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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Ich kann mir nicht helfen, aber der Film hinterlässt in mir zwiespältige Gefühle. Doch bevor ich dies näher erkläre, möchte ich darauf hinweisen, dass ich über die FSK 18 Version schreibe.
der film behandelt den Vietnamkrieg. Da ist man einiges gewohnt. und mittlerweile ist auch jedem letzten Europäer klar, dass dieser ein...
Veröffentlicht am 18. Februar 2005 von Joachim Ost

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bester Kriegs-Film von allen
Von all den Filmen ,gehörend zur Kriegsfilm-Flut des letzten Jahres oder auch der letzten Jahre,zurückgreifend bis zu Zeiten von ,,Apocalypse Now'' ist ,,We Were Soldiers''(so hätte der Film auch bei uns heissen sollen!!!) eindeutig der Beste.Zugegeben:auf ,,Ich bin froh für mein Land zu sterben'' hätte man eindeutig verzichten können,aber...
Veröffentlicht am 13. April 2003 von Benny Hunt


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 18. Februar 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Ich kann mir nicht helfen, aber der Film hinterlässt in mir zwiespältige Gefühle. Doch bevor ich dies näher erkläre, möchte ich darauf hinweisen, dass ich über die FSK 18 Version schreibe.
der film behandelt den Vietnamkrieg. Da ist man einiges gewohnt. und mittlerweile ist auch jedem letzten Europäer klar, dass dieser ein großes Trauma der USA war. Platoon, Apocalypse now und die Fersehserie "Nam" haben dies deutlich gezeigt. Dieser Film will anders ansetzen.er zeigt nicht Antihelden, die mit Drogen vollgepumpt im Urwald umherirren und gegen den Krieg philosophieren. Hier wird das Augenmerk auf die erste größere Schlacht mit amerikanischer Beteiligung gelegt. Auf einen Zeitpunkt also, als Amerika sich noch unschuldig fühlte. Dementsprechend sind die Soldatenäußerungen. Ist die Deutsche übersetzung auch eigentlich irreführend, so passt sie hier zur Gefühlslage beider Parteien. Man ist noch im "Helden-Status". Der Krieg macht noch Sinn, man ehrt seinen Gegener und fühlt sich nicht wirklich Schuldig, denn man hat um sein üerleben gekämpft. Patriotismus ist noch eine Selbstverständlichkeit und es ist nicht kitschig oder naiv, im Moment seines Todes an seine Frau und sein Vaterland zu denken. Dass ist alles stimmig, schlüssig und die Bilder des Schlachtfeldes, mit ihrer Mischung aus Grausamkeit und Heroismus, sind passend erddrückend und in Ihrer Mächtigkeit immer wieder aufs neue "Seherweckend". Die Schauspieler agieren gekonnt und alles passt. Auch die Bilder der "Heimatfront" sind neu. Keine Demonstrationen, keine "kindermörder" Anklagen, all das hat Amerika noch vor sich. Und dabei sind die Bilder von den Daheim ebliebenen Frauen noch die Stärksten. Sie wissen, was geschehen kann, sie leiden den Druck der ungewissen Zukunft, sie stehen tatsächlich am Ende allein da. Eindrucksvoll dargestellt.
Aber all das macht einen auch nachdenklich. Es ist wie eine Umkehr all dessen, was wir bisher vom Vietnamkrieg zu sehen bekamen. Die Soldaten sind Tapfer, Heldenhaft, väterlich und Gutherzig. die Frauen mütterlich, fürsorglich und in ihrer Rolle Heldenhaft. Ist das der wirkliche Krieg?
Man macht sich Hoffnung, dass doch nicht alles sinnlos ist. Und ist darin der Krieg nicht verherlciht? Bin ich nur, weil ich so groß geworden bin, zu überkritisch?
nun, zumindest das hat der Film geschafft, ich habe nicht über den Krieg nachgedacht, sondern habe über mein Geschichtsbild nachgedacht. Insofern durchaus wertvoll. aber, und das ist das Zwiespältige, ist es nicht am ende doch ein reaktionärer, kitschiger Film mit einigen wenigen politisch korrekten Einsprengseln?
Soviel zum Film. Die Auststtung ist schon besprochen worden. daher dazu nichts mehr.
Weil der Film gewaltige Aufnahmen hat und bemerkt hat, dass er ein Film ist und kein Theaterstück, abgezogen davon meine politischen Vorbehalte, insgesamt vier sterne.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut doch beschnitten, 21. Dezember 2003
Von 
Sascha Schütte (Bad Bramstedt, Schleswig Holstein Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Ich habe den Film schon in Original länge gesehen , und muss sagen ich war schockiert als ich mir die DVD jetzt gekauft habe. Die Qualität ist natürlich , wie meistens auf einer DVD, gut. Doch als ich mich so erinnerte wie er im Original ist, war ich sehr enttäuscht, denn dass was man gesehen haben muss um diesen Film zu verstehen, ist wie im TV weggeschnitten. Daher mein Rat an jeden der sich diese DVD noch kaufen möchte. Wenn möglich kaufen sie sich die FSK 18 Version, um diesen Film auch wirklich zu verstehen. Danke für ihre zeit und ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen !
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anti-Kriegsfilm mit Schwachstellen, 22. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Ich war mir beim erstmaligen Ansehen dieses Filmes unschlüssig, was ich davon halten soll. Mittlerweile habe ich ihn ein zweites Mal gesehen und kenne somit die FSK 16 und FSK 18 Version. Bei einem Film dieser Art befürchtet man beim Zugreifen in der Videothek, mit Patriotismus überflutet zu werden. Glücklicherweise hält es sich in meinen Augen bei "Wir waren Helden" gerade noch in Grenzen, auch wenn es schon stellenweise recht viel und überzogen ist. Aber es wird auch gleichzeitig versucht, auf diese Weise eine persönliche Verbindung zu einigen Soldaten aufzubauen (allen voran natürlich Mel Gibson), damit sie später in der Schlacht nicht als Statisten agieren.
Die Schlacht- bzw. Kampfszenen sind schonungslos und realistisch inszeniert. Der Zuschauer fühlt sich mitten in das grausame Schlachtgeschehen hineinversetzt. Gleichzeitig wird auch der Versuch unternommen, die Gegenseite zu zeigen und intelligent handeln zu lassen. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei der US-Armee aber immerhin nicht vollständig. Insgesamt gesehen, stechen einige, sehr gut eingefangene Bilder hervor, ebenso wie die stimmungsvolle Musik. Der "Cut" auf FSK 16 wirkt sich meines Erachtens nicht negativ aus, die Grausamkeiten eines Krieges werden auch so klar vermittelt. Aber es ist schon irgendwie störend, das Mel Gibson alias Colonel Moore recht locker und unbeschadet über das Schlachtfeld wirbelt, während seine Männer rings um ihn herum sterben. Die Glaubwürdigkeit geht hier etwas verloren.
Als Ganzes gesehen hat die Handlung einige Sprünge (zeitlich sowie örtlich), was den Film etwas zerreißt. Der Sprung in den Krieg nach ausführlichem Anfang, dann währenddessen zurück in die Heimat und schließlich am Schluss die Rückkehr. Dies kommt etwas abrupt und mit magerem Übergang. Vielleicht wurde versucht zu viel zu erzählen, zu viel zu zeigen und daher musste das Gesamtwerk so zusammengerafft werden. Aber es ist jetzt nicht völlig störend, sondern bewegt sich noch im vertretbaren Rahmen.
Mit etwas weniger Patriotismus und einer zusammenhängenderen Handlung wäre "Wir waren Helden" mit Sicherheit wesentlich besser geworden. So kommt er an Referenzfilme wie beispielsweise "Saving Private Ryan" nicht ran, an denen er sich messen lassen muss.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein weiterer Blick auf den Vietnam Krieg, 9. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Der Film wandelt, wie die meisten seiner Gattung, auf dem schmalen Grat zwischen Patriotismus und kritischer Betrachtung. Natürlich sind solche Filme in gewisser Hinsicht Werbestreifen der U.S. Forces, da diese Material zur Verfügung stellen, welches aber schließlich dem Film das Prädikat "besonders wertvoll" in der Kategorie Authentizität beschert; als Zuseher hat man wirklich das beklemmende Gefühl, mitten in dieser Schlacht zu sitzen.
Leider finde ich die Übersetzung des Titels irreführend, denn der Begriff "Held" suggeriert bereits die latent vorhandene einseitige amerikanische Perspektive. Allerdings finde ich sehr angenehm, dass die Schlacht in großen Teilen als ein strategischer Kampf zweier Armeen dargestellt wird und die Vietnamesische Volksarmee nicht als hinterhältige Killer gezeigt werden. Auch die Tatsache, dass gerade das Ende des Films auf den Umstand abzielt, dass der Krieg Opfer auf beiden Seiten gebracht hat und auch die vietnamesichen Gefallenen Gesichter und ein Schicksal haben, überrascht sehr angenehm.
Die Ausstattung der DVD ist OK, allerdings ist es ein Desaster, dass keine Originaltonspur zur Verfügung steht.
Ein guter Film mit leichten Schwächen, dennoch sehen meine Schüler ihn im Unterricht.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältige Gefühle ..., 27. April 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Vorabanmerkungen:
"WIR WAREN HELDEN" basiert auf dem Buch "We Were Soldiers Once ... And Young", das die erste kriegerische Auseinandersetzung zwischen der US-Armee und der Volksarmee Vietnams dokumentiert, die am 14. November 1965 begann und im Tal von La Drang zu einer mehrtägigen Schlacht zwischen rund 400 amerikanischen Soldaten und geschätzten 2000 Vietnamesen führte. Das Buch "We Were Soldiers Once ... And Young" stammt von zwei Zeitzeugen. Der hoch dekorierte Militärstratege Lieutenant Colonel Harold G. Moore führte damals die US-Truppen an und wird im Film von OSCAR-Preisträger Mel Gibson verkörpert. Kriegskorrespondent Joseph L. Galloway (dargestellt von Barry Pepper) war indes ein Zivilist, der dem Massaker bis zum Ende beiwohnte, um die Geschichte für die Nachwelt festzuhalten.
Der Film existiert in zwei Fassungen (FSK 16 und FSK 18)
Zur Story:
Zu Beginn des Vietnam-Krieges führt die US-Army ein neues, revolutionäres Einsatzkonzept ein: Die Truppen sollen mit Hubschraubern in die Kampfzone gebracht werden und am Ende der Kämpfe auch wieder mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Für die erstmalige Umsetzung dieses Konzeptes sucht die militärische Führung Lieutenant Colonel Moore aus, der sein frisch aufgestelltes Bataillon Ende 1965 mit der neuen Methode in die erste große Konfrontation zwischen Amerikanern und Nordvietnamesen führt.
Der Film schwankt in der Erzählung zwischen dem Gemetzel in La Drang und der lebensbedrohlichen Situation für die zahlenmäßig total unterlegenen G.I.'s einerseits und der Betrachtung der in den USA zurückgebliebenen Ehefrauen der Soldaten mit ihren Problemen und alltäglichen Schwierigkeiten aber auch ihren psychischen Belastungen und der Angst um die Ehemänner andererseits.
Statement allgemein: Was für deutsche Augen mitunter triefend patriotisch anmutet, ist - und das darf ich hoffentlich glaubwürdig aus eigener Erfahrung mit den US-Streitkräften ausführen - in der Tat der tägliche Umgang der Soldaten untereinander, das Verhältnis der Ehefrauen in den Garnisonen zueinander und auch die herrschende Mentalität in den US-Streitkräften. Aus soldatischer Perspektive betrachtet ist dies aber, wenn man es persönlich erlebt hat - sehr viel hilfreicher für den Einzelnen als die hierzulande "ach so politisch korrekte" und übliche gefühlsmäßige Neutralität. Die Darstellung des Kriegshorrors in "WIR WAREN HELDEN" ist überaus plastisch gehalten und vermittelt einen unmittelbaren Eindruck der Geschichte, wenngleich natürlich festzuhalten ist, dass dieser Eindruck - vor dem Hintergrund der zur Drehbucherstellung verwendeten Buchvorlage (siehe oben) - nicht objektiv sein kann, sondern die ganz subjektive Perspektive von genau zwei Personen in dem ganzen Geschehen wiedergibt.
Was in der Tat schade ist, und damit zur Kritik, ist, dass man sich über die amerikanische Perspektive in der Tat kaum hinausgelehnt hat. Die vietnamesische Gegenseite wird mehr oder minder anonym gezeichnet und die dortige Motivlage für die Kämpfe wird ebenfalls kaum - um nicht zu sagen gar nicht - beleuchtet. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass in der englischen Originalfassung (Ton) die Lagebesprechungen des vietnamesischen Kommandeurs (die in vietnamesisch gehalten werdern) bedauerlicherweise nicht untertitelt sind. Dies ist in der deutschen Fassung anders und man gewinnt wenigsten teilweise einen Eindruck vom Denken der Nordvietnamesen.
Statement DVD:
Die mir vorliegende FSK 18-Version beinhaltet 2 DVD's. Auf der ersten ist die ungekürzte US-Kino-Version und ein Audio-Kommentar des Regisseurs Randall Wallace. Bild und Ton entsprechen dem Standard (DD 5.1). Schade ist, dass lediglich deutscher Untertitel und auch lediglich eine deutsche und eine englische Tonspur vorhanden sind. Da ist man besseres gewohnt. Ein nettes Feature ist hingegen der mehrfarbige Untertitel für Hörgeschädigte.
Auf der zweiten DVD finden sich rund 90 Minuten Bonusmaterial; die deutschen und US-Kinotrailer, ein Making Of, entfallene Szenen, Infos zur Besetzung und der Produktionscrew, eine Fotogallerie, die US-Fernseh-Spots, ein "Behind-the-Scenes", ein Interview mit Mel Gibson, Produktionsnotizen sowie die Trailer weiterer Filme auf DVD. Zumindest das Bonusmaterial lässt also keine Wünsche offen.
Bewertung/Fazit:
Für "europäische (und speziell deutsche) Nicht-Militärs" ist "WIR WAREN HELDEN" in Zeiten der Bush-Administration mit Vorsicht zu genießen. Die eindeutig amerikanische und patriotische Perspektive kann - wenn auch für die US-Streitkräfte zutreffend und korrekt dargestellt - in deutschen Wohnzimmern für einige Verstörung sorgen. Insofern ist dieser Film, jenseits aller optischen Qualität als (Anti-)Kriegsfilm, nicht unbedingt uneingeschränkt empfehlenswert, sondern sollte einer differenzierungsfähigen Klientel vorbehalten bleiben.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider Gekürtzte Fassung, 27. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Der Film ist ein sehr guter Antikriesfilm,der den ihrsinn vom Krieg sehr gut wieder gibt.
Leider musste ich feststellen das es sich um die Geschnittene version handelt,ich finde Amazon hätte sich die mühe machen sollen um darauf hinzuweissen :-((
Ich hätte die DvD nicht gekauft wenn ich das gewusst hätte!!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bester Kriegs-Film von allen, 13. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Von all den Filmen ,gehörend zur Kriegsfilm-Flut des letzten Jahres oder auch der letzten Jahre,zurückgreifend bis zu Zeiten von ,,Apocalypse Now'' ist ,,We Were Soldiers''(so hätte der Film auch bei uns heissen sollen!!!) eindeutig der Beste.Zugegeben:auf ,,Ich bin froh für mein Land zu sterben'' hätte man eindeutig verzichten können,aber das macht bei diesem Sahnestückchen von Film gar nix.Mel Gibson spielt hervorragend den ehemaligen Col.Harold Moore und Barry Pepper gibt realitätsnah das Empfinden von Joseph Galloway dem nahkampf unerfahrenen Reporter wieder.Untermalt von Nick-Glennie Smith'(der für die militärisch traurigen Töne in ,,The Rock'' verantwortlich war) wunderbarer Musik,speziell die Anflugsequenz der ersten Helikopter lässt den Zuschauer mitfiebern.Bei den ganzen anderen Vietnam Filmen dröhnt immer Rock'n Roll aus den Helis und die Soldaten halten sich für die Geilsten.Somit macht's einem gar nix mehr aus wenn sich der eine oder andere Proll 'ne Kugel aus der AK der Vietcongs einfängt.Bei ,,We were Soldiers'' ist das anders:die verängstigten Rekruten wissen was auf sie zukommt und fürchten sich wie richtige Menschen,so dass man sich nur zu gut ihre Situation vorstellen kann .Um den echten H.Moore aus dem Making of zu zitieren:Endlich haben sie es richtig gemacht(bezogen auf die Macher des Films).War leider nicht für den wohlverdienten Oscar nominiert.Randall Wallace,der auch das Drehbuch zu Pearl Harbor verfasst hat liefert hier ein Meisterstück ab.Ich liebe diesen Film!!!!!!Nur empfehlenswert und garantiert keine Enttäuschung wie ,,Black Dawk Down''.
Jetzt fragt ihr euch:Warum nach all den Lobeshymnen nur 2 Sterne?Ganz einfach:Es handelt sich um die ,,kastrierte'' Fassung,ohne Bonus und ohne die O-Tonspur.Bei der Doppel DVD is das anders.
Referenz-Niveau in allen Kategorien.Von Menüführung bis hin zu Bonusmaterial.Bild o.k. vom Sound her auf dem Niveau von Gladiator(mit noch viel mehr Donnerbass!!!)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir Waren Soldaten, 20. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
... müsste der deutsche Titel eigentlich heißen. Wer "We were Soldiers once, and Young"(Wir waren damals Soldaten und jung) in "Wir waren Helden" übersetzen ließ, gibt meiner Meinung nach Aufschluss über seine Englischnote. Jedenfalls ist dieser Titel das genaue Gegenteil dessen, was der Film auszudrücken versucht.
Das ändert aber nichts am Inhalt des Films, der mir trotzdem gut gefallen hat: Es geht um den ersten Einsatz der Luftkavallerie in Vietnam 1965 und somit auch um die erste größere Begegnung zwischen der nordvietnamesischen Armee und den US Streitkräften. Mit neuer, unerprobter Ausrüstung (von den Gewehren bis zu den Hubschraubern) und größten Teils unerfahrenen Soldaten wird Col. Hal Moore ins La Drang Tal entsandt und bekommt sofort den Auftrag, NVA- Soldaten in die Berge nahe der Kambodschanischen Grenze zu verfolgen. Doch da sie ohne Infos über die Feindstärke losgeschickt werden, werden Moor's schlimmste Befürchtungen wahr.
Der Film ist effektmäßig wahrscheinlich einer der herausragensten der letzten Zeit, in den Punkten Logik und Charaktere jedoch sehr fraglich. Von (von diesem Film keinesfalls übertroffenen) alten Vietnamfilmen wie Platoon, Apocalypse Now und Full Metall Jacket weiß man, dass die GIs in Vietnam keine Heiligen waren: Wüste Ausdrücke, Alkohol, Drogen usw. im Überfluss. Dies ist für mich der Hauptkritikpunkt an "Wir waren Helden". Es fällt einem nicht gleich auf, aber auf mich wirkt der Film etwas zu brav, trotz vieler brutaler Szenen. Es gibt im ganzen Film keine einzige Figur die man nicht mögen könnte! Man hat sogar den Eindruck, als würden sich mitten in der Schlacht plötzlich alle entsetzt umdrehen, würde auch nur einer das F- Wort schreien. Auch gibt es in extremsten Szenen keinen einzigen Ausraster oder auch nur einen, der den Verstand verliert. Wie erschreckend einfach das passieren kann, zeigt (immer noch mein Lieblingsfilm über den Vietnamkrieg) "Apocalypse Now". (Da kommt übrigens auch eine Luftkavallerieeinheit zum Einsatz, und dort wirkt diese meiner Meinung nach viel realistischer.)
Die Logikmängel des Films, die eigentlich nur in der FSK 16- Fassung vorkommen, beschränken sich nur auf das Ende: War im einen Moment die Lage der Amerikaner noch aussichtslos, haben sie ein paar Minuten später die Schlacht gewonnen. Das kommt daher, weil in der FSK 16- Fassung die Szenen herausgenommen wurden, die Zeigen, wie die Amis die Nordvietnamesen überraschen konnten. Dieser Schnitt ist eigentlich völlig unnötig, da die meiner Meinung nach brutalsten Szenen nicht herausgeschnitten wurden. Auch wurde völlig unnötig die Truppenparade kurz vor dem Abmarsch nach Vietnam geschnitten, in der Moore auch einen wichtigen Schlüsselsatz sagt, der im Trailer auf der FSK 16- DVD seltsamerweise zu hören ist...
Diese Mängel schaffen es aber dennoch nicht, einem den Video- oder DVD- Abend mit "Wir waren Helden" zu verderben, obwohl man ja jeden Tag in den Nachrichten sieht, dass die Amerikaner unfähig zu sein scheinen, aus dem Vietnam- Desaster zu lernen. Ich hoffe, dass dieser Film auch dazu beiträgt, niemals zu vergessen, dass Krieg, egal wo, das schrecklichste auf Erden ist.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Krieg leiden nicht nur Soldaten., 28. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Vorab, "Wir waren Helden" existiert in einer ungeschnittenen Fassung als FSK18 Version. Auf die Schnitte gehe ich hier nicht ein.
Der Film handelt über eine neueingführte Einheit -der air cavallery- der US Truppen, die ihre Feuerprobe in einem vietnamesischen Tal bekommt. Fixpunkt der Geschichte in Mel Gibson in seiner Figur als Truppenführer. Der Geschichte sollte man nicht mehr vorweg nehmen, sonst grenzt es als Spoilerei.
Das -für mich- Besondere an diesem Film ist der krasse Kontrast zwischen existenzieller Angst unter den zu Hause verbleibenden Frauen und den Soldaten, die um ihr Leben fürchten. Der Film hat fast 80 Minuten Kampfhandlungen, wass sehr viel erscheint. Jedoch wird das zu keiner Zeit Langweilig oder erscheint übertrieben. Von schockierenden Szenen des Schlachtfeldes wechselt der Regisseur zu den Frauen daheim. Morgens erwarten sie die Todesnachrichten ihrer Ehemänner und sie müssen sich trotzdem auch mit Problemen des Alltags herumkämpfen.
Mehr am Rande -aber immerhin- zeigt der Film die gleiche Geschichte auch aus der Sicht eine vietnameischen Nachrichtenoffiziers, der seiner Frau schreibt.
Sicher, der Film gibt dem Feind kein Gesicht zum liebhaben, verschandelt ihn aber auch nicht als unmenschlichen Anti-Christ. Dieser Film zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Krieg nicht nur für Soldaten grausam ist, sondern vor allem den zurückgebliebenen zu schaffen macht. ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass "Wir waren Helden" einer der gefühlvollsten und "realistischsten" Kriegsfilme ist, die bisher gedreht wurden.
Man wirft dem Film von Zeit argen US Patriotismus vor. Unter der Betrachtung, dass Soldaten nunmal für ein Land kämpfen und gegen ein anderes, verzeihe man Randall Wallace das zweimalige Auftauchen einer US Flagge. Gibson ist Australier und somit ist der Film nicht als Propaganda zu betrachten, sondern als das was er ist: Ein Unterhaltungsmedium.
Die DVD hat eine übliche Ausstattung mit Kommentaren, Interviews und mehr oder weniger unwichtigen Informationen. Die Qualität ist für Otto Normalbürger nicht zu bemängeln. Alles in Alle sind Film und DVD einen Kauf wert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Patriotismus bitte ausblenden!, 1. August 2005
Von 
Joerg Vogel "Planet-Bird" (Paderborn, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Bei diesem Film war die Entscheidung zwischen drei und vier Punkten mal wieder recht schwierig. Es wird, wie in Amerika leider üblich, wiedermal eine ziemlich heftige Portion ungefilterter Patriotismus in den Filmstoff gemischt und ohne diese hätte der Film ein bis zwei Punkte mehr verdient.
Die Story ist diesmal keine 08/15-Geschichte sondern erzählt vom ersten Kampfeinsatz in Vietnam, wobei die Geschichte auf den reallen Erlebnissen von Lt. Col. Harold Moore (gespielt von Mel "The Patriot" Gibson) beruht, der diesen Einsatz führte. Kurz vor Beginn des Einsatzes wird entschieden eine "Luftkavallerie" ins Leben zu rufen. Die Soldaten sollen mit kleinen, beweglichen Hubschraubern im Kampfgebiet abgesetzt werden und von diesen auch in begreztem Maße Luftunterstützung erhalten. Die Bilder der landenden Hubschrauber dieses Typs sind dann schnell zum "Wahrzeichen" des Vietnamkrieges geworden, ähnlich wie die Humvees im Irakkrieg.
Die Story ist schnell erzählt: Kommandeur Lt. Col. Hal Moore führt seine knapp 400 Mann in diesen ersten Einsatz und schon vor Beginn hat er ein schlechtes Gefühl, was die Chancen auf einen erfolgreichen Einsatz angeht. Dort angekommen steht er ziemlich bald einer zweitausend Mann starken Vietcong-Truppe gegenüber, die sich im Dschungelkrieg schon etwas länger auskennen als die Amerikaner.
Die Einführung der Charaktäre ist etwas zu übersteuert: Jeder, der kurz vorgestellt wird hat irgendwie eine besondere Eigenschaft... der eine heisst "Snakesh**" weil er niedriger fliegt als ein Haufen Schlangenschiss, der nächste heisst "Too Tall" weil er eigentlich viel zu groß für ein Hubschraubercockpit ist... usw.
Die Szenerie und die Darstellung der Kämpfe ist mit grossem Hang zum Realismus umgesetzt worden und somit sehr sehenswert. Die Kampfszenen sind teilweise recht heftig, kommen aber an die grausamen Darstellungen diverser anderer Vietnamfilme nicht ganz heran. Man merkt, dass dieser Film etwas sauberer sein sollte um ein breiteres Publikum anzusprechen.
Der doch recht deutliche Punktabzug begründet sich im übertrieben dargestellten Patriotismus, der mal wieder voll über die Stränge schlägt. Die Ehefrauen zuhause überbringen die Telegramme über Todesfälle oder Vermisste persönlich an ihre Nachbarinnen und diese Szenen fallen soweit aus dem Rahmen des restlichen Films, dass sie in übertiebenem Maße "störend" wirken. Zeitlupenaufnahmen mit Amerikaflagge mögen die Amerikaner ja zu Tränen rühren, aber im Rest der Welt dürften solche Darstellungen entweder ein übles Schlucken oder ein mitleidiges, genervtes Lächeln nach sich ziehen.
Der Film endet in einer wahnsinnigen Bajonettatacke, die die gegnerischen Soldaten völlig überrascht und merkwürdigerweise kaum eigene Verluste nach sich zieht. An dieser Stelle ist der Film schon ein bischen blauäugig.
Während der ganzen Filmlänge wird ansatzweise versucht, denn mehr ist es leider nicht, den Blickwinkel des Gegners mit einzubeziehen, indem einige Szenen über einen nachdenklichen, gegnerischen Kommandeur gezeigt werden. Vereinzelt werden auch emotionale Szenen über angreifende gegenerische Soldaten gezeigt. Da das erste Filmkapitel jedoch eine Rückblende auf grausam agierende Vietcongsoldaten ist, die beim Überfall auf französische Soldaten keine Gefangenen machen, fallen diese Filmszenen etwas unglaubwürdig aus. Ausserdem ist der Gesamtrahmen, der der Darstellung des Gegners eingeräumt wird zu kurz. Mit etwas mehr Mühe hatte hier eine sehr gute Darstellung einer Kontroverse gelingen können.
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