Amazon.de: Kundenrezensionen: Hannibal Rising - Wie alles begann (Unrated Deluxe Steelbook, 2 DVDs)

Kundenrezensionen


53 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (14)
3 Sterne:
 (9)
2 Sterne:
 (9)
1 Sterne:
 (8)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
› Die hilfreichsten Rezensionen

 Anzeige von 5-Sterne-Rezensionen  › Alle Rezensionen anzeigen
‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

 
11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gute Umsetzung, 21. Juli 2007
Ich habe das Buch gelesen bevor ich den Film gesehen habe und kann leider mit meinem Vorredner nicht übereinstimmen.
Das Buch ist "gut". Im Vergleich zu vorherigen Werken wie Hannibal wirkt es leider nich so tiefgängig und komplex. Es bietet eine Vorgeschichte und gibt Hannibal eine Vergangenheit, die ihm seine geheimnisvolle Seite nimmt und seinem Handeln zwanghaft versucht Begründungen aufzuzwängen.
Trotzdem war es ein tolles und vor allem sehr spannendes Buch.

ZUM FILM:

Natürlich macht dieser Film was die meisten Romanverfilmungen machen. Er fasst die Geschichte zusammen und wertet die spannenden Stellen auf.
Es fehlen einige zwischenteile, ein paar Personen tauchen nicht weiter auf und ein paar Handlungen werden ausgelassen oder ersetzt.

Was dabei herauskommt ist ein spannender Film mit solider Story.
Natürlich werden die Mordszenen alle aus dem Buch übernommen, bleiben aber der Vorlage ziemlich nah. Auch wenn es "zur Sache geht" sinkt das Niveau nicht auf das eines Slasher Films wie z.b. Hostel.

Über die Schauspielerdebatte kann ich nur den Kopf schütteln.
In dieser Story wird gar kein Anthony Hopkins verlangt. Hannibal Rising ist die Geschichte eines jungen Mannes der sich langsam über einen Rachefeldzug zu Hannibal Lecter wie man ihn später kennt entwickelt.
Anthony Hopkins hätte schon wegen seines Alters nicht in die Rolle gepasst.
Gaspard Ulliel spielt die Rolle des jungen Hannibals sehr gut. Sein ruhiges und scharfsinniges Spiel erinnert stark an Hannibals Unterhaltungen mit Clarice Starling in Baltimore.

Die restlichen Schauspieler bieten auch eine solide Vorstellung, die Überzeugt.

FAZIT:
- Wer über die (normalen) inhaltlichen Änderungen Hinwegsehen kann hat mit Hannibal Rising einen spannenden Film, der nich in der Menge der Horror-Metzelfilme untergeht.
- Trotzdem erreicht die Story nicht die der Vorgänger (Schweigen der Lämmer; Hannibal)

Daher 4,5 von 5 Sternen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht so übel wie hier alle behaupten..., 21. August 2007
Dieser Film hat das Buch gut getroffen! Und dazu muss ich sagen, ich ahbe den Film gesehen bevor ich das Buch gelesen habe!

Wer in diesem Film einen Hannibal like Anthony Hopkins erwartet,hat da etwas falsch verstanden:
Es wird gezeigt wie Lecter zu dem Monster wird, das er in den weiteren Romanen/Filmen ist! Es wird nicht gezeigt, dass Lecter schon immer so ein Monster war, das Sir Anthony Hopkins darstellen musste!

Auch die Bahauptung, dass die Handlung austauschbar wäre wurde hier zu leichtfertig angebracht. Da würde ich mich Fragen, welche Handlung denn sonst?! Aber vieles ergibt sich eben erst aus der Lektüre des Buches, wie es bei allen Romanverfilmungen ist!

Vor der Kinovorstellung hatte ich keine Erwartungen an diesen Film, sondern habe ihn danach als ganz neues Werk bewertet und die Zusammenhäng ezru weiteren Stoy waren klar!

Wäre es nicht langweilig, wenn man nochmal das gleiche Feeling beim Anschauen des Films hat wie bei den Lecter - Filmen? Wenn dies so wäre, würden sich jetzt viele Beschweren, dass nichts neues passiert!

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lecters Blu Ray Debüt, 13. Januar 2008
Hannibal Rising ist ein interessanter Film, wenn man mal die äußerst brutalen Szenen außen vor lässt. Thomas Harris ist es mit der Buchvorlage gelungen einen durchaus logischen und interessanten Plot für die Frage "Wie fing der berühmteste Kannibale der Filmgeschichte eigentlich an?" zu liefern.

Regisseur Peter Webber zeichnet sich für den von den Kritikern ebenso hochgelobten wie zerfetzen Film verantwortlich und leistet meiner Meinung nach hervorragende Arbeit. Besonders Hauptdarseller Gaspard Uliel liefert eine wirklich beeindruckend gute Vorstellung, seine Metamorphose vom liebevollen Bruder, der den Kannibalismus an seiner Schwester mit ansehen muss zum nihilistischen Kannibalen mit feinsten Manieren ist glaubhaft gelungen.

Der Film ist in der Tat sehr gewaltätig und die fehlende Jugendfreigabe absolut berechtigt. Splatterszenen wie in Saw oder Hostel findet man hier allerdings nicht, es ist eher die unterschwellige Brutalität, gipfelnd in dem Zuschauer diskret, aber schockierend vorgesetzen Szenen, die auch gleichzeitig die Wandlung Lecters zum Kannibalen deutlich werden lassen.

Die hier vorliegende BluRay wurde um eine DVD mit reichlich Zusatzmaterial (Interviews, Making-Ofs etc) ergänzt. Auf der BluRay findet sich ein hochinteressanter Audiokommentar vom Regisseur und der Produzentin, welcher sich auch als Untertitel einblenden lässt und lohnenswerte Fakten zum Film und seiner Entstehung liefert.

Bild:
Hannibal Rising liegt im 2,40:1 Verhältnis vor und hat ein durchweg exzellentes HD-Feeling. Einige Szenen im Film "rauschen" stark, dies ist aber vielleicht doch eher ein vom Regisseur gewünschter Effekt, denn Bildschärfe und Kontraste sind stets auf Top-Niveau. Besonders die kräftigen Farben und die Konturenschärfe sind mustergültig! Der Film kann sich quasi einmal auf der 50 Gb Disc breit machen und liefert dafür keine Schwächen bei der Kompression.

Sound:
Der Film ist kein Platzhalter für einen Referenz-Klang, hat aber doch seine druckvollen Momente (etwa beim Absturz des Jagdflugzeuges). Für einen Horrorfilm ist die Soundkulisse doch recht basslastig gelungen mit guter räumlicher Auflösung. Die deutsche Synchronisation ist sehr gut.

Extras:
Zwar liegt das Bonusmaterial nicht in HD vor, dafür aber hat sich Tobis Films spendabel gezeigt und bringt alles auf einer separaten DVD unter. Da gibt es nicht dran auszusetzen.


Fazit:
Bild 8.5/10 (HD-Feeling 9/10) Sound 7/10 Extras 6.5 /10
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein exzellenter Film . . ., 3. August 2007
---Hannibal Rising---

Als 8 jähriger Junge muss Hannibal und seine Schwester Mischa zu sehen, wie
ihre Eltern von deutschen Stucker während des 2. Weltkriegs auf ihrem
Landsitz erschossen werden. Während den Wirren des Krieges und der Kälte
quartieren sich deutsche Kämpfer in dem elterlichen Landsitz ein. Weil es
wegen des Krieges nichts zum Essen aufzufinden gibt, wird Hannibals kleine
Schwester Mischa von den Fremden getötet und verzehrt.
Hannibal schafft es, zu entkommen und gerät in die Hände russischer Ein-
heiten. In den folgenden Jahren wächst er nach dem Krieg im sowietischen
System auf. Eine russische Schule hat sich in das Lecter-Anwesen einge
richtet. Die Erinnerungen an einstige friedliche Zeiten bereiten Hannibal
seelische Schmerzen. Er reist nach Frankreich zu seinem Onkel und seiner
hübschen japanischen Tante. Doch Hannibal muss erfahren, dass sein Onkel
seit einem Jahr tot ist.
Hannibal verbleibt bei seiner Tante vorerst und wird von ihr in tradi-
tioneller Samuraikampfkunst geschult. Hannibal erlangt in der Zeit als
jüngster Student an der Pariser Universität ein Stipendium für Medizin.
Doch de Hass und der Drang auf Vergeltung nach den Mördern und Kanniba-
len seiner Schwester Mischa bleibt ungehalten.
Hannibal ist dazu entschlossen, alle Beteiligten am Mord seiner kleinen
Schwester zu töten und sich an ihrem Fleisch als Trophäe zu nähren...

Facit:
Der Film gibt auf die alles entscheidende Frage Antwort, warum Hannibal
Lecter zum Kannibalen und leidenschaftlichen Mörder wurde. Ursache ist
der Tod und der Kannibalismus an seiner kleinen und jüngeren Schwester
Mischa im zweiten Weltkrieg. Der Hass auf die Täter und die Behauptung,
selbst von den Mördern Fleisch seiner Schwester zwangsweise eingeflöst
zu bekommen haben, bringen ihn um den Verstand.
Hervorragende Schauspieler, intelligente und logische Geschichte, über-
zeugene Filmmusik.
------------------

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Geburt eines Monsters, 11. September 2007
Alle haben mal klein angefangen. Ja, auch ein Hannibal Lecter! Wie Hannibal angefangen hat, wird in diesem wirklich gelungenem Film gezeigt.

Es wurde schon einiges zu diesem Film geschrieben also spare ich mir mal den Teil mit der Story. Wer glaubt, das in dieser Unrated Edition mehr Blut fließt wird wohl enttäuscht sein. Es sind nur ein paar neue Szenen und längere Dialoge dazu gekommen. Das macht den Film aber nicht unblutiger. Er ist brutal genug. Klar hätte Hannibal sich brutaler an seinen "Rache-Opfer" rächen können aber Hannibal ist ja kein perverses Monster. Ihm genügen seine Methoden. Seine sarkastischen Aussagen wirft er jedem an den Kopf, die es verdient haben, genau wie es Lecter immer macht. "Schreiben sie Gedichte und verstecken diese unter ihrem Kopfkissen?" Das passt zu Lecter. Wer Lecter mag wird diesen Film lieben...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bester Film über Hannibal Lecter., 8. September 2007
Konnte man in den Vorgängerfilmen Lecters psychopathisches Genie allenfalls bewundern, jedoch nicht erklären, so bekommt man hier nun die Antwort auf so manche Frage, die einem seit "Manhunter" durch den Kopf geht. Wo hatte er seinen Ursprung? Wie sah seine Familie aus? Wie verlief seine Kindheit, sein Dasein als Jugendlicher? Woher stammt das intellektuelle und berechnende Wesens Lecters?

Man sieht mit an, wie er als kleiner Junge den Zweiten Weltkrieg miterlebt, und dabei seine Familie auf albtraumhafteste Weise verliert.
Man sieht, wie seine persönliche Geschichte von den größten historischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts beinflusst wird und wie traumatisiert er daraufhin weiterlebt.

Mag es auch zugegebenermaßen recht einfach sein, die Ereignisse des Krieges als Grund für die geistige Abdriftung Lecters auszumachen, so weiß die Inszenierung des "Dehumanizing Process" von Grund auf zu überzeugen.

Sehr viel Lob gebührt hier zweifellos Gaspard Ulliel, welcher in seiner Rolle schier aufblüht und einen vollkommen neuen Hannibal Lecter kreiert, als den abgebrühten Intellektuellen, wie wir ihn von Brian Cox und Anthony Hopkins kennen.

Unbedingt hervorzuheben ist auch Gong Lis Darstellung Madame Murasakis, welche als Hannibals Mentorin und zugleich letze Verwandte in Erscheinung tritt.

Als Schlusspunkt muss ich jedoch hinzufügen, dass dies der erste Hannibal Lecter-Film war, den ich sah und somit den kindlichen, noch unschuldigen Lecter zuerst erlebte, was meine Antipathie gegen den späteren, erwachsenen und selbstverständlich morbiden Lecter nicht entstehen lies.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Horror-Highlight!, 12. August 2007
Hannibal Lecter ist einer der berühmtesten Killer der Horror- Geschichte. Und sein Anfang wird in diesem Horror- Highlight spannend, blutig und brutal gezeigt. Der neue Hannibal- Darsteller hat mir sehr gut gefallen, die Story war (wie in den vorherigen Hannibal- Teilen) wieder toll und spannend gemacht und sehr, sehr mitreißend. Sobald man den Film sieht fühlt man sich in die Welt des Killers hineinversetzt. Man spürt was Hannibal gerade denkt, was er will: Rache an den Mördern seiner Familie! Am Anfang des Films hat man mit dem kleinen Hannibal viwel Mitleid, und am Ende versteht man, wieso er äußerst grausam mordet- Er war kein monster. Er ist eins geworden. Durch den Tod seiner Familie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Hannibal ohne Hopkins? Ja, das geht!, 11. Dezember 2007
Hannibal Lecter hat mich nie besonders interessiert - doch dann stolperte ich über den Trailer von "Hannibal Rising"... und war fasziniert! Vor allem von Gaspard Ulliel. Er mag auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben mit Anthony Hopkins, doch das täuscht: Allein seine schauspielerische Leistung in diesem Film ist phänomenal und steht der von Hopkins in nichts nach (dabei berücksichtigt: Hopkins ist als Lecter praktisch eine Legende, Gaspard ist zarte 23 Jahre jung und steht noch in den Startlöchern)! Der junge Franzose versucht zum einen bestimmte Merkmale von Hopkins` Lecter zu übernehmen, zum anderen bringt er sich selbst und damit neue Aspekte ein. Dabei kommt ein junger Hannibal heraus, den der Zuschauer so nicht kennt, ihn aber im Ansatz an Hopkins Darstellung erinnert - eine absolut gelungene Mischung!

Gaspard`s Minenspiel ist unglaublich. Er braucht gar nicht viel zu tun, um angsteinflößend zu wirken. Wenn sein dunkelblaue Augen kalt in die Kamera blicken, sein Mund sich zu einem diabolischen Grinsen verzieht (unterstrichen von der kleinen Narbe auf der linken Wange) oder er einfach nur ohne erkennbare Gefühlsregung dasitzt/steht, läuft es einem kalt den Rücken runter. Mit Mischas grausamen Tod ist Hannibals Seele und damit seine Menschlichkeit verloren gegangen. Auch seine Tante Lady Murasaki (die wunderschöne Gong Li) vermag ihn nicht zu "retten", welche sowohl die Rolle der Mutter, als auch ein wenig der Geliebten übernimmt.

Die Vielzahl der Bösartigkeiten von Grutas und seiner Sippe mag teilweise etwas überholt wirken, doch man kann es verkraften. Die Ausstattung des Films ist grandios - düster und sehr detailgetreu.

Fazit: Wer sich einen Hannibal-Film ohne Anthony Hopkins nicht vorstellen kann, sollte von vornherein einen Bogen um diesen Film machen.

5 von 5 Sternen - einer der besten Filme 2007!

Noch eine Anmerkung: Nach "Hannibal Rising" habe ich mir auch "Das Schweigen der Lämmer", "Hannibal" und "Roter Drache" angesehen. Mir persönlich gefällt "Hannibal Rising" am allerbesten. Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass für mich Anthony Hopkins nie DER Hannibal Lecter schlechthin gewesen ist...

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Faszination des Bösen, 8. August 2007
Von diekleinefrau (Hannover, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ist ein Mensch von Natur aus böse, oder wird er es durch traumatische Erlebnisse? Was muss einem Menschen widerfahren sein, dass er dazu fähig ist, andere Menschen brutalst umzubringen und sie anschließend aufzufressen? Wie kann es dazu kommen?
Das Böse fasziniert - angewidert und entsetzt doch zugleich auch gewissermaßen angezogen verfolgten viele von uns den Prozess um den Kannibalen von Rotenburg Armin Meiwes.
Und auch Hannibal Lecter, der grausamste Kino-Kannibale verstand es im "Schweigen der Lämmer", lehrte uns das Grauen und zog uns dennoch in seinen Bann. Wie wurde Hannibal Lecter zu dem, was er im "Schweigen der Lämmer" ist? Wie wurde er zu einem unberechenbaren Monster? Dieser großartige Film liefert Antworten, zeichnet die Geschichte des Hannibal Lecter nach.

1941. "Friede, Freude, Eierkuchen" herrscht zu Beginn des Films. Wir sehen den Protagonisten, den damals achtjährigen Hannibal mit seiner Schwester Mischa spielen, beide sitzen am See, harmonisch, friedvoll. Plötzlich zerstören Schüsse die Einträchtigkeit. Hannibal und Mischa hasten zum elterlichen Schloß, vor dem bereits der Vater und einige Diener eilig die letzten Sachen in der Kutsche verstauen. Die Jagdhütte im Wald soll Schutz gewähren vor den vorrückenden Nazis. Doch auch die Russen rücken immer näher... Von den Nazis aufgespürt, werden Hannibals Eltern getötet, nur Mischa und er überlegen. Doch Kollaborateure machen bald ebenfalls die Jagdhütte aus und nehmen die Kinder als Gefangene. Als ihnen der Hungertod droht, beschließen sie, die an Lungenentzündung und zum Tode geweihte Mischa zu verspeisen. Wie durch ein Wunder überlebt Hannibal Lecter...

...und findet sich Jahre später im elterlichen Schloß wieder, das zum Waisenhaus umfunktioniert wurde. Hannibal plagen böse Träume, er weigert sich zu sprechen... doch seine Erzieher bringen ihm nur Verständnislosigkeit und Brutalität entgegen. Als er einmal wieder im Verlies eingesperrt wird, ergreift er die Chance zur Flucht und macht sich auf den Weg zu seinem einzigen noch lebenden Verwandten Robert Lecter und seiner Frau Lady Murasaki Shikibu. Dort blüht er wieder auf und beginnt ein Medizinstudium. Als jedoch ein Metzger die Lady rassistisch beleidigt, bringt er diesen um.

In dieser Zeit realisiert Hannibal auch, dass seine Schwester Mischa von den Kollaborateuren verspeist wurde. Ihm gelingt es, die Namen aller am Mord an seiner Schwester beteiligten Personen herauszufinden. Nach und nach bringt er sie auf immer brutalere, abgeklärtere Weise um und wird vom Menschen zum Monster...

Atemberaubende Geschichte, packend bebildert! Absolut klasse!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genie und Wahnsinn...ein kleiner Schritt, 8. August 2007
Ich gebe diesen Film gerne 5 Sterne und ich kann hier Bewertungen von 1-2 Sterne wahrlich nicht verstehen. Sicherlich komt der Film nicht das Niveau von Schweigen der Lämmer ran. Aber es soll ja auch die Gründe zeigen, warum Hanibal Lector zum Manhunter wurde. Über die Schwächen kann man wirklich getrost hinweg schauen und ich bin über die schauspieliche Leistung des JUNGEN Hanibals mehr als positiv überrascht gewesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
 

Dieses Produkt

Hannibal Rising - Wie alles begann (Unrated Deluxe Steelbook, 2 DVDs)
Gebraucht & neu ab: EUR 9,95
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Hannibal [Blu-ray]
Hannibal [Blu-ray] von Anthony Hopkins (Blu-ray - 2008)
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2)   
Neu kaufenEUR 25,99
Auf Lager.
10 Angebote ab EUR 22,99

Hannibal Rising - Wie alles begann (Unrated Deluxe Edition, 2 DVDs)
Neu kaufenEUR 15,99
Auf Lager.
7 Angebote ab EUR 13,31

Hannibal Rising - Unrated - Steelbook - Single Edition
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5)   
14 Angebote ab EUR 4,00
 
     

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?

amazon.de Amazon-Homepage
Internationale Seiten:  USA  |  Großbritannien  |  Frankreich  |  Japan  |  Österreich  |  Kanada  |  China
Geld verdienen: Jetzt verkaufen  |  Fulfillment by Amazon  |  Amazon.de Partnerprogramm / Webmaster-Tools  |  Teilnehmen bei Advantage
Kundenservice  |  Hilfe  |  Einkaufswagen  |  Mein Konto
Über Amazon.de  |  Karriere bei Amazon
Unsere AGB |  Datenschutzerklärung |  Impressum  © 1998-2009, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften