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am 21. Juni 2014
Der Trend - besonders bei skandinavischen und deutschen Produktionen - Polizisten, Kommissare und Detektive mit Neurosen und Problemen zuhauf "auszustatten", treibt oft nervige Blüten, wenn solche Privatdramen die Spannung allzusehr in den Hintergrund drängen. Hier ist es ganz anders: Hollywoods "Wallander" - und eben doch ein ganz anderer Typ - ist Tom Selleck alias Jesse Stone, cool, angebrüht, mit sardonischem Humor und mit einer relativ unaufgeregten Attitüde, mit seinen Problemen (Scheidung, Alkohol) umzugehen. Die Zeichnung des Kleinstadt-Millieus erinnert ein bißchen an Twin Peaks, aber die Figuren sind lebensnahe, alles wirkt sehr realistisch, lässig, abgeklärt, aber niemals langweilig - eine der besten amerikanischen Krimi-Serien der letzten 30 Jahre, von der auch ich mir noch mehr Folgen wünsche. Wer dem action-orientierten Einheitsbrei aus USA müde geworden ist, sollte sich diese erfreuliche Ausnahme-Serie mit einem Tom Selleck zu Gemüte führen, der hier sein "Magnum"-Image radikal abgelegt hat zugunsten einer gut abgehangenen und menschlich überzeugenden Charakterdarstellung.
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am 12. November 2010
Jesse Stone (Selleck), einst Cop in L. A., untersucht im Städtchen Paradise in Massachusetts den Mord an einer 14-Jährigen. Er ist regelrecht besessen von dem Fall und lässt nicht locker, bis er eine Spur in die "besseren Kreise" von Boston gefunden hat... Ein konservativer Krimi mit leiser Spannung. Der charismatische, in Würde gealterte "Magnum"-Star Selleck trägt den Film praktisch im Alleingang.
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am 13. April 2010
Auch in diesem Teil briliert Tom Selleck als Kleinstadt-Sherif Jesse Stone. Dieses Mal ist es ein Mord an einem kleinen Mädchen, der sein Ermittler-Team auf Trab hält.

Wieder einmal ist es gelungen, die düster-melancholische Stimmung in Bild und Ton hervorragend umzusetzen. Die Verfilmungen um Jesse Stone bieten keine Hochglanz-Helden dafür Menschen mit Ecken, Kanten, und vor allem, Fehlern. Passend dazu Filmmusik sowie die herbstliche, dunkle Landschaft an der amerikanischen Ostküste. Da in diesem Teil auch die Mörder nicht von vorneherein feststehen, ist auch für Spannung gesorgt. Ein Action-Thriller ist es dennoch nicht. Dafür ein Krimi mit ausgeprägten Rollen und Tiefgang.
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am 17. Mai 2013
Beschreibung vom Fernsehsender ZDF:

Die Kleinstadt Paradise hält den Atem an, als die Wasserleiche einer schwangeren Vierzehnjährigen gefunden wird. Ein Ring mit dem Logo einer Schule, der in der Nähe des Opfers gefunden wird, führt Polizeichef Jesse Stone (Tom Selleck) und seinen Kollegen Luther Suitcase" Simpson (Kohl Sudduth) an eine Privatschule im Umkreis. Offenbar handelt es sich bei der Leiche um Billie Bishop, die vor kurzem der Schule verwiesen wurde. Laut der attraktiven Schulleiterin Lilly Summers (Orla Brady) war Billie jedoch nicht immer problematisch: Erst seit ihrem Umzug nach Paradise vor zwei Jahren fielen ihre Leistungen rapide ab. Von den Eltern des Mädchens erfahren die Ermittler, dass Billie nach einem heftigen Streit vor einem halben Jahr ausgezogen war. Ein Psychologe, den Jesse zur Rate zieht, tippt auf Kindesmissbrauch, doch die eingeleiteten DNA-Untersuchungen entlasten Billies Vater. Über eine Zufluchtsstätte, in der das Mädchen zeitweise untergekommen war, stößt Jesse auf den Schriftsteller Norman Shaw (Gary Basaraba),der von seinem zwielichtigen Klienten Leo Finn (Steven Flynn) beschuldigt wird, auf Partys regelmäßig die Kinder seiner Angestellten zu missbrauchen. Damit scheint der Fall klar: Als Billie von Shaw ein Kind erwartete, hat dieser sie aus dem Weg geräumt. Doch Jesse stellt fest, dass die Lösung sehr viel komplexer ist ...

(Text: ZDF)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 08.01.2009 ZDF

Original-Erstausstrahlung: So 30.04.2006 CBS
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Das ist also der (vorerst)letzte Teil der die "JESSE STONE"-Trilogie komplett macht. Dies ist allerdings auch der düsterste von allen. Neben einem harten Mordfall, es handelt sich um Kindermord wirkt auch Jesse Stone in diesem Teil am niedergeschlagensten. Was kein Wunder ist, denn in den vorigen Filmen musste er einiges wegstecken (unbedingt ansehen). Außerdem stellt er sich in diesem Teil seinen "inneren Dämonen", sprich seinem Alkoholproblem. TOM SELLECK bringt diese Figur auch im dritten Teil wieder klasse und überzeugend rüber. Es macht Spaß ihm zuzusehen ! Außerdem kommt durch einige neue Charaktere neue Frische nach Paradise. Durch zusätzliche Schießereien, überraschenden Wendungen und einem Täter der nicht wie in den Vorgängern schnell bekannt ist, sondern erst am Ende Preis gegeben wird und gestellt wird, ist auch dieser Teil sehr gelungen. Durch das offene Ende, was das Leben eines der Hauptdarsteller angeht wurde man nur noch gespannter auf eine Fortsetzung. JESSE STONE : DEATH IN PARADISE hat meiner Meinung nach locker 4 fast sogar 5 Sterne verdient. Anschauen lohnt auf jeden Fall !
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am 18. Juli 2014
Das sind Filme die nicht von Brutalität im Inhalt gekennzeichnet sind , sondern als Krimi sehr sehenswert sind. Wer Tom Selleck aus der Serie Magnum kennt , ist über seine schauspielerische Qualität überrascht. Ich kann diesen Film nur empfehlen .
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am 31. Juli 2010
Polizeichef Jesse Stone(T.Selleck)muss eine Mord an einem jungen Mädchen aufklären.Da man aber das Mädchen nicht mehr Identifizieren kann da es zu lange im Wasser lag gestaltet sich das schwierig.Nebenbei beschäftig sich Stone auch noch mit einem Fall von häuslicher Gewalt.Und er muss sich mit seinen Alkoholproblemen seiner Exfrau sowie seinem katastrophalen Liebesleben auseinandersetzen.Da kann ich nur sagen Willkomen in Paradise!
Schön ist das man Selleck seine alte Stimme gegeben hat.Auch passt er perfekt in diese Rolle.Wer Magnum mochte wird an Jesse Stone nicht vorbeikommen.
Bild in 16:9 Ton in DD5.1 Laufzeit 84min.FSK12
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am 23. Januar 2013
Einer von 4 aufregend, intelligenten Folgen von einem Polizisten, der auf Grund von dem Wunsch sein altes Leben hinter sich zu lassen, einen neuen Job als Sheriff in einer US-amerikanischen Kleinstadt annimmt.
Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man Thriller mag, bei denen man amüsiert und mitdenkend, einen Fall miterleben möchte.
Mit der original Synchronstimme, von der Figur "Magnum", also Tom Selleck.
Absolut empfehlenswert.
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am 28. Mai 2016
Der Filminhalt:

In einem Gewässer bei Paradise wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Während der Ermittlung kommt ans Tageslicht, dass das Mordopfer einst eine Musterschülerin war und in letzter Zeit immens auf die schiefe Bahn geraten ist, deren selbstzerstörerische Wirkung letztendlich zum Tod des Mädchens führen musste. Doch wer ist der Mörder? Und was sind sie Hintergründe dieser Tat? Zudem bekommt es Jesse Stone erneut mit einem Fall häuslicher Gewalt zu tun, der gleichfalls tödlich endet…

Meine Meinung zum Film:

Bei Jesse Stone: Death in Paradise handelt es sich um den chronologisch dritten Teil einer Filmreihe um den ehemaligen LAPD-Detective Jesse Stone, der nach seiner Scheidung und dem Rausschmiss vom Morddezernat von Los Angeles seine letzte Chance in Paradise, Massachusetts wahrnimmt. So kommt es auch, dass sich die Handlungen stets um den Protagonisten drehen, der von Tom Selleck verkörpert wird. Wer diesen Schauspielern noch aus der Zeit als Thomas Magnum kennt, wird hier unmissverständlich erfahren, dass die Zeit auch in Hollywood nicht stehen geblieben ist. Sichtlich gereift, bekommt man Tom Selleck hier in einer sehr viel ernsteren Rolle zu sehen, die kaum noch etwas mit seiner 1980er Jahre Rolle gemein hat. Alles wirkt sehr viel düsterer und melancholischer. Statt des Sunnyboys im knallroten Ferrari, bekommt man Tom Selleck nun in der Rolle eines dem Alkohol zugewandten Mannes zu sehen, der nicht nur der Scheidung von seiner geliebten Frau nachtrauert, sondern man sieht ihn zudem in der Rolle des Mannes, der in beiden voran gegangenen Folgen („Jesse Stone: Night Passage“ und „Jesse Stone: Stone Cold“) jeweils bittere Verluste mit großer Trauer hinnehmen musste. Dadurch wird aus dem Protagonisten kein schillernder Held mehr, sondern man muss erkennen, dass er ebenfalls ein Mensch wie du und ich ist, ein Mann mit Schwächen und Fehlern, der sich seinen inneren Dämonen stellen muss.
Die Dreharbeiten fanden entgegen der Informationen im Film nicht in Massachusetts statt, sondern in einem kleinen Ort in Nova Scotia, Kanada. Der Grund hierfür dürfte unter Umständen mit die düstere Stimmung sein, die der Regisseur Robert Harmon für diese Filmreihe einfangen wollte. Selten nur sieht man strahlenden Sonnenschein und ein Wetter, bei dem einen die wahre Freude überkommt. Vielmehr wirkt immer alles grau und düster. Und wenn es nicht grau wirkt, dann versinkt alles im Regen. So kommt es nämlich auch, dass der Film gleich zu Beginn erst eine harmonische Umgebung vorzugaukeln versucht. Wildkaninchen, Enten und ein stilles Gewässer im Regen lassen vermuten, dass die Gegend ruhig und unberührt sei, doch bereits in der nächsten Szene sieht man sich der im Wasser liegenden Leiche eines vierzehnjährigen Mädchens ausgesetzt.
Gekonnt geht der Regisseur Robert Harmon mit Kameraführung, Licht-, Schatten- und Farbspielen um, die durch die melancholisch anmutende Hintergrundmelodie für eine einerseits spannende, auf der anderen Seite aber auch stets traurig wirkende Stimmung sorgen. Nichtsdestotrotz kommt es immer wieder zu leicht witzigen wenn auch ernsten Momenten, die die Stimmung zumindest etwas auflockern. Sei es nun Jesses trockene und teils knallharte Art, jemandem etwas direkt ins Gesicht zu sagen, oder eben seine Art, jemanden durch nett ausgedrückte Worte und gezielt eingesetzten Zynismus auszuspielen und ihm zu zeigen, dass er – Jesse, der Polizeichef – hier letztendlich alle Fäden in der Hand hat und Licht ins Dunkel bringen wird.
Entgegen der beiden voran gegangenen Folgen, erfährt man in Jesse Stone: Death in Paradise nicht sofort, wer der Täter ist. Diesmal ist das Miträtseln unumgänglich, und man erfährt wirklich erst am Ende, wer für den Tod des Mädchens verantwortlich ist, und was die Gründe für die Tat sind. Ständig wird man durch nach und nach aufgefundene Hinweise aufs Glatteis geführt. Mal erscheint alles kinderleicht zu lösen, und man denkt, den Täter identifiziert zu haben. Dann tauchen plötzlich weitere Indizien auf, die dies wieder ad absurdum führen. Durch dieses Hin und Her wird die Spannung stets aufrecht erhalten, und man konzentriert sich auf die Ermittlungen. In den beiden ersten Folgen lag der Schwerpunkt mehr auf den Charakterstudien der Hauptdarsteller, die hier nur noch eine Nebenrolle spielen.

Tom Selleck brilliert hier erneut in der Rolle des ehemaligen LAPD-Detectives der Mordkommission, der aufgrund von Alkohol am Arbeitsplatz aus dem Dienst entlassen wurde und seine zweite und letzte Chance in dem kleinen Ort Paradise in Massachusetts erhofft. Ich finde es unvergleichlich, wie sehr Tom Selleck diese Rolle verkörpert. Auf der einen Seite ist er der Polizeichef von Paradise, der seinen Job tut und versucht, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Auf der anderen Seite spielt er aber auch einen Mann, der durch herbe Verluste erfahren musste, was Trauer bedeutet… und der sich stets die Schuld an allem gibt, was ihm an Negativem widerfahren ist. Sei es nun die Scheidung von seiner Frau, die ihn betrogen und hintergangen hatte, der Tod seines geliebten Hundes Boomer (Jesse Stone: Night Passage) oder die Ermordung seiner jungen Freundin Abby Taylor (Stone Cold – Eiskalt). An allem glaubt er die Schuld zu tragen und sucht die Erlösung in Johnny Walker. Erst durch eine in Jesse Stone: Death in Paradise begonnene Psychotherapie wird ihm bewusst, dass Alkohol nicht die Lösung sein kann, und dass er vor allem nicht schuld an dem ist, was ihm alles widerfahren ist. Es wird ihm aber auch mehr denn je bewusst, dass Abby mehr für ihn als nur eine sehr gute Freundin war, die das Bett mit ihm geteilt hatte. Alles in allem gefällt mir Tom Selleck in der Rolle des Jesse Stone sehr gut, und ich denke nicht, dass man einen besseren Darsteller hierfür hätte finden können.
Viola Davis ist erneut in der Rolle der guten Seele der Polizeiwache zu sehen. In der Rolle der farbigen Polizistin Molly Crane bringt die 1965 geborene Schauspielerin den „weiblichen Touch“ in die Ermittlungen ein. Auch wenn ihre Rolle diesmal nicht so stark betont wird wie zuletzt noch in „Stone Cold – Eiskalt“, bin ich heilfroh, dass sie auch diesmal wieder dabei ist. Ihre weiblichen Gefühle und ihr Einfühlungsvermögen werden diesmal schließlich in zweifacher Hinsicht benötigt.

Kohl Sudduth ist ebenfalls wieder in seiner Stammrolle zu sehen. Auch diesmal spielt er wieder die Rolle des jungen Polizisten Luther „Koffer“ Simpson, der die meiste Zeit mit seinem Chief Jesse unterwegs ist, um die Verbrechen aufzuklären. Seine Interpretation der Rolle passt absolut zu dem schüchtern und unschuldig wirkenden Äußeren seiner Person. Man merkt ihm förmlich an, dass er es noch immer nicht gewohnt ist, mit Toten zu tun zu haben. Vor allem sein Schrecken, gemischt mit Trauer und Unverständnis ob des Todes des vierzehnjährigen Mädchens gleich zu Beginn des Films, wirken sehr überzeugend und zeigen, dass auch bislang eher unbekannte Schauspieler eine überzeugende Leistung erbringen können. So war der 1974 in Kalifornien geborene Schauspieler zwar schon in diversen Rollen in Film und Fernsehen zu sehen, dürfte aber in der des „Koffer“ Simpson meiner Meinung nach die erste größere Rolle bekommen haben.
John Diehl ist in der Rolle des Säufers Jerry Snyder zu sehen, der seine Frau wieder und wieder verprügelt und durch diese Aktionen in das Visier von Jesse Stone und seiner Truppe gerät. Der 1950 in Ohio geborene Schauspieler ist mir noch aus der 1980er Jahre Serie „Miami Vice“ bekannt, in der er in der Rolle des stets leicht ausgeflippt gekleideten Detectives Larry Zito zu sehen ist, der mit Crockett und Tubbs öfters zusammen gearbeitet hat. Seit 1980 ist er generell in zahlreichen Film- und TV-Produktionen dabei gewesen, dabei unter anderem in John Carpenters „Escape from New York“ aus dem Jahre 1981, wo er wieder eine kleine Nebenrolle spielen durfte. In Jesse Stone: Death in Paradise überzeugt er aufgrund seines grobschlächtigen Auftretens und seiner erstklassig gespielten Rolle des alkoholabhängigen Frauenschlägers. Leider ist dies eine Rolle, die aber meines Erachtens nach auch mit einem anderen Schauspieler hätte besetzt werden können.

Orla Brady wurde 1961 in Irland geboren und spielt hier nun die Schuldirektorin Dr. Lilly Summers. Nach dem Wegfall Polly Shannons sorgt sie nun wieder ein bisschen für mehr Gefühl Jesse Stones Leben. Hierbei gefällt mir sehr gut, wie sie den Gegensatz zu Jesse Stone spielt. Er als vom Leben enttäuschter Zyniker und sie als ewige Optimistin. Leider ist von ihr in Jesse Stone: Death in Paradise nicht allzu viel zu sehen. Hier hätte ich mir etwas mehr von ihrer Rolle erhofft. So endet sie leider in einer kleinen Nebenrolle, auch wenn diese durchaus sehr hübsch anzusehen ist.
William Devane spielt den Psychologen Dr. Dix, einen ehemaligen Polizisten, der ebenfalls wegen Alkoholproblemen aus dem Dienst entlassen wurde. Der 1939 in New York geborene Schauspieler ist seit 1967 in zahlreichen kleineren Rollen zu sehen. Ich persönlich kenne ich vor allem in der Rolle des Nick Caldwell in „Die Rembrandt Connection“ an der Seite von Pierce Brosnan und Alexandra Paul. Auch wenn William Devanes Rolle in Jesse Stone: Death in Paradise nicht allzu groß erscheinen mag, so erstreckt sie sich aber trotzdem noch über die in Deutschland noch ausstehenden weiteren drei Folgen hinweg. Von der Gewichtigkeit ganz zu schweigen, da es letztendlich Dr. Dix ist, der Jesse dazu bringt, in sich hinein zu hören und zu realisieren, weshalb er Alkoholprobleme hat. Über die schauspielerische Leistung lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht viel sagen, da die Rolle noch zu neu und zu unbedeutend erscheint. Hier gilt es meiner Meinung nach noch abzuwarten, wie sich die Rolle des Dr. Dix in den kommenden drei Folgen eventuell noch entwickeln wird.

Neben diesen Hauptcharakteren sind noch diverse weitere nicht unwichtige Personen zu sehen, die alle aufzuführen jedoch den Rahmen sprengen würde. Auf jeden Fall harmonieren diese Darsteller sehr gut in ihren Rollen und geben gemeinsam eine sehr gute Performance ab. Obwohl es sich nur um eine TV-Produktion handelt, geben die Schauspieler allesamt ihr Bestes und sorgen somit für eine spannende Unterhaltung mit einem Film voller unterschiedlicher Charaktere. Selbst kleine Nebenrollen sind überzeugend gespielt und erstklassig gut besetzt.
Ich bin rein zufällig auf diesen Film aufmerksam geworden, als ich im Internet nach einem gänzlich anderen Film mit Tom Selleck gesucht hatte. So fand ich den Film „Stone Cold – Eiskalt“ und fand, dass der Inhalt des Films recht vielversprechend klang. Dabei fand ich aber auch heraus, dass es in Deutschland mittlerweile drei Teile zu kaufen gibt, weswegen ich mir gleich alle drei Teile auf einmal für jeweils 8,95 € gekauft habe. Ein Kauf, den ich wirklich nicht bereut habe. Diese Filme begeistern mich, weil sie für Spannung und Unterhaltung sorgen, ohne dabei immer nur auf Action und besondere Special Effects angewiesen zu sein. Man merkt ihnen zwar deutlich an, dass sie für das amerikanische Fernsehen produziert worden sind, jedoch macht gerade dies vielleicht sogar ihren besonderen Reiz aus. Immer wieder merkt man anhand etwas eigenartiger Szenenwechsel und –schnitte, dass man hier vermutlich einen Werbeblock angedacht hatte. Dies fällt jedoch nur bei näheren Betrachtens wirklich auf, da der Szenenabschluss dabei ganz kurz wie eingefroren wirkt.

Meine Meinung zur DVD:

Die DVD-Ausstattung ist äußerst mager. Außer dem Startmenü mit den Auswahlmöglichkeiten „Film starten“, „Sprachen“, „Untertitel“ und „Szenenauswahl“ gibt es nichts, was man auswählen könnte. Keine Teaser, Trailer oder Dokumentationen, was ich sehr schade finde. Dafür ist das Auswahlmenü zumindest ansprechend gestaltet und zeigt das DVD-Cover im 16:9 Format. In den Untermenüs sind jeweils verschiedene Szenenausschnitte zu sehen, was optisch noch für eine gewisse Abwechslung sorgt. Nach der Auswahl der Sprache und/oder Untertitel kann es dann auch schon los gehen (Englisch ist voreingestellt).

Die Bildqualität ist wirklich sehr gut, was einen bei einer Fernsehproduktion durchaus erstaunen darf. Dabei darf man sich aber bitte nicht von den leicht verwaschenen Farben irritieren lassen, da diese nicht auf einen Mangel der Bildqualität hinweisen, sondern einen Tribut an Robert Harmons Drang, alles trist und melancholisch wirken zu lassen, darstellen. Entgegen der beiden vorherigen Teile ist mir diesmal keine einzige Szene aufgefallen, wo das Bild eventuell etwas zu körnig wirken könnte. Alles wirkt einwandfrei und könnte sich durchaus mit Kinoproduktionen messen lassen.
Der Sound liegt auf allen Tonspuren im Dolby Digital 5.1 vor und wirkt wirklich erstklassig. Ich schaue mir meine Filme mit einer etwas älteren Thomson 5.1 Anlage an. Und damit wirkt der Klang genau gut wie bei vielen Kinoproduktionen, die man anschließend auf DVD gebrannt hat. Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Fernsehproduktion von CBS handelt, kann man hier wirklich nur sagen „Hut ab!“, da es genügend Kinofilme gibt, bei denen die Tonqualität nicht annähernd so gut auf DVD gebrannt werden konnte. Hier ist kein ungewolltes Knistern oder Rauschen zu hören. Man kann sich ungestört der Story mit ihrer traurigen Hintergrundmusik und den Tönen der Umgebung hingeben. Obwohl ich auch hier anmerken muss, dass ich mir bei der Hintergrundmusik etwas mehr Abwechslung gewünscht hätte. Es gibt nur eine einzige Melodie (oder zumindest zwei Weisen, die jedoch von der gleiche Melodie zu stammen scheinen), die sich durch die meisten Szenen hindurch zieht. Diese geht jedoch sehr schnell ins Ohr und passt auch irgendwie zur Gesamtstimmung.

Mein Fazit:

Dieser dritte Teil der Jesse Stone Reihe bietet deutlich mehr Spannung als die beiden Vorgänger. Entgegen dieser weiß man bei Jesse Stone: Death in Paradise bis zum Ende nicht, wer der Mörder des vierzehnjährigen Mädchens ist. Erstklassige Schauspieler, eine tolle Kulisse, zwei spannende Fälle sowie eine hervorragend passende und stimmige Hintergrundmelodie machen diesen Fernsehfilm mit seinen unterschiedlichen Charakteren zu einem Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann. Bedauerlich ist nur, dass es bei diesem dritten Film keinerlei erwähnenswerte Extras auf der DVD gibt. Hier hätte ich mir zumindest etwas mehr an Extras gewünscht, wie man sie z.B. bei „Stone Cold –Eiskalt“ angeboten hat. Bleibt zu hoffen, dass die DVD-Ausstattung der noch nicht in Deutschland erschienen Teile 4-6 etwas üppiger ausfallen wird.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Januar 2009
In einem Gewässer nahe des Küstenstädchens Paradise/Massachusetts wird ein junges Mädchen tot aufgefunden.
Während Jesse Stone und sein Team fieberhaft nach Hinweisen suchen muss er sich auch noch um die normalen Probleme der Stadt kümmern und versuchen nicht mit der "politischen Elite" des Ortes zusammenzustoßen.
Dann plötzlich drohen die Ereignisse zu eskalieren....

Im Dritten Teil der Reihe die auf den Büchern des Schriftstellers Robert B. Parkers basieren wird die Spannungsschraube im Vergleich zu den beiden Vorgängern merklich angezogen.
Trotzdem verzichtet Death in Paradise weder auf seine gewohnt ruhige und atmosphärischen Erzählstruktur oder auf die intelligente Dialoge.
Wiedermal eine echte Wohltat dieser Krimi mit wunderschönen Settings und einem perfekten Soundtrack.

Ein weiteres Plus: Tom Selleck liefert hier nochmals eine Steigerung seines Könnens was nach Teil 1+2 fast schon nicht mehr möglich schien.
Mit dabei sind u.a.: Kohl Sudduth, Viola Davis, Vito Rezza, John Diehl, William Devane, Stephen McHattie, Matt Barr und Gillian Anderson.
Eine Schande das bisher nur die ersten 3 Teile der Reihe auf DVD veröffentlicht wurden in Deutschland.
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