Amazon.de: Kundenrezensionen: Hannibal Rising - Wie alles begann (Unrated Deluxe Steelbook, 2 DVDs)

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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gute Umsetzung
Ich habe das Buch gelesen bevor ich den Film gesehen habe und kann leider mit meinem Vorredner nicht übereinstimmen.
Das Buch ist "gut". Im Vergleich zu vorherigen Werken wie Hannibal wirkt es leider nich so tiefgängig und komplex. Es bietet eine Vorgeschichte und gibt Hannibal eine Vergangenheit, die ihm seine geheimnisvolle Seite nimmt und seinem Handeln zwanghaft...
Veröffentlicht am 21. Juli 2007 von Goddy

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versus
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Simple Rachestory mit blassem Hauptdarsteller!
Ein Vergleich zwischen dem großartigen Anthony Hopkins und Jungdarsteller Gaspard Ulliel drängt sich natürlich auf. Während Hopkins die beiden Filme "Hannibal" und "Roter Drache", die qualitativ nicht an "Das Schweigen der Lämmer" anknüpfen konnten mit seiner starken Performance noch rettet, vermag Ulliel kaum zu überzeugen. Er spielt den jungen Hannibal sehr facettenarm...
Veröffentlicht am 20. September 2007 von TheWatcher1986

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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Simple Rachestory mit blassem Hauptdarsteller!, 20. September 2007
Ein Vergleich zwischen dem großartigen Anthony Hopkins und Jungdarsteller Gaspard Ulliel drängt sich natürlich auf. Während Hopkins die beiden Filme "Hannibal" und "Roter Drache", die qualitativ nicht an "Das Schweigen der Lämmer" anknüpfen konnten mit seiner starken Performance noch rettet, vermag Ulliel kaum zu überzeugen. Er spielt den jungen Hannibal sehr facettenarm und kann die tiefen Abgründe seiner Figur leider nicht glaubhaft verkörpern. Das einzige was man von ihm sieht ist immer wieder das gleiche diabolische Grinsen, das extrem aufgesetzt wirkt. Die beste Darbietung in diesem doch maximal durchschnittlichen Ensemble bietet Gong Li in der Rolle der Lady Murasaki, die als Hannibals Tante seine Taten einerseits befürwortet, andererseits aber auch verabscheut. Dieser Gewissenskonflikt ist wirklich gut dargestellt. Ein weiterer Schwachpunkt ist die Story. Das Drehbuch wurde erstmals vom Autor des Romans Thomas Harris verfasst und diese Aufgabe meistert er nicht allzu gut. Die Idee Hannibals Beweggründe in einem Kriegsverbrechen monströsem Ausmaßes zu suchen, ist sicherlich interessant. Die psychologischen Ansätze sind aber fast schon erschreckend oberflächlich und werden der Figur des Hannibal nicht gerecht. Auch die Rachestory ist recht platt und es ist fast schon ermüdent, wie er sich einen nach dem anderen vornimmt. Ebenfalls nicht den besten Job machte Regisseur Peter Webber. Dieser versucht zu Beginn die Kriegsbilder anspruchsvoll und künstlerisch zu gestalten, wodurch sie aber viel an Bedrohung einbüßen. Später im Film gibt es dann klassische Spannungsmusik und dazu, ja genau, ein diabolisches Grinsen. Als eigenständiger Genrefilm hätte "Hannibal Rising" durchaus funktionieren können, in der Hannibal Reihe geht er aber total unter. Dies gilt übrigens auch für das Einspielergebnis. So leicht lässt sich ein Kassenschlager eben doch nicht konstruieren!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Keine wirkliche Erklärung des Beginns, 21. September 2007
Ein guter Film. Durchaus spannend, gut gemacht und überzeugende Schauspieler. Der Film hätte von mir 4 Sterne erhalten. Ich habe allerdings nur drei vergeben, weil der Bezug zu Hannibal Lecter, wie wir ihn aus "Das Schweigen der Lämmer" kennen ein wenig zu weit weg ist. Meiner Meinung nach fehlt dem Film eine Zeitblende, die Hannibal auch noch in etwas späterer Zeit zeigt. Der Film zeigt den Rachefeldzug des Hannibal gegen die Schänder seiner Schwester. Gut und Schön. Aber es fehlt völlig die Aussgae, warum er denn im hohen Alter immer noch als Kannibale lebt. Der Film ist eigentlich in sich abgeschlossen und könnte noch eine Fortsetzung brauchen, die das Leben von Mr. Lecter zeigt, wie es in der Zwischenzeit verlaufen ist ! Deshalb gibt es einen Stern Abzug. Wenn man den Film sieht ohne die anderen Teile zu kennen ist er aber grandios!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sehr, sehr ärgerlich, 29. September 2007
Von Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
"Hannibal Rising" ist schlicht und einfach misslungen und der schlechteste aller vier Filme, in denen Hannibal Lecter dabei ist. Hauptschwachpunkt dabei ist eindeutig die immer wieder sichtbare Unentschlossenheit des Regisseurs, in welche Genrerichtung der Film denn nun gehen soll. Außerdem krankt das Werk enorm am schwachen Hauptdarsteller, der durch erschreckend blasse Nebendarsteller ergänzt wurde. Zudem verpufft die Spannung und die Story ist hanebüchen schlecht. Die geheimnisvolle Aura, die unser aller Lieblingskannibalen bisher stets umgab, wird durch platte Erklärungsversuche demontiert. Vater und Mutter werden im Schnee von Wölfen zerfressen, die kleine Schwester wird von einer Horde Plünderer verspeist und hinterlässt einen traumatisierten Hannibal, von dem ein Teil sich verselbstständigt und unbändige Rachelust verspürt. Der Film gibt der Versuchung nach, noch brutaler und geschmackloser derartige Morde zu zeigen als gewohnt, versprüht dabei allerdings nicht einen Hauch von Spannung. Die subtilen Zwischentöne, die feinen erotischen Anspielungen, die Nuancen zwischen Schwarz und Weiß, die beispielsweise "Das Schweigen der Lämmer" ausgelotet hat - alles verschwunden, geopfert auf dem Altar der Sensationslust. Der Film deckt eine zu große Spanne aus dem Leben Hannibals ab, lieblos und hektisch fügt der Regisseur, der leider allerdings einen ebenso unwürdigen Roman zur Vorlage nahm, verschiedene historische Sequenzen aneinander. Die Wechselwirkungen derartiger Episoden (Ende des zweiten Weltkrieges, Sozialistisches Regime) mit Hannibals Psyche werden allerdings ebensowenig sichtbar wie das Können des Hauptdarstellers, die Fußstapfen eines Anthony Hopkins des Films "Hannibal" wird hin und wieder bemüht, dann wieder driftet das ganze wieder ab Richtung Splatter, dann glaubt man, man sei in eine Kriminalgeschichte verwickelt. Der Film ist mindestens ebenso konfus wie diese Rezension, hat mir beim Anschauen nicht annähernd die Freude eines "Roter Drache" oder "Hannibal" bereitet und dümpelt vor sich hin. "Das Schweigen der Lämmer" selbst ist ohnehin unantastbar. Fazit: Meiner Meinung nach hat Harris hier einen Rohrkrepierer inszeniert, der das Mysterium um Hannibal Lecter eher zerstört hat als angetachelt. Schade, dabei steckte in der Idee so viel Potenzial.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gute Umsetzung, 21. Juli 2007
Ich habe das Buch gelesen bevor ich den Film gesehen habe und kann leider mit meinem Vorredner nicht übereinstimmen.
Das Buch ist "gut". Im Vergleich zu vorherigen Werken wie Hannibal wirkt es leider nich so tiefgängig und komplex. Es bietet eine Vorgeschichte und gibt Hannibal eine Vergangenheit, die ihm seine geheimnisvolle Seite nimmt und seinem Handeln zwanghaft versucht Begründungen aufzuzwängen.
Trotzdem war es ein tolles und vor allem sehr spannendes Buch.

ZUM FILM:

Natürlich macht dieser Film was die meisten Romanverfilmungen machen. Er fasst die Geschichte zusammen und wertet die spannenden Stellen auf.
Es fehlen einige zwischenteile, ein paar Personen tauchen nicht weiter auf und ein paar Handlungen werden ausgelassen oder ersetzt.

Was dabei herauskommt ist ein spannender Film mit solider Story.
Natürlich werden die Mordszenen alle aus dem Buch übernommen, bleiben aber der Vorlage ziemlich nah. Auch wenn es "zur Sache geht" sinkt das Niveau nicht auf das eines Slasher Films wie z.b. Hostel.

Über die Schauspielerdebatte kann ich nur den Kopf schütteln.
In dieser Story wird gar kein Anthony Hopkins verlangt. Hannibal Rising ist die Geschichte eines jungen Mannes der sich langsam über einen Rachefeldzug zu Hannibal Lecter wie man ihn später kennt entwickelt.
Anthony Hopkins hätte schon wegen seines Alters nicht in die Rolle gepasst.
Gaspard Ulliel spielt die Rolle des jungen Hannibals sehr gut. Sein ruhiges und scharfsinniges Spiel erinnert stark an Hannibals Unterhaltungen mit Clarice Starling in Baltimore.

Die restlichen Schauspieler bieten auch eine solide Vorstellung, die Überzeugt.

FAZIT:
- Wer über die (normalen) inhaltlichen Änderungen Hinwegsehen kann hat mit Hannibal Rising einen spannenden Film, der nich in der Menge der Horror-Metzelfilme untergeht.
- Trotzdem erreicht die Story nicht die der Vorgänger (Schweigen der Lämmer; Hannibal)

Daher 4,5 von 5 Sternen
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht so übel wie hier alle behaupten..., 21. August 2007
Dieser Film hat das Buch gut getroffen! Und dazu muss ich sagen, ich ahbe den Film gesehen bevor ich das Buch gelesen habe!

Wer in diesem Film einen Hannibal like Anthony Hopkins erwartet,hat da etwas falsch verstanden:
Es wird gezeigt wie Lecter zu dem Monster wird, das er in den weiteren Romanen/Filmen ist! Es wird nicht gezeigt, dass Lecter schon immer so ein Monster war, das Sir Anthony Hopkins darstellen musste!

Auch die Bahauptung, dass die Handlung austauschbar wäre wurde hier zu leichtfertig angebracht. Da würde ich mich Fragen, welche Handlung denn sonst?! Aber vieles ergibt sich eben erst aus der Lektüre des Buches, wie es bei allen Romanverfilmungen ist!

Vor der Kinovorstellung hatte ich keine Erwartungen an diesen Film, sondern habe ihn danach als ganz neues Werk bewertet und die Zusammenhäng ezru weiteren Stoy waren klar!

Wäre es nicht langweilig, wenn man nochmal das gleiche Feeling beim Anschauen des Films hat wie bei den Lecter - Filmen? Wenn dies so wäre, würden sich jetzt viele Beschweren, dass nichts neues passiert!

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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fragwürdiges aber unterhaltsames Prequel auf großartiger DVD !, 14. September 2007
Das man die Vorgeschichte zu bekannten Kinofilmen nun auch für die große Leinwand umsetzt kommt anscheinend immer mehr in Mode. Leider fällt der Erfolg und die Qualität dieser sogenannten Prequels recht unterschiedlich aus. Während z.B. Casino Royale eine klasse Neustart für 007 darstellt waren die Prequels zu Der Exorzist oder Texas Chainsaw Massacre eher als sehr mittelmässig zu bezeichnen. Hanibal Rising gehört für mich irgendwo zwischen die beiden Kategorien. Er ist nicht wirklich gut, aber irgendwie ist er doch wieder interessant und unterhaltsam. Ob dieses Prequel wirklich Sinn macht konnte ich für mich auch noch nicht richtig entscheiden.

Der Film erzählt uns nun die Vorgeschichte und soll uns zeigen wie Hannibal Lecter zu dem wurde was er in Das Schweigen der Lämmer und Hannibal ist. Der Film beginnt mit der Flucht der Familie Lecter von Ihrem Schloss in Litauen. In einer Holzhütte im Wald suchen sie im zweiten Weltkrieg Schutz vor den anrückenden deutschen. Als ein russischer Panzer auftaucht kommen die Eltern von dem kleinen Hannibal und seiner Schwester Mischa ums Leben als dieser mit einem Flugzeug zusammenstösst und alles explodiert. Russische Söldner entdecken aber bald darauf die beiden Kinder und aufgrund des Hungers töten sie bald die kranke Mischa und verzehren sie, was der kleine Hannibal mit ansehen muss. Jahre später befindet sich Hannibal als Jugendlicher auf dem elterlichen Schloss das mittlerweile in eine Art
Waisenhaus umfunktioniert wurde. Nach ständigen Schikanen flüchtet Hannibal und sucht Unterschlupf bei seiner Tante Lady Murasaki Shikibu in Frankreich. Diese nimmt Ihn bei sich auf und unterrichtet Ihn unter anderem im Kampf mit dem Samuraischwert. Lecter wächst dort auf und beginnt schließlich ein erfolgreiches Medizinstudium. Einen Mann der seine hochattraktive Tante beleidigt hat beseitigt er mit dem Samuraischwert. Leider wird Lecter immer wieder von Alpträumen heimgesucht in denen er das Verbrechen an seiner Schwester immer wieder sieht. Er beschliesst das ganze zu beenden und macht sich auf die Suche nach den Mördern seiner Schwester.

Das ganze klingt gant spannend und ist es stellenweise auch. Leider wirkt die Handlung aber auch phasenweise sehr an den Haaren herbeigezogen und somit unglaubwürdig. Den Schrecken den uns die Figur des Hannibal Lecter in Das Schweigen der Lämmer oder auch größtenteils in Hannibal einjagte vermag der junge Lecter nicht zu erwecken. Ich habe mit die Unrated Fassung des Films zugelegt welche mit 126 min Laufzeit einiges länger ist als die FSK18 Kinofassung.
So grausam und blutig wie ich es mir erst mal vorgestellt habe war der Film dann auch nicht. Ein paar Szenen sind schon heftig und blutig, aber schlimmer als das was man schon aus den paar deftigen Szenen aus Hannibal kennt wird es kaum. Alles in allem beschränken sich die blutrünstigen Szenen auf ein paar wenige und ich kann das mit einer Unrated Fassung weniger verstehen, den im Vergleich zu SAW III oder Hostel wirkt das ganze noch harmlos.

Alles in allem vermag der Film unterhalten, aber den Vergleich mit dem erwachsenen Hannibal verliert Hannibal Rising auf ganzer Linie. Der Hauptdarsteller wirkt für mich auch nicht unbedingt richtig besetzt aber dafür entschädigt die Darstellerin seiner attraktiven Tante wieder. Der Film bekommt von mir drei Sterne, aber aufgrund einer wirklich vorbildlichen Doppel DVD mit Extras bis zum Abwinken gibt es vier Sterne für die Unrated Doppel DVD von Hannibal Rising !
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Eine Blamage , 12. August 2007
Auch das noch- bleibt uns denn gar nichts erspart? Neben zwei Weltkriegen und dem Holocaust muss ich mich als Deutscher nun auch noch schuldig dafür fühlen, dass es Hannibal Lecter gebt. Denn hätte Hitler den Zweiten Weltkrieg nicht angefangen, dann wäre die Wehrmacht nie in Litauen einmarschiert. Und wäre die Wehrmacht nicht in Litauen einmarschiert, dann wäre Hannibal Lecters kleine Schwester nicht von hungrigen SS-Soldaten aufgefressen worden. Und wäre Hannibal Lecters kleine Schwester nicht von hungrigen SS-Soldaten aufgefressen worden, dann wäre aus ihm einfach ein stinknormaler Landarzt geworden und kein durchgeknallter Kannibale.

Gibt es eine bequemere Methode in einem Film, das ultimative Böse zu erklären, als es in irgendeiner Form den Nazis in die Schuhe zu schieben? "Hannibal Rising" gibt sich den ganzen Film über mit den einfachsten Lösungen zufrieden. Während sich die Vorfilme noch die größte Mühe gaben, Mr. Lecter's bösartiges Genie als so facettenreich und unerklärlich wie möglich darzustellen, ist beim Abschlussfilm der Reihe jede Interpretation verschenkt. Was der Film bietet, ist keine Charakterstudie, keine Beobachtung, was einen traumatisierter Junge zum Serienmörder werden lässt, sondern er zeigt einfach nur einen jungen Serienmörder. Anders gesprochen: Wir sehen nicht, wie der junge Hannibal zu Dr. Hannibal Lecter wurde, sondern wir sehen nur Dr. Hannibal Lecter in jungen Jahren. Alle Vorlieben sind bereits vorhanden: Medizin, klassische Musik und natürlich exotische Kochtechniken. Eine tatsächlicher "Bildungsroman"-Verfilmung hätte es sich zur Aufgabe gemacht, all diese Vorlieben zu ergründen, und zu erklären; "Hannibal Rising" will sich diese Mühe offenbar aber nicht machen.

Auch das Drehbuch begnügt sich mit der simpelsten Rachefeldzug-Geschichte: 90 Minuten lang reist ein junger und gestählter Medizinstudent durch Europa und schlachtet die verantwortlichen SS-Offiziere ab. Dass ein litauisches Waisenkind ohne Schwierigkeiten in Kriegsverbrecher-Archive hineinspazieren darf, und natürlich sofort alle Informationen findet, die es braucht; dass Hannibal Lecter von einem Tag auf den anderen an zwei entgegengesetzten Punkten Europas auftauchen kann und dass der junge Lecter selbst während des gesamten Films kaum Sprechzeit hat, und auch niemals eine Erklärung oder Rechtfertigung bietet, von der man auf spätere Filme schliessen könnte; all dies stört den Regisseur offenbar nicht. Ein deutscher Offizier nach dem anderen stirbt den verdienten Tod; und nachdem der letzte einen Kopf kürzer gemacht wurde, läuft auch schon der Abspann.
Den Abschluss einer erfolgreichen Filmreihe gründlicher in den Sand zu setzen, hat bislang wohl noch niemand geschafft. Der Film wollte die Anfänge und Motive des "größten Filmschurken aller Zeiten" (so eine kürzliche Umfrage) liefern; aber genau das hat er nicht getan. Wir wissen zwar nun, was Hannibal Lecter antreibt, aber dass es genau so ein Trauma war, wie das jedes x-beliebigen Filmkillers ist bei einer angeblich so vielschichtigen Figur einfach zu kurzgegriffen. . Wenn man etwas nicht plausibel erklären kann, dann sollte man es manchmal lieber sein lassen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nicht von schlechten Kritiken abschrecken lassen!!!, 4. März 2008
Es ist erstaunlich wie sehr dieser Film z.T. durch Kritiken gerade zu hingerichtet wurde. Lassen Sie sich nicht davon abhalten den Film zu sehen. Die angeblich so flache Story und der noch flachere Schauspieler.....gemessen an einem Sir A. Hopkins kann Gaspard Ulliel natürlich noch nicht mithalten. Doch wer kann das schon in der Filmwelt? Nur sehr wenige! Zumal Gaspard Ulliel ein 1984er Jahrgang ist und sicherlich noch nicht über entsprechenden Tiefgang eines Hopkins verfügt. Dafür hat er aber seine Arbeit überaus gut gemacht!

Und die Story? Tja, hier geht es um die Entstehung (oder besser noch Schöpfung) des Hannibal Lecter, und nicht um eine weitere Studie über seinen Charakter. Der Vorwurf der simplen Rachewurde gemacht. Und? Schon mal nachgelesen aus welchen psychischen Belastungsszenarien und Schockerlebnissen die wahren Massenkiller dieser Erde zu dem wurden was sie sind?

Fazit: ein gelungener Film. Zugegeben kein Meisterwerk, aber das war auch schon nicht die zweite Verfilmung und da war selbst Mr. Hopkins nicht in der Lage an seine eigene Leistung anzuschließen. Die Story ist schlüssig und das Jungtalent Gaspard Ulliel wird uns sicherlich noch mit besserem, weil reiferem Schauspiel beglücken!

Empfehlung: die 18 Jahre-Version bevorzugt ansehen!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen der Film gehört nicht zu den übrigen, 7. Oktober 2007
zugegeben, mein Titel klingt etwas holperig. Aber diese Vorgeschichte zu den anderen Filmen der Reihe, angefangen vom "Schweigen der Lämmer", über "roter Drache" bis zu "Hannibal" sind in einem völlig anderen Genre - Horror - angesiedelt, sie verbreiten hintergründige Angst, ein schleichendes Grauen. So wie es bei Horrorfilmen sein sollte.


Ein Junge und seine Schwester gerät in die Fänge unmenschlicher SS Leute, die schließlich seine Schwester essen - nachdem sie vom Verzehr lebender Vögel nicht mehr satt werden. Dabei singen sie "Ein Männlein stand im Walde"...
Dieser Film kann sich nicht zwischen anti-deutschem Kriegdrama und Horrorfilm entscheiden, daher ist er unschlüssig und wenig stringent. Der Hauptdarsteller, dessen Namen hier noch nicht mal erwähnt werden muss, glänzt dadurch, in allem Punkten NICHTS mit der Figur der anderen Filme zu tun zu haben. Die Story um den angeblichen Anfang der Saga ist haarsträubend an selbigen herbei gezogen.

Neben der schlechten Story, den farblosen Darstellern und der diletantischen Regieleistung steckt der Film voller geschichtlicher Fehler, das geht von kleinen Details wie anscheinend schon in den 50ern existierenden Farbfernsehern bis zu den Nachnamen der Nazis, die ansich nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben sind, die in den Ohren von hochgebildeten Amis anscheinend deutsch klingen.

Er ist einfach unnötig und mir - ganz persönlich gesagt - geht diese Deutschen Verteufelung allmählich gewaltig auf den Geist.

Der Film kann weder den Flair der anderen aufnehmen noch irgendwas zum Mythos Hannibal Lecter beitragen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gewöhnlich gut!, 3. August 2007
Von Harry Calahan (San Francisco) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Leider nicht im Stile der bisherigen "2 Teile" gut, sondern nur gewöhnlich, wenn es darum geht, dass einer einen Rachefeldzug gegen seine "Feinde" führt (die seine Schwester gegessen haben).
Leider wird sich mit seinem Trauma und seiner Verwandlung nicht so intensiv auseinandergesetzt und so bleibt nur das Verfolgen der Täter Hauptbestandteil des Film.
Der Film ist Mittelamß und alle die die bisherigen Teile gesehen haben, kommen an diesem nichtb vorbei und die, die die DVDs gesammelt haben auch nicht, nur man kann ruhig warten, bis der Film nur noch 8¤ kosten wird!
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