Sinne - ist die neue CD von Debbie Harry.

Das auch von mir skeptisch betrachtete Blondie-Comeback 1999 funktionierte hervorragend, die 2003er Nachlese The Curse Of Blondie war unerwartet gut und jetzt, 2007, bringt sich Debbie Harry erneut in Erinnerung. Ihr Alter darf oder kann man sich dabei eigentlich nicht vor Augen halten, denn Necessary Evil ist frisch, unverbraucht, mutig und klingt nach einer, na sagen wir mal allenfalls 40jährigen Songschreiberin und Sängerin. Langeweile, Routine oder gar Müdigkeit? Fehlanzeige.

Stimmlich sind praktisch keine Unterschiede zu The Curse Of Blondie auszumachen. Streckenweise wird Blondies Stimme zwar modisch verzerrt, aber der Elektronikeinsatz beim Gesang bleibt im Rahmen oder macht sich teils sogar sehr gut. Wir haben halt nicht mehr 1978.

Die 17 Songs (stattliche 64 Minuten Laufzeit) sind fast durchweg gut bis sehr gut und haben nicht nur Singlecharakter mit Losgeheffekt, sondern erschließen sich auch nach mehrmaligem Hören weiter. Die Single Two Times Blue steht dem 99er Singlehit Maria kaum nach, es gibt einen äusserst gelungen Rapture-Klon (Dirty And Deep), dezente und sehr atmosphärisch in Szene gesetzte Jazz Anleihen, mehre schöne und vor Allem unkitschige Balladen und letzlich viel Rock mit dezenten Punk-Erinnerungen.

Insgesamt gibt es - ohne Begleitband Blondie verständlich - mehr Synthetik, als auf den vorangegangen Blondiealben. Dennoch ist die Instrumentierung 1a gelungen. Super Buddha, so der Name der oder des Musiker(s), haben einen sauberen Job gemacht und die Vielfältigkeit der nicht immer einfachen Songs mit verschiedensten Sounds und Effekten (Synthflächen, Gitarren, vielschichtige Rythmen, Saxofon ...) eingefangen und hervorragend umgesetzt.

Nicht verschweigen darf man einen bösen Ausrutscher namens Charmalarm, der bei so viel Material allerdings zu verschmerzen ist.

Fazit: Erstaunlich und (fast) rundum gelungen.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Klasse!, 10. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Necessary Evil (Audio CD)
Wer Blondie mag wird diese Platte lieben.
Die Songs sind allesamt sehr geil gemixt und haben eine Qualität die sich hinter bands wie garbage nicht verstecken muss.
die balladen sind sehr schön auch wenns manchmal bisschen langsam wird. insgesamt ne tolle mischung zwischen cure,blondie und garbage.

das einzig schlechte ist der 5. song weil der sehr hiphop/madonna like ist. aber ansonsten bin ich mehr als begeistert von dem album.
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Necessary Evil
Necessary Evil von Debbie Harry (Audio CD - 2007)
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