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201
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Wir waren Helden [Blu-ray]
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Rezension zu: "Wir waren Helden" [Originaltitel: "We Were Soldiers"] (USA 2002)

Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten:

Der amerikanische Spielfilm "We Were Soldiers" (dt. Titel: "Wir waren Helden") aus dem Jahre 2002 beruht auf der
Veröffentlichung: "We Were Soldiers Once...And Young" von General Harold G. "Hal" Moore. Er wurde von Mel Gibson gespielt.
Harold Gregory "Hal" Moore, 1922 geboren, ist ein ehemaliger Generalleutnant der US-Army. Er kommandierte als Lieutenant
Colonel (Oberstleutnant) das 1. Bataillon, 7. US-Kavallerieregiment, 3. Brigade, 1. US-Kavalleriedivision in der Schlacht im
Ia-Drang-Tal vom 14. bis 16. November 1965 während des Vietnamkrieges.

Zum Historischen Hintergrund:

Die Schlacht im Ia-Drang-Tal war das erste große militärische Aufeinandertreffen amerikanischer und nordvietnamesischer
Truppen während des Vietnamkriegs. Die Schlacht erstreckte sich vom 14. bis zum 18. November 1965 in der Nähe zweier
Landezonen im zentralen Hochland Vietnams. Der Name der Schlacht leitet sich vom Fluss Drang ab, der das Tal durchfließt,
in dem die Schlacht stattfand.
Oberstleutnant Harold G. Moore, Kommandeur des 1. Bataillons des 7. Kavallerieregiments, leitete den Einsatz. Die Amerikaner
verzeichneten insgesamt 234 Gefallene und 242 Verwundete in den Gefechten. Die Vietnamesen verloren 837 Soldaten, 1.365
wurden verletzt.

Die Schlacht hatte die Einsatzfähigkeit von Hubschraubern und Luftunterstützung bewiesen und war typisch für den Konflikt.
Die Vietnamesen hatten erkannt, dass sie die technisch überlegenen Amerikaner in schwere Bedrängnis bringen konnten, wenn
sie nahe genug herankamen. Diese Erkenntnis sollte für die Amerikaner im weiteren Verlauf des Vietnam-Konfliktes noch fatale
Folgen haben....

Zur Bewertung:

Dieser Kriegsfilm beruht auf wahren Ereignissen und handelt von der Schlacht im Ia-Drang-Tal, der ersten großen Schlacht des
Vietnamkrieges. Der Film wird seit seinem Erscheinen kontrovers diskutiert, vorgeworfen wird ihm eine "einseitige und
patriotische Heldenverehrung".
Als Film-Vorlage diente das von Generalleutnant a. D. Harold ("Hal") G. Moore und dem Kriegsberichterstatter Joseph L.
Galloway, der auch an den Kampfhandlungen teilgenommen hatte, gemeinsam geschriebene Buch: "We Were Soldiers Once...And
Young".

Interessant ist in diesem Film die Person: Major Bruce Crandall. Major Crandall, 1933 geboren, war Helikopter-Pilot und flog
unter heftigstem Feindfeuer über 22mal immer wieder Munition ein und Verwundete aus. Während des Vietnam-Krieges fiel er
immer wieder durch derartige Einsätze auf und rettete vielen verwundeten Soldaten so das Leben. 1977 nahm er seinen Abschied
vom Militär. Crandall galt als tapferer Offizier, aber auch als unbequemer Untergebener. Daher wurde er bei
Auszeichnungsvorschlägen auch übergangen. Erst im Jahre 2010 wurde ihm schließlich -verdientermaßen- die höchste
amerikanische Tapferkeitsauszeichnung verliehen: Die "Medal of Honor". Gleichzeitig wurde er rückwirkend vom US-Präsidenten
zum Colonel (Oberst) befördert.

FAZIT:

Dieser interessante Kriegsfilm ist ein typischer amerikanischer Kriegsfilm, der sehr patriotisch angelegt wurde. Sieht man
darüber großzügig hinweg, bleibt ein guter Kriegsfilm, der absolut sehens- und auch empfehlenswert ist.
Die Bild- und Ton-Qualität dieser DVD-Veröffentlichung ist sehr gut.

CAVE:

Die FSK-16-Version ist gekürzt, die FSK-18-Version hat die Original-Filmlänge (138 min).
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2003
Ich habe den Film schon in Original länge gesehen , und muss sagen ich war schockiert als ich mir die DVD jetzt gekauft habe. Die Qualität ist natürlich , wie meistens auf einer DVD, gut. Doch als ich mich so erinnerte wie er im Original ist, war ich sehr enttäuscht, denn dass was man gesehen haben muss um diesen Film zu verstehen, ist wie im TV weggeschnitten. Daher mein Rat an jeden der sich diese DVD noch kaufen möchte. Wenn möglich kaufen sie sich die FSK 18 Version, um diesen Film auch wirklich zu verstehen. Danke für ihre zeit und ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen !
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2004
... müsste der deutsche Titel eigentlich heißen. Wer "We were Soldiers once, and Young"(Wir waren damals Soldaten und jung) in "Wir waren Helden" übersetzen ließ, gibt meiner Meinung nach Aufschluss über seine Englischnote. Jedenfalls ist dieser Titel das genaue Gegenteil dessen, was der Film auszudrücken versucht.
Das ändert aber nichts am Inhalt des Films, der mir trotzdem gut gefallen hat: Es geht um den ersten Einsatz der Luftkavallerie in Vietnam 1965 und somit auch um die erste größere Begegnung zwischen der nordvietnamesischen Armee und den US Streitkräften. Mit neuer, unerprobter Ausrüstung (von den Gewehren bis zu den Hubschraubern) und größten Teils unerfahrenen Soldaten wird Col. Hal Moore ins La Drang Tal entsandt und bekommt sofort den Auftrag, NVA- Soldaten in die Berge nahe der Kambodschanischen Grenze zu verfolgen. Doch da sie ohne Infos über die Feindstärke losgeschickt werden, werden Moor's schlimmste Befürchtungen wahr.
Der Film ist effektmäßig wahrscheinlich einer der herausragensten der letzten Zeit, in den Punkten Logik und Charaktere jedoch sehr fraglich. Von (von diesem Film keinesfalls übertroffenen) alten Vietnamfilmen wie Platoon, Apocalypse Now und Full Metall Jacket weiß man, dass die GIs in Vietnam keine Heiligen waren: Wüste Ausdrücke, Alkohol, Drogen usw. im Überfluss. Dies ist für mich der Hauptkritikpunkt an "Wir waren Helden". Es fällt einem nicht gleich auf, aber auf mich wirkt der Film etwas zu brav, trotz vieler brutaler Szenen. Es gibt im ganzen Film keine einzige Figur die man nicht mögen könnte! Man hat sogar den Eindruck, als würden sich mitten in der Schlacht plötzlich alle entsetzt umdrehen, würde auch nur einer das F- Wort schreien. Auch gibt es in extremsten Szenen keinen einzigen Ausraster oder auch nur einen, der den Verstand verliert. Wie erschreckend einfach das passieren kann, zeigt (immer noch mein Lieblingsfilm über den Vietnamkrieg) "Apocalypse Now". (Da kommt übrigens auch eine Luftkavallerieeinheit zum Einsatz, und dort wirkt diese meiner Meinung nach viel realistischer.)
Die Logikmängel des Films, die eigentlich nur in der FSK 16- Fassung vorkommen, beschränken sich nur auf das Ende: War im einen Moment die Lage der Amerikaner noch aussichtslos, haben sie ein paar Minuten später die Schlacht gewonnen. Das kommt daher, weil in der FSK 16- Fassung die Szenen herausgenommen wurden, die Zeigen, wie die Amis die Nordvietnamesen überraschen konnten. Dieser Schnitt ist eigentlich völlig unnötig, da die meiner Meinung nach brutalsten Szenen nicht herausgeschnitten wurden. Auch wurde völlig unnötig die Truppenparade kurz vor dem Abmarsch nach Vietnam geschnitten, in der Moore auch einen wichtigen Schlüsselsatz sagt, der im Trailer auf der FSK 16- DVD seltsamerweise zu hören ist...
Diese Mängel schaffen es aber dennoch nicht, einem den Video- oder DVD- Abend mit "Wir waren Helden" zu verderben, obwohl man ja jeden Tag in den Nachrichten sieht, dass die Amerikaner unfähig zu sein scheinen, aus dem Vietnam- Desaster zu lernen. Ich hoffe, dass dieser Film auch dazu beiträgt, niemals zu vergessen, dass Krieg, egal wo, das schrecklichste auf Erden ist.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2005
Ich kann mir nicht helfen, aber der Film hinterlässt in mir zwiespältige Gefühle. Doch bevor ich dies näher erkläre, möchte ich darauf hinweisen, dass ich über die FSK 18 Version schreibe.
der film behandelt den Vietnamkrieg. Da ist man einiges gewohnt. und mittlerweile ist auch jedem letzten Europäer klar, dass dieser ein großes Trauma der USA war. Platoon, Apocalypse now und die Fersehserie "Nam" haben dies deutlich gezeigt. Dieser Film will anders ansetzen.er zeigt nicht Antihelden, die mit Drogen vollgepumpt im Urwald umherirren und gegen den Krieg philosophieren. Hier wird das Augenmerk auf die erste größere Schlacht mit amerikanischer Beteiligung gelegt. Auf einen Zeitpunkt also, als Amerika sich noch unschuldig fühlte. Dementsprechend sind die Soldatenäußerungen. Ist die Deutsche übersetzung auch eigentlich irreführend, so passt sie hier zur Gefühlslage beider Parteien. Man ist noch im "Helden-Status". Der Krieg macht noch Sinn, man ehrt seinen Gegener und fühlt sich nicht wirklich Schuldig, denn man hat um sein üerleben gekämpft. Patriotismus ist noch eine Selbstverständlichkeit und es ist nicht kitschig oder naiv, im Moment seines Todes an seine Frau und sein Vaterland zu denken. Dass ist alles stimmig, schlüssig und die Bilder des Schlachtfeldes, mit ihrer Mischung aus Grausamkeit und Heroismus, sind passend erddrückend und in Ihrer Mächtigkeit immer wieder aufs neue "Seherweckend". Die Schauspieler agieren gekonnt und alles passt. Auch die Bilder der "Heimatfront" sind neu. Keine Demonstrationen, keine "kindermörder" Anklagen, all das hat Amerika noch vor sich. Und dabei sind die Bilder von den Daheim ebliebenen Frauen noch die Stärksten. Sie wissen, was geschehen kann, sie leiden den Druck der ungewissen Zukunft, sie stehen tatsächlich am Ende allein da. Eindrucksvoll dargestellt.
Aber all das macht einen auch nachdenklich. Es ist wie eine Umkehr all dessen, was wir bisher vom Vietnamkrieg zu sehen bekamen. Die Soldaten sind Tapfer, Heldenhaft, väterlich und Gutherzig. die Frauen mütterlich, fürsorglich und in ihrer Rolle Heldenhaft. Ist das der wirkliche Krieg?
Man macht sich Hoffnung, dass doch nicht alles sinnlos ist. Und ist darin der Krieg nicht verherlciht? Bin ich nur, weil ich so groß geworden bin, zu überkritisch?
nun, zumindest das hat der Film geschafft, ich habe nicht über den Krieg nachgedacht, sondern habe über mein Geschichtsbild nachgedacht. Insofern durchaus wertvoll. aber, und das ist das Zwiespältige, ist es nicht am ende doch ein reaktionärer, kitschiger Film mit einigen wenigen politisch korrekten Einsprengseln?
Soviel zum Film. Die Auststtung ist schon besprochen worden. daher dazu nichts mehr.
Weil der Film gewaltige Aufnahmen hat und bemerkt hat, dass er ein Film ist und kein Theaterstück, abgezogen davon meine politischen Vorbehalte, insgesamt vier sterne.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich war mir beim erstmaligen Ansehen dieses Filmes unschlüssig, was ich davon halten soll. Mittlerweile habe ich ihn ein zweites Mal gesehen und kenne somit die FSK 16 und FSK 18 Version. Bei einem Film dieser Art befürchtet man beim Zugreifen in der Videothek, mit Patriotismus überflutet zu werden. Glücklicherweise hält es sich in meinen Augen bei "Wir waren Helden" gerade noch in Grenzen, auch wenn es schon stellenweise recht viel und überzogen ist. Aber es wird auch gleichzeitig versucht, auf diese Weise eine persönliche Verbindung zu einigen Soldaten aufzubauen (allen voran natürlich Mel Gibson), damit sie später in der Schlacht nicht als Statisten agieren.
Die Schlacht- bzw. Kampfszenen sind schonungslos und realistisch inszeniert. Der Zuschauer fühlt sich mitten in das grausame Schlachtgeschehen hineinversetzt. Gleichzeitig wird auch der Versuch unternommen, die Gegenseite zu zeigen und intelligent handeln zu lassen. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei der US-Armee aber immerhin nicht vollständig. Insgesamt gesehen, stechen einige, sehr gut eingefangene Bilder hervor, ebenso wie die stimmungsvolle Musik. Der "Cut" auf FSK 16 wirkt sich meines Erachtens nicht negativ aus, die Grausamkeiten eines Krieges werden auch so klar vermittelt. Aber es ist schon irgendwie störend, das Mel Gibson alias Colonel Moore recht locker und unbeschadet über das Schlachtfeld wirbelt, während seine Männer rings um ihn herum sterben. Die Glaubwürdigkeit geht hier etwas verloren.
Als Ganzes gesehen hat die Handlung einige Sprünge (zeitlich sowie örtlich), was den Film etwas zerreißt. Der Sprung in den Krieg nach ausführlichem Anfang, dann währenddessen zurück in die Heimat und schließlich am Schluss die Rückkehr. Dies kommt etwas abrupt und mit magerem Übergang. Vielleicht wurde versucht zu viel zu erzählen, zu viel zu zeigen und daher musste das Gesamtwerk so zusammengerafft werden. Aber es ist jetzt nicht völlig störend, sondern bewegt sich noch im vertretbaren Rahmen.
Mit etwas weniger Patriotismus und einer zusammenhängenderen Handlung wäre "Wir waren Helden" mit Sicherheit wesentlich besser geworden. So kommt er an Referenzfilme wie beispielsweise "Saving Private Ryan" nicht ran, an denen er sich messen lassen muss.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2005
Vorab, "Wir waren Helden" existiert in einer ungeschnittenen Fassung als FSK18 Version. Auf die Schnitte gehe ich hier nicht ein.
Der Film handelt über eine neueingführte Einheit -der air cavallery- der US Truppen, die ihre Feuerprobe in einem vietnamesischen Tal bekommt. Fixpunkt der Geschichte in Mel Gibson in seiner Figur als Truppenführer. Der Geschichte sollte man nicht mehr vorweg nehmen, sonst grenzt es als Spoilerei.
Das -für mich- Besondere an diesem Film ist der krasse Kontrast zwischen existenzieller Angst unter den zu Hause verbleibenden Frauen und den Soldaten, die um ihr Leben fürchten. Der Film hat fast 80 Minuten Kampfhandlungen, wass sehr viel erscheint. Jedoch wird das zu keiner Zeit Langweilig oder erscheint übertrieben. Von schockierenden Szenen des Schlachtfeldes wechselt der Regisseur zu den Frauen daheim. Morgens erwarten sie die Todesnachrichten ihrer Ehemänner und sie müssen sich trotzdem auch mit Problemen des Alltags herumkämpfen.
Mehr am Rande -aber immerhin- zeigt der Film die gleiche Geschichte auch aus der Sicht eine vietnameischen Nachrichtenoffiziers, der seiner Frau schreibt.
Sicher, der Film gibt dem Feind kein Gesicht zum liebhaben, verschandelt ihn aber auch nicht als unmenschlichen Anti-Christ. Dieser Film zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Krieg nicht nur für Soldaten grausam ist, sondern vor allem den zurückgebliebenen zu schaffen macht. ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass "Wir waren Helden" einer der gefühlvollsten und "realistischsten" Kriegsfilme ist, die bisher gedreht wurden.
Man wirft dem Film von Zeit argen US Patriotismus vor. Unter der Betrachtung, dass Soldaten nunmal für ein Land kämpfen und gegen ein anderes, verzeihe man Randall Wallace das zweimalige Auftauchen einer US Flagge. Gibson ist Australier und somit ist der Film nicht als Propaganda zu betrachten, sondern als das was er ist: Ein Unterhaltungsmedium.
Die DVD hat eine übliche Ausstattung mit Kommentaren, Interviews und mehr oder weniger unwichtigen Informationen. Die Qualität ist für Otto Normalbürger nicht zu bemängeln. Alles in Alle sind Film und DVD einen Kauf wert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2014
Wieso schaue ich mir hin und wieder mal einen Kriegsfilm an? Um mir immer wieder auf's neue ins Bewusstsein zu rufen, was Krieg bedeutet. Was für eine Sch... das doch ist. Und wie idiotisch und auch grausam wir Menschen doch sind. Unser aller Vorfahren aber haben sich gegenseitig "nach allen Regeln der Kunst" immer wieder systematisch abgeschlachtet. Das Mittel gegen erneuten Krieg ist Abschreckung. Wir alle haben den Krieg nie erlebt, also sind Filme das, was dem am nächsten kommt. Das einzige, was halbwegs als Abschreckung dienen kann.

Dieser Film ist enorm gut gemacht. Bewegend und grausam. Der beste Kriegsfilm, den ich bisher gesehen habe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2005
Ich habe mir "Wir waren Helden" heute Abend angesehen und muss sagen, dass dies einer der bestenn Anti-Kriegsfilme ist, der je gedreht worden ist. Auch wenn es "nur" die FSK 16 Fassung ist, wird auch hier das schreckliche Ausmaß, die Sinnlosigkeit und die Brutalität des Vietnamkrieges klar dargestellt.
"Ich bin froh für mein Land zu sterben". Klar kann man das als patriotisch bezeichnen, aber es gibt nun mal Soldaten, die so denken und in dem Film werden nun mal viele Ansichtsseiten des Krieges dargestellt. Der Colonel, der Reporter, das Soldatenheer, die Vietcongs und, was ich auch wichtig finde, die Gefühle der Angehörigen und das Geschehen um sie herum.
Ich war nach diesem Film zutiefst ergriffen davon, wie der Regisseur Gefühle, den Kampf, den Tod, das Elend, wenn auch ein wenig Patriotismus vereint hat.
Wem Black Hawk Down oder Apocalypse Now (Redux) gefallen hat, muss sich diesen Film unbedingt ansehen!
5 Sterne von mir!!! Ein Meisterwerk.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2003
Wir waren Helden ist kein reiner Kriegsfilm, sondern gibt dem Zuschauer auch einen Blick hinter die Kulissen des Krieges.
Dies gelingt dem Film im Gegensatz zu anderen Kriegsfilmen erstaunlich gut. Für mich auf bisher nicht gezeigte Weise wird dargestellt, wie unvorbereitet die Amerikaner in diesen Krieg ziehen.
Zum einen, daß Sie die Volksarmee des Nordvietnams unterschätzt haben aber was für mich noch schockierender ist, wie unvorbereitet die Amerikaner auf Ihre eigenen Verluste sind.
Zum Inhalt:
Im Vordergrund des Filmes steht das Schicksal der 7 Kavallerie, die in das Krisengebiet des Vietnam geschickt wird um den Feind aufzuspüren und zu eleminieren. Allerdings ist nicht bekannt, wie stark der Feind ist. Dies wird Ihnen zum Verhängnis. Den knapp 400 Soldaten stehen 2000 gut ausgebildeten Vietnamesen gegenüber und so ist es nicht verwunderlich, daß es bald zahlreiche Verluste auf Seiten der Amerikaner gibt.
Unvorbereitet auf diese Verluste setzten die Amerikaner keine Seelsorger oder Geistliche ein um die Angehörigen über das Schicksal Ihrer Männer,Väter, Brüder zu informieren, sondern lassen Ihnen die grausame Nachrichten per Telegramm zukommen.
Der Film dokumentiert(!) die erste große Schlacht auf erstaunlich authentische und schonungslose Weise
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie man das von Autor Randall Wallace schon bei "Braveheart" erlebte, wirft er auch auf Vietnam einen sehr realistischen Blick. Zwar zeigt der Film schon die ersten Minuten durch einen Rückblick in das von den Franzosen besetzte Vietnam, dass einen hier blutiges erwartet, doch dann ergeht sich der Film erstmal bis zur 40. Minute in Ausbildungsszenen, bevor die Hölle Vietnam wartet.
"Wir waren Helden" - der Originaltitel "Wir waren Soldaten" wäre hier besser gewählt gewesen. Denn es ist kein Film, der Patriotismus verströhmt, sondern ein Film, der versucht, das Grauen und das schnelle Sterben im Krieg hart und ungeschönt zu zeigen. Und das resultiert in wirklich blutigen Szenen, die aber nie anbiedernd wirken, sondern voll den Realismus des Films unterstützen.
"Wir waren Helden" hat zwar nicht die dramaturgische Tiefe von "Platoon" oder ergeht sich in Szenen, wo die Rekruten schon während der Ausbildung ausflippen, wie bei "Full Metal Jacket", aber er gehört dennoch in die gleiche Liga, wie die Filme, weil er versucht Realismus zu verbreiten und Krieg nicht als Abenteuerspielplatz zu zeigen.
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