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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Simple Rachestory mit blassem Hauptdarsteller!, 20. September 2007
Ein Vergleich zwischen dem großartigen Anthony Hopkins und Jungdarsteller Gaspard Ulliel drängt sich natürlich auf. Während Hopkins die beiden Filme "Hannibal" und "Roter Drache", die qualitativ nicht an "Das Schweigen der Lämmer" anknüpfen konnten mit seiner starken Performance noch rettet, vermag Ulliel kaum zu überzeugen. Er spielt den jungen Hannibal sehr facettenarm und kann die tiefen Abgründe seiner Figur leider nicht glaubhaft verkörpern. Das einzige was man von ihm sieht ist immer wieder das gleiche diabolische Grinsen, das extrem aufgesetzt wirkt. Die beste Darbietung in diesem doch maximal durchschnittlichen Ensemble bietet Gong Li in der Rolle der Lady Murasaki, die als Hannibals Tante seine Taten einerseits befürwortet, andererseits aber auch verabscheut. Dieser Gewissenskonflikt ist wirklich gut dargestellt. Ein weiterer Schwachpunkt ist die Story. Das Drehbuch wurde erstmals vom Autor des Romans Thomas Harris verfasst und diese Aufgabe meistert er nicht allzu gut. Die Idee Hannibals Beweggründe in einem Kriegsverbrechen monströsem Ausmaßes zu suchen, ist sicherlich interessant. Die psychologischen Ansätze sind aber fast schon erschreckend oberflächlich und werden der Figur des Hannibal nicht gerecht. Auch die Rachestory ist recht platt und es ist fast schon ermüdent, wie er sich einen nach dem anderen vornimmt. Ebenfalls nicht den besten Job machte Regisseur Peter Webber. Dieser versucht zu Beginn die Kriegsbilder anspruchsvoll und künstlerisch zu gestalten, wodurch sie aber viel an Bedrohung einbüßen. Später im Film gibt es dann klassische Spannungsmusik und dazu, ja genau, ein diabolisches Grinsen. Als eigenständiger Genrefilm hätte "Hannibal Rising" durchaus funktionieren können, in der Hannibal Reihe geht er aber total unter. Dies gilt übrigens auch für das Einspielergebnis. So leicht lässt sich ein Kassenschlager eben doch nicht konstruieren!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sehr, sehr ärgerlich, 29. September 2007
"Hannibal Rising" ist schlicht und einfach misslungen und der schlechteste aller vier Filme, in denen Hannibal Lecter dabei ist. Hauptschwachpunkt dabei ist eindeutig die immer wieder sichtbare Unentschlossenheit des Regisseurs, in welche Genrerichtung der Film denn nun gehen soll. Außerdem krankt das Werk enorm am schwachen Hauptdarsteller, der durch erschreckend blasse Nebendarsteller ergänzt wurde. Zudem verpufft die Spannung und die Story ist hanebüchen schlecht. Die geheimnisvolle Aura, die unser aller Lieblingskannibalen bisher stets umgab, wird durch platte Erklärungsversuche demontiert. Vater und Mutter werden im Schnee von Wölfen zerfressen, die kleine Schwester wird von einer Horde Plünderer verspeist und hinterlässt einen traumatisierten Hannibal, von dem ein Teil sich verselbstständigt und unbändige Rachelust verspürt. Der Film gibt der Versuchung nach, noch brutaler und geschmackloser derartige Morde zu zeigen als gewohnt, versprüht dabei allerdings nicht einen Hauch von Spannung. Die subtilen Zwischentöne, die feinen erotischen Anspielungen, die Nuancen zwischen Schwarz und Weiß, die beispielsweise "Das Schweigen der Lämmer" ausgelotet hat - alles verschwunden, geopfert auf dem Altar der Sensationslust. Der Film deckt eine zu große Spanne aus dem Leben Hannibals ab, lieblos und hektisch fügt der Regisseur, der leider allerdings einen ebenso unwürdigen Roman zur Vorlage nahm, verschiedene historische Sequenzen aneinander. Die Wechselwirkungen derartiger Episoden (Ende des zweiten Weltkrieges, Sozialistisches Regime) mit Hannibals Psyche werden allerdings ebensowenig sichtbar wie das Können des Hauptdarstellers, die Fußstapfen eines Anthony Hopkins des Films "Hannibal" wird hin und wieder bemüht, dann wieder driftet das ganze wieder ab Richtung Splatter, dann glaubt man, man sei in eine Kriminalgeschichte verwickelt. Der Film ist mindestens ebenso konfus wie diese Rezension, hat mir beim Anschauen nicht annähernd die Freude eines "Roter Drache" oder "Hannibal" bereitet und dümpelt vor sich hin. "Das Schweigen der Lämmer" selbst ist ohnehin unantastbar. Fazit: Meiner Meinung nach hat Harris hier einen Rohrkrepierer inszeniert, der das Mysterium um Hannibal Lecter eher zerstört hat als angetachelt. Schade, dabei steckte in der Idee so viel Potenzial.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
der Film gehört nicht zu den übrigen, 7. Oktober 2007
zugegeben, mein Titel klingt etwas holperig. Aber diese Vorgeschichte zu den anderen Filmen der Reihe, angefangen vom "Schweigen der Lämmer", über "roter Drache" bis zu "Hannibal" sind in einem völlig anderen Genre - Horror - angesiedelt, sie verbreiten hintergründige Angst, ein schleichendes Grauen. So wie es bei Horrorfilmen sein sollte.
Ein Junge und seine Schwester gerät in die Fänge unmenschlicher SS Leute, die schließlich seine Schwester essen - nachdem sie vom Verzehr lebender Vögel nicht mehr satt werden. Dabei singen sie "Ein Männlein stand im Walde"...
Dieser Film kann sich nicht zwischen anti-deutschem Kriegdrama und Horrorfilm entscheiden, daher ist er unschlüssig und wenig stringent. Der Hauptdarsteller, dessen Namen hier noch nicht mal erwähnt werden muss, glänzt dadurch, in allem Punkten NICHTS mit der Figur der anderen Filme zu tun zu haben. Die Story um den angeblichen Anfang der Saga ist haarsträubend an selbigen herbei gezogen.
Neben der schlechten Story, den farblosen Darstellern und der diletantischen Regieleistung steckt der Film voller geschichtlicher Fehler, das geht von kleinen Details wie anscheinend schon in den 50ern existierenden Farbfernsehern bis zu den Nachnamen der Nazis, die ansich nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben sind, die in den Ohren von hochgebildeten Amis anscheinend deutsch klingen.
Er ist einfach unnötig und mir - ganz persönlich gesagt - geht diese Deutschen Verteufelung allmählich gewaltig auf den Geist.
Der Film kann weder den Flair der anderen aufnehmen noch irgendwas zum Mythos Hannibal Lecter beitragen.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Schlechte vorlage = schlechter Film , 17. August 2007
Harris hat schon mit sein Buch Hannibal Rising eine schlechte Roman
Vorlage geschrieben, da ist es nur Logisch das der Film auch nicht
so dolle ist.
Leider sind die Charaktere unsymptisch und die Optik lässt auch zu wünschen übrig.
So ist es leider ein Film mit einer 08/15 Rachstory wo nur der Name Hannibal sein reiz hat.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Muß nicht wirklich sein!, 18. September 2007
Nachdem die Geschichte mit "Roter Drache" kongenial eigentlich zu Ende geführt wurde musste Produzentenlegende Dino de Laurentiis ja noch ein bischen Kohle scheffeln und einen vierten Teil des Mythos hannibal Lector aus dem Boden stampfen!
Der hier vorliegende vierte Teil erzählt die Geschichte wie aus Mr.Lector der Kannibale , das Monster wurde.
Thematisch sowieso ziemlich uninteressant verpackte man die eh schon maue Story in aufgeblassene Bilder die dem ganzen Film zwar ansehlich machen aber retten tun sie ihn auf keinen Fall!
Zudem ist die Hauptrolle des jungen Hannibal lector mit dem No Name Darsteller Gaspard Ulliel absolut fehlbesetzt und man muß sich fragen ob sich dieser Film lohnt:
Meine Antwort auf die Frage ist: Muß nicht wirklich sein und die 2 Sterne gibt es auch nur für die erlesenen Bilder!
Die DVD ist gut umgesetzt: Knackiges Bild und Ton mitsamt einigen Extras, die aber relativ unsepktakulär sind.
Keine Kaufemphelung!
Film:**
Bild:****
Ton:****
Extras:**
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Äußerst enttäuschend!, 5. August 2007
Wie immer hat ein nachgestellter Prolog für einen wirklich guten Filmklassiker schwere Anforderungen zu erfüllen, doch leider ist Hannibal Rising äußerst enttäuschend.
Der Stil der bereits bekannten Filme wird keinesfalls erreicht. Eigentlich ist es ein äußerst langweiliger Film, ohne ihn mit den "Nachfolgern" zu vergleichen. Der Haupdarsteller wird seiner Rolle nicht gerecht.
Nicht empfehlenswert!
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Da fehlt der Biss, mehr als ein bisschen!, 21. September 2007
Dass "Hannibal Rising" im Gegensatz zu "Das Schweigen der Lämmer" ganz sicher kein Meilenstein des Kinos werden wird, darin wird sicher jeder einstimmen der den Film gesehen hat.
Dabei war der Umstand dasss man die schauspielerische Ausnahmepersönlichkeit Anthony Hopkins nicht wirklich in der Lecter-Rolle ersetzen kann von vornherein zu vermuten und ist auch nicht wirklich Grund zum Tadel. Dass die grandiose psychologische Tiefe des "Originals" wohl fehlen würde war also eine zu akzeptierende Befürchtung. Was nach dem Ansehen von "Hannibal Rising" aber sehr unangenehm auffällt ist der zu offensichtliche Versuch, jedes Detail und jedes Handlungselement im Stil einer "Über-Continuity" zwanghaft so hinzubiegen dass der filmische Anschluss an "Das Schweigen der Lämmer" passt. Zum Beispiel darf der bemitleidenswerte Gaspard Ulliel in der Rolle des juvenilen Hannibal seinen Part mit Null eigener Persönlichkeit füllen. Make-Up, Gestik, Mimik, Kameraführung: alles eine 1:1 Nachahmung der Person Anthony Hopkins' und peinlich gezwungen wirkend. Die Mund-Maske, die Vorliebe für Kunst und klassische Musik, die auf Ekel getrimmten Brutalszenen - pflichtschuldig werden bekannte Hannibal-Elemente vorgezeigt und halt irgendwie in eine Handlung eingebaut, die so spannend gar nicht ist und bestenfalls Allerweltsniveau besitzt. Ein Kardinalfehler schließlich der Versuch des Drehbuchs, Lecter durch das Vorzeigen einer "schweren Jugend" vom Monster zum heldenhaften Rächer umzumodeln! So ist die Person Hannibal Lecters nunmal definitiv nicht angelegt: Lecter wurde weder als zweitklassiger Jason Bourne noch als Zwangstäter mit mildernden Umständen zu einer von Hollywoods berühmtesten Stil-Ikonen. Er war stets ein aus Mordlust tötendes Monster - ein zutiefst kultivierter Bonvivant zwar aber eben doch ein abgrundtief abartiger Albtraum in Nadelstreifen. Man möchte doch schließlich einen Lecter mit Biss sehen und ihn nicht verständnisvoll zum Essen einladen, oder? Deshalb bleibt es für mich dabei, dass aus der nunmehr vierteiligen Hannibal-Reihe neben dem Erstling lediglich "Roter Drache" noch an die Qualität des Originals heranreicht.
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3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Selten so einen Mist gesehen, 3. September 2007
Der Film ist einfach nur schlecht. Behandelt wird die Kindheit von Hannibal und die Begründung dafür, warum er so böse geworden ist - seine Jugend. Da greift wieder die alte Erklärung dafür, was jeder normale Mörder in deutschen Gerichten versucht, um ne milde Strafe zu bekommen... die Story der ach so schlimmen Kindheit *gähn*
Ich kann diesen Film wirklich nicht empfehlen, das Geld kann man sich sparen oder besser: Warten, bis der Schinken im Fernsehen läuft...
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ja, die DVDs sind nicht schlecht....., 7. Januar 2008
Fehler 1: Man konnte sich wohl nicht recht entscheiden wasses nun für ein Film ist, Horror und Thrillerelemente gibt es zuhauf, anfangs wähnt man sich glatt in einem Kriegsfilm. Nummer 2 und 3 sind richtig dicke Patzer: Es wird ein ausdruckloser, untalentierter Roboter angagiert, der obendrein auch noch mit der Hauptrolle bedacht wird und prompt überfordert ist. Fehler 4, Gong Li die Rolle der zweiten Geige zu geben die auch ganz weit unter ihren Möglichkeiten bleibt, dadurch aber wieder hervorragend zum Hauptakteur passt. Beim letzten Schnitzer versucht der Film dann noch mit besonders blutrünstigen Morden zu schockieren was auch in die Hose geht und fragen sie mich nicht wieso das so ist, es gelingt einfach nicht. Was mir im Gegenzug gut gefallen hat war die konstant düstere, bedrohliche Atmosphäre aber die gab es ja in allen Hannibalfilmen. Und trotz aller Fehlbesetzungen usw. sind die Silberlinge was Aufmachung, Ausstattung und Qualität angeht gut.........insofern man den Film denn wirklich haben muss.
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