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am 24. August 2007
Vorab: Die Erfahrung, dass hochkarätige und ambitionierte Filme unter dem Zwang, sich bezahlt machen zu müssen, gnadenlos falsch vermarktet werden, macht man leider häufig. Brutale Szenen, die zweifelsohne kompromisslos krass dargestellt werden, missbraucht man dann, um den Film mit "SAW" oder ähnlichem zu vergleichen. Mit einer so produzierten Erwartungshaltung kann der Film nur enttäuschen. Das Label "Fantasy" ist im Prinzip auch nicht wirklich passend und somit wundern viele Negativ-Rezensionen in diesem Forum nicht.
Ich habe diesen Film gesehen, ohne eine Rezension, Werbung oder ähnliches vorher mitbekommen zu haben und für mich stellte er sich so dar: Zwei Welten, eine grausame, reale Welt (spanischer Bürgerkrieg im faschistischen Spanien) und die Phantasiewelt der 12jährigen Protagonistin verschmelzen hier zu einem beeindruckenden Szenario. Egal, was der Regisseur sich nun wirklich dabei gedacht hat oder tatsächlich sagen wollte - wer mit Menschen zu tun hatte, die tatsächlich traumatische Erlebnisse hatten oder selbst Grausamkeiten erleiden musste weiß, dass die Flucht in eine Phantasiewelt oft die einzige Möglichkeit darstellt, so etwas seelisch zu überleben. Dies wird meinem Eindruck nach in diesem Film visionär großartig umgesetzt. Die brutalen Folterszenen sind schwer auszuhalten und wurden dementsprechend in vielen Reszensionen stark kritisiert. Meiner Meinung nach sind sie jedoch nicht um des Ekeleffektes willen eingesetzt worden oder um ein gewaltlüsternes Publikum zu bedienen. Der Horror im Faschismus war real. Er ist auch heute bei allen aktuellen Kriegsschauplätzen real. Sobald Krieg oder andere besondere Umstände Menschen die Möglichkeit bietet, sadistische Züge auszuleben und diese auch fördert und produziert, findet dieser Horror statt. Wer dies als zu düster und pessimistisch kritisiert, dem sei die aktuelle Berichterstattung zum Thema "Guantanamo" oder zum aktuellen Foltermord in einem deutschen Gefängnis als Vergleich empfohlen.
Sicherlich - man hätte die Szenen zurückhaltender darstellen können. Jedoch mit "Folter light" (man verzeihe mir den Sarkasmus) wäre der reale Horror, vor dem die Hauptdarstellerin in ihre Phantasiewelt flieht, nicht so deutlich geworden. Und wie im realen Leben haben zutiefste Menschlichkeit, Aufopferung und Mut neben dem Sadismus einen festen Platz in dieser Geschichte. Natürlich stilisiert und metaphorisch, aber keinesfalls übetrieben ist der Film für mich eine bildgewaltige Darstellung von Kriegstraumata und der Möglichkeit der menschlichen Seele, damit fertig zu werden. Und so ist für mich die Klärung, ob die Phantasiewelt am Ende der Geschichte nun tatsächlich existiert haben soll oder nicht, eher zweitrangig. Übrig bleibt eigentlich nur für jeden, der sich vorher informiert, die Frage, ob er sich damit konfrontieren will oder nicht.
Für mich lautet das Fazit: Grandioser, mutiger Film für Menschen, die sich nicht scheuen, sich mit Abgründen auseinanderzusetzen. Ansonsten gilt für alle Freunde des Horros oder von reinen Fantasy-Filmen: besser auf andere einschlägige Filme zurückgreifen...
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am 9. Dezember 2007
-Pans Labyrinth- kommt anders daher, als die meisten Filme des gängigen Fantasy-Genres. In kaum einem anderen Film, der uns ins Reich der Elfen und Fabelgestalten entführt, ist die Realität so kompromisslos, hart und unbarmherzig zu spüren. Ist es sonst so, dass die Fantasie die Wirklichkeit überflügelt, so ist in Pans Labyrinth die Traumwelt lediglich eine Zuflucht, um der Realität für geraume Zeit zu entkommen. Und das aus gutem Grund.

Spanien, 1944. Das Land liegt in den letzten Zügen des zweiten Weltkrieges. Das Franco-Regime ist an der Macht und herrscht mit unnachgiebiger Härte. Die Armee spürt Rebellen nach und tötet sie gnadenlos. Die kleine Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter in die spanischen Berge. Dort besuchen sie den neuen Lebensgefährten der Mutter, einen Hauptmann der Armee, der die Aufständischen bekämpfen soll. Ofelias richtiger Vater war Schneider und ist bereits gestorben. Ofelias Mutter möchte, dass der Hauptmann seine Rolle einnehmen soll. Aber das kann Ofelia nicht dulden. Der Hauptmann ist grausam, unnahbar und rücksichtslos. Ein Teufel in Uniform, den seine Gegner fürchten und der nur einen Wunsch hat: Seine Frau soll ihm einen Sohn gebären. Als der Krieg mit den Rebellen sich zuspitzt und Ofelias Mutter schwer erkrankt, entdeckt Ofelia eine Zauberwelt im Wald. Ihr erscheint eine Fee und führt sie in ein uraltes, steinernes Labyrinth. Dort trifft sie Pan, eine atemberaubende Märchengestalt. Pan eröffnet ihr, dass sie die Prinzessin eines verschollenen Reiches ist und, dass ihr richtiger Vater, der König, auf sie wartet. Um zu ihm zu kommen, muss Ofelia allerdings drei Prüfungen bestehen.
Allerdings warten auf Ofelia nicht nur diese Prüfungen. Ihre Mutter droht zu sterben, der Hauptmann wendet sich gegen Ofelia und ihre Hausdame Mercedes, die sie abgöttisch liebt, wird als Helferin der Aufständischen enttarnt. Ofelia nimmt ihr Schicksal in die Hand und versucht in der Wirklichkeit, wie in der Traumwelt, ihre Aufgaben zu erfüllen, um am Ende in beiden Welten ihren Platz zu finden...

-Pans Labyrinth- lebt von der grandiosen Geschichte. Sie beinhaltet alle Elemente, die ein gutes Märchen braucht. Sie fängt uns ein, lässt uns nicht mehr los und führt uns gnadenlos am Handlungsfaden entlang. Sicher sind einige Szenen in Pans Labyrinth grausam und überraschend, aber genau das macht den Reiz der Erzählung aus. Märchen sind genau so. Da werden Hexen in Öfen gesteckt und Zicklein vom Wolf gefressen. -Pans Labyrinth- zeigt diese grausamen Inhalte des Märchens in schockierenden Bildern, das ist neu. Die Bilder, mit denen Ofelias Geschichte auf die Leinwand transportiert wird, sind poetisch, traumhaft und wundervoll gelungen. Ein Film, der aus ähnlichen Produktionen hervorsticht und zurecht mit Oscars prämiert wurde. Der Pan, die Elfen, die Zusammenführung der Welten, all das ist perfekt gelungen und schlägt einen erbarmungslos in den Bann. Dazu sind die Rollen mit Liebe zum Detail besetzt. Die Bösartigkeit des Hauptmanns, Ofelias neugierige Unschuld und Mercedes Kampf für die Freiheit, all das wirkt überaus realistisch und geht dem Zuschauer unter die Haut. Alles in allem: Wunderbares Kino!
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am 10. September 2010
Pans Labyrinth. Ich hatte den Film oft in der Hand, war mir aber nie sicher ob ich wirklich ansehen soll, was vor allem an der Darstellung der Fantasiewesen lag, die mir nachwievor nicht gefällt. Nun habe ich ihn gesehen und ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht was ich davon halten soll.

Ich denke ein Problem des Films ist seine, meiner Meinung nach fehlerhafte Klassifizierung. In der Regel wird Pans Labyrinth als "Fantasyfilm" oder "Märchen" vermarktet. Das ist auch grundsätzlich nicht falsch, denn schließlich zeigt der Film fantastische Welten aus der Sicht eines jungen Mädchens. Trotzdem wecken die Begriffe "Fantasy" und "Märchen" bei vielen Menschen eher Assoziationen, die wenig mit diesem Film zu tun haben: leichte, eher friedliche Unterhaltung, vielleicht auch dezenten Grusel, bisweilen gar Epik (wobei man denke ich hier eher nicht an epische Schlachten und strahlende Helden denken muss). Was Pans Labyrinth aber wirklich zeigt ist eher verstörend, nachdenklich stimmend und bisweilen gewollt abstoßend.

Der Gewaltgrad des Filmes ist erstaunlich hoch und durch die realisitische, nie ins Ironische gezogene oder überstilisierte Gewaltdarstellung hätte ich eine Einstufung ab 18 Jahren durchaus nachvollziehen können. Menschen die mit expliziter Gewaltdarstellung also Probleme haben sollten diesen Film definitiv meiden. Die Diskussion ob die hohe Gewaltdarstellung dem Film gerecht wird oder nicht halte ich für müßig, da sich hier schlicht die Geister scheiden. Meines Erachtens erfüllt sie zwar ihren Zweck, um die schiere Grausamkeit des Bürgerkrieges und die damit einhergehende Verrohung und Abstumpfung der Menschen überdeutlich zu machen. Dennoch denke ich dass dieser Effekt auch mit einer dezenteren, weniger direkten Brutalität ebenso hätte erzielt werden können. Der zweifellos vorhandene moralische Appell mag auf diese Art jedoch zumindest bei sensibleren Menschen nicht ankommen, die den Film, wie ja die Rezensionen hier zeigen, primär als roh, unmenschlich und gewalttätig ablehnen werden. Eine Reaktion die ich zumindest nachvollziehen kann. Ich bin mir lediglich nicht schlüßig, ob genau das im Sinne des Regisseurs war, oder ob er über sein Ziel hinaus schoss.

Das wirkliche Problem das ich mit Pans Labyrinth habe ist jedoch ein anderes: Der Film ist nichts halbes und nichts ganzes: Mir scheint, er will Antikriegsdrama und Studie über Realitätsflucht, sowie ein Märchen sein, ist in allen Aspekten jedoch eher halbherzig. Die "reale Welt" bleibt trotz allem stumpf und unwirklich (vermutlich ein gewollter Effekt), die Figuren sind einseitig und weisen keinerlei Entwicklung auf (vermutlich ebenfalls gewollt). Zugute halten muss man jedoch den Darstellern, dass sie diese Figuren auf ihre flache, limitierte Weise hervorragend spielen. Der Fantasy Aspekt des Filmes wirkt unfertig, wenig flüssig und bisweilen deplaziert. Es gibt in diesem sinne keine Konkrete Handlung die Platz für Spielraum oder Entwicklung lässt. Eine wirkliche Lehre lässt sich am Ende aus Ofelias Ausflügen in das Feenreich auch nicht ziehen (abgesehen von "Selbstaufopferung ist gut für dich!"). Auch das offen gelassene Ende hilft mir hier nicht wirklich weiter.

Unterm Strich bleibt für mich ein verwirrender, irgendwie unfertig wirkender Film zurück, den ich nicht recht einzuordnen weiß. Einerseits beeindrucken die Bilder (visuell ist der Film schlicht hervorragend) und die "sterile", abstoßende Ästhetik des Films. Andererseits wirkt er unvollkommen, teils zusammenhanglos und überfrachtet. Ich muss ganz erhlich sagen, ich weiß nicht ob mir der Film nun gefallen hat oder nicht und das allein kann vielleicht gar als Lob verstanden werden. In jedem Fall fand ich ihn in keinster Weise unterhaltsam, eher mühsam.

Abschließend weiß ich auch nicht ob ich eine Kaufempfehlung aussprechen soll. Der Film ist nichts für schwache Nerven und sicherlich kein Film für zwischendurch. Freunde von "Kunstfilmen" und einem gewissen Anspruch können definitiv einen Blick riskieren. Freunde surrealer Merkwürdigkeit SOLLTEN vermutlich einen Blick riskieren.
Wer ein unterhaltsames Märchen oder am Ende gar einen Film für Kidner sucht und/oder hohe Gewaltdarstellung in Filmen grundsätzlich ablehnt sollte in jedem Fall die Finger davon lassen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2007
Es ist schade, dass die Marketingabteilung des Filmverleihs das Werk im Gefolge der Fantasy-Welle vermarktet. Dies muss bei vielen Zuschauern, wie man auf dieser Seite sehen kann, zu großer Enttäuschung führen. Der Film hat aber eigentlich ein ganz anderes Thema: Fantasie und Traum sind darin die letzten Inseln der Menschlichkeit in einer menschenverachtenden Diktatur. Del Torro trägt sicher ganz besonders dick auf: Wie bereits mehrfach beschrieben, sind die Gewaltszenen so erschütternd wie die fantastischen Szenenerie zT. warm und liebevoll gezeichnet wird. Vor allem die junge Hauptdarstellerin verleiht der Helding bei aller körperlichen Schwäche eine Unangreifbarkeit ganz eigener Art: Dort, wo sie zu Hause ist, können ihr die Schergen nicht folgen.

Ich möchte nur noch Folgendes hervorheben: Fantastisches und Reales sind so gekonnt ineinander verwoben, dass die Identifikation des Zuschauers mit der Handlung, wenn er überhaupt Filme dieser Art mag, von Anfang bis zum Ende fest erhalten bleibt. Darin liegt eine absolute Meisterleistung.
Zweitens sind alle Schauspieler hervorragend ausgesucht und zeigen das Potential von Mexiko als Filmland. Wir werden Maribel Verdu sicherlich nicht das letzte Mal in einer Großproduktion gesehen haben.
Drittens begeistert der Soundtrack. Dazu führt der Regisseur im Bonusmaterial wirklich Bemerkenswertes aus: Das Hauptthema musste er seinem Komponisten richtig abtrotzen, der keine Melodien schreiben wollte. Die Tauglichkeit des Themas wurde an der kleinen Tochter überprüft; diese hat zweifellos einen guten Geschmack.

Ich bin mir sicher, dass dieser Film nicht so schnell vergessen wird!
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am 29. Juli 2007
---Pans Labyrinth---

Das Fazit vorab: Pans Labyrinth ist kein Märchenfilm für Kinder; dies zeigt
sich mithin an der Altersfreigabe FSK 16. Der Film verschmelzt eigentlich
zwei eigene Geschichten zu einem einheitlichen Film. Ob dies tatsächlich
auch ohne Bedenken erfolgt, darüber kann und soll man sein eigenes Urteil
sich bilden...

Handlung:
Ofelia, ein vielleicht nicht mehr als 12 Jahre altes Mädchen, reist mit
ihrer Mutter zum Capitan Vidal. Es ist gegenwärtig die Zeit des Zweiten
Weltkriegs zu Zeiten des spanischen Diktators Franco. Ofelias Mutter
Carmen Vidal erwartet vom Capitan ein Kind. Die Schwangerschaft indessen
erweist sich als kompliziert, geprägt von starken Vehen und des Kriegs-
ereignissen. Einzige Verbündete Ofelias, die ein sehr phantasiereiches
Kind ist, ist die Hofdame Mercedes.
Eines Tages bekommt Ofelia unerwarteten Besuch einer kleinen Waldfee, die
sie später in eine tiefe Höhle führt. Dort findet Ofelia den letzten Pan.
Dieser erzählt, dass Ofelia die Prinzessin sei, sie indes drei Prüfungen
zu leisten habe, um den Weg zu ihren eigentlichen Eltern und in das Kö-
nigsreich zu finden. Die Prüfung für Ofelia beginnt...

Anmerkung:
In den Kinotrailern wurden damals alle Fabelwesen präsentiert. Im Film
selbst werden keine neuen Wesen gezeigt. Der Unterschied von Film und
Trailer ist lediglich, dass im Film sich das Hand-Augen-Wesen als Monster
darstellt, welches Kinder tötet und Ofelias Feen deren Köpfe bei leben-
digem Leibe abbeist.
Schwerpunkt des Films an sich ist das Kriegswirren unter der Dispotenhand
von Capitan Vadel. Für Kinder ist der Film keineswegs geeignet, so sollte
man diesen Sätze etwa wie, man sollte den Aufständigen einfach in den
Kopf schießen, schnell und schmerzlos, oder Exekutionsszenen mit Parti-
sanen ersparen.
Pans Labyrinth hat definitiv nichts gemeinsamen mit Filmen wie Legende
oder die unendliche Geschichte zu tun. Zweifel bauen sich auf, ob Ofelia
sich nicht alles im Rahmen ihrer kindlichen Phantasie ausdenkt; dies bis
in ihren Tod am Filmende. Schwachpunkt des Films ist mithin das Ende -
es ist einfach viel zu kurz. Ofelia hat die dritte und schwierigste
Prüfung bestanden - Selbstaufgabe. Sie kommt in das geheime Königsreich
und findet wieder ihrer wahren Eltern.

Zugegeben, die Verschmelzung zweier Geschichten in einer erweist sich als
interessant. Auch die Fabelwesen sind sehr detailreich. Die Filmmusik
unterstützt den Film zugegeben nach Kräften.
Doch Zweifel bleiben...(wohl gewollt)... .
------------------
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am 14. November 2007
Nachdem so ungefähr jeder zweite Rezensent sich hier darüber aufregt, dass die "Fantasy" in Pans Labyrinth recht schwach daher komme, sollte man vielleicht einfach mal klarstellen: Es handelt sich hier nicht um einen Fantasyfilm! (dass er unter diesem Etikett irgendwie besser verkauft werden soll ist irgendwo zwischen unpassend und unredlich). Wer Drachen, Schwerter oder Orkgemetzel sehen will und es nicht ausstehen kann, wenn ein Film die eigenen Erwartungen umgeht und irgendwie überraschend ist, der sollte von diesem Film tatsächlich lieber die Finger lassen.

Noch dazu, weil die Gewalt in diesem Film tatsächlich an die Nieren gehen kann. Plakativ (und unzureichend) könnte man diesen Film als eine Mischung aus Clockwork Orange und Alice im Wunderland betrachten. Das zentrale Thema ist die menschliche Gewalt und die Frage, wie man darauf reagiert, wenn alle Möglichkeiten des eigenen Handelns an ihre Grenzen stoßen. In diesem Film trifft das Böse in Form des spanischen Bürgerkriegs und eines sadistischen Offiziers mit voller Wucht auf ein kleines Mädchen, dessen Verletzlichkeit nur durch seine Hoffnung übertroffen wird, einer ausweglosen Situation entkommen zu können.

Das Ausmaß der Gewalt benötigt in diesem Film keine Begründung. Unmotiviert bricht sie immer wieder aus und bahnt sich ihren Weg erbarmungslos in die Bilder. Keine schnellen Schnitte ersparen dem Zuschauer Kopfschüsse, Verstümmelungen und andere Grausamkeiten, denen man erbarmungslos ausgesetzt ist. Hier wird nicht mit wohligem Grusel kokettiert sondern ausgelotet, wie viel Unausweichlickeit man ertragen kann. Dramaturgisch ist diese explizite Darstellung jedoch notwendig: Weil der Zuschauer der Gewalt ebenso wenig entkommen kann wie das Mädchen, rückt er viel näher an ihr Erleben und Empfinden heran. Man verbündet sich stillschweigend mit ihr und lässt sich von ihr in eine märchenhafte Traumwelt mitnehmen, in der man die eigene Angst nicht zu fürchten braucht und Mut mit einem guten Ende belohnt wird.

Obwohl dieser Film allegorisch und (übertrieben gesprochen) verkünstelt angelegt ist, schafft er dennoch einen direkten Zugang zu der Frage, wie der menschliche Geist auf traumatische Belastungen und Ängste reagieren kann.

Fazit: Wenn man diesen Film nicht mit Fantasy-Scheuklappen ansieht, hat man die Chance, ein Drama über die menschliche Befindlichkeit zu sehen und vielleicht das erstaunliche Gefühl zu erleben von einem Film auch eine längere Zeit danach nicht losgelassen zu werden.

Den Versuch ist es allemal wert!
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am 8. November 2009
Düster, beklemmend, bizarr, etwas gruselig, aber stets hochemotional fällt das Geschehen auf der Leinwand aus, wenn der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro schauerliche Fantasy und blutige Wirklichkeit ineinander verschmelzen lässt und wie es sich für ein wundersames surreales Märchen auch gehört, beginnt "Pans Labyrinth" mit einer Fabel: Vor sehr langer Zeit lebte in einem unterirdischen Reich, in dem es weder Schmerz noch Lügen gibt, eine Prinzessin, die sich unstillbar nach der Welt der Menschen sehnte. Als sie an die Oberfläche flieht, löscht das Sonnenlicht all ihre Erinnerungen an die Vergangenheit aus, sodass sie vergisst, wer sie ist und woher sie kommt. Von Krankheit und Kälte befallen, stirbt sie schließlich einen einsamen Tod. Ihr Vater, der König, ist sich jedoch dessen bewusst, dass die Seele der Prinzessin eines Tages zurückkehren würde, vielleicht in einem anderen Körper, zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort.

Spanien im Jahr 1944: Obwohl der Bürgerkrieg bereits zu Ende ist, leisten Partisanen immer noch erbitterten Widerstand gegen das faschistische Franco-Regime. Die 12-jährige Halbwaise Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter Carmen zu ihrem sadistisch veranlagten Stiefvater Vidal, der in den Bergen als Oberst mit äußerst brutaler Härte das Kommando gegen militante Guerilla-Einheiten führt, die sich in den Wäldern in der Nähe des Außenpostens verschanzen. Als Ofelias Dasein immer düsterer zu werden droht, bekommt sie eine geheimnisvolle Begleiterin in Gestalt einer gewaltigen Gottesanbeterin, die eines Nachts sogar zu ihr ins Bett krabbelt. Unerschrocken stellt Ofelia ihr die erwartungsvolle Frage, ob sie denn eine Fee sei. Dabei zeigt sie ihr Illustrationen aus ihren geliebten Märchenbüchern und tatsächlich verwandelt sich das Insekt in einen geflügelten Frauenkörper. Die Fee geleitet Ofelia in eine verfallene Ruine mit einem steinernen Labyrinth. Dort trifft das Mädchen auf einen Faun, der ihr offenbart, dass sie die verschollene Prinzessin aus der Eröffnungssequenz ist. Drei Prüfungen muss Ofelia vor dem nächsten Vollmond bestehen, um zurück ins Reich ihres Vaters zu gelangen. Zunächst soll sie einen goldenen Schlüssel aus dem Magen einer riesigen Kröte stehlen, die unter den Wurzeln eines alten Baums haust und ihn dadurch nicht mehr gedeihen lässt. In der Zwischenzeit entpuppen sich in der realen Welt die Haushälterin Mercedes und Vidals Leibarzt als Verbündete der Partisanen, die ihre Kollaborateure mit Medizin aus den Lagern des Stützpunktes versorgen. Zudem ergeht es Ofelias Mutter zunehmend schlechter. Sie leidet plötzlich unter starken Blutungen. Der Faun überbringt Ofelia eine Alraunenwurzel, die sie unter das Bett der todkranken Carmen legen soll, deren Zustand sich dadurch zunächst verbessert. Ofelia muss sich nun der zweiten Prüfung stellen. Mit einem Stück Kreide malt sie einen Durchgang an die Wand ihres Zimmers, hinter dessen Tür ein opulentes Festmahl lauert, von dem Ofelia jedoch nicht naschen darf. Als sie dennoch zwei Trauben kostet, weckt sie ein absonderliches bleiches Wesen zum Leben, das sich nun mit den Handflächen zwei Augäpfel vor das Gesicht hält und auf Ofelias zustakst, die allerdings mit Hilfe der Feen gerade noch so entkommen kann. Pan ist erbost und es kommt noch schlimmer: Ofelias Mutter stirbt bei der Geburt. Nachdem das Komplott auffliegt und Vidal den Arzt erschießt, ertappt er Mercedes und Ofelia bei der Flucht. Er sperrt das Mädchen in ein Zimmer ein. Pan gibt sich milde und gewährt ihr die letzte Prüfung: Ofelia soll mit dem Baby in das Labyrinth kommen. Dort teilt der Faun ihr mit, dass nur das reine Blut der Unschuld das Portal in das unterirdische Reich öffnen kann. Ofelia weigert sich jedoch, ihren kleinen Bruder zu opfern. Als Vidal das entrückte Mädchen scheinbar mit sich selbst sprechen sieht, fällt ein Schuss und Ofelia sackt schwer atmend zu Boden, während Partisanen über Vidal herfallen und die Haushälterin den Jungen in Sicherheit bringt, der den Namen seines wahren Vaters nie erfahren soll.

Selbstlos auf den Aderlass eines geliebten Menschen verzichten, dies sollte Ofelias letzte Prüfung sein, die sich schließlich entscheiden muss, ob sie zum Preis ihrer Unschuld in der Realität weiterleben möchte oder sich stattdessen für immer aus der Wirklichkeit zurückzieht. Dass sich im gleißenden Licht die Kuppel einer Kathedrale öffnet, in der Ofelia mit ihren Eltern wieder vereint sein wird, ist wahrlich eine tröstende Apotheose, die Guillermo del Toro dieser tragischen Parabel anfügt. Mit aller Macht bahnt sich die Wahrhaftigkeit aus Ofelias Fabelreich am Ende ihren Weg in die Realität. Seinen zauberhaften Reiz zieht der Film aus der Tatsache, dass man nie genau weiß, ob Ofelia all diese Dinge nur in ihrer Fantasie erträumt, oder ob das, was wir durch ihre Augen sehen, tatsächlich auch passiert. Während dem Mädchen die Schrecken der Realität immer grausamer erscheinen und sie weder sich selbst noch ihre Mutter retten kann, wird die nicht minder furchterregende Fantasiewelt zu einer Art Refugium, in dem die erlittenen Qualen mit Hilfe von Ofelias Vorstellungskraft besser bewältigt werden können. Eben jene Fähigkeit, die den Erwachsenen längst abhanden gekommen ist. Eine tolle Leistung liefert hier Ivana Baquero als Ofelia ab. Einerseits wirkt sie sehr zerbrechlich, angstvoll und auf eine typisch kindliche Art neugierig. Andererseits erscheint sie mit ihrer Physiognomie, ihrer Mimik und Gestik auch sehr reif und erwachsen, besitzt zudem die Ausstrahlung eines Menschen, der unter seelischen Schmerzen leidet und es sogar versteht, die Autorität des bösen Stiefvaters zu unterminieren. Wobei Guillermo del Toro auch die Figurenzeichnung des Oberst prächtig gelungen ist, weil sich hinter der Maske dieses emotional abgestumpften Sadisten ein psychisches Wrack verbirgt, das versucht, sich mit unmenschlicher Erbarmungslosigkeit jenen Respekt zu verschaffen, den sich einst sein angesehener Vater, ein ehrenwerter General, zu Lebzeiten verdiente. Dem Motiv von der kaputten Uhr, mit der Vidals Vater den Zeitpunkt seines Todes festhielt, begegnet Ofelia in dem geheimen Raum hinter der Wand wieder. Die Bestie Vidal war somit selbst ein Kind, das an den Zwängen der Erwachsenenwelt zerbrach und nun ein Sklave seiner eigenen Vergangenheit ist. In einem Gespräch beim Abendessen kommt dies zum Ausdruck. Diese dämonische Figur verpasst dieser poetischen Allegorie eine schaurige Note, vielleicht auf eine vergleichbare Weise wie es auch die Schneekönigin als Antagonistin in dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen vermag.
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am 4. Mai 2016
Für mich war es sehr interessant die vielen verschiedenen Bewertungen hier zu lesen und für mich ist es auch ein Zeichen dafür wie besonders dieser Film ist dass er so viele verschiedene Reaktionen hervorruft.
Zunächst einmal: ich stimme vielen Rezensenten vor mir zu, das der Film falsch vermarktet wurde/ wird. Auch ich bin mit der Vorstellung eines harmlosen Phantasy- Films heran gegangen und wurde schwer überrascht. Am Ende stellte sich jedoch heraus: zum Glück positiv überrascht.
Wie viele Kritiker halte ich jedoch auch die Alterfreigabe ab 16 etwas zu niedrig, ich hätte auch eher ab 18 gewählt.
Da ich selber eigentlich überhaupt kein Fan von Gewaltszenen und Blut bin bin ich selbst überrascht diesen Film zu mögen, das liegt aber vermutlich hauptsächlich daran dass diese Szenen in diesem Film einen Sinn und Zweck haben.
Wer sich also auf einen ernsthaften Film mit einigen Gewaltszenen, gleichzeitig aber auch beeindruckenden Phantasy Bildern und einem tiefgründigem Inhalt einstellt ist hier genau richtig!
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am 31. Oktober 2014
Dieses meisterhafte Fantasydrama ist einer der besten Filme des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro, der auch für seine genialen "Hellboy"-Filme bekannt ist.

Handlung
Spanien, 1944:
Diktator Francisco Franco ist an der Macht und der Zweite Weltkrieg wütet weltweit.
Trotzdem gibt es Partisanen, die den Franquisten erbitterten Widerstand leisten.
In einer verlassenen Mühle in den Bergen Nordspaniens hat sich Hauptmann Vidal sein Hauptquartier eingerichtet und hat das Bestreben mit seiner Truppe gegen die in den Wäldern versteckten Partisanen vorzugehen.
Zu ihm gesellen sich dann seine Frau Carmen, die sein Kind erwartet, und seine zehnjährige Stieftochter Ofelia.
Ofelia ist für Hauptmann Vidal ein Störfaktor, aber dann freundet sie sich mit der Hausangestellten Mercedes an, die ihr von einem Labyrinth, die es länger als die Mühle gibt, erzählt.
Noch in der Nacht taucht eine Art Fee auf und führt Ofelia ins Labyrinth, wo sie auf den Pan, ein ziegenartiges Geschöpf trifft. Dieser erzählt Ofelia, dass sie die Wiedergeburt einer Prinzessin aus dem unterirdischen Reich sei.
Ofelia muss sich drei Prüfungen stellen um als Prinzessin zurück ins magische Reich zu gelangen.
Während Ofelia tiefer in eine düstere Welt eintaucht, foltert Hauptmann Vidal vermeintliche Partisanen und Informanten ohne eine Spur von Skrupel.

Dieser Film fesselt den Fantasyliebhaber ungemein.
Während ein Mädchen in eine Traumwelt versinkt, geht in der Wirklichkeit die Brutalität um.
Ein fantastischer Film der sich zwischen kindlicher Imagination und blutiger Realität bewegt.
Vor wem hat man mehr Angst?
Vor einer kinderfressenden Kreatur oder vor einem brutalen Hauptmann, der Befriedigung darin findet Menschen zu foltern und zu töten?

Guillermo del Toro versteht es nicht nur Fantasy, Horror und Action zu vermischen, sondern auch Fantasy mit Elementen des Filmdramas.
Unter anderem produziert von Alfonso Cuarón, dem Regisseur von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban".

Ein Film, den man nicht so schnell vergessen kann, der einen mitreißt, schockiert, gruselt und sogar bewegen kann.
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am 27. Juli 2007
Hab den Film ursprünglich im Kino gesehen. Ich wußte zuvor nicht allzu viel, außer daß er in Spanien im Jahr 1944 spielt und dort ein Mädchen vor der grausamen Realität in eine Fantasiewelt mit Elfen, Monstern und sonstigem Fabelgetier flüchtet.
Was ich dann zu sehen bekam, darauf war ich nicht vorbereitet. Der Film hat einen regelrechten Abdruck auf meiner Seele hinterlassen. Er ist so bitter wie er schön ist, und wenn ich mich nicht so unter Kontrolle hätte, hätte ich am Ende geheult wie ein Schloßhund.

Dieser Film hat nicht den Special Effects Overkill wie Der Herr der Ringe (obgleich das, was zu sehen ist, handwerklich perfekt ist und eine hochauflösende Blu-Ray-Fassung hier in jedem Fall ein echtes Plus darstellt) und erfindet nicht die Realität neu wie Matrix, aber er vereint den brutalen Realismus von Schindlers Liste mit der Poesie von Das letzte Einhorn. Und sowas hinzukriegen grenzt an einen Geniestreich.
Man merkt dem Film an, daß er spanisch/mexikanisch ist und nicht aus Hollywood kommt. Genau diese Sorte Traum(a)-Film hat die Traumfabrik noch nie hinbekommen. Und wird sie auch nie. Denn er überschreitet Grenzen, bricht Tabus und rüttelt an den tiefsten Tiefen der Seele.

Der Film beginnt mit einem Märchen von einer Elfenprinzessin, die sich in die Welt der Menschen verirrt und stirbt. Das Märchen befindet sich in einem Buch, das gerade von der kindlichen Hauptfigur, Ofelia, gelesen wird. Ofelias Vater ist gestorben, sie fährt mit ihrer Mutter in die Berge. Ziel ist der Stützpunkt eines Hauptmanns des frisch installierten Franco-Regimes. Der Hauptmann bekämpft dort gerade ein paar Guerillas, die sich in den Bergen verschanzt haben. Die Mutter hat diesen Mann vor kurzem geheiratet und erwartet von ihm ein Kind. Das Baby soll in der Nähe des Vaters zur Welt kommen. So will es der Vater.
Der Hauptmann ist ein gefühlskalter faschistischer Irrer, der Menschen tötet wie andere Fliegen erschlagen. Er foltert sie auch, und es bereitet ihm sichtlich Befriedigung, so etwas zu tun.
Ofelia wird von einem Insekt, das in ihrer Fantasie zu einer Fee wird, zu einem Labyrinth geführt, wo sie ein Faun erwartet (ein Pan, wie die etwas unglückliche Synchronisation ihn nennt). Der Faun sagt, sie sei in Wirklichkeit eine Elfenprinzessin, die ihre Vergangenheit vergessen hat. (In der Tat, jene aus dem Märchen zu Beginn.) Sie muß drei Prüfungen bestehen, wenn sie wieder ihre wahre Identität wiedererlangen und in die Elfenwelt zurückkehren will.

Wie schon gesagt: Wer jetzt megaspektakuläre Landschaftsaufnahmen und Kampfszenen erwartet, ist hier falsch. Das ist eine überschaubare persönliche Geschichte, entsprungen der Vorstellungswelt eines kleinen Mädchens der 40er Jahre, das zuviele Märchenbücher gelesen hat. (Kann man eigentlich zuviele Märchenbücher lesen?)

Der Film ist, bedingt durch die Grausamkeiten des Hauptmanns, enorm brutal und dürfte zarten Gemütern lange Alpträume bereiten. Immerhin ist Bürgerkrieg. Üble Zeit, übler Ort. An den Gewaltdarstellungen scheiden sich die Geister auch deutlich, wie man den Kritiken entnehmen kann.
Aber so einfach kann man es sich nicht machen. Die Gewalt ist hier kein Selbstzweck für Splatterfans. Die grausame Realität ist bewußt so abstoßend wie möglich dargestellt und dient als Gegenpol zur verklärten Fantasiewelt, die ebenfalls gefahrvoll und monsterbevölkert ist, aber erkennbaren gerechten Regeln folgt und wo das Gute über das Böse letztlich siegt.
Dieser Gegensatz ist auch die Ursache, warum es einerseits kein Happy End gibt, aber andererseits irgendwie doch. Leider kann ich mich nicht, wie ich gerne wollte, an dieser Stelle über die interessanten Interpretationsmöglichkeiten auslassen, da ich dazu zuviel vom Film verraten müßte. Ich kann nur sagen, daß man über das Ende sehr lange nachdenken kann.

Für mich seit langem einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. 5 Sterne sind eigentlich zu wenig.

PD, 27.7.2007
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