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Ohne Hopkins, aber trotzdem nicht schlecht!
"Hannibal Rising - Wie alles begann" erzählt die Geschichte des jungen Hannibal Lecter. Die Entstehungsgeschichte eines Menschen, der zur fiktiven Serienmörder-Figur schlechthin avancierte. Natürlich könnte man dem Autor der schriftlichen Vorlagen Thomas Harris nun vorwerfen, die Kuh noch einmal gemolken zu haben, bevor die Legende und gleichzeitig Kultfigur Lecter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2007 von Mathias Klammer
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kraftbrühe nach litauischer Art....
Der intelligente und perverse Serienkiller Hannibal Lecter, eine Romanfigur von Thomas Harris, kam erstmalig 1986 durch Michael Manns "Blutmond" (Roter Drache) in die Kinos. Weltruhm erlangte die Figur aber erst Anfang der 90er Jahre durch die Verfilmung des zweiten Harris Romans "Das Schweigen der Lämmer" von Jonathan Demme mit einem grandios aufspielenden und...
Vor 1 Monat von Ray veröffentlicht
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kraftbrühe nach litauischer Art...., 11. Oktober 2009
Der intelligente und perverse Serienkiller Hannibal Lecter, eine Romanfigur von Thomas Harris, kam erstmalig 1986 durch Michael Manns "Blutmond" (Roter Drache) in die Kinos. Weltruhm erlangte die Figur aber erst Anfang der 90er Jahre durch die Verfilmung des zweiten Harris Romans "Das Schweigen der Lämmer" von Jonathan Demme mit einem grandios aufspielenden und charismatischen Anthony Hopkins in der Hauptrolle.
Der Film avancierte zum grossen Kinotriumph des Jahres, sowohl an der Kasse als auch bei der Kritik und Absahner bei den Oscars.
Es folgten weitere Filme des inzwischen weltberühmten Bösewichts: In Ridley Scotts umstrittenen "Hannibal", der immerhin mit einer brillianten ersten Filmhälfte, spielend in Florenz, überzeugen konnte und mit der Neuverfilmung von "Roter Drache" durch Bret Ratner mit einem beachtlichen Staraufgebot gabs jeweils ein Wiedersehen mit Hannibal the Cannibal.
Im September 2004 wurde Lecter vom American Film Institute zum "bösesten Schurken der Filmgeschichte" gewählt.
Die vierte Geschichte "Hannibal Rising" wurde 2007 durch den Briten Peter Webber (Das Mädchen mit dem Perlenohrring) verfilmt, es ist eine Art Prequel, rekonstruiert die Kindheit und die Jugend von Hannibal und versucht die psychischen Störungen des Täters zu erklären.
Der junge Franzose Gaspard Ulliel (Mathilde) setzte sich in der Vergabe der Hauptrolle durch.
Der achtjährige Hannibal Lecter (Aaron Thomas) lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester Mischa auf Burg Lecter in Litauen, als 1941 der deutsche Russlandfeldzug beginnt. Zwischen russischen und deutschen Kampfverbänden und einer genauso gefährlichen und brutalen litauischen Guerilla wird es immer lebensgefährlicher für die Zivilbevölkerung. Die Familie und einige Dienstboten verstecken sich über Monate in ein abgelegenes Jagdhaus in den Wäldern.
Bei einem Luftangriff sterben die Eltern, die beiden Kinder sind auf sich allein gestellt und werden bald von litauischen Soldaten gefangengenommen. Der strenge Winter 1944/1945 macht Menschen zu Kannibalen und Hannibals Schwester landet im Kochtopf der Männer. Sowjetische Einheiten finden bei Kriegsende den Jungen, der seine nächsten Jahre im Waisenhaus verbringt. Der junge Mann hat grauenvolle Ängste, die Erinnerung an die Ereignisse ist so schrecklich, dass sein Verstand sie verdrängt hat. In den kommenden Jahren wird Hannibal immer wieder versuchen, sich an die Geschehnisse zu erinnern, die zuerst nur bruchstückhafte Fragmente sind.
Bald muss er aber die schreckliche Wahrheit erkennen.
Die Folgejahre verbringt er in Frankreich. Er kommt bei einem Verwandten unter, der ein feudales Landhaus südlich von Paris besitzt. Mit der Frau seines Onkels, der japanischen Dame Murasaki Shikibu (Gong Li) freundet er sich bald an. an der Universität beginnt er sein Medizinstudium. In der Freizeit macht sich der junge Mann auf die Suche nach den Peinigern seiner Schwester. Sein einziger Gedanke ist die Rache. Er übt sich in der Kunst der Schwertkampfes und sein erstes Opfer, ein rassistischer Metzger, der seine japanische Freundin beleidigt hat, wartet schon. Bald hat der französische Polizist, Inspektor Popil (Dominic West) einen echten Mordfall...
Man fragt sich am Ende, was nun wirklich ausschlaggebend war, dass der Film nie richtig zünden konnte.
Der junge Gaspard Ulliel macht seine Sache gar nicht mal schlecht, allerdings gelingt es ihm nicht ganz perfekt diese verstörende und dunkle Seele von Lecter einzufangen, so dass man schaudern müsste.
Kamera und Ausstattung, die die Kriegsjahre zeigen und ein Frankreich in der Nachkriegszeit nachbilden sind gut gelungen.
Möglicherweise liegt die Schwäche an einem doch gesamthaft eher uninteressanten und langweiligen Drehbuch und einem wenig ersichtlichen eigenen Stil, der auch die tiefere Zeichnung der Figuren vernachlässigt, dafür mit ein paar gewalttätigen Morden aufwartet...Insgesamt recht enttäuschend.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ohne Hopkins, aber trotzdem nicht schlecht!, 11. Oktober 2007
"Hannibal Rising - Wie alles begann" erzählt die Geschichte des jungen Hannibal Lecter. Die Entstehungsgeschichte eines Menschen, der zur fiktiven Serienmörder-Figur schlechthin avancierte. Natürlich könnte man dem Autor der schriftlichen Vorlagen Thomas Harris nun vorwerfen, die Kuh noch einmal gemolken zu haben, bevor die Legende und gleichzeitig Kultfigur Lecter ausgereizt ist. Man muss aber trotzdem zugeben, dass es sich hierbei um keinen 08/15-Plot handelt, der gerade mal so am Reisbrett zusammengeschustert wurde.
Harris ist in der Lage dem Publikum auf authentische Weise zu zeigen, warum Lecter zu diesem Monster geworden ist, das Menschen umbringt um sie dann zu verspeisen: In seiner Kindheit muss der junge Hannibal miterleben, wie Nazi-Sympathisanten seine kleine Schwester bei lebendigem Leibe verspeisen. Da er auch seine Eltern verliert, ist er gezwungen als Vollwaise aufzuwachsen, der langsam aber sicher, gezeichnet durch die schrecklichen Erlebnisse in seiner Kindheit, zu einem gefühlskalten und emotionslosen Erwachsenen wird. Und dieser "erwachsene" Hannibal Lecter hat sich eines geschworen: Er will die Mörder seiner kleinen Schwester zur Strecke bringen, koste es was es wolle!
Gesagt, getan. Lecter's Rachefeldzug nimmt also seinen Lauf! "Hannibal Rising" ist sicherlich kein Horror-Film im engeren Sinne, sondern vielmehr ein Psycho-Thriller, der zwischendurch seinen Fokus auf wirklich knallharte und gleichzeitig auch eklige Szenen setzt. Der Hauptdarsteller kann wirklich überzeugen in der Rolle des verrückten Serienmörders, kann aber Anthony Hopkins natürlich an keiner Stelle das Wasser reichen. Trotzdem hätte man wahrscheinlich keinen besseren Akteur für die Rolle finden können, obwohl man beim jungen Lecter keine Chance bekommt ein wenig Sympathie aufzubauen!
Die Handlung wirkt gut durchgedacht, obwohl Harris von den Zuständen in der Kriegszeit wohl wenig Ahnung hatte. Zwischendurch wirkt der Plot ein wenig unschlüssig, da für Lecter einfach alles zu reibungslos über die Bühne geht. Er kann ausreisen, wann und wohin er will! Er steht unter Mordverdacht und kann trotzdem tun und lassen, was ihm gerade im Sinn steht!
Aber gut, wenn man von diesen kleinen Pagatell-Fehlern in Sachen Logik absieht, bleibt ein unterhaltsamer Thriller übrig, der sich passend in die Hannibal-Reihe einfügt! Der Film kann vor allem durch tolle Schauplätze und überzeugende Kameraführung punkten! 4 Sterne für "Hannibal Rising"...
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Hannibal Rising - wie alles begann" (Vergleich zum Rest der *Reihe*)., 3. Dezember 2007
Die "Geschichte" wurde zwar hier schon bereits mehrmals näher geschildert, ich versuche sie aber, ebenfalls noch einmal (und vor allem etwas ausführlicher ... mit Anmerkungen, rein persönlichen Eindrücken) zusammenzufassen.
Zur Handlung:
"Vergangenheit" (die Jahre um 1944 - 45):
Als ältester Sproß eines litauischen Grafen bekommt der zu dem Zeitpunkt gerade einmal 8jährige den Tod seiner beiden Eltern in den letzten Wirren des zweiten Weltkrieges mit und muß dann auch noch später miterleben, wie einheimische Marodeure bzw. ehemalige Kollaborateure der deutschen Wehrmacht, die in ihr Versteck eindringen und dort - vom Wetter - überraschend gezwungen werden, längere Zeit (ohne Nahrung) sich aufzuhalten, seine jüngere Schwester irgendwann aus Verzweiflung kochen und verspeisen.
Er verdrängt dieses Erlebnis tief in seinem Wesen, wird fast "stumm" dadurch und hat an dem Punkt in seinem Leben bereits einen regelrechten seelischen Knacks davongetragen. Später wird er dann von Rotarmisten aufgefunden und vorläufig erstmal in ein neugebildetes Waisenhaus gesteckt (das sich, ironischerweise, exakt auf dem früheren Gut seiner Familie befindet).
- Kommentar zwischendurch - Gaspard Ulliel, der dann im Film ab hier den später, also in den ("chronologisch" betrachtet) nachfolgenden Filmen als "Dr. Lecter" bekannt gewordenen Protagonisten spielt, gibt sich zwar alle Mühe und "passt" auch ganz gut in diese Rolle, kann aber niemals dabei so richtig und vollkommen überzeugen.
Auch ist die *Biografie* bis hierhin schon bereits ins reichlich klischeehafte abgerutscht, denn, wenn ich mir Hannibal als letzten Verbliebenen einer aristokratischen, osteropäischen und/oder adeligen Sippe vorstellen soll, dann drängt sich - jedenfalls bei mir - ganz automatisch eine geistige Parallele zur Figur des Grafen Dracula auf !?
"Gegenwart" (die Jahre um 1955 - 1960):
Hannibal, nun zu einem stattlichen jungen Mann herangewachsen, der aber immer noch (mehr) verschlossen und reserviert anderen gegenüber geworden ist, flieht schließlich aus seiner durch die Sowjetunion annektierten Heimat über Polen, Ost,-und Westdeutschland nach Frankreich zu seinem Onkel, der einen letzten Angehörigen für ihn darstellt. Dort nach einiger Odyssee angekommen (ebenfalls etwas lächerlich, wie er so relativ leicht die ganzen, zu dem Zeitpunkt bereits sehr gut gesicherten Grenzen bis hierhin überwinden konnte !?), muß er aber feststellen, das dieser auch schon verstorben ist, nur noch dessen Witwe ist vorhanden.
Natürlich nimmt sie Hannibal auf, der einen (rein äußerlich natürlich nur) bemitleidenswerten Eindruck macht, und durch diese führsorgliche Art kommen dem so nach und nach auch wieder Worte (des Dankes) über die Lippen. Sie lehrt ihn ... als selbst gebürtige Japanerin, die ebenfalls ihre ganze Familie bei den Atombombenabwürfen der Amerikaner auf Hiroshima verloren hat ... asiatische Kampftechniken, Lebensweisheiten usw., und es beginnt sich auch, eine leicht erotische Beziehung zwischen den beiden herauszubilden.
Das wird der Auslöser sein für Hannibal's ersten Mord, begangen an einem rüpelhaften Fleischer, der seine Tante beleidigt und ebenfalls als ein ehemaliger Kollaborateur der deutschen Besatzer wärend des Krieges stadtbekannt ist. Mehr deshalb hilft ihm auch seine Tante, also weniger für diesen "Ehrendienst" und vertuscht die ganze Sache so dermaßen gut, das er nochmal ungestraft damit davonkommt.
Immer unberechenbarer (auch mit dadurch ... und ebenfalls, weil langsam immer mehr die Erinnerungen an seine Erlebnisse in der Kindheit herauskristalisieren) beginnt Hannibal, nun ein sehr begabter Medizinstudent geworden, die Mörder seiner Schwester einen nach dem anderen ausfindig zu machen und grausame Rache an ihnen zu nehmen, hier auch schon bereits mit seinen ersten, kannibalistischen Exzessen dabei...
"Zukunft" (im Film natürlich, also Schlußeinstellung / Zusammenfassung):
Nachdem er heraus gefunden hat, das der letzte von ihnen nach Kanada emigriert ist, verlässt Hannibal entgültig das "gute, alte Europa" (auch, weil die Behörden ihm bereits dicht auf den Fersen sind und der Boden langsam zu *heiß* wird), reist dann ebenfalls für immer in die USA, überrascht relativ leicht auch noch den letzten Mörder dort und fährt per Automobil dann, hierbei von etwas lächerlichen, deutschen Kinderlied "ein Männlein steht in Walde" dazu begleitet, in die weitere *Geschichte" hinein ...
... ab der dann *später* die anderen Filme, beginnend mit "das Schweigen der Lämmer" über "Hannibal" bis ("Blutmond - Manhunter" bzw.) "Roter Drache" ... wo dieser endet, fängt ja der *erste* wieder an, der *Kreis* schließt sich also (gut vergleichbar hiermit wären z.B. auch die "Terminator 1 - 3" Filme), mit der viel besser bekannte Rolle eines Antony Hopkins die weitere Handlung noch fortführen oder auch - nochmal etwas "später" - abschließen werden.
FAZIT: Für Sammler und Besitzer der anderen Filme natürlich (und mehr aus Gründen der Vollständigkeit in der DVD - Sammlung) KAUFTIP ... bei (preis)günstiger Gelegenheit, sofern noch nicht bereits gesehen, aber auch für reine Gelegenheitszuschauer als AUSLEIHTIP durchaus empfehlenswert ... wenn auch kein Vergleich zu den restlichen "Teilen" ... wer z.B. schon immer mal erfahren wollte, *wie alles begann* !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Spannend - wenn man auf einen Vergleich verzichten kann!, 20. November 2009
Litauen im 2. Weltkrieg: Bei einem Bombenangriff werden die Eltern des 10jährigen Hannibal Lecters getötet. Zusammen mit seiner kleinen Schwester Mischa trifft er auf der Flucht vor der zurückziehenden Wehrmacht, auf eine Gruppe von Söldnern, die auf Seite der Wehrmacht kämpfen und plündern. Als die Gruppe von den eigenen Linien abgeschnitten wird, versuchen sie sich im ehemaligen Elternhaus der Lecters durch den kalten Winter zu bringen. Als die Vorräte zu Neige gehen und Hannibals Schwester Mischa erkrankt, fassen die Söldner einen grausamen Plan.
Jahre später ist Hannibal Lecter (Gaspard Ulliel) in Frankreich zu einem vornehmen und gebildeten jungen Mann herangewachsen, der die grausamen Bilder von dem Tod seiner Schwester nie vergessen konnte und sich nun rächen will...
Bestsellerautor Thomas Harris, hat mit seiner Romanfigur "Hannibal" wohl einen der unheimlich widerwärtigsten, wie zugleich faszinierensten und kultiviertesten Serienkiller der Neuzeit erschaffen. Zudem mit Anthony Hopkins einen Schauspieler für die Verfilmung gefunden, der wohl für alle Ewigkeiten mit der Figur Hannibal verbunden sein wird. Kein Wunder das damit die Fussstapfen für den "jungen" Hannibal alias Gaspard Ulliel geradezu übermächtig erscheinen. Somit sollte man auch auf einen Vergleich der beiden Darsteller möglichst verzichten, denn dann wäre die Sache sicherlich eindeutig. Aber einen Anthony Hopkins kann man leider nicht verjüngen.
Gaspard Ulliel interpretiert den Kannibalen anders und macht seinen Job dabei gut, er hat zwar nicht die geniale Mimik seines prominenten Vorgängers. Aber durch seine Glaubwürdigkeit und gespielte Eloquenz, erschafft er eine ganz eigene Version des Hannibal Lecters.
Eher ist es die Story die in meinen Augen stellenweise schwächelt. Die allmächtige und unterschwellige Bedrohung, welche die Filme "Hannibal" oder "Das Schweigen der Lämmer" so legendär gemacht hat, fehlt hier einfach. Spannend ist die Story sicherlich, brutal ebenfalls - aber einen Vergleich mit den anderen Hannibal-Verfilmungen würde sie nicht standhalten. Daher sollte man wirklich unvoreingenommen an den Film herangehen, um somit einen wirklich spannenden Thriller zu erleben. Der neben seinem durchaus überzeugenden Hauptdarsteller, auch atmosphärisch das eine oder andere Mal punkten kann. Einziges Manko, dass mich zu einem Sternabzug veranlasste, ist der Einbau der Tante Lady Murasaki (Gong Li) und ihrer asiatischen Kampfkünste - das war wirklich mal eine miese Idee der Macher. Aber ansonsten ist "Hannibal - Rising" kurzweilige Horrorkost für einen spannenden Filmabend - 4 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
gar nicht mal schlecht, 10. Juli 2008
nach Manhunter - Roter Drache" ( 1998 regie:michael mann ) - "Das Schweigen der Lämmer (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)" ( 1991 regie:jonathan demmes ) - nach "Hannibal" ( 2001 regie: ridley scott ) - und nach "Roter Drache (Einzel-DVD)" welches ein remake des 91 entstandenen "manhunter" darstellt ( 2002 regie:brett ratner ) haben wir hier mit "hannibal rising" nun den fünften beitrag zu einem der bekanntesten serienmörder der filmgeschichte - hannibal lecter.
der streifen stellt ein prequel zum "roten drachen" dar und entstand mit einem budget von ca. 50 millionen us-dollar an drehorten in litauen , frankreich und prag.
lecter - erfinder thomas harris lieferte hier nicht nur den , der handlung zugrunde liegenden roman sondern betätigte sich auch gleichzeitig zum ersten mal in seiner karriere als drehbuchautor - so ist es nicht verwunderlich das "hannibal rising" sehr buchgetreu umgesetzt wurde.
die internationale presse ging 2007 mit seinem werk sehr hart ins gericht und er konnte nun wahrlich keine lorbeeren ernten - zu unrecht wie ich finde.
regisseur peter webber erzählt uns die kindheits - und jugendgeschichte von hannibal lecter in auf hochglanz polierten bildern - wobei es in der zweiten hälfte etwas düsterer wird - und er schafft es eine ambivalenz zwischen verständnis und abscheu gegenüber der hauptfigur zu wecken.
die story ist recht simpel gestrickt - ein typischer rachefeldzug eben : klein hannibal bestraft die mörder seiner schwester - wird aber spannend erzählt und läßt zu keiner zeit irgendwelche gähn-gefühle aufkommen.
gaspard ulliel überzeugt als jugendlicher killer ( er ist zwar kein anthony hopkins - aber trotzdem sehr passabel ) und gong li als lady marasaki wirkt in ihrer rolle zwar leicht unterfordert , besticht jedoch mit ihren optischen reizen.
alles in allem hat mich "hannibal rising" ganz und gar nicht enttäuscht , sondern sogar recht positiv überracht wobei ich anmerken muß das sich diese rezension auf die unrated version des films bezieht welche eine ca. 6 minuten längere laufzeit besitzt als die hier angebotene.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Überzeugende Vorgeschichte . . . , 3. August 2007
---Hannibal Rising---
Als 8 jähriger Junge muss Hannibal und seine Schwester Mischa zu sehen, wie
ihre Eltern von deutschen Stucker während des 2. Weltkriegs auf ihrem
Landsitz erschossen werden. Während den Wirren des Krieges und der Kälte
quartieren sich deutsche Kämpfer in dem elterlichen Landsitz ein. Weil es
wegen des Krieges nichts zum Essen aufzufinden gibt, wird Hannibals kleine
Schwester Mischa von den Fremden getötet und verzehrt.
Hannibal schafft es, zu entkommen und gerät in die Hände russischer Ein-
heiten. In den folgenden Jahren wächst er nach dem Krieg im sowietischen
System auf. Eine russische Schule hat sich in das Lecter-Anwesen einge
richtet. Die Erinnerungen an einstige friedliche Zeiten bereiten Hannibal
seelische Schmerzen. Er reist nach Frankreich zu seinem Onkel und seiner
hübschen japanischen Tante. Doch Hannibal muss erfahren, dass sein Onkel
seit einem Jahr tot ist.
Hannibal verbleibt bei seiner Tante vorerst und wird von ihr in tradi-
tioneller Samuraikampfkunst geschult. Hannibal erlangt in der Zeit als
jüngster Student an der Pariser Universität ein Stipendium für Medizin.
Doch de Hass und der Drang auf Vergeltung nach den Mördern und Kanniba-
len seiner Schwester Mischa bleibt ungehalten.
Hannibal ist dazu entschlossen, alle Beteiligten am Mord seiner kleinen
Schwester zu töten und sich an ihrem Fleisch als Trophäe zu nähren...
Facit:
Der Film gibt auf die alles entscheidende Frage Antwort, warum Hannibal
Lecter zum Kannibalen und leidenschaftlichen Mörder wurde. Ursache ist
der Tod und der Kannibalismus an seiner kleinen und jüngeren Schwester
Mischa im zweiten Weltkrieg. Der Hass auf die Täter und die Behauptung,
selbst von den Mördern Fleisch seiner Schwester zwangsweise eingeflöst
zu bekommen haben, bringen ihn um den Verstand.
Hervorragende Schauspieler, intelligente und logische Geschichte, über-
zeugene Filmmusik.
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7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gekürzte Fassung!!!, 3. August 2007
Vorsicht, dieser Film ist um ca. 8min gekürzt. Die "Untrated" Fassung nicht. Zeit vergehen lassen bis die Unrated nur noch 10-15¤ kostet!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Außergewöhnlicher Film, 28. September 2007
Dieser Film war einfach nur spitze. Ich habe leider keinen einzigen Hannibal-film gesehen aber dieser Film hat mich davon überzeugt die anderen Film auch anzuschauen. Ich finde es gut, dass man einen aufklärenden Film zu Hannibal Lecter gedreht hat. Schließlich ist es wichtig, dass der Filmseher erfährt warum Hanibal so geworden ist. Die Schauspieler haben ihre Arbeit gut getan. Das Ende auf dem Schiff hätte ich mir besser vorgestellt aber sonst war es einer der besten Film des ganzen Jahres!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ganz nett..., 8. Oktober 2007
Hm... Also ich hätte dem Film von der Handlung nur 3 Sterne gegeben. Den vierten Stern verdankt der Film dem Hauptdarsteller. Denn auch wenn er die Arroganz und das erlsene Gehabe eines Anthony Hoskins nicht besitzt so versteht es der Hauptdarsteller dem Zuseher einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Diese eiskalten menschenverachtenden Art einfach genial. Zum Film selber: Ich bin auch der meinung dass der Anfang von der Zeit her im 2. Weltkrieg ein wenig weit zurück liegt. Hier hätte man definitiv nicht so weit zurück gehen sollen denn das alter passt dann ned wirklich zusammen (mit dem von Zeitrechnung her nächsten Teil: Der rote Drache). Da hat man ein wenig gepatzt... Auch dei Narbe die auf wundersame Weise verschwindet hätte nicht sein müssen. Was ich bei dem Film auch sehr vermisst habe ist die Spannung. Die kommt nicht wirklich auf. Dass der Film natürlich nicht mit den anderen Teilen mithalten kann liegt einfach daran dass die auch wirklich absolute Spitze sind und das schon sehr schwer zu toppen ist. Ausserdem ich Hannibal eben nicht Hannibal ohne Anthony Hopkins.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Grottenschlechter Film., 16. September 2007
Leider erfüllt "Hannibal Rising" keinerlei Erwartungen, die man an einen Nachfolger bzw. im Nachhinein gedrehten Film von "Das Schweigen der Lämmer" stellt.
Der Hannibal-Darsteller Gaspard Ulliel hat mit dem Charakter bzw. der Persönlichkeit, die Anthony Hopkins dem Hannibal verleiht, absolut nichts gemeinsam. Schon die Narbe in seinem Gesicht macht die Geschichte unglaubwürdig. Außerdem der Zeitsprung - "Das Schweigen der Lämmer" erschien 1990/1991, in dem Film könnte man Hannibal auf ca. 30-40 schätzen. In "Hannibal Rising" ist er im Zweiten Weltkrieg bzw. am Ende von diesem maximal 10 Jahre alt. Schon dabei geht jede erdenkliche Logik verloren.
Anthony Hopkins verleiht Hannibal einen sehr intelligenten und gewissermaßen auch geschmackvollen Charakter, wenn auch leicht arrogant. In "Hannibal Rising" wird dieser gänzlich zerstört. Der Darsteller fungiert mit einer derart schlecht gespielten Arroganz, dass es einem übel zu werden vermag. Seine Art zu töten ist auch alles andere als "versteckt", sondern eher plump. Es passt einfach nicht zum eigentlichen Hannibal, dafür kann nicht mal nur der Schauspieler etwas.
Zudem kommt diese überflüssige Liebelei mit seiner Tante, die als einziges Mitglied der Familie übrig blieb. Für sie tötet er - wie auch Hannibal im "Schweigen der Lämmer" für Clarice Starling - also auch hierbei nichts neues oder einfallsreiches.
Der einzige Pluspunkt ist die Aufmachung des Filmes, da manche Kameraführungen und Szenen doch ganz schön anzusehen sind, aber insgesamt ist dieser Film ein Reinfall und kann dem Original weder eine glaubwürdige Vorgeschichte noch einen anständigen Nachfolger bieten.
Leider durch und durch misslungen, da gefiel mir "Hannibal" noch bei weitem besser.
Fazit: Finger weg! ;-)
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Hannibal von Sir Anthony Hopkins (DVD - 2007)
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